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TUI 2007: Erholung oder Zerschlagung?

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neuester Beitrag: 14.10.19 12:56
eröffnet am: 23.11.06 19:09 von: fuzzi08 Anzahl Beiträge: 5595
neuester Beitrag: 14.10.19 12:56 von: FritzBox Leser gesamt: 757504
davon Heute: 762
bewertet mit 39 Sternen

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24.11.06 17:41

11057 Postings, 5752 Tage fuzzi08NRWTRADER - Pauschalreisenpauschalurteil

Über die Begründung THOMAS COOKs für sein schwaches Geschäft kann ich nur
lachen. Die typische Ausrede für Fehler eines bräsig gewordenen Managements.

In der Tat ist das lokale Reisegschäft schwierig, da es die klassischen (globalen)
Wachstumspfade nicht gehen kann. Es ist deshalb einfältig -oder verschlagen- der
Branche per se die Sterbeglocken zu läuten. Andersrum wird ein Schuh draus:
Man muß den Befindlichkeiten und dem Lebensgefühl möglicher Kunden nachspüren.
Und da sind die Möglichkeiten noch bei weitem nicht ausgeschöpft. Man denke
zum Beispiel an die älter werdende Bevölkerung, deren Bedürfnisse von Handel und Industrie noch nicht mal ansatzweise entdeckt, geschweige denn bedient würden. Jedenfalls sind die Zielgruppen von morgen andere als die von gestern.

Immer noch wird -und das vor allem in der Reisbranche- so getan, als wäre die Be-
völkerung jung und fit; entsprechend sind die Angebote. Ältere fahren mangels An-
gebot in den Schwarzwald oder an die Ostsee.

Wer die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat, noch Konzepten von gestern nachhängt
und dann jammert, alles sei nichts mehr, der hat in meinen Augen jegliche Kompe-
tenz für einen Markt zu sprechen, verloren. - Insofern kümmert mich Cookie nicht.  

24.11.06 17:43

345 Postings, 4935 Tage laboetraderfuzzi08

das hätte mich auch sehr verwundert! Ich freue mich, daß Du noch an Bord bist; ohne Dich wäre es auch verdammt langweilig in diesem Forum. Hast Du irgendwelche Infos von Bernie? Der hat TUI wohl ebenfalls mit zittrigen Händen abgehakt! Erstaunlich ist jedoch, daß ab einem gewissen Kursniveau wieder gekauft wird! Wer das wohl sein mag! Die Kleinanleger haben doch alle "Land" in der Hose.  

24.11.06 18:58

11057 Postings, 5752 Tage fuzzi08laboetrader - Bernie hat sich heute

nicht zu TUI geäußert. Ich nehme an, er hat nicht getradet, falls er TUI hielt;
der Abrutsch kam viel zu schnell. Einem Tag wie diesem sollte man keine große
Beachtung schenken. Er hat nichts zu bedeuten. Schön (und wichtig) ist, daß
sich der Markt etwas auskotzen konnte. "Schuld" war der Truthahntag der Amis
gestern und heute der verstümmelte Handelstag; und der auch noch ein Freitag.
Was soll man da erwarten - außer Miesen...? :-//

Bernie's Sohn schrieb übrigens vorgestern, daß er mit einem Ende der Rallye
noch vor Sylvester rechnet; und anschließend mit einer Delle, ähnlich der im
Mai. Schön wär's. Dann könnte man mit einigem Geschick locker 25% machen.  

25.11.06 11:02

345 Postings, 4935 Tage laboetraderSchwaches Licht im Tunnel?

Hamburger Sparkasse - TUI halten  

14:25 24.11.06  

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von TUI (ISIN DE0006952005/ WKN 695200) auch weiterhin mit "halten" ein.

Der Umstrukturierungsprozess des TUI-Konzerns vom Industrieunternehmen zum weltweit führenden Touristikkonzern und der Nr. 5 in der weltweiten Containerschifffahrt sei weitgehend vollendet. 2006 solle die Touristiksparte knapp 70% des Gesamtumsatzes erwirtschaften.

Im Geschäftsjahr 2005 verteile sich der Konzernumsatz auf die Sparten Touristik (72%), Schifffahrt (20%) und Sonstige Bereiche (8%). Der Anteil des Tourismusbereiches am Vorsteuerergebnis habe 2005 bereits bei 57% gelegen. Regionale Umsatzschwerpunkte der Touristiksparte seien Europa Mitte (Deutschland, Schweiz, Österreich; 41% des Touristikumsatzes) und Europa Nord (UK, Irland, Nordische Länder; 34%). Nachdem Anfang 2006 auch die US-Stahlhandelsaktivitäten sowie der Geschäftsreisedienstleister TQ3 habe verkauft werden können, würden sich die Aktivitäten nunmehr, gemessen am Wert, fast gleichstark auf Schifffahrt und Touristik konzentrieren.

Die TUI AG habe mit Schwierigkeiten in beiden Kerngeschäftsfeldern zu kämpfen. Der Wettbewerb im Schifffahrtsbereich könnte das dortige Ergebnis auch zukünftig belasten, sinkende Margen im Tourismussektor würden sich in diesem Segment negativ auswirken. Hinzu komme, dass die schwache operative Entwicklung die Ausschüttung einer Dividende in Vorjahreshöhe zunehmend unwahrscheinlicher mache.

Vor dem Hintergrund möglicher Übernahme- und Zerschlagungsfantasie sowie der Bewertung knapp oberhalb des Buchwertes von 15,41 EUR je Aktie (Stand: 30.09.06) erneuern die Analysten der Hamburger Sparkasse jedoch ihre "halten"-Empfehlung für die TUI-Aktie. (24.11.2006/ac/a/d)



Quelle: aktiencheck.de
 

25.11.06 21:17
1

436 Postings, 4819 Tage NRWTRADERBis Ende 2008 TUI kaufen und Steuern sparen

25.11.06 22:56

11057 Postings, 5752 Tage fuzzi08NRWTRADER - bis 2008

dürfte TUI schon lange von den Kurszetteln und aus den Depots verschwunden
sein: entweder weil TUI übernommen wurde und die Anleger mit einer Abfindung
verabschiedet; oder weil TUI den Weg der Spaltung geht - durch Spin-Off der
HAPAG-CP; dann nämlich, wenn Frenzel sich seine "zwei Säulen" unter den Arm
klemmt und leise SERVUS sagt...
Die Entscheidung wird 2007 fallen.  

26.11.06 14:29

345 Postings, 4935 Tage laboetraderTUI wieder im Blickfeld ....

AUSLÄNDISCHE INVESTOREN
Deutschlands Großkonzerne auf der Einkaufsliste
Ein Blick in die Bilanzen der 110 größten hiesigen Börsenunternehmen macht deutlich: Viele sind eine leichte Beute für Investoren. Kaum ein Konzernlenker kann sich in Sicherheit wiegen.
Von Karsten Seibel und Holger Zschäpitz
Vielen Unternehmenslenkern muss zu Wochenbeginn unwohl geworden sein. "Blackstone kauft US-Immobilienkonzern für 36 Milliarden Dollar", titelten die Zeitungen. 36 Milliarden Dollar, umgerechnet 28 Milliarden Euro: Nur elf börsennotierte Konzerne in Deutschland sind mehr wert. Spätestens seitdem ist klar: Größe allein schützt nicht mehr vor Übernahmen.
Kaum ein Konzernchef in Deutschland kann sich zurücklehnen. "Nur wer 25 Prozent seiner Aktien in sicheren Händen weiß, hat einen gewissen Schutz gegen Übernahmen", sagt Paul Lerbinger, Chef des Investmentbankings der Citigroup in Deutschland. Der 25-Prozent-Abwehrriegel hat einen Grund: Finanzinvestoren, aber auch strategische Interessenten, brauchen nach deutschem Recht mindestens 75 Prozent, um bei der Neuerwerbung nach Belieben schalten und walten zu können. Seit die Deutschlang AG entflochten ist, gibt es kaum noch einen solchen Schutz durch Großaktionäre. "In den nächsten sechs bis zwölf Monaten wird es eine Übernahme eines Dax-Konzerns durch einen Finanzinvestor geben", kündigte kürzlich Hermann Prelle an, Chef des UBS-Investmentbankings in Deutschland. Neben der Aktionärsstruktur müssen weitere Kriterien erfüllt sein, damit ein Unternehmen in das Beuteschema eines Investors passt.
Bei Unternehmenshochzeiten ist die industrielle Logik eines Zusammenschlusses in Form von Einsparungen und Marktanteilsgewinnen entscheidend. Geschäftbereiche, die nicht in das künftige Portfolio passen, sollten leicht herauszulösen sein, ein Abnehmer für diese Teile möglichst schon bereitstehen. Finanzinvestoren schauen dagegen nur auf die Rendite. Ein hoher Gewinn lässt sich oft allein schon durch Finanzakrobatik erzielen. Dem übernommenen Unternehmen wird ein Teil des Kaufpreises als Schulden aufgebürdet. So können Investoren mit geringem Kapitaleinsatz an hohen Gewinnen teilhaben. Dies funktioniert aber nur, wenn das übernommene Unternehmen zur Begleichung der Schulden stabile Einnahmen hat, also einen hohen Cashflow.
Mehr Aufwand ist notwendig, wenn die Finanzinvestoren durch Restrukturierung den Wert ihres Investments steigern wollen. Dazu ist ein klares Konzept erforderlich, wie das aufgekaufte Unternehmen durch Zerschlagung, Neuausrichtung oder Zusammenlegung mit anderen Firmen eine höhere Rendite erzielen kann.
Auf den Radarschirm für restrukturierungsfreudige Investoren kommen Unternehmen allein schon dann, wenn sie weniger profitabel als die Konkurrenz sind, was oft mit einer niedrigen Bewertung einhergeht. Daher interessieren sich die Firmenjäger besonders für Konglomerate, spekulieren sie doch darauf, dass die Summe der Einzelteile mehr wert als das Gesamte ist. WELT.de zeigt, welche der 110 größten börsennotierten deutschen Unternehmen besonders im Blickfeld stehen.





TUI
Seit 1994 werkelt Vorstandschef Michael Frenzel nun schon an dem einst unter "Preussag" firmierenden Mischkonzern herum. Zuerst wollte er einen reinen Touristikkonzern hochziehen. Nach dem gescheiterten Börsengang der Containerschifffahrtstochter Hapag-Lloyd änderte er die Strategie. Es sollte ein Konzern mit den Säulen Reise und Logistik entstehen. Angesichts der schlechten Geschäftszahlen und der bescheidenen Aktienkursentwicklung wird der Unmut unter den Investoren immer größer. Viele fordern eine Zerschlagung des Konzerns. Sollte Frenzel sich dem entgegenstellen, könnten von Finanzinvestoren eingesetzte Manager seinen Job übernehmen. Ungefähr 90 Prozent der TUI-Aktien sind in Streubesitz.


http://www.welt.de/data/2006/11/26/1124664.html


 

26.11.06 19:15

11057 Postings, 5752 Tage fuzzi08laboetrader - bestätigt

Der Artikel in der WELT bestätigt, was wir und andere hier schon seit Wochen
geschrieben haben: TUI paßt genau in das Raster potenzieller Raider.

Hoher Streubesitz; Schulden, die sich "widmen" lassen, Konglomerat, mangelnde
Profitabilität, Managementfehler, jederzeitige Liquidierbarkeit von Unternehmens- teilen- und vermögen. Kurz: ein Leckerbissen.

So würde sich z.B. ein komplett schuldenfreies Unternehmen zimmern lassen, das
über ein hohes Vermögen verfügt; der Rest bleibt als weitgehend vermögenslose
Hülle, aber ausgestattet mit einem Riesenpaket Schulden, als Zombie und Schreck-
gespenst für die Finanzbehörden zurück.
TUI eignet sich dafür nicht trotz, sondern WEGEN seiner Managementfehler; gäbe
es die nicht, läge die Marktkapitalisierung vermutlich unattraktiv hoch und keine
Sau würde sich für den Laden interessieren.

Interessant ist in diesem Zusammenhangt auch die Geo-Positionierung TUIs: durch
die Präsenz in vielen Ländern der Welt (nebst ansehnlichen Immobilien) sind der
steuerlichen "Gestaltung" fast keine Grenzen gesetzt. Derlei Konstellationen erfreu- en sich bei einschlägig orientierten "Fachleuten" allergrößter Beliebtheit.

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß zum Beispiel ein Unternehmen wie
DAIMLER-CHRYSLER durch die Dislozierung von Unternehmensbereichen -sprich:
durch seine Präsenz in den USA- dem deutschen Fiskus (bzw. dem deutschen Mich-
el- eine lange Nase drehen konnte. Werden z.B. 50.000 neue Motorblöcke aus Über-
see nach Deutschland geliefert und sind selbige in astronomischer Höhe zu vergü-
ten, so werden Gewinne von hier nach dort verlagert - dorthin, wo die Steuern
niedriger sind. Wie mir aus direkter Quelle bekannt ist, haben die deutschen Finanz- behörden jahrelang verbissen versucht, dem Dreh beizukommen - ohne Erfolg.

Durch entsprechend gestaltete Gewinnabführungs- und Schuldübernahmeverträge, läßt sich fast alles machen. Alleine darin liegt ein Wert von TUI, den nur Experten
durchschauen; Aktionäre jedenfalls so gut wie nie.  

26.11.06 23:51

436 Postings, 4819 Tage NRWTRADERReiseveranstalter, feste Katalogpreise abschaffen

HANDELSBLATT, Sonntag, 26. November 2006, 16:14 Uhr
Ergebnis der DRV-Jahrestagung

Reiseveranstalter wollen feste Katalogpreise abschaffen

Die deutsche Tourismuswirtschaft will die bisher festen Katalogpreise abschaffen und damit spätere Preiserhöhungen ermöglichen. Es sei ein Irrglaube, dass der Katalogpreis zum Schutz der Verbraucher fast ein Jahr lang festgeschrieben werden müsse, erklärte der Deutsche Reiseverband (DRV) am Samstag auf seiner Jahrestagung in Adeje auf Teneriffa.

Bislang müssen die Reiseveranstalter sich bei Pauschalreisen während der Laufzeit des Katalogs an den einmal genannten Preis halten und können ihn bei besonders hoher oder niedriger Nachfrage nicht ohne weiteres ändern. Grund sind europäische und deutsche Rechtsnormen. Hotels oder auch Fluggesellschaften können dagegen beim Einzelverkauf tagesaktuelle Preise verlangen, was zu starken Preisschwankungen führt.

"Der Preis wird von Angebot und Nachfrage gemacht", sagte DRV- Präsident Klaus Laepple. Die Katalogpreisbindung sei "nicht mehr zeitgemäß". Er gehe davon aus, dass die Liberalisierung von den Verbrauchern akzeptiert werde, wenn die Preise nicht nur steigen, sondern auch sinken könnten. Dabei werde es nur um wenige Euro gehen, bei Zuschlägen von 200 oder 300 Euro auf den Katalogpreis sehe es anders aus. Die Verbraucher dürften nicht den Eindruck bekommen, man wolle ihnen "das Geld aus der Tasche ziehen".

Verbraucherschützer haben solche Vorstöße bislang abgelehnt, auch Gerichte urteilten für die Katalogpreisbindung. Nach Angaben des DRV müssen zur Aufhebung der Preisbindung zwei deutsche Rechtsnormen sowie die europäische Pauschalreiserichtlinie geändert werden. Unterstützung erhielt der Verband vom Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Ernst Hinsken (CSU). Verbraucherschutz dürfe nicht zu bürokratischen Belastungen führen.

Für das nächste Jahr rechnet der Verband mit einem Wachstum des Veranstaltergeschäfts von 3,0 bis 3,5, nachdem im laufenden Jahr ein Plus von lediglich einem Prozent auf 19,6 Mrd. Euro Umsatz erzielt worden war. Als Ursache für die schwache Entwicklung gelten die Fußball-Weltmeisterschaft, der Rekord-Sommer und die Furcht vor Anschlägen. Die Zahl der Gäste war um zwei Prozent auf 37,5 Mill. gestiegen.

Laepple machte deutlich, dass die neue Prognose stark von der Entwicklung der Kaufkraft abhängt. Zudem sehe es derzeit so aus, dass die Energiepreise nicht weiter anstiegen. Laepple sagte, sein Ziel sei es, kommendes Jahr beim Veranstalterumsatz wieder den bisherigen Rekordwert von 2001 zu erreichen. Dafür sei ein Wachstum von 3,0 bis 4,0 Prozent notwendig. Im Gegensatz zum Verband hatte Europas zweitgrößter Tourismuskonzern Thomas Cook für den Markt ein Null- Wachstum vorhergesagt, Branchenführer Tui wagte bislang keine Prognose.

dpa-afx ADEJE
 

27.11.06 12:26

57414 Postings, 5639 Tage Anti LemmingAktueller Chart

.  
Angehängte Grafik:
bigchart.png (verkleinert auf 93%) vergrößern
bigchart.png

27.11.06 13:39

11057 Postings, 5752 Tage fuzzi08die untere Umkehrformation

zwischen 11 und 12 Uhr läßt hoffen; zumindest für den Tag. Das Problem ist aber
der überkaufte und festgelaufene Dax. Für den gibt es zwei Szenarien:
1. weiteres Nachgeben bis etwa 6.300. Das wäre der Rebound von der Breaklinie
    Ende Oktober (siehe obere schwarze Linie in der Grafik).
2. weiteres Nachgeben bis knapp unter die 6.200 (untere schwarze Linie). Diese
    Korrektur wäre im Sinne einer Jahresendrallye, die auch noch einige Tage in
    den Januar hinein dauert, am idealsten.

Daß der TUI-Kurs das ohne Blessuren übersteht, ist unwahrscheinlich. Ich bleibe
daher bei meinem SL auf Tagesschlußkursbasis.  
Angehängte Grafik:
h.gif
h.gif

27.11.06 17:35

11057 Postings, 5752 Tage fuzzi08endlich: der Markt kotzt sich aus

Ich hatte fast schon die Hoffnung aufgegeben: der Dax wollte und wollte nicht
korrigieren. Nun tut er es also doch noch. Die Begründung ist (wieder einmal)
der gute alte Dollar. Es könnte genauso gut  das Wetter sein oder sonst irgend-
etwas: die Begründung spielt letztlich keine Rolle. Ob nun -nachdem der Kurs-
rutsch richtig Drive gekriegt hat- schon bei 6.300 Schluß ist, bezweifle ich. Ich
gehe daher vom schlechteren Szenario in meinem vorigen Beitrag aus: Korrektur
bis 6.190 Punkte; also nochmal 125 Punkte bzw. weiter 2% abwärts. Das würde
sich übrigens genau mit Berneckers Prognose decken: er hat heute früh weitere
2-3% angekündigt.

Nicht traurig sein: anschließend geht es es gut und gerne 5 Prozent in einem
Rutsch nach oben.  

27.11.06 18:46

345 Postings, 4935 Tage laboetraderIch glaube, Dr. Frenzel übergibt sich ebenfalls

wenn er den Kursverlauf der ihm anvertrauten TUI sieht! In seiner Haut möchte ich nicht um alles in der Welt stecken!

fuzzi08, ich gehe mal davon aus, daß Du heute aus der TUI ausgestiegen bist. Meine Glaskugel sagt mir zur Zeit, daß die TUI noch nicht ihr unterstes Niveau erreicht hat; da ich allerdings nichts davon gehört habe, daß die RIU-Anteilseigner ihre Aktien verkaufen, werde ich ebenfalls meine halten; ich schätze, daß es auch mal wieder nach oben geht. Es wäre gut, wenn Du hin und wieder noch mal dieses Forum besuchen würdest, denn Deine Kommentare sind für mich Gold wert.

Freundliche Grüße! Am Wochenende fliege ich wieder für 14 Tage nach Gran Canaria, um Sonne zu tanken.  

27.11.06 19:01

452 Postings, 5615 Tage big_macDr. Frenzel sollte nicht sich übergeben,

sondern seine Position.
Dann täts auch wieder mit dem Kurs klappen.  

27.11.06 20:57

11057 Postings, 5752 Tage fuzzi08laboetrader - ausgestoppt

Daß Dr. Frenzel heute schlecht wurde, glaube ich nicht. Jedenfalls nicht wegen
des Aktienkurses. Für den Dax-Abortus kann er schleißlich nichts. Wobei TUI
noch ganz gut wegkam - andere, die sich obendrein im Gegensatz zu TUI der
ungeteilten Zuneigung der Analysten erfreuen, haben viel mehr Federn lassen
müssen.

Ansonsten hast Du recht: ich habe heute verkauft; den Schlußkurs habe ich mir
geschenkt bzw. nicht mehr abgewartet, da ab 17...18 Uhr klar war, daß es keine
Erholung geben würde.
Dennoch: ich bin nicht ausgestiegen im engeren Sinne, sondern schenke mir le-
diglich den finalen Schlußrutscher, der jetzt noch ansteht; viel bringt es eh nicht. Ich hoffe natürlich, daß ich weiter unten wieder einsteigen und somit verbilligen kann. Ich weiß, es läßt sich nicht vereinbaren: aber Dir wünsche ich natürlich,
daß der Kurs wieder bald dreht und es Dich nicht zu sehr zaust; schlimmer als Kap Hoorn wird's garantiert auch nicht...

An RIU würde ich mich nicht orientieren, da diesen Leuten der Aktienkurs egal sein dürfte; ihr Engagement ist ein strategisches.

Womöglich gibt es morgen eine Erholung; an meinem  Korrekturziel Dax 6.190 ändert
das aber nichts. Die aktuelle Zwischenkorrektur ist erst beendet, wenn wieder Kurse über 6.497,06 (Dax am 22.11. intraday-Hoch) EURO erreicht worden sind.  

27.11.06 23:59

436 Postings, 4819 Tage NRWTRADERTolle Kursgewinne.....

Das Lieblingsmärchen der Börsianer in der Kurzfassung

Der Weg zum Schüsselchen

Das kleine Mädchen, von dem die Börse so schwärmt, ist eigentlich ein ungezogenes und faules Kind. In der Geschichte will sie wieder einmal nicht auf die Mutter hören und geht stattdessen in den Wald. Doch sie nimmt einen anderen Weg als sonst und kommt zur kleinen Hütte einer Bärenfamilie. Die Tür steht einen Spalt offen, und sie geht hinein. In der Küche entdeckt Goldlöckchen die berühmten drei Schüsselchen mit Brei. Zuerst kostet sie aus der größten. Das ist ihr zu heiß - ein Zeichen für überhitzte Märkte? Die zweite ist eindeutig zu kalt (zu hohe Zinsen und restriktive Geldpolitik?). Schließlich kostet Goldlöckchen aus der kleinsten Schüssel. Und dieser Brei ist genau richtig. Sie isst alles auf.

Der weg zum braven Mädchen

Das ist die Stelle, ab der die Börsianer der Fortgang des Märchens nicht mehr interessiert. Doch sie sollten weiter zuhören: Goldlöckchen zertrümmert während einiger Sitzproben im Wohnzimmer einen Stuhl, macht im Schlafzimmer schließlich noch einen Matratzentest und schläft im kleinsten der drei Betten ein (der V-Dax fällt). Als die Bären von ihrem Spaziergang heimkommen (gewiss ein Zeichen für fallende Aktienkurse!), bemerken sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Sie stellen das Mädchen. Goldlöckchen entkommt jedoch und bleibt der Hütte im Wald bis auf weiteres fern. Sie soll dann doch ein braves Mädchen geworden sein.




 

28.11.06 13:48

11057 Postings, 5752 Tage fuzzi08Bernecker zur Korrektur

Hans A. Bernecker schreibt heute früh in seiner AB-Daily zur aktuellen Korrektur
der Indizes:

"...es kündigte sich gestern bereits an und gewann im Tagesverlauf an Wirkung. Pull-back bedeutet Rückfall auf die Ausbruchslinien, also klassische Markttechnik...

Im DAX liegt diese Linie bei rd. 6160 bis 6200 und im Nasdaq bei rd. 1750. Auf
dieser Ebene erwarte ich heute oder morgen ein erstes Auffangen.
Die Volumina waren gestern mäßig und typisch für einen Pull-back und auch typisch
für Gewinnmitnahmen. Damit kann ich leben. Die Konsequenz für heute heißt:
Sie überprüfen alle Ihre Positionen, und ich nehme an, daß die ersten Stops bereits gezogen haben...

Wenn Stops wirksam werden, fliegen Sie raus, aber das bedeutet in den wichtigsten Fällen schon neue Positionen auf reduzierter Basis...

Die Gewinnmitnahmen sind absolut verständlich. Das konnten Sie insbesondere an
der Anzahl der Geschäfte messen und nicht am Blocktrading. Manchmal läuft das so
wie im Kino, wenn plötzlich einer schreit: "Es brennt." Dann wollen alle zur gleichen Zeit zur gleichen Tür hinaus. Spaß beiseite: Sie schauen heute zu und gehen noch nicht auf die Kaufseite. Das wird vielleicht morgen früh zu diskutieren sein, doch dafür warte ich den Verlauf ab. Denn: Sämtliche Wirtschaftsdaten laufen heute ins Leere. Auch der verbesserte GFK-Konsumindex wird sehr wahrscheinlich ignoriert werden. Ihre einzige Aufmerksamkeit liegt darin, das Pull-back nachzuvollziehen
und die Kurse am Ende dieser kleinen Korrektur möglichst optimal zu nutzen."

Interessant ist das Korrekturziel, das Bernecker für den Dax sieht: 6.160 bis 6.200. Ich habe gestern 6.190 genannt - das weicht gerade mal 10 Punkte von Berneckers Mittelwert (6.180) ab.  

28.11.06 16:53

14644 Postings, 6764 Tage lackilufuzzi,glaub ich net.

das wars.jetzt wieder 6300,6400 im Dax zum Wochenende mindestens  
Angehängte Grafik:
7_15_9.gif
7_15_9.gif

28.11.06 17:12

436 Postings, 4819 Tage NRWTRADERTUI-Tochter Hapag-Lloyd will Frachtraten erhöhen

vwd Compact-Dienstag, 28. November 2006 12:45
TUI-Tochter Hapag-Lloyd will Frachtraten erhöhen
HANNOVER (Dow Jones)
Die TUI-Schifffahrttochter Hapag-LLoyd will die Frachtraten im Nordatlantikverkehr sowie zum US-Golf und zur US-Westküste zum 1. Februar 2007 um 200 USD für einen 20'-Container erhöhen. Darüber soll im kommenden Jahr die eingesetzte Schiffskapazität im Nordamerikaverkehr rationalisiert werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Durch den Einstieg neuer Marktteilnehmer in die Nordatlantikverkehre seien die Frachtraten in den vergangenen Monaten unter Druck geraten, begründete Hapag-LLoyd die nun angestrebte Preiserhöhung. Außerdem seien die Kosten, insbesondere für Chartern, Bunker sowie für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, gestiegen. Die Frachtraten für 40'-Container sollen um 250 USD steigen.


Webseite: http://www.hapag-lloyd.com

 

29.11.06 12:02

345 Postings, 4935 Tage laboetraderFrachtraten

Macht bei nur einem Schiff der "Savanna Class" und bei einer vollen Abladung 1.680.000,00 Euro Mehreinnahmen aus.

Nicht schlecht!  

29.11.06 15:06

11057 Postings, 5752 Tage fuzzi08Preiserhöhungen? - versteh ich nicht

laboetrader, wenn ich den Beitrag #44. von NRWTRADER richtig verstanden habe,
gibt es im Nordatlantikverkehr verstärkte Konkurrenz. Üblicherweise werden
Konkurrenzkämpfe über den Preis ausgetragen, sprich: durch Preissenkungen.
HAPAG will nun aber das genaue Gegenteil tun, nämlich die Preise ERHÖHEN.
Wie soll das funktionieren???  

29.11.06 16:23
1

436 Postings, 4819 Tage NRWTRADERGerüchte um Rücktritt von CEO Michael Frenzel

29.11.06 16:01


FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Aktien von TUI  sind am Mittwoch nach
Gerüchten um einen Rücktritt von CEO Michael Frenzel um 1,85 Prozent auf 15,93
Euro angesprungen. "Am Markt gibt es mal wieder diese Rücktrittsgerüchte:
Frenzel sei unter gewissen Umständen bereit, seinen Stuhl zu räumen", sagten
Händler. Um welche "gewissen Umstände" es sich handeln könnte, sei nicht
bekannt. TUI lehnte einen Kommentar ab./dr


-----------------------
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-----------------------

 

29.11.06 16:58

345 Postings, 4935 Tage laboetraderPreiserhöhungen_fuzzi08

fuzzi08,

ich habe mehr als einmal hier gesagt, daß zum Selbstkostenpreis nicht geladen wird, es sei denn, es handelt sich um eine Gefälligkeit, doch das habe ich in meinen 45 Seefahrtsjahren erst einmal erlebt, und hierbei handelte es sich eine kleine Ladungspartie. Ansonsten wird aufgelegt oder die Frachtraten werden erhöht. Das funktioniert jedoch nur, wenn ein hohes Ladungsangebot besteht. Ladungstransport ist mit viel Vertrauen verbunden, und das wird auch bezahlt.

Nun steig wieder ein, denn den Zauderer bestraft das Leben!

Freundliche Grüße!  

29.11.06 17:45

345 Postings, 4935 Tage laboetraderErgänzung zu Preiserhöhungen ...

Bei den Linienschiffen herrscht kein Überangebot, sondern nur bei den Charterschiffen, und diese werden bei Überangebot von Ladung in besagten Fahrtgebieten hinzugeschartert. Wenn die Frachtraten fallen, dann fallen auch diese gecharterten Schiffe weg, da sie nicht kostendeckend eingesetzt werden können. Das ist zur Zeit der Fall, und parallel zu dieser Maßnahme werden die Frachtpreise erhöht. Das funktioniert. Hapag-Lloyd chartert ebenfalls Schiffe.
 

29.11.06 17:45
1

11057 Postings, 5752 Tage fuzzi08laboetrader - Rückkaufmarke

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling -  und ein Tag Erholung noch keine
Trendwende, im Gegenteil: die Erholung dürfte eine Bestätigung des Abwärts-
trends sein. Es wäre eine Eselei von mir, wenn ich in den fallenden Markt
hinein verkauft hätte um anschließend zu höheren Kursen in den steigenden Markt
hinein zurüczukaufen. Nicht daß ich mich scheuen würde, zu einem höheren Preis
zurückzukaufen; ich habe das schon einmal getan, bei ALSTOM. Dort bin ich aus-
gestiegen und 50%(!) höher wieder eingestiegen - heute liege ich 220 Prozent
im Plus. Aber die Perspektive muß stimmen.

Im Fall TUI gehe ich von einem weiteren Rücksetzer aus, andernfalls wäre ich
gar nicht erst ausgestiegen. Diese Meinung wird von praktisch allen Charttech-
nikern geteilt. Hier eine Stimme von Fimatex (obwohl ich äußerst ungern Andere
zitiere):

"ZUSAMMENFASSUNG
Der MACD ist negativ und liegt unter seiner Signallinie. Diese Konstellation verschlechtert die Aussichten für das Papier.Der RSI deutet noch nicht auf
einen Überverkauf hin - also ist ein Anhalten der Baisse technisch möglich.Die Stochastiken sind extrem niedrig, sie liegen unter 20.Die gehandelten Volumen
liegen unter dem Durchschnitt der Volumen der letzten 10 Tage.

BEWEGUNGEN UND AKTIENSTÄNDE
Das Papier erlebt eine Baisse. Es liegt unter seinem beweglichen Durchschnitt
über 50 Tage von 16,69 EUR. Der bewegliche Durchschnitt über 20 Tage (niedriger
als der bewegliche Durchschnitt über 50 Tage) hält die Kurse mittelfristig unter Verkaufsdruck. Unsere erste Unterstützungslinie liegt bei 14,94 EUR, die nächste
bei 14,37 EUR - die Widerstandslinie bei 17,25 EUR und 17,82 EUR müssen durch-
brochen werden, um den Trend umzukehren.
                              §
Einschätzung§: Negativ
   Tendenz§: Abwärts
                              §
Unterstützung§: 14.94 / 14.37
Widerstand§: 17.25 / 17.82"

Eines ist klar: falls Frenzel demissioniert, ist das alles Makulatur, dann geht
es zunächst mal aufwärts - siehe TELEKOM. Wenn...

 

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