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Wirecard - beste Aktie 2014 - 2025

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neuester Beitrag: 21.07.19 10:48
eröffnet am: 21.03.14 18:17 von: Byblos Anzahl Beiträge: 51663
neuester Beitrag: 21.07.19 10:48 von: Towly Leser gesamt: 9289042
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21.03.14 18:17
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5833 Postings, 6959 Tage ByblosWirecard - beste Aktie 2014 - 2025

Hier wird die beste Aktie aus dem Techdax "Wirecard" besprichen, beschworen und .....

Kursziel :

2014 - 68 Euro
2015 - 87 Euro
ab 2016 - über 100 Euro !!!

 
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51637 Postings ausgeblendet.

19.07.19 23:03

126 Postings, 75 Tage ING.ineurWDI 2006

Ich verstehe nicht ganz, was du meinst, aber hört sich an, als wenn die LV einen auf den Sack gekriegt haben! Viel Aufwand, wenig Wirkung?!
Endet der Spuk bald ?
Ich las , das spielt sich bei nel asa jetzt ab.  

20.07.19 06:22

370 Postings, 162 Tage WDI2006Wie muss ich die Meldung sonst verstehen

Die letzte Woche:
Die Stückzahl erhöhte sich um +1,5 Millionen, dass entspricht eine Steigerung um +20,32% zur vorherigen Meldung.Im gleichen Zeitraum viel der Aktienkurs aber nur um -4,97%.

 

20.07.19 06:36
13

370 Postings, 162 Tage WDI2006Solange das Management

und daran habe ich keinen Zweifel, weiter so das Unternehmen führt sitze ich auf den Eiern. Und hier werden mich auch keine Leerverkäufer  vertreiben. Und je länger ich sitze umso schwieriger wird es. Jetzt schon unmöglich.

Die haben alle Register gezogen die Möglich waren. Presse, Verkauf, Verunsicherung, Kurznachrichten etc. Alles was die Börse hergibt und Rang und Namen hat.

Wirecard hingegen liefert, oftmals auch nur Meldungen die Zukunft gerichtet sind (Forschung und Entwicklung).

Der Erfolg gibt dem Unternehmen recht M.B. Aber auch die zweite Reihe ist nicht zu verachten.

Wie Braun immer sagte. Die Beschleunigung nimmt zu.
Die Skalierung kommt immer mehr zum tragen.

Ich habe Zeit und die kostet mich nichts. Hat die Gegenseite auch soviel Zeit die nichts kostet :-)?
1,75% Fee, Zeit die Abläuft, gute Unternehmensmeldungen und Stillhalter die bedient werden wollen.

Allen ein schönes Wochenende, die Sonne soll ja lachen, auch die kommende Woche.

 

20.07.19 09:27
2

1846 Postings, 2026 Tage Volker2014Ich hatte schon letztes Jahr

Gutscheinkarten von Aldi die über Wirecard abgewickelt wurden. Da wird Lidl und Kaufland bald nachziehen.  

20.07.19 10:11
4

9 Postings, 46 Tage Lino8888Ungewöhnlich

das der zeitliche Abstand der Vorjahre für die Prognose Erhöhung nicht eingehalten wurde.
Entweder wollte man erst den Aldi Deal präsentieren und die Zahlen unmittelbar am Montag nachschieben oder es kommen nächste Woche noch weiter BigDeals auf den Tisch und MB äußert sich gar nicht zu den Zahlen weil die am 07.08 schon für sich sprechen werden.
Jedenfalls bin ich frohen Mutes und warte mal 3-4 Jahre ab  

20.07.19 10:15
2

108 Postings, 117 Tage Evi kWdi 2006

Ich glaube du hast Ing falsch verstanden. Man könnte denken, dass bei der Aussicht und hoffnung von steigenden Kursen die anzahl der leerverkäufer zurückgehen. Und er sich fragt, warum die Anzahl von leerverkäufern zunimmt., oder? Und ob die Erhöhung der shorties nicht auf fallende Kurse hinweist. , richtig Ing?
   

20.07.19 10:26
3

150 Postings, 163 Tage heizschnukke@WDI

Absolut korrekt. Insbesondere sind die Ihor Zahlen zeitverlagert (sieht man ja auch Anfang Februar sehr gut). Der aktuelle Anstieg ist vom 05.07. und in den nächsten 1-2 Wochen werden wir ein weiteres Absinken der Quote bei Ihor sehen. Davon bin ich fest von überzeugt, weil letztes Woche nochmals massiv gedrückt wurde. So sind am Donnerstag 9.20 Uhr bereits 380.000 Stück gehandelt worden und dann massiv gekauft worden. Am Freitag wurde es wieder versucht, aber die Aldi Nachricht hat den Plan zerstört. Die Shortquote wird vor den Q2 Zahlen massiv gesenkt und das schafft man nur mit deutlichen Feuerwerk an den Börsen. Verständlich und die wollen nicht in die Q2 Zahlen ohne Aktien laufen.  

20.07.19 10:41
4

2132 Postings, 1384 Tage Xenon_XDie Aktie sollte man halten über Jahre

am besten , Aktie kaufen , vergessen und in 5-10 Jahren sagen , oh ich hatte doch WDI Aktien irgendwo.
Da wird die Freude groß sein und dieser wird sich ins Fäustchen lachen.
Geduld habe ich und eine schöne Aktie um mir einen schönen Lebensabend zu gewähren.  

20.07.19 11:12
2

5394 Postings, 767 Tage hardyleinDie LV glauben nicht an schlechte Nachrichten!

Sie setzen auf eure Schreckhaftigkeit!  

20.07.19 11:14
2

5394 Postings, 767 Tage hardyleinAus "Xing Chang in Singapur hat ein Brötchen

in der Wirecardfilial-Kantine nicht bezahlt, wird dann in der FT

"Wirecard - Betrug in Singapur!"

Und schon wird hier geschmissen!  

20.07.19 11:15
5

262 Postings, 1073 Tage StrohimKoppEin 'No Go' bei Wirecard ?

Betrachtet man sich die Kursentwicklung seit Anfang Juni, gibt es quasi einen Stillstand.

          Schlusskurs     4-W-X          §
01.03.2019    120,50         -          §
08.03.2019    123,85         -          §
15.03.2019    105,00         -          §
22.03.2019     99,00    112,09          §
29.03.2019    111,70    109,89          §
05.04.2019    110,95    106,66          §
12.04.2019    110,40    108,01          §
19.04.2019    120,10    113,29          §
26.04.2019    133,75    118,80          §
03.05.2019    128,75    123,25          §
10.05.2019    134,80    129,35          §
17.05.2019    139,95    134,31          §
24.05.2019    155,50    139,75          §
31.05.2019    140,10    142,59          §
07.06.2019    146,55    145,53          §
14.06.2019    149,45    147,90          §
21.06.2019    151,25    146,84          §
28.06.2019    148,05    148,83          §
05.07.2019    151,90    150,16          §
12.07.2019    144,40    148,90          §
19.07.2019    147,15147,88

§
Der Durchschnitt der letzten 4 Wochenschlusskurse kommt nicht mehr richtig vom Fleck. Eben ein  'No Go'.   Trotz der vielen guten Meldungen, die jede Woche geliefert werden.

Ich bin trotz alledem davon überzeugt, dass es weiter aufwärts gehen wird. Nicht so stürmisch wie im April oder Mai, sondern eher gemächlich. Ist mir auch recht, wenn parallel dazu die Volatilität auf ein normales Maß  reduziert wird.

Mal sehen, wie es noch kommt.

Cheers


 

20.07.19 12:01
1

370 Postings, 162 Tage WDI2006Ich habe ing. denke

ich schon richtig verstanden. Die Ihor Zahlen sagen, ob zeitversetzt oder nicht. Das Verhältnis der Zunahme der Leerverkauften Aktien, steht nicht im Verhältnis zum Ergebnis.

Siehe Heinzschnukke.  

20.07.19 12:04
1

370 Postings, 162 Tage WDI2006Wenn die Ihor Zahlen

nicht von dieser Woche sind bin ich mal gespannt. Ich könnte mir auch einen weiteren Anstieg vorstellen.  

20.07.19 12:08
2

370 Postings, 162 Tage WDI2006Ich freue mich

Wenn die Vola nach Norden zunimmt. 10 Mio Aktien hat sich ja schon die Allianz für ihren Fonds eingesackt. Nicht das der ein oder andere große Fonds auch noch zurückkehrt.

Es hat sich ja schon ein bissl was geändert die letzten Wochen.  

20.07.19 12:13
2

370 Postings, 162 Tage WDI2006Also

wenn ich eins die letzten 13 Jahre nicht gemacht habe, dann hab ich mich nicht schlafen gelegt.
Wollte immer die volle dröhnung. Hilft einem ungemein die Situation von Februar ein zu schätzen.
Kostolany gilt, aber nicht uneingeschränkt.  

20.07.19 16:53
2

1846 Postings, 2026 Tage Volker2014Aldi

Selbst unter Berücksichtigung des positiven Newsflow der vergangenen Wochen ? dieser Deal ist etwas besonderes. ALDI gilt als eher zurückhaltender und vorsichtiger Konzern. Dass man sich bei der Wahl eines Zahlungsdienstleisters für bargeldlose Zahlungen nun für Wirecard entschieden hat, spricht für das Unternehmen aus Aschheim.  

20.07.19 17:03
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1846 Postings, 2026 Tage Volker2014Wirecard im Überblick

1999: Wirecard wird gegründet.
2002: Markus Braun besetzt die Vorstandsposition als CEO der Wirecard AG.
2005: Wirecard AG ist in der Prime Standard Deutsche Börse Frankfurt notiert.
2006: Die Wirecard Tochtergesellschaft ? Wirecard Bank AG wird im Januar zur Wirecard-Unternehmensgruppe hinzugefügt und im September im TecDAXaufgenommen. Die Prepaid-Kreditkarte mycard2go VISA wird im Markt angeboten.
2007: Wirecard-Prepaid Karten werden im Markt angeboten.
2009: Die Wirecard Asia Pacific wird gegründet.
2010: mywirecard 2Go VISA-Prepaidkarte der Wirecard Bank AG wird im Markt angeboten und von Lekkerland Deutschland GmbH & Co. In ihrem Sortiment aufgenommen. Dieses Unternehmen belieferte zu dem Zeitpunkt rund 59.000 Verkaufsstellen.
2011: Die Wirecard AG expandiert weiter ins Ausland; Asien und Europa.
2012: Markteinführung der Mobile Card Reader-Lösung für Smartphones.
2013: Die Mobile Payment Plattform wird erweitert, indem Übertragungstechniken und Mehrwertdienstleistungen integriert werden.
2015: Wirecard AG Erweiterung in den indischen und südostasiatischen Markt.
2016: Die Wirecard AG expandiert nach Südamerika
2018: Das Unternehmen wird im DAX aufgenommen.  

20.07.19 17:05
8

1846 Postings, 2026 Tage Volker2014Übernahmen / Töchter

Die Wirecard AG schloss mehrere Übernahmen, im Endeffekt zur Erweiterung seiner globalen Präsenz. Hier finden Sie einen kurzen Überblick einiger Übernahmen:

PT Prima Vista: Das PT Prima Vista Solusi Unternehmen war einer der führenden Anbieter der innovativen Lösungen für den Zahlungsverkehr, Netzbetriebs und Technologien in Indonesien. Am 16. August 2012 hat die Wirecard Gruppe den Erwerb an der PT Prima Vista Solusi für rund 39,7 Millionen Euro vereinbart.

Great Indian (GI) Retail Group: Die Übernahme wurde am 27. Oktober 2015 bekannt gegeben. Dies ermöglicht einen Einstieg in den indischen und südostasiatischen Markt.

Provus Group: Die Wirecard Gruppe hat Anteile an der Provus Group übernommen. Nach Angaben der Wirecard AG weist Rumänien die höchste Wachstumsrate für Kartenzahlungen und kann durch diese Übernahme sich in diesem Markt erweitern.

Moip: Die Wirecard AG hat am 22. Februar 2016 die Übernahme des brasilianischen Zahlungsdienstleiser Moip vollzogen, um so seine Expansion nach Südamerika durchzuführen.

Citi Prepaid Card Service: Die Übernahme wurde am 3. September 2017 erfolgreich abgeschlossen. Mit dieser Übernahme erweitert die Wirecard AG ihre globale Präsenz in den nordamerikanischen Markt.

Wirecard Tochtergesellschaften

Bei den folgenden Tochterunternehmen handelt es sich nicht um eine vollständige Liste der Wirecard Tochtergesellschaften, wir stellen einen schnellen Überblick der Unternehmen vor.

Wirecard Card Solutions Ltd.

Wirecard Card Solutions Ltd. Bietet Prepaid-Kreditkarten-Lösungen für Geschäftskunden an. Das Unternehmen hält Lizenzen von Visa und MasterCard sowie E-Money-Lizenz.

Wirecard Bank AG

Die Wirecard Bank AG ist Mitglied von Visa, Mastercard und der JCB International und verfügt darüber hinaus über Lizenzen, Kreditkartenakzeptanz-Verträge sowie die Ausgabekompetenz von verschiedenen Karten. Das Unternehmen bietet mehr als 100 Transaktionen und 17 Auszahlungswährungen in über 124 Länder.

CLICK2Pay GmbH

Das Unternehmen CLICK2PAY ist eine alternative Online-Zahlung der Wirecard AG und ist in 24 Ländern aktiv.

 

20.07.19 17:10

518 Postings, 141 Tage KornblumeConclusio

Wirecard muß auf 1000.steigen, mindestens. Übrigens hast du dir sehr viel Mühe gegeben. Alle Achtung. Jetzt muß das alles nur noch in bare Münze umgesetzt werden.  

20.07.19 18:09

126 Postings, 75 Tage ING.ineurKornblumen

Das wäre toll. Dann kann ich aufhören zu arbeiten.  

20.07.19 18:47

1353 Postings, 331 Tage S3300Ing

In welchem Zeitraum muss es auf 1000 steigen ? Lol  

20.07.19 19:19

1846 Postings, 2026 Tage Volker20141000

Wird wohl nie kommen. Vorher hagelt es Gratisaktien. 1:10  

20.07.19 21:14

126 Postings, 75 Tage ING.ineurS3300

Toll, jetzt hast du mich geweckt.  :-(

 

21.07.19 10:38
1

57 Postings, 96 Tage TowlyHandelsblatt

Zahlungsdienstleister
Neuer Streit um Wirecard
Der Zahlungsdienstleister erhebt in einem Brief schwere Anschuldigungen gegen die ?Financial Times?. Die Zeitung wehrt sich. Im Zentrum der Vorwürfe steht eine ominöse Tonaufzeichnung.
Sönke Iwersen  Michael Maisch
Sönke Iwersen, Felix Holtermann, Michael Maisch
21.07.2019, 10:32 Uhr
Bei der Dauerfehde zwischen Wirecard und der renommierten britischen Wirtschaftszeitung ?Financial Times? (FT) steht sehr viel Geld auf dem Spiel. Quelle: dpa
Foto: dpa
Wirecard-Chef Markus Braun
Bei der Dauerfehde zwischen Wirecard und der renommierten britischen Wirtschaftszeitung ?Financial Times? (FT) steht sehr viel Geld auf dem Spiel.
Düsseldorf, FrankfurtEs ist weit mehr als ein Streit zwischen einem Dax-Konzern und einem Medium. Es geht nicht nur um die Reputation eines Unternehmens aus der Eliteklasse des deutschen Kapitalmarkts. Bei der Dauerfehde zwischen Wirecard  und der renommierten britischen Wirtschaftszeitung ?Financial Times? (FT) steht sehr viel Geld auf dem Spiel, denn auf jeden neuen kritischen Artikel zu Wirecard folgten in der Regel heftige Kursverluste an der Börse.
Der Kern des Streits: Wirecard beschuldigt die FT, falsche Anschuldigungen zu verbreiten, die Zeitung schreibt über seltsame Zahlungsströme und mangelnde Compliance bei dem Unternehmen.
Jetzt hat die Auseinandersetzung eine neue Dimension bekommen: In einem Brief fordert Wirecard die Zeitung auf, bis auf weiteres keine Artikel mehr über den Konzern zu publizieren, und stattdessen eine interne Untersuchung zu starten, um Fehlverhalten in den eigenen Reihen aufzudecken.
Grund: Wirecard behauptet in einem Schreiben, ?unwiderlegbare Beweise für eine Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern der Financial Times und Short Sellern? zu besitzen. Darunter versteht man Investoren, die auf fallende Kurse einer bestimmten Aktie wetten.
Die Zeitung solle ?von jeder Veröffentlichung absehen, die direkt oder indirekt zu Marktmanipulation oder Insiderhandel im Zusammenhang mit Wirecard-Aktien führen könnte?, fordert Wirecard. Der Brief der Anwaltskanzlei Herbert Smith Freehills, die Wirecard vertritt und das darin enthaltene Statement des deutschen Konzerns liegen dem Handelsblatt vor.
Auslöser der jüngsten Eskalation ist laut dem schriftlichen Wirecard-Statement die Tonaufzeichnung eines Gesprächs, das sich am vergangenen Mittwoch in London zugetragen haben soll. Bei diesem soll der britische Geschäftsmann Nick XY. dem Vertrauten eines anderen Investors von einem weiteren bevorstehenden kritischen Artikel in der FT berichtet haben, heißt es in dem Statement. Er selbst habe bereits eine Short-Position im Wert von fünf Millionen Pfund aufgebaut, in Erwartung des negativen Artikels, der in den nächsten 48 Stunden veröffentlicht werde.
?Weiterer Ablenkungsangriff auf den Journalismus der FT?
Der Geschäftsmann habe seinem Gesprächspartner vorgeschlagen, selbst mit fünf Millionen Pfund auf einen Kursverfall der Wirecard-Aktie zu spekulieren. Als Gegenleistung für seinen Tipp habe er von dem potenziellen Investor die Hälfte des zu erwartenden Gewinns gefordert. Und er habe behauptet, bereits in der Vergangenheit erfolgreich und mehrfach gegen Wirecard spekuliert zu haben ? und zwar jeweils auf Basis eines bevorstehenden Artikels der Financial Times.
Wirecard wollte sich offiziell nicht zu der Audiodatei und der anwaltlichen Drohung gegen die FT äußern. Die Authentizität des Audio-Materials konnte bislang nicht verifiziert werden. Der Investor, der den Mitschnitt veranlasste, wollte sich offiziell nicht äußern. Nick XY. war für ein Statement nicht erreichbar. Unterlagen, die dem Handelsblatt vorliegen, zeigen, dass die FT tatsächlich einen weiteren Bericht zu Wirecard recherchierte, und den Konzern im Vorfeld mit einer Reihe kritischer Fragen konfrontiert hat.
Wirecard habe auf diese Fragen ?mit einem weiteren Ablenkungsangriff auf den Journalismus der FT? reagiert, heißt es in einer Stellungnahme der Zeitung. ?Es gab keinerlei geheime Absprachen von Journalisten der FT mit Short-Sellern oder anderen dritten Parteien was den Inhalt oder den Veröffentlichungszeitpunkt von FT-Artikeln über Wirecard angeht?, betont eine Sprecherin der Zeitung.
In seinem Statement an die Wirtschaftszeitung beschreibt Wirecard die Genese der Aufzeichnung wie folgt: Der Konzern habe in den vergangenen Tagen Informationen erhalten, dass Nick XY. versuche, im Vorfeld eines weiteren negativen FT-Artikels Geld für eine kurzfristige spekulative Attacke auf Wirecard zu sammeln. Zu diesem Zweck hätten sich Nick XY. und ein Geschäftspartner am Morgen des 17. Junis mit potenziellen Investoren getroffen.
Aufzeichnung liegt bei Staatsanwaltschaft München
Dieses Gespräch sei ?legal in Übereinstimmung mit allen anwendbaren britischen Gesetzen? aufgenommen worden. Die Aufzeichnung habe man inzwischen zusammen mit weiterem Beweismaterial und Dokumenten an die Strafermittlungsbehörden in Deutschland und Großbritannien weitergereicht, heißt es in dem Wirecard-Statement. Nach Informationen des Handelsblatts ist das Material inzwischen bei der Staatsanwaltschaft München eingegangen.
Die Behörde ermittelt bereits seit Februar gegen potenzielle Shortseller und Kontaktleute. Ein Anleger hatte damals in München Strafanzeige gegen die FT gestellt. Ein Londoner Börsenhändler hatte versichert, schon vor Erscheinen eines größeren Artikels am 30. Januar informiert worden zu sein. In der Folge reichte Wirecard Zivilklage gegen die FT ein. Im April stellte dann auch noch die Bafin Strafanzeige gegen eine einstellige Zahl von Personen, darunter auch FT-Journalisten.
Die Zeitung hatte wiederholt über dubiose Vorgänge und eine Durchsuchung in der Wirecard-Niederlassung in Singapur berichtet. Ende März räumte der Konzern ein, dass sich Angestellte nach lokalem Recht strafbar gemacht haben könnten.
Nach Erkenntnissen der deutschen Finanzaufsicht Bafin, über die das Handelsblatt vor einer Woche berichtete, sind 2019 kaum neue Shortseller im Umfeld der FT-Berichte in die Spekulation eingestiegen. Vielmehr handele es sich um altbekannte Akteure. Die 2019 aktiven Shortseller seien ?insofern bekannt, als dass sie überwiegend auch schon in der Vergangenheit Netto-Leerverkaufspositionen in der Wirecard AG hielten?, erklärte das zuständige Bundesfinanzministerium.
Gegen Wirecard wird seit Jahren spekuliert, von 2016 bis 2018 registrierte die Bafin fünf Attacken. Hinweise darauf, dass Shortseller ihre Positionen gestückelt haben, um unter der Meldeschwelle von einem halben Prozent Grundkapital zu bleiben, liegen dem Ministerium nicht vor.
Deutlich angestiegen seien die Positionen ab dem 1. sowie ab dem 7. Februar 2019. Nach Hinweisen auf geplante Attacken hatte die Bafin am 18. Februar ein befristetes Leerverkaufsverbot für Wirecard-Aktien erlassen ?ein beispielloser Schritt. Das Verbot lief im April aus.  

21.07.19 10:48

57 Postings, 96 Tage TowlyBewertung

Sehr interessant vor folgendem Hintergrund:

1. Dieser noch nicht erschienene Artikel der FT könnte die ungewöhnlichen Kursaktivitäten der letzten Woche erklären.

2. Das Handelsblatt nimmt hier zunehmend eine Wirecard verteidigende Rolle ein.

3. Wir sehen hier so oft ersehnte Verteidigungsmaßnahmen seitens Wirecard.  

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