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Greiffenberger - Turnaroundwert mit Nachholbedarf

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neuester Beitrag: 23.05.19 15:30
eröffnet am: 23.06.10 17:28 von: Triade Anzahl Beiträge: 188
neuester Beitrag: 23.05.19 15:30 von: elzero Leser gesamt: 283227
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23.06.10 17:28
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402 Postings, 4881 Tage TriadeGreiffenberger - Turnaroundwert mit Nachholbedarf

Haben auf der HV vielversprechende Zahlen gemeldet.

Der Auftragseingang (+48 %) und Umsatz legen deutlich zu.

Denke, hier sind auf Sicht wieder 2-stellige Kurse möglich. Haben viel Nachholbedarf.

Konnte heute noch zu 6,15 Euro einsteigen. Kurs zieht aber schon an.

Es werden meiner Meinung nach, bald Kaufempfehlungen kommen.

Unten die News von gestern.

Keine Kauf- /Verkaufsempfehlung. Alle Angaben ohne Gewähr

Gruß Triade


Greiffenberger AG: Vorstand berichtet Hauptversammlung von deutlich anziehendem Geschäftsverlauf mit einem Plus im Auftragseingang von 48 Prozent
14:01 22.06.10

Hauptversammlung

Greiffenberger AG: Vorstand berichtet Hauptversammlung von deutlich
anziehendem Geschäftsverlauf mit einem Plus im Auftragseingang von 48
Prozent

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory
AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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- Gute Geschäftsentwicklung des 1. Quartals mit einem Umsatzwachstum von 27
Prozent setzt sich auch im April und Mai 2010 fort

- Positive Resonanz auf Strategie zur Erschließung neuer Märkte wie
Windkraft und Elektromobilität

Marktredwitz und Augsburg, 22. Juni 2010 - Die Greiffenberger AG konnte auf
der heutigen Hauptversammlung von einer weiterhin positiven
Geschäftsentwicklung in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres
berichten. Nach einem Umsatzplus von 27 Prozent im ersten Quartal konnte
die Greiffenberger-Gruppe dieses Wachstumstempo auch im April und Mai 2010
beibehalten. Der Umsatz beläuft sich nach 5 Monaten auf 51,2 Mio. EUR (Vj.
39,9 Mio. EUR). Auftragseingang und -bestand entwickeln sich positiv und
konnten sogar an Dynamik zulegen. So stieg der Auftragseingang im
bisherigen Jahresverlauf überproportional um 48 Prozent auf 57,9 Mio. EUR
(Vj. 39,0 Mio. EUR). Nach drei Monaten hatte das Plus bei 22 Prozent
gelegen. Der Auftragsbestand beläuft sich zum 30. Mai 2010 auf 30,6 Mio.
EUR. Vorstand Stefan Greiffenberger erläutert: 'Das Jahr 2010 sehen wir als
Übergang zwischen 2009, dem Jahr der Weltwirtschaftskrise, und 2011, in dem
wir schon wieder an das Ertragsniveau früherer guter Jahre anknüpfen
wollen. Gestützt auf einen guten Finanzierungsrahmen werden wir 2010 eine
deutliche Umsatzsteigerung und eine sehr deutliche Ergebnisverbesserung
gegenüber 2009 erreichen. Unser Betriebsergebnis wird wieder deutlich im
schwarzen Bereich liegen. Weiter konkretisieren werden wir unsere Umsatz-
und Ergebnisprognose 2010 im August bei Veröffentlichung der
Halbjahreszahlen.'

Der Greiffenberger-Gruppe ist es im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009
gelungen, trotz eines in nahezu allen Zielmärkten und Segmenten sehr
schwierigen Umfelds, die begonnenen Investitionsprojekte erfolgreich
abzuschließen. Erster Schwerpunkt des knapp 10 Mio. EUR starken
Investitionsprogramms waren der Produktionsaufbau von Azimut-Antrieben für
Windkraftanlagen, mit denen ABM das eigene Produktportfolio in diesem
Zukunftsmarkt erweitern konnte. Zweitens hat das Unternehmen bei der
Tochter BKP an dem 2010 erfolgenden Umzug des Unternehmens in einen Neubau
in Verbindung mit einer Ausweitung der Fertigungskapazitäten festgehalten.
Drittens wurde bei Eberle in eine erste Fertigung für
Hartmetall-Sägeblätter investiert.

'Reine Zukunftsinvestitionen in dieser Größenordnung in diesem extrem
turbulenten Marktumfeld zu tätigen, muss für ein mittelständisches
Unternehmen wie die Greiffenberger AG sehr genau abgewogen werden. Es stand
für uns aber außer Frage, dass wir auch in der allgemeinen konjunkturellen
Krise an unserer Strategie festhalten wollten, mit Investitionen und
gezielten F&E-Aktivitäten unser Produktspektrum auszubauen. Azimut-Antriebe
für Windkraftanlagen ergänzen unsere am Markt eingeführten Pitch-Antriebe
bestens. In der Elektromobilität verfolgen wir interessante Projekte, in
denen wir unsere besondere Kompetenz beispielsweise bei leistungsfähigen
Gabelstaplerantrieben übertragen und weiterentwickeln können. Bei den neuen
Hartmetallbandsägeblättern für besonders anspruchsvolle industrielle
Anwendungen sehen wir uns technologisch ganz weit vorn. Und in der
Kanalsanierungstechnologie arbeiten wir schon an den nächsten signifikanten
Weiterentwicklungen unseres ohnehin technologisch bestens aufgestellten
Verfahrens', so der Vorstand.

In allen drei Unternehmensbereichen, Antriebstechnik, Metallbandsägeblätter
& Präzisionsbandstahl sowie Kanalsanierungstechnologie, sind die
grundsätzlichen Trends und Markttreiber intakt. Energieeffiziente und
ressourcenschonende Verfahren und Prozesse bleiben auf dem Vormarsch - eine
Domäne der Lösungen der Greiffenberger-Gruppe. Die hohe Internationalität
und die technologisch ausgezeichnete Stellung in den drei Wachstumsmärkten
sind zusätzliche Wettbewerbsvorteile.

Auf der Hauptversammlung 2010 waren rund 40 Aktionäre, die rechnerisch 74
Prozent vom stimmberechtigten Grundkapital repräsentierten, anwesend. Alle
vier zur Beschlussfassung stehenden Tagesordnungspunkte, sowohl die
Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Wahl des Wirtschaftsprüfers
als auch die Satzungsänderungen zur Anpassung an das Gesetz zur Umsetzung
der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) wurden mit großer Mehrheit angenommen.

Die Rede des Vorstands sowie weitere Informationen zur Hauptversammlung
stehen unter www.greiffenberger.de/hauptversammlung/ zum Abruf bereit.
Druckfähiges Bildmaterial, das Firmenlogo sowie Rohfilmmaterial ist im
Pressebereich zum Download hinterlegt.

Über die Greiffenberger AG:
Die Greiffenberger AG mit Sitz in Marktredwitz ist eine familiengeführte
Industrieholding die mit rund 950 Mitarbeitern und bei einer Exportquote
von 54 Prozent weltweit erfolgreich in technologisch anspruchsvollen
Nischen dreier Wachstumsmärkte agiert:
* Antriebstechnik: Effiziente Antriebstechnik für Unternehmen, die
marktführende Lösungen entwickeln, insbesondere  Industrieanwendungen,
Mobile Antriebstechnik und Erneuerbare Energien
* Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl: Höchste Qualität für
anspruchsvolle industrielle Anwendungen
* Kanalsanierungstechnologie: Modernste grabenlose Technologie  
Im strategischen Fokus steht die Weiterentwicklung der Branchenkompetenzen
und die Forcierung der Umwelttechnologie z.B. auf den Gebieten Windkraft,
Biomasseheizungen und Kanalsanierungstechnologie. Das organische Wachstum
wird durch eine zunehmende Internationalisierung in Vertrieb und
Beschaffung generiert und optional durch Unternehmenszukäufe ergänzt. Seit
1986 ist das Unternehmen an der Börse notiert (WKN 5897300, ISIN
0005897300, Börsenkürzel GRF).
Kontakt:
Greiffenberger AG
Stefan Greiffenberger
Vorstand der Greiffenberger AG
Eberlestraße 28
86157 Augsburg
Tel.: 0821/5212-261
Fax: 0821/5212-275  
e-mail: stefan.greiffenberger@greiffenberger.de

Christina Hauptmann
Vorstandsassistentin
Investor Relations Manager
e-mail: ir@greiffenberger.de
(c)DGAP 22.06.2010  
--------------------------------------------------  
Sprache:      Deutsch
Unternehmen:  Greiffenberger AG
             Friedenfelser Straße 24
             95615 Marktredwitz
             Deutschland
Telefon:      0821 / 5212 261
Fax:          0821 / 5212 275
E-Mail:       ir@greiffenberger.de
Internet:     www.greiffenberger.de
ISIN:         DE0005897300
WKN:          589730
Börsen:       Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), München;
             Freiverkehr in Berlin, Stuttgart
 
Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service

http://www.ariva.de/news/...agseingang-von-48-Prozent-deutsch-3462667  
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162 Postings ausgeblendet.

01.02.18 17:57

120 Postings, 2204 Tage ometepeDanke

für die freundliche Begrüßung! Ich folge Deinem Rat, habe Zeit und brauch das Geld nicht.
Wenn die in der Firma gut arbeiten und klug steuern, dann sehe ich durchaus solides Wachstum in den nächsten Jahren.  

24.02.18 07:29

120 Postings, 2204 Tage ometepeInformationen?

Weiß irgend jemand mal was Neues? Gibt es irgendwo mal einen Bericht oder Zeitungsartikel über die Firma?    

06.03.18 06:19
1

120 Postings, 2204 Tage ometepeVerkauft

Meine Lieblingsfirma PVA Tepla hat gestern Abend bekannt gegeben, dass der für dieses Jahr erwartete Gewinn mindestens doppelt so hoch wie bisher erwartet ausfallen wird. Nach den 600% im letzten Jahr geht die Aktie jetzt noch mal steil in die Höhe. Daher habe ich Greiffenberger u.a.  verkauft und weiter in Tepla investiert.
Macht's gut und viel Erfolg!  

24.04.18 09:51

64 Postings, 847 Tage elzeroVor den Zahlen 2017

Ende April wird Greiffenberger seinen Jahresabschluss für 2017 vorstellen. Nach den Halbjahreszahlen hat es kaum Informationen gegeben, der Kurs ist doch ein ganzes Stück abgerutscht und steht mittlerweile bei 1,70€, was für viele Investierte sicherlich nicht das ist, was man sich versprochen hat.

Nichtsdestotrotz würde ich gerne mit euch die Erwartungen zu den 2017er Zahlen teilen.

Die Halbjahresbilanz war gut, Umsatz und Auftragseingang sind stark gestiegen, allerdings mit dem Hinweis, dass man für das zweite Halbjahr mit einem schwächeren Wachstum rechnet.

Ich glaube, dass der Umsatz bei etwa 47,5 - 48,5 Mio. liegen dürfte, wenn man für das zweite Halbjahr die Erlöse des letzten Jahres zu Grunde legt, nachdem im ersten Halbjahr 25,3 Mio. erzielt wurden. Das wäre dann immerhin noch ein Anstieg von 8-10% auf das Jahr gesehen.

Wesentlich wichtiger ist allerdings das was übrig bleibt. Die Zusammenarbeit mit Blue Cap sollte sich positiv auswirken, da mehr Geld für Schuldentilgung und somit weniger Zinsen angefallen sein dürften.
Die Zahlen für das zweite Halbjahr sollten zudem sehr interessant sein, da hier zum ersten Mal nach Abschluss der Restrukturierung Zahlen geliefert werden. Im ersten Halbjahr gab es ja noch Restarbeiten.

Negative Auswirkungen gab es vermutlich durch die hohen Stahlpreise und den schlechteren EUR/Dollar-Wechselkurs.

Dennoch gehe ich nach dem Ergebnis von 0,06€ pro Aktie von einem verbesserten Ergebnis für das zweite Halbjahr aus, da wesentliche Kosten eingespart sein sollten. Aus meiner Sicht, könnte wir am Ende zwischen 0,12 - 0,15€ pro Aktie landen, da entspräche bei einem KGV von 15 (ich rechne mal konservativ) einem fairen Wert pro Aktie von 1,80€ - 2,25€ liegen.

Langfristig rechne ich allerdings mit einem höhen Gewinn, d.h. mindestens 1 Mio. € pro Jahr (es waren etwa 0,3 Mio. im ersten Halbjahr 2017), was dann zu Kursen von 2,50€ und höher führen sollte.

Interessant ist daher insbesondere auch der Ausblick für 2018 und dabei der aktuelle Auftragseingang/ bzw. -bestand.

Was ist eure Prognose für die anstehende Veröffentlichung der Zahlen?  

26.04.18 12:07
2

64 Postings, 847 Tage elzeroJahresabschluss

Zahlen sind da.

http://www.greiffenberger.de/berichte/

Gefallen mir auf den ersten Blick sehr gut. Eine detailliere Analyse werde ich heute Abend vornehmen., Bis dahin rechne ich mit nem ordentlichen Kursanstieg und habe daher nochmal nachgekauft.

Greiffenberger ist auf einem sehr guten Weg, die neue Führung hat den Laden bisher wirklich gut im Griff.  

02.05.18 17:38
3

64 Postings, 847 Tage elzeroEin kleine Analyse der Zahlen

Ich habe mir die Daten des Konzernabschlusses noch einmal genauer angesehen. Hier meine Meinung dazu:

Positiv:
Der Restrukturierungskurs hat sich fortgesetzt. 25,3 Mio. im ersten Halbjahr und 23,5 Mio. im zweiten Halbjahr ergeben mit 48,8 Mio. € ein Umsatzplus von über 10%, man erzielt einen Gewinn von 1,3 Mio. €. Somit war das Unternehmen in der Lage seine Schulden deutlich, um etwa 2,0 Mio. €, zu reduzieren. Trotzdem hat das Unternehmen weiterhin Verbindlichkeiten von 42 Mio. €, die es deutlich zu reduzieren gilt. Vertrieblich hat Eberle also gute Arbeit geleistet.

Die Eigenkapitalquote konnte man von 8,5% auf 15,4% erhöhen, man zielt insgesamt auf eine EK-Quote von 33% ab, was aber noch dauern wird.

Negativ:
Das EBIT-Ziel hat man leicht verfehlt, somit kann Greiffenberger seine Verschuldung langsamer als geplant abbauen.
Das zweite Halbjahr ist hinter dem ersten Halbjahr zurückgeblieben, auch wenn dies erfahrungsgemäß üblich ist. (2016 -> 22 + 22 Mio. / 2015 -> 23,4 + 20 Mio.)

Risiken:
Der Auftragsbestand ist leicht gesunken, beträgt zum 31.12.17 noch 8,9 Mio.€, zum Halbjahr waren es noch 9,4 Mio. €. Aktuell erleben wir einen starken Anstieg der Stahlpreise und mögliche Schwierigkeiten im US-Markt (Strafzölle etc.), zudem belastet der starke Dollar das Ergebnis im US-Markt. Mit über 90% Umsatz im Ausland ist Greiffenberger natürlich sehr abhängig von anderen Märkten.
Weiterhin besteht in der Metall- und Elektroindustrie immer das Risiko, dass sich durch die Gewerkschaftsverträge die Lohnkosten erhöhen. Die Gehälter sind nur bis 2018 fix, es sollten also neue Tarifverhandlungen anstehen.

Chancen:
Greiffenberger hat 2017 bei einem EBIT von 1,8 Mio. € ein Konzernergebnis i.H.v. 1,3 Mio. € erzielt. Auch für 2018 ist ein ordentlicher Gewinn zu erwarten, man geht von einem EBIT zwischen 2,4 – 3,0 Mio. € aus, da das Unternehmen noch ordentlich Verlustvorträge hat, wird man wieder Steuern zurückerstattet bekommen. Ich rechne mit einem höheren Gewinn für 2018, da Greiffenberger in 2018 unbedingt ein gutes Ergebnis darstellen will, um eine vernünftige Finanzierung des Konsortialdarlehens zu erzielen.

Greiffenberger erwartet gemäß Prognosebericht für 2018 „eine sehr deutliche Umsatzsteigerung und ein deutlich, im Verhältnis zum Umsatz überproportionale Steigerung des Ergebnisses aus dem operativen Geschäft.“ Es geht also voran, ich gehe davon aus, dass die Refinanzierung des Konsortialdarlehens der logische, nächste Schritt sein wird, um die Verbindlichkeiten weiter abzubauen.

Spannend wird zudem, was Blue Cap als Investor vor hat. In der Presse geht das Gerücht rum, dass Blue Cap das ersten Jahr genutzt hat, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen und nun stärker bei Greiffenberger einsteigen könnte. Da Blue Cap über das notwendige Kapital verfügt, könnte hier die Refinanzierung des Konsortialdarlehens gegen weitere Anteile anstehen.

Fazit:
Der Gewinn je Aktie von 0,24€ in 2017 allein, würde bei einem konservativen KGV von 15 einen Aktienkurs von etwa 3,30€ rechtfertigen.

Die aufgeführten Unsicherheiten abgerechnet, ist Greiffenberger aus meiner Sicht aktuell deutlich unterbewertet.
 

19.06.18 11:37

458 Postings, 3639 Tage FinalCountdownHmm,

geht hier noch was oder sehen wir eine weitere Stagnation? Wie sind denn so die Meinungen/Erwartungen?  

20.06.18 14:27

64 Postings, 847 Tage elzeromeine Einschätzung

Ich teile gerne meine Einschätzung mit dir/ euch:

Im Grunde genommen hat sich nicht viel verändert, der Kurs stagniert aufgrund der schwachen Nachrichtenlage. Das ist verständlich und für kurzfristig orientierte Anleger langweilig und nervig. Dementsprechend glaube ich, dass mittlerweile nur noch sehr wenige davon hier investiert sein dürften, es sei denn sie sind bei Kursen von knapp 3€ eingestiegen.

Die vorgelegte Bilanz für 2017 war gut, die Gewinne des Unternehmens würden höhere Kurse rechtfertigen. Allerdings steht in 2018/2019 die Refinanzierung des im September 2019 auslaufenden Konsortialdarlehens an. Dies stellt einen sehr wesentlichen Teil der Verbindlichkeiten dar und ist somit ein Risikofaktor. Sollte Greiffenberger eine Refinanzierung am freien Kapitalmarkt oder über andere Kapitalgeber nicht gelingen, hat das Unternehmen ein großes Problem.

Angesichts der Tatsache, dass Greiffenberger ein gutes Jahr 2017 und mindestens genauso positive Ausblicke für 2018 geliefert hat, glaube ich aber, dass man eine Lösung finden wird. Vielleicht geht Blue Cap auch mit mehreren Millionen rein, sie wollte den bisherigen Verlauf ja auswerten und die Zukunft bewerten und Schlüsse daraus ziehen.

Aus meiner Sicht, müssen wir hier nur abwarten und auf Infos bei der JHV am 27.06. und auf die nächsten Zahlen am 24.09. warten. Sind die Zahlen, wie erwartet, positiv, geht es hier schnell wieder über 2€. Eine Meldung zu einer Refinanzierung der Verbindlichkeiten für die nächsten Jahre, hätte vermutlich noch stärkere positive Effekte.

Ich glaube, dass das Unternehmen mittlerweile gut aufgestellt ist, in den nächsten Jahren seine Schulden abbauen kann und auch die Kurse mittel- bis langfristig noch ordentlich Potential haben. Solange es keine negativen Meldungen gibt, bleibe ich definitiv investiert. Man muss hier aber auch Zeit und Geduld haben, ich rechne mit einem Anlagehorizont von mindestens noch 2 Jahren bis ich mal etwas verkaufe. Wenn ich dann aber bei nem Kurs von 4-5€ rausgehe, ist mir dies die Wartezeit wert.
 

29.06.18 09:19

64 Postings, 847 Tage elzeroJHV

Wie ist denn eure Einschätzungen der Aussagen von der JHV?  

29.06.18 16:23

3651 Postings, 3587 Tage Versucher1ich finde den Bericht bzw. die Zahlen zum

31. Mai 2018  ok, soll heissen, ich sehe die Dinge aktuell 'in line' bzw. auf dem Wege die Prognose für 2018 zu erfüllen.  Ein EBIT von 2,4 Mio ?   bis   3,0 Mio ? ... das wäre prima!
(Wenn dann noch Blue Cap herginge und das Finanzergebnis pimpt ... gab dazu aber bisher keine Meldung und ist daher wohl mein Wunschdenken)
 

02.07.18 11:10
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64 Postings, 847 Tage elzeroKalte Füße

Heute geht es beim Kurs von Greiffenberger ganz schön bergab.

Bei meiner Recherche nach einem möglichen Grund, fällt vor allem ein Blogeintrag eines halbseidenen "Börsenexperten" ins Auge:

http://www.intelligent-investieren.net/2018/07/...ger-nimmt.html#more

In diesem Blogeintrag weist Herr Kissig auf mögliche Risiken im Investment hin. Risiken, die nicht unbegründet, aber auch nicht unbekannt sind. Leider malt Herr Kissig ein sehr negatives Bild, welches anscheinend den Einen oder Anderen veranlasst haben dürfte, heute früh auszusteigen.

Dass Herr Kissig mit seine seltsamen Beratungsfirma jedoch so gut wie pleite ist und für das unseriöse Portal wallstreet-online Artikel schreibt, sollte man hier nicht unerwähnt lassen.

Da versuchen Wallstreet-online und vermutlich demnächst auch noch finanztrends (und wie die ganzen unseriösen Portale heißen), wieder mal den Markt zu beeinflussen.

Billige Tricks, ist aber leider nicht das erste Mal. Ich bleibe weiter investiert und glaube, dass Greiffenberger auch woanders noch Geld bekommt, solange das Unternehmen positive Zahlen vermeldet (und danach sieht es aktuell stark aus).  

17.07.18 19:12

4328 Postings, 6419 Tage GuidoBei relativ kleinen Werten

geht das ganze ja meistens auch auf, wie halt bei Greiffenberger.
Ich selbst bin ebenfalls noch investiert, bei den Kursen überlege ich mir langsam eine Verbilligung vorzunehmen.
Der ganze Artikel birgt, meines Erachtens, keine Neuigkeiten, da alles vorher bereits bekannt war. Vielleicht war es halt noch nicht bei jedem Anleger angekommen, so dass die Reißleine gezogen wurde oder Stopp Kurse gezogen haben.  

25.09.18 11:01

64 Postings, 847 Tage elzeroHalbjahresergebnis

Wenn Greiffenberger schon selbst keine News rausgibt, hier ein paar Kennzahlen zum gestrig veröffentlichten Halbjahresergebnis:

- Umsatz steigt im ersten Halbjahr um 8,6% auf 27,5 Mio.€

- Der Auftragsbestand ist ähnlich dem Vorjahr

- Deutliches EBIT-Wachstum im Vergleich zum Vorjahr um 21,4% auf 1,4 Mio.€ mit knapp 5,1% Marge

- Konzernergebnis steigt um 88% auf 0,6 Mio.€

- Dies entspricht einem Ergebnis von 0,09€ pro Aktie, beim aktuellen Kurs entspricht dies einem KGV von knapp 5-6

- Durch den Überschuss konnte man langfristige Verbindlichkeiten weiter abbauen und die EK-Quote auf 15,8% steigern

Auffällig finde ich bei erster (kurzer) Durchsicht der Zahlen, dass trotz der gestiegenen Kosten für Stahl- und Legierungen das EBIT weiter im Korridor von 2,4-3 Mio.€ liegen soll, auch wenn der Vorstand von nicht mehr ganz so starken Umsatzsteigerungen ausgeht.

Die Zahlen sind für die Lage absolut in Ordnung, die Risiken sind zwar vorhanden, ich hätte aber eher mit weniger Gewinn gerechnet. Von daher ist das Unternehmen weiterhin auf einem guten Konsolidierungskurs und das KGV ist extrem niedrig.

Schade, dass das Unternehmen so wenig Informationen rausgibt, der Kurs würde sonst deutlich steigen, denke ich.

Was sagt ihr zu den Zahlen?
 

26.09.18 09:12

7 Postings, 1825 Tage FJonesHalbjahreszahlen 2018

Ich fand die Zahlen auch ok. Klar ursprünglich dachte man wohl, dass der Turnaround dynamischer und schneller verlaufen würde. Trotzdem sieht man an fast allen Kennzahlen im Halbjahresbericht, dass sich das Unternehmen hocharbeitet, wenn auch langsam.

Falls sich der Handelsstreit mit den USA legen sollte - und ich bin zuversichtlich dass das passieren wird, sogar noch in Trumps Amtszeit - ist hier noch viel Luft nach oben. Das Umfeld ist nicht ideal und trotzdem schafft es das Unternehmen den Gewinn zu steigern, was ja durchaus positiv ist und dafür spricht, dass wenn das Umfeld sich bessert auch der Gewinn noch viel weiter steigen kann.

Von dem her bin ich ganz beruhigt und lass das Papier erstmal liegen. Was mich allerdings in der Tat stört ist die recht sparsame Internetpräsenz. Die Greiffenberger-Homepage wirkt, als hätte sie jemand vor 5 Jahren übers Wochenende auf die schnelle zusammengeschustert und seit dem nichts mehr gemacht außer sie immer wieder mit den halbjährigen Pflicht-Berichten für die Aktionäre upzudaten. Das spricht natürlich nicht gerade für das Unternehmen und schreckt sicherlich viele Aktionäre ab.  

27.09.18 10:30

64 Postings, 847 Tage elzeroInformationspolitik

In der Tat ist Greiffenberger hier sehr schlecht aufgestellt. Auch die neue Facebook-Präsenz von Eberle ist keine wirkliche Informationsquelle. Dort wird bisher lediglich über Messe-Auftritte oder Unternehmensfeiern berichtet, allerdings alles ohne Wertungen oder Tendenzen, wie das Geschäft und die Situation sich aktuell darstellt.

Ich habe mir den Bericht noch einmal genauer angesehen und noch folgende interessante Infos rausgelesen.

Seit dem 01.06. gelten die Strafzölle aus den USA. Greiffenberger hatte im Rahmen der HV bereits Zahlen bis Mai geliefert. Der Auftragseingang war im Juni allerdings stärker als der Durchschnitt der ersten 5 Monate des Jahres. Insgesamt wurden im Juni Aufträge im Wert von 4,9 Mio. eingesammelt, während der Durchschnitt der Vormonate bei knapp 4,6 Mio. lag. Selbstverständlich ist der Auftragseingang eines Monats nicht so aussagekräftig, erkennbar ist aber schon, dass es seit Inkrafttreten der Strafzölle keinen Einbruch gegeben hat.

Ich bin daher optimistisch, dass sich das Unternehmen weiter entwickelt und kontinuierlich seine Schulden abbaut. Letztlich ist die Entscheidung über die Verlängerung des Konsortialdarlehens entscheidend. Wichtig ist hier folgende Passage:

Der Vorstand geht zum 20.September davon aus, dass die Sicherstellung der Finanzierung des Greiffenberger-Konzerns über das Laufzeitende des bestehenden Konsortialdarlehensvertrages im September 2019 hinaus zu marktüblichen Konditionen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit möglich ist.

Die Konditionen müssten auch 2019 noch günstig sein (d.h. auch die Zinsbelastungen dürften sinken -> höherer Jahresüberschuss). Wenn sich das Geschäft weiterhin in dem bestehenden Maße entwickelt, sieht die Zukunft nicht so schlecht aus und sollte zu deutlich höheren Kursen führen. Ich rechne hier mit einem Anstieg bis mindestens 3€ in 2020.

Ein wenig schade ist, dass Greiffenberger aktuell keine Cash-Reserven hat, um Unternehmen der Produktionskette zu übernehmen. So könnte man z.B. die Risiken, was die Legierungszuschläge angeht, reduzieren oder gar in neue Geschäftsfelder expandieren. Aber vielleicht überrascht uns das Unternehmen, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Blue Cap irgendwann.
 

09.10.18 17:01

64 Postings, 847 Tage elzeroNeuer CFO

Endlich mal wieder Neuigkeiten von Greiffenberger:

Mit André Bertram hat Greiffenberger den neuen CFO bekannt gegeben.
Er wird ab dem 1.11. die Nachfolge von Thorsten Braun antreten, der auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheidet.

André Bertrams CV sieht ganz interessant aus:

Begonnen hat er seine Karriere als Controller bei Infineon (96-99), war danach lange Jahre in verschiedenen Funktionen bei Siemens tätig (99-2012) und anschließend als CFO bei der IBS AG (2012-2016) und Torqueedo (2016-heute) aktiv.
Er hat bei seinen Stationen insbesondere auch Erfahrungen im Bereich M&A und Due Diligence gesammelt.

Aus meiner Sicht ist Greiffenberger mit André Bertram ein hervorragende Nachbesetzung gelungen. Bin sehr gespannt, was er im Unternehmen bewirken kann.  

09.10.18 22:30

3651 Postings, 3587 Tage Versucher1... dieser Meinung zum neuen CFO bin ich auch.

Ein erfahrener Mann (frage mich schon, wieso geht so einer zu Greiffenberger ...), der die finanziellen Grundlagen/Verfassung von Greiffenberger in Zusammenarbeit mit Blue Cap neu und günstig gestalten könnte, wie ich mir vorstelle.  Auch vor dem Hintergrund der Frage ... 'ist der Börsenmantels noch nötig bzw. ist er besser verwertbar'. Bei dem akt. Kurs von 1,29 ? und den Erwartungen auf ein EBIT zwischen 2,4 Mio und 3,0 Mio fürs aktuelle GJ (EBIT17  war 1,8 Mio ?/ EPS17 0,24 ? !) ... da bin ich erstmal platt;  Kommt auf die Wachlist1 bei mir. Ein paar weitere Infos zum akt. Geschäftsverlauf die die Erwartungen des Vorstandes stützen könnten wäre schön.  

30.10.18 14:40
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7 Postings, 1825 Tage FJonesGekappte EBIT-Prognose

Gerade wurde die EBIT-Prognose für das Jahr 2018 gekappt. Das EBIT dürfte sich damit leicht unter dem aus 2017 bewegen.
Als Grund wurden gestiegene Materialkosten genannt. Ob da wohl die Stahlzölle/preise mit reinspielen? Ich bleibe vorerst investiert und
warte die nächsten Geschäftszahlen ab, auch wenn es jetzt sein kann, dass die Aktie wieder ein bißchen fällt.  

28.04.19 09:04
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64 Postings, 847 Tage elzeroWas bringt der Dienstag?!

Zweifelsohne wird es interessant, mit welchen Zahlen Greiffenberger nun wirklich das Geschäftsjahr 2018 abgeschlossen hat. Kann man die korrigierten Prognosen aus dem Oktober erreichen oder liegen die Kennzahlen für Umsatz und ebit noch darunter (was häufig der Fall ist, wenn Prognosen kassiert werden).

Spannend wird natürlich der Prognosebericht mit den ersten Werten und Einschätzungen für 2019, über allem schwebt aber die Insolvenz.

Es ist Greiffenberger bisher nicht gelungen, eine Anschlussfinanzierung ab September zu gewinnen.

Die Idee mit dem Sale and Lease Back-Verfahren ist gar keine verkehrte Idee, allerdings verschafft einem eine solche Veräußerung nur Zeit.

Wenn es Greiffenberger gelingt, einen Käufer zu finden und mit diesem langfristige und vor allem vernünftige Konditionen auszuhandeln, kann dies helfen, um sich wieder für mögliche Finanzierungsgeber in Position zu bringen und man spart sich die Zinsen für Kredite (waren immer so 300.000-500.000€ pro Jahr). Andererseits wird man fortan Miete zahlen müssen, vermutlich in ähnlicher Höhe, der der Investor seine niedrige zweistellige Millioneninvestition sicher nicht erst in 30 Jahren refinanzieren will.

Man versucht sich aus meiner Sicht also Zeit zu kaufen und Abhängigkeiten abzubauen. Das ist vermutlich die einzige Lösung überhaupt, will man nicht im September Insolvenz anmelden.

Es ist verdammt eng für Greiffenberger, das Wasser steht Ihnen bis zum Hals.

Das kann aber auch eine Chance sein. Und je nachdem wie man in 2019 gestartet ist, könnte ich mir sogar vorstellen mit ner kleinen Position am Dienstag wieder einzusteigen. Der Kurs ist auf jeden Fall attraktiv. Es bleibt hier spannend! Wie schätzt ihr die Lage ein? Wer ist hier überhaupt noch investiert?  

30.04.19 14:31
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64 Postings, 847 Tage elzeroSolides Ergebnis, gute Prognose für 2019

Der Jahresabschluss ist pünktlich (wenn auch ungeprüft und nicht festgestellt, aber auch nicht abgelehnt) veröffentlicht worden.

Anbei schnell ein paar Kennzahlen für 2018
Umsatz: 52,4 Mio. (+7,4%)
EBIT: 1,9 Mio. (+6,5%)
EBIT-Marge: 5,5% (unverändert)
Mitarbeiterzahl: 308 (+5,8%)
Auftragsbestand (31.12.): 8,7 Mio. (-0,2 Mio. ggü 2017)

Zudem konnte man die Verbindlichkeiten leicht abbauen und die EK-Quote auf 15,9% (+0,5%) erhöhen.

Für 2019 geht man von stabilen Umsatz und EBIT-Kennzahlen aus, d.h. EBIT wird im Korridor von 1,6-2,2 Mio. erwartet.

Das hört sich für mich erst einmal beruhigend an, weil das Geschäft trotz in 2018 stark gestiegener Preise für Stahl und Legierungen weiter profitabel ist und weiterhin so eingeschätzt wird.

Des Weiteren geht der Vorstand von einem Fortbestehen über den 30.09.2019 hinaus aus, man befindet sich in Gesprächen mit Finanzierungsgebern.

Da sich die Einkaufspreise der Produktion (Stahl und Legierungen) seit Ende 2018 wieder erholen, stimmt mich der Bericht durchaus positiv. Ich bin wieder eingestiegen und glaube, dass hier ein schöner Gewinn möglich sein kann.  

02.05.19 10:00

64 Postings, 847 Tage elzeroFrage

Ist aus dem Forum eigentlich überhaupt noch jemand investiert?

Ich würde gerne mal wissen, wie ihr die Lage nach der Veröffentlichung der Zahlen für 2018 einschätzt?  

10.05.19 15:39
2

64 Postings, 847 Tage elzeroEinschätzung Blue Cap Jahresabschluss 2018

Da die IR von Greiffenberger eine sehr sparsame und aktionärsunfreundliche Informationspolitik verfolgt, suche ich regelmäßig nach Informationen, die das Unternehmen betreffen.

Im (ziemlich soliden) Jahresabschluss 2018 der Blue Cap AG habe ich die folgende Information zur Beteiligung gefunden und möchte sie mit euch teilen:

S. 24: "Bei der Beteiligung Greiffenberger AG liegt der bilanzierte Buchwert bei TEUR 844 und damit über dem Wert auf Basis des Aktienkurses zum 31.Dezember 2018 (TEUR 266). Nachdem von einer vorübergehenden Wertminderung auszugehen ist, da sich auf Basis eines anerkannten Bewertungsverfahrens ein höherer Unternehmenswert ergibt, erfolgt im Geschäftsjahr keine Wertberichtigung des Beteiligungsansatzes."

Am 31.12.18 lag der Kurs übrigens bei 0,55€.

https://www.blue-cap.de/fileadmin/HV_2019/BlueCap_GB2018_web.pdf
 

15.05.19 15:46
1

1 Posting, 36 Tage KlauMichGewinnwachstum

Die Aktie ist super interessant. Vielen Dank für die vielen spannenden Einblicke in den Geschäftsbericht.

Nach den positiven Zahlen könnten wir hier erneut einen kräftigen Kursanstieg erleben.
Im Bericht sehe ich, wie ihr, viele positive Signale, die auf ein Wachstum und eine Steigerung der Nachfrage hinweisen. Die Stahlpreis entwickeln sich aktuell ebenfalls positiv, hier könnte Eberle eine schöne Kostensenkung im Einkauf erzielen.

Die Situation stimmt mich optimistisch und zuversichtlich und ich glaube, dass das Unternehmen von der zu erwartenden Nachfragesteigerung nach E-Autos profitieren wird. Wenn die Hersteller die Produktion im nächsten Jahr hochfahren, ist hier ein ordentlicher Umsatz- und Gewinnsprung bei den Zulieferern drin. Der Zeitpunkt ist ideal, um auf den Turnaround zu setzen. Ein Boom bei der Elektromobilität steht quasi bevor. Ich überlege hier nochmal nachzulegen. Die Gelegenheit scheint mir günstig und lukrativ.

 

16.05.19 14:29
1

64 Postings, 847 Tage elzeronicht nur Automobilindustrie

Danke KlauMich für deinen Beitrag.

Neben dem Automobilsektor sehe ich insbesondere auch in der Holzwirtschaft einen entscheidenden Markt für Eberle.
Durch die starke Nachfrage im Bereich Bau und dabei insbesondere in der Holzindustrie sollte Eberle mit seinen Sägeprodukten in diesem Markt ebenfalls profitieren. Die Holzindustrie ist in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,7% gewachsen, insbesondere die Sägewerke haben mit über 8% Umsatzplus stark zugelegt und der Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie geht auch in 2019 von einem weiteren Wachstum aus.

Zumindest im Baugewerbe geht man in 2019 von einem Umsatzplus von insgesamt über 6% aus, da sollte auch in der Holzindustrie die Nachfrage steigen. Der Boom geht also weiter!

Wenn es dem Konzern gelingt, die Finanzierung zu verlängern, steht einem Kursanstieg eigentlich nichts im Wege.  

23.05.19 15:30
1

64 Postings, 847 Tage elzerosehr gute Entwicklung im Einkauf

Seit Wochen und Monaten gestalten sich die Einkaufspreise für Stahl immer besser für Greiffenberger.

Waren die Einkaufspreise für Warmbandstahl in 2018 zeitweise auf über 930$ pro Tonne gestiegen, liegt der Tageskurs nur noch bei knapp 580$:

https://finanzen.handelsblatt.com/rohstoffpreise

Für Greiffenberger ist das eine hervorragende Entwicklung. Mit einer Materialaufwandsquote von 41% profitiert Eberle immens von den nun günstigen Vorproduktpreisen. Die Vorproduktpreise liegen nun auf dem Niveau von 2017, damit sollte das Unternehmen einiges an Kosten einsparen können und somit die Gewinn steigern können. Aus meiner Sicht sollte sich diese positive Entwicklung auch die Verhandlungsposition ggü. den Fremdkapitalgebern verbessern. Das Unternehmen ist rentabel und so wie es ausschaut, sollte man die Jahresziele locker erreichen können, evtl. kommt auch nochmal eine Erhöhung der Gewinnprognose.  

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