Steinhoff International Holdings N.V.

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neuester Beitrag: 25.02.21 13:55
eröffnet am: 20.12.17 22:16 von: Wagemutige. Anzahl Beiträge: 299206
neuester Beitrag: 25.02.21 13:55 von: Squideye Leser gesamt: 42985271
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02.12.15 10:11
280

29325 Postings, 5838 Tage BackhandSmashSteinhoff International Holdings N.V.

Rechtsform Naamloze vennootschap
ISIN NL0011375019
Gründung 1. Juli 1964[1]
Sitz Amsterdam, Niederlande
Leitung Markus Jooste[2]
Mitarbeiter 91.000 (2014/15)[3]
Umsatz 134,868 Mrd. Rand (2014/15)[3]
Branche Einzelhandel/Möbelindustrie
Website steinhoffinternational.com

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinhoff_International_Holdings

Möbelhersteller und Möbelhändler bei uns gelistet,...

hm mal sehen was das wieder ist, kennt das jemand ?  
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299180 Postings ausgeblendet.

25.02.21 11:59
1

2960 Postings, 5845 Tage manhamWendehals und Chance geben.

Klar ist, wer gester, vorm Monat, letztes Jahr immer gewarnt hat, der hat doch diese Warnung zum jeweiligen Zeitpunkt geschrieben.
Auch wenn Steini immer in Friede ruhen sollte.
Wenn dieser basher nun die Lage und das Kurs/Risiko Verhältnis anders beurteilt und entsprechend pusht,
Ich kann das nachvollziehen.
Wir sind nicht in einer Religion, wo einmal erlerntes unumstößlich ist.

Insofern, jede Meinung bzw, Das Ergebnis einer Betrachtung ist veränderlich.
 

25.02.21 12:01

100 Postings, 86 Tage ManomannDer Devisenkurs

Eur/Zar ist heute auf 17.8 gestiegen.
Hab hier die letzten Tage gelesen gehabt dass die Klagenauszahlung bei 19 Zar erfolgen soll.
Das passt dann ja wenn es sich in dem Bereich einpendelt.

Wenn ich sehe wie die Aktien allgemein seit Corona gestiegen sind und wie Tempur gestiegen ist haben wir richtig aufzuholen wenn dieser Klotz von den Klagen am Bein abgeschüttelt wird.:-)
Man o man  

25.02.21 12:04
3

3749 Postings, 996 Tage Drohnröschenwas soll diese Geeiere über das Testat?

selbstverständlich ist ein Testat/der Bestätigungsvermerk (=den tatsächlichen Umständen entsprechendes Bild über die Vermögens- Ertrags- u Finanzlage) möglich! Eventuell mit Einschränkungen, aber - wie Viking anmerkt - sind Klagen an und für sich KEIN Testathindernis.  Auch nicht wenn sie uU existenzbedrohend sind/sein können, sonst wäre jedes Unternehmen mit laufenden Kartellverfahren, Sammelklagen etc. nicht Testatfähig.  

25.02.21 12:04
2

62 Postings, 749 Tage atempause1schon merkwürdig

das der Handel so gering ist und die Aktie im Rückwärtsgang ist.  Evtl. will man Bad News abwarten und dann.... Abwärts?  

25.02.21 12:10
1

30 Postings, 15 Tage Inhibitor#299183...deiner Feder entsprungen?

25.02.21 12:13
2

17 Postings, 937 Tage smakkieRe bilanz

Es gibt keinen Kaufdruck, wenn keine zusätzlichen Nachrichten kommen  

25.02.21 12:14
2

140 Postings, 1914 Tage BlueSeaich bin bodenständig

und bleibe das auch.

Ich denke, die Zahlen werden keine große Überraschung bieten.
Nach meiner Meinung wären sehr schlechte Zahlen bereits anders eingepreist.
Wir kommen von 5-6 Cent vor nicht mal 4 Wochen und der Kurs zeigt sich jetzt stabil auf 10 Cent, was mir eine gewisse Sicherheit gibt. (Altaktionäre wissen noch, wie nervös der Kurs reagierte)
Und ehrlich gesagt, will ich auch einfach hoffen, dass das Management nicht die ganze Arbeit und die Taktik und Vergleiche gemacht hat, ohne auf Sieg zu spielen.

Somit kann und mag ich mir ganz schlechte Zahlen nicht vorstellen.

Trotzdem werden die Zahlen keinen guten Stand zeigen. Es wird auf den Vergleich mit den bekannten Zahlen aus den Vorjahren ankommen. Sind Schritte in die richtige Richtung gemacht worden und das trotz Corona?

Ich hoffe, dass die Bilanz testiert wird, weil es mehr Sicherheit erzeugt. Und genau das fehlt gerade für einen weiteren Kursschwung. Steinhoff muss sich das Vertrauen von anderen Anlegern wieder verdienen.
Was ich allerdings positiv bewerte, ist die neue Informationspolitik. Es wird mehr kommuniziert und da würde ein Testat gut ins Bild dieser Informationspolitik passen.
Steinhoff verändert sich gerade und das sehe ich mit positiven Vorzeichen.

Aber ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass aus dem Nichts heraus, gute Zahlen, testiert und noch alle Klagen mit einem Schlag beseitigt sind.

Der Kurs wird reagieren, aber Steinhoffmäßig in Sprüngen mit zwischen durch Landungen.

Ich bin gespannt, ob meine Einschätzung richtig sein wird.  

25.02.21 12:19

2325 Postings, 1086 Tage prayforsteiniGibt's Einschränkungen beim Handel mit Steinis?

Das Volumen ist ja rekordverdächtig niedrig.  

25.02.21 12:25
1

108 Postings, 2717 Tage gobeEin Testat der Bilanzen

wäre zwar schön, jedoch für mich persönlich ist es entscheidend, was unsere Profis aus den kommenden Zahlen herauslesen.  

25.02.21 12:26
6

1139 Postings, 602 Tage Investor GlobalJuju18 : manham :

Ist mir auch alles bekannt. Er ging mir damals auch auf die Eier.

Er versucht ja jetzt konstruktiv mit zu arbeiten.

Was ich auch für Wald 111 als positiv betrachte ist,
das er nicht mit einer neuen Identität hier aufwartet. sondern mit seinem
Usernamen hier postet. Ich finde das verdient Respekt.

Deshalb eine Chance.
 

25.02.21 12:28

355 Postings, 3321 Tage kapboyViele

halten ihre Stücke ganz fest weil sie hoffen das morgen die Rakete  gezündet  wird.  

25.02.21 12:28
1

14833 Postings, 3057 Tage silverfreakyDas glaube ich auch.

Meiner Einschätzung nach wird Steinhoff immer wieder  tableauartig hochspringen, wenn nichts dazwichen kommt.
Diese Tableaus werden dann ca. 1-2 Monat gehalten.  

25.02.21 12:32

355 Postings, 3321 Tage kapboyMeine

Schätzung ,ja Sie wird fliegen aber nicht bis zu Mars aber Richtung Mond ohne Landung ;)  

25.02.21 12:39
1

2632 Postings, 1136 Tage __Dagobert@Viking

Hat Bayer für diese anhängigen Verfahren Rückstellungen gebildet?
Wenn ja, dann ist es klar, dass sie ein Testat bekommen. Steini hat bisher noch keine Rückstellungen gebildet, jedoch gehe ich davon aus, dass sie dieses Mal zumindest den Vergleichsbetrag in der Bilanz abbilden müssen und entsprechende Rückstellungen zu bilden haben.  

25.02.21 12:43
1

2574 Postings, 1959 Tage VikingDago

.. meines Wissens hat SNH eine Rückstellung über ca. 900mio Euro für den Vergleich bereits in den Zahlen 1HJ20 drin  

25.02.21 12:46

1139 Postings, 602 Tage Investor Globalkapboy : Viele

#299192
" halten ihre Stücke ganz fest weil sie hoffen das morgen
die Rakete  gezündet  wird."

Das glaube ich nicht. Wieso sollte hier eine Rakete werden ?
Begründe dies doch bitte.

Wir sind hier nicht in deiner MR. COOPER GROUP.
Oder bist du 2018 schon aus gestiegen ?
Dann mein Beileid.  

25.02.21 12:53
1

1139 Postings, 602 Tage Investor GlobalViking :

#299196
" . meines Wissens hat SNH eine Rückstellung über ca.
900mio Euro für den Vergleich bereits in den Zahlen 1HJ20 drin  "

Wenn ich das noch in Erinnerung habe, wurde in 2020 die Barabfindung eingepreist.
Ca. 550 Mio. Rest sollte ja unter Vorbehalt in Aktien erfolgen.  

25.02.21 13:08
1

355 Postings, 3321 Tage kapboyInvest .Glo.

Ja ausgestiegen bin bin ich aber erst mitte 2020. Wenn SH keine Möglichkeiten sehen würde dann hätte das Schauspiel schon längst ein Ende finden können. Alle Protagonisten wissen keine Einigung kein Geld oder weiterführen  des Geschäftes und zusätzliche Gewinne.Afrika ist im kommen....  

25.02.21 13:11
7

2574 Postings, 1959 Tage Viking@Dago @InvestorGlobal

OK, hab jetzt nochmal nachgeschaut

Zahlen 1HJ20, bitte auf SNH-Homepage nachgucken

https://www.steinhoffinternational.com/latest-results.php

Seite 31 unter "Condensed Consolidated Statement of Financial Position"

Current liabilities
Provision – Litigation Settlement Proposal
882 mio

= Rückstellung Euro 882mio

Beste Grüße
Long & Cheers
 

25.02.21 13:15
2

8 Postings, 3909 Tage DerFrieseRückstelleung ist in der Bilanz verarbeitet.

Meines Wissens ist die Rückstellung bereit in der Bilanz verarbeitet.
Wer also nur oberflächlich auf die Bilanz schauen wird, der muss zwangsläufig vor Schreck vom Stuhl fallen.
Wer sich die einzelenen Positionen ansieht, erkennt heute schon die Rückstellung.
Ich finde, die Rückstellung ist ein Beweis dafür, wie entschlossen und seriös das Steinhoff Management den Weg geht.
Hut ab!  

25.02.21 13:24

2033 Postings, 1542 Tage shatoi@Investor and Waldo

Witzig wie hier der eine Wendehals für den andren in die Breche springt. Hab leider nicht mehr genug schwarze um meine Meinung darüber zum Ausdruck zu bringen.
Was morgen passiert? KA. Es ist Steinhoff. Ich erwarte nicht viel. Wir dümpeln imho weiter in der Ränge 9-11 ct, bis zum Juni, wenn nicht wirklich wichtiges vorab kommt. Lass mich da gerne positiv überraschen, aber auch schon zu lange dabei..  

25.02.21 13:31

1139 Postings, 602 Tage Investor GlobalViking :

#
" = Rückstellung Euro 882mio "

Waren da nicht die Anwaltskosten der Gegenparteien mit drin enthalten.
Wenn ich das noch so im Kopf habe ?  

25.02.21 13:42

1139 Postings, 602 Tage Investor Globalshatoi : @Investor and Waldo

#299202
" Witzig wie hier der eine Wendehals für den andren in die Breche springt."

Wo bin ich dann bitteschön ein Wendehals ?

Ich bin immer noch in Steinhoff investiert und das seitdem ich eingestiegen bin.

Aber nur hip hip hurra schreien macht doch keinen Investor aus !

Aber auch dazu habe ich mich im laufe der Zeit schon mehrfach geäußert.

Man muss seine Investition auch zwischendurch neu bewerten und auch in Frage stellen.

Wer das nicht macht und nur mit Augen zu und durch arbeitet ist für mich ein
Spieler und kein Investor.

Bist du nur ein Spieler ?

 

25.02.21 13:54

1139 Postings, 602 Tage Investor Globalshatoi :

#299202
" Hab leider nicht mehr genug schwarze um meine Meinung
darüber zum Ausdruck zu bringen."

Ich aber. Hast du dir damit verdient. :)  

25.02.21 13:55
1

1119 Postings, 306 Tage SquideyeMEINUNG: Steinhoff-Direktoren haben Glück, dass

die Gerichte entscheiden, welche Sammelklagen gültig sind.

Die Ablehnung des High Courts verdeutlicht die hohen Hürden, die für Aktionäre bestehen.

Im Gegensatz zu einer Entwicklung, die durch eine Gesetzesreform vorangetrieben wird, braucht die Entwicklung des Common Law durch den Prozess der gerichtlichen Präzedenzfälle Zeit. Leider hatte das Recht rund um Sammelklagen in SA nicht den Vorteil eines gesetzgeberischen Anstoßes, um den Prozess der rechtlichen Entwicklung zu beschleunigen.

Aus diesem Grund ist die jüngste Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in der Rechtssache De Bruyn gegen Steinhoff International Holdings u.a., in der die Zertifizierung einer Aktionärssammelklage gegen die Direktoren eines Unternehmens abgelehnt wurde, von großem Interesse - vor allem, weil sie die damit verbundenen erheblichen Hürden verdeutlicht.

Die Zertifizierung ist die erste Hürde, die eine Gruppe von Klägern überwinden muss. Erst wenn das Gericht davon überzeugt ist, dass die Zertifizierung einer Klasse angemessen ist, wird die Angelegenheit zu den materielleren Aspekten des Rechtsstreits übergehen. Wie im Fall Steinhoff zu sehen war, spielt die Begründetheit eines bestimmten Anspruchs jedoch bereits in der Zertifizierungsphase des Verfahrens eine wichtige Rolle.

Ein Antrag auf Zertifizierung muss sich mit den folgenden Faktoren befassen:

Die Existenz einer objektiv identifizierten Klasse von Klägern;
Die Eignung eines vorgeschlagenen Klassenvertreters;
Das Vorliegen eines gültigen Klagegrundes, der eine entscheidungsfähige Frage aufwirft;
Die zu klärende(n) Frage(n) müssen allen Mitgliedern der Klasse gemeinsam sein;
Das Klagebegehren muss sich aus dem Klagegrund ergeben und muss feststellbar und bestimmbar sein;
Wenn Schadenersatz gefordert wird, muss es ein geeignetes Verfahren geben, mit dem der Schadenersatz auf die Mitglieder der Sammelklage verteilt werden kann; und
Die Sammelklage muss das am besten geeignete Mittel sein, um die Ansprüche der Gruppe zu bestimmen.
Obwohl in vielen anderen Gerichtsbarkeiten durchaus üblich, waren "Aktionärs"-Sammelklagen in SA noch nie gesehen worden - bis Steinhoff, das heißt. Diese Entscheidung hat die Zertifizierungsfunktion der Gerichte und die Möglichkeit für Aktionäre, Ansprüche gegen Geschäftsführer wegen Fahrlässigkeit geltend zu machen, weitgehend geklärt.

Am 5. Dezember 2017 gab Steinhoff eine Medienmitteilung heraus, in der bekannt wurde, dass Informationen über Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung des Unternehmens ans Licht gekommen waren. Daraufhin fiel der Aktienkurs um fast 96 %. Aktionäre, die einen erheblichen Wertverlust ihrer Investition erlitten hatten, wandten sich an die Gerichte in SA, um Abhilfe zu schaffen.

Das Gericht wurde gebeten, eine Gruppe von Aktionären zu zertifizieren, die beabsichtigten, eine Sammelklage gegen Steinhoff, seine Direktoren und seine Wirtschaftsprüfer zu erheben, um ihre Verluste zurückzuerhalten. Es berücksichtigte sorgfältig die oben aufgeführten Faktoren. Während die Anforderung, dass die potenziellen Kläger einen gültigen Klagegrund nachweisen müssen, der eine vertretbare Frage aufwirft, auf den ersten Blick relativ einfach erscheint, hat das Gericht über das Szenario nachgedacht, in dem ein Gericht in der Zertifizierungsphase mit einem Klagegrund konfrontiert wird, der sich auf eine neue Rechtsfrage stützt.

Das Gericht vertrat die Auffassung, dass es in einem solchen Fall bereits in der Zertifizierungsphase die betreffende Rechtsfrage selbst entscheiden sollte (soweit es dazu in der Lage ist), um festzustellen, ob es tatsächlich vertretbare Fragen gibt, die die Zertifizierung einer Sammelklage rechtfertigen.

In diesem Fall behaupteten die Steinhoff-Aktionäre, dass Steinhoff durch seine Direktoren fahrlässig falsche Angaben über das Unternehmen gemacht habe, indem sie die Vermögenswerte, Erträge und Gewinne zu hoch und die Verbindlichkeiten und Aufwendungen zu niedrig angesetzt hätten. Dieses Verhalten habe dazu geführt, dass die Steinhoff-Aktien zu überhöhten Kursen gehandelt wurden und die Aktionäre nicht in der Lage gewesen seien, die wahre finanzielle Lage und Zahlungsfähigkeit zu erkennen. Als die Unwahrheit der Falschangaben öffentlich gemacht wurde, erlitten die Aktien einen dramatischen Absturz, wodurch die Aktionäre einen Verlust erlitten. Schließlich behaupteten sie, dass Steinhoff und seine Direktoren den Aktionären eine gesetzliche Sorgfaltspflicht schuldeten. Die Direktoren von Steinhoff hätten es versäumt, ihre Pflichten zu erfüllen, wodurch die Aktionäre einen Verlust erlitten hätten.

In ihrer Antwort argumentierten die Direktoren, dass die Aktionäre nicht nachweisen konnten, dass sie einen gültigen Klagegrund hatten und dass es darüber hinaus kein vertretbares Problem gab. Das Gericht musste feststellen, ob ein gültiger Klagegrund und das Vorhandensein eines vertretbaren Sachverhalts nachgewiesen worden war.

Es ist ein seit langem etablierter Grundsatz des SA-Rechts, dass die Verursachung eines reinen wirtschaftlichen Schadens an sich nicht einklagbar ist; die geschädigte Partei muss zeigen, dass sie ein Recht oder ein gesetzlich anerkanntes Interesse hat, das verletzt wurde. Da es sich bei der Forderung der Aktionäre in der Tat um einen "reinen wirtschaftlichen Verlust" handelte, musste das Gericht feststellen, ob ein Recht oder ein gesetzlich anerkanntes Interesse vorlag, das von den Steinhoff-Direktoren verletzt worden war.

Nach SA-Recht schulden die Direktoren einer Gesellschaft eine treuhänderische Pflicht gegenüber der Gesellschaft und nicht gegenüber den Aktionären direkt (in Ermangelung einer besonderen, faktischen Beziehung zwischen den Direktoren und den Aktionären, die nach Ansicht des Gerichts nicht bestand).  

Das Gericht stellte fest, dass es keinen Grund gibt, von diesem Common-Law-Grundsatz abzuweichen, und zwar aus einer Reihe von Gründen, von denen der wichtigste darin besteht, dass die Gesellschaft selbst einen Schadensersatzanspruch gegen die Direktoren haben könnte, der letztlich den Aktionären zugute käme. Als solche müssen sich die Aktionäre darauf verlassen, dass die Gesellschaft für ihre Verluste aufkommt und somit letztlich an einer eventuellen Rückgewinnung teilhaben. Würde man etwas anderes zulassen, könnte dies zu einer Verdoppelung der Ansprüche führen.

Das Gericht stellte auch fest, dass die Einführung einer direkten Haftung von Geschäftsführern gegenüber den Aktionären, insbesondere bei börsennotierten Unternehmen, viele Kandidaten davon abhalten könnte, eine Berufung in den Vorstand anzunehmen. Darüber hinaus war es der Ansicht, dass die Aktionäre in der Lage sind, die Vorteile einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu genießen und stellte fest, dass es keine Notwendigkeit gibt, solchen Aktionären die Möglichkeit zu geben, sich an die Direktoren eines Unternehmens zu wenden, um den Wert ihrer Aktien zu untermauern.

Obwohl das Gericht die Schwere der Verluste anerkannte und sein Mitgefühl für die Aktionäre zum Ausdruck brachte, zumal die meisten Erwägungen für die Zertifizierung einer Sammelklage erfüllt waren, war es letztlich nicht in der Lage, die Sammelklage zu zertifizieren, da es keinen Klagegrund gab, der eine vertretbare Frage aufwarf.

Dieses Urteil kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt, da die Zahl der spekulativen Klagen, die von potenziellen Klägern erhoben werden, zunimmt. Es hat das Potenzial, die Zahl der spekulativen Klagen zu reduzieren, die mit dem primären Ziel erhoben werden, einen Vergleich zu erreichen.

https://www.businesslive.co.za/bd/opinion/...class-actions-are-valid/  

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Oskar

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