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Nordex vor einer Neubewertung

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neuester Beitrag: 09.08.20 10:48
eröffnet am: 20.06.13 10:12 von: ulm000 Anzahl Beiträge: 38021
neuester Beitrag: 09.08.20 10:48 von: MarketTrade. Leser gesamt: 8959599
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08.07.20 16:43

Clubmitglied, 18 Postings, 108 Tage ZwCN8OG@Wind29

Zu deinen Fragen:
Wenn die KE dem Unternehmen gut tut und sich positiv in künftigen Gewinnen oder Gewinnerwartungen wiederspiegelt, dann muss der Kurs auf Grund der KE nicht zwangsläufig sinken sondern kann sogar steigen. Bezüglich des Kurses könnte man vereinfacht sagen, dass eine KE dann nicht zu sinkenden Kursen führt, wenn im gleichen Maße die Nachfrage nach den Aktien des Unternehmens steigt wie das erhöhte Angebot der Aktien steigt (durch "raus geben" neuer Aktien = KE).
Diese Steigerung der Nachfrage nach den Aktien könnte wie schon erwähnt z.B. durch bessere Gewinnaussichten oder bessere Fundamentaleinschätzen künftiger Käufer begründet sein. Auf der anderen Seite würden Gewinne künftig auf mehr "Mäuler" ausgeschüttet werden, also weniger Dividende zu erwarten sein - aber in dieser Phase sind wir ja immer noch nicht - wir können ja froh sein wenn es überhaupt mal zu einer  Dividenden  kommen wird...

Ich persönlich sehe die KE gelassen und steige deshalb nicht aus der Aktie aus. Ich denke die KE wird dem Unternehmen gut tun und hoffentlich endlich wieder in die Gewinnzone führen.  

08.07.20 17:18

65 Postings, 207 Tage Wind29Danke ZwCN80G für die Antwort

Das heißt aber doch erstmal, dass wenn zb. 40Mil neue Aktien ausgegeben werden, stehen die erstmal zum Verkauf an der Börse und wenn niemand da ist der alle kauft sinkt der  Kurs erstmal bis wieder mehr Käufer da sind als Aktien  am Markt sind? Sehe ich das Richtig so ?  

08.07.20 19:01
3

15765 Postings, 4339 Tage ulm000KE zB. 40 Mio.

Sollte Nordex wirklich eine solch hohe KE durchziehen, dann wird das nur mit einem großen Investor passieren, denn ein großer Investor ist nur interessiert an einem großen Aktienpaket. Wer ja richtig irre, wenn Nordex eine riesige KE durchziehen würde in dem 40 Mio. Nordex-Aktien aufeinmal an die Börse geschmissen würde.

Könnte auch sehr gut sein, dass es mit dem Verkauf des europäischen Projektgeschäftes, das laut Pressemitteilungen, zu 800 Mio. ? zum Verkauf ansteht , im Zusammenhang steht:

https://www.eleconomista.es/empresas-finanzas/...El7TB79_hE_Mpq_6v3AY

Möglicherweise könnte ein Interessent dann zugleich auch an einem größeren Nordex-Aktienpaket interessiert sein. Wäre sogar sehr wahrscheinlich und auch logisch, wenn jemand so viel Cash in die Hand nimmt um die europäische Projektentwicklungsabteilung von Nordex komplett mit der 3 GW-Pipeline zu kaufen. Könnte aber sein, dass der Verkauf der Projektentwicklungsabteilung gescheitert ist.

Positiv ist diese mögliche riesige KE für mich zunächst mal nicht. Warum ? Viel zu wenig Transparenz.

In großen Cash Problemen kann Nordex eigentlich nicht sein. Erstens hatte Nordex Ende März eine Liquidität von satten 432 Mio. ?, zweitens hat Nordex erst vor ein paar Wochen mit 21 nationalen und internationalen Bankenpartnern ihre Aval- sowie Bar-Kreditlinien über insgesamt 1,2 Mrd. ? bis 2023 verlängert und drittens hat Nordex eine Auftragslage so gut wie noch nie.

Warum nun Nordex sich so große Freiheiten nehmen will bezüglich Kapitalerhöhung - keine Ahnung. Darüber kann man nur spekulieren und Nordex hält sich dabei natürlich noch bedeckt, so lange es keine spruchreife Vereinbarungen gibt.

Es könnte sein, dass Nordex ein Unternehmen aus der Branche übernehmen will. An Teilen von Senvion war ja Nordex bekanntermaßen durchaus interessiert. Es könnte sein, dass Nordex eventuell einen neuen Investor einsteigen lassen will. Es könnte aber auch sein, dass Nordex schlicht weg Cash-Probleme hat. Und und und.

Fakt ist aber, dass Nordex über eine schwache Eigenapitalquote von nur 17% verfügt. Hier gibt es sicher Auflagen von den Banken/Anleiheneigentümer. Da Nordex in diesem Jahr die Eigenkapitalquote wohl kaum richtig nach oben bringen kann wegen Corona, aber auch wegen der super Auftragslage und auch wegen den weiterhin hohen geplanten Investitionen von über 130 Mio. ?, könnte ich mir vorstellen, dass Nordex da gegen Jahresende eventuell in Probleme kommen könnte. Zumal es ja mittlerweile so aussieht, dass Nordex auch im kommenden Jahr locker einen Umsatz über 4 Mrd. ? erzielen wird aufgrund der top Auftragslage. Sprich damit wird Nordex auch im kommenden Jahr keine Bilanzverkürzung z.B. durch das Working Capital oder durch Rückstellungen hinbekommen. Eine Erhöhung der Eigenkapitalquote geht nur über eine KE, über größere Gewinne oder über eine Bilanzverkürzung. Anders funktioniert das halt mal nicht. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass die Projekte immer größer werden. Siehe z.B. Australien mit dem 1 GW-Projekt.

Dass Nordex mit der geringen Eigenkapitalquote Probleme bekommen könnte kann man schon erahnen, denn 17% sind nun wirklich alles andere als gut. Diese schwache Eigenkapitalquote ist großteils dem Umsatzwachstum geschuldet - nicht den Schulden. Die Nettofinanzverschuldung von Nordex liegt bei 156 Mio. ?. Also durchaus überschaubar. Hoch ist das nun wirklich nicht.

Ich war bis jetzt der Annahme, dass Nordex durch den geplanten Verkauf ihres Projektgeschäftes, das zwangsläufig zu einer größeren Bilanzverkürzung führen könnte, die Eigenkapitalquote wieder locker auf 25% bringen könnte und zudem hätte man dann noch genügend Cash um weiter zu investieren.  

08.07.20 20:33
1

2783 Postings, 2917 Tage US21KE

Naja. Da möchte ich noch einige Punkte ergänzen.

1. Das klingt jetzt nach Haarspalterei, ist es aber meiner Meinung nach nicht. Im Augenblick geht es noch nicht um eine Kapitalerhöhung um 40 Prozent, sondern um die Ermächtigung dies die nächsten Jahre eventuell in mehreren Schritten zu machen. Warum sie diese Möglichkeit haben möchten bleibt eben leider immer noch unklar.

2. Viel wichtiger ist aber, daß sie damit bei der HV gescheitert sind und nicht die notwendige 75 Prozent Mehrheit bekommen haben. Jetzt versuchen sie es über eine außerordentliche HV, aber wieder ohne klare Aussagen zu machen was sie mit dem Geld machen wollen (ob sie müssen oder nur Chancen nutzen wollen).

3. Und es bleibt die Frage, was ist wenn sie die Zustimmung wieder nicht bekommen. Brauchen sie das Geld oder wollen sie nur Chancen nutzen.
.  

08.07.20 20:39

65 Postings, 207 Tage Wind29Danke Ulm für deine Info

...dann können wir ja nur hoffen dass alles gut geht!  

08.07.20 22:09

6240 Postings, 5291 Tage beegees06Wir spekulieren doch nur

es weiß nur die die Führung von Nordex - leider halten die sich im Schweigen  

08.07.20 22:20
2

15765 Postings, 4339 Tage ulm00049,5 MW Repower- Windpark mit Nordex-Mühlen

Sie sind doppelt so hoch und produzieren viermal mehr Strom als ihre Vorgänger: In der Uckermark werden neue Windräder aufgestellt. Aber die alten Modelle kommen nicht einfach in den Müll. Aus ihnen entsteht Sandersatzstoff und noch ...
Ich habe eigentlich erwartet, dass Nordex in dieser Woche wie schon in den letzten Quartalsenden zuvor den Q2-Quartalsauftragseingang meldet. Bis jetzt aber leider vergebens. Darum was aus der Nordex Auftragsfront vom Deutschlandgeschäft.

Denker & Wulf startet mit den Arbeiten beim Repower-Windpark "Güstow"

Dieser Windpark wird mit 11 Nordex-Mühlen N149/4500 gebaut. Somit ist er 49,5 MW groß und wird damit so Mitte/Ende 2021 der größte N149-Windpark in Deutschland sein.

Zuerst müssen aber die 20 Jahre alten 28 Windräder abgebaut werden. Manche der alten Mühlen werden verkauft, andere verschrottet, wobei Stahl und Beton wiederverwendet werden können. Die glasfaserverstärkte Rotorblätter werden nach Bremen transportiert, wo sich ein Unternehmen auf die Verwertung von Rotorblättern spezialisiert hat. Dort werden die Rotorblätter dann klein gemacht und werden dann vermischt mit einen Papiermischstoff. Das wird dann an die Zementindustrie geliefert, die das das Gemisch als Brennstoff benutzt. Die zurückbleibende Asche kann dann noch als Sandersatz verwendet werden.

Ein weiterer größerer Repower-Windpark in Deutschland wird ebenfalls mit Nordex-Mühlen gebaut werden. Baywa hat schon im letzten Jahr mit dem Bau des Windparks "Uetze" in Niedersachsen begonnen und musste nach der Pleite von Senvion die Bauarbeiten dann wieder einstellen. In der letzten Woche bekam Baywa nun die Genehmigung von der Umweltbehörde in Hannover, dass man die zuvor 8 genehmigte Senvion-Mühle M122 auf die Nordex-Mühle N117 umswitchen darf. Damit wird der Repower-Windpark "Uetze" nun 24 MW groß. Ich gehe davon aus, dass Baywa recht zeitnah melden wird wann es mit dem Bau weiter gehen wird.

https://webcache.googleusercontent.com/...a1lyTqmYpXVB8ChHcq8H45fHPHA

Für Nordex ist zwar der deutsche Markt nicht mehr allzu wichtig, aber so übel sieht es für Nordex mittlerweile in Deutschland gar nicht mehr aus. In diesem Jahr könnte es für Nordex in Deutschland so um die 170 MW an Errichtungen geben (2019: 108 MW) und im kommenden Jahr sieht es so aus, als ob es sogar über die 200 MW gehen könnte. In meiner Liste stehen für 2021 aktuell schon knapp über 150 MW drin mit den oben genannten 2 Windparks und z.B. mit 2 Windparks von Innogy ("Jüchen" - 27 MW - 6 N149/4500 und - "Krusemark" - 16,5 MW - 5 N131/3300). Ist aber natürlich meilenweit von den Bestzeiten entfernt von 2016 und 2017, als jeweils über 600 MW an Nordex-Turbinen errichtet wurden.  

09.07.20 11:45
1

7190 Postings, 6869 Tage bullybaerich denke

dass für jemand, der in Windkrafft investieren will Vestas die bessre Altenative ist.

Bei Nordex sind mir zu viele Unsicherheiten und die haben keine Gewinnmarge bzw. schreibt man dauerhaft rote Zahlen....  vergleicht man dann noch den 3 Jahreschart würde bei mir die Wahl auf jeden Fall auf Vestas fallen anstatt auf Nordex ...  

09.07.20 13:54

1005 Postings, 3797 Tage alexis62KE

Nordex schreibt:

. Bei einer Kapitalerhöhung würden Sie grundsätzlich ein Bezugsrecht erhalten, Sie könnten sich also an der Kapitalerhöhung beteiligen und damit eine Verwässerung vermeiden. Eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss wäre auch möglich, aber gedeckelt bei 10%, die Verwässerung also überschaubar. Es bestünde in diesem Fall zudem die Möglichkeit, dass Sie über die Börse nachkaufen, um einer Verwässerung entgegenzuwirken.  

09.07.20 14:40
1

Clubmitglied, 18 Postings, 108 Tage ZwCN8OG@bullybaer

Vestas ist auf jeden Fall die bessere Firma aber spielt auch in einer anderen Liega - insbesondere was auch die Bewertung angeht. Was Offshore angeht sehe ich dagegen aktuell aber Siemens Gamesa eher noch weiter vorn. GE war letztens mal günstig bewertet weshalb ich auch dort einstieg. Ich habe aktuell alle 4 im Depot jede Aktie hat dabei ihr ganz eigenes für und wieder. Ich fände es gut wenn sich Nordex ausschließlich auf onshore konzentrieren würde und hier über Preis und Schaffung lokaler Arbeitsplätze (Beton-Untertürme) die Aufträge an Land zieht / überzeugt. Jedes Unternehmen muss hier seine eigene Nische finden. Es ist aber sicher genug "Platz" für bis zu 10 Anbieter auf dem Weltmarkt für den es meiner Meinung nach noch viel Wachstumspotential gibt.
Ein Beispiel: in Virginia will man per Gesetz bis 2045 komplett auf erneuerbaren Strom umgestellt haben.
Siemens Gamesa baut deshalb dort bis 2026 seine neuen 15 MW Turbinen (Rotor größer als Berliner-Fernsehturm echt Wahnsinn). Wenn man berücksichtigt das von der Planung bis zum Anschluss mindestens 6 Jahre Vergehen (eher 10 je nach Land) bis ein Windpark fertiggestellt ist, sieht man dass schon sehr bald riesige Investitionen anstehen...  

09.07.20 16:33

6240 Postings, 5291 Tage beegees06Nordex nervt mal wieder

Citi hebt Kursziel auf 10 ? an und was macht die Aktie - seti 10 Minuten wieder im Minus - das Warten bis 12 ? wird doch noch länger dauern  

09.07.20 17:42
1

Clubmitglied, 18 Postings, 108 Tage ZwCN8OG@beegees06

Also mein Kursziel liegt eher bei so 30 Euro.
Wenn man sich den Chart längerfristig anschaut gabs alle 6-8 Jahre ein Hype (2002,2007,2016) bei der er jedesmal x3 oder mehr anstieg. Mit den Weltweiten angeschobenen Klimagesetzen in den jeweiligen Ländern bleibt den Entscheidern eig. nichts anderes übrig als in den nächsten 10-20 Jahren in bisher ungeahnten Größenordnungen in erneuerbare zu investieren. Wir stehen meiner Meinung nach vor einem Hype der seines gleichen sucht:

Was nämlich bei der Betrachtung oft außer acht gelassen wird, ist dass selbst in Deutschland der Anteil der Erneuerbaren am  Brutto-Endenergieverbrauch über alle Sektoren hinweg bei gerade mal 17,1 Prozent liegt (also wenn man mal nicht nur den direkten Stromverbrauch betrachtet sondern auch Verkehr und Wärme etc).
(Quelle https://www.umweltbundesamt.de/themen/...nergien-in-zahlen#statusquo)

Wenn man dann noch bedenkt, dass von diesen 17,1 Prozent, PV und WK gerade mal zusammen auf 38% Anteil davon kommen - also 6,5% vom Brutto-Endenergieverbrauch , auf der anderen Seite jedoch nur PV und WK in große Dimensionen skalierbar sind, sieht man was für eine unglaublich Mamutaufgabe auf uns zu kommt. Selbst wenn wir unsere Ziele in DE weit verfehlen und nur auf 50% kommen,  würde das bedeuten, dass wir die aktuell installierte Leistung verfünfachen müssten. Und das nur im ohnehin bereits gut ausgebauten Deutschland. Dann noch die Planungs- und Errichtungszeiten von bis zu 10 Jahren pro Windpark mit einkalkuliert und dann noch berücksichtigt, wie lange es gedauert hat die bisherigen 6,5% zu errichten und man sieht, dass wir eigentlich jetzt schon ein zig faches der Kapazität der Windbranche bräuchten um mit der künftigen Arbeit hinterher zu kommen. Oben drauf kommt dann noch der Effekt, dass durch die Fortschritte bezüglich KWH-Gestehungskosten die Anlagen inzwischen so Wettbewerbsfähig sind dass es selbst ohne Klimagesetze inzwischen oft wohl keine Alternative zu PV/WKA an vielen Standorten/Ländern mehr gibt.
Und da oben drauf kommt noch, dass bei dieser Betrachtung alle sonstigen Sektoren der DeCarbonisierung außer acht gelassen sind. Z.B. wenn Stahl nicht mehr mit Kohlenstoff sondern mit Wasserstoff hergestellt wird, so muss dieser Wasserstoff wenn er im großen Maßstab gebraucht wird auch via Elektrolyse mit hilfe von Strom erzeugt werden. Der Strombedarf wird also auch aus anderen Sektoren (alles was mit Wasserstoff zu tun hat) also zusätzlich auch noch weiter ansteigen...

 

09.07.20 17:53

2783 Postings, 2917 Tage US21Nordex

Träume und Illusionen sind doch was schönes.

Wenn man den Gewinn 2021 (0,16) nimmt erwartest du also ein KGV von knapp 200 für nächstes Jahr.

Wer bietet mehr.

Wenn man deiner Logik folgt, dann müßten doch eigentlich die Solarfirmen die letzten Jahre explodiert sein und eine rosige Zukunft haben.

Realität ist was anderes.



 

09.07.20 18:23
1

Clubmitglied, 18 Postings, 108 Tage ZwCN8OG@US21

>>Wenn man deiner Logik folgt, dann müßten doch eigentlich die Solarfirmen
>>die letzten Jahre explodiert sein und eine rosige Zukunft haben.

In den letzten Jahren wurde weder die Energiewende ernst genommen noch waren die WKAs wettbewerbsfähig genug. Es wurde unterm Strich doch überhaupt nicht an der DeCarbonisierung gearbeitet - und genau das ändert sich meiner Wahrnehmung nach gerade vielerorts in der Welt. Selbst in USA haben viele Bundesstaaten Gesetze (also nicht nur Absichtserklärungen) die die Energiewende festschreiben. Durch die immer größeren Anlagen sind die WKA-StromGestehungskosten massiv gesunken. Und es gibt meiner Meinung nach noch ein Punkt der den Ausbau in den letzten Jahren massiv behindert hat: Dass Amerika vom Öl-Importland durch das Fracking zum Öl-Exportland geworden ist. Doch beim Fracking sehen wir doch gerade dass viele Firmen vor dem aus stehen. Sehr hohe Verschuldungen - das  Fracking lohnt sich erst ab einem bestimmten Barrel-Preis und diese Schwelle steigt immer mehr an je mehr Quellen bereits gefrackt wurden. Durch den Corona-Preissturz könnte jetzt eine ganze Insolvenzwelle auf die Frackingfirmen zurollen. Auch andere Mineralölkonzerne auf der Welt verringern ihre Förderkapazitäten bzw. planen weniger neue Projekte. Das wird mittel- bis langfristig wieder den Ölpreis massiv anziehen lassen. Wenn der Ölpreis dann erstmal durch die Decke geht, werden Ölheizungen und Verbrenner umso unrentabler etc. und Wärmepumpen(Strom) und E-Autos gefragter.
Aber das ist wie gesagt ja nur ein Aspekt von vielen. Der Wasserstoffplan der Bundesregierung und das viele Geld dass jetzt vielerorts in die Hand genommen wird ist mindestens genauso entscheidend.
Also meine Prognose: 2025 sehen wir Nordex bei mindestens 30 Euro oder sie wurden geschluckt und der Aktionär erhält einen Gegenwert in derselben Höhe.
 

09.07.20 19:44

2783 Postings, 2917 Tage US21?

Super wenn man eine Erleuchtung hat, daß sich der eigene Besitz in wenigen Jahren mit 100prozentiger Wahrscheinlichkeit vervierfachen wird.

Warum mühen sich die Leute an der Börse so ab wenn es doch so einfach ist.  

09.07.20 20:54
3

15765 Postings, 4339 Tage ulm000Erste Nordex-Mühle N163 verkauft

Der Projektierer aus Dresden realisiert nun sein erstes Windkraft-Projekt in Skandinavien ? der Anfang einer Projektpipeline mit 400 MW.

Der Dresdner Projektierer VSB hat die erste Nordex-Mühle N163/5.x gekauft. Die neue Nordex Flaggschiffturbine wird Anfang kommenden Jahres in Serie gehen.

VSB wird ihren finnischen Windpark ?Juurakko? mit 7 N163/5.7 bauen.  

09.07.20 23:48
4

390 Postings, 2631 Tage Andinity...

Da kann man nur hoffen das wird in einer Woche schlauer sind und bei der HV mal die Fakten offen gelegt werden. Unsicherheit ist an der Börse ohnehin immer schlecht, aber aktuell schlimmer denn je.  Ich habe es auch so verstanden, dass es erstmal nur darum geht die Option zu haben eine KE durchzuführen, aber wieso und weshalb muß dafür schon mal auf den Tisch. Und ich bin immer noch sicher das Acciona bald Nordex komplett übernimmt, aber wie das genau abläuft da kann ich mir auch noch keinen Reim drauf machen. Viele Fragezeichen und die P

Fakt ist leider aktuell auch, das sich die Mitbewerber seit dem Corona Crash Anfang März schon wieder komplett erholt haben und sogar im Plus sind, Nordex ist da wieder mal ziemlich abgeschlagen. Aber diese Meldung mit der KE hat da natürlich einen großen Anteil das der Kurs aktuell unter 10€ dümpelt.

Seit Anfang März: Siemens Gamesa:~ + 10% / Vestas: + 6% / Nordex: - 20% ...


HV ist am 16.07. übrigens um 12 Uhr.



 

10.07.20 08:03

1406 Postings, 3257 Tage Flaterik1988@ALEXIS

wo schreibt nordex das?  

10.07.20 08:05

763 Postings, 886 Tage GeldpateAuftrag

Nordex: Nach Meldung über einen Großauftrag aus Spanien springt die Aktie vorbörslich auf +5?%. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com  

10.07.20 08:53

1835 Postings, 5429 Tage MausbeerDer Link zum neuen Auftrag

10.07.20 10:33

6240 Postings, 5291 Tage beegees06Großauftrag

nutzt alles nichts für die Aktie - Nordex Führung sollte sich zu alldem mal äußern - warum machen sie das nicht? Von 9 bis 10 Uhr fährt der Kurs nach oben um dann wieder zu fallen  

10.07.20 10:45
2

6 Postings, 86 Tage antimanipulatorLöschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 13.07.20 11:42
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - keine Quelle

 

 

10.07.20 16:19
1

251 Postings, 1224 Tage PoolmanFür mich amüsant,

da ärgert uns ein kleiner Londoner Hedger. Irgendjemand versucht immer gegen den Strom zu schwimmen. Schauen wir mal wie wir in ein paar Wochen stehen.

 

10.07.20 16:49
2

6240 Postings, 5291 Tage beegees06@Poolmann

mal ehrlich, normal ist der Kursverlauf ja nicht, der heutige Auftrag ist ja schon ein GROSSER - da darf man sich auch ma ÄRGERN - warten wir mal deine Wochen ab  

10.07.20 19:01

65 Postings, 207 Tage Wind29Kann es sein

Das die Aktie bewusst niedrig gehalten wird vor der HV. Langsam verliere ich wirklich meinen Optimismus für diese Aktie!!  

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