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WDI Forum für Verantwortungsbewusste

Seite 483 von 568
neuester Beitrag: 17.09.20 10:41
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 14196
neuester Beitrag: 17.09.20 10:41 von: Stronzo1 Leser gesamt: 2326668
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03.07.20 10:20
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754 Postings, 516 Tage LucasMaatnur mal so

Was mich nachdenklich stimmt, ist, die DB, die ja nun schon jahrelang mehr Geld verbrennt, als es bei Wirecard nun lt. Darstellung wohl ist,
will nun helfen ?
Womit ?
Will die sich den lukrativen Teil von Wirecard unter den Nagel reißen.
Passt Wirecard als Bank gerade so in die "laufende Umstrukturierung" bei der DB?
Es ist doch offensichtlich, die Deutsche Bank hat jährlich mehr als 1Mrd minus "produziert".
 

03.07.20 10:25
3

39 Postings, 91 Tage Kontra@ellshare


Wer steuert das alles? Wenn ein Land wie Deutschland heute 5% Zinsen zahlen würde wäre der Kapitalzufluss doch gigantisch. Die Frage ist nur warum das ehemals gut funktionierende System der Zinsen außer Kraft gesetzt wurde und wie es weiter geht.

Vergiss die Verschwörung. Der Zinssatz sinkt im langfristigen Mittel bereits seit Jahrhunderten. Siehe hier:

Visualizing the 700-Year Fall of Interest Rates

Wie Du siehst lag der Zinssatz am Ende der Mittelalters bei rund 15% und ist seitdem im langfristigen Mittel mehr oder weniger kontinuierlich gesunken. Das steuert niemand. Das scheint einfach eine natürliche Entwicklung zu sein. Die folgenden beiden Faktoren dürften eine Rolle spielen:

1. Es gibt weltweit immer mehr Menschen, die Ersparnisse haben und somit als Kapitalgeber agieren können. Somit ist Kapital heute keine so knappe Ressource mehr wie im Mittelalter.
2. Auch wenn hier mal wieder über unzureichende staatliche Regulierung geschimpft wird, hat die staatliche Regulierung doch in Wirklichkeit über die Jahrhunderte immer weiter zugenommen mit der Folge, dass Investoren heute viel geringere Risiken eingehen als im Mittelalter. Sinkende Risiken gehen aber im langfristigen Mittel automatisch mit sinkenden Zinssätzen einher.


Es führt ja auch zu Blasen an den Börsen und bei Immobilien. Wie heftig wird der nächste Crash so es denn einen gibt? Gibt es in Folge gar eine Währungsreform in Europa und einen System reset auch bezüglich des kranken Euro?
Was ist hier der Plan, wer gibt den vor und vor allem wie lange funktioniert das aktuelle System mit Null bzw. Minuszinsen noch?

Wie gesagt: Ich glaube nicht an einen Plan. Aus meiner Sicht ist das eine natürliche Entwicklung, die schon seit Jahrhunderten anhält. Die Hochzinsphase seit Ende der 1970er Jahre war eher eine kurzfristige Anomalie entgegen dem langfristigen Trend.  

03.07.20 10:39
3

6 Postings, 625 Tage Ogni1964Petition

Ein Versuch ist es wert.

Wirecard AG - Entschädigung - Private Anleger an erster Stelle - Online-Petition
https://www.openpetition.de/petition/online/...leger-an-erster-stelle  

03.07.20 11:13
11

4951 Postings, 5150 Tage brokersteveMein Schreiben an Bundestagsabgeordnete

Es geht um die causa Wirecard zu der Sie aktuell vermutlich viele Zuschriften erhalten.

Ich bin als Privatanleger Geschädigter in einer hohen Größenordnung und mental fertig.

Es ist für mich ein Alptraum und unfassbar, dass das, was sich hier abgespielt hat, bei einem von der BaFin überwachten Finanzdienstleistungsunternehmen mit Vollbanklizenz bei Ihrer Tochter und zudem DAX Unternehmen passieren kann. Die wirtschaftsprüfer und die Finanzaufsicht haben heir voll versagt, das ist noch vornehm formuliert.

Trotz zahlreicher Hinweise in die eine und andere Richtung (wirecard Täter, Wirecard Opfer) hat auch die Finanzaufsicht keine sonderprüfung und eine kursaussetzung veranlasst, um zu verhindern dass angelsächsische Leerverkäufer sich offensichtlich/vermutlich mit insiderwissen an dem Geschehen bereichern konnten.

Ich bin kein ?Zocker?, wollte mich an dem Vorzeige Wachstumsunternehmen beteiligen, weil ich bei der Investition in ein Daxunternehmen nicht mit einer solchen Nachrichtenlage und Kursentwicklung an einem Tag rechnete und auch mE auch nicht rechnen musste.

Ich bin finanziell dadurch erheblich geschädigt worden. Übliche Schwankungen habe ich bei meinem Kauf akzeptiert und hielt das Engagement in Wirecard aufgrund seines sehr zukunftsfähigen Geschäftsmodells kombiniert mit der DAX Zugehörigkeit sogar für eine gute Depotabsicherung, da es genau von der corona Krise gerade eben nicht betroffen ist, sondern ein Profiteur des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ist.

Die Finanzaufsicht hat trotz aller Hinweise leider total versagt. Ich habe mehrmals geschrieben und habe immer nur eine substanzlose Standardantwort, dass man die Sache beobachtet und überwacht, bekommen, statt dass man den Handel aussetzt und Untersuchungen veranlasst. Dies einfach an eine völlig überforderte zahnlose DPR zu delegieren ist wahnsinniges Organisationsverschulden und bewusstes Drücken vor seiner Verantwortung. Sich rauszureden, dass es kein Finanzdienstleistungsunternehmen, wie Herr Hufeld jetzt als Ausrede versucht zu platzieren, ist Schlag ins Gesicht von Privatanlegern.

Es wäre perfiderweise besser gewesen, wenn es keine Finanzaufsicht oder Wirtschaftsprüfer gegeben hätte, die einen immer wieder vermittelt haben, dass es Unregelmässigkeiten gibt, aber grundsätzlich alles in Ordnung ist. Zuletzt hieß es aufgrund der 6 Monate andauernden Sonderprüfung die Jahresabschlüsse  2016-2018 nicht geändert werden müssen. Ich habe die strittigen 7% des Umsatzes auf das schnelle Wachstum der Firma zurückgeführt, die es verpasst hat, die internen Strukturen nachzuziehen, Und genau das würde ständig dem Privatanleger suggeriert.

Die Hedgefonds verfügten mE über whistleblower Insiderwissen, welches sie gnadenlos ausgenutzt haben, um sich zu bereichern. Ich bitte daher, hier Untersuchungen auszustellen und die Positionen der Hedegfonds ggfs einzufrieren und die Gelder bei Bestätigung des Verdachts für die Entschädigung von Kleinanlegern zu verwenden.

Hier waren soviel dubiose Menschen mit tweets unterwegs, dass davon auszugehen ist, dass Hedgefonds sich hier Insiderwissen verschafft haben, was illegal ist. Daher bitte ich dringend, hier auch Hausdurchsuchungen bei diesen zu veranlassen.

Folgende Aspekte:
1. hedegefonds haben sich mit  Insiderwissen(Höchstwahrscheinlich)  zu Lasten von deutschen Privatanleger /Sparern bereichert
2. Sperrung der Guthaben bzw. Handelspositionen von beteiligten Hedegfonds sollten umgehend erfolgen und zur Entschädigung von Kleinanlegern verwendet werden
4, ernst & Young hat ganz offensichtlich vorsätzlich fehlerhafte Abschlüsse 2016-2018 testiert. Prüfung der Existenz von Banksalden ist pflichtprüfung. Dass geht über grobe Fahrlässigkeit hinaus. I h habe selbst bei einer WP Kanzlei Wirtschaftsprüfungen durchgeführt und die Einholung von Originalsaldenbestätigungen ist elementare unverzichtbare und zudem die einfachste Prüfungshandlung. Wenn man dies unterlässt, ist das vorsätzlich.
5. KPMG hat die Abschlüsse 2016-2018 bestätigt, so dann man erst Recht noch vertrauen haben durfte, dass hier Geld wirklich vorhanden ist, was aber wohl nie existiert hat.Letztlich waren nur noch 7% der Umsätze zweifelhaft, was für mich hinnehmbar war.

Beide Wirtschaftsprüfer hätten vorher klar Alarm schlagen müssen und die Finanzaufsicht informieren müssen. Haben sie das getan, wundert es mich, dass diese den Handel nicht sofort ausgesetzt hat. Jetzt kam raus, dass sie es schon am 9.6 getan haben und auch whistlebllower haben mit Unterlagen die BaFin auf Betrug hingewiesen. Es ging in den Unterlagen von Herrn Fraser Perring nicht nur bilanzpostenausweise, sondern um Übermittlung von Unterlagen, die auf vorsätzlichen bandenmässigen Betrug in grossem Ausmaß hingewiesen habe. Die BAFiN hätte tätig werden müssen unabhängig, ob es ein Finanzunternehmen ist, es ist im DAX gelistet und ist ganz klar ersichtlich im Bereich Finanzdienstleistungen tätig und verfügt über eine banklizenz bei ihrem Tochterunternehmen.
6.wirecard hat gegen alle adhoc pbulizitätspflichten vorsätzlich verstoßen und bis zuletzt suggeriert, dass ein bestätigungsvermerk sicher ist.
7. Herr Braun und Herr Marasalek müssen wegen möglicher Verdunkelsgefahren und Fluchtins Ausland  verhaftet werden. Die Freilassung Eugen Kaution ist bei dem Betrug in diesem Ausmaß nicht nachvollziehbar, weil hier klar Verdunkelungsgefahr besteht. Herr marsalek hat sich bereits abgesetzt. Seiner Aussage Glauben zu Geschenkt zu haben, das er sich stellen wird, zeigt leider die Naivität der Dt. Justiz.
8. Deutschland sollte Aufgrund des systemsversagens der Aufsicht den Schaden den Privatanlegern entschädigen. Die Entschädigung von derivateverkusten kann ausgeschlossen werden, da dies keine Beteiligungen sind.

Viele Beteiligte haben offensichtlich über Insiderwissen verfügt und die Finanzaufsicht musste davon ausgehen und/oder es war ihr sogar bekannt und sie ist nicht eingeschritten.

Ich bitte hier in diesem unsäglichen Fall ggfs einen Entschädigungsfonds für Privatanleger einzurichten.

Die großen Fonds sind vorher ausgestiegen, weil sie vermutlich auch Wind von der Sache bekommen haben, das wurde alles jetzt erst im Nachhinein bekannt.

Für mich ist meine Altervorge endgültig komplett ruiniert, nachdem corona mich auch schon stark in meinem Altervorsorge geschädigt hat und ich meinen Arbeitsplatz auch noch verloren habe.

Ich vertraue auf ihre Person und ihre Partei, dass sie sich Bier stark machen. Unzählige Privatanleger würden sich sehr darüber freuen und sie vor dem finanziellen Schaden bewahren. Es ist ein in der Bundesrepublik einmalige Vorgang, der einmalige Lösungen benötigt. Ein entschädigungsfonds hat hier nichts mit der Sozialisierung von Verlusten zu tun, wie es Neoliberale Politiker versuchen werden, eine solche Lösung zu verhindern.

Mindestens eine verlustverrechnungsmöglichkeit kombiniert mit einem Verlustrücktrag ein Jahr zurück, wäre eine kleine, wenn auch nicht wirklich befriedigende Lösung.

Als Berechnung für einen Schaden könnte der Eröffnungskurs am besagten 18.6.  von rund 105 Euro genommen werden und der niedrigste Kurs im Lauf des Handels. Dies nur , sofern man nicht zu einem höheren Kurs noch verkaufen konnte.

Ich setze auf sie als potentiellen zukünftigen Bundeskanzler, der sich mit einer solchen Lösung eines entschädigungfonds auch im finanzwirtschaftlichen Bereich mit Kompetenz und Gerechtigkeit präsentieren kann. Es ist genau nicht die Sozialisierung von Verlusten, sondern die Bewahrung der Aktienkultur und der Schutz von Kleinanlegern genau vor dem Neoliberalismus. Hier haben viele mit insiderwissen Privatanleger vorsätzlich geschädigt, Leider gehört auch eine staatliche überwachunsginstitution mit dazu, die einen erst Recht in gutem Glauben in der Aktie hat investiert belassen.
 

03.07.20 11:48
4

424 Postings, 4449 Tage VolkswirtBilanzbetrug lief wohl schon seit 2014

Der Wirecard-Bilanzskandal scheint immer größere Dimensionen anzunehmen. Einem Medienbericht zufolge soll die Führungsriege den Betrug schon vor Jahren geplant haben - das erhöht auch den Druck auf die Aufsichtsorgane. Sechs Tochtergesellschaften melden unterdessen ebenfalls Insolvenz an.

Der kürzlich aufgedeckte Bilanzskandal von Wirecard soll einem Medienbericht zufolge schon viel länger andauern als bisher vermutet. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft München berichtet, hat der insolvente Zahlungsdienstleister seine Umsätze und Erlöse bereits in der Jahresbilanz 2015 mit vorgetäuschten Milliardeneinnahmen aufgebläht. Ziel sei demnach seit 2014 gewesen, "den Konzern finanzkräftiger und somit attraktiver erscheinen zu lassen, als das tatsächlich der Fall war", schreibt die SZ..........  

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...chon-seit-2014-article21887325.html
 

03.07.20 11:51
7

424 Postings, 4449 Tage Volkswirt"Wir müssen auch über Politikversagen sprechen."


Trifft den Nagel auf den Kopf:


.....Scholz sei "in der Pflicht, die Finanzaufsicht so aufzustellen, dass sie effektiv prüfen kann". Seit Jahren gebe es immer wieder Vorwürfe. "Wir sprechen hier von einem Dax-Konzern", betonte Bayaz. "So etwas muss dann auch irgendwann einmal über den Schreibtisch eines Ministers gegangen sein." Auch dies müsse Teil der Aufklärung sein. Nötig sei eine "Neuaufstellung" der Bafin.

Auch der Linken-Fraktionsvize Fabio De Masi übte Kritik an Scholz, der gesagt habe,


die Bafin habe in dem Fall einen harten Job gemacht. "Wenn das ein harter Job war, dann will ich nicht wissen, wie der schlechte Job aussieht", sagte er.



"Wir müssen auch über Politikversagen sprechen." Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler kündigte an, dass seine Fraktion den Vorgang parlamentarisch untersuchen lassen wolle. "Wenn Sie da nicht mitmachen, ... dann wird das ein Fall des Finanzministers, denn er hat die Rechtsaufsicht über die Bafin", warnte er die Koalition.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...chon-seit-2014-article21887325.html  

03.07.20 12:12
4

249 Postings, 2348 Tage lechuzaGibt´s eigentlich auch eine Politiker-Haftpflicht?

Bei dem Murks, der immer wieder verzapft wird? Unterlassungen zuhauf, aber in zahlreichen Aufsichtsräten vertreten...Sollte man einführen, Beitrag vom EIGENEN Gehalt bezahlt.

"Nötig sei eine "Neuaufstellung" der Bafin" aus Post 12056
kann man ergänzen: "nötig sei eine "Neuaufstellung" in Berlin.

Zugegeben, ich war sehr pro wirecard. Beweggründe ähnlich wie hier schon zuhauf gepostet, eben auch wieder von brokersteve.
Nichtsdestotrotz haben die Behörden versagt, sie haben beobachtet, in alle Richtungen. Ansatzpunkte dürften sie genug haben.
Fakt ist, dass - unabhängig vom selbst produzierten Desaster im Hause wirecard - Mitwisser in krimineller Weise Insider-Informationen kanalisiert haben, um sich dran zu bereichern. Aufklärungs- und Anzeigepflicht verletzt haben. - Herr Freis weiß hoffentlich, wie man die Hauptgewinner (Hedgefonds) neben den übrigen Schuldigen belangen kann, auch finanziell.  

03.07.20 12:13
1

3716 Postings, 4572 Tage sharpalswer kauft da gerade ?

doch wohl nicht in hoffnung auf die Deutsche Bank ?

einfa mal lesen, was da gesagt wurde :

Am Donnerstag hatte die Deutsche Bank mitgeteilt, dass sie dem Aschheimer Unternehmen Unterstützung gewähren würde, um die Fortführung der Geschäftsaktivitäten zu ermöglichen. Da hatte man den Support auf die Wirecard Bank AG begrenzt. Etwaiges Engagement soll in enger Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter und der Finanzaufsicht BaFin erfolgen.

https://www.deraktionaer.de/artikel/...ml?feed=MzUH057hSEev3sU8n0XjZA

>> Da hatte man den Support auf die Wirecard Bank AG begrenzt.   <<< und das wäre nur zu logisch.
Die werden sich nie die mittergesellschaft antun.
Das dürfte eine lehre sein, aus dem Bayer deal mit monsanto.
 

03.07.20 12:23
1

1413 Postings, 3827 Tage Thebat-FanTja


Warum legt man nicht einfach alle Bilanzen unseren Politikern zum Prüfen vor? Die sind so toll und fachkundig, die prüfen solche Bilanzen in 3 Tagen wasserdicht durch.

https://www.welt.de/finanzen/article210827511/...tag-im-Eiltempo.html
 

03.07.20 12:23
6

264 Postings, 672 Tage Frau OttilieBernecker

Die Lehren aus dem Fall Wirecard

Am 17. Juni notierte Wirecard zum letzten Mal über 100 ?. Inzwischen ist der Dax-Wert auf Abruf in der Spitze auf rund 1 ? abgestürzt und damit endgültig zum Zockerpapier verkommen. In noch nicht einmal drei Wochen hat der Fintech-Konzern damit einen wirtschaftlichen Totalschaden inklusive Insolvenz hingelegt und ist zu einem Fall für die Staatsanwaltschaft geworden. Wenn sich der erste Rauch verzogen hat, sollten die Politik und die zuständigen Aufsichtsbehörden die Lehren aus dem Fall Wirecard ziehen. Leerverkäufer und die ausländische Finanzpresse hatten bei Wirecard schon länger die Finger in die Wunde gelegt, während sich Wirecard-Chef Markus Braun hierzulande noch in aller Ruhe als Opfer darstellen konnte. Um künftig weiteren Schaden für den Finanzplatz Deutschland zu vermeiden, muss endlich eine echte Börsenaufsicht installiert werden, die über weitrechende Ermittlungskompetenzen wie die SEC in den USA verfügt. Das Mandat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY im Fall Wirecard zeigt, dass in diesem Bereich ein zu lange bestehendes Auftragsverhältnis alles andere als sinnvoll ist. Der Gesetzgeber sollte deshalb den bisherigen Zeitrahmen für einen verpflichtenden Wechsel des Wirtschaftsprüfers deutlich verkürzen. Eines ist dabei schon jetzt klar: Bevor Aufsichtsbehörden und die Politik wieder Tagesordnung übergehen, muss der Fall Wirecard umfassend mit allen Konsequenzen für die Regulierung aufgearbeitet werden. Ansonsten droht dem Finanzplatz Deutschland ein dauerhafter Reputationsschaden.

 

03.07.20 12:36
1

17876 Postings, 6248 Tage harry74nrwHier kauft niemand mehr, es zockt noch

bevor der Deckel drauf kommt!

BITTE lockt keine newbies mehr mit hanebüchenden Behauptungen in Verluste.

Es wird keinen Retter geben, niemand kauft etwas überteuert Inclusive Schulden, logisch oder?

 

03.07.20 13:17
9

754 Postings, 516 Tage LucasMaatnur mal so

Nun schaue ich mir ja schon eine ganze Zeit den Kurs von Adyen an.
Wenn bei Wirecard nun das Geschäft auf "Schwindel" aufgebaut ist oder war, dann ist mir der Kurs
von Adyen unbegreiflich.

 

03.07.20 13:27
7

175 Postings, 337 Tage GabiiAktienoptionen

In der Zeit des neuen Marktes wurden die MA der hochbewerteten Internetbuden mit Aktienoptionen bezahlt, da vermutlich nicht ausreichend Cash in den Firmen für Gehälter war.

MB wurde auf der HV 2019 darauf angesprochen, warum er seine MA nicht teilweise mit Aktienoptionen bezahlt. Die Antwort war: Meine MA verdienen sehr gut und können sich frei entscheiden ob und wo sie ihr Geld anlegen.

Diese Aussage steht im Widerspruch zur eventuellen Annahme, dass MB alles dafür getan hat den Kurs hochzuhalten (zumindest Mitte 2019).

Zu der Annahme, dass MB ein gewissenloser Betrüger war, der über Scheinkonten und Scheinbilanzen Darlehen zu unrecht abgriff und das Geld dann über Scheingeschäfte und Inside-Scheindarlehen wieder aus der Firma zog, steht das Verhalten mit den MA-Aktienoptionen im Widerspruch. Wenn schon Betrug, dann konsequent bis zum Letzten. Man hätte den Kurs weiter stabilisieren und ein Teil der MA-Gehälter sparen können.

Aktuell spekulieren wir, wie bisher nur über Meldungen der Medien. Um etwas richtig bewerten zu können benötigen wir Daten.
Also korrigierte Bilanzen, Auswertung EE Dezember 2019, Ermittlungsstände zu den Konten. Aussagen des AR zu seiner bisherigen Arbeit.

Je länger hier im Dunkeln gehalten wird, je mehr wird der Schadenvergrößert, desto mehr bleibt  bei mir der Verdacht, dass es hier noch andere Interessen gibt, die nicht im Einklang mit den Interessen der geschädigten Aktionäre stehen.  

03.07.20 13:29
5

1132 Postings, 155 Tage Ksb2020Ottilie

Es geht um 2 Mrd Betrug und ca 12 Mrd Schaden.. und es kommen keine 40 Polizisten zur Durchsuchung? ... Wenn ich H*H* schreien würde kämen mehr um meine Butze auseinander zu nehmen. 2 Wochen und keinerlei Resultate? Alles nur Vermutungen die publiziert werden.

Von wem war das Konto, haben Händler von  dem Konto Entschädigungen erhalten, haben Händler auf das Konto eingezahlt?

Kann doch nicht so schwer sein?
Die "Show" der Politik ohne Resultate sagt mir da ist steckt noch viel mehr dahinter.

Wer keine Fakten liefert, liefert auch Fakten.  

03.07.20 13:46
6

602 Postings, 485 Tage Herriotwem kann man den noch vertrauen ?

ich habe für meinen teil,wohl einen gedanklichen fehler bei der Einschätzung meines Aktienkauf von wc Anteilen oder anderen Aktien hier in Deutschland gemacht,ich hätte mein Augenmerk auf die jew Qualifikation der jeweiligen landesbörde in der ich aktienkäufe getätig habe legen sollen,das wäre von anfang an das richtige gewesen,was soll ich den von so einem element wie den scholz den halten der sein Geld selbst noch seinen Sparbuch anvertraut ,bei von dem ihm und seinen politkumpanen frisierten inflationsszahlen (oder ist das vielleicht schon Insider wissen ) und der oberste Chef der Finanzbehörden von Deutschland ist,wäre dort nicht besser unser Gesundheitsminister platziert worden,der ja wenigsten mit seiner Banklehre die fähigkeit mitbracht hätte, eine Überweisung  fehlerfrei auszufüllen.
wen ich diesen bericht von diesen senilen und altklugen hr. benecker schon lese,dann dreht sich mir der magen um,der ist ist doch genauso wie wir auf den " österreichischen
david Copperfield" als ILLUSIONISTEN  reingefallen wie wir,der sollte sich lieber mal vor die geprellten Anleger stellen,die ja schliesslich seine Blättchen kaufen oder gekauft haben.
zu broker Steve,wir liegen auf einer Linie aber nach dem was ich gestern die  der  Bundestagsdebatte zu Wirecard gehört habe,sind ihre briefe an die Politik (ich habe selbst geschrieben ) wohl vergebene Liebesmühe,die Herrschaften werden nur eine sprache verstehen,die der presse und gerichte,richten sie bitte ihre meiner Meinung nach ihre schreiben an die Presseorgane ,das diese uns betrogene Anleger mehr in den fokus der Öffentlichkeit bringen,vielleicht wieviel menschen wie ich hier so oft schon lesen konnte in krisen gestürzt wurden oder suzizide vollzogen haben,was zum großen teil auf staatsversagen zurück zu führen ist .  

03.07.20 13:59
6

337 Postings, 4379 Tage Rotenstein@Gabii

ZITAT Gabii:  

Aktuell spekulieren wir, wie bisher nur über Meldungen der Medien. Um etwas richtig bewerten zu können benötigen wir Daten.
Also korrigierte Bilanzen, Auswertung EE Dezember 2019, Ermittlungsstände zu den Konten. Aussagen des AR zu seiner bisherigen Arbeit.

Je länger hier im Dunkeln gehalten wird, je mehr wird der Schadenvergrößert, desto mehr bleibt  bei mir der Verdacht, dass es hier noch andere Interessen gibt, die nicht im Einklang mit den Interessen der geschädigten Aktionäre stehen. 

Realistisch gesehen wird es Jahre brauchen, die Vorkommnisse aufzuklären. Ich würde auch nicht erwarten, dass die Öffentlichkeit Wasserstandsmeldungen bekommt, allein schon nicht aus rechtlichen Gründen. Alles, was jetzt gesagt wird, kann später vor Gericht wieder gegen einen verwendet werden; deswegen werden diejenigen, die derzeit eine Funktion bei Wirecard innehaben, der Insolvenzverwalter, die Beschuldigten, aber auch Behörden nur begrenzt Informationen an die Öffentlichkeit geben. Vermutlich wird es einen Prozess geben, der ich über Jahre hinziehen wird.

Dass am Ende irgend etwas an Materiellem für die Aktionäre herausspringt, kann ich nicht glauben. Manchmal kann es auch besser sein, einen Schnitt zu machen und sich anderen Dingen zuzuwenden. Die Anwälte werden sicher gut verdienen, auch an den klagenden Aktionären. 

Mein Eindruck insgesamt ist, dass Deutschland von der Finanzaufsicht her gesehen ein Entwicklungsland ist. Es gibt ein Kompetenzwirrwarr, komplexe Regelungen und ein allgemeines Misstrauen gegenüber der Wirtschaft und vor allem der Börse. Man sollte mal nach Amerika oder Großbritannien schauen, wie man es besser machen kann. Es ist leider kein Zufall, dass Deutschland bei Weltaktienindizes nur sehr schwach vertreten ist. 

 

03.07.20 14:08
5

337 Postings, 4379 Tage RotensteinDie Rolle von Markus Braun

Was die Rolle von Markus Braun angeht, sehe ich auch noch mehrere Möglichkeiten. Es ist natürlich möglich, dass er schlichtweg von vornherein ein Betrüger war, ich kann mir jedoch auch vorstellen, dass er in die Sache allmählich hineingeschlittert ist.

Man hat Probleme mit den Banken und merkt, dass man besser mit ihnen verhandeln kann, wenn man an einer kleinen Stelle fünfe mal gerade sein lässt. Das muss man dann aber nächstes Mal wiederholen, sonst fällt die Kosmetik auf, und bei der Gelegenheit kann man auch noch etwas dicker auftragen. Vielleicht tut man solche Dinge, wenn man der Meinung ist, Teil von etwas Großem zu sein, bzw. eine Firma zu führen, die es von der kleinen Klitsche bis zur DAX-Firma schafft.

Trotzdem hätte er sich so natürlich schuldig gemacht. Für mich wäre es aber psychologisch runder als anzunehmen, dass Wirecard von vornherein zu nichts anderem als einem großen Betrug gedacht war. Die meisten Dinge im Leben sind nicht Schwarz-Weiß, sondern Dunkelgrau-Hellgrau.

Wir müssen wohl geduldig sein und abwarten, was die Ermittlungen ergeben. Vielleicht wird sich Braun auch irgendwann äußern, wenn auch sicherlich nicht ohne juristischen Beistand.  

03.07.20 14:15
5

264 Postings, 672 Tage Frau OttilieErmittlungen gegen Manager wegen Untreue

Ermittlungen gegen Manager wohl auch wegen Untreueverdachts - Singapur weitet Ermittlungen aus

Im Skandal um fehlende Milliarden beim DAX-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager.

Dabei geht es um den Vorwurf, dass dreistellige Millionensummen von Wirecard-Konten an Firmen in Asien und auf Mauritius flossen. Außerdem gehen die Ermittler laut dem "SZ"-Bericht von Freitag davon aus, dass die mutmaßlichen Manipulationen bei Wirecard spätestens 2014 begannen. Die Zeitung stützt sich dabei auf "Erkenntnisse von Ermittlern" und "Ermittlungsunterlagen". Die Staatsanwaltschaft erklärte, sie könne den Bericht nicht bestätigen. "Wir ermitteln weiterhin gegen Herrn Braun und mögliche Mittäter wegen aller in Betracht kommenden Straftaten".

Wirecard hatte im Juni eingeräumt, dass 1,9 Milliarden Euro auf asiatischen Treuhandkonten verbuchte Firmengelder sehr wahrscheinlich nicht existieren. Dass die mutmaßliche Manipulationen eine viele Jahre zurückreichende Vorgeschichte haben, war bekannt, bisher aber kein konkretes Startdatum, von dem die Ermittler ausgehen. Eine Schlüsselfigur ist neben Braun der früher im Wirecard-Vorstand für das Tagesgeschäft zuständige Manager Jan Marsalek. Seine Spur verlor sich vor gut zehn Tagen auf den Philippinen. Öffentlich gemacht hat die Staatsanwaltschaft, dass gegen Braun, Marsalek und andere wegen Verdachts unrichtiger Angaben und Marktmanipulation ermittelt wird.


SPD-Chef Norbert Walter-Borjans forderte im "Handelsblatt" (Freitag) eine Reform der Finanzaufsicht, diese müsse "innovativer und schlagkräftiger" werden. Konsequenzen forderte der SPD-Chef auch für die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften: "Wir benötigen eine von den Big Four tatsächlich unabhängige Kontrolle." Big Four sind die vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deloitte, KPMG, EY und PwC. Bei Wirecard hatte EY die Bilanzen geprüft. Das Unternehmen ist nun mit Klagen und Klagedrohungen wütender Aktionäre konfrontiert, weil die mutmaßlichen Manipulationen nicht früher auffielen.

Deutschlands Rang als "Geldwäsche-Paradies und Tummelplatz für Finanzakrobaten" schade nicht nur dem Image als Finanzplatz, sagte Borjans der Zeitung. "Er verursacht auch Schaden in Milliardenhöhe."

Die Behörden in Singapur weiten ihre Ermittlungen im Wirecard-Skandal aus.

Auch die Firmen Citadelle Corporate Services und Senjo Group seien nun im Visier, teilten die Zentralbank und die Polizei des Stadtstaats am Freitag mit. Es gehe um mutmaßliche Bilanzfälschung und die Tätigkeit als Treuhänder, ohne die dafür nötige Lizenz zu besitzen. Von den beiden Firmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Behörden hatten bereits in der vergangenen Woche erklärt, die lokale Tätigkeit von Wirecard unter die Lupe zu nehmen.

Die Wirecard-Aktie steigt Nachmittags im XETRA-Handel 3,24 Prozent auf 3,20 Euro.

(dpa-AFX / Reuters)  

03.07.20 14:19
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6590 Postings, 5132 Tage VermeerDas ist ja ein Witz

"Auch die Firmen Citadelle Corporate Services und Senjo Group seien nun im Visier, teilten die Zentralbank und die Polizei des Stadtstaats am Freitag mit. Es gehe um mutmaßliche Bilanzfälschung und die Tätigkeit als Treuhänder, ohne die dafür nötige Lizenz zu besitzen."

-- ach die hatten auch keine Lizenz?? Da hätte man sich fragen dürfen, warum WC sie anheuert...  

03.07.20 14:22
2

5073 Postings, 3876 Tage mikkkiMhm

Bei der Aufklärung sollte man auch herausfinden ob, die 3000 Mitarbeiter der Bafin noch weniger gemacht haben als die 5000 Mitarbeiter von wirecard.
Die Politik ist hier in der Pflicht die Strafe für Wirtschaftsverbrechen in dieser Dimension drastisch hochzusetzen in Richtung lebenslänglich bei Milliardenbetrug.
Wenn ihr ehrlich bin hätte ich lieber drei Wochen Schmerzen nach nem Messerangriff und ne Nabe als das was hier passiert ist.
Bei so ner Straftat verletzt man körperlich maximal ne zweistellige Zahl an Personen.
Hier trifft es ne 5stellige Zahl an Menschen sei es psychisch oder das ihre Träume und Altersvorsorge zerstört wurde.
Es ist immer noch so daneben das Braun für 5 Millionen frei rumlaufen darf.
Beugehaft wäre angebracht.  

03.07.20 14:23
3

170 Postings, 122 Tage Puterich1schau mal einer da,

die gute alte WC-Aktie führt den Dax an. Qualität setzt sich eben durch ;-)  

03.07.20 14:23
8

175 Postings, 337 Tage GabiiKontra, Deine Aussagen zur Nullzinspolitik finde

Kontra, Deine Aussagen zur Nullzinspolitik finde ich interessant.

Fakt ist aber, dass dadurch erhebliche Schieflagen im Großen, wie auch im Kleinen entstehen. Das sage ich als einer, dem jegliche sozialistischen Ambitionen zuwider sind, der sich lieber am egoistischem und pragmatischem Handeln zum beiderseitigen Vorteil orientiert.
Mir fallen leider auch keine Lösungen ein. Ist es die Noch-Überflussgesellschaft? Entwickeln wir uns zum globalen Schlaraffenland, in welchem egoistische materielle Neigungen obselet werden oder gibt es irgendwann einen riesigen Knall?

Fakt ist, dass die Nullzinspolitik zu Vermögenspreisinflationen führt und Geld entwertet.
Heutzutage haben selbst Gutverdiener Schwierigkeiten Vermögen aufzubauen oder sich Immobilieneigentum zuzulegen.
Der Überschuss aus Einkommen reicht hierfür zumeist für den Erwerb nicht aus. Die NK für Immobilien (steigende Grunderwerbsteuer) sowie der erforderliche EK-Anteil ist kaum noch durch Einkommensüberschuss zu erwirtschaften. Erfolgreiche Selbständige haben zwar teilweise gute Einkommen, haben jedoch Probleme mit der Finanzierung. Nutznießer sind Beamte und die richtig Reichen.
Wer Zugang zum Geldmarkt hat, kann sich Sachwerte zu Niedrigstzinsen erwerben und Vermögen aufbauen. Da nur Wenige diesen Zugang haben, verteilt sich das Vermögen immer ungleicher.
Wer sonst nicht nur passiv zusehen möchte, wie sein eventuell gutes Arbeitseinkommen umverteilt wird und sich für das Alter absichern möchte, hat oftmals nur den Wertpapiermarkt. Bei ETF und Fonds geht man Risiken ein, die Gewinne werden zumeist über Gebühren und interne Umschichtungen abgegriffen. Ich habe selber seit 15 Jahren eine größere Anzahl von verschiedenen Fonds, die teilweise sehr ertragsschwach sind und teilweise nicht mal Ertrag bringen. Interessanterweise ist mein ?SmallCap Amerika? mit Abstand der Beste Fonds.
In der Quintessenz wagt man sich dann eben doch an Einzelaktien ran, mit Ergebnissen, wie Lehmann, Coronacrash und jetzt final WDI-Crash.
Ich selbst habe über WDI brutal viel Geld verloren, zum Glück aber nicht alles. Aktuell bin ich aber so ängstlich und schockiert, dass ich mich nicht mehr traue anderweitig anzulegen.
Also lässt man es cash und wartet, dass es durch die Inflation pulverisiert oder im Anschluss an die bevorstehende Rezession im Rahmen eines Eurocrash weg geschossen wird.

Der fortschreitenden Zentralisierung des Weltvermögens in wenigen Händen kann man meiner Meinung nach nicht mit sozialistischen Regularien begegnen, da hier Eigeninitiative und wirtschaftliche Dynamik abgewürgt werden. Man kann aber eine entsprechende Kultur  und Regularien aufbauen und diese auch konsequent kontrollieren und durchsetzen.
Hier gibt es ein großes Versagen in Europa und Deutschland. Vermutlich haben uns die weniger pathetischen und eher pragmatischen Amis da einiges voraus.

Am Fall WDI wird sich vermutlich aus meiner Perspektive zeigen, zu was Politik und Justiz in der Lage sind und für wen sie arbeiten.
 

03.07.20 14:39
9

175 Postings, 337 Tage GabiiRotenstein, Aufklärung

Vermutlich hast Du recht.

Ich weiß ja auch, dass mein Geld nicht weg ist. Das haben jetzt die Hedgefonds. Die sitzen zumeist im angloamerikanischen Raum.

Falls MB ein Betrüger war, ist auch das Geld der Gläubiger auch nicht weg. Das wird jetzt in Südostasien investiert. Strandbars, Hotelanlagen, Tauchschulen u.ä.

Ich sollte also nicht jammern, einen Schnitt machen, den Rest meiner Kohle schnappen und auf Reisen gehen. In`s Land der Freien nach Amerika oder nach Südostasien an traumhafte Strände, mit Marsalek Cocktails trinken.

Aber wer macht dann in Deutschland das Licht aus und erwirtschaftet den Lebensunterhalt für die vielen Politiker, Beamten und die immer größer werdende Schar der unteren und oberen Gesellschaftsschicht?  

03.07.20 14:45
3

6590 Postings, 5132 Tage VermeerGabii, wie du siehst

ist der Lebensunterhalt der Politiker eben nicht das Problem, sondern der Lebensunterhalt der Manager und Aufsichtsräte, der von anderen erwirtschaftet werden muss. Wie du siehst, sind Politiker arm dran: Was können die schon groß beiseiteschaffen? Im Vergleich? Im Schatten des Schimpfens über "die Politiker" machen ganz andere sich das feinste Leben. Deswegen höre ich diese Klage-Formel nicht gerne.  

03.07.20 14:55
5

754 Postings, 516 Tage LucasMaatGabii

Guter Beitrag !!!!
Viele denken wie du !!!
Keiner sagt es aber so deutlich !
Ich nehme jetzt gerne Kritik entgegen !

Und was die Presse bet. , die haben auch nur im Nebel gestochert
Und das tun sie immer weiter.
Nur Wiedergabe von wieder mal "Insidern" !
Und schon haben sie wieder einen Klick.

Ach ja. Ich habe mir dann mal die Mühe gemacht und mal nachgelesen, welche Partei an welche "Zeitschriften beteiligt " ist.
Ist sehr lohnenswert sich damit mal zu beschäftigen.

Und ich bin wirklich gespannt, wer dann von Seiten der Politik an einer Aufklärung in Sachen Wirecard tätig wird.

Und zu der BAFIN !
Sie war nicht zuständig und hat aber angeordnet, Wirecard soll Insolvenz beantragen ?
Unter dem Vorwand : Ehe noch mehr Geld verschwindet.
So habe ich es der Presse entnommen. Wie kann den Geld verschwinden, wenn angeblich kein Geld vorhanden ist ?
Was denn nun? ist keine Geld da oder ist das Geld "nur" verschwunden?

nur mal so  

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