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Charttechnik: Kaufsignale für Fortis und ENI

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neuester Beitrag: 16.03.04 13:40
eröffnet am: 27.02.04 10:35 von: das Zentrum. Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 16.03.04 13:40 von: Katjuscha Leser gesamt: 3845
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27.02.04 10:35

3357 Postings, 7099 Tage das Zentrum der M.Charttechnik: Kaufsignale für Fortis und ENI

Auf die richtige Kombination kommt es an
Eni und Fortis haben eine hohe Dividendenrendite / Die technische Analyse / Von Achim Matzke

FRANKFURT, 26. Februar. Begleitet von moderateren Konjunkturdaten, setzten die europäischen Aktienmärkte ihre seit Ende Januar bestehende Konsolidierung auf die Kursgewinne des Jahres 2003 fort. Hierbei überrascht es nicht, wenn einige europäische Standardwerte und Sektoren, die im Jahr 2003 besonders ausgeprägte Kursgewinne erzielen konnten, jetzt mit technischen Eintrübungen zu kämpfen haben. Da derartige Konsolidierungsbewegungen im Regelfall einige Zeit benötigen, sollten zunächst nur "technisch defensive Neuengagements" im Bereich der europäischen Standardwerte vorgenommen werden. Hierbei handelt es sich um Titel, die neben einem ansprechenden mittel- und langfristigen technischen Gesamtbild auch noch eine über dem Durchschnitt des DJ(E) Stoxx 50 liegende Dividendenrendite aufweisen.

Der belgisch-niederländische Fortis-Konzern, der mit einem Sektorgewicht von rund 20 Prozent nach Marktkapitalisierung des Streubesitzes der größte Titel im Dow Jones Stoxx Financial Services ist, hatte erst durch eine neue Kapitalstruktur Ende 2001 die aktuell wichtige Bedeutung im Dow Jones Stoxx 50 erzielt. Die Aktie von Fortis war in den neunziger Jahren innerhalb einer technischen Neubewertung von 4 Euro auf 39,7 Euro gestiegen, bevor die Aktie in eine mehrjährige Seitwärtspendelbewegung oberhalb der langfristigen Unterstützungszone um 25 Euro hineingelaufen war. Im Sommer 2002 hatte sich auch Fortis der ausgeprägten Baisse an den europäischen Aktienmärkten angeschlossen, wobei sich nach massiven Verkaufssignalen eine Baissebeschleunigung ergeben hatte. Diese mündete im März 2003 in einem Sell-out (massiver Kurseinbruch mit direktem kräftigen Umschlagen der Kurse nach oben) bei Kursen um 9,3 Euro. Nach einer kurzen Aufwärtsrally war Fortis unterhalb der kräftigen Widerstandszone um 16,9 Euro in eine Seitwärtsbewegung mit sehr geringer Schwankungsintensität hineingelaufen. Diese hat aus technischer Sicht den Charakter einer Bodenformation auf die seit dem Januar 1999 laufende Baisse in diesem europäischen Standardwert. Ende Dezember ist Fortis, die auch in den schwierigen Baissejahren eine Dividende von 0,88 Euro (aktuelle Dividendenrendite etwa 4,7 Prozent) beibehalten hatte, mit einem Investmentkaufsignal aus der Bodenformation herausgelaufen, so daß die fünfjährige Baisse beendet wurde. Aktuell arbeitet Fortis an der Etablierung eines mittelfristigen Aufwärtstrends, wobei das erste, mittelfristige Kurspotential im Test der kleinen Widerstandszone um 19,5 Euro liegen sollte. Da die technische Gesamtsituation aber ein langfristiges technischen Kurspotential bis zur massiven Widerstandszone um 25 Euro andeutet, ist Fortis ein technischer Kauf. Trotz der guten technischen Gesamtlage sollte aber jede Fortis-Position mit einem strategischen Sicherungsstopp, in diesem Fall bei 15,5 Euro, belegt werden.



Der Energiekonzern Eni ist die nach Streubesitz größte Aktie im italienischen Standardwerte-Index MIB-30 und ist gleichzeitig im Dow Jones Euro Stoxx 50 enthalten. Trotzdem ist ENI mit einem Sektoranteil von etwa 8,8 Prozent nur an Position fünf im Dow Jones Stoxx Energy zu finden, da andere europäische Energiekonzerne eine noch größere Marktkapitalisierung aufweisen. Die Aktie von Eni befindet sich seit Ende 1995 in einer langfristigen Aufwärtsbewegung, die auch in den Jahren 2000 bis 2003, als die europäischen Aktienmärkte in einer ausgeprägten Baisse steckten, mit einer moderaten, langfristigen Aufwärtsdynamik durchgehalten wurde. Ausgehend von dem bisherigen Kursstop bei etwa 17,3 Euro im April 2002, war Eni in einem Korrekturtrend unter Druck gekommen. Ab dem März 2003 bildete sich unterhalb der Widerstandszone von 14,0 bis 14,5 Euro bereits eine Seitwärtspendelbewegung heraus. Ende November 2003 hat Eni diese Seitwärtspendelbewegung und gleichzeitig den Korrekturtrend mit einem Investmentkaufsignal nach oben verlassen. Eni, die mit einer deutlich über dem Durchschnitt des Dow Jones Euro Stoxx 50 liegenden Dividendenrendite von fast 5 Prozent ausgestattet ist, hat jetzt wieder einen neuen mittelfristigen Aufwärtstrend (Aufwärtstrendlinie aktuell bei etwa 14,9 Euro) herausgebildet. In den letzten Tagen hat Eni die kurzfristige, trendbestätigende Konsolidierung um 15 Euro mit einem weiteren Kaufsignal verlassen, so daß der mittelfristige Aufwärtstrend eine hohe Stabilität aufweist. Da das mittelfristige technische Kurspotential im Test der Widerstandszone um die bisherigen Tops (bei rund 17,3 Euro) liegen sollte, bietet sich bei Eni aufgrund der Kombination von guter technischer Gesamtverfassung und ansprechender Dividendenrendite ein Positionsaufbau an. Trotz dieser guten technischen Gesamtlage sollte aber auch eine Eni-Position mit einem strategischen Sicherungsstopp bei etwa 14 Euro belegt werden.

Der Autor leitet das europäische Index-Research der Commerzbank Securities.

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.02.2004, Nr. 49 / Seite 24



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01.03.04 09:46

3357 Postings, 7099 Tage das Zentrum der M.Fortis und ENI weiter freundlich - Trendausbildung

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16.03.04 13:38

3357 Postings, 7099 Tage das Zentrum der M.Chance zum Einstieg??

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16.03.04 13:40

98043 Postings, 7331 Tage KatjuschaAlso wenn Fortis nochmal deutlich unter 17 fällt,

gehe ich massiv rein!  

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