Ach, wunderbar jetzt also auch noch Nachhilfe im Rechtschreiben: „verplempern mit e“. Fast rührend, wie viel Mühe du dir gibst, jedes Detail auf Hochglanz zu polieren. Da fehlt nur noch das Diktat-Heft.
Dann die Rolle als Großaktionär im Waschsalon: du wäschst die Aktie blütenweiß, andere sind die „Waschweiber“ und „pinkeln an“. Nett erzählt nur schade, dass der Fleck CR Energy mit -90 % Verlust kein kleiner Tropfen ist, sondern eher ein Ölfleck. Da hilft auch kein Vollwaschmittel, da bleibt nur Ausschussware.
Und dann natürlich die ewige NAV-Leier: mal 60 €, mal 40 €, je nachdem wie du’s gerade drehst, aber immer noch „unterbewertet“. Das klingt beeindruckend solange man vergisst, dass NAV nur eine Zahl auf dem Papier ist. Der Markt hat längst entschieden, wo die Realität liegt: Kurs bei 17 €. Das nennt man nicht Unterbewertung, sondern Misstrauen.
Dass du Patrick Brenske jetzt sogar zum Hedgefondsmanager und Wäscherei-Meister hochstilisierst, setzt dem Ganzen die Krone auf. In Wahrheit ist er weder Hedgefonds-Guru noch Waschsalonleiter, sondern schlicht ein Family-Office-Investor kein Zauberer, der mal eben einen -90%-Fleck verschwinden lässt.
Und was meine angeblichen „Abschiedsschmerzen“ betrifft: ich bin längst raus, sitze entspannt in der ersten Reihe und schaue deiner Ein-Mann-Show zu. Hellseher, Nachtwächter, Philosoph, Schätzer, Geheimnisträger, Kinderanimateur, Bühnen-Adel und jetzt auch noch Waschsalonbesitzer. Chapeau, mehr Rollenwechsel in einem Familienkarussell gehen wirklich nicht. |