Potential ohne ENDE?

Seite 1 von 1593
neuester Beitrag: 26.01.21 21:48
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 39822
neuester Beitrag: 26.01.21 21:48 von: oldwatcher Leser gesamt: 5925598
davon Heute: 13
bewertet mit 70 Sternen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
1591 | 1592 | 1593 | 1593   

11.03.09 10:23
70

19 Postings, 4378 Tage ogilsePotential ohne ENDE?

Kann mir mal jemand erklären warum dese Aktie in Deutschland so weinig gehandelt wird?
Wenn ich das richrig raus gelesen habe ist der Laden doch nen halbstaatlicher Immobilienfinanzierer, das heißt doch er kann defakto nicht Pleite gehen. Und bauen werden die Leute in den USA wenn der Spuck vorbei ist auch wieder. Also müsste der Laden doch in eins zwei Jahren wieder richtig abgehen! Oder was meint Ihr?  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
1591 | 1592 | 1593 | 1593   
39796 Postings ausgeblendet.

24.01.21 23:56
1

66467 Postings, 6110 Tage Anti LemmingKorr.

Also weder Windfall noch Almosen...

 

25.01.21 00:16
4

3211 Postings, 2081 Tage s1893Anti Lemming

Den hab ich gelesen damals. Danke für die Erinnerung!!! Das deckt sich auch damit was neulich Tim Pagliara gesagt hat. Er ist ein GSE Guru und sagt undenkbar für ihn das SCOTUS sich gegen en banc 5th Circuit entscheidet.

https://yo­utu.be/V54­XNM7V23E

Aber, es geht doch nicht darum das SCOTUS nen Kompromiss sucht sondern darum ob 5th Circuit "en banc" rechtens ist, oder irre ich da?

Das SCOTUS also hier ein Kompromiss vorschlägt oder nur Aktionäre vor 2008 begünstigt wäre mir neu. SCOTUS bestätigt Collins mit dem was en banc gebracht hat oder halt nicht. Und SCOTUS entscheidet ob wir 124 Mrd zurück bekommen oder nicht.



Alles nur meine persönliche Meinung und keine Empfehlung zu handeln.  

25.01.21 18:06
4

504 Postings, 1556 Tage SimonTee@s1893

ich habe das untätig letztlich nur auf die Endzeit von Trump bezogen. Natürlich haben Calabria und Mnuchin ein paar Sachen vorangetrieben. Am Ende war es mir aber nun lieber, dass die Twins nicht voreilig von Trump entlassen worden sind. Das hätte nur zu einem Riesen Aufschrei geführt.

Ich sage... der Kurs macht aktuell keinen Sinn. Es hat sich nichts zum Negativen verändert in den letzten Wochen. Von vielen ist aber erwartet worden, dass Trump tätig wird.

Aus diesem Grund

Bald begrüßen wir die 3 USD.

FREE FANNIE!  

25.01.21 20:13
1

42 Postings, 15 Tage dividendpearlS1893

Übersetzung des entscheidenden letzten Absatzes:

?... Nichts in Washington geschieht jemals ideal oder reibungslos, aber die Elemente scheinen nun vorhanden zu sein, um die zwölfjährigen Konservatorien von Fannie Mae und Freddie Mac endgültig zu beenden. Meiner Meinung nach wird der Schlüssel sein, ob das Biden-Team bereit ist, die Fiktionen über Fannie und Freddie zugunsten der Fakten und Daten aufzugeben und die Kapitalregel für Kalabrien durch eine zu ersetzen, die eher für Unternehmen und Eigenheimkäufer als für Banken gilt . Ich glaube, es liegt im besten politischen Interesse der Biden-Regierung, beides zu tun, und das wird es auch.?


Perfekte Zusammenfassung ;-)))))))  

25.01.21 20:18
1

13 Postings, 747 Tage Stovers1893 und dividendpearl

ich macht das gerade sehr gut - danke für eure Gedanken..
und ich glaube auch, dass die Wahrheit (aus politischen Gründen) genau die sein wird, dass man wie AntiLemming geschrieben hat, mit keinem Windfall rechnen kann, aber es dennoch eine gute Aktienentwicklung wird.  

25.01.21 21:00
2

66467 Postings, 6110 Tage Anti LemmingAus # 801 (letzte zwei Absätze)

Übersetzt mit DeepL und überarbeitet (fett) von mir

Die Aufhebung oder Rückabwicklung des Net Worth Sweep - sei es durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, das rückwirkend die verfassungsrechtliche Frage klärt, einen Vergleich bei den Klagen oder einen erfolgreichen Antrag auf Klageabweisung durch die Kläger im Southern District of Texas -, ein neuer risikobasierter Kapitalstandard, der auf historischen Fakten und nicht auf ideologischer Fiktion beruht, und eine angemessene regelmäßige Bereitstellungsgebühr (commitment fee) würden den Weg zur Rekapitalisierung und Entlassung von Fannie und Freddie aus der Zwangsverwaltung für das Biden-Wirtschaftsteam viel einfacher machen, als er sich für das Trump-Team herausstellte. Insbesondere würde eine vernünftige Reduzierung des notwendigen Kapitalpuffers (A.L.: viel weniger als Calibrias/FHFAs Basel 3, weil Fannie/Freddie keine Banken sind) mit Zustimmung des Finanzministeriums ermöglichen, den Zeitpunkt, zu dem Fannie oder Freddie aus der Zwangsverwaltung entlassen werden könnten, erheblich zu verkürzen, vielleicht indem diese Aufhebung mit einer Aktienneuemission verbunden wird, die einen bestimmten Prozentsatz der "angemessenen Kapitalausstattung" erreicht.

Nichts in Washington läuft jemals ideal oder reibungslos ab, aber die Elemente scheinen nun vorhanden zu sein, um endlich ein Ende der zwölfjährigen Konservatorien von Fannie Mae und Freddie Mac zu erreichen. Der Schlüssel wird meiner Meinung nach darin liegen, ob das Biden-Team bereit ist, die Fiktionen über Fannie und Freddie zugunsten der Fakten und Daten aufzugeben und die Kalabrien-Kapitalregel durch eine zu ersetzen, die für die Unternehmen und Hauskäufer und nicht für die Banken funktioniert. Ich glaube, dass es im besten politischen Interesse der Biden-Administration ist, beides zu tun, und dass sie es tun wird.

 

25.01.21 21:23
3

66467 Postings, 6110 Tage Anti LemmingHoward in # 801 liest sich erfrischend anders

als die Auslassungen der vielen Trump-Fans im Kommentarteil von Seeking-Alpha. Letztere haben stets erwartet bwz. unterstellt, dass Mnuchin und Calabria ein ernsthaftes Interesse daran hätten, die Zwangsverwaltung von FF zu beenden. Wieso haben sie es dann unter Trump nicht geschafft?

Calabria hat sich als libertärer Verfechter des freien Marktes hingestellt, angeblich mit dem Ziel, die Zwangsverwaltung zu beenden. Faktisch scheint eher aber eher ein Interessenverwalter kleinerer privater Hypo-Banken (typische Rep-Klientel) zu sein, denen die billige Fannie/Freddie-Konkurrenz vom Hals gehalten werden sollte. Dafür hat C. den GSE das Leben unnötig schwer gemacht - u. a. durch überhöhte Eigenkapitalanforderungen gemäß Basel 3, obwohl F&F keine traditionellen Banken sind. Die sind mit 4 % viel zu hoch, gemessen an der historischen Ausfallrate (ex 2008) von F&F.

Außerdem schreibt Howard, dass die FHFA die erzielten Gewinne von F&F künstlich "runtergerechnet" hat, um die Finanzlage schlechter aussehen zu lassen, als sie faktisch ist. Auch das wirkte nicht gerade förderlich für die "Befreiung" aus - und war ein weiterer Stolperstein für private Refinanzierung.

Die "Befreiung" könnte nun - aus Rep-Sicht "widersinnigerweise" - unter Biden/Yellen in die Wege geleitet werden. Howard ist sich ziemlich sicher, dass SCOTUS im Frühjahr den Net Worth Sweep kippen wird. Wenn zugleich die Eigenkapitalanforderung vernünftig reduziert werden, könnten mit der geplanten KE (je 70 Mrd. für Fannie und Freddie) das erforderliche EK-Volumen zum Beenden der Conservatorship vorzeitig (womöglich schon diesen Sommer) erreicht werden.

Die KEs dürfte sich allerdings verwässernd auf den Kurs von F&F auswirken (außer bei den Junior Preferred Shares - FNMAS), Außerdem wird die Regierung höchstwahrscheinlich ihre Warrants (79,9 %) ausüben, was nochmals verwässernd wirkt. Unterm Strich dürfte der common stock (FNMA, FMCC) dennoch deutlich steigen.  

25.01.21 21:37
5

66467 Postings, 6110 Tage Anti Lemming# 804 = Panikmache

"Bove went so far as to invoke the Lehman Brothers name. He explained that the liquidation preferences turn Fannie Mae and Freddie Mac into the next Lehman brothers because they will never have enough money to pay the securities back."

Die liquidation preferences (LP) gibt es schon seit langem, sie sind also nicht Neues.

Neu ist, dass F&F ihre Gewinne zum Ausbau des EK behalten können. Bislang flossen 100 % der Gewinne an die Regierung (via NSW). Wenn Yellen/Biden auch noch die EK-Anforderungen reduzieren (# 806), sieht es sogar deutlich besser aus. Außerdem hatte die FHSA unter Calabria die Gewinne künstlich klein gerechnet (# 806).

Die GSE sind traditionell eher eine Sache der Demokraten, die günstige Hypozinsen wollen, während die Reps in den GSE eine lästige Konkurrenz für ihre privaten Hypo-Banken sehen. Deshalb waren die Aktivitäten von Mnuchin/Calabria auch halbherzig, wenn nicht gar verlogen.
 

25.01.21 22:23
1

3211 Postings, 2081 Tage s1893Stover

Howard sagt schaut nach Washington. Yellen ist keine Pappnase und Ahnung hat die schon auch. Wer weiss was sie mit Mnuchin verabredet hat. Ich traue ihr zwar nicht aber ihr wurde ne Richtung vorgegeben. Yellen muss Geld aus f&f generieren und das kann sie nur über zwei, drei Wege. Oder anders formuliert aus nen möglichen Schäden nen Vorteil machen für Biden.

Mnuchin hat dafür gesorgt das unser liebstes Finanzministerium keinen Cent mehr bekommt.

Schau mal die Rechnung an welche Guido2 neulich gemacht hat im iHub. Das klingt nicht unreal...

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=160985877
Hab ich am 16.01 hier verlinkt.

Biden steht für Versöhnung und Einigung...ich glaube er hat noch den Raub zu "versöhnen".
Ich könnte mir eine aussergerichtliche Einigung also Settlement vorstellen.



Alles nur meine persönliche Meinung und keine Empfehlung zu handeln.  

25.01.21 22:33
1

3211 Postings, 2081 Tage s1893Dividendendpearl

Tim Pagliara und Tim Howard sind gut vernetzt.
Die labern natürlich eventuell zu ihren eigenen Gunsten...immer mit Vorsicht zu genießen. Aber was die beiden aktuell erzählen ist schon real möglich.

Ich bin ebenfalls der Meinung das Yellen kein Interesse hat dieses Thema Jahre lang mit zu schleppen. Das Risiko ist zu 100% beim Steuerzahler. Und Dividende bekommt sie nur bei Freigabe.

Die hohen Kapitalstandards waren ne Finte? CET1 ist schon hoch und könnte das sein was übrig bleibt. Davon würden alle profitieren wenn die Cap Rules verringert werden. :-) die Gründe dürften klar sein..  

26.01.21 07:54

42 Postings, 15 Tage dividendpearlWer war noch die Chefin der FED?

https://finance.yahoo.com/amphtml/news/...-lift-fannie-191838771.html
(Bloomberg) -- The Fannie Mae 30-year 2.5% mortgage bond TBA, or forward settling mortgage-backed securities, hit a fresh record high, according to data compiled by Bloomberg.Lower supply, as production instead shifts down the coupon stack, and Federal Reserve buying have helped boost the coupon ...
 

26.01.21 08:07

42 Postings, 15 Tage dividendpearlZitat aus dem folgenden Artikel von gestern Abend

...? Es ist unwahrscheinlich, dass Yellen als Finanzminister die Entfernung der GSEs aus dem Konservatorium priorisiert?...
The U.S. Senate officially appointed Janet Yellen as Treasury Secretary, ensuring she will be the first woman in history to lead the department.
 

26.01.21 08:27

2113 Postings, 3500 Tage oldwatcherdividendenpearl

..? Es ist unwahrscheinlich, dass Yellen als Finanzminister die Entfernung der GSEs aus dem Konservatorium priorisiert?...
Wie verstehst Du diese Aussage?  

26.01.21 08:42
2

42 Postings, 15 Tage dividendpearl@Oldwatcher

Genauso wie es da steht. Gibt es da was misszuverstehen?

Sie muss wohl von Scotus gezwungen werden...  ;-)  

26.01.21 08:52

2113 Postings, 3500 Tage oldwatcherDanke

Leider habe ich es auch so verstanden  

26.01.21 10:06

3211 Postings, 2081 Tage s1893Hätte könnte müsste

Das mit Yellen und das sie keine Priorität bzgl. Ende Conservationship plant sind alles Mutmaßungen und Einschätzungen irgendwelcher Portale. Yellen hat dazu noch nichts gesagt und ehrlich aufgrund des SCOTUS Damoklesschwert wäre es auch dämlich. Wenn sie SCOTUS verliert und wir die 124 Mrd zurück bekommen, SPS gelöscht wird dann kann f&f jeweils 70 Mrd. Fremdkapital besorgen. Dann reicht das sehr schnell nach den Vorgaben von Calabria....

GSE Kenner wie Howard und Pagliara sehen es übrigens genau anders, die sagen muss prio haben um wohnen billig zu halten in USA.  

26.01.21 10:32
4

1036244 Postings, 4005 Tage unionIn meinen Augen lohnt es sich nicht...

... die möglichen Kandidaten einzuschätzen, denn wir haben es einzig und allein mit EINER Konstellation zu tun. Und danach richtet sich alles Weitere:

Wir haben die Politik, die ausschließlich nach Macht und Geld strebt. Das ist zwar leider so, aber zumindest ein Punkt, bei dem wir sicher sein können.

Wir haben die gerichtlichen Prozesse, die als EINZIGES gegen die Gier der Politik stehen. Und nur diese gerichtlichen Entscheidungen können die Politik davon abhalten, weiter zu "melken", denn die kleinen Aktionäre sind den Politikern so lange egal, so lange sie nicht ausreichend "Macht" haben, um der Politik ans Bein zu pinkeln. Und das geht nur, wenn gerichtliche Entscheidungen den Aktionären genügend Macht/Druck verleihen.

Gut ist schon einmal, dass alle weiteren Gerichtsentscheidungen auf dem schon Vorhandenen aufbauen. Und da gab es für uns Kleinaktionäre schon einige Meilensteine. Gott sei Dank.
Fully hat diese Meilensteine (und auch die Aussichten) immer sehr anschaulich beschrieben. Und diese existieren immer noch und gelten weiterhin.

Es wird gerichtlich Schritt für Schritt weiter gehen. Dazwischen wird der Staat natürlich weiter abkassieren, denn das hört nur auf, wenn eine endgültige Entscheidung getroffen wird.
An dieser endgültigen Entscheidung hängt alles... und darauf warten wir.
Haben die Richter den Schneid, endgültig zu urteilen, oder wird es "nur" einen weiteren Meilenstein geben?
Ich hoffe, mit SCOTUS kommt endlich Ersteres. Und das noch vor dem Platzen der Weltwirtschaftsblase.


LG
union  

26.01.21 10:39
2

42 Postings, 15 Tage dividendpearl@Union

In einem Punkt muss ich Dir direkt widersprechen: ?...dazwischen wird der Staat weiter abkassieren...?

Das ist totaler Quatsch und nicht mehr so, weil die Gewinne nunmehr einbehalten werden.  

26.01.21 12:00
4

66467 Postings, 6110 Tage Anti LemmingCalabria ist kein "Freund" der F&F-Aktionäre

Das geht schon aus # 790 hervor. Dort steht, er wolle

den Umfang der Aktivitäten der GSEs deutlich zu reduzieren (!), was in Washington als "shrinking their footprint" bekannt ist. Insbesondere das letztgenannte Ziel spiegelt seinen marktwirtschaftlichen politischen Hintergrund wider, der die GSEs als unangemessene Eingriffe des Staates in die Finanzierung von Eigenheimhypotheken sieht.

Calabria ist ein libertärer Rep, der, wie diese Zitat überdeutlich zeigt, Klientelpolitik für private Hypothekenleiher macht, indem er F&F "zusammenschrumpft" (shrinking...). Dadurch entfällt auf die privaten Leiher - seine Rep-Klientel - ein größerer Teil des Kuchen. Mit dem libertärer Rep Calabria, der als Leiter der FHSA zugleich Verwalter von F&F wurde, wurde buchstäblich der Bock zum Gärtner gemacht.

Verstehe gar nicht, warum hier so viele von Calabria als Retter von F&F überzeugt sind. Auch Trump ist kein Freund von "Big Government", und F&F stehen geradezu prototypisch dafür.

Diese Meinung vertritt übrigens auch Howard in # 801:

Mark Calabria is an extreme example of the school of ?neutralizing Fannie and Freddie?s benefits through overcapitalization and overregulation,? while the majority of the members of the Biden economic team should view the companies as vehicles for helping to make housing finance affordable to as broad and diverse a group of potential homebuyers as possible.

kurz: Calabria würgt F&F durch Überregulierung und völlig überhöhte Eigenkapital-Vorschriften ab. Die EK-Regeln entsprechen jenen von Basel 3 (4 %), was bei den GSE klar eine Überkapitalisierung wäre. Das Ganze ist schon deshalb ein Witz, weil die Fed im Rahmen von Dauer-QE Abermilliarden der Anleihen (MBS), die F&F zur Refinanzierung rausgebeben haben, aufgekauft hat (Chart in # 810). Mit diesen "Fed-Put" wären F&F selbst ohne einen Cent EK noch sicher.

Scotus entscheidet im Frühjahr nicht nur über die Rechtmäßigkeit des Net Worth Swap, mit dem die US-Regierung 300 Mrd. aus F&F rauszog, obwohl sie nur 191 Mrd. geliehen hatte. NWS wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für rechtswidrig erklärt (violation of the Administrative Procedures Act, APA). Der Fall wird dann an die letzte Instanz (Gericht in Texas) zurückgegeben, das dann zwingend im Sinne von Scotus entscheiden muss.

Weiterhin entscheidet Scotus darüber, ob Calabria bereits vor Ende seiner regulären Amtszeit (in ca. 3 Jahren) von Biden aus dem Amt entfernt werden kann (Fifth Circuit?s ruling). Höchstwahrscheinlich wird auch dies positiv entschieden, da es bereits einen Präzedenzfall bei einem Leiter einer Konsum-Behörde gibt. Sprich: Biden wird den "Bremser" Calabria womöglich schon im Sommer entlassen können und ihn durch einen Demokraten ersetzen, der ernsthaft will, dass F&F mit Hilfe privaten Kapitals aus der "Knechtschaft" genommen werden - und der nicht die eigennützige Schrumpf-Kur von Calabria (siehe oben) fortsetzen wird.

Calabrias demonkratischer Nachfolger dürfte zusammen mit Yellen dafür sorgen, dass die Eigenkapitaldecke auf ein vernünftigen Maß reduziert wird (2 % statt bislang Calabria absurde 4 %). Dann endet die Knechtschaft unter gleichen Voraussetzung wie bisher doppelt so schnell, und nicht erst "in einigen Jahren", wie Motley Fool fabuliert.

Für ein schnelleres Erreichen des erforderlichen EK (künftig wohl nur noch ca. 150 Mrd. statt Calabrias 280 Mrd.) sorgt auch der am 14. Januar (4. Amendment) beschlossene Einbehalt der Gewinne durch F&F, die das EK pro Jahr um ca. 20 Mrd. erhöhen.

Hinzu kommt, dass Scotus den Net Worth Sweep (NWS) mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für nicht rechtmäßig erklärem wird und die Überzahlung von ca 120 Mrd. an F&F zurückgezahlt werden muss. Damit allein steigt das EK von jetzt ca. 35 Mrd. auf 155 Mrd. Sprich: Die realistische erforderliche EK-Decke für das Ende des Knechtschaft wäre JETZT schon erreicht.

Weiterhin werden F&F Kapitalerhöhungen in Höhe von je 70 Mrd. vornehmen. Damit wäre, sofern das Geld dem EK zugeschlagen wird, sogar schon die übermäßige EK-Quote gemäß Calabria (280 Mrd.) mehr als erreicht. Es ist allerdings auch denkbar, dass diese 140 Mrd. dazu dienen werden, die Liquid Preference (LP) zurückzukaufen. LP ist neben NSW die zweite Selbstbedienungsmechanismus der US-Regierung. LP würde auch weiter aufgestockt, wenn NWS verschwindet. mit der KE wäre es aber vom Tisch.

F&F droht Kurverwässerung durch die beiden KEs von 70 Mrd. und durch Ausübung der "Warrants" (79,9 % der umlaufenden Aktien), die die Regierung hält. Da aber gleichzeitig die Befreiung aus der Knechtschaft erfolgen dürfte, gibt es dennoch hohes Kurspotenzial für die common shares, wenn alles wie erhofft läuft. Die JPS (u. a. FNMAS)
dürften noch besser abschneiden, weil sie weder von der 70-Mrd-KEs noch von der Warrant-Verwässerung betroffen sind.

Das sind mMn alles recht positive Entwicklungen. Viele Leute nehmen irrtümlich an, dass die Trump-Regierung eher auf Seiten der GSE stand. Tatsächlich sind die GSE aber eher Sache der Demokraten, weil F&F für günstigen Hypozinsen sorgen. Günstige Hypozinsen drängen die Rep-nahen Hochzinsleiher - für die Calabria sich mittels GSE-Bremsung ins Zeug legte - ins Abseits.
 

26.01.21 12:21
3

66467 Postings, 6110 Tage Anti LemmingFed-Aufkäufe stützen 30-j-Fannie-Anleihen

Der Chart unten ist der Kurs-Chart von 30-j-Fannie-Anleihen, die eine Coupon von 2,5 % haben. Durch fortlaufende Fed-Aufkäufe (unlimitiertes QE seit April 2020) wurde der Kurs kontinuierlich gehoben.

Da die Fed die MBS von F&F in großem Stil aufkauft, ist es fast egal, ob F&F überhaupt noch ein nennenswertes EK haben. Calabrias 4 % EK-Regel gemäß Basel 3 ist absurd überhöht.

Quelle: # 810

(Bloomberg) -- The Fannie Mae 30-year 2.5% mortgage bond TBA, or forward settling mortgage-backed securities, hit a fresh record high, according to data compiled by Bloomberg.

...Nomura Holdings Inc. analysts said. ?A significant portion of FN 2.5% outstanding is now held by the Fed, and this could continue to keep the FN 2.5% roll special,? they wrote in a research note.

Since the central bank resumed quantitative easing back in March, it?s purchased $338.2 billion of the FNCL 2.5%. That?s the most of any coupon in the mortgage-backed security universe over that time, according to data from the Federal Reserve Bank of New York.
 
Angehängte Grafik:
hc_3787.jpg (verkleinert auf 56%) vergrößern
hc_3787.jpg

26.01.21 13:17
1

3211 Postings, 2081 Tage s1893Union

Bin ich bei dividendendpearl, aktuell schwierig für Yellen und Biden abzukassieren ohne das Calabria zustimmt. Mit ihrem Eigentor Gesetz geht ohne Calabria gar nix. Du hast aber insofern Recht, sie hätten es getan und das war die einzige Sorge von Frau Winters. Deswegen deren Ärgernis denn die haben die Milliarden schon verplant.

Beim Rest stimme ich dir zu. Kann nur schreiben meine Haltung zu SCOTUS kennst ja. Die Volumen sind ordentlich letzte Tage und da sind auch MMs und Shorties unterwegs. Die bestimmen den Preis ..

Was meint ihr? Das Mnuchin und Calabria aktuell ins Licht gerückt werden nicht unsere Freunde zu sein verstehe ich. Jedoch stellt sich die Frage haben wir Freunde? Bei diesen Dimensionen ist das unwichtig.

Was aber stimmt ist das Mnuchin und Calabria mit den hohen Banken Like Capital Rules das wohnen teurer machen in den USA. Und das zu Gunsten der kleineren Hypothekenfinanzierer. Stimmt also der Vorwurf das die ihre Lobby stärken wollten und die billigen f&f verteuern wollten?

Das müsste Biden doch dann revidieren?  

26.01.21 20:36

3211 Postings, 2081 Tage s1893Oldwatcher, Helmut

Was sagt euer Gefühl, sehen wir noch die 2 $ diese Woche?  

26.01.21 21:48
1

2113 Postings, 3500 Tage oldwatcherWürde mich freuen, s1893

Erst mal aber nicht. Man kann fannie - trotz aller Überraschungen - eine Gleichmäßigkeit bestätigen: mal geht es ohne Grund hoch, das andere mal wieder runter.
Diese waves versuche ich auszunutzen... manchmal klappt es - so wie heute...
Ich bin aber sicher, dass es nach richtig oben geht...nur wann?
Auf die Prognosen gebe ich nicht mehr viel, ich mache mein Ding.  

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
1591 | 1592 | 1593 | 1593   
   Antwort einfügen - nach oben

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln