Deutsche Post

Seite 1094 von 1103
neuester Beitrag: 13.05.21 18:31
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 27560
neuester Beitrag: 13.05.21 18:31 von: Rastamann Leser gesamt: 5682283
davon Heute: 2175
bewertet mit 42 Sternen

Seite: 1 | ... | 1092 | 1093 |
| 1095 | 1096 | ... | 1103   

09.04.21 23:24

7440 Postings, 3675 Tage ChartlordDas Ende mit lustig

Für alle, die bei der Post auf "günstigere Kurse" an der Seitenlinie gewartet haben ist die Uhr abgelaufen.
Dagegen ist ab Montag für viele Großanleger der Zeitpunkt gekommen, jetzt sofort auf unlimitierte Start-buy-Orders umzuschalten um in dem jetzt kommenden Ansturm wenigstens ein paar Aktien abzubekommen. Natürlich ist es zu früh um verlässlich auf das Ergebnis des laufenden Jahres zu schließen, aber schon die ersten Analysten haben daraufhingewiesen, dass das Ergebnis im ersten Quartal so weit über ihren eigenen bereits angehobenen Erwartungen liegt (= über 40%), dass der bisherige Erwartungsrahmen gesprengt worden ist.

Niemand darf in der gegenwärtigen Geschäftslage der Post auf Gewinneinbrüche in den nächsten Quartalen rechnen. Damit werden die jetzt vorgelegten Zahlen zur Grundlage für eine veränderte Größenordnung. Die noch immer nicht vorhandenen Großrechner rechnen dabei oftmals mit Multiplikationsfaktoren wie sie zum Beispiel bei Quartalsergebnissen auftreten können. Ungenauigkeitsfaktoren, die dabei auftreten können, werden somit zumindest vorläufig zum neuen Bewertungsrahmen. Bei 1,9 Milliarden € wären 100 Mio. € eine brauchbare Größenordnung, so dass die Rechner für 2021 vorläufig von 1900 Mio. € im ersten Quartal und jeweils 1800 bis 2000 Mio. € in den nächsten drei Quartalen hochrechnen.
Das ergibt 7300 Mio. € bis 7900 Mio. € EBIT in diesem Jahr als Rahmen. Nach 38% Abzüge für Steuern usw. würde der Rahmen des Gewinns nach Steuern auf 4526 bis 4898 Mio. € ansteigen.

Bei 2,0 € Dividende (= kostet 2480 Mio. €) würden noch 2040 bis 2418 Mio. € für Rückkäufe "übrig" bleiben.

Und bitte nicht denken, dass im nächsten Jahr ein Gewinneinbruch kommt.
Da muss man pandemiebedingt midestens noch einmal so ein Jahr erwarten, denn es muss ja die ganze Welt geimpft werden.
Danach jedoch sind auf jeden Fall soviele Aktien zurückgekauft worden, dass das erhebliche Auswirkungen auf die verbleibende Anzahl der dividendenberechtigten Aktien haben wird. Für weit über 5 Milliarden € bekommt man eben immer ein große Anzahl, selbst wenn man weit über 100 € bezahlen muss.

Und was passiert, wenn ein Weihnachtsquartal von sagen wir mal 3200 Mio. € zu Stande kommt ?

Es liegt eben ein Gewinnsprung vor, mit dem keiner - außer mir, aber nicht so schnell und auf einmal -gerechnet hat.

Entsprechend müssen wir auch in den kommenden Monaten mit weiteren Nachrichten von/über die Beschaffung von Betriebsmitten der Post rechnen.

Der Kurs wird auch anspringen, da der Faktor massiver Gewinnsprung während laufender Aktienrückäufe eine extreme Nachfrage auslöst. Das wird zu Überhitzungen führen, deren Ende nicht vor dem Ende dieser neuen Geschäftszahlen liegt.

Alles Gute

Der Chartlord  

10.04.21 11:49
1

7440 Postings, 3675 Tage ChartlordAuch mit der Post

Ich habe soeben die Unterlagen für die diesjährige Hauptversammlung am 6.5. um 10.00 Uhr erhalten.
Darin enthalten sind auch die schriftlichen Vorschläge für die HV zur Abstimmung. Extrem umfangreich sind die neuen Beschlussvorschläge für die Neufassung der am 27.4.2022 auslaufenden Genehmigungen zum Aufkauf von eigenen Aktien.
Ein Punkt umfast dabei ganz besonders auch die Einziehung und Ausbuchung der aktien und die damit verbundene Herabsetzung des Eigenkapitals.
Die großen Rückkäufe sollen zum ganz großen Teil dafür verwendet werden. Die mengenmäßige Beschränkung liegt bei 10% des Grundkapitals bis zum 5.5.2026.

Alles Gute

Der Chartlord  

10.04.21 19:04

11 Postings, 765 Tage rpmarsKennt

einer denn einen guten Optionsschein, könnte man am steigenden Kurs doppelt partipizieren.
 

11.04.21 03:56
1

7440 Postings, 3675 Tage ChartlordAnders als in früheren Jahren,

wo wir bei den Zahlen immer von Quartal auf das gleiche Quartal des Folgejahres geschaut haben, ist das in der jetztigen Zeit nicht mehr möglich.
Statt dessen werden wir von Quartal zum nächsten Quartal hangeln und die gestiegenen Veränderungen zum Vorjahr erleben. Wieviel das ausmacht, lässt sich nur mit Felix Felicis (= Glück in flüssiger Form aus Harry Potter) vorahnen. Ein Schluck und alle kommenden Kurse werden sogar noch übertroffen, zwei Schlucke und die Gewinne...

Ich gehe davon aus, dass sich das erst mit den Zahlen des ersten Quartals der nächsten Jahres wieder etwas den früheren Vorgehensweisen annähern wird, wobei jedoch das Niveau dieses Jahres als Basis erhalten bleiben wird. Dann werden wir immer mehr ins Nostalgische abtrudeln, und uns voller Wehmut daran erinnern als :

"Wisst ihr noch als wir die Post für unter 100 € kaufen konnten ?"

"Ja, jetzt muss man hoffen, dass man sie für 120 € bekommt."

Selbst wenn man jetzt nach den vorgelegten Zahlen des ersten Quartals auf die Rekordzahlen des dritten Quartals des Vorjahres schließen würde um auf die kommenden Zahlen des zweiten Quartals dieses Jahres hochzurechnen, so wird das nicht klappen, weil zwei Gewinnsprünge dazwischen liegen, und die einst bejubelten 1377 Mio. € längst weit überholt sind. Da kann es sein, dass selbst 1977 Mio. € im laufenden Quartal übertroffen werden. Aber der eigentliche Unterschied kommt nicht auf den kurzfristigen Betrachtungswinkel zu Stande. Hier wird das ganze Ausmaß erst im Laufe der nächste drei Jahre zu sehen sein. Es ist die Kontinuität des Wachstums, das auch nach Beendigung der Pandemie nicht wieder verschwindet, sonern erhalten bleibt.

Ich gehe davon aus, dass jetzt über das Wochenende bestimmte Varianten einer neuen, ganz langfristigen Entwicklung der Post den Großrechnern vorgelegt werden, die möglichst schnell ein angepasstes Kaufverhalten ausrechnen müssen. Geschäftsentwicklung und Kursziele sind dabei nur mit extremen Abschlägen berechenbar, die aber trotzdem noch sehr viel Platz nach oben lassen. Zu groß ist der Abstand von den selbst günstigesten Schätzungen zu den vorgelegten Zahlen. (Jeder kann ja hier im Forum nachlesen, dass selbst ich nur mit 1500 Mio. € mal vier für 2021 hochgerechnet habe.) Wie wird der Markt reagieren, wenn die Post für das zweite Quartal mit dann voll laufenden Impfstofflieferungen 2,X Milliarden € EBIT vorlegt ? Wie wird aber erst die Post reagieren, wenn die Zahl der Selbstmorde aus Frust die Postaktie nicht im Depot zu haben die Anzahl der Coronatoten übersteigt ? (grins) Kommt da eine Trostausschüttung ???

Und nein ! Ich werde mir keine Kugel in den Kopf schiessen oder aufhören hier im Forum zu schreiben, weil die Post die 318 € deswegen nicht erreicht, weil der Vorstand zuvor einen Aktiensplit von 1 zu 10 vornehmen lässt, und die Post dann nur noch mit 80 € gehandelt wird.

Tempora mutantur, nos et mutamur in illis - ego at non.

Der Chartlord  

11.04.21 10:28
1

75 Postings, 37 Tage Mr. Millionäre@Chartlord

Wissen Sie schon was genaues wann der Aktiensplit durchgeführt werden soll ?!

Das wird nochmals zu einer Kurssteigerungen führen !    

11.04.21 11:02
1

173 Postings, 3273 Tage AntySell on good News

oder doch All in 3er Hebel  

11.04.21 18:34

2361 Postings, 1553 Tage AktienvogelAnty

11.04.21 20:39
1

724 Postings, 3525 Tage primärson@ mr. millionäre

der aktiensplit wird am dienstag den 04.05.2021 mit 1:4 durchgeführt  

12.04.21 02:28
1

7440 Postings, 3675 Tage ChartlordÄh Leute das war ironisch gemeint

Natürlich ist mir kein Aktiensplit bekannt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, was das in der gegenwärtogen Lage bringen soll.

(Bin noch am rechnen)

Der Chartlord  

12.04.21 07:53
1

151 Postings, 811 Tage ZukunftsmusikAktiensplitt ist doch quatsch...aber...

immer mehr positive Nachrichten...vielleicht ist es einigen Jahren soweit...hier was aktuelles aus dem Aktionär...

https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...er-weiter-20228651.html

Deutsche Post Immer weiter...

Am Freitag war es wieder einmal so weit: Die Deutsche Post hat aufgrund einer erneut starken Geschäftsentwicklung ihre Gesamtjahresprognose angehoben (mehr dazu lesen Sie hier). Nun melden sich die Analysten zu Wort - und sehen für den DAX-Titel zum Teil noch reichlich Luft nach oben.

So hat etwa die DZ Bank das Kursziel von 54 auf 57 Euro erhöht. Analyst Dirk Schlamp sprach von einem Traumergebnis in der Expresssparte, lobte aber auch die Entwicklung in anderen Bereichen. Er betonte, der Start ins Jahr 2021 sei so dynamisch gewesen wie noch nie.

Goldman Sachs stuft die Post-Aktie indes weiterhin mit "Conviction Buy" ein. Patrick Creuset zeigte sich von den Vorab-Eckdaten positiv überrascht und beziffert das Kursziel weiter auf 56,00 Euro.  

Am bullishsten ist indes JPMorgan: Die Experten der US-Großbank raten unverändert zum Kauf, sehen den fairen Wert aber jetzt bei 68,47 Euro. Zuvor waren es noch 55,96 Euro.

Auch DER AKTIONÄR ist für die Anteilscheine des Logistikriesen nach wie vor optimistisch gestimmt. Langfristig orientierte Anleger können beim Blue Chip an Bord bleiben. Der Stopp sollte auf 36,00 Euro nachgezogen werden.
 

12.04.21 10:55

1593 Postings, 2840 Tage LaterneDP

Man sieht aber heute nicht die großen Fonds kaufen, es sind
nur Kleinanleger und die Positionen sind auch überschaulich.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

12.04.21 10:58
1

3016 Postings, 3788 Tage TheodorSLaterne

die Fondsmanager sind noch im Montagmorgenmeeting, trinken Kaffee und flirten mit ihren Sekretärinnen.
Die kaufen schon noch.  

12.04.21 11:17
2

7440 Postings, 3675 Tage ChartlordNee

Goldman hat seine letzte Einschätzung genau am Tag vor den Zahlen angepasst.
Das wird sie wie ein Schlag mit dem Hammer treffen.
Die Jagd hat begonnen, das sieht man an den weit auseinander liegenden Schätzungen der Analysten.

Mir ist es bisher nicht gelungen auch nur ansatzweise abzuschätzen wohin in diesem Jahr die Reise geht.
Einzig der Ausblick auf das nächste Jahr lässt abschätzen, dass es eher nicht zu noch einem weiteren Gewinnsprung kommen wird. Ich schätze, dass in 2022 die Entwicklung der Post mit plus 3 bis 4 % zu dem noch nicht einmal ansatzweise abschätzbaren Ergebnis dieses Jahres kommen wird. Bei allem, was recht ist, so sind selbst 8,X Milliarden € EBIT in diesem Jahr noch realistisch, denn im ersten Quartal waren die Coronalieferungen noch nicht auf dem Maximum angekommen, das wird sich im Jahresverlauf noch weiter steigern.

Ich nehme mal allen Mut zusammen und rechne mal mit 8,0 Milliarden € EBIT. Ziehe davon die bekannten 38% für Steuern usw. ab, und komme auf 4960 Mio. € Gewinn, der voll ausgeschüttet werden wird. L E U T E  !!! Das ist mehr als 2020 als EBIT erreicht wurde (4800 Mio. €). Und ein Weihnachtsgeschäft, das den Namen verdient, ist nicht darin enthalten. Da darf man nicht zittern, wenn man an 9,X Milliarden € denkt.

Aufwachen !

Miesmacher aller Foren vereinigt euch !

Hier besteht extreme Gefahr, dass der Chartlord wieder einmal mit seinen Prophezeihungen recht behält !

(Anmerkung) : Noch ist es für mich etwas zu früh, aber ich erwarte, dass der Tag in diesem Jahr kommen wird, an dem ich schon in 2021 die Post auf Kurs 118 € steigen sehe. Ich muss bloß aufpassen, dass keiner der Miesmacher bei mir vorbei kommt, und den Hausanschluß der Stromversorgung kappt.

Ich halte es da wie einst Bobby Fischer, dessen höchstes Gefühl es war den generischen Willen zu brechen.
Ich halte es wie ein Koch in der Küchenschlacht und führe diesem Forum mal "Miesmacher am Stiel" vor.

Alles Gute

Der Chartlord  

12.04.21 11:22

6 Postings, 1115 Tage IsotrexReinvestieren der Dividenende

Hallo zusammen,

hätte mal wieder eine Frage, diesmal zum Thema reinvestieren der Dividenden.

Meine Position bei der Post ist noch nicht so riesig, dass es sich lohnt eine Extra Order mit der Dividende auszuführen.

Wie handhabt ihr das aktuell? Wie habt ihr das früher gemacht, als eure Positionen auch noch kleiner waren?

Hier mal meine Überlegungen:
- Dividende plus Eigenkapital nehmen, um die Position auszubauen
- Dividenden von allen Depotwerten zusammenführen und in einen ETF investieren (Bekomme das ganze Jahr über kleine Dividenden von verschiedenen Titeln und manchmal halt einen größeren Brocken wie bei der Post)
- Dividende der Post ansparen und nach 2-3 Jahren zukaufen (macht eher wenig Sinn in meinen Augen)

Gibt es noch weitere Ideen?

Beste Grüße Isotrex  

12.04.21 13:11
1

3100 Postings, 2150 Tage XaropeDP: Isotrex

Hab nur divi Aktien oder ausschüttende ETFs.
Ich lass alles bissl sammeln und schaue dann in meiner watchliste, oder so, in was für werte ich ev. investieren könnt.
In die gleichen Werte investiere ich nicht nochmal.

Das wäre aber wohl eher ein Thema für einen eigenen Thread.  

12.04.21 18:10

3 Postings, 48 Tage oldsaeck68Chartlord 118

Meine letzten 500 Postaktien habe ich letztes Jahr für 24.-? gekauft, mit der Vorstellung die Hälfte bei steigendenden Kursen wieder abzustoßen. Weil ich  ein Luxusproblem habe. "Klumpenrisiko". Wenn die Kurse steigen und steigen (Chartlord: 118.- in 2021)  dann bin ich noch mehr als bisher sehr einseitig investiert. Selbstverständlich, wenn ich das Geld nicht brauche, wo soll ich es sonst sinnvoll investieren? Das ""Klumpenrisiko" dürften noch mehr von euch haben, vor allem  je weiter die Kurse steigen. Superproblem!
Oder bade ich wie Dagobert Duck. in meinen Postaktien? Hm.

Viel Freude mit euren Gewinnen
oldsack68  

12.04.21 19:00
1

8 Postings, 2999 Tage horstius"Klumpenrisiko"

Einen DP-Klumpen dürften hier einige haben. Insbesondere die, die meist schon länger im Forum sind, beharrlich dabei bleiben mit Ziel "318". Ich selbst habe das Risiko schon zweimal mit drastischem Kursrückgang erlebt und ausgesessen mit einem 999er Goldlklumpen.
</p

horstium  

12.04.21 22:17

243 Postings, 5447 Tage Spatz1aman muss auch einmal Danke sagen

wenn es bei ARIVA bei jeder DAX- Aktie so einen Experten wie " Chartlord" geben würde, könnten alle Ariva - Leser  reich werden. Chartlord " Danke " für deine fundierten Beiträge.  

12.04.21 22:40

2361 Postings, 1553 Tage Aktienvogel..

Ich danke dem Lord auch. Mich hat es vor einem halben Jahr veranlasst deutschen Post zu kaufen. Und auch wenn es eine Binse ist. Klumpenrisiko bedeutet auch Klumpenchance. Ich habe mich selten so wohl gefühlt ;-)  

13.04.21 04:02
5

7440 Postings, 3675 Tage ChartlordMeine neue Rechnung

Ich hatte gestern früh geschrieben, dass ich noch rechne. Jetzt habe ich eine vorläufige Rechnung aufgestellt.
Sie beinhaltet Varianten der gegenwärtigen (=2021) Ertragslage und den daraus resultierenden Aussichten zu den Aktienrückkäufen.

Zuerst gebe ich mal die möglichen Varianten zur Geschäftsentwicklung an :

1. Die Post hat nur im ersten Quartal ein außerordentliches Ergebnis erzielt und wird für die anderen drei Quartale nur plus 4% Wachstum zu den Zahlen aus 2020 erzielen. Das macht grob gerechnet ein Plus von (1 X 1300 + 3 X 50) 1450 Mio. € EBIT zu dem Ergebnis von 4880 Mio. € also eine Summe von 6330 Mio. € für 2021. Das ist zwar möglich, aber sehr unwahrscheinlich, da es faktisch einen Einruch der Geschäftstätigkeit nach dem ersten Quartal bedeuten würde. Daher verfolge ich diese Variante nicht weiter.

2. Die Post setzt ihre Geshäfte im zweiten und dritten Quartal so wie im ersten Quartal fort. Dazu ein entsprechnd höheres Ergebnis im Weihnachtsgeschäft des vierten Quartals. Das ergibt (3 X 1900) 5700 Mio. € in den ersten drei Quartalen und 2500 Mio. im vierten Quartal, insgesamt also 8200 Mio. € EBIT in 2021. Das ist ein möglicher Wert.

3. Die Post steigert ihre Gewinne durch die in dieser Zeit steigende Produktion der Impfstoffe auf 2100 Mio. € im zweiten Quartal; und durch die auf maximaler Produktion der Impfstoffe im dritten Quartal sogar auf 2200 Mio. €. Im vierten Quartal wird der Wert des dritten Quartals beibehalten und um den Weihnachtsumsatz auf 2800 Mio. € gesteigert. Das ergibt in der Summe 9000 Mio. €. Das ist ein möglicher Wert.

4. Die Post steigert ihre Gewinne überproportional weiter, weil die weltweite Belieferung mit den Impfstoffen den Umfang über die in Nr. 3 dargestellten Werte hinausgeht. Hier sind nur grobe Schätzungen möglich, die aber weit über den Zahlen aus Nr. 3 liegen. Ich halte eine Steigerung von 300 bis 400 Mio. € in jedem weiteren Quartal bis einschließlich dem zweiten Quartal 2022 für möglich. Das würde grob gerechnet (1900 + 2200 bis 2300 + 2500 bis 2600 + 3400 bis 3500) 10 000 Mio. € bis 10 300 Mio. EBIT ergeben. Auch das ist ein möglicher aber eher unwahrscheinlicher Wert.

Aus den Varianten 2, 3 und 4 ergeben sich nach den bekannten Abzügen für Steuern usw. von 38% die Gewinnsummen :

a) 5084 Mio. € in der Variante 2
b) 5580 Mio. € in der Variante 3
c) 6200 Mio. € bis 6386 Mio. € in der Variante 4

Soweit die Grundlagen, aus denen sich die Entwicklung im nächsten Jahr hochrechnen lässt :

Variante 2 würde ein "normales Wachstum" genau wie Variante 3 ausmachen und jeweils + 4 % auf entsprechend 8530 Mio. bzw. 9360 Mio. € ergeben. In Variante 4 jedoch würde das oben beschriebene Wachstum der ersten beiden Quartale 600 bis 800 Mio. betragen; sowie das dann auch wieder reduzierte Wachstum auf 4% zusammen (3100 bis 3200 + 3400 bis 3500 + 2 X 3600 + 600) = 13 700 bis 15 500 Mio. € EBIT ergeben. Das halte ich für den oberen Rand der kommenden Entwicklung, aber dennoch schon für möglich.

Damit stellt scih die Frage wie wird sich die daraus resultierende Ausschüttung auf die Kurse auswirken.
Ich gehe mal davon aus, dass die Aktienrückkäufe aus dem Gewinn aus 2020 die umlaufenden Aktien von 1240 Mio. Stück bei einem Durchschnittskurs von 60 € rund 17 Mio. Aktien zurückkaufen. Dann wären für 2021 nur noch rund 1223 Mio. Aktien dividendenberechtigt.
Auch wenn der Gewinn höhere Dividenden ermöglicht, so sehe ich eine weitere Anhebung um wieder 20 Cent auf 1,55 € für 2021 als gut möglich, was dann insgesamt 1896 Mio. € kostet. Es würden also zu den Werten aus a,b und c entweder 3188, 3684 oder gut 4300 Mio. € für weitere Rückkäufe "übrig" bleiben.

Auch wenn die Kurse dann mehr als verdoppelt sein werden, so ist die Summe für die weiteren Rückkäufe mehr als verdreifacht. Damit würden deutlich über 25 Mio. Aktien bei einem Durchschnittskurs von 130 € in der Variante a) zurückgekauft werden können. Weiter in die Zukunft würde ich nicht schauen, aber zumindest für die Ausschüttung für 2022 muss man mit ähnlich hohen Zahlen für die zurückgekauften Aktien rechnen. Das würde bedeuten, dass schon lange vor 2026 die Beschränkung von 10% erreicht werden wird (= 2023 oder 2024).

Natürlich sind bei dieser Rechnung sehr viele Abweichungen möglich. Dazu zählt vor allem die künftige Dividendenentwicklung, die bei wieder 20 Cent für 2021 drastisch unter die bisherige Verwendungsgrößenordnung fallen würde. 60% aus 5084 Mio. € sind 3054 Mio. - geteilt auf dann 1223 Mio. Aktien sind 2,49 € - und immer noch über 2,0 Milliarden € für die weiteren Rückkäufe. Die künftige Entwicklung der Coronalieferungen wird nicht wie viele Anleger und Analysten meinen wieder weitestgehend zurückgehen. Alleine die aus der EU, USA und China angekündigten Vorsorgeleistungen (Reserve) wird noch auf viele Monate weitere Lieferungen bedeuten, von einer Vorsorgeimpfung von Kindern und ggf. Säuglingen ganz zu schweigen. Da steht eine Dauerversorgung weltweit noch auf dem Programm.

Viele Großanleger nehmen die vorgelegten Zahlen zum Anlaß selbst ihre eigenen Hochrechnungen vorzunehmen. Viele andere Parameter werden dabei unterschiedlich große Rollen spielen, aber immer wird dabei der strategische Horizont der Zeitschiene im Vordergrund stehen, so dass jetzt schon faktisch feststeht, dass die Anzahl der angebotenen Aktien nicht nur durch die Rückkäufe immer weiter abnehmen wird. Das bestätigt meine Prognose vom Kursverluf einer beginenden Parabel. Dabei kommt der Faktor der nächsten Zahlen noch hinzu, denn die Post wird es sich nicht nehmen lassen diese besonders früh zu präsentieren.

Eine ständig steigende Aktie wird auch ständig weiter gekauft, auch wenn die Zahlen nicht ständig weiter steigen !
(Eine Bestätigung der laufenden Zahlen ist ja auch schon eine gewisse Steigerung - jedenfalls zum Vorjahr.)

Alles Gute

Der Chartlord  

13.04.21 10:49
2

1593 Postings, 2840 Tage LaterneDP

@CL: Tierimpfungen werden folgen, da bin ich mir sicher
-----------
Beste Grüsse
Laterne

13.04.21 11:15
1

75 Postings, 37 Tage Mr. MillionäreKursziel Ende dieser Woche

13.04.21 11:17

75 Postings, 37 Tage Mr. MillionäreKursziel Ende dieser Woche

Mindestens - 50 ? -  

13.04.21 11:33
1

3016 Postings, 3788 Tage TheodorSChartlord

eine Frage:
Hat sich denn schon jemand aus dem Postvorstand Bereich Finanzen/planing/Controlling bei dir gemeldet?
Wenn die schlau wären, sie könnten einiges übernehmen:-)
Einen schönen Tag an alle.

@Laterne: ich habe nicht gesagt, dass ich bei einem Daxstand um die 16.000 die Post verkaufe. Ich habe lediglich gesagt, daß ich bei einem Daxstand von 16.000 mir Gedanken mache, die eine oder andere Position zu verkaufen, um Cash zu haben. Da ich zur Zeit mit 100% investiert bin.
Die Post wird aber wohl nicht auf meiner "Verkaufsliste" stehen......es sei denn, die Postaktie geht total steil, also Dax bei 16.000 und Post weit über 56.....
( but: wenn ich die Post verkaufe, fallen ne Menge Steuern an, mein "bereinigter" Ek für die erste Position ist mittlweile unter 5,--, und irgendwie hab ich grad keine Lust auf Steuern zahlen:-))  

13.04.21 11:50

7440 Postings, 3675 Tage ChartlordNö,

es haben sich natürlich schon einige bei mir gemeldet. Aber keiner von der Post. Momentan reicht es doch aus, wenn ich die Leute von einer guten Kapitalanlage überzeugen kann. Dazu reicht dieses Forum erst einmal aus.

Der Chartlord



P.S. Langsam kommt Wehmut auf, denn die Stunden der Kurse unter 50 € sind gezählt.  

Seite: 1 | ... | 1092 | 1093 |
| 1095 | 1096 | ... | 1103   
   Antwort einfügen - nach oben
Werbung

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln