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Gazprom 903276

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neuester Beitrag: 29.05.20 13:32
eröffnet am: 09.12.07 12:08 von: a.z. Anzahl Beiträge: 49836
neuester Beitrag: 29.05.20 13:32 von: sensigo2 Leser gesamt: 10157910
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09.12.07 12:08
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981 Postings, 5081 Tage a.z.Gazprom 903276

hat einen Thread verdient, der nicht nur "schlachten" oder den Wert "forever" hochjubeln will.
Der Chart (hier im Jahresüberblick) erscheint mir im Moment bemerkenswert:
mit Phantasie ist eine Formation ähnlich S-K-S zu erkennen, und das Hoch vom Januar (37,- ?) wurde signifikant genommen. Die Indikatoren (TrendFOLGE!) sehen natürlich gut aus. Die Bollinger sind weit offen.
Das alles zusammen sollte ein weiteres Aufwärtspotential indizieren - vielleicht nach einer kleinen Erholung auf dem derzeitigen Niveau.

Ich bin mit einem Hebelprodukt investiert und würdemich über weitere Meinungen und Fakten freuen.

Na sdrowje!
-----------
Gruss - az
Angehängte Grafik:
gaz.png (verkleinert auf 60%) vergrößern
gaz.png
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49810 Postings ausgeblendet.

27.05.20 18:02

6205 Postings, 1184 Tage USBDriverEndlich sagt eine Analyse die Wahrheit

?Der Prozess, durch den dieser Rückgang der US-LNG-Produktion den globalen Markt ausgleichen wird, wird nicht reibungslos sein, und das Ausmaß der Annullierungen von LNG-Ladungen durch die USA und andere Lieferanten weltweit dürfte eine größere Preisvolatilität hervorrufen, da der Markt versucht, Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen.?

https://www.lngindustry.com/liquid-natural-gas/...-the-us-lng-market/


 

27.05.20 18:04
1

261 Postings, 640 Tage DocMaxiFritzNS2 soll endlich fertig werden!

Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 im Gebiet Leningrad (Archivbild)Gezerre um das Rohr: Wann geht Nord Stream 2 endlich ans Netz?© Sputnik / Ilja Pitaljew
WIRTSCHAFT
13:33 27.05.2020(aktualisiert 14:56 27.05.2020)Zum Kurzlink
Von Sofja Melnitschuk
4313712
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Bereits seit einem Jahr wird die Fertigstellung der „Nord Stream 2“-Pipeline erwartet, dennoch kommen immer wieder Hindernisse dazwischen. Wie es weitergeht, ist ungewiss, denn die Politik mischt sich ständig in das Wirtschaftsprojekt ein.

Zwei Lager haben sich gebildet: Die einen wollen Deutschland zusammen mit Russland in den größten Energiehub auf dem europäischen Kontinent verwandeln, die anderen sind kategorisch gegen eine Kooperation mit Moskau.

Alle Hoffnungen ruhen auf „Akademik Tscherski“
Die Pipeline hätte bereits im Dezember in Betrieb genommen werden sollen, doch aus Angst vor US-Sanktionen stieg der Schweizer Rohrverleger Allseas aus dem Projekt aus. Man musste ein Schiff finden, das die Rohre auf dem Meeresgrund verlegen kann.

Ende Februar machte sich das Rohrverlegungsschiff „Akademik Tscherski“ aus der fernöstlichen Hafenstadt Nachodka auf den Weg. Laut dem russischen Energieminister Alexander Nowak ist dieses Schiff in der Lage, die restlichen Kilometer der Pipeline zu verlegen. Nach zwei Monaten, mit Singapur als Zwischenstopp und einer mit Militärschiffen begleiteten Fahrt durch den Indischen und Atlantischen Ozean, traf die „Akademik Tscherski“ in Mukran auf der Insel Rügen ein. Das ist die logistische Basis des Projekts.

Die Nachricht über das Auftauchen eines Rohrverlegungsschiffs einer Tochterfirma von Gazprom in den Hoheitsgewässern Deutschlands, auf die sich die US-Sanktionen nicht ausdehnen, sorgte für Aufsehen unter den Politikern. Allerdings muss das Schiff noch modernisiert werden, damit die 48 Zoll großen Rohre verlegt werden können.

Richtlinie als Hürde
Ein anderes Problem ist die Gasrichtlinie der EU aus dem Dritten Energiepaket. Demnach darf der Besitzer der Pipeline nicht gleichzeitig der Rohstofflieferant sein. Als Betreiber kann nur ein Unternehmen fungieren, das mit Gazprom nicht in Verbindung steht. Zu 50 Prozent der Pipeline-Kapazitäten müssen andere Marktteilnehmer Zugang bekommen.

Doch im vergangenen Jahr gelang es Deutschland, die Änderungen am Dritten Energiepaket zu verteidigen – nun sind Ausnahmen möglich, die nicht von Brüssel, sondern von dem Land, durch das die Gasrohre verlaufen, gebilligt werden dürfen.

Nun gibt es nur noch ein Problem – die Fristen. Ursprünglich wurde Gazprom erlaubt, Nord Stream 2 allein zu nutzen, wenn die Pipeline bis zum 23. Mai 2019 fertiggestellt wird. Die Frist wird um ein Jahr verlängert, doch auch zum 24. Mai 2020 konnte das Projekt nicht fertiggestellt werden.

Die Bundesnetzagentur will dem russischen Konzern nicht erneut entgegenkommen. Die Nord Stream 2 AG als Betreiber wandte sich an das EU-Gericht mit der Bitte, diese Forderung aus der Gasrichtlinie zu streichen, doch die Klage wurde abgelehnt.

„Leider hat Gazprom nicht berücksichtigt, dass am 23. Mai Änderungen des Dritten Energiepakets in Kraft treten sollen“, sagte die Politologin Natalja Jerjomina. „Zumal es merkwürdig ist, dass alle Zyklen der Arbeit unter den Bedingungen eines Sanktionskriegs nicht berücksichtigt wurden. Denn die antirussischen Sanktionen haben einen so totalen Charakter, dass wir von einem Krieg sprechen können.“
Allerdings brauche Deutschland diese Pipeline, so die Expertin. „In der jetzigen Situation weist alles darauf hin, dass sich Gazprom im Zentrum des Drucks seitens Brüssels und Deutschland erweisen wird“, so Jerjomina.

Politischer Sinn
Zuvor hatte sich Berlin beharrlich gegen den Druck Washingtons gewehrt. Gleichzeitig mussten die Deutschen die Meinung der Amerikaner berücksichtigen. Als sich Angela Merkel im Januar mit Wladimir Putin traf, warnte Experte Alexander Kamkin vom Zentrum für deutsche Studien des Europa-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau, dass die Bundeskanzlerin den USA kaum etwas entgegensetzen werde. Dabei muss die innenpolitische Konstellation berücksichtigt werden.

„Natürlich läuft in Deutschland ein erbitterter Kampf hinter den Kulissen. Es gibt eine mächtige industrielle Lobby, die an Russland als zuverlässigem Rohstofflieferanten interessiert ist. Diese Lobby-Gruppen hören auf Energieexperten und Branchenvertreter, und die Industriellen wollen, dass sich Deutschland in einen Energiehub verwandelt. Für sie ist Nord Stream 2 vorteilhaft“, so der Experte.
Doch manchmal widersprechen die Prioritäten der Politiker den Interessen der Unternehmen. Die Union und die Grünen sind im Bundestag antirussisch eingestellt. Die Sozialdemokraten in der Regierungskoalition haben eine gemäßigte Position und versuchen, den Vektor der Ostpolitik beizubehalten, doch dabei auch eine besondere Partnerschaft mit den USA zu pflegen, so Kamkin.

Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 im Gebiet Leningrad (Archivbild)
© SPUTNIK / ILYA PITALYOW
Kann die Entscheidung der deutschen Bundesnetzagentur Nord Stream 2 stoppen? – Russische Sicht
Brüssels Position muss ebenfalls berücksichtigt werden. „Die Interessen dieser Quasi-Regierung in Europa und Berlin als Subjekt des Nationalstaates und Wirtschaft gehen bisweilen auseinander. Für Brüssel ist die Diversifizierung der Lieferungen wichtig, eine Rolle spielt auch die Dämonisierung Russlands, die Meinung, dass Moskau Europa als wirtschaftliche Geisel nehmen will“, so der Experte.
Allerdings weiß Brüssel, dass es unmöglich ist, auf das russische Gas zu verzichten. „Letzten Endes verfügt Russland über sehr große Vorräte. Die Diversifizierung ist ein politisches Spiel. Brüssel kommt den USA entgegen, zeigt, dass es angeblich nicht so stark von Moskau abhängt, indem Verträge mit anderen Lieferanten abgeschlossen werden. Berlin und Brüssel sitzen da in einem Boot. Deutschland hat einfach eine eher pragmatische Herangehensweise, und Brüssel eine politische“, so der Experte.

Bislang ist aber unklar, ob die „Akademik Tscherski“ mit der Verlegung der restlichen Rohr-Kilometer beginnen wird. Doch das Schiff der „Gazprom-Flotte“ fällt auf jeden Fall nicht unter die Sanktionen. Das heißt: Wenn das Schiff mit der Arbeit beginnt, wird es deutlich schwieriger sein, das Projekt noch zu stoppen. Es sei denn, Washington denkt sich neue Wege und Methoden zur Verhinderung von „Nord Stream 2“ aus. Wenn nicht, sollte die Pipeline in diesem Jahr endlich in Betrieb genommen werden.  

27.05.20 18:10
1

261 Postings, 640 Tage DocMaxiFritzSchröder kennt die Ukras erstaunlich gut

14:28 27.05.2020(aktualisiert 17:22 27/05/2020)Ein kurzer Link12441
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Der frühere deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder kritisierte in der ersten Ausgabe seiner Audiopodcast-Agenda den ukrainischen Botschafter in Berlin, Andriy Mielnik, und nannte ihn einen Zwerg, berichtet die Deutsche Welle.

Das Thema der ersten Ausgabe war die Coronavirus-Infektion und wie Deutschland damit umgeht . Schröder lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel und bemerkte den Erfolg der Regierung bei der Bekämpfung der Epidemie. Am Ende des Gesprächs stimmte er der Position der deutschen Behörden zur Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit zu.

- Sanktionieren Sie sich nicht gegenseitig. Ich habe darauf hingewiesen, dass dies auch für Russland gilt. Warum werde ich von einem Botschafter, ehemaligen Außenminister oder einem Zwerg aus der Ukraine kritisiert? -  sagte Schröder.
Der Name Mielnik wird jedoch nicht ausgesprochen. Podcast-Moderator und ehemalige Sprecherin Schröder Bel Anda erklärt seinem Gesprächspartner, er sei der ukrainische Botschafter.

Ukrainischer Botschafter in Deutschland Andriy Mielnik
© CC BY 2.0 / BUNDESTAGSFRAKTION BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN / ANDRIJ MELNYK
Der ukrainische Botschafter weigerte sich, zusammen mit dem russischen Botschafter Blumen in Berlin zu legen
"Ja, ja, ein Zwerg aus der Ukraine, ein kritischer (...) Es interessiert niemanden, auch nicht in Deutschland", fügte der ehemalige deutsche Bundeskanzler hinzu.
Der Konflikt zwischen Mielnik und Schröder brach Anfang Mai aus. Der deutsche Politiker stellte fest, dass kein russischer Präsident jemals die Krim aufgeben würde und die Sanktionen aufgehoben werden sollten. Als Reaktion darauf beschloss der ukrainische Botschafter, mit ihm zu wetten, dass die Krim in die Ukraine zurückkehren würde und dass Aussagen über die Aufhebung der Sanktionen die westliche Unterstützung für Kiew nicht brechen würden .

Generell bezeichnete Mielnik die Aufforderung an deutsche Politiker, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, als "Schlag gegen die Ukrainer".

Der Abgeordnete der Staatsduma von der Krim Andrei Kozienko sagte wiederum, dass die Halbinsel in nur einem Fall ein vorrangiges Thema für Kiew bleiben könne  - wenn sie der Region beitreten wollen und nicht umgekehrt.  

28.05.20 10:23

6205 Postings, 1184 Tage USBDriverDas hat Polen davon, sagen die Russen

Preiserhöhungen und Gier aus Polen:

Gazprom nahm nicht einmal an Verhandlungen über die Vertragsverlängerung teil. Da blieb den Polen nichts übrig als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und zu erklären, sie würden ab jetzt nach den europäischen Normen arbeiten und ihre Gasbeförderungskapazitäten quasi versteigern.

Original unter https://de.sputniknews.com/kommentare/...ssland-polen-gaslieferungen/

Erwähnenswert dabei sei, dass am 18. Mai der 25-jährige Transitvertrag zwischen dem russischen Konzern Gazprom und Polen ausgelaufen war. Dabei war aus Warschau in letzter Zeit immer wieder zu hören, dass der Tarif für den Gastransit wesentlich erhöht werden sollte.

Noch im August 2019 hatte der polnische Regierungsbeauftragte für strategische energetische Infrastruktur, Piotr Naimski, mitgeteilt, dass sein Land wegen des niedrigen Transittarifs in den letzten acht Jahren 400 Millionen Dollar quasi verloren hätte. Angesichts dessen sollte der Tarif mehrfach erhöht werden. Aber schon im Winter 2019-2020 wurde offensichtlich, dass Warschau bei dieser Forderung nach mehreren Milliarden Dollar scheitern würde. Gazprom nahm nicht einmal an Verhandlungen über die Vertragsverlängerung teil. Da blieb den Polen nichts übrig als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und zu erklären, sie würden ab jetzt nach den europäischen Normen arbeiten und ihre Gasbeförderungskapazitäten quasi versteigern.  

28.05.20 10:31
1

96 Postings, 4085 Tage foxhunterAkademik Cherskiy

Hat Mukran  lt. vesselfinder verlassen. Beginnt man nun mit dem Weiterbau?  

28.05.20 10:55

42065 Postings, 2196 Tage Lucky79#49817 Begleitschiffe..?

was machen die  

28.05.20 11:03

6205 Postings, 1184 Tage USBDriver@foxhunter Fischleichzeit ist bis August

Die Akademik Cherskiy darf erst ab August in dänischen Gewässern die Rohre verlegen.  

28.05.20 11:14

96 Postings, 4085 Tage foxhunterUSB Driver

es scheint als würde man in deutschen Gewässern beginnen um sich dann langsam
Richtung Nordosten vorzuarbeiten. Immerhin, ohne große Ankündigung
( low Profile :-)) dürfte es also weitergehen.

Wenn man also ca. 1Km /Tag verlegen kann sollte , ohne Verzögerung,  ca. Ende Oktober
fertig werden.


 

28.05.20 11:24

7612 Postings, 1345 Tage raider7Deutscher Teil

der Ostsee ist schon fertig gebaut worden...

bleiben noch 2 X 80 km  

28.05.20 11:24

6205 Postings, 1184 Tage USBDriverNS2 soll erst Ende 2020 fertig sein

Das kann man entspannt verfolgen.  

28.05.20 11:29

7612 Postings, 1345 Tage raider7infos

rechne damit dass das erste Rohr im August fertig ist

und das 2te ende des Jahres  

28.05.20 12:06

10 Postings, 175 Tage RolgerDie Fortuna

hat sich auch seit Monaten mal wieder bewegt. Sie hat jetzt den Platz von der Akademik Cherskiy eingenommen. Möglicherweise wird die jetzt auch flott gemacht.  

28.05.20 13:40

180 Postings, 350 Tage Frischling77US Sanktionen

Wie bewertet Ihr die Situation?, Geht Ihr davon aus das noch  Sanktionen von den USA platziert werden? Ich denke mal da wir noch was kommen um Gazprom in die Suppe zu spucken ob dies nachhaltig ist glaube ich nicht.  

28.05.20 14:07
2

165 Postings, 899 Tage Double-Check@Frischling77, US Sanktionen

Versuchen wird man es auf jeden Fall noch. Das strategische und wirtschaftliche Interesse ist zu groß.
Möglich wäre es Druck auszuüben
- auf Dänemark, damit dies neue Auflagen erlässt,
- auf kleine, aber auf unverzichtbares spezialisierte Firmen,
- durch die Explosion von WKII Hinterlassenschaften (Mienen, etc.) bzw. deren Vortäuschung,
- auf unsere rückgradlose Regierung.  

28.05.20 18:25
1

261 Postings, 640 Tage DocMaxiFritzNur noch 38,1%, dann Amur fertig

PressezentrumMitteilungen und Termine
Projekt zum Bau des Gasverarbeitungswerkes Amur zu 61,9 Prozent umgesetzt
PRESSEMITTEILUNG
28. Mai 2020, 13:55 Uhr
Gasverarbeitungswerk AmurVorstandÖstliches GasprogrammIR-Mitteilungen
Probeläufe der ersten beiden technologischen Linien werden vorgenommen.
Navigation für Lieferungen von Großausrüstung startete.
Der Vorstand der PAO Gazprom nahm Informationen über den Stand des Projektes zum Bau des Gasverarbeitungswerkes Amur zur Kenntnis. Es gehört zu den größten Infrastrukturprojekten des Konzerns im russischen Fernen Osten. In diesem Betrieb soll Mehrkomponentengas aus den Gasförderungszentren Jakutien und Irkutsk, das durch die Gaspipeline Power of Siberia zugeleitet wird, verarbeitet werden. Die bei der Verarbeitung extrahierten hochwertigen Komponenten werden Betrieben der Gaschemie und anderer Industriebranchen als Rohstoff dienen.

In der Sitzung wurde festgestellt, dass dieses Projekt zu 61,9 Prozent umgesetzt worden ist. Für die erste und zweite technologische Linie, die im Jahr 2021 in Betrieb genommen werden, wurde die Montage von Grundausrüstung abgeschlossen. Technologische Pipelines werden montiert und wärmegedämmt, Probeläufe werden vorgenommen. An der dritten technologischen Linie werden technologische Pipelines montiert. An der vierten Linie wird die Montage von Metallkonstruktionen und Fundamenten für die Installation von Großausrüstung abgeschlossen. An der fünften und sechsten Linie werden die Fundamente gegossen sowie technologische Rampen und Metallkonstruktionen montiert. Auf der Baustelle sind mehr als 28.000 Arbeiter und Ingenieure beschäftigt.

Die Navigation für Lieferungen von Großausrüstung auf dem See- und Flussweg ist gestartet. In diesem Jahr wird die Anlegestelle des Gasverarbeitungswerkes 43 Ausrüstungseinheiten mit einem Gesamtgewicht von 7.700 Tonnen aufnehmen.

Die Errichtung des Wärmekraftwerkes Swobodny mit einer Leistung von 160 Megawatt wird fortgeführt. Es soll den Betrieb mit Wärme und Strom versorgen. Das Hauptgebäude des Kraftwerkes ist fertiggestellt, die Montage der Dampfkessel ist abgeschlossen. Arbeiten an Dampfturbinen und Hilfsausrüstung sind im Gange.

Zu einem Element des Systems für Lieferungen von Marktprodukten aus dem Gasverarbeitungswerk Amur wird das Logistikzentrum für die Abfertigung von Helium-Containern in der Umgebung von Wladiwostok. Es wird zum weltweit größten Hub für die Abfertigung von isothermischen Containern für Lieferungen von flüssigem Helium auf den Weltmarkt. Geplant ist, dass die Durchsatzleistung des Logistikzentrums es ermöglichen wird, über 4.500 technologische Arbeitsgänge mit Containern jährlich abzuwickeln. Derzeit wird die Errichtung seiner Produktionsbauten abgeschlossen, es laufen Vorbereitungen auf die Montage der technologischen Grundausrüstung.

Festgestellt wurde auch, dass im März dieses Jahres mit dem Einsatz von Geldern, die Ende 2019 zu Konditionen der Projektfinanzierung für den Bau des Gasverarbeitungswerkes akquiriert worden sind, begonnen wurde. Die Projektfinanzierung (11,4 Milliarden Euro) kennt von ihrem Umfang her nicht ihresgleichen in der Gazprom-Geschichte und ist zu der größten Anleihe seit mehreren Jahren auf dem europäischen Anleihenmarkt geworden. Die Gelder werden von 22 europäischen, asiatischen und russischen Banken zur Verfügung gestellt.

Hintergrundinformation
Das Gasverarbeitungswerk Amur wird in der Umgebung der Stadt Swobodny im Verwaltungsgebiet Amur gebaut. Die geplante Kapazität des Betriebes wird 42 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich betragen. Das Gasverarbeitungswerk wird weltgrößte Kapazitäten für Heliumproduktion einschließen – bis zu 60 Millionen Kubikmetern jährlich.

Der Betrieb wird aus sechs technologischen Linien bestehen. Die Inbetriebnahme der ersten beiden Linien ist für 2021 geplant. Die weiteren technologischen Linien werden kontinuierlich bis Ende 2024 in Betrieb genommen. Somit soll der Betrieb 2025 seine volle geplante Kapazität erreichen.

Zu Marktprodukten des Gasverarbeitungswerkes Amur werden neben Erdgas und Helium noch Ethan, Propan, Butan und Pentan-Hexan-Fraktion gehören.

Investor und Auftraggeber des Bauprojektes ist die Gazprom Pererabotka Blagoveshchensk (gehört der Gazprom-Gruppe an). Das Baumanagement hat der Hauptunternehmer NIPIGAZ, der der SIBUR-Gruppe angehört, übernommen.



Verwaltung für Information der Gazprom

 

28.05.20 23:13

42065 Postings, 2196 Tage Lucky79#49827 dann wars halt eine alte Mine...

die da bei den Arbeiten explodiert ist...  ;-)

Zutrauen tue ich den Amis derzeit so einiges...!

Umso weniger trau ich unserer Regierung was zu... leider...  :-/  

29.05.20 08:16

42065 Postings, 2196 Tage Lucky79Die 5 wird zur magischen Grenze...!

29.05.20 08:37
1

6205 Postings, 1184 Tage USBDriverIch habe gestern einen russischen Artikel

gelesen, in dem behauptet wird, dass Gazprom Probleme mit den Lieferungen nach China bekommen könnte.
Zum Artikel kommt ihr über diesen Link: https://lenta.ru/articles/2020/05/28/the_power_of_lies

Zum Inhalt des Artikels:

Ähnlich wie im VW-Dieselskandal sollen Ingenieure bewusst falsche Daten an die Zentrale geliefert haben, die aus der Expertise und Brunnenbohrung von den beiden neuen Gasfeldern sein sollen.

Durch die Sanktionen 2014 musste Russland von ausländischen Spezialfirmen auf inländische Umstellen und diese Firma wollte Gazprom eigentlich kaufen. Der Inhaber soll Geld für die Expertisen der Gasfelder genommen haben und falsche Daten an Gazprom geliefert haben. Durch einen Teilserwerb der Firma hat Gazprom dadurch an sich selber falsche Daten geliefert.

Man soll falsche Maßnahmen bei Bohrungen eingesetzt haben und einige Brunnen sollen trocken sein, sowie das eingeführte Gemisch soll im Feld Adern verstopft haben.
Eine Reparatur sei sehr teuer. Beweisen ist aber noch nichts. Die Zeitung geht lediglich von einer Vermutung aus. Angeblich soll das Gasfeld noch nicht über alle geplanten Bohrlöcher verfügen und somit sei die aktuelle Ausbeute der Felder niedriger, als erwartet wurde.

Angeblich soll Gazprom nun aus reinen Sicherheitsbedenken noch ein Gasfeld als Reserve an die Leitung anschließen, damit die Lieferungen auch garantiert sein können.
Es gibt auch die Möglichkeit das Yamalfeld mit anzuschließen.

In der Gegenwart: ?Russland zieht China näher ??Bindungen ??in der Weltraumforschung und Energie?
 

29.05.20 09:07
1

42065 Postings, 2196 Tage Lucky79#49831 da werden wir Europäer dann den

Kürzeren ziehen...

China dürfte auch Aufgrund des verlässlichen Geschäftsgebarens
weiterhin bei den Russen höher im Kurs stehen...

Europa hat sich ja mit ideologisch durch die USA beeinflussten Handlungen,
mehr oder weniger von seiner schlechtesten Seite gezeigt.

Könnte sich Gazprom ganz aus Europa zurückziehen...?

Evtl. ja... dann würden die uns mächtig kochen.

LNG Gas ist natürlich fast doppelt so teuer...
jedoch hatte Europa bisher SEHR GUTE Gaspreise.  

29.05.20 09:35
1

6205 Postings, 1184 Tage USBDriverJa Lucky richtig, deswegen will Gazprom auch

die westlichen Gasfelder mit China verbinden.

Die Preise würden in der EU stark steigen. Warum soll man hier noch mehr billig verkaufen, wenn die Zicken in der EU.

Am Ende verdient Gasprom eh mehr bei den zu erwartenden höheren Preisen.  

29.05.20 11:27
1

251 Postings, 4084 Tage Marslwas seht ihr eigtl. als treiber bei Gazprom...

Das Erdgas kann es ja primär nicht sein.
Laut div. Instituten ist das Ergas teilweise schädlicher aufgrund des entstehenden Methans und dies noch schlecht für die Co2 Bilanz sei.
Spekuliert ihr auf die Wasserstoffzukunft?
ODer was überzeugt euch so an Gazprom?

Das ist eine ehrliche Frage und hat kein Hintergedanken oder sonstiges. Hatte mich dort vir kurzem erst reingelassen auch wegen der Nord Stream 2 Problematik.  

29.05.20 12:30
1

6205 Postings, 1184 Tage USBDriver@Marsl vor allem Speziagase und Strom

Gazprom wird immer mehr zum Stromerzeuger und Spezialgase werden mit dem Werk in Armur über 25% des Geschäfts ausmachen.
Flüssiges Helium ist sehr teuer.

Aus Erdgas wird der Zukunft den Werkstoff Karbon ermöglichen. Entsteht als Abfallprodukt bei der Wasserstoffherstellung aus Erdgas.  

29.05.20 13:32
1

1165 Postings, 2307 Tage sensigo2UPS

solche Meldungen kann man zur Zeit bei vielen Unternähmen weltweit lesen.
Ich stufe das mal unter der Rubrik Kursdrückerei ein.
s2  

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