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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 20.01.20 02:03
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 103179
neuester Beitrag: 20.01.20 02:03 von: Fillorkill Leser gesamt: 14057241
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bewertet mit 103 Sternen

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04.11.12 14:16
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20752 Postings, 5902 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage


Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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103153 Postings ausgeblendet.

19.01.20 18:14
3

4841 Postings, 877 Tage Shlomo Silbersteindas ist richtig so

Viele kapieren einfach nicht, dass die niedrigen Preise durch die hohen EU-Agrarsubventionen zustande kommen. Wären die niedriger, flankiert von Importzöllen, müssten auch die Preise steigen.

Also einfach mal bei der EU anklingeln. Wird aber nichts fruchten, weil das Geschäftsmodell der Politik heutzutage ist: Hohe Steuern und durch Subventionen und Sozialleistungen damit eine hohe Abhängigkeit der Menschen vom Staat erreichen. So lässt sich sehr leicht Macht ausüben. Einfach Subventionen versprechen bzw. mit Streichung drohen und schon hat man die Wahl gewonnen.    

19.01.20 18:26

58884 Postings, 5737 Tage Anti Lemming# 153

Gammelfleisch fördert auf Dauer die Denkfäule.  

19.01.20 19:00
4

2013 Postings, 5011 Tage hello_againWas ist der faire Preis für Lebensmittel?

Was ist der faire Preis für Lebensmittel?

Können wir hier sicher nicht beantworten.
Was ich jedoch für mich beantworten kann, dass 1? für ein Kalb definitiv zu billig ist.
https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/...-stark-eingebrochen
8,49 Euro für ein Kalb ebenfalls
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...-euro-a-1295665.html
Die EU ist hier eine der Hauptursachen, wie auch Shlomo meint... nur ist mir das nun zu mühselig


@AL
"Was bringt eine Rentenerhöhung, die ja eigentlich Unrechtigkeiten beseitigen soll (z. B. die neue Grundrente für Geringverdiener, die über 35 Jahre eingezahlt haben), wenn im gleichen Atemzug staatlich verordnete Lebensmittelpreis-Erhöhungen wieder alles "auffressen"?"

Wenn sich die Preise für Rinderhack oder Hähnchenbrust verdoppeln und die Person jeden Tag 1kg Rinderhack oder Hähnchenbrust isst, würden die monatlichen Mehrkosten für 1 Person lediglich 240 Euro betragen.
Höherer Mindestlohn und Rente kompensieren 240Euro monatlich über. Und wer isst jeden Tag 1kg Rinderhack? Und von Verdopplung der Fleischpreise spricht keiner. Es geht momentan lediglich um die Erhöhung der Mehrwertsteuer...


"Mit welchem Recht überhaupt will der Staat bestimmen, welche Lebensmittelpreise "angemessen" sind?"
mit seiner Steuerungs- und Gestaltungsfunktion: Diese Funktion bezeichnet die Möglichkeit, durch Rechtsnormen das Verhalten gesellschaftlicher Akteure zu regeln. Politische Programme werden mithilfe des Rechts umgesetzt und der Alltag hierdurch gestaltet und gesteuert; somit trägt das Recht mittelbar zur Beförderung sozialen Wandels bei.
https://de.wikipedia.org/wiki/Recht#Funktionen_des_Rechts

"Spielt da wieder die CO2-Bevormundung rein?"
Zu CO2 werden wir uns nicht einig, da sag ich nix mehr zu und hoffe, dass die Demographiekeule bei Klimawandelleugnern irgendwann zuschlägt ;)


Und kleiner Tipp zur GEZ:
Die Landesrundfunkanstalten mit Klagen überziehen. Dann kommt irgendwann keine Post mehr und schwupps, wenn die Klage irgendwann zu (leider un-)Gunsten entschieden ist, könnten spätere Ansprüche der GEZ verjährt sein. Klappt regelmäßig. Und falls noch mehr mitmachen, immer öfter. Die Ersparnisse aus der Verjährung der Ansprüche kompensieren dann die Klagekosten (vorm Verwaltungsgericht geht es ohne Anwalt).
Vielleicht gibt es hier irgendwann Diskussionsbedarf zu anderen Methoden gibt, wie der GEZ Betrieb irgendwann lahmgelegt werden kann ;)
Mindestens jeder 10. Haushalt ist ja bereits mehr oder weniger im GEZ Streik.  

19.01.20 20:21
1

4841 Postings, 877 Tage Shlomo SilbersteinIch kauf eh meist bio

Kein Wunder bei einem Querfrontler
Die Parteichefin des Rassemblement National versucht zum dritten Mal versucht in den Élysée einzuziehen. Helfen soll dabei ein grün-nationalistisches Programm. Noch nie standen ihre Chancen so gut.
 

19.01.20 21:14
5

1495 Postings, 727 Tage yurxIronie on

Den Planeten Erde gibt es nur ein mal. Weit und breit ist er von toter Materie und leeren Raum umgeben. Bis heute wurde kein Leben ausserhalb nachgewiesen und wenn es welches gibt, ist es für die Menschheit völlig irrelevant, da es nicht erreicht werden kann und wenn es erreicht würde, wäre es wohl für dieses eine Katastrophe. Es sei denn es verfügt über überlegene Technologien. Doch auch wenn es Leben gibt irgendwo, so heisst das nicht, dass es irgendwo Bedingungen gibt, welche dem Mesnchen bekömmlich wären. Also sind wir doch Gefangene auf diesem Planeten, beziehungsweise auf diesem Paradies voller Leben und perfekten Bedingungen für uns. Nun ist absehbar, dass der Platz und die Ressourcen begrenzt sind und unser Wachstumsmodell sich nicht auf ewig aufrecht erhalten lässt.
Da jeder Mensch ein Egoist ist, denken viele wohl, nach mir die Sintflut, hoffentlich reicht es noch für mich und die Politik soll gefälligst mir ermöglichen noch bis an mein persönliches Ableben nicht begrenzt zu werden in meinem Lebensstil, mein Energieverbrauch, meine Ernährung, mein Konsum gehen die Allgemeinheit nix an und sind alleine meine Angelegenheit. Tja, aber dann soll auch jeder gefälligst seinen Müll im eigenen Garten vergraben, seine Abgase selber einatmen, seine Energie und Nahrung selber herstellen.😸  

19.01.20 21:57

1495 Postings, 727 Tage yurxInfo

Gerne hätte ich einige Beiträge positiv bewertet, doch geht das zZ bei mir nicht. Weiss nicht woran es liegt. Bin auch nicht an meinem Compi.  

19.01.20 22:02
2

1860 Postings, 1947 Tage ibriDas kommt den französischen Banlieues

schon sehr nah. Interessant auch, dass die Opfer häufig integrierte Altmigranten sind.
Der pfiffige Autor hat  auch einen Link zu den Kölner Ergebnissen der Europawahl eingefügt.
Da fragt man sich schon, ob nicht genau das Bestellte geliefert wurde?

https://www.express.de/koeln/...n-sorgen-fuer-kopfschuetteln-32605492

Zu der "vollendeten" feindlichen Übernahme von Köln-Bocklemünd gibt es hier den interessanten Beitrag

https://www.express.de/koeln/...lizei-muss-stadtteil-sichern-33745648


 

19.01.20 22:08
1

43810 Postings, 4244 Tage FillorkillDa jeder Mensch ein Egoist ist

Jeder Mensch wäre gerne Egoist, er packt es aber nicht, weil der Weltgeist ihm christlich-abendländische Sittlichkeit in die Wiege gelegt hat. Statt seinen echten Bedürfnissen nachzuspüren ist er deshalb mit nichts anderem beschäftigt als das verhasste moralische Korsett abzustreifen. Natürlich letztlich immer vergeblich. Um doch noch das letzte Wort behalten zu können votiert eine nicht zu knappe Minderheit für die Anti-Moral des individuellen oder kollektiven Amokläufers. In der Matrix haben sie sich in dne letzten Jahren zu ganzen Schwärmen zusammengefunden, die sich, um die eigene Herkunft demonstrativ zu verhöhnen, die 'neue bürgerliche Mitte' usw nennen.  
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Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster

19.01.20 22:24

4841 Postings, 877 Tage Shlomo Silbersteindie 'neue bürgerliche Mitte' usw nennen.

oder auch "Wir sind Mehr"...  

19.01.20 22:34
1

58884 Postings, 5737 Tage Anti Lemming# 164

"Mehr sind wir weniger", erkannte der Pimpf und stürzte sich von der Klippe.  

19.01.20 22:41
2

900 Postings, 3591 Tage 38downhilldiskutiert ihr hier den weltuntergang ?

"Um doch noch das letzte Wort behalten zu können votiert eine nicht zu knappe Minderheit für die Anti-Moral des individuellen oder kollektiven Amokläufers...."
das ist ja fast mein bild zur gesellschaft oder wirtschaft wie sie läuft, während mittlerweile wohl auch schon der ganz normale laubfrosch auf irgendwelchen roten listen stehen muss, weil ihn kein mensch mehr sieht. ganz ernsthaft, ich bin ja mittlerweile alt genug, dass ich mir denken kann, jetzt zeuge ich eh keine kinder mehr, und bisher hab ich das auch nicht getan und bin ganz froh drum, weil was sollte das für eine kindheit sein, in der die mama nicht mehr sagen kann : lauf nicht barfuss durchs moor wegen den kreuzottern,  weil kein moor und keine kreuzottern mehr da sind und falls doch, weder das eine noch das andere der mama noch bekannt wäre vor lauter netflix.  

19.01.20 22:42
5

1495 Postings, 727 Tage yurxFill

Ich fühle mich selbst einer christlichen Moral verpflichtet. Nicht der Kirche und schon gar nicht der ganzen Bibel und somit auch nicht der von der katholischen Kirche erhobenen Moral. Doch christlich ist für mich letztendlich ein menschlicher und spiritueller Aspekt, den ich als befreiend gegenüber dem konsumistischen Kapitalismus empfinde, der Gut und Böse, Glück und Unglück auf ein materialistisches oder technisches Problem reduziert, wie auch der Kommunismus. Ich glaube auch keine Sekunde an ein Leben nach dem Tod, was der materialistische und kapitalistische Aspekt vom Christentum mAn darstellt, aus welchem ja der heutige Kapitalismus hervorging, so wurde aus dem Glauben ja auch ein Geschäft gemacht. Wer brav glaubt (heuchelt und beichtet und spendet) kommt ins Paradies nach dem Tod. Buddhismus finde ich in mancher Hinsicht klüger, doch bin ich nun mal christlicher Hemisphäre aufgewachsen und bin davon geprägt und habe keine negative Prägung dadurch erlebt, im Gegenteil, ich habe Hilfe bekommen von einem protestantischen Pfarrer, als ich welche brauchte. Der hielt selbst nicht viel von der Bibel. Zum Glück. Doch praktizierte er Nächstenliebe, Toleranz und Verständnis mir gegenüber. Das werde ich nie vergessen.  

19.01.20 23:48

82 Postings, 1021 Tage Pride@Fillorkill, @yurx

Mal was anregend Anderes, solche Postings hier zu lesen und sich darüber auszutauschen, danke!
Ich stimme zu, dass jeder ein egoistisches Potential in sich trägt, bin aber auch sicher, dass er auch andere Potentiale in sich trägt, zum Beispiel, dass er sich von selbst glücklich fühlen kann, wenn er anderen hilft, weil er dadurch in eine positive Resonanz mit seiner Umwelt kommt. Das haben Psychologen sogar nachgewiesen, da braucht man keine Kirche dazu.
Was ein Leben nach dem Tod betrifft, weiß ich es einfach nicht. Da lasse ich Geheimnis Geheimnis sein. Es ist aber auch nichts, worüber ich mir im Alltag Gedanken mache. Ich denke, fürs Erste reicht es einmal, zu verhindern, dass das Leben im Diesseits die Hölle auf Erden wird. Aber wiederum das nicht als Korsett, in dem ich stecke, sondern aus der Einsicht, dass ich auf solche Zustände keinen Bock habe.  

19.01.20 23:53
1

3805 Postings, 2466 Tage gnomon#077

- Ich finde es falsch die Fläche wie ein Brei zu zersiedeln um den notwendigen Wohnraum zu schaffen.

malko, unsere städte befinden sich zunehmend in einem funktionswandel im sinne von arbeit raus und wohnen rein. leistbarer wohnraum setzt sich vornehmlich aus zwei faktoren zusammen, nämlich bausubstanz und lage, somit kann im innenstadtbereich das ziel der leistbarkeit trotz ökonomischer bauweise niemals in dem ausmaß erreicht werden, wie das im ländlichen umfeld möglich ist.

auf grund des mit der distanz von den zentren abnehmenden preisgefälles für grund und boden, wird es keine signifikanten industrie- bzw gewerbeansiedlungen in innerstädtischen bereichen mehr geben, des weiteren werden derzeit noch urbane betriebe  zunehmend die wirtschaftlichkeit von umsiedlungen in den periphären bereich für sich nutzen wollen, nicht zuletzt auch wegen allfälliger ausweitung der produktionsflächen.   aus der erzielbaren differenz der grundpreise können teile der kosten refinanziert werden.

dieser entwicklung muß der soziale wohnbau rechnung tragen, um der zukünftig in den randgebieten benötigten zusätzlichen manpower  leistbaren wohnraum verfügbar zu machen. gleichzeitig wird die städtebauliche betriebsdezentralisierung,  dem höchstnotwendigen ausbau der verkehrstechnischen infrastruktur richtung ländlicher raum den notwendigen anlass bieten.

den angesprochenen hochbau im zentralurbanen bereich wir es bei guter konjunktur zweifellos geben,  allerdings nicht für wohnraum der in die kategorie "leistbar" fallen wird.

 

20.01.20 00:11

3805 Postings, 2466 Tage gnomonPride

"... er sich von selbst glücklich fühlen kann, wenn er anderen hilft..."

altruismus ist die schönste form des egoismus.  

20.01.20 00:15
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3805 Postings, 2466 Tage gnomonJeder Mensch wäre gerne Egoist, er packt es aber n

jeder mensch ist egoist, ausnahmslos.  

20.01.20 00:27

43810 Postings, 4244 Tage FillorkillIch glaube auch keine Sekunde an ein Leben nach de

Für einen Popkulturellen des 21 Jh wie beispielsweise Fill ist die jedem Ressentiment vorangestellte leere Gestik von Atheismus und Aufgeklärtheit der Witz, ganz im Gegensatz zur katholisch-kommunistischen Orthodoxie des Dorfpfarrers. Popkulturelle sind heute die, die sich den Schuh beherzt anziehen dem alle anderen so verzweifelt entschlüpfen wollen. Am Ende werden es auch die einzigen sein, die geduldig mit dem Hut in der Hand und einem unverzagten Kyrie Eleison auf den Lippen um Einlass in SEIN Reich anstehen.  
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Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster

20.01.20 00:27
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43810 Postings, 4244 Tage FillorkillAmen !

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Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster

20.01.20 00:28

4841 Postings, 877 Tage Shlomo SilbersteinFreunde

das Thema lautet: Öknonomen STREITEN. Nicht Beten.  

20.01.20 01:14

3805 Postings, 2466 Tage gnomonfill

witzig? du scheinst anderer ansicht zu sein?  dann nenne bitte irgendeine  menschliche bewusste handlung, der nicht eine ausnahmslos egoistische willensbildung zu grunde liegt.  du wirst  nicht mal bei mutter theresa findig werden.  darfst auch googeln.  

20.01.20 01:15

3805 Postings, 2466 Tage gnomonfündig

20.01.20 02:03

43810 Postings, 4244 Tage Fillorkilldann nenne bitte irgendeine menschliche

Wenn man euch so zuhört sollte man meinen, da haben wohl welche 50 Jahre Postmoderne glatt verpennt. Dabei hatten es schon selbst die Pre-Postmodernen wie Nietzsche im Urin: Die Leute draussen springen nicht nur mit Hurra aus den Schützengräben ins Sperrfeuer, erweisen Götzen, Kaisern und Führern die Huldigung und bringen überhaupt eine Produktionsweise zum Laufen, die sie von den Produkten der eigenen Arbeit systematisch ausschliesst, sondern sind auch allzeit zu existentiellen Opfern bereit, sofern sie dafür nur eine gute Sache anführen können, weil sie moralische und eben keine egoistischen Wesen sind. Nietzsche selbst sah darin einen fatalen Mangel und zeigte in der Suche nach der Verantwortung dafür nicht ganz zu unrecht auf Jesus. Für Postmoderne beginnt die Reflektion hingegen mit der Anerkennung der Prägung durch die Moral (des Verzichts).

Dass menschliche Psychologie, um überhaupt tätig werden zu können, immer die Angabe irgendeines überzeugenden Grundes oder irgendeines Interesses, mithin die Maske einer materialistischen Güterabwägung verlangt, nimmst du dann für bare Münze. So autodestruktiv wie auch immer die eingefahrenen Resultate auch ausfallen mögen, es soll sich immer um einen 'Gewinn' handeln. Es soll sich stets um lauter Ich-AGs handeln,  die auf Reibach aus sind, auch wenn der dann am Ende in der angeblichen Ergötzung an negativer Anerkennung besteht. In der Sache ernährt sich die Beweisführung dafür aus der tautologischen Identität Result equals Intention, in der logischen Konsequenz beschreibt man damit allerdings eine Null-Aussage - ist jedwedes Handeln egoistisch, kürzt sich Egoismus als Charaktermerkmal heraus.

Amen

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Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster

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