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Nordex vor einer Neubewertung

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neuester Beitrag: 09.07.20 13:54
eröffnet am: 20.06.13 10:12 von: ulm000 Anzahl Beiträge: 37834
neuester Beitrag: 09.07.20 13:54 von: alexis62 Leser gesamt: 8900911
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20.06.13 10:12
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15696 Postings, 4308 Tage ulm000Nordex vor einer Neubewertung

Bin ja eigentlich kein großer Freund von vielen Threads für eine Aktie, aber bei Nordex muss es meiner Meinung nach sein.

Ich habe leider keinen Nordex-Thread gefunden in dem der User meingott nicht schreibt und ich habe wirklich keine Lust mich mit diesem User tagtäglich auseinanderzusetzen. Zumal meiner Meinung nach meingott durch seine Dauerposterei sehr viele Beiträge zuspamt und somit interessante Posts nach hinten verschiebt und die dann eventuell gar nicht gelesen werden.  Mal ganz abgesehen davon, dass meingott sehr gerne polarisiert und polemisiert und auch das ist nun wirklich alles andere als hilfreich für eine sinnvolle Diskussion.

Weniger ist manchmal mehr bzw. Qualität vor Quantität und das soll ja eigentlich das Motto eines jeden Aktienthreads sein.

Letztendlich geht es doch in einem Aktien-Thread um eine sinnvolle Diskussion und sonst um nichts und ich sehe bei Ariva keinen Nordex-Thread wo diese Voraussetzung für mich derzeit gegeben ist. Deshalb und weil ich der Meinung bin, dass Nordex vor einer Neubewertung steht nach dem schwierigen letztjährigen Restrukturierungsjahr mache ich einen neuen Nordex-Thread auf. Ob die Ariva-Mods diesen Thread lange stehen lassen weiß ich nicht, aber wenn sie den löschen, dann werde ich nichts mehr zu Nordex schreiben. da ich keinen anderen Nordex-Thread bei Ariva erkennen kann wo eine sinnvolle Diskussion ohne meingott möglich ist.  
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37808 Postings ausgeblendet.

30.06.20 16:25

14 Postings, 77 Tage ZwCN8OGWas verpasst.

Hab ich was verpasst?
Gibts schon wieder eine Kapitalerhöhung?
Woher habt ihr die Info? Auf der Seite "FINANZMITTEILUNGEN" bei Nordex steht für 2020 nichts dergleichen.  

30.06.20 18:45
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160 Postings, 387 Tage LuxusasketFehlinvestition

Ich bin lange hinter Nordex gestanden, mittlerweile sehe ich die Entwicklung nicht mehr so positiv. Falls die Kapitalerhöhung in dem angedeuteten Ausmaß kommen sollte, dann wird langfristig investierten Anlegern wie Beegees und mir nochmal richtig in den Allerwertesten getreten. Keine Dividende und stets eingeleidete Schritte seitens Nordex, die einen langfristigen Kursanstieg zunichte machen. Kaum tut sich eine Möglichkeit auf, dass der Abwärtstrend durchbrochen wird, schon kommt die Nachricht mit der Kapitalerhöhung. Charttechnisch sind aktuell sogar langfristig nicht mehr als 12,80 Euro möglich, kurzfristig max. 10,30 Euro. Sollte die Kapitalerhöhung kommen, dann wird der Kurs nocheinmal richtig abtauchen, die charttechnische Unterstützung bei 7,20 Euro wird eher nicht halten. Damit wird es vermutlich bis Mitte 2021 nicht mehr über 10 Euro gehen. Was nützt die Vermeldung von ständig neuen Aufträgen, wenn scheinbar sogar langfristig unterm Strich kein Geld damit zu verdienen ist.  Ständig braucht Nordex frisches Geld um die Aufträge abarbeiten zu können. 2019 war das schon so, 2020 ist das so und 2021 soll dann der Geldregen kommen? Eigentlich sollten die Aufträge so viel Geld bringen, dass die neuen Aufträge finanziert werden können. Bitte korrigiert mich, wenn das betriebswirtschaftlich neuerdings nicht mehr so sein soll. Für Nordex mag das System Geldbeschaffung über neue Aktien ja besser zu funktioneren als wirtschaftlich zu arbeiten. Für die kurzfristigen Zocker ist das scheinbar auch interessant, aber für langfristig Investierten wird da nie etwas rausschauen oder mit viel Glück nicht viel. Wenn die Kapitalerhöhung kommt und ich meine Anteile verdopple, dann komme ich vielleicht mit viel Glück 2021 ohne Verlust aus dem Desaster. Das Ziel jedes Anlegers oder nicht? Aktuell bin ich mir nicht mehr so sicher, ob nicht Wirecard oder Steinhoff eine bessere Investition wären als Nordex...  

01.07.20 12:47

6211 Postings, 5260 Tage beegees06Nordex hüllt sich mal wieder in Schweigen

Für was genau soll die KE sein? Anleger können nur spekulieren - Nordex hat viele Aufträge und braucht daher zur Bewältigung neues Geld - warum der Konzern alles so geheim hält, verstehe ich nicht - dem Kurs tut es leider nicht gut  

01.07.20 13:53

14 Postings, 77 Tage ZwCN8OGQuelle

Könnt ihr bitte nochmal die Quelle oder ein Link nennen wo die Ankündigung oder der begründete Verdacht einer erneuten KE nachzulesen ist? Vielen Dank.  

01.07.20 14:04

14 Postings, 110 Tage ChrissiHKE

in der Ankündigung der außerordentlichen Hauptversammlung  

01.07.20 14:43

14 Postings, 77 Tage ZwCN8OGVielen Dank

Vielen Dank ChrissiH, die Ankündigung hab ich doch glatt übersehen.
Sorry für mein vieles Gefrage aber lese ich das richtig aus der Ankündigung dass wenn der Beschluss durch geht, 42.672.276 neue Aktien ausgeben werden können? Also folglich die bisher ausgegebenen Aktien um bis zu 40% an Wert verlieren könnten? Das wäre ja wirklich ne Hausnummer.  

01.07.20 15:24

2763 Postings, 2886 Tage US21?

Durch die Kapitalerhöhung verlieren die Aktien nicht 40 Prozent an Wert.

Die Firma besitzt dafür ja auch mehr Bargeld mit dem sie arbeiten können.

Aber natürlich tritt ein Verwässerungseffekt ein.

Wenn sie mit dem Geld zukaufen oder investieren steigt der Unternehmenswert.

Wenn sie mit dem Geld weiter unprofitable Aufträge abarbeiten wird der Kurs dadurch natürlich sinken.
 

01.07.20 16:13

160 Postings, 387 Tage LuxusasketDas schon

Eine derartige Kapitalerhöhung wird den Kurs kurzfrist absacken lassen, da werden gewisse Marktteilnehmer bestimmt dafür sorgen. Kurse zwischen 6 Euro und 6,50 Euro sehe ich da gar nicht als unrealistisch. Eine eventuelle allgemeine Marktschwäche ist da noch gar nicht berücksichtigt. Mittel- bis langfristig wird es dann wahrscheinlich wieder steigen, aber so wie Nordex in den letzten Jahren agiert hat, sehe ich für längere Zeit keine Kurse über 10 Euro. Für kurzfristige Zocker aber bestimmt keine schlechten Chancen. Meine Hoffnung liegt nur noch darin, dass ich mich hoffentlich irre.  

02.07.20 16:02

14 Postings, 77 Tage ZwCN8OG@US21

@US21, ja sorry habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte natürlich den Verwässerungseffekt der eintritt, wenn die Gesamtaktienanzahl um 40% steigt und somit "der Kuchen" auf 40% mehr Aktionäre aufgeteilt wird als bisher. Der Unternehmenswert steigt damit ja nicht um 40% bloß weil entsprechend mehr Geld da ist - wichtige Werte stecken ja eher im Humankapital der Angestellten, im KnowHow, Kundenbeziehungen etc etc.  

06.07.20 09:46
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1280 Postings, 3226 Tage Flaterik1988Noch bin ich drin

mein sl wirde letzte woche knapp veffwhlt im bereich 8,30. Puhhhh.
Könnte mir vorstellen das es diese woche noch was aufwärts geht bei einem positiven gesamtmarkt. Allerdingst lastet die mögluche ke schwer.
Weiter positive könnte sein, wenn nordex wie zu letzt neue aufträge meldet. War häufiger vor einer hv.
Wann waren nochmal die q zahlen?

Überlege sogar deswegen nochmal nachzukaufen.


Naja was wäre wenn es deztlich weniger ankiten werden oder gibt es ein szenario was postiv aufgenommen werden könnte? Kann mir halt nicht vorstellen warum man ca. 2 monate später eine außerordentliche hv einberuft um dann doch keine ke zu machen??? Alles sehr komisch.

Bleibe wohl lieber nur dabei und stocke nicht auf. Lieber auf nummer sicjer gehen und sl nacv ziehen  

06.07.20 11:18

14 Postings, 77 Tage ZwCN8OG@Flaterik1988

>>Kann mir halt nicht vorstellen warum man ca. 2 monate später
>>eine außerordentliche hv einberuft um dann doch keine ke zu machen???

Verstehe den Gedankengang nicht. Die Abstimmung über eine KE steht doch auf der Tagesordnung der AO-HV. Wenn wir (die Aktionäre - insb. Großaktionäre) der Meinung sind, dass die Argumente für eine KE überzeugend sind, dann stimmen wir dem zu - sonst stimmen wir dem nicht zu. Für den Stimmberechtigen Aktionär sind aus meiner Sicht hier 2 Standpunkte am relevantesten:

Sicht 1: eher Großaktionär: Ist die KE notwendig damit es dem Unternehmen gut geht bzw. damit es langfristig überlebensfähig bleibt.

Sicht 2: eher Kleinaktionär: Ist die Rendite der Unternehmensintern investierten Gelder aus der KE höher also wenn ich mein Geld in andere Firmen investiere.  

06.07.20 11:39
1

14 Postings, 77 Tage ZwCN8OGAusbaupotentiale in Europa

Hier übrigens mal ein Artikel über die Windkraft-Ausbaupotentiale in Europa (Bebauung, Landschaft, Windstunden etc bereits eingerechnet) falls ihr den noch nicht kanntet:
https://www.scinexx.de/wp-content/uploads/w/i/windeuropa2g.jpg
https://www.scinexx.de/news/energie/...otenzial-groesser-als-gedacht/

Man kann sich als zusätzlichen Indikator zur künftigen Auftragsvergabeentwicklung auch anschauen, welcher Anbieter in welchen Ländern jeweils einen "guten Stand" (letze zurückliegenden Vergaben) hat und wie deren WKA-Ausbaupotentiale wiederum überhaupt sind...  

08.07.20 10:45

6211 Postings, 5260 Tage beegees06Die Kursentwicklung der geplanten KE geschuldet ?

Bitte Infos von den Profis  

08.07.20 11:26

60 Postings, 176 Tage Wind29KE

Ich bin mir momentan auch sehr unsicher was ich tun soll  wegen der KE! Ich habe noch nie eine mitgemacht! Wie ist das? Wer bekommt die neuen Aktien ? Wird mein Bestand aufgestockt ,oder kommen die neuen Aktien in den freien Markt?  Fällt die Aktie dann um den auffgestockten Betrag? Fragen über Fragen!  So eine M....! So unsicher wie Momentan war ich noch nie bei Nordex.  Über ein paar Antworten zu meinen Fragen  würde ich mich freuen.  

08.07.20 14:10

997 Postings, 3766 Tage alexis62Genaue Details der Traktanden a.o.HV

08.07.20 14:35

60 Postings, 176 Tage Wind29Danke für den Link..

..aber leider verstehe ich nicht sehr viel was hier geschrieben wird.
 

08.07.20 16:43

14 Postings, 77 Tage ZwCN8OG@Wind29

Zu deinen Fragen:
Wenn die KE dem Unternehmen gut tut und sich positiv in künftigen Gewinnen oder Gewinnerwartungen wiederspiegelt, dann muss der Kurs auf Grund der KE nicht zwangsläufig sinken sondern kann sogar steigen. Bezüglich des Kurses könnte man vereinfacht sagen, dass eine KE dann nicht zu sinkenden Kursen führt, wenn im gleichen Maße die Nachfrage nach den Aktien des Unternehmens steigt wie das erhöhte Angebot der Aktien steigt (durch "raus geben" neuer Aktien = KE).
Diese Steigerung der Nachfrage nach den Aktien könnte wie schon erwähnt z.B. durch bessere Gewinnaussichten oder bessere Fundamentaleinschätzen künftiger Käufer begründet sein. Auf der anderen Seite würden Gewinne künftig auf mehr "Mäuler" ausgeschüttet werden, also weniger Dividende zu erwarten sein - aber in dieser Phase sind wir ja immer noch nicht - wir können ja froh sein wenn es überhaupt mal zu einer  Dividenden  kommen wird...

Ich persönlich sehe die KE gelassen und steige deshalb nicht aus der Aktie aus. Ich denke die KE wird dem Unternehmen gut tun und hoffentlich endlich wieder in die Gewinnzone führen.  

08.07.20 17:18

60 Postings, 176 Tage Wind29Danke ZwCN80G für die Antwort

Das heißt aber doch erstmal, dass wenn zb. 40Mil neue Aktien ausgegeben werden, stehen die erstmal zum Verkauf an der Börse und wenn niemand da ist der alle kauft sinkt der  Kurs erstmal bis wieder mehr Käufer da sind als Aktien  am Markt sind? Sehe ich das Richtig so ?  

08.07.20 19:01
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15696 Postings, 4308 Tage ulm000KE zB. 40 Mio.

Sollte Nordex wirklich eine solch hohe KE durchziehen, dann wird das nur mit einem großen Investor passieren, denn ein großer Investor ist nur interessiert an einem großen Aktienpaket. Wer ja richtig irre, wenn Nordex eine riesige KE durchziehen würde in dem 40 Mio. Nordex-Aktien aufeinmal an die Börse geschmissen würde.

Könnte auch sehr gut sein, dass es mit dem Verkauf des europäischen Projektgeschäftes, das laut Pressemitteilungen, zu 800 Mio. ? zum Verkauf ansteht , im Zusammenhang steht:

https://www.eleconomista.es/empresas-finanzas/...El7TB79_hE_Mpq_6v3AY

Möglicherweise könnte ein Interessent dann zugleich auch an einem größeren Nordex-Aktienpaket interessiert sein. Wäre sogar sehr wahrscheinlich und auch logisch, wenn jemand so viel Cash in die Hand nimmt um die europäische Projektentwicklungsabteilung von Nordex komplett mit der 3 GW-Pipeline zu kaufen. Könnte aber sein, dass der Verkauf der Projektentwicklungsabteilung gescheitert ist.

Positiv ist diese mögliche riesige KE für mich zunächst mal nicht. Warum ? Viel zu wenig Transparenz.

In großen Cash Problemen kann Nordex eigentlich nicht sein. Erstens hatte Nordex Ende März eine Liquidität von satten 432 Mio. ?, zweitens hat Nordex erst vor ein paar Wochen mit 21 nationalen und internationalen Bankenpartnern ihre Aval- sowie Bar-Kreditlinien über insgesamt 1,2 Mrd. ? bis 2023 verlängert und drittens hat Nordex eine Auftragslage so gut wie noch nie.

Warum nun Nordex sich so große Freiheiten nehmen will bezüglich Kapitalerhöhung - keine Ahnung. Darüber kann man nur spekulieren und Nordex hält sich dabei natürlich noch bedeckt, so lange es keine spruchreife Vereinbarungen gibt.

Es könnte sein, dass Nordex ein Unternehmen aus der Branche übernehmen will. An Teilen von Senvion war ja Nordex bekanntermaßen durchaus interessiert. Es könnte sein, dass Nordex eventuell einen neuen Investor einsteigen lassen will. Es könnte aber auch sein, dass Nordex schlicht weg Cash-Probleme hat. Und und und.

Fakt ist aber, dass Nordex über eine schwache Eigenapitalquote von nur 17% verfügt. Hier gibt es sicher Auflagen von den Banken/Anleiheneigentümer. Da Nordex in diesem Jahr die Eigenkapitalquote wohl kaum richtig nach oben bringen kann wegen Corona, aber auch wegen der super Auftragslage und auch wegen den weiterhin hohen geplanten Investitionen von über 130 Mio. ?, könnte ich mir vorstellen, dass Nordex da gegen Jahresende eventuell in Probleme kommen könnte. Zumal es ja mittlerweile so aussieht, dass Nordex auch im kommenden Jahr locker einen Umsatz über 4 Mrd. ? erzielen wird aufgrund der top Auftragslage. Sprich damit wird Nordex auch im kommenden Jahr keine Bilanzverkürzung z.B. durch das Working Capital oder durch Rückstellungen hinbekommen. Eine Erhöhung der Eigenkapitalquote geht nur über eine KE, über größere Gewinne oder über eine Bilanzverkürzung. Anders funktioniert das halt mal nicht. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass die Projekte immer größer werden. Siehe z.B. Australien mit dem 1 GW-Projekt.

Dass Nordex mit der geringen Eigenkapitalquote Probleme bekommen könnte kann man schon erahnen, denn 17% sind nun wirklich alles andere als gut. Diese schwache Eigenkapitalquote ist großteils dem Umsatzwachstum geschuldet - nicht den Schulden. Die Nettofinanzverschuldung von Nordex liegt bei 156 Mio. ?. Also durchaus überschaubar. Hoch ist das nun wirklich nicht.

Ich war bis jetzt der Annahme, dass Nordex durch den geplanten Verkauf ihres Projektgeschäftes, das zwangsläufig zu einer größeren Bilanzverkürzung führen könnte, die Eigenkapitalquote wieder locker auf 25% bringen könnte und zudem hätte man dann noch genügend Cash um weiter zu investieren.  

08.07.20 20:33
1

2763 Postings, 2886 Tage US21KE

Naja. Da möchte ich noch einige Punkte ergänzen.

1. Das klingt jetzt nach Haarspalterei, ist es aber meiner Meinung nach nicht. Im Augenblick geht es noch nicht um eine Kapitalerhöhung um 40 Prozent, sondern um die Ermächtigung dies die nächsten Jahre eventuell in mehreren Schritten zu machen. Warum sie diese Möglichkeit haben möchten bleibt eben leider immer noch unklar.

2. Viel wichtiger ist aber, daß sie damit bei der HV gescheitert sind und nicht die notwendige 75 Prozent Mehrheit bekommen haben. Jetzt versuchen sie es über eine außerordentliche HV, aber wieder ohne klare Aussagen zu machen was sie mit dem Geld machen wollen (ob sie müssen oder nur Chancen nutzen wollen).

3. Und es bleibt die Frage, was ist wenn sie die Zustimmung wieder nicht bekommen. Brauchen sie das Geld oder wollen sie nur Chancen nutzen.
.  

08.07.20 20:39

60 Postings, 176 Tage Wind29Danke Ulm für deine Info

...dann können wir ja nur hoffen dass alles gut geht!  

08.07.20 22:09

6211 Postings, 5260 Tage beegees06Wir spekulieren doch nur

es weiß nur die die Führung von Nordex - leider halten die sich im Schweigen  

08.07.20 22:20
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15696 Postings, 4308 Tage ulm00049,5 MW Repower- Windpark mit Nordex-Mühlen

Sie sind doppelt so hoch und produzieren viermal mehr Strom als ihre Vorgänger: In der Uckermark werden neue Windräder aufgestellt. Aber die alten Modelle kommen nicht einfach in den Müll. Aus ihnen entsteht Sandersatzstoff und noch ...
Ich habe eigentlich erwartet, dass Nordex in dieser Woche wie schon in den letzten Quartalsenden zuvor den Q2-Quartalsauftragseingang meldet. Bis jetzt aber leider vergebens. Darum was aus der Nordex Auftragsfront vom Deutschlandgeschäft.

Denker & Wulf startet mit den Arbeiten beim Repower-Windpark "Güstow"

Dieser Windpark wird mit 11 Nordex-Mühlen N149/4500 gebaut. Somit ist er 49,5 MW groß und wird damit so Mitte/Ende 2021 der größte N149-Windpark in Deutschland sein.

Zuerst müssen aber die 20 Jahre alten 28 Windräder abgebaut werden. Manche der alten Mühlen werden verkauft, andere verschrottet, wobei Stahl und Beton wiederverwendet werden können. Die glasfaserverstärkte Rotorblätter werden nach Bremen transportiert, wo sich ein Unternehmen auf die Verwertung von Rotorblättern spezialisiert hat. Dort werden die Rotorblätter dann klein gemacht und werden dann vermischt mit einen Papiermischstoff. Das wird dann an die Zementindustrie geliefert, die das das Gemisch als Brennstoff benutzt. Die zurückbleibende Asche kann dann noch als Sandersatz verwendet werden.

Ein weiterer größerer Repower-Windpark in Deutschland wird ebenfalls mit Nordex-Mühlen gebaut werden. Baywa hat schon im letzten Jahr mit dem Bau des Windparks "Uetze" in Niedersachsen begonnen und musste nach der Pleite von Senvion die Bauarbeiten dann wieder einstellen. In der letzten Woche bekam Baywa nun die Genehmigung von der Umweltbehörde in Hannover, dass man die zuvor 8 genehmigte Senvion-Mühle M122 auf die Nordex-Mühle N117 umswitchen darf. Damit wird der Repower-Windpark "Uetze" nun 24 MW groß. Ich gehe davon aus, dass Baywa recht zeitnah melden wird wann es mit dem Bau weiter gehen wird.

https://webcache.googleusercontent.com/...a1lyTqmYpXVB8ChHcq8H45fHPHA

Für Nordex ist zwar der deutsche Markt nicht mehr allzu wichtig, aber so übel sieht es für Nordex mittlerweile in Deutschland gar nicht mehr aus. In diesem Jahr könnte es für Nordex in Deutschland so um die 170 MW an Errichtungen geben (2019: 108 MW) und im kommenden Jahr sieht es so aus, als ob es sogar über die 200 MW gehen könnte. In meiner Liste stehen für 2021 aktuell schon knapp über 150 MW drin mit den oben genannten 2 Windparks und z.B. mit 2 Windparks von Innogy ("Jüchen" - 27 MW - 6 N149/4500 und - "Krusemark" - 16,5 MW - 5 N131/3300). Ist aber natürlich meilenweit von den Bestzeiten entfernt von 2016 und 2017, als jeweils über 600 MW an Nordex-Turbinen errichtet wurden.  

09.07.20 11:45

7160 Postings, 6838 Tage bullybaerich denke

dass für jemand, der in Windkrafft investieren will Vestas die bessre Altenative ist.

Bei Nordex sind mir zu viele Unsicherheiten und die haben keine Gewinnmarge bzw. schreibt man dauerhaft rote Zahlen....  vergleicht man dann noch den 3 Jahreschart würde bei mir die Wahl auf jeden Fall auf Vestas fallen anstatt auf Nordex ...  

09.07.20 13:54

997 Postings, 3766 Tage alexis62KE

Nordex schreibt:

. Bei einer Kapitalerhöhung würden Sie grundsätzlich ein Bezugsrecht erhalten, Sie könnten sich also an der Kapitalerhöhung beteiligen und damit eine Verwässerung vermeiden. Eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss wäre auch möglich, aber gedeckelt bei 10%, die Verwässerung also überschaubar. Es bestünde in diesem Fall zudem die Möglichkeit, dass Sie über die Börse nachkaufen, um einer Verwässerung entgegenzuwirken.  

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