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Gibt es keine Atomstrom-Tarife?

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neuester Beitrag: 13.07.12 19:23
eröffnet am: 17.12.07 17:06 von: hedera Anzahl Beiträge: 53
neuester Beitrag: 13.07.12 19:23 von: fjodormensch Leser gesamt: 6485
davon Heute: 3
bewertet mit 44 Sternen

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17.12.07 17:06
44

3124 Postings, 4812 Tage hederaGibt es keine Atomstrom-Tarife?

Ich habe die letzte Stunde mit Online-Tarifrechnern und Tarifauswahlseiten von Stromkonzernen verbracht und fand immer nur die Auswahl zwischen Normalstrom (Mix aus Fossil, Atom und Öko) und Ökostrom. Warum ist es den letzten verbliebenen klar denkenden Menschen abseits der Öko-Hysterie nicht gestattet mit der Wahl eines reinen Atomstrom-Tarifes für die einzig sinnvolle Sache einzutreten?
Die Ökokomponente will ich rausgeworfen haben, gegen einen Preisnachlass.

Tja, gibt's leider nicht - hatte eine ähnliche Anfrage mal an meinen Stromanbieter geschickt.

Werde es noch mal tun, sollte jeder tun - sonst kommen die noch auf den Gedanken, die Mehrheit der Bevölkerung wäre komplett verblödet.

Noch besser wäre es, wenn man zusätzlich die Klimaablasskomponente bei Kohlestrom, die EEG-Komponente und die Ökosteuerkomponente rauswerfen könnte.

Dann wäre Strom auf einmal ganz billig und kein Politiker müsste mehr heuchelnd und sich echauffierend die bösen Konzerne anprangern ;-)))
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Der Klügere gibt nach... dann wird allerdings nur getan was der Dümmere will... ob das so erstrebenswert ist?
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27 Postings ausgeblendet.

20.12.07 23:15
4

25589 Postings, 4974 Tage gruenelinie#1 Ökostrom ist Atomstrom. ;o)

20.12.07 23:17
3

3488 Postings, 5658 Tage johannahIch bin für Atomenergie,

weil sie CO2 frei ist (zumindest in Relation zu allen möglichen alternativen Energieträgern), weil sie billig und jederzeit verfügbar ist (zumindest in FR) und, was eigentlich das wichtigste ist, die Brennstoffe aus Gegenden stammen, deren Politiker uns den Hahn nicht nach Gusto abdrehen können/werden/wollen.

MfG/Johannah

 

20.12.07 23:45

3488 Postings, 5658 Tage johannahCO2 neutrale Methoden zur Energiegewinnung

(abgesehen von der AKW) gibt es (noch) nicht.

Als einziger Kandidat dafür bietet sich die Wasserkraft an. In DE ist sie aber nicht realisierbar weil dazu das Potential fehlt, und der Ausbau des vorhandenen Potentials aus Ökologischen Gründen verhindert wird (anderswo sind/waren allerdings z.B. Idaipu/Dreischluchtendamm machbar).

Fossile Kraftwerke, die das erzeugte CO2 in den Untergrund pumpen, wären ein weiterer Kandidat. Wer will aber auf einer CO2 Blase sitzen? Bürgerinitiativen dagegen sind jetzt schon vorprogrammiert.

Off Shore Windkraftanlagen werden selbst von den Windkraftbauern als unwirtschaftlich eingestuft.

Welche Alternativen haben wir überhaupt?

MfG/Johannah  

21.12.07 09:42
5

8451 Postings, 5936 Tage Knappschaftskassen#5 Hallo blindfish,

so schnell kommen wir zum Thema Subventionen. Beim Atomstrom war es wohl der Staat und damit alle Steuerzahler die diese Subventionen getragen haben und bei den erneuerbaren Energie zahlt nur noch der Endverbaucher die Subventionen über seine Stromrechnung!


Und Gegener irgendeiner Stromgewinnung sehe ich auch überall. Die neben dem Biokomposthaufen leben sind gegen diese Form der Stromgewinnung, genauso derjenigen der neben dem Windrad lebt und bei Atomstrom ist es auch nicht viel anders. Und wenn ich jetzt so lese wie die Menschen sich gegen die neue Kohlkekraftwerke zur wehr setzen die diese Dinger vor die Nase gesetzt bekommen dann kommt man zwangläufig zum Schluss eigentlich wollen die Deutschen keinerlei Risiken mehr eingehen weil ja jeden Tag einem der Himmel auf den Kopf fällt und man ist sowie gegen alles.

Deutschland steckt zur Zeit in einem sehr großen Dilemma das die Politik verschuldet hat, man macht auf Umweltschutz und baut hinten dem Rücken der Wähler neue Kohle- und Braunkohlekraftwerke und wundert sich wenn man von der EU wegem dsem CO2 so richtig abgewatscht wird wie es der Bayer so schön sagt.

Und überall wo in den Energiegremien nicht mehr die Forscher und Ingenieure sitzen und das sagen haben sondern nur noch die Parteisoldatenn egal welcher farbe herrscht in meinen Augen der pure Polulismus, weil man sein Pöstchen im Aufsichtsrat und seinen lukrative Nebenbeschäftigung rechtfertigen muss.

Glaubst Du wirklich das es noch einen einzigen Politiker in Deutschland gibt, egal welchen couleur, der es blickt oder noch ehrlich meint?

In kürzen werden wir in Deutschland hungern müssen oder für überteuerte Preise was zum Essen bekommen, weil das nachwachsende Produkt nicht mehr für den hunger da ist, sondern nur noch für ein paar neue Energiefürsten.


Bali war in meinen Augen ein Treffen der Umweltsäue und genauso haben sich alle dort verhalten. Oder ist dort auch nur einer einziger mit den Rad, zu Fuss und mit Segelschiff angereist?

Was ist zutun?: Man muss weiter mehr Forschung betreiben die nicht politisch gesteuert ist und damit wertefrei ist, aber das wird dann in Zukunft wieder zu einer Energieart führen die wieder mit Risiken verbunden ist und man wird wieder dagegen sein.



Fazit: Ist es nicht geil wenn wir in Zukunft immer mehr Menschen auf dieser Welt verhungern lassen damit noch ein paar Auserwählte von grüner Kinetik sprechen dürfen. In Zunft fährt das Mobil nicht mit PS oder KW, nein sondern nach den Brennwert der Menschen die verheizt wurden.
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MfG

Knappschafftskassenvampir

21.12.07 09:59
4

13436 Postings, 7363 Tage blindfish@knappschaftskassen...

ja, ich stimme dir in vielen punkte schon zu - insbesondere sehe ich ebenfalls keinen politiker, der es ehrlich meint... meine position ist:

1. atomkraft hat ein geringes risiko - aber WENN was passiert, wird es umso schlimmer sein... denn fehler werden immer passieren! dann ist europa, und wer weiß was noch, verseucht... wenn mal ein windrad (ich bin kein freund von windenergie, und wenn nur homöopathisch) umfällt, sind die auswirkungen marginal... egal, wie klein das risiko der atomkraft auch sein mag - es ist zu hoch gemessen an den möglichen folgen... und mir fällt bei KEINER anderen energie ein ähnlich gravierendes risiko ein...
2. wenn die steuerzahler die atomkraft aufgebaut haben - warum werden die gewinne daraus dann nicht jetzt für die erforschung der neuen energiequellen verwendet!? das volk wurde enteignet, die gewinne streichen einige wenige ein, und das volk wird jetzt wieder enteignet... pervers...
3. die atomkraft ist ersetzbar! und unabhängig von jeder klima- oder sonstwas- diskussion brauchen wir auf absehbare zeit andere energiequellen! denn die aktuellen sind endlich...
4. mit dem biosprit stimme ich dir zu...
5. ich stimme dir zu: die menschen werden vorne und hinten nur noch ausgebeutet! und zwar egal, wie man es dreht und wendet - ein pro-argument für die atomkraft ist es jedenfalls nicht...

gruss :-)  

21.12.07 10:10
1

25551 Postings, 7029 Tage Depothalbiererfrohe weihnachten !

mix it, baby!

akw sind keinesfalls co2-neutral.

wieviele zigtausend tonnen entstehen wohl bei deren errichtung?

 

21.12.07 10:23
3

8451 Postings, 5936 Tage KnappschaftskassenDepothalbierer ,

es gibt keine einzige Energiegewinnung die CO2 frei ist egal was wir machen.
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MfG

Knappschafftskassenvampir

21.12.07 10:35
5

8451 Postings, 5936 Tage Knappschaftskassen19 Für russische Atombomben und deren

Folgeskosten in Wismut soll mal Putin und die Linkspartei mit Lafontaine und Gysi  aufkommen!





Was wenige wissen, die DDR gehörte nach den USA und Kanada zu den bedeutendsten Uranproduzenten der Welt. Grund für die Uranförderung in Erzgebirge, Thüringen und Vogtland war das atomare Wettrüsten. Nach dem der geheime Wettlauf um die Atombombe von den USA gewonnen war und die Amerikaner damit die militärische Welt-Vormachtstellung hatte, setzte die Sowjetunion alles daran, den Vorsprung wieder wettzumachen. Unter der Aufsicht von Lawrenti Berija wurde 1945 ein Sonderkomitee für Atomfragen gegründet.  
 
Uran für die Bombe
Größtes Problem für die Sowjetunion war der Mangel an Uranerz. Damit gerieten die Uranminen in Böhmen und dem angrenzenden Sachsen ins Blickfeld. Gemäß der Aushandlung der Besatzungszonen im Herbst 1944 zogen die Amerikaner sich Ende Juni 1945 aus dem besetzten Erzgebirge sowie Thüringen und Böhmen zurück. Sie waren der Überzeugung, dort keine Uranerz finden zu können. Vieles spricht dafür, dass auch die Sowjets nichts dergleichen vermuteten, konzentrierten sie sich doch zunächst auf die Uranförderung im tschechischen Jáchymov. Bereits am 23. November 1945 wurden Verträge unterzeichnet, womit sich die Tschechen verpflichteten 90 Prozent der Uranerze an die Sowjetunion zu verkaufen.
 
AG Wismut ? größtes Reparationsunternehmen des 20. Jahrhunderts
1946 begann eine Einheit des sowjetischen Geheimdienstes mit dem Abbau von Uran im Erzgebirge. In der Anfangsphase trug die Organisation des Uranbergbaus Züge des sowjetischen Straflagersystems (Gulag) ? so waren die meisten der Belegschaft zwangsverpflichtete. Viele von ihnen flüchteten und schließlich gab es massive Gewerkschaftsproteste und um 1948 herum wechselte man die Strategie und lockte nun mit Prämien und überdurchschnittlicher Lebensmittelversorgung. Vor allem für Vertriebene und Heimkehrer bot sich hier eine schnelle Gelegenheit der beruflichen und sozialen Integration in die SBZ/DDR. Der Preis dafür war allerdings hoch, denn wer zwischen 1946 und 1955 zum Uranabbau kam, wurde über Strahlenrisiken nicht informiert. Auch waren Massenunfälle in den frühen Jahren Alltag, zudem wurde lange an gesundheitsschädigenden Produktionspraktiken wie dem Trockenbohren (führt mit der hohen Staubentwicklung zur Staublunge und Krebs) festgehalten. Als man es Mitte der 50er Jahre verbot, war es für viele Bergleute zu spät.

Am 10. Mai 1947 kam es zur Bildung der Aktiengesellschaft (AG) Wismut, wobei der Name ?Wismut? ein Tarnname für den Uranabbau war. Die Wismut AG war das größte Reparationsunternehmen des 20. Jahrhunderts. Bis Ende 1953 befand es sich komplett in sowjetischer Hand. Unumschränkter Herrscher der Wismut AG war der NKWD-General Mitrofanowitsch Malzew, der sich vor allem mit hohen Produktionsraten brüsten wollte. Zwischen 1947 und 1950 lag der von der AG Wismut geförderte Anteil am gesamten Uranaufkommen der Sowjetunion bei 70 bis 75 Prozent.
 
Drittgrößter Uranproduzent DDR mit dem ?Staat im Staate?
Schnell entwickelte die Wismut AG sich zum größten Industrialisierungsprojekt ganz Deutschlands. Ende der 40er Jahre waren mehr als 200.000 Menschen im Uranbergbau beschäftigt. Langsam zog die Sowjetunion sich zurück. Im Jahr 1954 wurde die Sowjetisch-deutsche Aktiengesellschaft SDAG Wismut gegründet. Das Unternehmen selber entwickelte sich zu einer Art ?Riesenkombinat?: Es gab zahlreiche Betriebe für Bergwerksanlagen, für technische Ausrüstungen, Bergarbeiterkleidung bis hin zu Wohnungsbaubetrieben. Dazu kam eine wismuteigene Polizei, eine eigene Gerichtsbarkeit, Handelsorganisation, ein Feriendienst, soziale Einrichtungen und die Wismut Sozialversicherungskasse (seit 1948) . Kein Wunder also, dass die Wismut Ag vom Volksmund auch ?Staat im Staate? genannt wurde. Wirtschaftlich und betrieblich gesehen. gelten die 60er Jahre als die besten. Am 7. Dezember 1962 wurde zwischen der Sowjetunion und der DDR ein neues Abkommen geschlossen, das bis 1991 in Kraft blieb. Die DDR konnte mehr Einfluss nehmen und verbesserte die technische Ausstattung sowie den Gesundheits- und Strahlenschutz. Die DDR wurde zum drittgrößten Uranproduzenten der Welt.
 
Die Sanierung durch die Wismut GmbH
Das schnelle Tempo, mit dem sich der Uranbergbau entwickelte, brachte auch eine der größten Umwälzungen für die Region mit sich. Landschaften, Dörfer, Stadtteile wurden dem Bergbau geopfert, der allerdings den Familien einen gewissen Wohlstand brachte. Für die Beseitigung der Abraumhalden wiederum fehlten Zeit und Geld. Ideologisch war der Uranabbau so gut wie nicht antastbar, galt er doch als Beitrag für den Frieden, bzw. Beitrag zur Verteidigung. Erst nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl überdachte die Sowjetunion ihre Atompolitik neu und wollte die Förderung zurückfahren, was natürlich den Interessen der DDR widersprach, die die Beschäftigung aufrechterhalten musste.

Nach der Wende wurde die SDAG Wismut umgewandelt in die Wismut Gmbh, die für die Sanierung der Halden und Minen verantwortlich ist. Die Sowjetunion gab 1991 ihren 50-prozentigen Anteil an der Wismut per Staatsvertrag ab und wurde von den Kosten der Sanierung freigestellt. Bei einem Sanierungszeitraum von 10 - 15 Jahren wurden die Sanierungs-Kosten mit über 10 Milliarden DM veranschlagt. Dabei standen 1500 km² Bodenflächen im Verdacht der Verstrahlung, galten als radioaktiv verseucht und durch Schwermetalle vergiftet.
 
http://www.mdr.de/nah_dran/1365020-hintergrund-1362545.html
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MfG

Knappschafftskassenvampir

22.12.07 14:25
4

2799 Postings, 7560 Tage NoTax@johannah, DIR würde ich auch kein Neugeborenes

anvertrauen, DU würdest es glatt verstrahlen lassen.  

22.12.07 15:12
5

799 Postings, 5538 Tage AsteroidDas ganze Leben ist unsicher

es führt immer zum Tod  
Angehängte Grafik:
kernkraft.jpg
kernkraft.jpg

22.12.07 17:30
4

13436 Postings, 7363 Tage blindfish@asteroid... @johannah

@johanna
die atomkraft ist keineswegs CO2-neutral, wenn man alles mitberechnet... solarstrom wäre dies aber schon - jedenfalls dann, wenn zur herstellung von solarmodulen ebenfalls solarstrom eingesetzt wird...

@asteroid
müsste das nicht heißen: das ganze leben ist SICHER - es führt immer zum tod!? ;-) aber zum thema nochmal: ein fehler bei wind oder solar ist lokal begrenzt - bei der atomkraft nunmal nicht... und ich gehe jede wette ein: irgendwann passiert ein gravierender fehler...
 

22.12.07 17:47
8

19721 Postings, 6847 Tage lehnaStülp eine Käseglocke...

über ein Kohlekraftwerk und 1 Stunde später sind alle Menschen innerhalb tot, das ist Fakt, beim Kernkraftwerk ist das zumindest net der Fall.
Nach uns die Sintflut, die lässige globale Verteilung von CO2 wird den Homo Sapiens vielleicht irgendwann ausrotten, denn wir geben sowieso eher keine Ruhe bis alle fossilen Rohstoffe in die Atmosphäre gedonnert worden sind.
Quo Vadis???






 

22.12.07 17:58
3

799 Postings, 5538 Tage Asteroid@blindfisch ich schlage dich zum Nobelpreis vor

@
CO2-neutral, wenn man alles mitberechnet... solarstrom wäre dies aber schon - jedenfalls dann, wenn zur herstellung von solarmodulen ebenfalls solarstrom eingesetzt wird.

sauber also ein "Perpetuum Mobile"

http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile

as  

23.12.07 02:37
2

13436 Postings, 7363 Tage blindfish@asteroid...

das ist keineswegs ein perpetuum mobile! scheinbar hast du die definition nachgelesen - aber nicht verstanden... denn natürlich führst du bei der produktion energie zu! dass eine solarzelle inzwischen in der lage ist, mehr (neue) energie aus sonnenlicht zu erzeugen, als bei ihr für die produktion eingesetzt wurden, ist eine ganz andere frage...  

30.12.07 17:10
4

3124 Postings, 4812 Tage hedera Auweia! Energie-Ausschreibung nicht gemacht!

Ab 422 000.--? von den Kommunen EU-weite Energieausschreibungen, seit 1999, gemacht werden MÜSSEN. Das ist Gesetz. Siehe § 2, Abs. 1. http://www.gesetze-im-internet.de/vgv_2001/__2.html

Die Sache ist heiss. Den nur Berlin hat diese gesetzlichen Ausschreibungen gemacht. Weil die kurz vor dem Konkurs standen. Alle anderen haben dann einen Erklärungsnotstand, gegenüber den Wählern. Runter bis zu einem jeden Gemeindebürgermeister.
Ich krieg das nicht in die BILD & Co. Zum einen die Wirtschaftsmacht der grossen Energiekonzerne. Zum anderen haben die Politiker seit sieben Jahren ihre Arbeit nicht gemacht. Und damit ein grossses Problem. Von Norddeutschland bis nach Bayern.
Da geht keine Zeitung mehr dran. Die Sache ist heiss.
Der Energieskandal des Jahrzehnts. Oder: Faule Energiepolitiker.

Es wurde jetzt Dienstaufsichtbeschwerde(per Gerichtsvollzieherzustellung) gegen den Münchner Oberbürgermeister Ude gestellt.
Den München hat 50% Anteil an der Erdgas Suedbayern (ESB), GmbH. E.on Ruhrgas auch 50%. Beide machen damit gute Gewinne. Auf Kosten des Verbrauchers.

Wir brauchen Hilfe
Die Sache muss Bekannt gemacht werden.
Durch die vier Energiemonopole steigen die Energiepreise sonst noch weiter hoch.
-----------
Signaturen sind überflüssig, wer dies liest langweilt sich und hat viel zu viel Zeit!

http://www.youtube.com/watch?v=dFhhOPA0qHY

31.12.07 11:00
8

8451 Postings, 5936 Tage Knappschaftskassen#43 Das ist die bequemlichkeit der Politik,

das voll die Masse und der Wäler ist nur lästig wenn man auf den gehaltslisten der Konzerne steht da genügt es wenn man ein oder zwei Ansprechpartner hat. Solche Politiker sind auch an die überhöhten Managergehälter schuld und an der Ausplünderung der Bürger weil sie gegen Geld alle Interessen des Bürger verkaufen dabei werden sie vom Volk bezahlt und mit Luxusrenten überschüttet.

Es ist an der Zeit ein totales Nebentätigkeitsverbot an alle Politiker vom Bundestag, über die Lantag bis hinuter in die Gemeideräte zu erlassen und selbst nach Ende des Mandat dürfen Politiker in den darauffolgende 2 Jahren nicht zu ihre Kontaktpersonen wechseln. Schröder hat gezeigt was es bedeutet wenn der Bundeskanzler eines Landes ein gekauftes Schwein des Kremel ist!
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MfG

Knappschaftskassenvampir

31.12.07 22:56
2

2310 Postings, 5653 Tage Energiesorry den hatte ich zu früh gegeben:-)

01.01.08 12:48
6

3124 Postings, 4812 Tage hederaFrage zu E.O.N. Werbespot.......

Kann mir mal bitte jemand erklären, wie man Gezeitenkraftwerke auf dem Meeresboden installiert?
Das wird in diesem Reklamespot ständig behauptet, damit keiner denkt, EON ist nicht umweltfreundlich und setzt sich nur fuer AKW´s ein.
Nein, sie wollen auch Turbinen auf dem Meeresboden installieren.
Dass das für ein Gezeitenkraftwerk keinen Sinn macht, ist dabei wohl völlig egal. Sind die Bürger so blöd und glauben alles.
-----------
Signaturen sind überflüssig, wer dies liest langweilt sich und hat viel zu viel Zeit!

http://www.youtube.com/watch?v=dFhhOPA0qHY

01.01.08 13:03
4

8451 Postings, 5936 Tage KnappschaftskassenHallo hedera,

es läuft nicht so gut wie uns die gierigen Energiemanager verkaufen wollen. Es geht hier nur darum sich die Taschen vollzustopfen, die Leute zu Blenden und eigene und überhöhte Managergehälter zu rechtfertigen!



Die Wirklichkeit sie nachfogenden Daten das Missprodukt der EU auf den Azoren ist noch nicht mal dabei erwähnt.

Ein weiteres Gezeitenkraftwerk mit allerdings nur 20 MW befindet sich in Annapolis Royal an einer Nebenbucht der Bay of Fundy in Nova Scotia, Kanada. Es wurde 1984 errichtet und dient in erster Linie der Forschung und Entwicklung. Es arbeitet im Ein-Richtungs-Betrieb und nutzt nur den Ebbstrom.

Seit längerem wird an der Bay of Fundy auch ein großes Gezeitenkraftwerk von 5.000 MW Leistung geplant, aufgrund der hohen Investitionen wurde es aber bisher nicht realisiert. Daneben bestehen auch Bedenken über die Auswirkungen eines derartigen Projektes; neben ökologischen Folgen (die Bay of Fundy ist ein wichtiges Fischereigebiet) wird auch befürchtet, dass der Gezeitenhub an der Gegenseite der Bucht durch einen Kraftwerksdamm verändert würde und dadurch Städte wie Boston überflutet werden könnten. Weitere kleinere Gezeitenkraftwerke gibt es in Russland bei Murmansk mit 0,4 MW und in China. Das größte chinesische Gezeitenkraftwerk befindet sich bei Jiangxia in der Provinz Zhejiang. Es wurde 1986 fertiggestellt und hat 10 MW Leistung. Das größte Gezeitenkraftwerk mit 10 Turbinen zu je 26 MW (gesamt 260 MW) wird zur Zeit in Sihwa Südkorea, südlich von Seoul, gebaut.  

01.01.08 13:31
6

8451 Postings, 5936 Tage KnappschaftskassenDie große Lüge!

 

Hier werden an groß KW Leistungen verkauft, aber die Umweltverbände sind zu feige zu erklären wieviel Strom in KW/h erzeugt wurde, wieviel Lagerschäden es gabe und was alles so verrottet ist in lauf der Zeit.  Hier werden dreckige Lüger und Blender aus  der Universtität auf kosten der Steuerzahler durchgefüttert. Lügenbericht erstellt und Bilanzen manipuliert. Arbeiter vor Ort werden durch Erpessungen und durch durch Arbeitsplatzverlust gefügig gemacht und dürfen die Wahrheit nicht verbreiten.  Die Europäische Union verschweigen mit der Uni Leipzig das wahre Ausmaß des versagen auf  dem -OWC  der Azoren-Insel Pico vom Instituto Superior Técnico Lissabon betrieben.

 

 

 

 

 

Abbildung 7: ISLAY-OWC (Foto von T. Miyazaki)

 

 

 

Nach folgend muss noch erwähnt werden das es eine Datenbank der Uni- Leipzig gibt aber dass ist mehr ein Schandmal als ein wissenschaftliches Auswertung und zeigt mir das ganze Versagen dieser Wissenschaftler und Professoren.

 

 

 

01.01.08 13:37
6

3124 Postings, 4812 Tage hederaMerci für die Infos.......sehr aufschlussreich!

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Signaturen sind überflüssig, wer dies liest langweilt sich und hat viel zu viel Zeit!

http://www.youtube.com/watch?v=dFhhOPA0qHY

04.01.08 18:19
2

3488 Postings, 5658 Tage johannahzu #39: Blindfisch, würde man alles, was zur

Herstellung von Solarstrom notwendig ist aus dem Strom der Solaranlagen herstellen wollen, vom Anschubenergieeintrag abgesehen, dann gäbe es diese Energieform immer noch nicht. Oder glaubst du etwa, daß z.B. SolarWorld seine Module aus selbst erzeugtem Strom erzeugt?

MfG/Johannah  

27.02.08 18:17
6

3124 Postings, 4812 Tage hederaRWE/Großmann warnt vor mehrtägigen Stromausfällen.

Zitat:
HAMBURG (Dow Jones)--Der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann warnt vor Engpässen bei der Energieversorgung in diesem Sommer. Er befürchte mehrtägige Stromausfälle, sollten die Monate heiß und trocken werden, sagte Großmann der "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. "In ganz Europa wird Strom knapp, weil Kraftwerke fehlen", zitiert die Nachrichtenagentur ddp den Manager.

Großmann sagte, mittlerweile genüge bereits das Zusammentreffen eines trockenen heißen Sommers mit wartungsbedingten Ausfällen einiger Kraftwerke, um die Versorgungssicherheit zu gefährden. "Hier drohen im europäischen Netz mehrtägige Stromausfälle schon in diesem Jahr, die auch Deutschland hart treffen können", sagte er.

Um Stromengpässe künftig zu verhindern, verlangte Großmann mehr Genehmigungen zum Bau neuer Kraftwerke. "Dazu müssen Politik und auch die Bürger ihren Widerstand gegen den Neubau von Kraftwerken aufgeben - sonst drohen Engpässe und Blackouts", sagte Großmann. Außerdem müsse die Politik auch künftig auf Braunkohle und Kernkraft zur Energiegewinnung setzen. Dadurch würden einseitige Abhängigkeiten vermieden. Auch neue Stromleitungen seien nötig.

Großmann schloss weitere Strompreis-Erhöhungen in diesem Jahr aus. "In 2008 wird es bei RWE keine Erhöhung geben», versicherte der Manager.

Quelle: http://www.finanzen.net/nachricht/RW...n__Bild_683168

Nachdem in den letzten Jahren mehrere unabhängige Studien zu dem Ergebnis kamen das wir in Deutschland langsam aber sicher auf eine Energiekrise zusteuern wird es ernst.

Während zum Teil die Energiekonzerne für die Misere verantwortlich gemacht werden können, ist auch die Politik nicht unschuldig. Man hat den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen ohne ausreichend Alternativen zu schaffen. In Deutschland rebellieren die Menschen gegen den Neubau von Kohlekraftwerken und tragen zu diesem Energieproblem bei.

Haben wir bald amerikanische Verhältnisse hier in Deutschland? Wenn es so weiter geht, muss man diese Frage wohl bejahen;-(
-----------
Mit rasender Geschwindigkeit in den Abgrund, mit aufgeblendeten Scheinwerfern ins Verderben, und
niemand zuckt auch nur mit der Wimper.

27.02.08 18:21
7

3124 Postings, 4812 Tage hederaAktueller Strommix in der BRD:

http://www.umweltbundesamt.de/energie/archiv/strommix-karte_2006.pdf
-----------
Mit rasender Geschwindigkeit in den Abgrund, mit aufgeblendeten Scheinwerfern ins Verderben, und
niemand zuckt auch nur mit der Wimper.

13.07.12 19:23

1 Posting, 2954 Tage fjodormenschAtomstrom ist billig ...

 ... unter anderem, weil einige der Folgekosten in unseren reichen Industrieländern meist nicht sichtbar werden. Eine Ausnahme bildet die Wismut: hier wird seit Jahrzehnten und für weitere Jahrzehnte mit Milliarden saniert.

Hier ein etwas ausführlicherer Artikel zum Thema:

http://statistik-dresden.de/archives/3115

 

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