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Der Fall Metabox

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neuester Beitrag: 04.03.01 23:32
eröffnet am: 04.03.01 17:43 von: Kopi Anzahl Beiträge: 22
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04.03.01 17:43
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1712 Postings, 7152 Tage KopiDer Fall Metabox

Der amerikanische Freund

Wieder ist eine Neue-Markt-Firma zum Skandalfall geworden, die Justiz ermittelt. Vorstände und Aufsichtsräte der Hildesheimer Metabox AG haben sich immer wieder zu Billigpreisen neue Aktien besorgt - angeblich, um einem US-Großinvestor den Einstieg zu ebnen.

Der Aschenbecher auf dem Besuchertisch quillt über, das Grünzeug am Fenster hat bessere Tage gesehen. Doch in die Ruhe des Handelsregisters Hildesheim hat sich Hektik eingeschlichen.

Die beiden Damen im Amtsgerichtsgebäude beschäftigt an diesem Morgen nur ein Thema: die Akte Metabox. Soeben hat die einstige Vorzeigefirma der Region aktuelle Registerauszüge ihrer eigenen Tochterfirmen angefordert. Die Gründe für diese Bestellung kennt hier niemand. Hat Metabox den Überblick verloren?

Auch sonst ist Büro 222 ganz gefangen von der rätselhaften Welt des Neuen Markts. "Was ist eigentlich eine Ad-hoc-Meldung?", fragt eine Beamtin. "Da geht es irgendwie um Großaufträge, die es gar nicht gibt", erklärt ein Kollege.

Der Mann hat Recht, irgendwie. Der gesamte Neue Markt ist in Verruf geraten, die erst im März 1997 gestartete Börse für vermeintliche Zukunftswerte kommt nicht zur Ruhe. Innerhalb weniger Monate haben sich die schlechten Nachrichten gehäuft: Zusammenbrüche, Finanzlöcher, Insiderverstöße, Scheingeschäfte. Vergangene Woche rutschte der Nemax, der Index des Neuen Markts, sogar unter 2000 Punkte - erstmals seit Herbst 1998. "Pleitegeier im Anflug", urteilte die "Frankfurter Allgemeine" über die Entwicklung.

Auch die Metabox AG aus Hildesheim ist mittendrin in Turbulenzen. Vergangene Woche wurde publik, dass die Staatsanwaltschaft in Hannover gegen Vorstände der Firma ermittelt - wegen des Verdachts auf Insiderhandel, Kursmanipulation und Anlegerbetrug. Es geht um großartige Erfolgsmeldungen über noch großartigere Bestellungen - denen dann aber keine konkreten Umsätze folgten. Und es geht um das mögliche Abkassieren von Insidern nach Jubel-News und Kursexplosionen.

Die Unterlagen des Handelsregisters spielen bei der Arbeit der Strafverfolger eine besondere Rolle. Aus den Papieren ergibt sich der Verdacht, Metabox könne ein Selbstbedienungsladen für Eingeweihte sein. Immer wieder haben sich Vorstände, Aufsichtsräte und befreundete Firmen bei Metabox zu Vorzugspreisen mit neuen Aktien eingedeckt - renommierte institutionelle Investoren sind bei den neun Kapitalerhöhungen kaum zu entdecken.

Es waren Ingenieure und Manager der Computerfirma Amiga Technologies, die 1996 beschlossen, an der Technik für Zukunftsfernsehen zu arbeiten. Aus ihrer Pios Computer AG wurde Metabox, und die ging im Juli 1999 an die Börse. Das Unternehmen setzt auf die Entwicklung eines TV-Zusatzgeräts namens "Metabox 1000" oder "Phoenix", mit dem Fernsehzuschauer DVDs und CDs spielen, Spielfilme bestellen und im Internet surfen können.

Bei so viel Vision griffen die Führungskräfte bei Kapitalerhöhungen gern zu. Anfang April 2000 gab die finanzhungrige Metabox AG 100 000 neue Aktien heraus, die nach einem Aktiensplit im September derzeit 500 000 Stück entsprechen. Der damalige Vertriebsvorstand Rainer Kochan räumte ab: Er bekam nach heutigem Stand 300 000 Stück zum Vorzugspreis von 0,20 Euro. Der bereinigte Marktkurs lag bei über 6 Euro, die Aktien waren also 30-mal so viel wert. Auch Hans Ullrich Sinner und Franz Jakob Simais, beide Manager der Konzerntochter Amstrad, erhielten - auf heutige Werte umgerechnet - 5000 beziehungsweise 95 000 Exemplare zum Niedrigpreis. Die Firma VKA AG strich mehr als 16 000 Aktien für je 0,20 Euro ein - hinter dem Kürzel verbirgt sich etwa Metabox-Aufsichtsratschef Manfred Drung, einst Mitgründer des Unternehmens. Metabox selbst hatte sich an VKA beteiligt und ist mit ihr über eine gemeinsame Immobilienfirma verbunden.

Vorstandschef Stefan Domeyer zahlte Anfang April für 3150 Stück jeweils 3,90 Euro. Zu diesem Preis erlangten auch Aufsichtsrat Geerd-Ulrich Ebeling, Manager Peter White und Ex-Fußball-Bundesliga-Schiedsrichter Wolf-Günter Wiesel Aktienpakete. Der Sportsfreund ist bei Metabox für besondere Aufgaben zuständig.

Kurz danach kamen gute News. Es gebe eine "strategische Allianz" mit einem ausländischen Unternehmen, hieß es in der Ad-hoc-Mitteilung vom 10. April. 500 000 Boxen seien verkauft. Der Jahresumsatz steige auf stolze 200 Millionen Mark, trommelte Metabox 24 Stunden später.

Das trieb den Kurs innerhalb kurzer Zeit um über 100 Prozent. Chef Domeyer, der unter anderem von einem britischen Investor geredet hatte, deckte sich Ende Mai - bereinigt - noch mal mit 500 000 Aktien ein, diesmal für 0,20 Euro. Der Börsenkurs lag da schon bei rund 17 Euro.

Und es kam noch schöner. Am 28. Juni explodierte der Kurs auf über 40 Euro. Diesmal war in einer Ad-hoc-Mitteilung vom "Letter of Intend" mit einem skandinavischen Konsortium namens Inter-Nordic die Rede. Der Vertrag über 1,8 Millionen Boxen werde in den nächsten Wochen unterschrieben. Und am 5. Juli wurde ein "Rahmenvertrag" mit der französischen Worldsat über 500 000 Geräte verkündet. In diesen Sommerwochen galt Metabox plötzlich als Segenspender der Kleinaktionäre, als heißer Tipp fürs Reichwerden.

Ein fataler Irrtum.

Die Lieferung von 500 000 Boxen aus dem April-Deal ist bis heute nicht vollzogen. Nicht mal der Kundenname ist bekannt, in einem Aktionärsbrief schwadronierte Domeyer vom "Israel-Geschäft". Offenbar ist die israelische Firma Ampa Investments involviert, die Anfang März 2000 - vor dem Aktienhype - einige Prozent am Kapital der Metabox übernommen hat. Ampa hat sich dazu bisher nicht geäußert.

Keinen Abschluss gibt es bis heute über das skandinavische Großprojekt. Im Sommer räumte Metabox-Vorstand Ebeling ein, sein Unternehmen sei mit mindestens zehn Prozent am Kapital des vorgeblichen Käufers Inter-Nordic beteiligt. Es gebe einen Anteil in dieser Höhe nur an einer Meta TV Nordic, heißt es heute.

Auch das Geschäft mit den Franzosen ist nicht perfekt. "Es gibt keinen Vertrag, keine Unterschrift", sagt eine Sprecherin von Worldsat, es gebe noch Gespräche.

Nun will die Justiz wissen, ob Metabox mit falschen oder ungenauen Angaben den Kurs gepusht hat - und wer mit einem Aktienverkauf womöglich abgesahnt hat. Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel hat in monatelangen Untersuchungen Indizien für auffällige Käufe und Verkäufe gefunden. Metabox dementiert. Weder er noch seine Vorstandskollegen hätten Aktien veräußert, erklärt Domeyer, es sei nichts Unrechtes passiert.

Die Wunder-Box Phoenix war bei aller Euphorie weit weg von der Marktreife. Erst im Dezember 2000 wurde eine Testversion vorgestellt, derzeit werden angeblich "Kleinstmengen" gefertigt, die Serienproduktion laufe im zweiten Quartal an. Das Geld allerdings wird knapp. Im Jahr 2000 setzte Metabox statt erhofften 200 Millionen Mark nur 50 Millionen um, bei 19 Millionen Verlust.

Alles kein Problem, beruhigte Domeyer immer wieder. "Einige große, bereits heute engagierte Investoren" hätten einen Finanzrahmen von 40 Millionen Mark zugesagt. Doch welche Investoren?

Der Metabox-Chef wartet jetzt mit einer überraschenden Story auf. Er habe im Herbst mit einer US-Investorengruppe verhandelt, sagt er dem SPIEGEL. Metabox habe kurzfristig frisches Kapital aufnehmen wollen, die Amerikaner hätten im Gegenzug sofort handelbare Aktien gefordert. Deshalb hätten einige Altaktionäre "auf eigenes Risiko" Wertpapiere aus ihren Beständen als Darlehen an die Metabox AG abgegeben, die sie zu "marktnahen Preisen" an die US-Firma weiterverkauft habe. Die geliehenen Aktien seien den Verleihern später wieder per Kapitalerhöhung zugeflossen. Vom Erlös aus dem Aktiendeal habe nur Metabox profitiert, sagt Domeyer. Den amerikanischen Freund will er nicht nennen.

Die selbstlosen Altaktionäre - Manager, Aufsichtsräte, Freunde - wurden nach dieser Version bei neuen Kapitalerhöhungen wieder befriedigt. Von den über 25 000 neuen Aktien, die am 27. November gezeichnet wurden, fiel fast die Hälfte an die Manager Simais und Sinner sowie die Pressesprecherin Aenne Schaper.

Anfang Dezember kamen beim "Wiederholungstäter Metabox" ("Capital") auch dubiose Firmen ins Spiel. So erhielt eine Bond Limited aus Zürich am 5. Dezember mehr als 130 000 Aktien zum Preis von je 4,61 Euro. Dahinter soll nach Aussage eines Ex-Metabox-Manns eine Briefkastenfirma auf den British Virgin Islands stecken, laut Domeyer sei es eine "Schweizer Anlagefirma". In Zürich finden sich jedenfalls weder im Handelsregister noch im Telefonbuch Spuren der Bond Limited.

Am gleichen Tag übernahm die ITG Treuhand GmbH aus Alfeld knapp 390 000 Aktien zum Stückpreis von einem Euro, weit unter Marktwert. Die Firma gehört unter anderem dem Metabox-Aufsichtsrat Siegfried Fleischer. Drei Tage später nahm auch die 100-prozentige ITG-Tochtergesellschaft IBEC AG ein Metabox-Paket ab - 40 000 Stück zu je 4,60 Euro. Bei der IBEC agiert Manfred Drung als Vorstandschef, der Aufsichtsratsvorsitzende von Metabox.

Der Mann wurde - laut Domeyer - für sein Aktiendarlehen am 29. Januar 2001 entschädigt. "Ich, Manfred Drung, zeichne hiermit 400 000 auf den Inhaber lautende Stückaktien ... zum Ausgabepreis von je Euro 1." Das steht auf dem Zeichnungsschein. Der Vorstand hatte erst am selben Tag die Ausgabe der Aktien beschlossen, "mit Zustimmung des Aufsichtsrats".

Mit dem Dumpingpreis von einem Euro bewegt sich Metabox rechtlich auf dünnem Eis. Bei einer Kapitalerhöhung wie bei Metabox dürfe der Preis der Neuaktien laut Gesetz "nicht mehr als fünf Prozent vom aktuellen Kurs abweichen", erklärt Wirtschaftsprüfer Klaus Schneider von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre.

Das Tohuwabohu ist kaum mehr einzugrenzen. Besorgt um Imageprobleme, hat sich bereits im Sommer 2000 die Nord/LB, die Metabox an die Börse gebracht hatte, als "Designated Sponsor" verabschiedet.

Im Aufsichtsrat nahm der frühere N-tv-Chef Karl-Ulrich Kuhlo im November 2000 nach vier Monaten Reißaus: "Ich fühlte mich schlecht informiert." Auch Wirtschaftsjournalist Manfred Schumacher, früher bei "Focus", legte vor zwei Wochen den Sitz im Kontrollgremium nieder.

Vorstandschef Stefan Domeyer ist Realist, die miese Stimmung ist ihm geläufig. Neukunden von Metabox wollten "wegen des schlechten Rufs des Unternehmens nicht genannt werden", sagt er - erst vergangenen Freitag platzte wieder ein Geschäft.







 

04.03.01 17:55

10586 Postings, 6888 Tage 1Mio.?1 x interessant !

Bei diesem Artikel kann einen ja das kalte Grauen überkommen.Was ist da im Gange?Mir wirds richtig übel beim Lesen!!Kein Wunder stürzt der Kurs bei L&S voll ab!

Ein Kopfschüttelnder Mio.

METABOX EUR 1.59 1.72  -.47 17:53:42  

04.03.01 18:39

10586 Postings, 6888 Tage 1Mio.?Da wehrt sich ja jemand !

Metabox weist Vorwürfe des "Spiegel" zurück
Hildesheim (vwd) - Die Metabox AG, Hildesheim weist die Vorwürfe des "Spiegel" entschieden zurück, wonach Vorstände oder Aufsichtsräte der Matybox AG sich mit Aktien unter Kurswert versorgt haben sollen. Metabox erklärt, der Spiegel habe offenbar den Nennwert von Aktien, zu dem sie im Handelsregister eingetragen werden, mit dem tatsächlichen Ausgabekursen verwechselt. Das Magazin hatte berichtet, bei mehreren Kapitalerhöhungen seien Papiere teilweise zum Preis von einem Euro von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern gezeichnet worden.

vwd/4.3.2001/tr

4. März 2001, 17:11

Metabox AG: 692120


 

04.03.01 20:55

1030 Postings, 6832 Tage taipan09Wahnsinn..

und solche Leute dürfen noch frei rum laufen. Oder bekommen ne Strafe von 100.000Euro. Jetzt haben sie aber Angst. Hilfe. Einfach nur Wahnsinn. Dass da vieles im argen liegt ist ja nichts neues. Aber die setzten immer wieder einen drauf.  

04.03.01 21:05

2742 Postings, 7076 Tage FluffyMet@box Ad-hoc Sonntag, 4.3.01

Ad hoc-Service: Met@box AG deutsch


 Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP
 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
 --------------------------------------------------

 Met@box AG hat Kapitalerhöhungsmaßnahme abgeschlossen

Die Met@box AG hat, bei Nutzung des genehmigten Kapitals unter Ausschluß des
Bezugsrechtes, insgesamt 1.384.978 Aktien an internationale Investoren
ausgegeben. Der gesamte dem Unternehmen zugeflossene Ausgabebetrag beläuft sich auf 12 Mio DM, die für die laufende Finanzierung und Produktionsanlaufkosten eingesetzt werden. Der Preis je Aktie lag nicht wesentlich unter dem Börsenpreis. Größter Einzelinvestor war dabei die US-Firma GEM Global Emerging  Markets. GEM ist eine 1993 gegründete amerikanische Kapitalanlagegesellschaft, die sich auf die Plazierung attraktiver Equity Investments in notierten und nicht-notierten Unternehmen weltweit spezialisiert hat.
Seit ihrer Gründung hat GEM über 130 Transaktionen mit einem Marktwert
von mehr als 2 Mrd USD durchgeführt. Vorstände und Aufsichtsräte des
Unternehmens haben durch die Kapitalmaßnahmen keine neuen Aktien erhalten.

Für weitere Informationen:
Aenne Schaper, Met@box AG, Daimlerring 37, D-31135 Hildesheim, Tel.05121-7533-0,
Fax 05121-7533-75, E-Mail: shareholder-info@metabox.de
Investor Relations-Partner der Met@box AG:
Schumacher`s AG für Finanzmarketing, Prinzregentenstr. 68, D-81675 München,
Tel: 1803/692120, E-Mail: metabox@schumachers.net

Ende der Ad hoc-Mitteilung, (c) DGAP 04.03.2001
 --------------------------------------------------
WKN: 692 120; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,  Hamburg, Hannover, München und Stuttgart  

04.03.01 21:20

7149 Postings, 7032 Tage LevkeHallo Fluffy, Hallo metabox !

Na dann hoffe ich, daß Dein kleiner Metabox-zock doch noch von
Erfolg gekrönt wird.
Übrigends die Auflösung meines Rätsels von gestern ist
.ussba... (zum Einsetzen)

Aber mein Hauptanliegen gilt der Metabox.
Wir brauchen uns über das Unternehmen und über das Management nicht mehr zu unterhalten - hier steht klar die Note 6.
Bei meinem Besuch bei meinen Eltern heute, aber ich allerdings wieder feststellen müssen, daß es potenzielle Kunden gibt und
zwar in jedem Falle meine Eltern.
Die sind fast 70 und haben noch nie an einem Computer gesessen und wollen das auch garnicht, aber das Internet reizt sie schon;
schließlich wird auch bei Sendungen wie "Wetten das" oder Komödienstadl die Internetadresse eingeblendet.
Ich hatte mich darüber auch letzte Woche mit Hans Dampf pesönlich unterhalten und auch er würde soetwas für seine Eltern kaufen.

SOMIT HAT DIE METABOX SCHON 2 Kunden !

Ich habe nur das Problem, daß ich noch nie so ein Teil im Handel
gesehen habe; geschweige denn eine Abbildung (ausser natürlich der "Sarg", der hier immer eingeblendet wird)

Ich will damit nur sagen, daß die Idee grundsätzlich nicht verkehrt ist und die Zielgruppe zum Erfolg beim Verkauf sicher da ist; die Frage ist nur, ob ich Weihnachten 2001 so ein Teil für meine Eltern unter den
Baum legen kann, oder ob Metabox bis dahin Geschichte ist !  

04.03.01 21:26

1737 Postings, 7075 Tage Hans Dampf@Levke

Hoffentlich sind sie dann in der Bedienung einfacher als ein Apple-Laptop!
Habe gerade heute wieder mit Vattern telefoniert - nur Probleme.

Z.B. startet beim Hochfahren automatisch das Installationsprogramm, lässt sich nicht stoppen und vernichtet alle vorherigen Einstellungen. Des weiteren hat er mitlerweile 5 PPP-Verbindungen auf der Leiste und weiß nicht, welche er nehmen soll und wie er die übrigen löschen kann...

Nicht ganz einfach, wenn man mit 71 das erste mal vorm Computer sitzt.


Gruß Dampf  

04.03.01 21:30

976 Postings, 6887 Tage Börsi@Levke meintest du die ?




Als die Kraft zu Ende ging,
 war´s kein Sterben,
 war´s Erlösung

 

04.03.01 21:50

7149 Postings, 7032 Tage Levke@Hans Dampf + @Börsi

@Börsi - die meine ich - nur möchte ich meinen Eltern, bevor sie
          da drin liegen, noch eine funktionierende Metabox schenken !
Ich werde Domeyer mal einen entsprechenden Brief schreiben und
fragen, ob er das noch schafft.Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Frauen ist ja höher, vielleicht gibt er jedenfalls meiner Mutter noch
die Chance, das Word Wide Web zu erkunden....

@Hans Dampf
Du triffst mich hart mit Deinen Worten und wenn Dein Vater in Hamburg wohnen würde, hätte ich mit morgen ein paar Stunden
Zeit genommen und hätte das für ihn installiert. Ich kann mich morgen im Büro sowieso nicht konzentrieren.
Am Besten löscht Dein Vater alle PPP Einstellungen nochmal komplett und Deinstalliert auch die T-Online-Software.
Der vorprogrammierte Internet-Assistent führt ihn doch automatisch
durch die einzelnen Punkte.
ein Apple zu bedienen ist doch das Einfachste, was es gibt !
Ich konnte schon im Internet surfen, da war mein Apple noch halb
im Karton............ Schreib mal bitte die Punkte der Problematik auf und
vielleicht können wir morgen abend Lösungen finden !
Es macht mich fertig, wenn jemand Probleme mit einem Apple hat;
das trifft mich im Mark !
 

04.03.01 22:10

1737 Postings, 7075 Tage Hans Dampf@Levke

Ich besuche sie vielleicht nächste Woche und werde mal schauen, ob ich was ausrichten kann.
Möglicherweise hat ja auch das IBook nen Schaden. Äußerst befremdlich finde ich auch, dass es die Telefonleitung meiner Eltern blockiert, ohne dass eine Internetverbindung besteht - einfach nur dadurch dass das Kabel in die Dreierbuchse des Telefonanschlusses gesteckt wird; das kann doch nicht in Ordnung sein!
Die automatischen Neuinstallation bei Start des Betriebssystems kann ja wohl auch nicht im Sinnne von Mr. Jobs sein...

P.S. 18.00Uhr im Septemper war doch richtig?


Gruß Dampf  

04.03.01 22:29

7149 Postings, 7032 Tage Levke@Hans Dampf

Der Telefonstecker vom IBook und auch vom IMac hat die
Angewohnheit, die Leitung zu blockieren.
Da dieses Problem aber seit 1 1/2 Jahren bekannt ist, liefert Apple
seit einem Jahr einen sogenannten ISwitch mit; dieser muß im Karton gewesen sein; ansonsten beim Apple -Händler für ein paar Mark
zu bekommen.
Für die automatische Neuinstallation beim Start kann ich keine
Ferndiagnose stellen.
Da es mich SUPERNERVT, daß jemand mit Apples Probleme hat,
gebe ich Dir morgen mal alle Telefonnummern von mir, damit Du
mich anrufen kannst, wenn Du bei Deinem Vater bist.
Ansonsten hole ich das Ding ab !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
18.00 Uhr September ist richtig !

 
 


   

04.03.01 22:36

1737 Postings, 7075 Tage Hans Dampf@Levke

Das ist doch schon mal klasse - ein Problem weniger! Wenn Du mir jetzt noch eine Adresse in HH geben kannst, wo es so was zu kaufen gibt, kann ich den Switch ja gleich morgen besorgen. Durch das ständige Umstecken leiden nämlich auch die Kontakte auf Dauer ganz schön.


Gruß Dampf  

04.03.01 22:53

7149 Postings, 7032 Tage Levke@Hans Dampf

Am Besten bei Gravis - in der Grindelallee 25 - ca. 15 Minuten
Fussweg vom September entfernt im Univiertel.
Ruf' aber vorher an, ob die das Teil I-Switch oder T-Switch da haben:
040 / 44 14 38

Die Typen sind nett und ich würde auch gleich mal fragen, was
die Installation angeht.
Gravis hat auch eine Hotline, die Klasse, aber auch teuer ist
0190 - 89 70 79
Aber ich glaube, das kriegen wir schon hin.
Ich bin bissig !!!!!!!!
Wenn Gravis das Teil nicht hat, besorge ich Dir das !!!!!!!!!!!  

04.03.01 22:57

1737 Postings, 7075 Tage Hans Dampf@Levke

Grindelallee - ist das nicht Nähe Dammtor? Dann könnte ich gleich da aussteigen.
Schon mal danke!


Gruß Dampf  

04.03.01 22:59

2742 Postings, 7076 Tage Fluffy@ Dampf

Dat Ding gibt´s auch bei Schauland in Kiel (Sophienhof). Oder wohnst Du jetzt in Hamburg ?

Fluffy  

04.03.01 23:04

1737 Postings, 7075 Tage Hans Dampf@Fluffy Schauland?

Hätte ich denen jetzt aber wirklich nicht zugetraut.

Übrigens, hast Du gemerkt, dass wir noch kein Wort über F.....ll verloren haben? Wir bessern uns.




Gruß Dampf  

04.03.01 23:10

2742 Postings, 7076 Tage FluffyKannst auch die kleine Apple-Klitsche

Knooper Weg/Ecke Gutenbergstr. probieren.

DIe sind auch ganz gut bestückt.

Fluffy
(bald Apple Powerbook Besitzer weil Schnautze voll von Windoof)  

04.03.01 23:15

1737 Postings, 7075 Tage Hans Dampf@Fluffy

Dann weiß ich ja, wen ich in Zukunft mit den Apple-Problemen meines Vaters nerven kann...


Gruß Dampf  

04.03.01 23:20

7149 Postings, 7032 Tage LevkeJA Fluffy - Welcome to the Club !

Think different !!!!!!
Wenn Du ein Problem hast, melde Dich einfach !

"Heute in im Grunde jeder Computer auf der Welt ein Macintosh,
aber viele Computer sind dennoch nicht so gut. Sie fühlen sich nicht an wie ein Mac "

"Apple baut Computer, die so denken wie wir. Apple zwingt uns
nicht, zu denken wie ein Computer"

@Hans Dampf
Ich vermeide extra Schaulandt und Media Markt zu nennen, da hier
zwar Apple verkauft werden, aber das Personal keine Ahnung hat
und Du unter Umständen das Falsche bekommst.
 

04.03.01 23:24

2742 Postings, 7076 Tage Fluffy@ Levke

...vielleicht darf ich Dich ja mal anrufen zwecks abschliessender Kaufberatung ?

Nacht !

Fluffy  

04.03.01 23:27

1737 Postings, 7075 Tage Hans Dampf@Levke

Genau deswegen war ich auche etwas verwundert. Die waren nicht mal in der Lage, mir auf Anhieb das richtige Kabel zu verkaufen, um den TV an die Stereoanlage anzuschließen! Nachdem mir der erste Verkäufer eines für schlappe 50DM in die Hand gedrückt hatte, wollte ich dann doch lieber die Meinung eines weiteren "Sachverständigen" einholen - und siehe da - war natürlich völlig verkehrt, was der erste rausgesucht hatte.


Gruß Dampf  

04.03.01 23:32

7149 Postings, 7032 Tage Levke@Hans Dampf @Fluffy

@Fluffy - wie soll ich Dir meine Tel.Nr. übermitteln

@Hans Dampf - Das Personal in solchen Ketten ist einfach nicht
    auf Apple geschult, daher geh' morgen lieber zu Gravis

So - jetzt muß ich aber mal schlafen gehen, nachdem wir diesen
Thread "apple-mäßig" versaut haben.

Schließlich ging es ja um die Frage, ob meine Eltern noch eine
Kiste (Metabox) bedienen dürfen, bevor sie in eine Kiste (siehe Börsi)
kommen !

G U T E  N A C H T  

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