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BP on the long run 850517

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neuester Beitrag: 29.07.08 23:39
eröffnet am: 13.02.06 19:37 von: Blackadder Anzahl Beiträge: 171
neuester Beitrag: 29.07.08 23:39 von: Ölriese Leser gesamt: 50833
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13.02.06 19:37
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155 Postings, 5287 Tage BlackadderBP on the long run 850517

Hallo,
ich möchte euch die Aktie BP WKN 850517 vorstellen. Das ist natürlich keine News-Sensation, einen speziellen Thread zu BP habe ich aber hier nicht gefunden.

BP ist nach meiner Meinung....

  1. fair bewertet. Schnelle Kurssprünge sind also nicht zu erwarten. Die Kurssteigerung kommt mit den wachsenden Gewinnen. 2005 war das beste Ergebnis der Firmengeschichte. Für einen Abschwung bei der Gewinnsituation sehe ich bislang keine Anhaltspunkte....
  2. mit dem Ölpreis verbunden. Der Ölpreis wird langfristig wahrscheinlich weiter steigen. Auch wenn Kernenergie, Wasserkraft oder Solarenergie die Energiefrage entlasten, bleibt Öl noch lange der Energielieferant Nr. 1. Für die Chemieindustrie ist Öl weiterhin ein unersetzbarer Grundstoff.
  3. BP zahlt angemessen Dividende. BP ist ein britisches Unternehmen. Die Dividende ist nach den britischen Steuergesetzen derzeit nicht mit ausländischer Quellensteuer belastet. Das kann sich zwar ändern, ist aber ein Vorteil zu z. B. Italien oder USA.
  4. Britannien wird sich dem EURO nicht ewig entziehen können. PB unterliegt dann keinem Kursrisiko mehr.
  5. Ich hab sie im Depot :-)

Ich würde mich über Meinungen freuen.

Grüße Blackadder

 
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145 Postings ausgeblendet.

14.07.08 15:12
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2337 Postings, 4562 Tage rogershier noch

der Chart zum Vergleich Rohöl vs. Benzin: Der Ölpreis hat sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt (Plus fast 100%), der Benzinpreis ist aber nur um ca. 70% gestiegen. Irgendwann wird die Schere geschlossen, es stellt sich nur die Frage wann.  
Angehängte Grafik:
oel-benzin.png (verkleinert auf 93%) vergrößern
oel-benzin.png

14.07.08 15:16

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseRichtig rogers

der vorsichtige Investor sollte abwarten bis das Russland Problem gelöst ist, aber wie ich oben schon geschrieben habe, bin ich da etwas gelassener, da ich auch das hin und her in Russland mit Shell von Anfang an beobachtet habe und gelernt habe, Shell musste Zugeständnisse machen, aber Shell hat immer noch einen Fuß in Russland, nicht mit wenigen großen, sondern mit vielen kleinen Beteiligungen und das hebt sich dann gegenseitig auf!
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"Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.“

14.07.08 22:10

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseHier eins von vielen Beispielen.......

was man für eine menge Geld investieren muss, um ein "paar" Barrel Öl zu fördern, wäre der Ölpreis niedrig, würden sich solche Investitionen NICHT lohnen.
Auf der anderen Seite werden die Vorräte immer schneller aufgebraucht (Peak Öl)

Die Amis geben jetzt immer mehr Gebiete frei, um nach Öl zu suchen (siehe Bush Kommentar in diesem Bericht.) man steht unter Druck!
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FinanzNachrichten.de, 14.07.2008 20:42:00
UPDATE 1-BP approves $1.5 bln oil field in US Arctic waters

ANCHORAGE, July 14 (Reuters) - Oil major BP Plc  has given final approval to spend $1.5 billion to develop the Liberty oil field in the Beaufort Sea off the northern coast of Alaska, BP officials said on Monday.

The development will allow BP to tap the estimated 100 million barrels of recoverable reserves at Liberty. First production from the field is expected in early 2011, according to BP's development plan filed with federal regulators.

Liberty, which was discovered in 1997, will become the first oil field entirely in U.S. federal waters in Alaska when it starts production. BP officials have previously said peak production would reach 40,000 barrels per day.

The BP announcement came on the same day as a symbolic move by U.S. President George W. Bush to lift one of the barriers to more offshore drilling in U.S. federal waters. The area of the Beaufort where Liberty is located is not subject to the ban being lifted by Bush.

BP struggled for years to come up with a cost-effective development solution for the field. A proposal to build an artificial island with stand-alone production facilities, a common practice for other offshore fields in the Beaufort Sea, was considered but dropped after costs jumped on a similar development at the nearby Northstar field.

BP now plans to drill ultra-extended reach wells from a facility on shore several miles from Liberty, using techniques pioneered by BP at the Wytch Farm oil field in Britain.

BP officials say extended reach drilling offers additional benefits including a smaller environmental footprint and the elimination of any need for offshore oil pipelines in the ice-filed Beaufort.

Oil produced at Liberty will be processed at BP's nearby Endicott field, which has surplus processing capacity due to production decline. Liberty crude will be blended with other Alaskan oil and pumped down the Trans Alaska Pipeline to be marketed as Alaska North Slope blend crude.

(Editing by Christian Wiessner) Keywords: BP ALASKA/LIBERTY

tf.TFN-Europe_newsdesk@thomson.com

ak

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Quelle: AFX News
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15.07.08 16:24

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseBP verkündet baldigen Arbeitsbeginn

BP verkündet baldigen Arbeitsbeginn auf dem Liberty Ölfeld


Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Diesen Sommer will BP mit seismischen Untersuchungen auf dem Liberty Ölfeld starten. In der Beaufortsee ( Teil des Nordpolarmeers vor der Küste der North Slope von Alaska) gelegen, handelt es sich um ein gewaltiges Ölfeld vor der Küste. Mit der Ölproduktion soll voraussichtlich 2011 begonnen werden können. Etwa 40.000 Barrel pro Tag werden erwartet. Insgesamt sollen 100 Millionen Öl zu holen sein. Ein spezieller Bohrturm wird eigens entworfen, schließlich soll es sich um das größte Ölfeld handeln, das je bebohrt wurde. Und BP ist alleiniger Besitzer des Liberty Ölfeldes


Quelle: Rohstoffe-G
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15.07.08 16:33

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseDJ BP bleibt im Streit um TNK-BP hart

FinanzNachrichten.de, 15.07.2008 14:50:00
BP bleibt im Streit um TNK-BP hart

DJ BP bleibt im Streit um TNK-BP hart

LONDON (Dow Jones)--Der britische Energiekonzern BP plc will sich trotz Streitigkeiten über die Strategie nicht aus seinem russischen Joint-Venture TNK-BP Holding zurückziehen. BP habe "keine Absicht", ihren Anteil von 50% zu verkaufen, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag.

BP und die in der Gesellschaft Alfa-Access-Renova (AAR) zusammengefassten russischen Teilhaber von TNK-BP sind sich seit Wochen über die Führung und Strategie des Gemeinschaftsunternehmens uneins. In der Folge waren Spekulationen darüber aufgekommen, eine der beiden Seiten könne sich zurückziehen.

Mit dem Bekenntnis zum Engagement bei TNK-BP reagiert der Konzern auf eine Aussage von Stan Polowets, CEO von AAR, am Montag. Polowets hatte gesagt, dass die russische Seite den BP-Anteil "schon morgen" übernehmen könne. Es sei besser, die Kontrolle zu haben.

Bis jetzt galten eher die Russen als ausstiegswillig. Len Blawatnik, der mit Access Industries einen der drei AAR-Eigentümer kontrolliert, hatte am 3. Juni in einem Brief an den CEO von BP, Tony Hayward, eine Option zum Tausch eigener TNK-BP-Anteile in BP-Aktien vorgeschlagen. Polowets bezeichnete eine solche Option als kurzfristig nicht mehr auf der Tagesordnung stehend.


  Webseite: http://www.bp.com

  -Von Benoit Faucon und Peter Landers, Dow Jones Newswires;
  +49 (0) 69 29725 104; unternehmen.de@dowjones.com
  DJG/DJN/mmr/jhe


(END) Dow Jones Newswires

July 15, 2008 07:49 ET (11:49 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.


Quelle: Dow Jones News
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15.07.08 23:43

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseDresdner Kleinwort bestätigt BP mit 'Buy'

Dresdner Kleinwort bestätigt BP mit 'Buy' - Ziel 675 Pence

LONDON (dpa-AFX Analyser) - Dresdner Kleinwort (DKIB) hat die Aktie von BP vor dem Hintergrund des Streits im britisch-russischen Joint Venture TNK-BP mit "Buy" und einem Kursziel von 675,00 Pence bestätigt. Während eine Beilegung des Streits wahrscheinlich noch einige Zeit dauern dürfte, sollten Anleger die Kursschwäche als eine Kaufgelegenheit nutzen, schrieb Analyst Colin Smith in einer Studie vom Mittwoch. Auch ohne das Joint Venture TNK-BP sei die Bewertung von BP attraktiv.
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19.07.08 16:01

2337 Postings, 4562 Tage rogersBP's russisches Roulette

BP COUNTS COST OF RUSSIAN DISPUTE
By Ed Crooks in London and Catherine Belton in Moscow
The Financial Times
July 18 2008 20:29
When Dudley, TNK-BP?s chief executive, warned on Thursday that a?Robert? legal action brought against him by 16 Russian employees would ?tear the company apart?, he expressed BP shareholders? greatest fears.
Mr Dudley later glossed his remark to explain he meant the dispute with the Alfa-Access-Renova group of Russian tycoons that are BP?s partners in TNK-BP would ?destroy value, [not] the entire company?.
But the prospect of progressive decline in the 50:50 joint venture that provides a fifth of BP?s reserves and a quarter of its production is enough to make any investor nervous.
TNK-BP, seen as a strategic triumph when it was created in 2003, has turned into a trap. BP?s shares have under-performed its peers by 4 per cent since the dispute with AAR flared up in March.
At a time when in other respects BP appears to have been heading in the right direction, with new projects coming on stream and operational achievement improving, that performance is particularly disappointing.
So it is not surprising that there is talk among some investors that BP should just exit Russia by the least painful route it can find.
Stan Polovets, AAR?s chief executive, believes BP?s shareholders can be persuaded it is in their interests for BP to accept the changes to TNK-BP proposed by the Russian side, including the removal of Mr Dudley.
He met shareholders, including Blackrock and Fidelity, on a recent visit to London, to explain AAR?s position.
?Like any private equity investor that is not happy with a company?s performance and strategy, we want to make changes,? he said. ?If our recommendations are accepted, they could lead to the creation of value for all shareholders.?
BP, of course, does not see it that way. If it accepts AAR?s recommendations, its influence over TNK-BP will be undermined. If it continues to resist, however, it is clear that the attacks on the value of the joint venture will keep coming.
There is little sign that TNK-BP?s performance has suffered. Indeed Alistair Graham, BP?s chief liaison with the joint venture, said 2008 had so far been its best year ever.
Production rose in the three months to June for a third successive quarter at a time when output in Russia?s oil industry as a whole has been falling.
BP argues, however, that if the dispute drags on, TNK-BP?s performance is bound to be affected, and the effects will show next year.
This is an important time for TNK-BP, with several big projects due to come on stream next year and in 2010.
Mr Graham said that the absence of some project managers who had already been forced out as a result of the dispute could have an impact on the efficiency of drilling projects and production growth.
AAR has also challenged TNK-BP?s capital spending programme, challenging its plan to invest about $4.4bn this year, and calling for a cut to $3.5bn.
Mr Graham said: ?We want to increase capex to bring on new fields, but AAR have rejected that.?
Another person close to TNK-BP said that decision-making on future projects had ground to a halt?.
Many industry experts believe BP has been out-fought by the sharper and more aggressive Russian tycoons. Mikhail Fridman and his partners in AAR have deep pockets, and have no shareholders to keep happy. He has shown in the past he is prepared to settle in for a long fight.
But Tony Hayward, BP?s chief executive, is determined to battle on. Conceding would be a crushing defeat that is also likely to be costly for shareholders.
?Companies like BP are built to take on this kind of challenge,? says Jon Rigby, an analyst at UBS. ?If it does walk away, it would be damaging to the reputation of the management and so to the value of the business.?
The struggle between BP and AAR continues, with the Russian authorities playing a central role. On Friday, Mr Dudley won a temporary reprieve from immigration officials who granted a him a 10-day visa just one day before he would have been forced to leave the country.
However, state labour inspectors kept up the pressure, transferring to court a case against him for alleged violations of employment laws, which could lead to his suspension.
With both sides entrenched and determined not to give ground, and still no sign the Kremlin is prepared to step in and resolve the dispute, shareholders can expect the turbulence to continue, for months and quite possibly even for years.  

19.07.08 16:04

2337 Postings, 4562 Tage rogersImmer Ärger mit den Russen

BP ON VERGE OF LOSING CONTROL OF RUSSIAN JOINT VENTURE
By Andrew E. Kramer
Herald Tribune
Friday, July 18, 2008
MOSCOW: For all its effort to retain an equal share in a Russian joint venture here, BP seems to be edging ever closer to losing control.
The British company's four billionaire Russian partners have pressed an unrelenting campaign to oust the joint venture's chief executive, Robert Dudley, who was appointed by BP, and to expel other foreign managers from the company, and from the country, in the latest turmoil in Russia's oil patch.
In the spirit of Kirk Kerkorian's hounding of General Motors or Carl Icahn's putting the feet of Yahoo's board to the fire, the Russian shareholders say their campaign will not let up until BP agrees to shake up the management of one of the world's largest joint venture oil companies.
The venture, TNK-BP, which pumps 1.4 million barrels per day, is also the third-largest energy company in Russia.
Shareholder activism is an improbable role for the Russian oligarchic partners. Even more improbable, critics say, is the ally they have found for this struggle: the Russian government.
As is so often the case in Russia these days, industry analysts say, the dispute will probably be resolved with a Russian state company taking control of the venture, by buying out either BP or the Russian partners.
"It's a game of chicken and they think BP will blink first," Alex Turkeltaub, a managing partner at Frontier Strategy Group, a risk advisory company, said in a telephone interview from the United States.
Indeed, the Kremlin has been methodically reasserting state control over the oil industry here since effectively renationalizing the Yukos oil company from private owners just as oil prices began to spike in 2004. Subsequently, the Anglo-Dutch company Shell, the Russian company Russneft and TNK-BP have all been compelled to sell assets or renegotiate deals.
But unlike other proponents of resource nationalism, like Hugo Chávez of Venezuela or Juan Evo Morales of Bolivia, who sent his army to seize natural gas fields in that country, the Kremlin is using more sophisticated methods to regain control of its oil industry.
In the latest sign of BP's woes, Dudley had a suitcase packed on Friday and said he was prepared to leave the next day if the Russian authorities did not extend his visa, which was set to expire on Saturday. But the immigration authorities granted a 10-day extension, saying they would study whether Dudley had a valid employment contract, demonstrating the Moscow authorities' ability to play endless mind games with the British executives.
Dudley, in an interview Friday, said he put little credence in the Russian partners' complaints about BP-TBK's performance. But he declined to elaborate on what was truly behind the dispute and stopped short of accusing the Russian government of orchestrating the campaign of regulatory pressure.
"I hear these arguments about performance and they ring hollow to me," Dudley said in the interview, noting the high dividends TNK-BP has paid since its creation in 2003. The company, he said, "has projects to invest in, and a strategy to reward all the shareholders."
The company has delivered a total shareholder return of $36 billion since its founding, helping BP's bottom line and propelling the Russian partners higher up the Forbes list of the world's wealthiest people.
For example, Len Blavatnik, a New York financier of Russian descent, has earned $4.5 billion on his 12.5 share percent in TNK-BP, accounting for more than his net gain in wealth between 2003 and 2008, according to the magazine's ranking.
Stan Polovets, the representative of the consortium of Russian partners, denied that the government had any hand in the dispute.
"The premise is totally flawed," he said. "The Russian government has no role in this. This is a commercial dispute between two shareholders."
"Look at any private equity firm, Blackstone or TPG," he said. "They would all ask the management to step down if they are not happy with how the company is performing."
The TNK-BP venture was hailed at the time of its creation as a triumph of Russian business and globalization. But the authorities here quickly soured on it as oil prices rose and the price of entry paid by the British began to seem paltry compared to the profits BP was making.
Wanting to renegotiate this deal, Russia is now using shareholder activism, oil analysts say, to weaken the negotiating positions of BP. In the same way, it used the tax code to weaken Yukos, once Russia's largest private oil company, and environmental regulations to weaken Shell, once the largest foreign investor in the country through its Sakhalin I project.
The Russian partners stepped up their shareholder activism in March. Since then, BP has recorded 14 government actions against it.
The FSB, a successor agency to the KGB, raided the venture's office. Labor officials barred BP geologists from working. Prosecutors summoned Dudley on a tax matter. Immigration officials denied visas to foreign workers, including Dudley. And lawsuits challenging BP's appointees to the boards of subsidiary companies are being heard in Russian courts.
The turmoil has wide implications for oil output in Russia, the world's second-largest producer, after Saudi Arabia.
Initially, BP had opened talks for a partnership agreement with Gazprom, hoping to remain in the venture as a minority shareholder in a state-controlled company, as Shell had done. Rosneft, the state oil company, is also seen as a potential buyer.
BP's chief executive, Tony Hayward, has met with Aleksei Miller, the chief executive of Gazprom, and with Igor Sechin, a deputy prime minister and chairman of Rosneft.
Fueling speculation that BP may be close to a deal with Rosneft, Sechin had positive words for the company. "Over all, we support the work of BP in Russia," Sechin said after his meeting with Hayward. "They have introduced new corporate government principles, technology, personnel training and transparency, which makes us very happy," he said.
But as these meetings with state and state-controlled company officials went forward, the Russian partners have maintained that the dispute is purely commercial.
"It is a traditional, commercial dispute about different ambitions for the strategic development of the business," Mikhail Fridman, one of the shareholders, wrote in an opinion article in The Financial Times this month. "We are frustrated by BP's narrow view of its capabilities."
"It is not in the interest of the company or all its shareholders, including minorities."  

20.07.08 01:28
2

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseBP erste Erfolge und der Machtkampf TNK-BP

Die eingeleiteten Restrukturierungen zeigen erste Erfolge und bringen BP zur alten Ertragsstärke zurück. Die operativen Probleme beim Kodiakfeld im Golf von Mexiko und bei der Alaska Pipeline stehen vor der Lösung. Ein bedeutendes Öl- und Gasfeld, an welchem BP zu 75% beteiligt ist, konnte Mitte Juni in Betrieb gehen. Dadurch wird die  Fördermenge bis 2009 nicht wie bisher angenommen nur um 2% sondern auf fast 4% ansteigen, was BP unerwartet schnell zum durchschnittlichen Fördermengenwachstum der Branche bringt. Darüber hinaus profitiert BP von den nach wie vor hohen Ölpreisen, welche deutlich über den durchschnittlichen Analystenannahmen liegen. Gar nicht positiv zu werten, ist der heftige Streit beim russischen Joint Venture TNK-BP, in welchem BP´s Russlandaktivitäten eingebracht sind. Die Auseinandersetzungen zwischen den Anteilseignern BP und dem russischen Partnerkonsortium AAR drehen sich vordergründig um die strategische Ausrichtung des Ölförderers. Meines Erachtens versucht der russische Partner, BP zu Konzessionen zu drängen. Der Ausgang dieses Machtkampfes ist noch offen.
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"Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.“

21.07.08 12:23

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseNun also dochTNK-BP-Chef bekommt Arbeitserlaubnis

Nun also doch: TNK-BP-Chef bekommt Arbeitserlaubnis
                    §
14:00 | 21/ 07/ 2008
                    §
MOSKAU, 21. Juli (RIA Novosti). Die russische Einwanderungsbehörde hat dem Chef des russisch-britischen Ölkonzerns TNK-BP, Robert Dudley, eine Arbeitsgenehmigung bis Juli 2009 erteilt.

Dies teilte der Sprecher der Einwanderungsbehörde, Konstantin Poltoranin, mit.

"Wir können die Erwerbstätigkeit von Robert Dudley nicht verhindern... Die Arbeitsgenehmigung ist erteilt worden...", sagte Poltoranin.
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21.07.08 12:43
1

2337 Postings, 4562 Tage rogersHerzlich Willkomen auf russisch:

"Wir können die Erwerbstätigkeit von Robert Dudley nicht verhindern" - Robert Dudley scheint kein gern gesehener "Einwanderer" zu sein.
Die BP-Aktie bleibt auf meiner watchlist, sobald es eine langfristige und tragfähige Lösung im Wodka-Land gibt, kann man dieses an für sich gute Unternehmen kaufen.  

23.07.08 22:36

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseEin Streit um die Strategie

Kampf zwischen BP und russischen Partnern eskaliert

23.07.2008 | 18:10 | Von unserem Korrespondenten EDUARD STEINER (Die Presse)

Behörden und Justiz werden zum Schiedsrichter im Eigentümer-Streit der drittgrößten russischen Ölgesellschaft TNK-BP.

MOSKAU. Der monatelange Eigentümerstreit um die Vorherrschaft im britisch-russischen Ölkonzern TNK-BP ist in eine kritische Phase getreten. Dienstagabend erklärte der britische Anteilseigner British Petrol, 60 technische Spezialisten von ihrer Arbeit bei TNK-BP aus Russland abzuziehen. Gemeinsam mit den schon im Mai abgezogenen haben damit 148 britische Spezialisten den drittgrößten russischen Ölkonzern verlassen. Es sind dies die Manager, an Hand derer jüngst der Streit zwischen den britischen und russischen Anteilseignern des Joint Ventures, ausgetragen wurde.

Zuletzt war ihre Arbeit wegen des behördlichen Drucks behindert worden. Ein russisches Arbitragegericht hat am Mittwoch im Interesse der russischen Anteilseigner (ein AAR genanntes Milliardärskonsortium) entschieden, dass die Spezialisten keine gültige Dienstvereinbarung hatten. Beobachter schließen nicht aus, dass der Platz der Briten nun von russischen Spezialisten besetzt wird und AAR so seinen Einfluss verstärkt. Mit dem Abzug der Spezialisten wollte BP aber offenbar auch den Konzern aus der Schusslinie der Behörden bringen.

Ein Streit um die Strategie

Bei diesem Streit ringen AAR und BP darum, wer die Strategie in dem Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP vorgibt. Die Briten plädieren für eine Beschränkung auf Russland. Die Russen wollen indes auch im Ausland investieren und den von den Briten eingesetzten Langzeitvorstand Robert Dudley los werden, weil er angeblich nur im Interesse der Briten handle. Nur noch wenige Tage bleiben bis zur Klärung der derzeit brennendsten Frage, ob Dudley seine Tätigkeit in Russland fortsetzen kann oder das Land verlassen muss. Die Briten halten eisern an Dudley fest und hoffen, ein langfristiges Arbeitsvisum für ihn durchzusetzen. Derzeit besitzt er nur ein Transitvisum, das mit 29. Juli ausläuft und nur noch einmal kurz verlängert werden kann.

Voraussetzung für ein Arbeitsvisum ist ein gültiger Arbeitsvertrag. Und genau um diese Frage wird gerungen. Als Vertreter der russischen Anteilseigner hat der Milliardär Viktor Vekselberg der Behörde mitgeteilt, dass Dudley keinen Arbeitsvertrag mehr hat, weil der ausgelaufene durch keinen neuen ersetzt worden ist. Dudley seinerseits beruft sich auf das Arbeitsgesetz, demzufolge eine Arbeitsvereinbarung als unbefristet gilt, wenn die betroffene Person nicht drei Tage vor Ende des Vertrages über dessen Auslaufen informiert worden sei und die operative Tätigkeit fortgesetzt habe.

Es werde darum gehen, diese ?Unbefristetheit? zu beweisen, meint Ilja Ischtschuk von der Anwaltskanzlei ?Vegas-Lex?. Wenn Dudley den Beweis nicht erbringen kann, so könnte er den drittgrößten russischen Ölkonzern gegebenenfalls auch vom Ausland aus führen ? eine Möglichkeit, die BP bereits in Betracht gezogen hat.

Russen wollen die Kontrolle

Der Ausgang des leidigen Konzernkonfliktes bleibt fürs erste offen, eine Annäherung der Konfliktparteien zeichnet sich nicht ab. Das Gros der Beobachter geht davon aus, dass der Clinch erst zu Ende sein wird, wenn die Kontrolle über den Konzern auf einen der russischen Staatskonzerne übergegangen ist.

TNK-BP ist der zehntgrößte Ölproduzent der Welt. 2006 und 2007 wurden je 73 Mio. Tonnen gefördert, knapp ein Fünftel der russischen Ölproduktion. Für BP ist das Joint Venture unverzichtbar, generiert es doch ein Drittel der gesamten Fördermenge und verfügt über 23 Prozent der nachgewiesenen Reserven von BP. Der jetzige Abzug der technischen Spezialisten könne laut Dudley zu einer Produktionsverringerung ab Ende des Jahres führen.
© DiePresse.com
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24.07.08 16:50

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseTNK-BP Nettogewinn im 1. Halbjahr auf 4,7 Mrd. $

TNK-BP erhöht Nettogewinn im ersten Halbjahr 2008 auf 4,7 Milliarden US-Dollar
                    §
16:53 | 24/ 07/ 2008
                
§
MOSKAU, 24. Juli (RIA Novosti). Der russisch-britische Ölkonzern TNK-BP hat im ersten Halbjahr 2008 seinen Nettogewinn im Jahresausdruck um 128 Prozent auf 4,7 Milliarden US-Dollar erhöht.

Dies gab der leitende Geschäftsführer des Unternehmens, Timothy Summers, am Donnerstag bekannt.

Ihm zufolge stieg der Erlös von TNK-BP in dem Berichtszeitraum um 66 Prozent auf 28,3 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibung (EBITDA) betrug 7,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle: RIA-Novosti
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24.07.08 22:20

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseRobert Dudley verlässt Moskau

Chef von russisch-britischen Energiekonzern TNK-BP verlässt Moskau
24.07 19:59

MOSKAU (AWP International) - In einem seit Monaten dauernden Machtkampf im russisch-britischen Energiekonzern TNK-BP hat Generaldirektor Robert Dudley Moskau verlassen, um die Firma aus dem Ausland zu führen. Das meldete die Agentur RIA Nowosti am Donnerstag unter Berufung auf das Unternehmen. Er hoffe, dass nach seiner Ausreise der behördliche Druck auf den Konzern nachlasse, wurde Dudley zitiert. Er begründete seinen Schritt mit "präzedenzlosen" Ermittlungen und Prüfungen von Seiten der russischen Stellen. Auf Anraten unabhängiger Juristen habe er sich für die Ausreise entschlossen, sagte der Brite.

Erst am Dienstag hatte der britische Ölmulti BP die restlichen 60 seiner insgesamt 148 zu TNK-BP entsandten Mitarbeiter zurückgerufen. Nur ein Teil der ausländischen BP-Mitarbeiter hätten neue Russland-Visa erhalten, hiess es. Zwischen BP und dem Oligarchen-Konsortium AAR auf russischer Seite tobt ein Kampf um die Kontrolle über Russlands drittgrössten Ölkonzern. Beide Seiten halten je 50 Prozent an TNK-BP.

Nach Ansicht von Kremlkritikern will sich der russische Staat in dem Streit den Anteil von BP sichern. Allerdings beteuert Präsident Dmitri Medwedew, der Staat habe nichts mit den Problemen zu tun./wo/DP/fn

(Quelle: AWP)
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24.07.08 22:26

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseBP Pledges Continued Robust Support......

BP Pledges Continued Robust Support For TNK-BP CEO Robert Dudley
Release date: 24 July 2008
Robert Dudley, Chief Executive Officer of TNK-BP, announced today that he is to leave Russia temporarily. BP is deeply disappointed that Mr Dudley has reached the conclusion that the interests of TNK-BP would be best served if he performed his duties outside Russia. Mr Dudley has the full backing of BP in its role as 50 per cent shareholder in the company.

BP said it sympathized with Mr Dudley's view that the continuing harrassment orchestrated by the Alfa, Access and Renova (AAR) shareholders is preventing him from fulfilling his duties as CEO of TNK-BP and Chairman of its Management Board in Russia.

BP Chief Executive Officer Tony Hayward said: "We regret that Mr Dudley has been subjected to such sustained attacks and consequently has decided to leave Russia. He is an outstanding CEO and we remain fully supportive of his ongoing role managing the joint venture for the benefit of all shareholders."

"BP will use all means at its disposal, both inside and outside of Russia, to defend its interests and rights as a 50 per cent shareholder in TNK-BP. This will include bringing arbitration proceedings against AAR to recover any and all losses suffered by BP as a result of their violations of the terms of our shareholder agreement," Hayward added.

Mr Dudley will continue as CEO outside Russia and has all requisite powers to do so.

Since TNK-BP was formed in August 2003 it has been the most successful Russian oil company on most measures used by investors. In that time it has recorded the highest organic production growth, the highest organic reserves replacement, the lowest cost of adding new reserves, the highest capital efficiency and the highest return on capital employed.
The company has generated more than $70 billion in tax revenues and duties for the Russian government and has paid out more than $20 billion to its shareholders in dividends.

Further enquiries:

BP Moscow, + 7495 363 6262
BP press office, London +44 (0) 20 7496 4076
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25.07.08 00:05
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446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseTNK-BP-Chef verlässt Russland

TNK-BP-Chef verlässt Russland
von Thomas Wiede

TNK-BP-Chef Robert Dudley hat wegen "schwerer Schikanen" gegen seine Person am Donnerstagabend überraschend Russland verlassen. Der Amerikaner habe beschlossen, dass es das Beste sei, wenn er seine Pflichten als CEO des drittgrößten Ölförderers Russlands von außerhalb des Landes wahrnehme, teilte BP mit.
TNK-BP-Chef Robert Dudley hat Russland verlassen. Foto: Reuters

TNK-BP-Chef Robert Dudley hat Russland verlassen. Foto: Reuters

MOSKAU. Der britische Multi hält 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen und ist seit Wochen in eine heftige Auseinandersetzung mit dem Besitzer der anderen Hälfte, dem russischen Konsortium AAR, verstrickt, das vehement den Rücktritt Dudleys fordert. Sie werfen dem US-Amerikaner Missmanagement vor.

Dudley habe Russland mit einer Linienmaschine verlassen, sagte ein TNK-BP-Sprecher der Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend. Er werde die Geschäfte nicht von der Londoner BP-Zentrale aus führen, fügte er hinzu, wollte aber nicht sagen, wo der Manager sich aufhalten wird.

Dudleys Abreise ändere nichts an den Forderungen, teilte das AAR-Konsortium mit. "TNK-BP ist ein unabhängiges Ölunternehmen, und BP hält nicht die kontrollierende Mehrheit der Anteile", schrieb der Oligarch Michail Fridman, einer der Anteilseigner von AAR, in einer Mitteilung. "Wir fordern weiterhin, dass BP einen neuen CEO ernennt, der von Moskau aus arbeitet und TNK-BP im Interesse aller Aktionäre führt."

"Wir bedauern sehr, dass Robert Dudley das Opfer anhaltender Attacken geworden ist", kommentierte BP-Chef Tony Hayward die Vorgänge. Dudley habe keinen Stellvertreter ernannt, heißt es. Nach Angaben aus Unternehmenskreisen sind in den vergangenen Tagen die Angriffe auf ihn so scharf geworden, dass er keine andere Möglichkeit mehr gesehen habe als auszureisen. Ein Konzernsprecher wollte aber nicht näher erläutern, auf welche Art und Weise Dudley unter Druck gesetzt wurde. Offenbar erwägt BP nun rechtliche Schritte.

Seit Monaten stehen TNK-BP und vor allem sein ausländisches Management unter starkem Druck russischer Behörden, darunter das Steueramt, die Arbeitsbehörde und sogar der Inlandsgeheimdienst FSB. Allein in dieser Woche mussten weitere 60 BP-Fachleute sowie ausländische Mitarbeiter das Land verlassen. Nach wie vor ist nicht klar, wie viele der übrigen 85 ausländischen Mitarbeiter rechtzeitig ein neues Visum bekommen können, bisher sind es nur zehn.

Dabei steuert TNK-BP nach Angaben seines Chief Operating Officers Tim Summers auf das beste Jahr seit seiner Gründung zu: Im ersten Halbjahr sei das Nettoeinkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 128 Prozent auf 4,7 Mrd. Dollar gestiegen, sagte er gestern. Bisher habe der Aktionärsstreit keine gravierenden Auswirkungen auf Rentabilität und Produktion gehabt.

Die russischen Aktionäre, darunter der Eigentümer der Alfa-Gruppe, Fridman, und Wiktor Wekselberg von Renova, drängen aber darauf, die Investitionen zu senken, um die frei werdenden Gelder in die Dividende zu lenken. Sollte es zu Einschnitten kommen, würde dies die Produktion im nächsten Jahr mit einem Minus von rund sechs Prozent beeinträchtigen, sagt Summers, dessen Visum nächste Woche ausläuft.

Link zum Artikel: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...russland;2015489
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"Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.“

27.07.08 19:32

2337 Postings, 4562 Tage rogersweiterer Artikel

zu den Problemen von BP im Reich der Wodkatrinker:

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/...kane_Russlands/390310.html

Das Hauptproblem von diesem ganzen Theater:
"Auch für BP steht viel auf dem Spiel. Immerhin macht TNK-BP im Gesamtkonzern ein Viertel der Produktion und ein Fünftel der Reserven aus."
 

28.07.08 02:56

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseDie Wodkatrinker bekommen braune Unterhosen

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From The Times
July 28, 2008
Oligarchs deny they want BP out of venture TNK-BP
Gary Duncan

BP's Russian partners in the TNK-BP joint venture denied yesterday that they wanted to push the British oil giant into quitting and accused it of public posturing over claims of intimidation.

AAR, the consortium of four Russian billionaire oligarchs that owns half of TNK-BP, Russia's third-largest oil group, hit back after the dispute dramatically escalated and threatened to turn into a diplomatic incident between Moscow, London and Washington.

The confrontation between BP and its Russian partners, as well as with the Moscow authorities, reached new heights as it emerged that Robert Dudley, the BP-appointed American chief executive of TNK-BP, had gone into hiding at a secret European ?command centre? for the company after fleeing Moscow amid mounting pressure from officials.

Mr Dudley's move came after a campaign of what was described as extreme harassment by Russian authorities. At the weekend, Moscow city prosecutors were reported to have overturned an earlier decision to summon the American executive for questioning over alleged violations of labour laws. Prosecutors were said to have concluded that there was no case to pursue.

Mr Dudley is understood to have gone to extraordinary lengths to conceal his location, including extensive security measures.

In a further escalation of the confrontation, BP confirmed that it was seeking legal advice on pursuing an arbitration case in Swedish courts over alleged violations by AAR of the legal framework under which TNK-BP operates.

The legal action could lead ultimately to moves to seize Western assets of the oligarchs - Mikhail Fridman, Viktor Vekselberg, Leonard Blavatnik, and German Khan.

However, a BP source played down weekend suggestions that any such move could specifically target homes owned by the billionaires, such as a palatial residence owned by Mr Blavatnik in Kensington Palace Gardens, London.

AAR nevertheless responded angrily yesterday. ?They [the oligarchs] regard all of this as media posturing and total rubbish,? a spokesman said. Asked why Mr Dudley should have had to go into hiding, AAR said: ?There is no rational reason why he should be feeling that.?

AAR said it was conscious that it needed BP as a partner for the TNK venture to operate successfully. It simply wanted to see the oil group's priorities changed to focus on generating stronger returns for its investors.

?AAR believes the ball is firmly in BP's court,? the spokesman said. ?These guys [AAR] are committed investors, they are in it for the long term and they know that they need foreign oil expertise as partners.

?They are not trying to get rid of BP. They simply want a rebalancing of the relationship where the company is run in the interests of all members, not just one.?

AAR said that it was proposing to BP that the whole TNK-BP senior management team should step down, including AAR's representatives, opening the way for a new chief executive to be appointed by BP to push through the changes that AAR wanted.

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28.07.08 11:39
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446 Postings, 4633 Tage Ölriese Keine Risiken für TNK-BP in Russland

Medwedew-Berater: Keine Risiken für TNK-BP in Russland
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12:32 | 28/ 07/ 2008
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MOSKAU, 28. Juli (RIA Novosti). Für den russisch-britischen Ölkonzern TNK-BP, dessen Chef Robert Dudley wegen einem Aktionärsstreit ins Ausland ausreisen musste, gibt es in Russland keine Risiken.

Das sagte Arkadi Dworkowitsch, Berater des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew.

Die Aktionäre müssten selber entscheiden, was sie weiter zur Beilegung ihres Streits tun müssen, sagte Dworkowitsch am Montag in Moskau. Ideal wäre, wenn die Vertreter des Unternehmens vor die Presse treten und bekannt geben würden, dass der Streit beendet sei.

Der Konflikt zwischen den Aktionären des 2003 gegründeten Joint Ventures TNK-BP war in diesem Mai ausgebrochen, nachdem die russischen Teilhaber den Rücktritt des langjährigen Top-Managers Dudley gefordert hatten. Dieser führe das Unternehmen ausschließlich im Interesse des britischen Gesellschafters BP, wurde argumentiert. BP lehnte die Forderung ab.

Am vergangenen Donnerstag wurde bekannt, dass Dudley aus Russland ausgereist ist, um das Unternehmen aus dem Ausland weiter zu führen.

RIA-Novosti
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28.07.08 11:45

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseSeries of Oil Developments Gets Go Ahead in Angola

Series of Oil Developments Gets Go Ahead in Angola Block 31
Release date: 28 July 2008
Sociedade Nacional de Combustíveis de Angola - Sonangol E.P., has authorised BP and its co-venturers to develop a series of deepwater oil discoveries in offshore Angola's Block 31.

The Block 31 developments programme is based on a standardised development concept, which is intended to reduce cycle time, optimize capital and maximise operating efficiency through standardised design, fabrication and commissioning.

The first project in the programme will comprise the Plutão, Saturno, Vênus and Marte (PSVM) fields which lie in the north east sector of Block 31, in a water depth of approximately 2000m, some 400 kilometres north west of Luanda. Construction work is expected to start during 2008 with first oil planned in 2011 and building to a plateau of about 150,000 barrels per day by 2012.

The operator (BP) and its co-venturers have announced fifteen discoveries in Block 31 to date. Full development will comprise multiple hubs similar to the first development (PSVM). The second development will be in the SE area of Block 31 and is in the planning phase.
BP Exploration (Angola) Limited as operator holds 26.67 percent. The other interest owners in Block 31 are Esso Exploration and Production Angola (Block 31) Limited (25 percent), Sonangol EP (20 percent), Statoil Angola A.S. (13.33 percent), Marathon International Petroleum Angola Block 31 Limited (10 percent) and TEPA (Block 31) Limited with 5 percent. Sonangol E.P. is the concessionaire.

Commenting on the approvals Andy Inglis, Chief Executive of BP Exploration and Production said: ?Approval by Sonangol for the programme of developments in Block 31 supports BP?s production profile out to the end of the next decade and beyond. It demonstrates the scale of the resource base in Block 31.?

?This is the first time Sonangol has approved a programme of contracts in this way, not just for PSVM but for subsequent developments in a block with great potential,? said Jose Patricio, president of BP Angola. ?It confirms Angola?s confidence in BP and its partners.?
Notes to editors:
PSVM will comprise a converted hull floating, production, storage and offloading vessel (FPSO) with 1,600,000 barrels of storage capacity; 48 production, gas and water injection plus infill wells; 15 manifolds and associated subsea equipment; 170 kilometres of flowlines and 95 kilometres of control umbilicals.

Key contracts are ready to be awarded following programme sanction.

Operatorship of Block 31 was awarded to BP Exploration (Angola) Limited in May 1999. The Block covers an area of 5,349 square kilometres and lies in water depths of between 1,500 and 2,500 metres.

BP's involvement with Angola goes back to the mid 1970s. BP has interests in four blocks with operatorship of two.

PSVM is the second BP-operated development in Angola after Block 18's Greater Plutonio which came on stream in October 2007. BP has a 50% interest in Block 18.

BP's non-operated interests are in Block 15, operated by Esso Exploration Angola (Block 15) Limited (BP 26.67 per cent equity); and Block 17 operated by Total (BP 16.67 per cent equity).
Further information:
Name: Robert Wine
Office: BP press office
Location: London
Phone : +44 (0) 20 7496 4076
Name: Amilcar da Costa
Location: BP Angola, Luanda
Phone : +244 2 22637408
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29.07.08 09:14

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseBP 2. Quartal mit kräftigen Gewinnanstieg

29.07.2008 08:50
BP dank Rekordhöhen beim Ölpreis im 2. Quartal mit kräftigen Gewinnanstieg
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Europas zweitgrößter Ölkonzern BP   (News/Aktienkurs) hat im zweiten Quartal einen deutliche höheren Gewinn erwirtschaftet als im Vorjahr. Rekordhöhen beim Ölpreis und steigende Gaspreise katapultierten den Nettogewinn auf 9,465 Milliarden US-Dollar nach 7,376 Milliarden Dollar im Jahr zuvor. Bereinigt um Sondereffekte verdiente BP 8,628 Milliarden Dollar und damit mehr als von Analysten erwartet. Zu Wiederbeschaffungskosten legte der Gewinn um 6 Prozent auf 6,853 Milliarden US-Dollar zu, wie BP am Dienstag in London mitteilte.

Ihren Aktionären wollen die Briten eine Dividende von 14 US-Cent je Aktie zahlen nach 10,825 Cent im Vorjahr. Die Produktion blieb mit 3,83 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag nahezu unverändert./she/tw

ISIN GB0007980591

AXC0039 2008-07-29/08:49
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29.07.08 11:25
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446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseBP verdient mehr als erwartet

29.07.2008 , 10:27 Uhr
Gewinnsprung
BP verdient mehr als erwartet

Die stark gestiegenen Öl- und Gaspreise haben dem BP-Konzern einen Gewinnsprung beschert. Im zweiten Quartal hat der britische Energiekonzern mehr verdient als erwartet. Anleger danken es an der Börse.

HB LONDON. Der Überschuss sei im Berichtszeitraum um sechs Prozent auf 6,85 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Eine einmalige Aufwendung herausgerechnet, habe der Konzern sogar 8,63 Milliarden Dollar verdient. Analysten hatten durchschnittlich mit 7,7 Milliarden Dollar gerechnet.

Aufs Halbjahr gerechnet, verzeichnet BP Profite von 13,44 Milliarden Dollar (8,55 Milliarden Euro). Das entspricht einer Steigerung um 23 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Öl-Produktion hat sich nach Unternehmensangaben dagegen im Vergleich zu 2007 nicht geändert. Sie lag bei 3,83 Millionen Barrel und entsprach damit den Erwartungen. Die Gewinne wurden also großteils durch die Erhöhung des Ölpreises realisiert, der zum Ende des Halbjahres im Juni bei fast 144 Dollar pro Barrel (159 Liter) lag.

Verbraucherorganisationen forderten angesichts der Gewinne der Ölkonzerne Senkungen der Benzinpreise. BP erklärte dazu, der Reingewinn des Unternehmens pro Liter Benzin betrage nicht einmal einen Penny (1,27 Euro-Cent). Zudem habe der Konzern im vergangenen Jahr weltweit 14,5 Milliarden Dollar Steuern gezahlt, davon allein in Großbritannien 2,33 Milliarden Dollar.

Seinen Aktionären will das Unternehmen 14 Cent pro Aktie bezahlen. Der Kurs der BP-Aktie legte nach der Vorlage der Zahlen um 1,8 Prozent zu. ING-Analyst Jason Kenney zufolge hat BP für das zweite Quartal unerwartet starke Ergebnisse vorgelegt. Diese dürften den Kurs weiter beflügeln, nachdem die Aktie zuletzt im Übermaße verkauft worden sei aufgrund der Querelen rund um TNK-BP. Die Quartalsdividende sei "nicht schlecht", auch wenn er selbst mit 14,18 Cent gerechnet habe, so der Experte.

Link zum Artikel: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...erwartet;2016624
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29.07.08 14:02

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseBP kaufen

29.07.2008 12:51:41

BP kaufen

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Sven Diermeier, rät unverändert zum Kauf der BP-Aktie (ISIN GB0007980591/ WKN 850517). Der Öl- und Gaskonzern habe seine Zahlen für das zweite Quartal 2008 veröffentlicht. Demnach sei der bereinigte Nettogewinn um 56% auf 8,63 Mrd. USD gestiegen, womit die Schätzung der Analysten in Höhe von 8,08 Mrd. USD übertroffen worden sei. Dabei habe BP von gestiegenen Öl- und Gaspreisen profitiert. Zudem habe der Konzern die Quartalsdividende um 30% auf 14,000 US-Cents erhöht. Die Analysten hätten ihre Schätzungen erhöht und würden nun für 2008 ein EPS von 1,40 USD und für 2009 von 1,46 USD prognostizieren. Zuletzt habe der Titel wegen der Auseinandersetzung mit dem AAR-Konsortium (Joint Venture-Partner bei TNKBP) und den rückläufigen Ölpreisen deutlich an Wert verloren. Die Analysten von Independent Research votieren bei einem unveränderten Kursziel von 650 GBp weiterhin mit "kaufen" für die BP-Aktie und unterstellen dabei, dass der Konflikt relativ kurzfristig beigelegt werden kann. (Analyse vom 29.07.2008) (29.07.2008/ac/a/a)

Quelle:AKTIENCHECK.DE
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29.07.08 17:39

2052 Postings, 5207 Tage hello_againGewinnsprung

Ich frage mich, warum trotz Gewinnsprungs der Kurs leicht nachgiebt, eigentlich sind solche Nachrichten in dem jetztigen Umfeld "Gold wert".

Liegt wohl an der allgemeinen Konsolodierung der Erdölbranche und dem TNK-BP...  

29.07.08 23:39

446 Postings, 4633 Tage ÖlrieseIch habe heute gelesen.....

wir haben einen Idiotenmarkt, da wird Gewinnsprung verkauft und Gewinnrückgang gekauft!
Da ich in einer irrationalen Welt lebe, mache ich es andersherum;-)
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