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Deutschlands Feinstaub-Wahnsinn

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neuester Beitrag: 11.01.19 13:02
eröffnet am: 11.01.19 10:30 von: 007_Bond Anzahl Beiträge: 13
neuester Beitrag: 11.01.19 13:02 von: 007_Bond Leser gesamt: 917
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bewertet mit 4 Sternen

11.01.19 10:30
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5248 Postings, 1040 Tage 007_BondDeutschlands Feinstaub-Wahnsinn

Werden demnächst alle Grill-Restaurants und  Pizzerien wegen Feinstaub verboten?

Fritz Lipphardt wohnt nahe dem Marktplatz und kann im Sommer seine Fenster nicht öffnen und seinen Balkon nicht nutzen. Seine private Feinstaubmessanlage habe erhöhte Werte bei bestimmten Wetterlagen gezeigt, erzählt der Hochschullehrer. "Das kann ja nicht gesund sein."

Aber auch dem SPD-Mann Weirauch selbst geht das Thema sehr nahe, spätestens seit als er letzten Herbst am Marktplatz vorbeikam und er an einen Brand glaubte - bis seine Frau ihn davon überzeugte, dass die dicke Luft aus den dortigen Gaststätten stammte.

https://www.tag24.de/nachrichten/...etition-baden-wuerttemberg-927180

Wie heißt er? Weirauch! Sein Name ist wohl Programm!  

11.01.19 10:49
2

32236 Postings, 3191 Tage NokturnalHaha...goil

find ich gut...man sollte die Innenstädte komplett entvölkern...erst dann ist es wirklich Feinstaubfrei.
 

11.01.19 10:56

5248 Postings, 1040 Tage 007_BondDie Energieriesen träumen heute schon davon,

dass in Zukunft alle mit Strom heizen müssen! Ihre Lobby hat mit der Arbeit zur Erreicbung dieses Ziels schon begonnen.  

11.01.19 11:00

809 Postings, 289 Tage indigo1112Rußpartikel

Besonders die vielen Bratwurstbuden sind die reinsten Dreckschleudern  

11.01.19 11:03

5248 Postings, 1040 Tage 007_BondUnd die vielen Kohlegrills in den Sommermonaten

in den Gärten und Parkanlagen erst!  

11.01.19 11:06
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16543 Postings, 6218 Tage MadChartHoffentlich liest das keiner von der DUH

Sonst ist die nächste Abmahnung bzw. Klage vorprogrammiert. Currywurstbuden würden in Zukunft wie die Raucherecken am Flughafen aussehen, mit doppelten Schleusentüren, einer Abluftanlage die jedem Kohlekraftwerk gut zu Gesicht stünde und der Mann an der Friteuse im Ganzkörperkondom und mit schwerem Atemschutz. :-)

 

11.01.19 11:16
4

5248 Postings, 1040 Tage 007_BondKönnte man dann nicht gleich auch noch

Flugzeuge verbieten? Die erzeugen doch auch Feinstaub!

Und Autos - auch Elektroautos - sollten in Zukunft weder Reifen (Gummiabtrieb) noch Bremsen (Bremsbeläge) haben - das sind doch die reinsten Feinstauberzeuger!

Ganz schlimm sind auf dem Land auch diese Mähdrescher - die erzeugen aber sowas von Feinstaub bei der Ernte! Hier ist die Lösung: Ab sofort nur noch von Hand ernten! So könnten neue Arbeitsplätze entstehen, wenn Menschen das Getreide und Heu mit Sicheln und Körbchen ernten würden - wie es ganz früher einmal war! ;-)

 

11.01.19 11:36
3

5248 Postings, 1040 Tage 007_BondUnd wir sollten alle Blumen, Gräser und Bäume

vernichten, denn auch sie erzeugen erheblichen Feinstaub, der unsere Gesundheit gefährdet!

"Unter PM10 versteht man alle Staubteilchen, deren aerodynamischer Durchmesser kleiner als
10  Mikrometer  ist.  Hierunter  fallen  sowohl  Partikel  anthropogener  Herkunft  (z. B.  Ruß  oder
Reifenabrieb) als auch Partikel natürlicher Herkunft (z. B. Meersalz oder Pflanzenpollen)."

;-))

 

11.01.19 12:04
5

809 Postings, 289 Tage indigo1112Saubere Luft

Also der WWF fordert schon lange eine Abgasbesteuerung von Kühen , Rindviechern und Eseln.
Haben die Esel von der DUH eigentlich mittlerweile schon einen Kat?  

11.01.19 12:04
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15107 Postings, 5562 Tage cumanaNa Jott sei Dank,

hier koine Probleme.....  
Angehängte Grafik:
7448113e63baaafe1ca8f6b96806b5e37208.jpg (verkleinert auf 92%) vergrößern
7448113e63baaafe1ca8f6b96806b5e37208.jpg

11.01.19 12:20
8

408 Postings, 6714 Tage AlterLest mal das. E-Auto ein Alibikrieg? Verarsche?

Der sinnlose Traum von der elektrischen Zukunft

Warum Professor Jörg Wellnitz von THI ganz sicher weiß, dass der Hype um das Elektroauto kaum mehr als ein Alibikrieg ist
Von Michael Schmatloch
Es ist eine schwere Hypothek, die auf dem Elektroauto lastet. Es soll nicht nur das Autofahren billiger machen, sondern in erster Linie für saubere Luft sorgen und die von Kohlendioxid und Stickoxiden gebeutelte Atmosphäre entlasten. Autoindustrie und Politik überbieten sich geradezu in ihren Zielvorgaben, wann wie viele E-Autos auf den Straßen unterwegs sein sollen. Dabei ist die heilsbringende elektrische Zukunft nichts weiter als purer Schwachsinn. Viele an den Stellschrauben der mobilen Zukunft wissen das, aber nur wenige sagen es so deutlich wie Jörg Wellnitz, Professor an der Technischen Hochschule Ingolstadt und zudem Inhaber einer Professur in Melbourne. Der Inhaber des Lehrstuhles für Leichtbau hat sich akribisch mit allen Aspekten der E-Mobilität auseinandergesetzt. Und das Ergebnis: Sie kann und wird nie so kommen, wie von Industrie und Politik prognostiziert. Für ihn ist das Ganze ein Alibikrieg, nichts anderes. Und der Kunde? Ist Nebensache.
?In der Volksmeinung ist die E-Mobilität eine tolle Sache?, sagt der eloquente Professor, ?aber sie macht überhaupt keinen Sinn, wenn man sich alle Aspekte des Themas einmal vor Augen führt.? In der Tat gibt es keinen Aspekt, für den Wellnitz nicht ernüchternde Zahlenwerke parat hat, erstaunliche Untersuchungen zitieren kann oder schlicht mit gesundem Menschenverstand eins uns eins zusammenzählt.  Im Zentrum steht selbstredend das Umweltthema. Für gerade einmal 16 Prozent des klimaschädlichen Kohlendioxidausstoßes ist der Autoverkehr verantwortlich. ?Belastender ist da ja schon die Massentierhaltung und die landwirtschaftliche Monostruktur?, weiß Wellnitz. Von den großen Containerschiffen auf den Weltmeeren ganz zu schweigen.
330 dieser übergroßen Containerschiffe gebe es. Und 15 von ihnen produzierten so viel CO2 wie 750 Millionen Autos. Vom Flugverkehr und den Kreuzfahrtschiffen ganz zu schweigen. Und selbst wenn die Autos der größte Verursacher für den Kohledioxidausstoß wären, selbst dann wäre das E-Auto für die Verbesserung der Umweltbilanz vollkommen wertlos. ?Bis die Batterie für Tesla beispielsweise gebaut ist, könnte man acht Jahre lang mit einem Verbrennungsmotor fahren, um die gleiche Umweltbelastung zu erzielen?, so Wellnitz, der deswegen ungern von Zero-Emission bei E-Autos spricht und gleich auch noch dem Märchen vom billigen Fahren mit Strom den Garaus macht. Denn seiner Meinung nach ist es eine Frage der Zeit, bis der Strom zum Aufladen der Batterien ? der zudem in der Hauptsache alles andere als sauber produziert wird ? ebenso besteuert wird wie Benzin oder Diesel. Und dann lägen die Kosten für einen elektrischen Flitzer bei rund 800 Euro pro Monat. Und der hat ob der möglichen Ladezyklen eines Akkus in acht Jahren nur noch Schrottwert.
Und das weiß die Autoindustrie nicht? ?Alle wissen es?, sagt Jörg Wellnitz, ?aber es geht weder um die Umwelt, noch um die Kunden.? Warum Hersteller wie Audi, BMW und andere derzeit Milliarden in die neue Technologie investieren, liege ganz wo anders. ?Zum einen lassen sich Milliarden an EU-Fördergeldern kassieren. Daneben bewahren E-Autos die großen Hersteller vor Strafzahlungen wegen Nichterreichens der europäischen Klimavorgaben, da sie mit angeblichen Zero-Emissionsmodellen den Flottenmix nach unten drücken. ?Es geht selbstredend auch um das Markenimage, um ein grünes Mäntelchen und um Technologiekontrolle.? Man baue die E-Autos im Wissen, dass sie alles andere als die automobile Zukunft seien. ?Es zu machen ist billiger, als es nicht zu machen?, hat mir mal ein Automanager gesagt, ?es ist sinnlos, aber es kostet weniger.?
Und ? so ganz nebenbei ? geht es natürlich darum, noch mehr Autos zu verkaufen. 1,6 Milliarden Fahrzeuge gibt es heute bereits weltweit. 80 Millionen werden pro Jahr produziert. Das seien ebenso viele, wie Kinder auf dieser Welt neu geboren werden. E-Autos sind für die Hersteller kein Ersatz für Verbrenner, sondern ein Zusatzgeschäft, um als Zweit-oder Drittfahrzeug noch mehr Autos an den Mann zu bringen.
Doch dieses Zusatzgeschäft stößt an seine Grenzen, wenn es um die benötigen Rohstoffe für den Bau von Akkus geht, deren Abbau in Chile (Lithium) und Zentralafrika (Kobalt) nicht nur extrem umweltunverträglich ist und in weiten Teilen mit unvertretbarer Kinderarbeit einher geht. ?Würde Audi den A4 in großer Serie rein elektrisch bauen, müssten sie den halben Weltmarkt an Kobalt leerkaufen.? Bei VW ? so Wellnitz? habe man so eine Rechnung schon mal aufgemacht und sei zudem Ergebnis gekommen, dass der Konzern für seine Produktion von E-Autos rund 130 000 Tonne Kobalt benötigen würde. Die Weltproduktion indes liegt derzeit bei 123 000 Tonnen.
Und die meisten Schürfrechte liegen in China, was, wie Professor Fritz Indra sagt, der auch mal bei Audi beschäftigt war, einen veritablen Wirtschaftskrieg auslösen könnte. ?Die Chinesen haben sich in Afrika weitgehende Schürfrechte gesichert. Kobalt wird zum Beispiel im Kongo teils unter brutalsten Bedingungen von Kindern aus dem Boden gekratzt?, so Indra, ?man braucht zudem Graphit, Mangan und Lithium. Bei all diesen Themen begeben wir uns voll in chinesische Abhängigkeit, wir müssen das alles von Chinesen kaufen.? Wie für Professor Jörg Wellnitz liefert auch für ?Verbrennerpapst? Indra das Elektroauto ?in einer gesamtheitlichen Betrachtung? keinen Beitrag zum Klimaschutz.
Wellnitz, für den der Dieselmotor nach wie vor der sauberste und umweltfreundlichste Antrieb ist, macht noch eine andere bemerkenswerte Rechnung auf. Abgesehen davon, dass eine Auto-Akku rund 100 Wattstunden Leistung pro Kilogramm Gewicht liefert (Benzin 12 000 Wattstunden und Wasserstoff, für Wellnitz der Treibstoff der Zukunft, 33 000 Wattstunden), ließen sich die Klimaziele heute schon ganz leicht erreichen.
Würde jeder Autofahrer seinen Tank nur ein Viertel betanken und auf den ? laut Statistik ? in bayerischen Auto mitgeführten unnötigen Ballast von durchschnittlich 7,5 Kilogramm verzichten, dann ?hätten wir die europäischen Klimaziele schon in Sichtweite.?
Und würde man eine aufrichtige Ökobilanz aufmachen, basierend auf Preis, Bauraum und Leistung, dann ?kommt hinten der Ottomotor raus oder ein kleiner Diesel?, sagt Jörg Wellnitz. Und: ?Das Wasserstoffauto wird ganz sicher kommen.?

Von mir: Text aus Ingolstadt-today, gehört zum Donaukurier
Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Jörg Wellnitz lehrt an der Technischen Hochschule Ingolstadt
Lehrgebiet: Konzeptioneller Leichtbau, Konstruktion und CAE  

11.01.19 12:51
2

5248 Postings, 1040 Tage 007_BondDas besonders Schlimme daran ist aber

die offenbar grenzenlose Naivität des Volkes!

Oder dieser "ganz neue" Pressartikel, passt auch ganz gut zum Thema:

Neuwagen verbrauchen im Schnitt 39 Prozent mehr als versprochen
Beim Spritverbrauch - und damit auch beim Ausstoß von Treibhausgasen - lägen zwischen offiziellen Angaben und realen Werten noch immer Welten, fand eine neue Studie der unabhängigen Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT) nun heraus. Der reale Kraftstoffverbrauch neuer Pkws liege durchschnittlich um 39 Prozent höher als der von den Fahrzeugherstellern angegebene Testverbrauch, teilte die Organisation, die auch an der Aufdeckung des VW-Skandals beteiligt war, am Donnerstag in Berlin mit.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...r-als-versprochen-1.4282111

OMG - welch ungeheure Aufdeckung eines (neuen) Skandals. Da haben sie Jahrzehnte für benötigt, um etwas, das inzwischen wohl jedem bekannt sein sollte, zu erkennen? Das ist ... ja was denn? Echter Sensationsjournalismus - oder?!






 

11.01.19 13:02

5248 Postings, 1040 Tage 007_Bond@Ding - hier der Beleg für Dein "witzig" ;-)

Wichtige vom Menschen verursachte Feinstaubquellen sind Kraftfahrzeuge, Kraft- und Fernheizwerke, Abfallverbrennungsanlagen, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern, der Schüttgutumschlag, die Tierhaltung sowie bestimmte Industrieprozesse. In Ballungsgebieten ist vor allem der Straßenverkehr eine bedeutende Feinstaubquelle. Dabei gelangt Feinstaub nicht nur aus Motoren in die Luft, sondern auch durch Bremsen- und Reifenabrieb sowie durch die Aufwirbelung des Staubes auf der Straßenoberfläche. Eine weitere wichtige Quelle ist die Landwirtschaft: Vor allem die Emissionen gasförmiger Vorläuferstoffe aus der Tierhaltung tragen zur Sekundärstaubbelastung bei.

Während im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Gesamt- und Feinstaubemissionen in Deutschland drastisch reduziert werden konnten, verlangsamte sich seither die Abnahme.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/...aub-belastung#textpart-5

Aha, früher war das für die Gesundheit nicht so gefährlich wie heute? Oha!  

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