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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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neuester Beitrag: 14.10.19 12:41
eröffnet am: 02.12.08 19:00 von: maba71 Anzahl Beiträge: 268899
neuester Beitrag: 14.10.19 12:41 von: dafiskos Leser gesamt: 18486565
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02.12.08 19:00
348

5866 Postings, 4352 Tage maba71"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

"Auro loquente omnis oratio inanis est!"

Dieser Thread soll, auch insbesondere zum aktuellen Geschehen an den internationalen Finanzmärkten, das immerwährende Thema Gold und dessen Beziehung und Verflechtung zu Währungen / Währungssystemen/ Zentralbanken genau durchleuchten. Der Entstehung des eigentlichen "Mythos" Gold sind schon zahlreiche Threads gewidmet worden, die dies ausführlichst analysiert haben.

Von großem Interesse dürften die Zukunftsaussichten der Edelmetalle, insbesondere Gold, aufgrund der seit 1 Jahr anhaltenden Finanzmarktkrise sein, welche sich nunmehr rapide über die ganze Welt in eine globale Wirtschaftskrise verwandelt!

Noch immer gilt Gold als der "sichere Hafen" in schweren Zeiten!

Gold erreichte in diesem Jahr 2008 zum ersten Mal sein Allzeit-High im März von 1.032 US-Dollar! Währendessen wurde Gold in gehandelten US-Dollar um rund 25% abgewertet, während hingegen Gold sich in den meisten internationalen Währungen (z.B. Euro) immer noch beim Allzeithoch befindet, und das rund 9 Monate später! Ebenso ist die Nachfrage nach dem Edelmetall signifikant angestiegen im letzten halben Jahr, daß mittlerweile die größten Prägeanstalten der Welt Ihren Verkauf total eingestellt haben! In der Öffentlichkeit wird dies als "Überforderung" der einzelnen Prägeanstalten in Ihrer Produktion verteidigt, doch Insider im Edelmetallmarkt wissen genau, daß vor wenigen Jahren  bei weitem eine viel größere Anzahl von Gold- und Silbermünzen über die Theken gingen, und dies ohne eine Schließung oder Einstellung von Produktionen von statten ging! Es drängt sich der Verdacht auf, daß auch hier eine "regulierende Hand" von Oben in das freie Marktgeschehen eingreift, eingreifen muß, oder das es eine wirklich signifikante Knappheit des Edelmetalles mittlerweile gibt, die  jedoch der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden soll, um einen noch schlimmeren Ansturm auf das gelbe Metall zu verhindern, als er sowieso schon ist! Darüber wird zu diskutieren sein!

Im Moment teilt sich das Goldlager in unterschiedliche Preisgefüge auf! Große Edelmetallexperten wie z.B. Theodore Butler  bezichtigen öffentlich die amerikanische Finanzregierung, insbesondere die damit verbundene "COMEX" der Manipulation! Silber und Gold ist von den Wall-Street-Banken in großem Stile "short" manipuliert! Die 3 größten "Short-Positionen" umfassen mittlerweile mehr Unzen des Edelmetalles Gold, als überhaupt in einem Jahr gefördert werden kann. Bei Silber sind die rund 8 größten Silberhändler mit rund 200 Tagen der Weltminenproduktion "Short"! Das heißt, dass der physische Markt mit Hilfe des Papierhandels sowie von Verleihungen und Verkäufen der Zentralbanken und Bullionbanken von einigen wenigen Akteuren entscheidend beeinflusst werden kann! Auch hierüber gilt es zu diskutieren!

Es werden Hilferufe laut, die Welt benötigt ein neues Währunsgsystem oder zumindest eine Neuregulierung! Ebenso spielt hier Gold mit eine entscheidende Rolle! Goldstandard hat es schon gegeben, wurde 1971 wieder abgeschafft! Initiator war seinerzeit US-Präsident Roosevelt, der in den 30er Jahren dann gleich Nägel mit Köpfen machte und sogar ein "Goldverbot" mit Androhung von Gefängnisstrafe aussprach. Meiner Meinung nach war dies die größte Enteignungsmaschinerie des letzten Jahrhunderts am amerikanischen Volke! Dies soll nur beleuchten, zu was für Möglichkeiten Regierungen der Welt fähig sein können, wenn das so heiß geliebte System des "Fiat-Moneys" ins Wanken gerät!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben! Jeder Anstieg des Goldes wirft einen Schatten auf das existierende Papiergeld-System, welches auf Zins und Schulden aufgebaut ist! So gesehen ist Gold trotz seiner Stellung an der Seitenauslinie ein "stiller Wächter" über das Finanzwesen und vor Allem dessen Akteure!

Selbst ein ehemaliger Notenbankchef, Alan Greenspan über Gold (am 24.07.1998 vor dem U.S.House Banking Commitee):

"Papiergeld wird in extremis von niemandem angenommen - Gold dagegen schon!"

"Die USA sollten an Ihrem Goldstandard festhalten, Gold repräsentiert immer noch die höchste Zahlungsform der Welt!"

Oder einer der mächstigsten Bankiers der Welt, J.P.Morgan:

" Gold ist Geld und nichts anderes!"

Wie dem auch sei, Gold hat Jahrtausende überstanden, Kaiser, Kriege und Könige, steht für Sicherheit und Stabilität, ist Mythos und Nährboden zugleich für Theorien aller Art!

Ein Edelmetall, über das es sich zu reden lohnt! Heute und Auch in Zukunft!

Deswegen freue ich mich auf rege Diskussionen, eben wegen der Brisanz des Themas oft auch emotional geführt, jedoch nicht unter die Gürtellinie! Pro und Kontra sind herzlich willkommen, wenn es sachlich und unterlegt geführt wird! Ebenso soll auch das aktuelle Tagesgeschehen hier nicht zu kurz kommen, in der heutigen Zeit ist alle Art von Information wichtig für Anleger am Finanzmarktgeschehen! Leute die sich mit Charts und deren Deutung auskennen, sind herzlich eingeladen, ab und zu hier ein Update als Diskussionsgrundlage einzubringen!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben!

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"An der Börse sind 2 + 2 nicht 4, sondern 5 - 1 !"
"Papier ist nicht nur geduldig, es brennt auch gut!"
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14.10.19 02:28
4

5532 Postings, 2271 Tage warumistDer Akhe hat heute geschrieben,

dass er auf manches ungern verzichten will. Andere aber dürfen, die sind noch nicht so weit, wie er. So fängt es immer an.

Ich hoffe, dass deine angedachte Umverteilung knallhart zuerst solche Vögeln treffen wird.
Dass das Ganze höchst paranoid ist, steht doch außer Frage.

Wären die Statistiken nicht gefälscht,  dann könntest du sehen , dass über die letzte Jahrzehnte zwei Sachen gewachsen sind: die Steuer-und die Staatsquote .

So gut habt ihr gewirtschaftet!

Zu besseren Verständnis: im Bundestag gibt's außer AfD nur eine Partei, die der unfähigen Sozialisten.  

14.10.19 07:11
3

4887 Postings, 3046 Tage SilverhairHab ich nicht vor ner Woche

den Stuß des "freien Marktes" erläutert?
Mit den abschließenden Worten: 2 Beiträge später wird er wieder gepriesen.
Die Verfechter dieses Marktes, der sich einzig durch QE und Kredite hält bedienen sich exakt des analogen Mittels, wie die Regierung für ihre die "Rechten" braucht.
Allein das Wort "Plan" bewirkt zweierlei: Es assoziiert bei westlich Geschulten
Rot   und   Links !  Verbunden mit Grauen und Gänsehaut.
Immer und reflexartig. Gut gelernt. Haltung 1  Inhalt 5  (bei mir gings nur bis zur 5 )
Nochmal: Nichts geht OHNE Plan.
Keine Karriere, Familie, Wirtschaft, naja usw,  nicht mal ein Krieg.
Planlose Hypes - auch MODE genannt - haben noch nie mehrheitlichen Nutzen gebracht.
Meist brechen sie nach geringer Zeit zusammen. Und dann schämt man sich wegen der Entgleisung, Geschmacklosigkeit, Albernheit.
Hauptsache es wurden ordentlich Mittel, Ressourcen und Arbeit verbraten.
Leider passiert das auf allen Gebieten und wird eben unter "freien Markt" verstanden.
Es ist wirtschaftlich heilloser Unsinn und nur möglich, weil es Börse und Kredite gibt, die auf und mit "Zukunft" rechnen/spekulieren.
Kriegsanleihen gibts schon lange. Ich glaube da hat dieses "Geschäftsmodell" seinen Ursprung. "Freier Markt" klingt nur harmloser...
Irgendwann -  ob mit Vernunft, Umweltsachen, wachsender Population, Verfügbarkeit von xyz oder preislicher Erschwinglichkeit - wird man "rationieren" MÜSSEN.
Dann gehts ohne Plan nicht mehr.  Was zB? Was, ja Wasser zB.
"Freier Markt" der Luxus irgendwas, irgendwann, zu irgendwelchen Preis, in irgend einer Menge herzustellen, .... und dann reden diese Leute den Kommunismus schlecht!  ;-/


 

14.10.19 07:14
1

7576 Postings, 3835 Tage AkhenateDie AfD und ihre Wähler,

nicht wenige davon Hartz IV Bezieher, die nicht erkennen wofür diese Partei wirklich steht. Käme sie an die Macht würde sie zuallerest die sozialen Zuwendungen massiv beschneiden, wenn nicht gar ganz abschaffen, amerikanische Verhältnisse einführen, i.e. ?you don't work, you don't eat?. Weit rechts von der FDP, die Arbeitgeberpartei per se, würden sie mit den ?Sozialschmarotzern? kurzen Prozess machen, sie Autobahnen bauen oder verhungern lassen.

Die Aufrechten dieses Forums hätten damit keinerlei Probleme, sind sie doch allesamt, wenn nicht gar Arbeiter und Bauern, durch ihrer Hände Arbeit nicht vom Staate abhängig, wohingegend die anderen, zum Teil auf staatliche Zuwendungen Angewiesenen unablässig die Hand beißen, die sie füttert und herum heulend an dem Ast sägen auf dem sie sitzen.

Verkehrte Welt !

-----------
Kommt der Mut, geht der Hass.

14.10.19 07:23
3

4887 Postings, 3046 Tage SilverhairNoch dazu

Ich will ja nicht sagen, dass mir teilweise nicht auch MODE gefällt  ;-)
Mir geht es nicht darum sozialistische Planwirtschaft aufbauen zu wollen.
Mir geht es hier darum Planwirtschaft nicht als sozialistisch zu abzulehnen.
Planwirtschaft ist effektiv, sinnvoll, umweltbewußt, ressoucenschonend, preiswert.
Ich weiß nicht, was hier geimpft wird, dass Euch so eine Abneigung zu dieser Wirtschaftsart befällt.
Analog betrifft das das Staatsgefüge der damaligen DDR, die Hierarchie, den Parteiapparat.
Es funktionierte hüben wie drüben gleich. Nur mit anderen Vorzeichen.
Es war alles Deutsch. Die NVA Uniform noch deutscher als die der BW.

 

14.10.19 07:29
2

4887 Postings, 3046 Tage SilverhairAkhe

Wenn Du Dich fragen würdest: "Warum wählt man AfD?" - und nicht die verstiegenen - hätte wäre wenn - selbsterkannten Mängel der AfD zu Grunde legte, käme man vllt drauf.
Vllt hülfe auch "einfach druffhorchen"! Oder lesen, was schon zig mal dastand.
Man will das Alte nicht mehr!
Und da die "regierungsfühigen Parteien" eine diktatorische Einheit bilden und alles neben sich wegbeißen, sind eben alle Etablierten im großen Topf - eine Brühe.
Nu begriffen?

 

14.10.19 07:30

4887 Postings, 3046 Tage Silverhairü = ä

14.10.19 07:49
3

355 Postings, 361 Tage MambaNach einem

Jahrzehnt beispielloser quantitativer Lockerung kehrt die Attraktivität einer gesunden Währung zurück. Nun hat die niederländische Zentralbank erklärt, dass Gold die Grundlage für einen wirtschaftlichen Neuanfang sein könnte. Goldreserven könnten die Weltwirtschaft wieder ankurbeln.
Die niederländische Zentralbank erwähnte, dass die Goldreserven im Falle eines globalen Wirtschaftseinbruchs von Grund auf genutzt werden könnten. In einer Welt von Null oder gar negativen Zinssätzen hat Gold als Absicherung gegen unkontrollierbare Inflation an Attraktivität gewonnen.
Aber auch nur dann , wenn man es im eigenen Land hat !  

14.10.19 08:16
2

2559 Postings, 837 Tage Resiedie 250 Billionen Dollar ...

an weltweiten Schulden müssen und werden vernichtet werden - entweder durch Inflation oder durch eine Währungsreform. Das streichen von Nullen ist am einfachsten . Wenn das geschehen ist , kommen die Immobesitzer dran (Zwangshypothek) . Die paar Goldunzerl vom Michel & Resi zu suchen tut sich doch kein Pleitestaat an , wenn es leichtere Enteignungsmöglichkeiten geben tut und pleite werden dann alle Bürgen(r) sein, bis auf die mit verborgenem physischen Edelmetall -  Das lief bisher immer so. Der Aktiencrash kommt dann auch noch dazu . Dann wird in den Finanzmedien wieder gejamert dass Billionen vernichtet wurden . Wann werden die je begreifen, dass Aktien keine Werte sind.Auch kein Anteil oder Beteiligung an einer Firma. Es sind reine Spielkarten. Diese machen manchmal Gewinne, meist aber Verluste , wie im Casino.  

14.10.19 08:43
2

2856 Postings, 2085 Tage dafiskosErst wenn

wir wieder eine irgendwie wertgedeckte Währung haben, wird sich Arbeit wieder lohnen können, werden Produktion und Konsum sich wieder dem Bedarf annähern können, werden Zinsen dem Risiko für Investitionen entsprechen können, wird Wachstum und Fortschritt entstehen können und werden soziale, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungsfortschritte wieder stattfinden können. Solange die Papierwährungen noch nicht bei ihrem 0-Wert angekommen sind, der Tend dahin zu ihrer Entwertung durch ihre ungedeckte Vermehrung jedoch anhält, werden wir überall weiterhin eine gegenteilige Entwicklung sehen.

Wer denkt und glaubt, eine  Richtungsänderung zum Positiven hin, sei es in politischen, wirtschaftlichen oder sonstigen - auch Ideal- und Moral- Systemen, wäre ohne eine Richtungsänderung dieses grundlegenden Fundamentes zum Wohle und Frieden aller noch möglich, ist m.E. ein Traumtänzer.

Das sage ich jetzt. Die Zentralbanken sagen es jetzt so noch nicht, weil ihre Existenzgrundlage jetzt noch eben noch die Papierwährungen sind. Ihr Handeln und (kleine) Ankündigungen beweisen jedoch dass sie es wissen. Natürlich werden alle Zentralbanken die Währungen irgendwann mit irgendetwas decken.

Für die Zentralbanken gibt es hier nur ein Entweder-Oder. Wenn sie weiter existieren wollen und nicht in der Staatsmacht ihre Existenz verlieren wollen.

 

14.10.19 09:00
2

4887 Postings, 3046 Tage SilverhairAlso Aktien sehe ich nicht so

schlimm. Aber richtige.
Nicht Wetten oder Mischfonds und schon garnicht über Banken. Das mit den %en.
Bei einem soliden Unternehmen mag es bergauf und bergab gehen, aber der Aktienwert steigtund fällt mit der Währung, wie beim EM.
Evtl Dividenten sind auch nicht zu verachten. Gut, man kann auch in Haftung genommen werden. Aber unterm Strich eignen sie sich schon als Wertanlage.
Die Rente (wie die Amis) drauf setzen, würde ich allerdings nicht.
 

14.10.19 09:24
2

2856 Postings, 2085 Tage dafiskosDass alle Zentralbanken

uns suggerieren wollen, es könne hier noch einen fließenden, sicheren und zum Wohle aller gesteuerten und kontrollierten sanften Übegang ohne Einschnitte und Maßnahmen, die auf alle massivste Wirkungen haben werden, geben könnte, dient nur einem Zweck:

Mit Nebelwerfern den Blick auf die Tatsachen zu verschleiern. Und damit begründete Angst und Panik zu verhindern.

(Ein "Rückweg" zur Wertedeckung und Beibehaltung der jetzigen Währungen ist übrigens ausgeschlossen, schon alleine auf Grund der schieren Größe der Missverhältnisse, das müsste viele viele Jahrzehnte wenn nicht sogar Jahrhunderte dauern ..... Zentralbanken versuchen es ja auch gar nicht mal mehr ... sieht doch jeder ....- der es sehen will -....)  

14.10.19 10:21
5

2559 Postings, 837 Tage ResieIn den letzten 12 Jahren ...

haben sich die Schulden verdoppelt . Sollte dieses System nicht vorher krepieren ,werden diese sich bis 2030 wieder verdoppeln . Möglicherweise ist das viel zu konservativ ,mit Blick auf all die Probleme, mit denen die Welt in den kommenden zehn Jahren zu kämpfen haben wird ,gerechnet.  Dann wird sich eine globale Schuldenlast von 500 Billionen $ angesammelt haben . Eine halbe Billiarde Schulden ist eine Menge, die sich buchstäblich niemand mehr vorstellen kann. Doch nehmen wir an, dass die Zinssätze bis dahin auf  10 % steigen müssen und in solchem Fall würde eine globale Zinsrechnung von 50 Billionen $ pro Jahr ! anstehen .
"Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion, oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem." (Ludwig van Misses)
Die Versicherung gegen Finanzkatastrophen ist und bleibt das Gold. Deshalb horten es ja die Notenbanken und zwar physisch und nicht als ETF.  

14.10.19 10:28
1

2856 Postings, 2085 Tage dafiskosBisher funktioniert

diese (Nicht-)"Informations"- Politik und die zugehörigen Methoden und Inhalte der Zentralbanken noch prächtig, genau so wie sie auch funktionieren sollen.
Für mich unstrittig ist jedoch, dass Zweifler und Genauer-Hinschauer schon mehr werden. Besonders auffällig ist das im Bereich der "Währungsfachleute" im Bankenbereich., hier gibt es "komischrweise" immer mehr ZB-Kritiker, ja sogar ZB-Abtrünnige und Währungskritiker ....wo doch eigentlich gerade in schwierigen Zeiten gerade dort die "Mitstreiter" und "Unterstützer" doch eigentlich mehr werden sollten .....

Dieser zunehmende Trend kann nur weitergehen. Aber nicht ewig. Denn dieser Trend heisst im Klartext nun: Die Mehrheit aller Währungsteilnehmer und des Kapitals insgesamt GEGEN die Zentralbanken.

Ja ich weiss, es fällt sehr sehr schwer, diese Umkehr zusehen. Aber sie IST.

Stille Hauptaufgabe für Zentralbanken besteht nur noch darin diesen Grenzpunkt der Massen zu erkennen, an dem sie nicht mehr steuerbar wäre, maximal auszureizen und genau dann VORHER zu handeln, wenn es das Gros der Währungsteilnehmer eben gerade NOCH nicht tut, aber unmittelbar tun würde (also die Vorkehrungen dazu bereits getroffen hat, sich festgelegt hat, die Planung dazu abgeschlossen hat). Denn NUR genau dieser Zeitpunkt stellt auch für die ZBs  - letztmalig- die universelle maximale Machtpotenz für IHRE AKTIONEN und Maßnahmen zur Rettung ihrerselbst bereit, da dies auch gleichzeitig der Moment der größten Statik, Passivität, Hilflosigkeit und Abhängigkeit und Verwundbarkeit aller Marktteilnehmer ist.
 

14.10.19 10:47
1

307 Postings, 391 Tage Force MajeureKatjuscha

Also wenn es eine Angst gäbe, dann die noch mehr von dem Verdienst abgeben zu müssen.

Allerdings soll derjenige essen, der arbeitet, denn sonst kann er seiner Funktion bald nicht mehr gerecht werden und zudem die Anderen mit stützen zu müssen. Ja, wir alle lieben den Sozialstaat, die Titte der Wohlfahrt.

Die Umverteilung läuft ja nicht von Reich und Superreichen zu Arm, sondern auf Kosten des Mittelstandes. Der hat in der kürzlichen Vergangenheit unwesentlich aufgemuckt. Die Gehälter hierzulande mögen hoch sein, doch weder Niedriglöhner noch Mittelstand ist es möglich Vermögen, bzw Rücklagen zu bilden. Und das bei der desolaten Rentenfinanzierung. Und den falschen Versprechungen bei Riester, Lebensversicherungen usw.

Für all die geleistete Arbeit, wegen der Gerechtigkeit und Umverteilung, am Ende betrogen zu sein, das mögen die Befürchtungen sein.

Unter Adenauer lag der Spitzensteuersatz bei über 90%. Verglichen damit und um dies zu erreichen müsste man heute 600.000€ pro Jahr verdienen. Jetzt soll noch der Goldkauf ab 1000€, nicht mal mehr eine Unze, offen gelegt werden.

Unter welchen Regierungen in den letzten 40 Jahren sind denn all die von Ihnen o.g. Entitäten zustande gekommen. Also die ganze neoliberalistische Politik und Wirtschaft. Die Lobbyisten werden von der Wirtschaft gekauft und deren Interessen entspricht kaum denen ihrer Wähler.

Bei ökonomischen Gewinnen und sinkender Arbeitslosigkeit sollte das Sozialbudget normalerweise sinken. Stattdessen lautet die Meldung: 965,5 Milliarden Euro Sozialausgaben erreichten neuen Rekordwert.

"Nach dem Motto "Da geht noch was" sattelt die Politik Jahr für Jahr drauf: eine Ausgabenkurve, die steil nach oben zeigt. Auch gegenüber dem Vorjahr sind die Sozialausgaben wieder um 3,9 Prozent gestiegen - obwohl die Preissteigerung niedrig war, die deutsche Volkswirtschaft seit Jahren boomt und die Arbeitslosigkeit überschaubar ist." süddeut. Zeitung


 

14.10.19 10:53
2

1719 Postings, 2272 Tage barmbekerbrietUnd die Leute...

werden dennoch nicht schlauer werden. Und der Hammer ist, am Ende des Artikels wird das Smartphone als die Lösung aller Probleme präsentiert. Von Bargels ist keine Rede. Komisch ?

Sparkasse Störung: Online-Banking, Geld abheben und bezahlen nicht möglich
https://www.pcwelt.de/news/...25175130407&lid=1257507&pm_ln=3

Gruß in die Runde
barmbekerbriet  

14.10.19 10:54
2

2856 Postings, 2085 Tage dafiskosDer überwiegende Teil

der Währungssystembenutzer verspürt bereits "Angst", allerdings noch als nicht rationalisiertes, unklares, ungreifbares und nur Unwohlsein erzeugendes vages Gebilde. Noch fällt ein Abspalten und Verdrängen leicht.
Je früher ein Mensch seiner eigenen Angst ins Auge sehen kann, desto eher ist er frei davon, und: ... hat er mehr Freiheit als vorher ....

Mein Ziel ist es weder Ängte zu "machen" noch zu "schüren". Dagegen möchte ich Ansatzpunkte reichen, sowohl rational als auch (das weniger, aber doch) sich des selbst Gespürten - auch der Ängste - bewusster zu werden und seinen eigenen Weg bewusst und geplant handelnd zielstrebig gehen zu können.

(Mir ist auch klar, dass viele Menschen hierfür eben nicht bereit sind und sein werden, zumal dies auch die harte und arbeitsreiche Entscheidung zur Selbsständigkeit und Freiheit beträfe. Das akzeptiere ich, sogar mit der Folge von Angriffen, wie z.B. "Dummschwätzer", "Langweiler", "Hetzer", usw. .... , eben bis genau zur Grenze des Gesetzlichen).  

14.10.19 11:06

4887 Postings, 3046 Tage SilverhairIch habe jetzt mal

den USA Außenhandel gesucht.
Was man findet, sind Statistiken über Defizite von 2017.
Berichte über die letzte Dekade, beginnend mit dem "vorige Woche beendetet" Unabhängigkeitskrieg.
Pausenlos bricht China ein. Täglich. Jetzt liest man vom guten 1. Halbjahr - na was denn nun?
Von Dtl oder der EU, am besten von ungeliebten VWen kriegt man Daten besser.
Nur bei den Amis gibts Nichts, davon auch nicht viel.
Defizite von anno oder wie es Trump paßt.
Aber das auch nur in %en.
3 % können viel aber auch wenig sein, fehlt die Basis.

Warum rechnen die Leute nicht mal die Parteistatistik , die stets bei 10 -30% liegt auf Mitglieder um?
Warum sagt niemand, dass es "insgesamt !" nur 2 Mio Parteigänger in Dtl gibt.
Bei 83 Mio sind das 2,4 %.    Oder 0,6 % CDU  = Massen/Volks-Partei    :-D
Wie gesagt (besser NICHT gesagt) die SED lag allein bei 13,5 % Anteil.....
- natürlich "gezwungenermaßen".... mußte man so reden, wie die es wollten.
Heute kann jeder frei und offen sprechen. Sicher - aber nur 1 x.  

14.10.19 11:19
2

355 Postings, 361 Tage MambaResie #886 -

Sollte infolge einer Weltwirtschaftskrise die Wirtschaft um 30% einbrechen , was bei einer Depression durchaus möglich , sogar wahrscheinlich ist, dann wären diese 50 Billionen $ , welche dann als Zinsen zu zahlen wären , so hoch wie das Welt-BIP !! Unmöglich diese Summe zu bedienen .  

14.10.19 11:37

123 Postings, 364 Tage nanny1@Resi

meine Einschätzung geht eher zur Bargeldabschaffung und damit die Ermöglichung hoher negativer Zinssätze (-10%).

Anders lässt sich das vom Goldstandard entkoppelte System auf Dauer nicht aufrechterhalten.

Dann erscheinen nämlich die 2 % Dividende mancher Aristokraten auch wieder attraktiv.  

14.10.19 11:45

2856 Postings, 2085 Tage dafiskos" ...diese Summe bedienen..."

Kein Mensch und keine von Menschen geführte Organisation mehr hat eben das als Ziel, weder im Wort als noch in der Tat.
Ds WISSEN wir doch.
Diese Ziel besteht NUR noch in menschlichen Träumen.

Unschwer also eigentlich zu erkennen, was das REALISTISCHE Ziel IST.
Wenn da nicht die menschlichexistentielle ausserordentliche weit darüber anzusiedelnde Wichtigkeit der Träume wäre ..... ;-) ...  

14.10.19 11:47

123 Postings, 364 Tage nanny1Ich meine, wie stellen die sich das vor

Viele Aktien und Immobilien auf 1/4 des heutigen Wert korrigieren, nur damit man 10 %ige Bund ausgeben kann - da kann nicht nur Lehmann zu sperren...  

14.10.19 12:00

2856 Postings, 2085 Tage dafiskosNanny1

"Negastiv-Zins", also eine tatsächliche breite Enteignung von -10% und oder mehr wäre auf Grund der Mentalitäten der Währungsnutzer allerhöchsten in D vorstellbar / umsetzbar oder nur auch in quasi- Diktaturen ausserhalb Europas, die sowas repressiv durchsetzen könnten.
Keinesfalls aber in den südeurop. Ländern.

Alle anderen - wenn dann noch einigermaßen freiheitlich demokratischen - hätten bei dieser Form und Höhe der Enteignung m.E. bereits Bürgerkrieg. Ausserdem würden dann auch Mensche verhungern .....

Allerdings ist für mich sogut wie sicher, dass die (bereits ja vorhandenen) Gesetze zur Vermögensenteignung, welcher Art auch immer, sich überall ausbauen werden, ganz automatisch. Von dem Wort "Zins" wird sich die Masse verabschieden dürfen, bis wieder ein funktionierendes "Geld" als die Wirtschaft abbildendes  Handels-Instrument geschaffen wird / worden ist.
Das Wort "zins" wird jedoch am Leben gehalten werden (im Sinne von Nebelwerfern, s.o).

Und das kann  dauern oder auch nicht, je nach dem wie sich Zbs und Staaten einig sind und werden .....  

14.10.19 12:12

2856 Postings, 2085 Tage dafiskosUnd, welche der vorhandenen Schulden

in der Realität noch "gedeckt", "bedient", "beglichen" werden können und überhaupt "Bestand haben" werden, kann von niemandem und nie mehr vorher abgeschätzt und definiert werden.
Die Lösung ist dann sowieso dem letztlich hier immer geltenden Chaosprinzip (auch das wissen wir / haben wir erfahren aus der Geschichte) unterlegen.
Es wird also ein Hauen und Stechen, noch weit mehr als jetzt schon. So oder so.(= Das für mich EINZIGE noch Pronostizierbare).  

14.10.19 12:17
2

307 Postings, 391 Tage Force Majeure@KATHA2

Ihre Wortmeldungen sind nur sich immer wiederholende Sterotypen.

Es bestreitet doch niemand, dass  wer die Machtverhältnisse in Frage stellen will - global, wie auch national -, deren ökonomische Grundlage kritisiert.

Bezüglich der nicht wahren wieder einmal hinterfotzigen Unterstellungen, wird weder ein Kotau vor den Mächtigen gemacht noch besteht eine Ausländerfeindlichkeit. Wer keine anständigen Argumente hat greift erst mal persönlich an. Damit fallen Sie auf.

Was gut war und schlecht gemacht wurde sollte natürlich in Zukunft wieder gut und besser werden. Also kann es eben nicht bleiben wie es ist. Alte Dinge neu zu tun ist die geschichtliche Entwicklung.

Sie erzählen nichts Neues, nur Schlagworte: Finanzkrise, Finanzkapitalismus, Wachstums- und Profitzwang. Diese Begrifflichkeiten sind nicht für SED-Einheitssozialisten  reserviert. Aber erklären Sie mal, Sie Abstrakt-Denker. Was am Ende bleibt, ist jammernde Kapitalismuskritik.

Der Narzismus bei den Linken ist doch immer wieder auffällig. Vergleichbar z.b. überzeugten Christen, die vorgeben Gott (oder eben Marx) gefunden zu haben und die einzige Rettung zu kennen.

 

14.10.19 12:41

2856 Postings, 2085 Tage dafiskosNochwas :

Warum für mich ein "Minuszins" von -10% oder mehr am allerwenigsten in den USA denkbar /praktizierbar wäre: Schon jetzt hat der durschnittliche (auch : die Mehrheit) aller Haushalte dort nur wenige hundert ? auf der Kante. Und das selbst bei laufenden sehr "hohen" Einkommen und "Verpflichtungen" und "Schulden". Kein anderes Land als große Wirtschafts- und Finanz- Nation dieser Welt bewegt sich bereits jetzt in dieser Breite an der superharten Grenze der Massen-und Bürgerpleiten und der finanziellen Bestreitbarkeit des ganz grundlegenden lebens ..... ganz abgesehen von der Unternehmenslamnschaft, da siehts relativ auch ähnlich aus .....
.... und das Potential zum inneren Rumpeln hat die USA, mit Trump mehr denn je in den letzten 70 Jahren ....  

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