Grammer - schon gesehen?!

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neuester Beitrag: 02.11.20 12:59
eröffnet am: 24.07.13 20:01 von: Darribaa Anzahl Beiträge: 1183
neuester Beitrag: 02.11.20 12:59 von: TheseusX Leser gesamt: 292682
davon Heute: 18
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24.07.13 20:01
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150 Postings, 2899 Tage DarribaaGrammer - schon gesehen?!

deshalb geht der Kurs so wie er geht:

http://www.privat-anleger.info/de/...vestor-relations-der-grammer-ag/

also nichts wie jetzt einsteigen  
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1157 Postings ausgeblendet.

19.10.18 19:28

2681 Postings, 4167 Tage ExcessCash"ohne besonders schlechte Unternehmensnachrichten"

??? Das kann man auch anders sehen.
Grammer ist nun ein vollständig von Chinesen kontrolliertes Unternehmen. Was die neuen Eigner damit vorhaben ist unklar. Der Vorstand kassiert ab, zieht sich geschlossen zurück und zur Krönung die fette Umsatz- und Gewinnwarnung. Dazu das unsichere Gesamtmarktumfeld ... m.E. mehr als genug Negatives. Ich warte ab.
Denkt nur mal an den armen Herrn Wang!

33,20  

20.10.18 12:25

353 Postings, 2564 Tage worodaIm nachhinein bin

ich froh das Angebot angenommen zu haben.  Kuka war mir eine Lehre. Bei Sunways hatte ich damals das Übernahmeangebot auch von Chinesen nicht angenommen und Totalverlust erlitten.  Allen Investierten hoffentlich doch wieder steigende Kurse. Den Chinesen gönne ich den Kursverfall.  

22.10.18 12:56

413 Postings, 2466 Tage HAKABOStrafe

man könnte fast vermuten, dass der noch amtierende Vorstand die Aktionäre, welche das Umtauschangebot nicht angenommen haben, dafür bestrafen will. Der Vorstand warnte vor der Hastor-Gruppe mit dem Hinweis, diese Gruppe möchte Grammer ausplündern. Nun macht der Vorstand das gleiche. Es wird höchste Zeit, dass sich die Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz und die Bafin einschaltet und diesen Spuck beendet.  

23.10.18 11:29

1014 Postings, 1018 Tage JuPePoBaader Bank...

setzt ein Kursziel von 60 ? und gibt trotzdem nur die Einstufung "hold" - bei einem aktuellen Kurs von 33,10 ? auf Tradegate. Das spricht doch Bände!    

24.10.18 18:10
1

2566 Postings, 5314 Tage OrthEine kleine Schelmerei

haben sich die Spaßvögel von der Baader da erlaubt, ganz klar. Das Ganze sollte eigentlich erst am 01. April nächsten Jahres veröffentlicht werden. Ist aber schon durchgesickert^^  

01.11.18 11:49

1023 Postings, 1380 Tage TheseusXNaja Kurse

sagen sehr wenig aus. Der Aktienkurs ist ja nur der Preis zu dem eine Aktie gerade gehandelt wird. Und bei Grammer sind jetzt fast alle Aktien in starker chinesischer Hand - es gibt jetzt keine anderen großen Investoren mehr - da werden also nur noch kleine Stückzahlen gehandelt werden. Eine ganz andere Frage ist die, wie viel Grammer wirklich wert ist. Immerhin hat der Chinese ja 60 Euro pro Stück bezahlt, der Hastor hat bei 60 Euro pro Stück verkauft...  

02.11.18 16:47

353 Postings, 2564 Tage worodahat die Aktie

nun einen Boden gefunden? Oder sollte man bis zu den Zahlen am 13.11.warten? Die Chinesen sind bestimmt auch nicht über den momentanen Kurs erfreut.    

26.11.18 11:16

2681 Postings, 4167 Tage ExcessCashParallelen Grammer/Kuka

Auch bei Kuka wurden zunächst Standorte und Selbständigkeit garantiert, das Management spielte? Begeisterung...
Jetzt schmeißt der CEO hin.
Unterschiede im Timing, Parallelen in der Sache

https://www.teleboerse.de/aktien/...ht-vorzeitig-article20739622.html

33,26  

27.11.18 15:45

2681 Postings, 4167 Tage ExcessCashUnd vor wenigen Wochen dann der Fall Grammer:

"...von einem chinesischen Wettbewerber übernommen, dessen Umsatz gerade mal ein Siebtel so groß ist wie bei den Deutschen. "

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kuka-midea-china-1.4227313

32,98
 

11.02.19 22:08

3514 Postings, 1746 Tage poolbayExcess

noch investiert?  

13.02.19 17:17
1

2681 Postings, 4167 Tage ExcessCashNein, poolbay

nachdem sich abzeichnete, dass ein Bieterwettstreit ausbleibt, hab ich an die Chinesen verkauft.
Lief ja schon damals nicht sooo super bei Grammer und den Chinesen traute ich keine Impulse zu.
Dass uns dann der komplette  Altvorstand verarscht und hauptsächlich an seiner eigenen Exit-Strategie gebastelt hat, wurde erst nach der Transaktion öffentlich. Die anschließenden Umsatz- und Gewinnwarnungen gaben dem Kurs dann erstmal den Rest.

Ich war lange dabei.
Seitdem aber watchlist, ohne Drang zu kaufen.
36,96  

12.03.19 21:03

1023 Postings, 1380 Tage TheseusXIrgendwie mag

der Kurs nicht so richtig in Schwung kommen. Klar, die Autobranche brummt derzeit weniger, andere Zulieferer melden größtenteils mäßige Zahlen und Ausblicke welche offensichtlich nicht ankommen. Aber wenn man sich Grammer so anschaut, dann läuft zumindest der Nicht-Automotive-Bereich rund. Und innerhalb des Automotiv-Bereichs hängt die Nachfrage nach Konsolen und Kopfstützen sicher nicht davon ab, ob künftige PKW mit Diesel, Benzin, Elektrischer Energie, Brennstoffzelle oder was auch immer angetrieben werden - in wie fern die richtigen Kunden (und da gibt es dann ggfs. doch Querverbindungen zur bevorzugten Antriebsart) im Portfolio enthalten sind ist wesentlich spannender.  

13.08.19 07:58

438 Postings, 3444 Tage T-RexiSuper Zahlen!

Grammer AG behauptet sich im herausfordernden Automobilumfeld: Deutliches Wachstum bei Konzernumsatz und EBIT



- Starker Umsatzanstieg um 13,4 Prozent auf über 1,0 Milliarde Euro im ersten Halbjahr 2019

- Umsätze von TMD überkompensieren das aufgrund des herausfordernden Marktumfelds niedrigere Geschäftsvolumen im traditionellen Automotive Segment

- Positive Entwicklung im Segment Commercial Vehicles in allen Regionen

- Halbjahres-EBIT mit 50,2 Millionen Euro deutlich über Vorjahresniveau

- Neubesetzung des Vorstands abgeschlossen: Berufung von Thorsten Seehars als CEO und Jurate Keblyte als CFO
https://www.ariva.de/news/...hauptet-sich-im-herausfordernden-7766722  

13.08.19 08:08
1

438 Postings, 3444 Tage T-RexiUnglaubliche Bewertung!

Halbjahres-EBIT mit 50,2 Millionen Euro deutlich über Vorjahresniveau
versus
Marktkapitalisierung 360 Millionen Euro!
Macht euch eure Gedanken!
Good trades
T-Rexi  

13.08.19 19:20
1

1023 Postings, 1380 Tage TheseusXIm ersten Halbjahr mehr verdient

als letztes Jahr im gesamten Jahr - das sagt schon was aus. Dann wollen wir hoffen, dass nicht wieder die Obersten ihre Koffer packen und 10 Millionen oder noch mehr mitnehmen...die TMD Übernahme täuscht leider etwas über die Gesamtentwicklung hinweg. Allgemein schaut es im Automotivebereich (ganz allgemein, nicht auf Grammer bezogen) nicht gut aus - von riskant ist im heutigen Geschäftsbericht (von Grammer bezogen auf die allgemeine Entwicklung in der Automobilwelt) die Rede...mal sehen ob der Chinese den Laden flott macht - hoffentlich verdoppelt sich das Ergebnis auf GJ Sicht und anschließend auch die Dividende; da wäre alles unter circa 50 Euro Kaufkurse...  

26.08.19 08:59
1

353 Postings, 2564 Tage worodahabe damals

dass Übernahmeangebot angenommen. Nun stellte sich mir die Frage ob sich ein Einstieg bei dem geringen Streubesitz lohnen könnte. Meinungen dazu?  

27.08.19 09:22
1

438 Postings, 3444 Tage T-RexiSo ist es richtig!

Das Orderbuch sieht zudem witzig aus.
Good trades
T-Rexi  

27.08.19 09:28
2

3514 Postings, 1746 Tage poolbayEben

das Xetra-Orderbuch angesehen! Echt heftig! haha

Ich glaub ich stelle meine auch mal rein zum Verkauf ... Vielleicht gibts ja ne schöne Kerze wie damals bei VW ... ;-)  

27.08.19 09:32
1

438 Postings, 3444 Tage T-RexiNach einer halben Stunde sind auf Xetra

und in Frankfurt bereits ca. 13000 Aktien umgesetzt worden. Das ist für Grammer sehr viel -- normalerweise ein Wochenumsatz. Macht euch eure Gedanken!
Good trades
T-Rexi  

24.10.19 20:19

30 Postings, 421 Tage Aktiensucher09Grammer hat heute

eine neue AdHoc rausgehauen - neues JointVenture in China. Angeblich wird es den Umsatz deutlich positiv beeinflussen - ob es den krassen Umsatzrückgang abfedern kann - ähnlich wie der TMD Deal zuletzt?  

25.10.19 19:16

126 Postings, 411 Tage chr.123Löschung


Moderation
Zeitpunkt: 07.11.19 14:29
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.
Kommentar: Doppel-ID

 

 

04.02.20 11:12

529835 Postings, 2341 Tage youmake222Autozulieferer Grammer knackt Zwei-Milliarden-Umsa

Der bayerische Autozulieferer Grammer  hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.
 

03.03.20 11:44

529835 Postings, 2341 Tage youmake222Grammer plant massive Dividendenkürzung

2019 stieg das EBIT bei Grammer von 48,7 Millionen Euro auf 74 Millionen Euro an. Das meldete die Gesellschaft Anfang Februar. Jetzt wird klar, welche
 

05.06.20 15:28
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1023 Postings, 1380 Tage TheseusXKeine Dividende, Kapitalerhöhung, Kreditklemme

"DGAP-Adhoc: Grammer AG führt fortgeschrittene Gespräche über Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits, setzt die Dividende aus und plant Kapitalerhöhung (deutsch)
04.06.20, 12:14 EQS GROUP
Grammer AG führt fortgeschrittene Gespräche über Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits, setzt die Dividende aus und plant Kapitalerhöhung

^ DGAP-Ad-hoc: Grammer AG / Schlagwort(e): Dividende/Finanzierung Grammer AG führt fortgeschrittene Gespräche über Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits, setzt die Dividende aus und plant Kapitalerhöhung

04.06.2020 / 12:14 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Veröffentlichung von Insiderinformationen nach Art. 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 GRAMMER AG ( WKN 589540 , ISIN DE0005895403)

Grammer AG führt fortgeschrittene Gespräche über Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits, setzt die Dividende aus und plant Kapitalerhöhung

Ursensollen, 04. Juni 2020 - Die wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten COVID-19-Pandemie belasten das operative Geschäft der Grammer AG seit Ende März erheblich. Aus diesem Grund hat das Unternehmen weitere Schritte eingeleitet, um die finanzielle Stabilität zu sichern.

Die Grammer AG befindet sich derzeit in fortgeschrittenen Gesprächen mit ihren Konsortialbanken über eine dritte Tranche des bestehenden syndizierten Kredits. Die zusätzliche Kreditlinie wird den bestehenden Kreditrahmen um voraussichtlich 235 Millionen Euro erhöhen und dient zur Überbrückung der aktuellen wirtschaftlichen Ausnahmesituation. Neben den Kernbanken von Grammer wird sich auch die KfW Bankengruppe als direkter Kreditgeber im Rahmen des KfW Corona-Sonderprogramms beteiligen. Mit den ersten beiden Tranchen des syndizierten Kredits hatte sich Grammer bereits im Februar vorzeitig refinanziert.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation und der daraus resultierenden Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits hat der Vorstand der Grammer AG heute beschlossen, den am 30. März 2020 veröffentlichten Dividendenvorschlag in Höhe von 0,11 Euro je dividendenberechtigter Aktie zurückzunehmen und der Hauptversammlung vorzuschlagen, keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019 auszuschütten. Der Aufsichtsrat hat sich diesem Vorschlag angeschlossen. Mit der Ausweitung des syndizierten Kredits wird die Dividende während der dreijährigen Laufzeit der neuen Tranche ausgesetzt.

Darüber hinaus plant die Grammer AG die Stärkung des Eigenkapitals um mindestens 40 Millionen Euro. Hierzu soll eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre im zweiten Halbjahr 2020 durchgeführt werden.

Grammer AG Der Vorstand"



Quelle: https://www.onvista.de/news/...ant-kapitalerhoehung-deutsch-365774907  

02.11.20 12:59

1023 Postings, 1380 Tage TheseusXMhm...

https://www.onvista.de/news/...dritten-quartal-2020-deutsch-407379969

"DGAP-News: Grammer AG: Positive operative Entwicklung bei verbesserten Märkten im dritten Quartal 2020 (deutsch)
29.10.20, 09:16 EQS GROUP
Grammer AG: Positive operative Entwicklung bei verbesserten Märkten im dritten Quartal 2020

^ DGAP-News: GRAMMER Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung Grammer AG: Positive operative Entwicklung bei verbesserten Märkten im dritten Quartal 2020

29.10.2020 / 09:16 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Grammer AG: Positive operative Entwicklung bei verbesserten Märkten im dritten Quartal 2020
- Umsatz- und Ergebnisentwicklung profitieren im dritten Quartal von verbesserten Märkten und striktem Kostenmanagement

- Konzernumsatz bei 461,7 Millionen Euro und damit nur 7,3 Prozent unter dem Vorjahresquartal, nach 30-prozentigem Rückgang im ersten Halbjahr

- Operative EBIT-Rendite von rund 5 Prozent als Ergebnis des erfolgreichen Krisenmanagements
- Restrukturierungsmaßnahmen stellen die Weichen für eine nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

- Weitere Meilensteine beim Geschäftsaufbau in der Region APAC erreicht
- Kapitalerhöhung von 40 Millionen Euro aus genehmigtem Kapital mit Bezugsrecht der Aktionäre beschlossen

Ursensollen, 29. Oktober 2020 - Nachdem die Geschäftsentwicklung des Unternehmens in den ersten sechs Monaten maßgeblich von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beeinträchtigt war, verbesserte Grammer sich mit der Erholung der Märkte im dritten Quartal signifikant. So belief sich der Konzernumsatz im Zeitraum von Juli bis September auf 461,7 Millionen Euro (Q3 2019: 498,1 Millionen Euro) und lag damit nur noch 7,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf ein Wachstum in der Region APAC (Asia Pacific) sowie verbesserte Märkte in den Regionen Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und EMEA (Europe, Middle East and Africa) zurückzuführen. In den ersten neun Monaten lag der Konzernumsatz mit 1.197,5 Millionen Euro fast 23 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Signifikante Verbesserung des operativen EBIT Im dritten Quartal lag das operative EBIT bei 22,4 Millionen Euro und mit einer EBIT-Rendite von 4,9 Prozent signifikant über dem Vorjahreszeitraum (Q3 2019: 9,1 Millionen Euro bzw. 1,8 Prozent). Diese Verbesserung resultierte insbesondere aus der weltweiten Umsatzerholung, der erfolgreichen Umsetzung operativer Maßnahmen und dem weiterhin strikten Kostenmanagement. Neben den negativen Wechselkurseffekten in Höhe von 3,1 Millionen Euro wurde das operative Ergebnis im dritten Quartal um direkt zurechenbare Kosten für Corona-Schutz- und Handlungsmaßnahmen (1,3 Millionen Euro) sowie Aufwendungen für Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 12,2 Millionen Euro bereinigt.

Das operative EBIT von Januar bis September 2020 belief sich somit auf -23,3 Millionen Euro (01-09 2019: 59,2 Millionen Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug in den ersten neun Monaten -47,2 Millionen Euro (01-09 2019: 61,9 Millionen Euro). Es war geprägt von signifikanten Volumenrückgängen infolge der weltweiten COVID-19-Pandemie, negativen Einzelsachverhalten im ersten Halbjahr sowie Restrukturierungsaufwendungen im dritten Quartal.

"Nachdem uns die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie insbesondere im zweiten Quartal in Americas und EMEA sehr stark getroffen haben, hat sich unser operatives Geschäft im dritten Quartal weltweit äußerst positiv entwickelt. Während wir in der Region APAC bereits seit April Umsatzzuwächse verzeichnen können, sehen wir nun auch in Americas und EMEA verbesserte Märkte", erläutert Thorsten Seehars, Vorstandsvorsitzender der Grammer AG, die aktuelle Entwicklung. "Um eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmen sicherzustellen, haben wir die weltweite Organisation schlanker und flexibler aufgestellt und erste Restrukturierungs- maßnahmen eingeleitet. Die Effekte der Kostendisziplin spiegeln sich bereits in der positiven Entwicklung unserer operativen EBIT-Rendite im dritten Quartal wider. Für das vierte Quartal sehen wir insbesondere vor dem Hintergrund der sich aktuell wieder verschärfenden Corona-Situation weiterhin hohe Unsicherheiten."

Restrukturierungsmaßnahmen stellen die Weichen für eine nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Das im vierten Quartal 2019 initiierte Effizienzsicherungsprogramm zur Optimierung der operativen Prozesse und Kostenstrukturen wurde im laufenden Jahr in allen Bereichen fortgeführt und intensiviert. Eine neue, stärker regional fokussierte Organisation, die Entscheidungswege im Konzern beschleunigt, sowie zahlreiche Maßnahmen, die die Kostenstruktur des Konzerns nachhaltig verbessern, konnten in den ersten neun Monaten trotz der COVID-19 Pandemie umgesetzt werden.

Die im dritten Quartal beschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen umfassen unter anderem die Konsolidierung von Standorten in Europa und Americas sowie einen Abbau von rund 300 Stellen im indirekten Bereich an mehreren deutschen Standorten, der möglichst sozialverträglich bis Mitte 2021 umgesetzt werden soll. Dazu wurde gemeinsam mit den Sozialpartnern ein umfangreiches Freiwilligenprogramm verabschiedet.

Verbesserte Märkte in allen Regionen Die Region APAC war vor allem im ersten Quartal durch die staatlich angeordneten Werksschließungen in China beeinträchtigt. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz aufgrund von Neuanläufen und der Markterholung und lag im dritten Quartal mit 84,9 Millionen Euro 10,7 Prozent über dem Vorjahresquartal (Q3 2019: 76,7 Millionen Euro). Von Januar bis September belief sich der Umsatz in der Region APAC auf 224,6 Millionen Euro und befand sich damit nur 1,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (01-09 2019: 228,4 Millionen Euro).

Die Region EMEA verzeichnete insbesondere im zweiten Quartal infolge der Corona-bedingten Produktionsstopps einen signifikanten Umsatzrückgang von 48,8 Prozent auf 147,7 Millionen Euro. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal dagegen deutlich und lag mit 229,4 Millionen Euro nur noch rund 15 Prozent unter dem Vorjahresquartal (Q3 2019: 268,6 Millionen Euro). Im Zeitraum von Januar bis September betrugen die Umsatzerlöse in EMEA 640,6 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 25,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (01-09 2019: 863,8 Millionen Euro).

Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich in der Region Americas, die in den ersten neun Monaten einen Umsatzrückgang von 27,3 Prozent auf 332,3 Millionen Euro verzeichnete (01-09 2019: 457,4 Millionen Euro). Dort stieg der Umsatz von 47,1 Millionen Euro im zweiten Quartal auf 147,4 Millionen Euro im dritten Quartal ebenfalls signifikant an.

Weitere Meilensteine beim Geschäftsaufbau in der Region APAC erreicht Als weltweit größter Einzelmarkt für Pkw und Nutzfahrzeuge stellt China für Grammer ein enormes Potential dar. Das Unternehmen erzielt derzeit rund 19 Prozent seines globalen Gruppenumsatzes im chinesischen Automobilmarkt. Mit zwei neuen Werken in Ningbo und Shenyang erweitert Grammer bis Anfang nächsten Jahres seinen Footprint in China und positioniert sich durch eine bessere räumliche Nähe zu wichtigen Kunden für das weitere geplante Wachstum in beiden Segmenten.

Ein weiterer Schwerpunkt für Grammer ist die strategische Partnerschaft mit Ningbo Jifeng. Seit Beginn des Jahres arbeiten beide Firmen an einer Vielzahl von Kooperations-projekten zur Erzielung von Synergien im Bereich Einkauf und Fertigung, einem erweiterten Produktportfolio und verbessertem Marktzugang in gewissen Regionen. Ende März wurde der Vertrag zur Gründung einer weltweiten Einkaufskooperation unter-zeichnet, von dem sich die Partner über die nächsten Jahre Einsparungen im zweistelligen Millionenbereich versprechen. Im Oktober haben Grammer und Ningbo Jifeng die Gründung einer Vertriebskooperation für den japanischen Markt beschlossen, von dem Grammer sich einen besseren Zugang zu den japanischen Automotive-OEMs verspricht.

Mit nun insgesamt sieben Produktions- und zwei Entwicklungsstandorten in China verfügt Grammer über eine hervorragende Plattform, um seine Kundenbasis in der Region APAC weiter auszubauen und die eigenen Wachstumsziele in Asien zu unterstützen.

Beide Segmente entwickeln sich besser als der Markt Trotz der COVID-19-bedingten Umsatzrückgänge hat sich Grammer von Januar bis September in seinen beiden Segmenten besser als der Gesamtmarkt entwickelt.

Der Umsatz im Segment Automotive sank in den ersten neun Monaten um 24,1 Prozent auf 844,0 Millionen Euro (01-09 2019: 1.112,3 Millionen Euro). Der deutliche Rückgang ist wesentlich von den Folgen der COVID-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 geprägt und trifft dabei auf bereits seit dem zweiten Halbjahr 2019 rückläufige Fahrzeugmärkte. Im dritten Quartal zeichnete sich mit einem Umsatz von 344,9 Millionen Euro (Q3 2019: 367,3 Millionen Euro) eine deutliche Erholung ab. Dadurch lag das dritte Quartal nur 6,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Die infolge der COVID-19-Pandemie eingeleiteten Maßnahmen konnten den deutlichen Umsatzrückgang im Ergebnis lediglich abfedern. Des Weiteren belasteten außerordentliche Einzelsachverhalte das EBIT im zweiten Quartal. Im dritten Quartal wurden zudem Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 5,0 Millionen Euro gebildet. Das EBIT von Januar bis September lag bei -52,0 Millionen Euro (01-09 2019: 34,3 Millionen Euro). Das operative EBIT wurde um Währungsverluste, direkt zurechenbare Kosten für Corona-Schutz und Handlungsmaßnahmen und Aufwendungen für Abfindungen bereinigt und lag in den ersten drei Quartalen bei -40,5 Millionen Euro.

Das Segment Commercial Vehicles verzeichnete in den ersten neun Monaten einen Umsatzrückgang von 17,5 Prozent auf 391,4 Millionen Euro (01-09 2019: 474,6 Millionen Euro). Dieser Umsatzrückgang war ebenfalls maßgeblich durch die COVID-19-Pandemie beeinflusst. Zudem war der Umsatz im Vorjahres-Vergleichszeitraum durch eine außergewöhnlich hohe Nachfrage im Segment Commercial Vehicles gekennzeichnet. Im dritten Quartal lagen die Umsatzerlöse mit 134,8 Millionen Euro 5,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals (Q3 2019: 142,4 Millionen Euro). Die in Folge der COVID-19-Pandemie eingeleiteten Maßnahmen konnten den deutlichen Umsatzrückgang sowie die negativen Auswirkungen der Einzelsachverhalte im zweiten Quartal 2020 allerdings nicht vollständig kompensieren. Das EBIT erreichte im Zeitraum Januar bis September 12,1 Millionen Euro. Innerhalb des operativen EBIT wurden Währungsverluste in Höhe von 3,3 Millionen Euro, direkt zurechenbare Kosten für Corona-Schutz- und Handlungsmaßnahmen sowie Aufwendungen für Restrukturierungen bereinigt. Das operative EBIT belief sich demnach von Januar bis September auf 20,9 Millionen Euro (01-09 2019: 38,9 Millionen Euro).

Kapitalerhöhung im Volumen von 40 Millionen Euro beschlossen Als Reaktion auf die durch COVID-19 ausgelöste weltweite Absatzkrise hat der Vorstand der Grammer AG frühzeitig umfangreiche Maßnahmen zur Liquiditätssicherung umgesetzt. Neben einer vorzeitigen Refinanzierung und Aufstockung des Konsortialkreditvertrags mit 150 Millionen Euro und der Ablösung der Brückenfinanzierung mit 80 Millionen US-Dollar nahm Grammer im März ein Hybriddarlehen mit Eigenkapitalcharakter im Volumen von 19,1 Millionen Euro auf und erweiterte den im ersten Quartal abgeschlossenen Konsortialkreditvertrag im August um eine dritte Tranche C in Höhe von 235 Millionen Euro.

Darüber hinaus beschloss der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats heute eine Kapitalerhöhung über 40 Millionen Euro aus genehmigtem Kapital mit Bezugsrecht der Aktionäre zur Stärkung des Eigenkapitals. Der Bezugspreis beträgt 15,21 Euro je neuer Aktie. Die Bezugsfrist beginnt am 30. Oktober 2020 und endet am 12. November 2020 um 24:00 Uhr. Die Hauptaktionärin der Grammer AG hat sich verpflichtet, die ihr im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung zustehenden Bezugsrechte auszuüben und die entsprechenden neuen Aktien direkt zu zeichnen. Zudem wird die Hauptaktionärin sämtliche neuen Aktien, die nicht im Rahmen des Bezugsangebots bezogen werden, zum Bezugspreis erwerben.

Prognose für das Gesamtjahr 2020 weiterhin ausgesetzt Fur den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020 ist eine konkrete Prognose angesichts der äußerst dynamischen Entwicklung der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheit weiterhin nicht möglich. Für das Gesamtjahr 2020 erwartet Grammer, dass sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden.

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