Sammelklagen Wirecard! Wer ist dabei?

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neuester Beitrag: 11.04.21 18:48
eröffnet am: 20.06.20 09:47 von: mrymen Anzahl Beiträge: 1868
neuester Beitrag: 11.04.21 18:48 von: brokersteve Leser gesamt: 340732
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20.06.20 09:47
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675 Postings, 3576 Tage mrymenSammelklagen Wirecard! Wer ist dabei?

Hallo.
Ich möchte hier einen Thread einrichten, welche sich NUR um Sammelklagen um WDI befasst!
Wer ist dabei?
Wo reicht Ihr die Sammelklage ein?
Wie ist der Ablauf?
Welche Chancen seht Ihr?

Es gibt zigtausende, welche sich auf die Aussagen von Meister Braun verlassen haben.
Viele haben riesen Summen verloren!

Deshalb wäre eine Sammelklage schon sinnvoll.
Auch wenn die Chancen wohl sehr gering erscheinen!
 
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1842 Postings ausgeblendet.

31.03.21 17:18
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5403 Postings, 5352 Tage brokersteveDie meisten Kosten müssen als Vorschuss

Einbezahlt werden, so dass das Risiko minimiert ist.

Zudem wurde nochmal ein anderkonto eröffnet auf dem zusätzliche sicherunsgbeträge einbezahlt werden.

Also das gleiche werden andren wohl eher nicht anbieten können, das muss aber jeder selbst einschätzen.

Das Risiko, dass da nix mehr oder schlechtere ang site kommen, Stufe ich deutlich höher ein.

Im übrigen ist Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit EY für ihr vorsätzliches wegschauen in Haftung zu nehmen, der Meinung sind so gut wie alle Rechtsprofessoren.  

31.03.21 18:19
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2311 Postings, 2587 Tage kohlelangSuspekt

Teurer wird es in den nächsten 2 Jahren nur dann, wenn sich die Aussichten für die Kläger verschlechtern.
Dann sollte man das Thema sowieso abhaken.

Sollten sich die Aussichten jedoch verbessern, führt dies wohl eher zu besseren Angeboten, da das Risiko für den PKF ja geringer wird.
...
Die heutige Nummer mit der Fristverlängerung am letzten Tag und der künstlichen Verknappung der Zeit, indem sich bei der darauf folgenden weiteren Verlängerung die Konditionen verschlechtern,  lässt das Konstrukt in meinem Augen noch unseriöser erscheinen.
...

Was hat LitFinn denn an erfolgreichen Prozessfinanzierungen bisher vorzuweisen?

Wer haftet im Insolvenzfall, nur die deutsche Dependance oder auch die tschechische Muttergesellschaft und haftet diese dann etwa nach tschechischem Insolvenzrecht?  

01.04.21 16:49
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1633 Postings, 4465 Tage butschiDie Anwälte verdienen immer

Denen kann es egal sein, ob E&Y, der PKF oder die Aktionäre nochmals zahlen.

Auf jeder Fall dauert es sehr lange und am Ende wird es für die Aktionäre selbst im Siegfall nicht viel geben. Die Frage ist auch, wenn E&Y verliert ob nicht erstmal Wirecard / Inso entschädigt werden muss.

Anmeldung Forderung beim Inso und Verklagung E&Y direkt ist ja auch ein versuchte doppelte Eintreibung der Forderung.

ich denke mal, wenn es für E&Y schlecht aussieht, werden sie 80-175 Mio. zahlen. Das meiste davon dürfte für Kosten, Gericht, Vergleichsgebühren, Anwälte verblasen werden oder sich der Inso als Kosten in die Tasche stecken. Wenn dann 40-80 Mio an den die Aktionäre gehen, lohnt das den Aufwand nicht.

In 6 Jahren ist E&Y der Sieger vor Gericht oder E&Y D eine leere Hülle.

Klagen gegen die Bafin müssen sicher bis zum Eu-GH und zurück gehen und werden maximal wegen Staatshaftung gegen D wegen fehlerhafter oder Nichtumsetzung einer EU-Richtlinie Erfolg haben.  

01.04.21 17:47

27 Postings, 26 Tage Frauke60@: Die Anwälte verdienen immer - am meisten

ist doch fast egal solange man kein gutes Geld schlechtem hinterher wirft.
USA ist da schon besser. 30% vom Erfolg an die Anwälte ohne Vorschuss vom Geschädigten.
Dann kann was vom (Total)-Verlust wieder reinkommen - egal wann.
... und hier...
Sind Sie Rechtsschutz versichert?

Wobei sich vielleicht seit der Dieselklage etwas geändert haben könnte.  

01.04.21 18:37
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2311 Postings, 2587 Tage kohlelangNebelkerzen

Wenn die Rechtsverdreher einen guten Job machen, sollen sie von mir aus auch abcashen.
Aber, nur dann.

Stattdessen wälzen sie ihr "Unternehmerrisiko" komplett auf die Kläger ab.
Selbst dann, wenn ein PKF als Puffer dazwischen geschaltet ist.

Und der PKF suggeriert durch einen noch nicht einmal 7-stelligen Betrag auf einem Notaranderkonto, die Kläger hätten, falls überhaupt, nur ein sehr geringes Kostenrisiko.

Dabei reicht das Notaranderkonto noch nicht einmal für die erste  Instanz, falls E&Y obsiegen sollte; was nicht auszuschließen ist.

Ein fairer Deal sieht anders aus:
Z.B. könnten die Kläger 30% und mehr im Erfolgsfall von dem erstrittenen Betrag abtreten, und bei Misserfolg haften sie mit keinem einzigen Cent.

Aber zig Seiten Vertragstext zu studieren und 9(!) Unterschriften zu leisten, passt dann doch irgendwie nicht zu der Schlagzeile "kein Kostenrisiko."

Es könnte der Eindruck entstehen, dass der PKF lediglich als Köder fungiert, um Mandanten für eine Kanzlei zu akquirieren.

 

01.04.21 19:38
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71 Postings, 331 Tage Desperados123Ich hab den Vertrag auch gelesen

Und mich gegen eine Unterschrift entschieden.

Für die erste Instanz ist man aus meiner Sicht weitgehend abgesichert.

- Bezahlung Gerichtskosten vorab.
- Treuhandkonto für gegnerische Anwälte bei Niederlage
- Monatliche Anrechnung und bei nicht Bezahlung Einstellung der Leistung durch Anwalt.

Das ist alles ok. Was mich abgehalten hat, ist der Fakt, das in keinem Vertrag was steht, wie ich dort wieder aussteigen kann bzw. Was dies dann auch finanziell bedeutet ?

Man unterzeichnet den Prozesskostenfinanzierungsvertrag zu der Mandatsvereinbarung ja unabhängig voneinander.

Nehmen wir an, wir gehen in die 2te Instanz.
EY gewinnt die erste und Treuhandkonto ist aufgebraucht. Litfin springt ab, ist pleite etc.

Was ist dann mit der Mandatsvereinbarung ? Bezahlen wir Deppen dann alles aus der Portokasse? Es stehen j noch nicht mal irgendwelche Kündigungsfristen im Vertrag drin.

Anderes Beispiel : kann ich auch vor dem Ende der ersten Instanz abspringen ( wenn eine Niederlage droht ) oder drohen dann Strafzahlungen ?

Vl. Sehe ich auch zu viele Probleme wo keine sind, aber ich werde hier diesen ?Dreck? kein gutes Geld mehr hinterher.
 

01.04.21 20:09

2311 Postings, 2587 Tage kohlelangBiel Spasd beim Kontrollieren

der Rechnungen, wenn du vorzeitig aussteigen willst.
Eine Partner-Stunde wird mit 420€ fakturiert.
Plus MwSt versteht sich.

Ein Anwalt klopft bei Petrus an.
"Warum musste ich so früh sterben?
Ich bin doch erst 32."
Darauf Petrus:
32?... nach Ihren Stundenabrechnungen sind Sie 120."  

02.04.21 09:55
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23 Postings, 4540 Tage test123543Fragen an M & P oder sdk zu stellen

die Fragen über weitere Instanzen und die Kündigungsbedingungen sind berechtigt. Hat jemand schon sdk oder die Anwälte diesbezüglich gefragt. Leider habe ich keine Mitgliedschaft.

Mit der Fristverlängerung habe ich vorher schon gerechnet. Ich gehe davon aus, dass es noch nicht genug Leute die Verträge unterschrieben haben. Der Vertrag mit LIFTIN kommt erst zu Stand wenn der gesamte Betrag aller Kläger zu 500 Millionen kommt. Warum hat man den bisherigen Stand nicht berichtet, wieviel Leute sich bisher dafür entschieden haben und wieviel der gesamte Betrag zusammenzählt.  

02.04.21 10:20

3 Postings, 28 Tage U.K.OwenVermittlungsgebühr

Ist die Vermittlungsgebühr in Höhe von 199 Euro eigentlich auch dann zu zahlen, wenn man sich gegen eine Teilnahme entscheidet?  

02.04.21 11:30
1

2311 Postings, 2587 Tage kohlelangMogelpackung?

Wenn du den Vermittlungsvertrag unterschrieben hast, musst du m.E. zahlen.

Was die Fragen an SdK, IR oder P. und M. betrifft:
Letztlich zählt nur, was unterschrieben wurde.
...
Nach wie vor sehe ich keine Veranlassung, zum jetzigen Zeitpunkt Verträge zu unterschreiben, deren Überschrift "keine Kosten," vom "Kleingedruckten" ad absurdum geführt wird.  

02.04.21 11:41
1

5403 Postings, 5352 Tage brokersteveBitte die Fragen an den sdk stellen

02.04.21 14:37

298 Postings, 537 Tage JannahLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 05.04.21 11:40
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 6 Stunden
Kommentar: Provokation

 

 

02.04.21 14:57
1

1985 Postings, 957 Tage Freiwald.Die Anwälte verdienen sich eine goldene Nase

02.04.21 16:52
1

2311 Postings, 2587 Tage kohlelang5 Millionen Euro

auf dem Notaranderkonto und dazu ein Passus im Vertrag, indem den Klägern zugesichert wird, dass sie rechtzeitig informiert werden, BEVOR weitere Kosten anfallen, die dann nicht mehr gedeckt sind und die Kläger dann innerhalb einer Frist OHNE eigene Kosten aussteigen können.

So etwas in der Art würde Vertrauen schaffen, statt mehrfache Fristverlängerungen mit Teppichhändler-Rethorik á la "nur noch kurze Zeit."  

02.04.21 18:00
1

298 Postings, 537 Tage JannahWer weiterhin an.....

........staatliche Entschädigung glaubt, für den ist auch die Existenz des Osterhasen noch immer denkbar.
Ja, die BAFIN hat ein erbärmliches Bild abgegeben. Aber der Haupttäter ist woanders zu suchen.
KEIN Entschädigungsfonds :-)

www.n-tv.de/wirtschaft/...anove-gefeiert-article22462832.html  

02.04.21 19:22

71 Postings, 331 Tage Desperados123Leider bin ich kein SDK Mitglied

... wäre gut wenn SDK dazu Stellung nehmen könnte. Das ist einfach nicht geklärt aus meiner Sicht ( siehe meinen vorherigen Post ).

Noch wäre ja ein Monat Zeit. Also an die SDK Mitglieder in dem Forum: Die Fragestellung bitte weitergeben. Danke !  

05.04.21 16:36
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1095 Postings, 1100 Tage crossoverone@Desperados1

Ich habe Dein Post gelesen.

Mein Rat, als auch ich das so handhabe werde, ist der:
Man hat insgesamt bis zu drei Jahre Zeit, um in Sachen WDI etwas
zu unternehmen. Das hat den Vorteil, dass man sich keiner vorschnellen
Entscheidung, die wie Du ja zurecht auch anführst und den damit nicht
vorhersehbaren Abhandlungen und somit auf dem falschen Fuß erwischt
werden könnte, sich genügend Zeit reserviert.
Bis dahin hättest Du nicht nur die Sicherheit, zudem auch den Anspruch
einer angemessenen Entscheidung, die für Dich gangbar ist.

Apropos:
Du kannst selbstverständlich bei der DWS in Sachen WDI anfragen und gehst
dann mit dem Vorwand bei, so denn sie herumdrucksen, dass Du halt mit
beitrittst und wenn nicht - hast Du ja auch die Möglichkeit, von deinem
Kündigungsrecht gebrauch zu machen.
 

06.04.21 21:00

39 Postings, 271 Tage SiampowerPKF-Risiko

@kohlelang, sehr gute informative Kommentare!
 

07.04.21 11:20

2311 Postings, 2587 Tage kohlelangThanks

Die Meisten in diesem Forum haben ja das gleiche Ziel:
Dem schlechten Geld kein gutes hinterherwerfen.

Beim Analysieren und Diskutieren der unterschiedlichen PKF-Verträge und weiterer Optionen, ist allerdings noch Luft nach oben.
:)
 

08.04.21 07:33
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33 Postings, 225 Tage OzymandiasAnlegeranwalt Andreas Tilp tödlich verunglückt

08.04.21 10:37

52 Postings, 437 Tage WalkonTILP tot!

Ist das Zufall? Wie geht's mit den klagen nun weiter? Kommt ja einigen schon ganz recht!  

11.04.21 17:48

1884 Postings, 3503 Tage Flaterik1988Wie ist der Stand??

Hallo zusammen, habe mich die letzten Wochen/Monate weniger mit WDI beschäftigt. Habe immer noch die Angebote con TILP, MINGERS, SCHRÖDER auf dem Tisch liegen. Des weiteren hatte ich meine Forderungen bei Jeffe angemeldet.
-> TILP schreibt das hier keine eile besteht sich schon einer Klage anzuschließen. Allerdings bin ich mir hier unsicher, da der/die Prozesskostenfianzierer ja auch nur eine begrenze Menge aufnimmt. des weiteren habe ich ein Problem damit eine Vollmacht zu unterzeichnen ohne das ich weiß, ob Kosten für mich entstehen (Finanziere geht pleite was dann, finanziere unterstützt nicht jede Klage, usw.)

Hier habe ich heute folgendes gefunden:
https://www.jaffe-rae.de/index.php/DE/site/...eber-200-millionen-euro
AUSZUG:
"„Alle Gläubiger einer P&R Gesellschaft mit festgestellten Forderungen erhalten jetzt die gleiche Quote. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Quoten in allen vier Insolvenzverfahren der P&R Containergesellschaften identisch sind. Da die in den einzelnen Verfahren zu bildenden Rückstellungen unterschiedlich sind, sind auch die im Rahmen der ersten Abschlagsverteilung auszahlbaren Quoten noch unterschiedlich. Ich freue mich sehr, dass wir in den beiden großen Insolvenzverfahren auf rund 66.000 Einzelforderungen eine Quote von 7,5 Prozent an die Gläubiger auszahlen können“, erläutert Insolvenzverwalter Dr. jur.  Michael Jaffé."
-> 7,5% das wäre ja gar nicht so schlecht als Insolventsqoute, oder verstehe ich das Falsch.
Bis lang habe ich von Jeffe, keinerlei Rückmeldung erhalten. Also habe nur die Unterschrift, dass man einschreiben (Foderungsanmeldung) eingegangen ist.
Wie sieht das bei euch aus? Hat irgend jemand von Jeffe mal ne Rückmeldung bekommen? Ich jedenfalls werde heute mal pro aktiv dort nachfragen.

Wäre nett ein kurzes Feedback zu bekommen, gern auch per PM. Außerdem würde ich mich freuen wenn jemand kurz und knapp sagen könnte was aktuell so los ist bzw. vielleicht hat jemand ja einen guten Artikel.

Viele Grüße Flat
 

11.04.21 18:23

1884 Postings, 3503 Tage Flaterik1988Als ob Tilp tod ist.

Das ist doch nicht mehr normal alles.
wobei der ja nicht der Anwalt bei tilp ist, welcher den Prozess beteut  

11.04.21 18:30

2311 Postings, 2587 Tage kohlelangWait and see.

Bisher ist mir kein Angebot eines PKF bekannt, dass die Kläger ohne wenn und aber von sämtlichen(!) Kosten freistellt und dafür dann "lediglich" eine (satte) Erfolgsprovision verlangt.
Was ja dann auch für mich ok wäre.

Liest man das "Kleingedruckte" der umfangreichen Verträge, folgt schnell die Ernüchterung bzgl. nanch vollmundiger Ankündigung "kein Kostenrisiko."

Sollte es in den nächsten 2 Jahren eng werden für E&Y, wird's auch verbesserte PKF-Angebote geben.
Also kein Grund zur Eile.

Sehe ich so wie Tilp.
R.I.P.

 

11.04.21 18:48

5403 Postings, 5352 Tage brokersteveSdk mit Pinson Mason ist aktuell das beste Angebot

Ich habe mich dort angemeldet und die Verträge eingereicht.

Zu gibt es keinen weiteren PKF mehr.  

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