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Barrick Gold

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neuester Beitrag: 07.04.20 05:41
eröffnet am: 27.05.11 10:53 von: depesche Anzahl Beiträge: 24819
neuester Beitrag: 07.04.20 05:41 von: q24tommy Leser gesamt: 5192142
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27.05.11 10:53
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668 Postings, 3360 Tage depescheBarrick Gold

der primus und profiteur von heute und in zukunft !!!

mioinvestor depesche hat heut erste position von 1000 stück gekauft zu 33,35€ !!!

 

 
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24793 Postings ausgeblendet.

03.04.20 14:54

3706 Postings, 2282 Tage Bezahlter Schreiber.Turbobaba

Ist Verschwendung, dem Spider was zu erklären.
Er wird es auf die harte Tour lernen. Oder auch nicht. Sein Problem.  

03.04.20 17:16

258 Postings, 1367 Tage Spider2210BezahlterSchreiber

Deine Aussage ist Musik in meinen Ohren, hart rannehmen etc. vielleicht kommen wir beide ja doch noch ins Geschäft. An den beiden vorherigen Beiträgen solltest du die mal ein Beispiel nehmen, die könnten uns wenigstens weiterhelfen. Das Kind ist nun mal in den Brunnen gefallen. Werde es aussitzen und Punkt. Da kannst du schwatzen so viel du magst. 😘
Gruß Spider  

03.04.20 20:00

22 Postings, 377 Tage MarreiErschreckende Zahlen!

Falls es noch interessiert , in der Woche zum 28.3. Ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA um 6,648 Millionen gestiegen,  der höchste Anstieg aller Zeiten in einer Woche... damit gibt es jetzt über 10 Millionen Arbeitslose laut "Welt".  

03.04.20 22:20

2573 Postings, 1077 Tage pajero3.2did@Marell alles so Crazy, aber warum

explodiert Gold nicht??????

Das ist genau das Szenario, wo wir gesagt haben, dass Gold und Silber dann explodieren wird...

Nichts passiert!!!!!!

Die Minen sind am Boden ausser Barrick...

Ist das nun die endgültige Ruhe auf der ganzen Welt vor dem Grossen Sturm bei den Minen und ÖL Aktien?????  

03.04.20 22:34

45 Postings, 2638 Tage TurbobabaJa, wirtschaftliche Horrornachrichten weltweit

Ist das alles eingepreist?
Gehen die Märkte noch viel tiefer?
Geht morgen überhaupt die Sonne auf?

Keiner weiß es. Ich habe vor einer Stunde entschieden, dass ich meinen derzeit letzten freien Cash investiere, ca. 3% meines Depots. Jetzt doch noch vor dem Wochenende.
Was ist es geworden?
Gazprom. Mit mittel- bis langfristigem Anlageziel aus heutiger Sicht.
Wenn ich demnächst was zusammensparen kann, kaufe ich evtl nochmal nach.

Ich hatte in den letzten Jahren ja nach und nach, alle meine normalen Aktien verkauft und alles in Barrick und Edelmetalle umgeschichtet.
Ist natürlich ein extremes EM Klumpenrisiko, war aber bisher sehr erfolgreich.

Jetzt wo die Märkte schon stark gefallen sind, will ich aber wieder anfangen auch normale Aktien wieder beizumischen und nicht nur Minen zu haben. Diversifikation halt. Werde in der nächsten Zeit weiter sukzessiv Aktien kaufen, je nachdem wieviel neuen cash ich so auftreiben kann.
 

04.04.20 01:19

149 Postings, 120 Tage LNEXPMeine Meinung:

Das ist mMn noch zu früh. Bald kommen die ersten Quartalsberichte der großen US-Firmen,
und die werden katastrophaler aussehen, als bisher eingepreist, vor allem beim Ausblick.
Ich bin in den Startlöchern, wenn das passiert, den dann rauscht alles nochmal 15-20% runter...
Die Quartalsberichte nach dem 2.Quartal (ab Juli bis August) sind auch noch ein Problem, denn da kommt es dann noch dicker,
aber dann dürfte bereits alles eingepreist sein, was Ende April/Anfang Mai schon abwärts-gerauscht ist.
Die Goldminen werden den Trend auch wieder erstmal mitmachen, aber sich wegen gestiegenem Goldpreis schnell erholen,
wie bei der Phase vor einem Monat, denke ich.  

04.04.20 08:04

3706 Postings, 2282 Tage Bezahlter Schreiber.Turbobaba

"Ich hatte in den letzten Jahren ja nach und nach, alle meine normalen Aktien verkauft und alles in Barrick und Edelmetalle umgeschichtet."


Musste gerade ganz breit grinsen, bei mir lief es ähnlich. 2014 mit einer kleinen Posi Iamgold angefangen, hatte ich zwischendurch auch eine Affäre mit Barrick (6,50 rein und 15 raus) und dann ab und zu zwischen Iamgold, Kinross und Yamana umgeschichtet. Mittlerweile 100% in Minen. Die Minenmoves habe ich dabei nicht besonders gut getimed, die Umschichtungen dafür um so besser. Jetzt habe nur noch Iamgold und Yamana, Kinross habe ich darein umgeschaufelt. Beides Schmuddelkinder, aber billig reingekommen.

Und ich will mittelfristig auch aus dem Minenkram weg, wieder rein in Qualität. Wobei ich vorher noch eine Blase in Gold und Minen sehen will.


Mein Makro-Szenario: Es wirken zur Zeit starke deflationäre Kräfte. Jede Pleite, jede Zahlungsaussetzung und jeder Einkommensverlust durch Arbeitslosigkeit/Kurzarbeit wirkt deflationär. Und die ganzen Klitschen brauchen jetzt kein Geld geborgt, sondern GESCHENKT. Aber genau das wird passieren, enweder wird ein Haufen Helikoptergeld verschenkt oder die Notenbanken werden weltweit zu Bad Banks, die die ganzen faulen Kredite in die Bücher nehmen und zum Sankt Nimmerleistag fällig stellen. Das Ganze trifft dann noch auf einen Angebotsschock, die Lieferketten werden auch nicht auf Knopfdruck wieder anlaufen.


Die werden es schaffen, das ganze von der deflationären Seite zur inflationären zu schubsen, spätestens, wenn das Virus mal durch ist, und spätestens dann werden die allmächtigen Notenbanken ohnmächtig. Dann sehen wir neue ATH bei Gold und mindestens Vverdoppelung in den Minen. Das will ich noch mitnehmen bevor ich mich vom Minensektor verabschiede. Und den Abschied plane ich dann auch scheibchenweise, um die Schwankungen etwas rauszumitteln.  

04.04.20 12:05

11 Postings, 10 Tage q24tommyDas entspricht auch meinen Erwartungen

Turbodata, da ticken wir genau gleich! Ich habe ca. 80 % Minenwerte (BG, Polyus, Newmont, Polymetal, Gran Colombo Gold, Newcrest) dazu Gazprom, Rosneft und Brent Öl Zerti. Öl hab ich verpasst auszusteigen, das hat mich getroffen. Aber Polyus und Polymetal haben mir 100% / 45% Gewinn seit Einstieg in 2019 gebracht!  Da gehen andere schlechte Entscheidungen etwas unter.
Wie gesagt, Gold / Silber wird erst noch steigen, davon bin ich überzeugt. Ich bin gespannt, wie die Papiergeld-Investoren jeden Preis für physisches Gold bezahlen, weil sie ausliefern müssen... Da gibts noch mal richtig was auf die Finger ...  Aber ich behalte auch die Inflation im Auge. Mein Cash habee ich auf USD, YEN und Euro gedrittelt angelegt.  

04.04.20 15:28

396 Postings, 1392 Tage schnurrbertHohoho

plötzlich geht alles ganz schnell.Da werden Asbach-Uralt Geschichten von 2014 erzählt und wo der eine oder andere schon investiert war.Scheinbar überall,nur nicht in Barrick.Plötzlich ist auch alles "Minenkram",eine Terminologie a la Clown.Na ja ...man hängt eben auch gerne sein Fähnchen in den Wind.Und dieses Pseudogeprotze was so jeder hat,Gasprom,Rosneft,BG,Newmont,Zertifikate,Newcrest,Polyus,Polyme­tal....etc...vieleicht im niedrigen3-stelligen Bereich.  

04.04.20 21:38

45 Postings, 2638 Tage TurbobabaSchön, dass es auch noch andere gibt,

die einen ähnlichen Denkansatz haben wie ich, Schreiber und Q24Tommy ;-)

Schreiber: "Die werden es schaffen, das ganze von der deflationären Seite zur inflationären zu schubsen,"


Darauf warte ich! Eine starke Inflation muss doch wohl kommen, wenn ich die verrückten Gelddruckorgien von FED und EZB derzeit sehe, oder?. Die explodierende Geldmenge muss doch irgendwann (bald) einen schlimmen sichtbaren Effekt auf den Wert des $ und € haben, oder? Nämlich hohe Inflation und Geldentwertung.

Das wäre das perfekte Szenario für mich.

1. weil ich in 2014 eine Immo gekauft habe (Wohnimmobilie), wo ich mit dem Kaufzeitpunkt außerordentliches Glück hatte, weil danach die Immopreise explodiert sind. Aber mein Plan war damals schon, Zinsbindung 10 Jahre für quasi fast nix und wenn zusätzlich die starke Inflation kommt, hilft das brutal bei der Abzahlung der anteiligen Kreditfinanzierung. Die Immo ist aktuell auch nur noch ca. 30  bis 40 % fremdfinanziert, je nach dem, wo man den aktuellen Wert ansetzt, den ich selber nicht wirklich kenne. Ist mir auch egal, ich will ja nicht verkaufen, sondern Sachwerte haben. Es muss nur sichergestellt sein, dass die Bank den Kredit nicht kündigt, wenn der Immo-Wert mal um 50 % fällt. Wenn die starke Inflation kommt, verflüchtigen sich meine Schulden oder ich kann auch die Restschuld easy vorzeitig abzahlen, wenn ich will. Schulden haben ist aber nicht immer schlecht, also mal sehen. Wenn die Staaten ihre extreme Verschuldung durch Inflation abbauen wollen, dann mache ich da auch mit!

2. Inflation perfektes Szenario, weil das für mein Depot optimal wäre, da dieses momentan zu 90 % vom Goldpreis abhängt. Bin mir dabei aber noch nicht sicher, ob ich nur die nächste eine Blase im Gold- und Minenpreis abwarte und einen Verdoppler oder Verdreifacher einsacke oder ob ich die Edelmetall-abhängigen Sachwerte nicht einfach richtig langfristig halte. Ich hatte damals zur Jahrtausendwende mal Amazonaktien, die hätten sich verhundertfacht. Hätte ich sie einfach mal behalten.... Gold ist nunmal durch die Natur limitiert und nicht beliebig vermehrbar. Vielleicht sollte man Gold und Goldminen enfach mal 10 oder 20 Jahre halten? x100 ist nicht nötig, x30 würde mir schon reichen.... :D
 

05.04.20 03:45

11 Postings, 10 Tage q24tommyDas Forum ist doch für gegenseitige Tipps da

Hallo,
ich bin neu im Forum, ok. Aber deswegen braucht man doch nicht gleich so komisch antworten.
Mein erstes Minen-Invest war Barrick Gold in 2015. Ich stufte das damals als riskant ein, aber da war die
Richtung des Goldpreises auch noch nicht so klar vorgezeichnet, wie heute. Dann der Hype in 2016 und
die schlechten Jahre danach. Ich habe aber (aufgrund von Draghis Politik, QE, Nullzins, ...) immer an Gold geglaubt.
Dann dacht ich, Du must das Mineninvest vielleicht besser streuen, um das Einzelrisiko zu reduzieren, wenn ein Minenbetreiber mal eine schlechte Entscheidung fällt oder ungünstig unter politischen
Sanktionen leitet. Daraufhin habe zeitgleich in 2018 (kleinere Summen) in Newmont und Newcrest investiert, die sich sehr unterschiedlich entwickelt haben. Newcrest werde ich abstoßen, wenn ich wieder knapp im Plus bin, derzeit 5 % im Minus. Newmont ist aber gut gelaufen.
Wegen der unterschiedlichen Entwicklung habe ich mich weiter mit den Minenwerten beschäftigt und bin immer tiefer in die total cost Definitionen und Firmeninterna eingestiegen. Irgendwo (FOCUS; Spiegel?) weiß nicht mehr genau, war dann POLYUS mit nur 650 $ TCC als ein Minenbetreiber gelistet, der sehr preiswert produzieren kann. Später kann die Nachricht, Putin würde alle russischen Gesellschaften verpflichten mindestens 50 % vom Gewinn als Dividende auszuschütten. Deswegen bin ich bei POLYUS eingestiegen, was ich auch bisher nicht bereue. Gazprom und Rosneft sind auch aus den Gründen in meinem Portfolio. Nun habe ich aber aktuell gelernt, dass das Währungsrisiko auch nicht zu vernachlässigen ist. Deshalb meine Investition in Polymetal, da die nicht in Rubel bilanzieren. Macht Euch mal die Mühe und geht auf die Hompages von Polyus und Polymetal. Das ist super professionell, wie die sich für Investoren präsentieren. Leider findet man bei Comdirect, WO, Boerse.de usw. kaum Informationen zu den Firmen. Die werden auch kaum in D gehandelt, fast alles geht über London und Toronto.
Mich hat die (schlechte) ja katastrophale Geldpolitik auf die Minenwerte gebracht, da ich persönlich gar nichts von Papiergold halte. Und ein Goldverbot könnte ja auch noch kommen ? Aber wie will man einen Aktionär von Goldminen sein Investment verbieten?
Um es konkret zu machen: ich habe mit 15,68 bei Polymetal am vergangenen Freitag nachgekauft, Mischkaufkurs jetzt 13,70 ?. Polymetal zahlt 3,5 % Dividende (nach Abzug der Quellensteuer)

Der Anstieg der Goldminenwerte hängt am Goldwert und der wird langfristig steigen - getrieben durch das Drucken von Papiergeld. Irgendwann wird es mal Verwerfungen geben, die ich mich nicht vorstellen kann, wie die aussehen werden, wenn Papiergold crasht. Was passiert, wenn alle Besitzer von Goldfonds plötzlich das physische Gold haben wollen??? Momentan ist erst der Vertrauensverlust in Papiergeld erfolgt. Aber wie blöd muss man sein, an Papiergold zu glauben, wenn man weiß, dass es 84 x mehr davon gibt als physisches Gold???    

 

05.04.20 08:24

3706 Postings, 2282 Tage Bezahlter Schreiber.Erst einmal...

muss es diese Blase im Gold erst geben, nicht das Fell des Bären verteilen bevor er erlegt ist. Es ist ein plausibles Szenario, muss aber erst noch passieren.

Weiterhin muss man im Hinterkopf behalten, dass - wenn es hart auf hart kommt - einfach die Spielregeln mitten im Spiel geändert werden können. Und da habe ich weniger Angst vor einem Goldverbot, das sehe ich nicht, als vor Lastenausgleich, Zwangshypotheken, Eingriffe in bestehende Verträge und Einführung von Notenbank-Sozialismus durch die Hintertür. Auf Inflation kann man z.B. auch mit gesetzliche Preisobegrenzen und behördlichen Rationierungen reagieren.

Ich habe eher Angst davor, dass wir uns in einer Art DDR 2.0 wiederfinden.  

05.04.20 08:28
1

3706 Postings, 2282 Tage Bezahlter Schreiber.Passend zur Zeit

Wo ihrer drei beisammen stehn,
Da soll man auseinander gehn.
...
Vertrauet Eurem Magistrat,
Der fromm und liebend schützt den Staat
Durch huldreich hochwohlweises Walten;
Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.


aus Heinrich Heine, „Erinnerung aus Krähwinkels Schreckenstagen"
In Gänze hier https://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/...chlese/kraehw.htm  

05.04.20 13:25
1

11 Postings, 10 Tage q24tommySozialismus 4.0

Ja vielleicht hast Du ja Recht. Mal sehen, wohin unsere gewählten Vertreter in ihrer Not greifen. Jedenfalls dahin, wo es was zu Holen gibt. Ich denke nicht, dass wir als Volk mit entscheiden dürfen, wer mit unseren Geldern gerettet wird. Ungerecht empfinde ich, dass alle Welt auf D schaut und meint das Volk müsse reich sein, da wir ja die Gewinner des Euro sind. In Wirklichkeit ist das Geld in den Taschen von Wenigen gelandet und die Rente von Millionen Deutschen ist niedrig, trotz Fleiß und Arbeitsamkeit. Da kommt mir Adidas als Beispiel hoch: Jahrelang Millionen Gewinn machen und im ersten schlechten Monat danach keine Miete mehr zahlen wollen ...  

06.04.20 00:31

11 Postings, 10 Tage q24tommyerneuter kurzfristiger Rücksetzer bei Gold?

Die aktuellen Nachrichten aus den USA und auch aus Europa nähren die Gefahr eines weiteren
Rückfalles der Aktienmärkte bis in Richtung 16.000 (Dow) und 7.000 ? 8.000 (DAX).
Wenn das passiert, dann könnte die Liquidität einiger Großinvestoren noch einmal sehr dünn
werden. In dem Fall würde Gold auch noch einmal mit herunter gezogen werden, wenn Contract auf den Markt geworfen werden müssen, um schnell an Geld zu kommen. Hat deshalb der John Thornton 2,6 Mio. Akten verkauft?
Ich werde weiter in Barrick investiert bleiben und statt dessen eine andere Besicherung wählen. Mit dem Put auf den DAX DM4YVS konnte ich einen Teil der Kursverluste abfedern, bin aber viel zu zeitig ausgestiegen. Jetzt überlege ich bei ca. 7 ? den Schein für ca. 2 Monate noch einmal zu erwerben.

Vielleicht wird der Put auf Barrick ja doch in einem engen Zeitfenster noch einmal steigen.
Sollte Gold auf ca. 1470 ? 1500 ? fallen, dann könnte Barrick auch auf 14 ? zurück gehen. Das wird aber
wirklich ein V-Einschnitt werden. Denn wenn die Minen wieder anfangen zu produzieren und der Liquiditätsengpass weg ist, dann geht es wieder steil bergan. Da den Aus- und Einstieg hinzubekommen, wird nicht leicht sein.  

06.04.20 06:38

11 Postings, 10 Tage q24tommyBesicherung

Hallo Turbobaba, was hältst Du von einer Besicherung? Du willst ja deine BG und anderen Minen Werte auch behalten, aber nicht unbedingt das Risiko von - 20 % eingehen, oder ?
Ich würde mich freuen, wenn Du das mal kurz aus Deiner Sicht kommentierst, Deine Meinung ist mir was wert.
Ich hatte für 1k DM4YVS bei 2,05 Anfang 2019 gekauft und bin leider bei 5,0 schon ausgestiegen. :-(
Das die Kausalkette klar ist (Gold fällt nur wenn DOW+DAX noch mal tief fallen und da hängen dann unsere Minen dran ?) kann man meiner Meinung nach auch Puts auf den DAX oder DOW kaufen. Ich bin eigentlich kein Optionsscheinfetischist, aber ich investiere jedes Jahr ca. 1,5 % des Depotwertes in die Besicherung.
Das ist nicht so professionell, wie Dirk Müller das macht, aber besser als gar nichts.
Seit dem ich die Puts verkauft habe stehe ich ohne Besicherung im Obligo. Bisher konnte / wollte ich mir nicht vorstellen, daß es alles noch viel schlimmer kommen könnte. Ich habe bisher die Meinung vertreten,
ab Mai rollt der Ball wieder... Ab in Amerika werden die KGV´s fallen, wenn die Firmen mal solide ihre Planung fürs Jahr auf den Prüfstand stellen und dann ist die zweite Welle nach unten so gut wie sicher.

Was meinst Du?
 

06.04.20 08:25
Für meinen Geschmack hast du zu viele wenns und danns in deiner Überlegung.

Der Markt ist ziemlich effizient. Wir sind zwar letztendlich hier weil wir nicht an komplette Effizienz glauben (dann kann man den Markt nicht schlagen und ist am besten in passiven Index-ETFs drin), aber wenn es so sicher ist, dass es noch einmal deutlich runter geht, erklärt man alle jetzigen Käufer zu Dummköpfen. Damit kann man richtig liegen, aber auch komplett daneben.


Ich maße mir nicht an, den Boden vorherzusagen. Ob man sich mit Puts versichern will ist eine andere Geschichte. Bei der Sache mit der mit der mittelfristig anspringenden Inflation wette ich aber, dass der Markt falsch liegt und davon überrascht wird.  

06.04.20 17:38
1

3706 Postings, 2282 Tage Bezahlter Schreiber.Und weg sind sie...

alle, die "stolzgeschwellten Verkäufer" Bernd und Bolobong, und auch die Trolle Clown und Grünkasper.
Clown ist sogar schon fremdgegangen im Carnival-Thread (pleitebedroter Kreuzfahrer), sehen wir vielleicht den Beginn einer neuen Trollkarriere?  

06.04.20 20:07

258 Postings, 1367 Tage Spider2210BezahlterSchreiber

Wie ist deine Einschätzung BezahlterSchreiber bis Donnerstag drin bleiben oder Teilverkäufe bei Gold oder auf Zahlen warten? Beste Zeit soll ja von April bis Juni sein.
Gruß Spider  

06.04.20 20:57

45 Postings, 2638 Tage TurbobabaBesicherung

Q24Tommy: "Hallo Turbobaba, was hältst Du von einer Besicherung? Du willst ja deine BG und anderen Minen Werte auch behalten, aber nicht unbedingt das Risiko von - 20 % eingehen, oder ? "

Für mich als Kleinanleger sehe ich bei einer Besicherung zu viele Nachteile. Dirk Müller kann da bei seinem Fonds zu besseren Konditionen agieren und darf im Sinne seiner Investoren auch nicht zuviel Risiko gehen. Da passt die Strategie.

Als Kleinanleger kann und will ich ein höheres Risiko gehen. Hohes Risiko = hohe Chance. Wenn Barrick mittelfristig steigt, will ich die Gewinne haben und nicht alles an die teure Absicherung verlieren. Ein vorrübergehender put auf Barrick als Absicherung der Aktien macht für mich nur Sinn, wenn ich die Wahrscheinlichkeit eines großen kurzfristigen Absturzes für sehr hoch halte. An eine Halbierung von heute aus glaube ich momentan nicht, weil Gold einfach zu gut läuft.

Ich hatte ja schon vor ein paar Tagen geschrieben, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Rückgang bei Barrick wohl gestiegen ist, weil ich dem Gesamtmarkt noch nicht traue. Da gehe ich von einem Test der Tiefstände noch aus oder sogar von neuen Tiefs. Die Gefahr ist dann, dass die gute Barrick in der Panik mit runter gerissen wird. Aber wieviel? Wenn Barrick 20 % fällt, macht eine Absicherung keinen Sinn. Barrick steigt ja auch irgendwann wieder. Wenn du denkst, Barrick könnte sich zwischendrin von jetzt aus halbieren, dann könnte man wirklich über Puts nachdenken.

Ich mache dezeit aber keine Absicherung. Bin bereit für hohes Risiko. Ich habe ja auch in 2016-2018 (mit halbem Aktienbestand) und im März 2020 schon zweimal eine Halbierung durchgestanden. Die kurzfristigen Ausschläge sind derzeit so schwer einzuschätzen, das ist nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen.


 

06.04.20 21:22

11 Postings, 10 Tage q24tommyUnbegrenzte Kredite mit 100 % Bundeshaftung

Hallo Turbobaba, danke für Deine Meiniungung. Nun hat Scholz die letzte Granate verschossen: Geld für alle, Bund haftet zu 100%. Haben die jemals  von Karl Marx das Kapital gelesen? Das Geld muss den Weg über die Wertschöpfung nehmen und im Produktionsprozess umlaufen.
Die 10.000 im Dax werden bald (spätestens im Mai) nicht mehr zu halten sein.
Ich werde eine ?kleine? Besicherung kaufen, die mir ca. 5k bringt, wenn der Dax bis auf 8.500 fällt. Die verwende ich dann für ein paar Investments in Nel Asa und Ballard Power. H2 ist politisch gewollt und wird kommen. Die Kerbe, die wir dann bei BG und Newmont + Co. sehen, kann ich wegen des bullischen Ausblickes verkraften.  

06.04.20 21:40
Ich würde das Momentum laufen lassen.
Aber wegen dem Momentum, von der Saisonalität halte ich nicht viel.

Bin aber kein Trader, meine Haltedauer misst sich nach Monaten, nicht nach Tagen.  

06.04.20 21:44
Du willst keine Versicherung abschließen, sondern einen kleinen Nebenzock aufmachen.

Der Unterschied: Wenn du dein Haus versicherst hoffst du trotzdem, dass es nicht abbrennt.
Wenn du dagegen diese Puts kaufst hoffst du, dass der DAX abschmiert.
Da kann die aber niemand hier einen seriösen Rat geben.  

06.04.20 22:01

258 Postings, 1367 Tage Spider2210BezahlterSchreiber

Danke
Gruß Spider  

07.04.20 05:41

11 Postings, 10 Tage q24tommyschon ok, Ihr habt das richtig eingeschätzt

# bezahlter S. + Spider
Ja ok, die Kritik nehme ich an, ein Kombination aus Versicherung und Zock ist das. Normalerweise mache ich das auch nicht. Aber haben wir nicht alle wegen der großen Spekulanten schon genug einstecken müssen? Ich finde es absurd, wenn nur wegen des immer weiteren Flutens mit Geld (wodurch sich noch nicht eine Unternehmensbilanz verbessert haben dürfte) der Markt sofort mit + 5% / +7 % nach oben dreht, obwohl Demut vor dem, was noch kommen wird, angebracht wäre?
Ich habe auch schon ein paar Versicherungen wertlos auslaufen lassen müssen, weil eine Korrektur fällig gewesen wäre, aber durch Fiskalpolitik verhindert wurde. Der Erfolg an der Börse hängt doch davon ab, ob man mehr als 50 % gute Entscheidungen trifft, oder nicht. Ich halte das Szenario DAX 8.500 und DOW 16.000 nicht für völlig abwegig, wissen tue ich es selbstverständlich nicht.
Meine Ölwerte + Gazprom werden auch noch eine Weile brauchen, um sich von den enormen Verlusten
zu erholen. Wenn die Förderkürzungen nicht ausreichen und die Lager voll sind, kann es bei Öl nochmal richtig weit runter gehen. Das wird Trump aber versuchen zu verhindern, auch wenn er da am kurzen Hebel sitzt.

Fakt ist: Ich vermehre mein Vermögen normalerweise nicht mit Optionen, sondern ebenfalls mit Aktien und Fondsanlagen, die ich in der Regel 1 ? 5 Jahre halte.  

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