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Deutsche Rohstoff AG vor Neubewertung?

Seite 122 von 125
neuester Beitrag: 27.07.20 15:29
eröffnet am: 27.08.13 16:29 von: Coin Anzahl Beiträge: 3108
neuester Beitrag: 27.07.20 15:29 von: Raymond_Ja. Leser gesamt: 914375
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bewertet mit 26 Sternen

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29.11.19 12:38

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorDa kann jeder auch etwas tun

Google ist einer der weltweit größten EE Investoren - jedenfalls kommt es medial so rüber.

Ich habe meinen Stromverbrauch auf 800 Kwh im Jahr senken können. Z.B. durch einen leistungsstarken PC ohne Lüfter,  der maximal 30 Watt verbraucht. Durch verbrauchsminimierende Steckdosenleisten. Durch LED. Die nächste Stufe wäre die eigene Stromerzeugung durch eine Balkonsolaranlage. In der Mietwohnung ein Loch in die Außenmauer für das Stromkabel zu bohren wird aber leider schwierig.

Trotzdem hilft das alles nichts  Der Klimawandel wird nicht aufzuhalten sein. Bevölkerungsanstieg, mehr Konsum vor allem in Asien. Deshalb ist ja auch die Ölbranche weiter eine Wachstumsbranche.
 

29.11.19 15:56

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorÖlpreis 3 % runter - neue Allzeittiefs

bei XOP-Indexwerten. Eine Bodenbildung wünscht man sich - aber sie ist nicht erkennbar. Und nach Lage der Dinge wird sie auch nicht kommen, wenn die USA wie erwartet ihre Förderung so stark nach oben treiben und sich die Firmen gegenseitig mit ihren Wachstumsorgien in den finanziellen Untergang treiben, um daraus mit neuem Geld aufzustehen und wieder unterzugehen.

2014 hat die DRAG den Ausstieg optimal aus diesem fatalen System geschafft. Jetzt 2020 will sie selbst Teil dieser Mengenspirale sein. Ob das gut geht?  

29.11.19 17:13

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorLöschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 04.12.19 11:13
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - unbelegte Aussage

 

 

29.11.19 20:07

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorÖlpreis 5 % runter und neuer XOP-Allzeittief

Soviel zu dem eingestellten Artikel zuvor.

Und die DRAG will in diesem historisch schlechtesten Branchenumfeld das es jemals in den USA gegeben hat auch noch mehr Geld aufnehmen und mehr Öl und Gas fördern.

Vllt. ist es doch klüger, die aktuelle Anleihe auslaufen zu lassen, anstatt sie in das neue Papier zu tauschen?  

02.12.19 12:56
1

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorEine gute Zusammenfassung

der Zeitung DENVER Post zur aktuellen Lage und einer Analyse der 8 grössten Förderunternehmen in Colorado: https://www.denverpost.com/2019/11/10/...try-drilling-debt-cash-flow/

Nach ihren Zahlen haben diese Unternehmen in den letzen 5 Jahren zusammen per 30.06.2019 44,6 Milliarden USD an Cashflows nach Deckung ihrer operativen Ausgaben realisiert. Sie haben aber im gleichen Zeitraum 71,6 Milliarden USD an Krediten über Anleihen, Banken oder Aktienausgaben aufgenommen. somit ergibt sich ein Defizit von 27 Milliarden USD über die letzten 5 Jahre allein für diese 8 Unternehmen.

Insgesamt haben diese 8 Firmen 33,6 Milliarden USD Schulden in ihren Bilanzen verglichen zu 31 Milliarden USD 3 Jahre zuvor. Das ist also Geld, was die aktuell aufgebaute Förderung noch verdienen muss. In Kenntnis des Umstandes, das nach ca. 18 Monaten der Großteil der Ressourcen bereits gefördert ist. Warum immer geschrieben wird, das die Bohrungen bis zu 20 Jahre fördern, bleibt ein Räsel. Vllt. machen die Firmen sich selbst etwas vor mit ihrer angeblichen Profitabilität.

Die Anzahl der aktiven Bohrgeräte in den USA ist von 889 zu Anfang des Jahres auf 684 aktuell gefallen. Das sagt allerdings nichts aus, weil die Bohrungen jetzt länger sind als zuvor und am Ende mit weniger Bohrungen mehr gefördert werden kann. Der geringe Ölpreis und der exzessiv niedrige Gaspreis bringen die Branche durcheinander.

Ab 65 USD Ölpreis könnte die Förderung wieder steigen.
Mit 60 - 65 USD könnte die Branche leben
Bei aktuell 55 USD Ölpreis ist es sehr schwierig.

Für alle Firmen gilt in der existenziell schwierigen Lage nur noch eines: "Cash is king!" und jeder hofft auf einvernehmliche Lösungen mit den Kreditgebern.

Laut IHS Market werden die Investitionen in neue Ölbohrungen an Land von 102 Milliarden USD dieses Jahr auf ca. 90 Milliarden in 2020 und ca. 83 Milliarden USD in 2021 sinken. 2020 könnte die Ölförderung um 0,4 Mio. Barrel pro Tag steigen und 2021 gleichbleibend sein.
 

05.12.19 12:08

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorLöschung


Moderation
Moderator: JDWO
Zeitpunkt: 10.12.19 15:45
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - unbelegte Aussage - Quelle fehlt

 

 

10.12.19 21:17

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorOffenbar ist hier jemand mit Rechenschwäche

unterwegs und hat meinen Beitrag löschen lassen.  Es ging um die Frage, wieviele Schulden die Deutsche Rohstoff AG jetzt mitten in dieser für die Börsen grössten Branchenkrise aller Zeiten angehäuft hat?

Siehe den Q3-Bericht Seite 4: https://rohstoff.de/investor-relations/

An Anleihen gab es 77,3 Mio. Euro. Das waren einmal die Anleihe 07/2016 - 07/2021 mit zuletzt gezeichneten 67 Mio. Euro von 75 Mio. Euro. Dazu kommt die Wandelanleihe 03/2018 - 03/2023 über 10,3 Mio. Euro.

Neu gezeichnet wurden jetzt 87,1 von 100 Mio. Euro, wovon 33,3 Mio. Euro eine Umfinanzierung der Anleihe 2016/2021 waren: https://www.ariva.de/news/...lgreiche-platzierung-der-anleihe-8014647

Somit ergibt sich bei den Anleihen folgendes Bild:
33,7 Mio. Euro Anleihe 2021 + 10,3 Mio. Euro Wandelanleihe 2023 + 53,8 Mio. Euro neue Anleihe 2024. Das ergibt 97,8 Mio. Euro Anleiheschulden.

Im Q3-Bericht werden dann noch 11,7 Mio. Euro Schulden bei Kreditinstituten ausgewiesen.
Weitere 8 Mio. Euro sonstige Verbindlichkeiten - meist an Royalties.
Abgezogen werden kann ein Saldo aus Verbindlichkeiten minus Forderungen aus L+L von - 3,5  Mio. Euro.
Hinzukommen angesammelte 22,7 Mio. Euro an Steuerschulden. Diese bauen sich mit immer weiterer Förderung immer weiter auf, müssen aber auch irgendwann zurückgezahlt werden.

In Summe sind es dann also: 97,8 + 11,7 + 8 -3,5 + 22,7 = 136,7 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber Anleihezeichnern, Banken, Landbesitzern und Steuerbehörden.

Dem standen ein Guthaben von 19 Mio. Euro gegenüber, 5,7 Mio. Euro Wertpapierbestände des Umlaufvermögens und 35,9 Mio. Euro Buchwert der Finanzanlagen.

Wenn man die Buchwerte realisieren könnte, wären das noch 76 Mio. Euro Verschuldung. Plus dem was aus den vorhandenen Bohrungen an Cashflow die nächsten Jahre generiert wird. Zu beachten ist, das allein für die Anleihen bei 3,625, 5,25 bzw. 5,625 % Zinshöhen jedes Jahr über 5 Mio. Euro an Zinszahlungen aus diesem Cashflow zu leisten sind. Plus die Zinsen für die Bankkredite. Also Beträge die nicht in die Schuldenrückzahlung fliessen.

2015 hatte man m.W. noch eine Nettoliqudität von 25 Mio. Euro. Ob sich das ganze Geschäft in den USA also wirklich rechnet, das muss sich erst noch zeigen.

 

11.12.19 10:15

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorHmmm ....

"der Löscher" meldet sich nicht, obwohl ich extra einen Fehler eingebaut habe.

Von den o.g. 76 Mio. Euro Schuldenstand muss man natürlich die jetzt generierten 53,8 Mio. Euro  Cash aus der Anleihe abziehen. Und man könnte die Dividenden der letzten Jahre anführen.

Trotzdem bleibt der Umstand, das ohne neue Bohrungen die vorhandenen Förderungen schnell nachlassen und ohne Kredittilgung dann die Finanzierungskosten den Großteil der Erlöse oder auch mehr beanspruchen.

Der Ölpreis und der Gaspreis sind einfach zu niedrig. 65 USD WTI Minimum sollten es sein, 3 USD beim Gaspreis Minimum. Beides mit geringem Vor-Ort-Abschlag. Dann wäre die Rentabilität besser.

Und dafür muss weniger gefördert werden - nicht mehr wie diese Firma es jetzt machen will. Wenn jede Firma so handelt, gehen die Preise auf null. In Texas ist der Gaspreis zeitweise schon unter null.  

11.12.19 15:02

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorWegen Preisverfall beim Gas - Chevron schreibt

über 10 Milliarden USD auf ihre Reserven ab:

https://www.ariva.de/news/...reibt-ueber-10-milliarden-dollar-8029000

Das kann eigentlich nur eine von noch vielen solchen noch kommenden Meldungen sein angesichts des epischen Preisverfalls beim Gas.

Da kann die Deutsche Rohstoff AG wirklich froh sein, das sie in Colorado fördern und das auch wohl in Gebieten, in denen es (jetzt) ausreichende Pipeline-Kapazitäten und auch Nachfrage bzw. Verbrauch am Ende der Pipeline gibt.

Trotzdem liegt der Gaspreis auch in Colorado massiv unter dem in der Vergangenheit. In diesem Kontext muss man auch die Bewertung der Reserven sehen. Es wird eben viel zu viel gefördert, wie der starke Anstieg der Gaslagermengen zeigt. Man kann nur hoffen, das die USA bald ihren NAFTA-Neuvertrag abschliessen und dann Mexiko viel mehr Gas abnimmt als bisher. Sonst laufen vllt. die Läger USA-weit komplett voll und Gas kann gar nicht mehr abgenommen werden. Wenn Gas dann nicht abgefackelt werden darf, müsste auch die Ölproduktion zum Stillstand kommen, bei der das Gas mit anfällt.
 

11.12.19 15:19

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorSchritt zur Vernunft: 50 % Kündigung der alten

Anleihe 2016 - 2021:
https://rohstoff.de/blog/2019/12/11/...ndigung-der-anleihe-2016-2021/

Damit wären ab Januar 2020 dann noch 16,7 Mio. Euro der bis 07_2021 laufenden Anleihe offen. "Der Löscher" antwortet immer noch nicht? - Dann also diesmal richtig:

87,1 Mio. neue Anleihe: https://www.ariva.de/news/...lgreiche-platzierung-der-anleihe-8014647
+ 16,7 Mio. alte Anleihe wie oben genannt
+ 10,3 (ca.) Wandelanleihe 2018 - 2023 mit Wandelpreis bei Ausgabe von 28 Euro.
Plus den genannten Schulden bei Banken, Landeigentümern, der US Steuerbehörde.

Trotzdem ist erstmal viel Cash da und kommt ja auch in den nächsten Monaten rein aus den neuen erst kürzlich fertiggestellten Bohrungen. Es ist somit immer noch viel Cash da für neue Bohraktivitäten.

Aber irgendwann müssen die ganzen Schulden auch zurückgezahlt werden. Und dafür wäre es schön, wenn die Verkaufspreise mal wieder steigen, damit dies schneller geht und nicht jedes Jahr viel von den Erlösen durch die Zinsen aufgefressen werden.
 

12.12.19 07:33

1199 Postings, 2296 Tage KnightRainerneue Quellen

Sollen dieses Jahr nicht auch noch neue Quellen in Produktion gehen?
Müsste es dazu nicht bald eine adhoc geben?  

12.12.19 22:41

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorJa

War aber schon beginnend im Oktober der Fall. Das Q4 2019 und das Q1 2020 wird wesentlich stärker ausfallen und einen bedeutenden Teil der vorherigen Investitionen wieder in die Kasse spülen. Zudem sollten bei der Bohrbeteiligung Elster Oil and Gas die Pipelinekapazitäten ausreichend vorhanden sein, wenn man sich die Äußerungen von Extraction Oil and Gas in deren Q3-Bericht durchliest.

Insgesamt erwartet man im Gesamtjahr Zahlen am unteren Ende der Prognose oder leicht drunter. Wegen der fehlenden Pipelinekapazitäten, den stark gefallenen Preisen für Gas und Kondensate und den Kosten der Anleihe: https://www.ariva.de/news/...he-rohstoff-ag-neunmonatsbericht-7958724

Wenn jetzt alle so handeln würden wie die Deutsche Rohstoff AG es im Jahr 2020 vor hat, dann gehen wohl ganz viele Firmen in die Pleite. Aber dem wird nicht so sein, da sehr viele Firmen ihre Bohrpläne reduziert haben. Die Mehrproduktion bei WTI im Jahr 2020 soll laut IHS Market in einem Link zuvor nur noch um 0,4 Mio Barrel pro Tag steigen und 2021 gleichbleibend sein. Hoffentlich ist das noch zu optimistisch.  

14.12.19 23:15

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorMexico

Aktuelle Untersuchung zur Entwicklung des Gasmarktes in Mexiko:

https://www.spglobal.com/platts/en/...sed-for-growth-but-risks-remain

Neben dem Deal der USA mit China hat es auch diese Woche die Unterzeichnung des jetzt über Monate/Jahre neu ausgehandelten US-M-CA-Vertrages gegeben. Nicht nur China soll laut Trump große Mengen an Energie aus den USA importieren.

S&P erwartet auch Anstiege nach Mexico. Neue Pipeline aus den USA nach Mexiko sind entstanden. Aber es mangelt dem Bericht nach noch an Pipelines aus den Nordregionen von Mexiko in weiter südlich gelegene Landesteile. Viele sind im Bau. Ein steigender Export nach Mexiko könnte den Gaspreis, der seit 8 Monaten um 2,30 USD/mmfc liegt, wieder in erträglichere Preisregionen steigen lassen.  

17.12.19 11:25
2

Clubmitglied, 12507 Postings, 7524 Tage LalapoBond / Aktie ...spricht alles für die Aktie jetzt

zumal die Div. der Aktie praktisch schon so hoch ist wie der Zins der neuen Anleihe ...bei gleichem Risiko wohlgemerkt !!...auf diesem ausgebomten Aktienniveau bekommt man das Kurssteigerungspotential praktisch umsonst oben drauf ....im 3-Jahreschart lag die Aktie zw. 13 -24 ? --Kurs jetzt um die 14 ?

Wir sind also unten vom Kurs ..Zielkorridor für 2020 sollte/könnte  m.E. zw. 18-22 ? liegen ...genug Kurstrigger gibt es ...

Fazit : Spannende 2020 Aktie ...  

17.12.19 22:30

1554 Postings, 1523 Tage Korrektor#3040

Die Aktie als Eigenkapital hat immer ein höheres Risiko als die Anleihe als Fremdkapital.

Es hängt am Ende alles an der Entwicklung des WTI-Öl- und des Gaspreises. Steigen die Preise, dann steigt auch die Aktie. Geht es abwärts, gehts es auch weiter abwärts mit der Aktie. Das sieht man die letzten Wochen / Tage gut mit dem Lauf von WTI über 60 USD in Folge der 3 wichtigen Nachrichten OPEC+-Förderreduzierung, Deal USA-China, Deal US-M-CA.

Einige Marktbeobachter erwarten im Q1 2020 einen Angebotsüberhang und fallende Ölpreise auch unter 50 USD. Andere erwarten im Jahresschnitt 2020 WTI-Ölpreise deutlich über 60 USD. Jeder reimt sich da etwas zusammen. Prognosen unmöglich bei den vielen Einflußfaktoren die nicht vorhersehbar sind. Deshalb wird diese Aktie nur im Ölpreishype wohl viele Leute anlocken und dann steigen die Schlauen aus.  

18.12.19 07:57
1

Clubmitglied, 12507 Postings, 7524 Tage Lalaposicher ...

nur wenn das Unternehmen pleite ist ..dann ist sowohl der Bond als auch die Aktie im Eimer ...
Wenn WTI auf 70 geht ...dann geht die Aktie auf 20-30 ? .... der Bond dagegen wird minimal steigen ...also ist DIE Wette die Aktie und nicht der Bond ..bei gleichem Risiko ...geht WTI auf 50 oder 40 ..wird es für die AG knapp ....und Aktie und Bond werden in die Tonne geschossen ...siehst du doch bei deinen Extraction Bonds anschaulich .... Stoni ..was erzähle ich dir ...weiß du selber ..

Also wer an WTI 60-70 glaubt muss in die Aktie...der Bond mit seinen 81 Mio macht die Aktie saver um mehr Keys in 2020 zu triggern ....und das wirkt sich dann wieder 1 zu 1 auf den Aktienkurs aus ..  

18.12.19 10:27

1554 Postings, 1523 Tage KorrektorDie Anleihe hat

eingebaute Sicherheiten - die Aktie nicht. Entscheidend sind auch immer die Preise die vor Ort im Bohrfeld erzielt werden. Das kann ein Bruchteil vom gehandelten Börsenkurs sein.

Und entscheidend ist der XOP Kurs für den Kurs der DR0 Aktie. Steigt der nicht, steigt auch die DR0 eher nicht. Die US Aktien sind weiter am Boden nahe Allzeittiefs. Wahrscheinlich wegen der Erwartung neuer Tiefskurse im ersten Quartal 2020 aufgrund des erwarteten Angebotsüberhangs beim Öl und eines bisher "warmen" Winters.  

18.12.19 10:38

Clubmitglied, 12507 Postings, 7524 Tage LalapoSicherheiten ?!

was für Sicherheiten den , die dann im Fall der Fälle den Bond vor den Shares retten würden ..?
Stoni ..ich weiß ja du bist naiv ..aber so naiv solltest du auch nicht sein das im Fall der Fälle du für diesen Bond noch einen Cent bekommen wirst..." Sicherheiten hin/her"  

18.12.19 13:51

1554 Postings, 1523 Tage Korrektor#3044

Hmmm ... mit Beleidungen anzufangen, das ist nicht gut. Ich muss mich mit Dir nicht unterhalten und meinen offenbar Wissensvorsprung mit Dir teilen.

In den letzten 3 Jahren Beschäftigung mit dem Sektor denke ich, das ich mir einiges Wissen angelesen habe. Ich beabsichtige, dieses Wissen "in bare Münze" umzuwandeln. Wie ich es vor Jahren nach einigen schmerzlichen Verlusten im Solarsektor - Stichwort Sunways oder Centrosolar - am Ende dort z.B. mit der Anleihe der SAG Solarstrom AG realisieren konnte, deren Gewinne alle vorherigen Verluste bei weitem toppten.

Dir viel Glück mit der DR0-Aktie und Deiner Sicht der Dinge.  

18.12.19 14:05

Clubmitglied, 12507 Postings, 7524 Tage Lalapomensch Stoni

war doch keine Beleidigung ...ich hab mir die Bondbedingungen angeschaut ...und jetzt nochmal meine Frage : Wo sind Sicherheiten vorhanden bei dem Bond ...
Ich sehe nämlich keine die im Fall der Fälle dann auch greifen könnten ... ..und ich kaufe Bonds seit rund 35 Jahren ...bilde zB auch den Fond für Mittelstandsanleihen 1 zu 1 nach ...nur diesen Bond habe ich nicht gezeichnet ..weil ich die Aktie auf diesem Niveau spannender finde ...alleine div Div. , wenn Sie wieder kommt , liegt ja auch dem Bondzinsniveau ...und mit dem Geldsegen kann man einiges anstoßen , was wiederum der Akie ..dem Aktienkurs zugute kommen könnte ...

Also ...nochmal ..wo liegt dein " Wissensvorsprung "   bei den Bondbedingungen ...?  

18.12.19 15:39

343 Postings, 273 Tage Neo_oneein paar Fragen

Vorweg, ich habe keine Ahnung von dieser Branche! Aber ich würde mich gerne mal informieren :)

- Wie hoch muss der Ölpreis mindestens sein für dieses Unternehmen? (Tendenz des Ölpreises eher steigend oder fallend?)
- Für welche Branche produziert das Unternehmen Öl? (zB Chemieindustrie)
- Warum ist die Deutsche Rohstoff soweit gesunken? In diesem Jahr und speziell in den letzten 3 Jahren (Trump hat doch einiges für diese Industrie in Amerika gelockert)
- Falls Trump abgesägt wird. Wie schwer könnte der Schaden für Ölproduzentden sein? (Impeachment [eher unwahrscheinlich] oder bei den Wahlen, wenn ein Demokrat an die Macht kommt)
- Inwieweit spielt der Klimawandel/E-Mobilität eine Rolle? Spielt die CO2 Steuer hier eine Rolle?
- Ist der Ausblick für nächstes Jahr bestätigt? (sieht dann interessant aus)
- Spielen die Sanktionen Nord Stream 2 hier eine Rolle? (evtl weil deutsches Unternehmen)
- Wer ist der Abnehmer des Öl/Gas? (Amerika/Europa?/...)
- Wie hoch sind evtl. Schulden und bei wem bzw wo haben die diese?
- Wer ist Großaktionär? bzw gibt es hier LV?  

18.12.19 23:28
1

1554 Postings, 1523 Tage Korrektor#3047

Siehe Q3-Bericht seite 7:
https://rohstoff.de/investor-relations/

1. In den ersten 9 Monaten 2019 erzielte die Firma einen durchschnittlichen Erlös von 24,53 USD je BOE. Das ist der Erlös abzüglich Transportkosten und Produktiossteuern - aber ohne Hedgingposition, die positiv oder negativ sein kann. Pro Barrel Öl waren es im dritten Quartal abzüglich Transportkostenca. 51,6 USD an Erlösen - steht am Anfang im Bericht. Ab 45 USD würde die Firma nicht mehr bohren. Ob sie mit WTI-Preisen von 50 USD und Gas von 2,50 USD wirklich Geld verdient, das ist zu bezweifeln. Bei 65 USD und 3,50 USD rechnet es sich wohl ziemlich gut. Auffallend ist, das viele US Firmen mit Preisen von 55 USD WTI nicht wirklich klar kommen. Ganz zu schweigen von Gaserlösen von 0,50 USD und weniger wie im Q3 2019 bei machen Firmen mit einem hohen Gasanteil und extremen Angebotsüberhang vor Ort.

2. Egal

3. Weil die Branche auf einem Selbstzerstörungskurs ist und die Finanzierungsfirmen den Geldhahn zudrehen. Das hat schon zu vielen Pleiten geführt bei Firmen, deren Finanzierung jetzt ausgelaufen ist und die sowieso schon kein Eigenkapital mehr aus der Krise 2014 hatten. Der Branchenindex XOP ist auf einem Allzeittief.

4. Weiss man nicht. Kann auch positiv sein. Z.B. wenn die USA noch schneller als aktuell aus der Kohleverstromung aus und noch mehr in die Gasverstromung einsteigen. Oder wenn die Handelskonflikte von Trump beigelegt werden und die USA mehr Öl und Gas exportieren können.

5. Spielt unter dem Strich keine Rolle. Der weltweite Ölverbrauch soll weiter steigen. Schau mal was allein an Zunahmen an Flugverkehr prognostiziert wird. Haupttreiber ist hier Asien.

6. Wer soll das bestätigen? Es hängt letztlich alles an der Öl- und Gaspreisentwicklung.

7. Nein.

8. Egal. Die Förderfirmen können nur an lokale Pipelinebetreiber oder Gaskraftwerke verkaufen. Oder an Firmen, die das Öl per LKW abholen, was aber ziemlich teuer ist.

9. Siehe die Bilanz und die Angaben zur neuen Anleiheemmission.

10. Siehe die IR-Seite. Nicht bekannt.

 

27.12.19 16:26

8133 Postings, 3996 Tage Raymond_Jamesunter buchwert

Geschäftsjahr endet Dezember2016201720182019 (e)2020 (e)
Buchwert pro Aktie (BVPS) (€)11,18,7913,315,917,9
 

27.12.19 18:33
2

8133 Postings, 3996 Tage Raymond_Jamesfast 5% dividendenrendite (0,70 EUR)

Deutsche Rohstoff AG : Chartanalyse Deutsche Rohstoff AG | MarketScreener


 
Angehängte Grafik:
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screenshot_2019-12-27_at_18.png

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