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Deutsche Post

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neuester Beitrag: 07.04.20 10:14
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 25437
neuester Beitrag: 07.04.20 10:14 von: Laterne Leser gesamt: 4923947
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25.12.05 10:41
41

6858 Postings, 5498 Tage nuessaDeutsche Post

WKN: 555200   ISIN: DE0005552004

Aktie & Unternehmen
Geschäft Logistik
Homepage www.deutschepost.de
Aktienanzahl 1.112,8 Mio
Marktkap. 22.890,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Prime Standard, HDAX, CDAX, DivDAX  
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25411 Postings ausgeblendet.

03.04.20 21:39

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordHV

Meine Hausbank veranstaltet ihre HV online. Sie steht dabei genau wie die Post in guter Zusammenarbeit mit der Telekom.
Ich gehe jetzt fest davon aus, dass das die Post auch so machen wird.

Alles Gute

Der Chartlord  

04.04.20 07:04
1

3 Postings, 4 Tage TythuzKaufkraft

Das nennt man schwindene Kaufkraft.


Fakt:


Deutschland sitzt auf etwa 6 Billionen Euro Privatvermögen... Sollte für eine Weile reichen.


Glaskugel an:


Die älteren werden ihr Geld wohl einige Zeit beisammen halten, aber unsere Playstation-Generation wird ihr Konsumverhalten nicht

in 2 Monaten ändern.


Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.

Und wie schon öfters erwähnt wurde, wer erstmal die Annehmlichkeiten eines Lieferservices ( Bsp.: Wasserkiste in den 6. Stock ) genossen hat, wird es wohl weiter in Anspruch nehmen ( zumindest ein gewisser Prozentsatz ).


Glaskugel aus.


Wünsche ein schönes Wochende




 

04.04.20 19:41

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordBleibt gesund

05.04.20 04:25

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordMal nachgerechnet

Geht man von den EBIT-Ergebnissen der Quartale 3 und 4 für den PeP in 2019 aus, so stehen dort für das dritte Quartal 304 Mio. und für das 4. Quartal 522 Mio. zu Buche. Rechnet man nur einen unveränderten und nicht gewachsenen Geschäftsanteil in diese Differenz, so ergibt das den Unterschied von 218 Mio. EBIT zugunsten des Weihnachtsquartals. Das entspricht also grob gerechnet dem Mehrgewinn nur dieses einen Monats im Vorweihnachtsgeschäft. Hochgerechnet würde das für das laufende Geschäft einen Mehrbetrag von 654 Mio. € im zweiten Quartal (= 218 Mio. € mal 3 Monate) ergeben.

Natürlich kommen da noch andere Faktoren hinzu, aber die sind in ihrer Summe natürlich längst nicht so hoch.

Und es sind nicht alle Faktoren negativ, die den gegenwärtigen Anstieg des PeP Geschäftsanteils (und auch den Expressanteil!) vermindern. Der reine Umsatzanstieg ohne die Pandemie lag im Januar schon über 6% über dem Vorjahr. Das wird das ganze Niveau im PeP auch während der Pandemie insgesamt zur Basis weiter erhöhen. Und nach den sehr vorsichtigen Berechnungen aller Virologen wird die Pandemie auch nicht mit dem Ende des Junis beendet sein, so dass der Anstieg der Geschäftstätigkeit der Post im PeP-Bereich länger andauern wird.

Andere Faktoren lassen sich jetzt noch gar nicht berechnen, da deren Vorhandensein zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststeht. Ich denke da vor allem an den jetzt richtig angelaufenen Lieferdienst der Post für Lebensmittel. Ob und/oder wie sich der Testlauf während der Pandemie entwickelt, muss man abwarten. Allerdings ist durch die Notlage ein klar erkennbarer Bedarf vorhanden, den es vorher so nicht gegeben hat. Und ob sich dieser Bedarf nach dem Ende der Pandemie etabliert, steht noch in den Sternen. Ich gehe jedoch davon aus, dass schon nach wenigen Tagen des Testlaufes erkennbar ist, ab sich eine großangelegte und flächendeckende Lieferung lohnen würde. Der Partner REWE ist dafür aber schon in den Startlöchern und auch AlDI und EDEKA sind schon am Fummeln. Alle diese drei gehen davon aus, dass nur die Post das leisten kann, auch wenn andere Lieferdiesnste auch helfend eintreten werden. Dieses Volumen wäre eine extreme Herausforderung, die den 318 ein schönes Stück näher kommen würde.

Und vielleicht ist der bundesdeutsche Verbraucher ja so verwöhnt und bequem, dass er sich die Lieferungen in Zeiten der Not nicht mehr wegdenken wird.

Auch wenn der Ölpreis in den letzten Tagen fast 30% seit dem Tiefststand gestiegen ist, so ist das nur das völlig verzweifelte Rumzocken, das keine fundamentalen Grundlagen hat. Bislang ist nicht ein einziger Tropfen Rohöl weniger gefördert worden. Putins Spiel auf Zeit hat den gewünschten Effekt gehabt und die Zocker in die vollen Lager greifen lassen. Au Backe, wenn die merken, dass das nur vorgetäuscht war.
Aber selbst, wenn die Förderung gedrosselt wird, so reicht das längst nicht aus, denn Autos fahren nicht mal zu Hälfte und Flugzeuge im Passagierbetrieb zu weniger als 5% (Luftfracht zu über 60%, bei der Post noch mehr).

Die Nachfrage für alle Rohölprodukte liegt bei deutlich unter 50% des Normalwertes. Selbst wenn Russland und die Saudis ihre Förderung drosseln, so wird das kaum ins Gewicht fallen, weil der Iran und Venezuela das massiv unterlaufen werden. Und da viele Staaten jetzt extrem wirtschaftlich angespannt sind, ist jeder Tropfen billiges Öl willkommen, auch wenn es von Räuberstaaten stammt. Jedenfalls wird der Benzinpreis bei uns noch weiter fallen und das zu dem extremen Geschäftsanfall der Post. Der Benzinpreis im vierten Quartal 2019 lag zwischen 1,37 € und 1,47 €. Jetzt ist er gerade unter 1,20 € gefallen. Und bitte nicht vergessen, dass das weltweit der Fall ist.

Rein anlagetechnisch sind das alles Faktoren, die für die noch abwesende Gruppe der mittelfrisitgen Anleger eine grundsätzliche Umkehr der Bewertung der Post genau in ihrem zeitlichen Anlagehorizont ausmachen. Mit den nächsten Zahlen, die noch innerhalb der Pandemie vorgelegt werden, ist jede Zurückhaltung bei einem dann noch schwachen Markt abzulegen, denn dann werden harte Fakten für das ganze Jahr 2020 und auch für 2021 immer noch günstig zu haben sein. Einzig das Volumen wird zum Problem, wenn diese mittelfristigen Anleger wieder bei der Post einsteigen. Schließlich ist das die größte Anlegergruppe.

Ich gehe ganz vorsichtig davon aus, dass für die Dauer der Pandemie die Belastungen der Post pro Monat ca. 100 Mio. € weltweit ausmachen werden, die gewachsenen Geschäftsanteile während dessen mindestens das doppelte ausmachen werden. Unter dem Strich rechne ich mit 100 Mio. € mehr EBIT pro Pandemie-Monat über die erwarterten 5,0 Milliarden hinaus.

(hähä dieser Wert ist nach oben völlig offen)

Der Chartlord  

05.04.20 13:15

509 Postings, 1547 Tage DHLer 2020Mal Nachgerechnet

@CL, der Geschäftsbereich PeP gibt es längst nicht mehr...…

Und erstaunlich finde ich was Du Nachts um 4.30 Uhr so treibst....

Grüße!  

05.04.20 15:43

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordAufwachen !

05.04.20 15:48

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordNatürlich gibt es den !

Die Post hat ihn selbst in ihrem Bericht aufgeführt :

https://www.dpdhl.com/content/dam/dpdhl/de/...entation-Q4-FY-2019.pdf

Und daraus habe ich die entsprechenden Zahlen herausgenommen, also nichts erfunden sondern nur zitiert.

Alles Gute

Der Chartlord  

05.04.20 16:09

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordDa darf ich nur lachen

Soeben wurde gemeldet, dass das OPEC-Treffen auf den 9.4. verschoben wurde.
Bis dahin wird es also nicht einmal eine Verabredung zur Drosselung geben.
Offensichtlich hat die Stimmungsmache und die Zockerei ihre gewünschte Wirkung erreicht.

Nur wird das die Lagerbestände nicht senken. Damit ist der nächste Schritt nach unten schon fest vorprogrammiert.
Der Verbrauch und die Nachfrage sind auch noch nicht auf ihrem Tiefpunkt angekommen, so dass der erwähnte nächste Schritt nach unten nicht einmal der letzte sein muss.

Ich bin gespannt wie sich die Lage auf dem Terminmarkt für Rohöl nach diesem Donnerstag entwickelt, denn in den jetzigen Preisen ist die sofortige Drosselung schon enthalten. Wenn dann keiner mehr die abgelaufenen Zeitkontrakte haben will, weil die dann anfallenden Lagerkosten vom Volumen und von der Lagerzeit her Unsummen an Kosten verschlingen, dann wird das auf absehbare Zeit - nämlich für die Dauer der Pandemie - die letzte "Zockung" der Spinner sein, die jetzt am Ölmarkt noch Wetten abschließen.

Und die Amis werden in der jetzigen Phase der Pandemie nicht im Traum daran denken, ihre Förderung zu drosseln. Das wird der Grund für die Verlegung der Beratungen sein.

Alles verläuft wie erwartet.

Der Chartlord  

06.04.20 11:58

1093 Postings, 2844 Tage MindblogMein Nachkauf zu 24,13

Mein Nachkauf vom Freitag war wohl gut getimt,
man braucht eben manchmal ein bisschen Glück!  

06.04.20 13:35

3 Postings, 4 Tage TythuzWeitere Insidertrades...

Moinsen,

das Vertrauen in der Führungsspitze scheint extrem zu steigen, da jetzt nicht nur der Vorstand nachkauft und das zu einem Preis von 23,83 im Schnitt.

finanzen.net/insidertrades/deutsche_post

Denke jeder der jetzt mit an Bord ist und auch bleibt, wird rosige Zeiten sehen.

MfG

BTW: Was soll das mit den Links erst nach 10 Posts ?!  

06.04.20 14:36
1

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordEs war einmal

eine Milchmädchenrechnung, die vom Chardlord gestern aufgemacht wurde, die hatte den üblen Geschmack der unrealistischen Untertreibung. Wenn der Vorstand der Post für alle Geschäftsfelder die Belastung von ca. 60 Mio. € im Monat schon zweimal nach unten korrigiert hat, ist es neben der Spur, wenn der Chartlord daraus 100 Mio. pro Monat macht. Insbesondere dann, wenn die letzte Meldung des Vorstandes noch vor der Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit China´s in den Sperrbezirken (LOL - DOCH NICHT DIESE ART DER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT !)
(= "Skandal um Ro Si" !) erfolgt ist, die der aktuellen Entwicklung nicht gerecht wird.

(Wie war das nochmal ? Corona war das nicht der Name einer Domina aus Wuhan ? Das würde es erklären, warum Frauen weniger infiziert sind als Männer... grins)

Eine Belastung von weniger als 60 Mio. € pro Monat steht einer Einnahme im EBIT von zusätzlichen 218 Mio. € gegenüber. In dieser Größenordnung reicht schon ein einziger Monat um das Jahresergebnis unerwartet nach oben zu korrigieren. Da darf man sich nicht wundern, dass nicht nur ein Forumsmitglied gekauft hat. Hier wird noch viel mehr nachgekauft. So langsam sickert die Erkenntnis durch, dass die Post ein großer Gewinner aus der Notlage sein wird. Nicht nur kein Verlierer sondern ein echter Gewinner. Das aber bdeutet, dass der Markt die Richtung des Kurses drehen muss und wird und einen deutlichen Anstieg beginnt.

Damit nicht genug.

Schon in der Bilanz der Post wurde unterschwellig aber sehr deutlich der Faktor der steigenden Gewinne abgearbeitet. Der Vorstand hat zum wiederholten mal daruaf hingewiesen, dass er nicht gewillt ist und bleibt in der Kasse große Geldmengen anzusammeln. Dem folgend wurde jetzt die Ausschüttungsqoute auf 59% angehoben. Dennoch steigt der Betreag in der Kasse weiter an, was mit dem erwarteten anstieg in 2020 noch viel stärker der Fall sein wird. Eine weitere Anhebung der Dividende wird die Folge sein. Diesmal jedoch entweder über den beabsichtigten Kanal
von 40 bis 60% hinaus oder aber ein jährliches zusätzliches Aktienrückkaufprogramm. Selbst bei "nur" 5,0 Milliarden € ist genügend Geld vorhanden um alles zu bezahlen. Bei über 5,0 Milliarden € sogar sehr viel Geld, denn man darf nicht vergessen, dass das Ergebnis von 2020 die Grundlage für 2021 ist.

Natürlich ist nicht jedes Jahr ein Jahr, in dem die Sondereffekte der Pandemie für die Post wirken, aber das normale Wachstum ist ja auch vorhanden und wirkt nachhaltig in und für die Folgejahre. Alleine 5,0 Milliarden wären 850 Mio. mehr als 2019. Die günstige Entwicklung des Spritpreises ist da noch nicht eingerechnet, denn das wirkt nicht im EBIT sondern im Gewinn nach Steuern.

Wie ich schon sagte : Die Post wird zumindest solange outperformen, solange die Pandemie andauert.

Der Chartlord
 

06.04.20 14:48

53 Postings, 82 Tage LannigstaWeg zeigt nach oben

Ich bin auch fest davon überzeugt das der Weg langfristig wieder nach oben führt.
Das letzte halbe Jahr vor Corona hatte sich die Aktie im Bereich von 32 Euro stabilisiert. Ein großes Stück dahin wurde bereits wieder aufgeholt (vor kurzem noch bei 19 Euro gewesen!!). Glückwunsch an Alle die zu den Preisen eingestiegen bzw.nachgekauft haben.
Die Zukunftsaussichten sehen gut aus. Nach der Krise und der Lockerung (gute Meldungen aus Österreich) wird auch das Geschäft im Frachtbereich wieder massiv zunehmen. Privat ist der Versand durch Internet und Co. sowieso unaufhaltsam und steigend.
Aktuell wird berichtet das Paketaufkommen sei ähnlich hoch wie im Weihnachtsgeschäft.
Corona beschleunigt den Trend aktuell noch da auch Offliner zu Onliner wurden und erkennen das dies ein gleichwertiger Ersatz ist.
Express wird zudem immer wichtiger in der schnelllebigen Zeit. Die Supplychain in den Unternehmen muss stehen.
Lieber mehr Geld für den Versand zahlen als Fertigungsausfälle zu riskieren.
Als Zuckerchen gibt es wohl auch weiterhin eine Dividende.
 

06.04.20 14:54

265 Postings, 1808 Tage MB190Prognose

Mal eine Frage hier ins sehr angenehme Forum:

Wie seht ihr die langfristigen/mittelfristigen konkurrierenden Aussichten im Bezug auf Amazons eigenen Logistik Bereich?

Wird es viel abgraben? Würde mich mal interessieren, wie ihr das so seht.  

06.04.20 14:55
1

2374 Postings, 3387 Tage TheodorSAnalyseupdate

Nach dem Lesen der beiden letzten Beiträge belässt Theodors die DPAG weiterhin auf buy und bestätigt das Kursziel von 318 Euro.  FR/dpa  

06.04.20 14:57

2374 Postings, 3387 Tage TheodorSbetrifft die beiträge 424 und 425

MB190, das wurde schon oft diskutiert und kann nicht final beantwortet werden, da die Zukunft nicht vorhersehbar ist:-)  

06.04.20 15:15

265 Postings, 1808 Tage MB190Moin Theo

Deswegen schrieb ich ja auch Prognose  

06.04.20 16:38

1337 Postings, 2439 Tage LaterneDP

Typisch Theodor sieht sich als Medium für Kurziel 318 aber die
Prognose bezgl. Amazon will er uns schuldig bleiben.

Bin gespannt ob der Dax es schafft über 10142 TgSchluss zu bleiben.
Lt. Jochen Stanzl könnte der Dax dann einen Boden finden und ein weiterer Down würde nicht stattfinden.
Aber wie soll das gehen, nach April/Mai kommt erstmal der Dividendenablschag und die große Sommerpause. Darum sehe ich die Leute im April wieder abverkaufen.
Aber nichts desto trotz ein schöner Anstieg der DP heute.
Bin gespannt wie es weiter geht.
Allen viel Erfolg und eine gute Gesundheit.


-----------
Beste Grüsse
Laterne

06.04.20 16:48
1

262 Postings, 1915 Tage postkutscheBärenmarkt

Heute gehen die Kurse ja mal wieder durch die Decke - so etwas gibt es nur im Bärenmarkt. Heute rauf, morgen runter. Die Vola im Bullenmarkt ist dagegen viel geringer. Daher ist eine geringe Vola ein guter Indikator für ein langfristige und vor allem nachhaltige Erholung. Daher sind Tage, so schön das Depot heute auch aussehen mag, leider für die Tonne :-(  

06.04.20 21:47

1093 Postings, 2844 Tage MindblogTrendumkehr?

Es scheint mit Macht in die andere Richtung zu gehen, bzw. gehen zu wollen; nach Norden!
Mal sehen, ob dieser Trend morgen, in den nächsten Tagen anhalten wird!  

07.04.20 06:17

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordDas Ansehen wächst

Durch solche Aktionen/Meldungen verschafft sich die Post eine gute Portion zusätzliches Ansehen bei den Kunden :

https://www.eurotransport.de/artikel/...-krankenhaeuser-11156544.html

Im Fernsehen werden immer mehr Unternehmer/Unternehmen vorgestellt, die jetzt in der Zeit der Pandemie auf Lieferdienste umstellen. Dazu gehören auch zusätzliche Restaurants und Lebensmittel-Feinkostläden. Komisch, dass die alle entweder selbst liefern oder die Post nehmen. Man darf schon jetzt davon ausgehen, dass dieser Zustand mindestens bis Ende Juni andauern wird. Wohl aber eher noch das ganze dritte Quartal hindurch. Die Lieferungen, die wegen der Wiederaufnahme der normalen Wirtschaftsleistung als Nachholeffekt zwangsläufig auftreten werden, sind da noch nicht mit enthalten. Dann könnte es richtig eng werden, weil alle zugleich ihre Waren/Lagerbestände auffüllen müssen.

Die Nachrichten, dass Onlinehändler Einbußen erleiden, beziehen sich auf Händler und Produkte, die jetzt nicht gefragt sind. In der Summe jedoch werden natürlich viel mehr Waren online bestellt und geliefert. Und die Masse an Lebensmitteln wird erst noch später dazu kommen.
Ich bin gespannt wie sich dieses Angebot entwickeln wird. Sollte die Nachfrage flächendeckend vorhanden sein, so wird das nicht ohne Folgen für die Post bleiben, denn damit werden zusätzlich extrem viele Lieferfahrzeuge benötigt, denn die Lebensmittellieferungen gehen nicht von den sonst eigenen Hubs der Post aus, sondern von den Hubs der Supermärkte. Das bindet sehr viele Kleintransporter an die neuen Routen und Lager.
Für dieses Jahr sollen angeblich noch 7000 Works bestellt worden sein. Doch selbst diese Summe wird für eine flächendeckende Lieferung mit Lebensmitteln längst nicht ausreichen.

Und für alle, die noch weiter nachkaufen werden, der Hinweis, dass wegen des Crashes ein sell in May nicht passieren wird. Hier wird der Markt die Zukunft handeln, die entweder den Weg zurück in die Normalität einpreist oder dessen Beginn abwartet, aber beides nicht mit weiter fallenden Kursen. Dann (=im Mai) wird alles Negative eingepreist sein und der Weg einseitig nach oben eingeschlagen werden (wenn nicht schon früher). Wegen der bei uns günstigeren Entwicklung des Krankenstandes werden wir mit als erste den Wiederanstieg der Wirtschaft angehen. Aber das geht nicht von heute auf morgen, so dass die guten Zeiten der Post noch über Wochen und Monate andauern werden.

(Manchmal komme ich mir vor wie Joseph, der sieben schlechte Jahre der Post erlebt hat und jetzt sieben gute Jahre erleben wird.)

Trecentaoktodekim - Amen

Der Chartlord  

07.04.20 07:50

2417 Postings, 1749 Tage XaropeLaterne

Irgendwie glaub ich dieses Jahr gibts keine Sommerpause anner Börse.  

07.04.20 10:07

451 Postings, 2272 Tage nörglerMB 190

Und um diesen Schmarrn zu lesen soll man auch noch bezahlen.  

07.04.20 10:14

1337 Postings, 2439 Tage LaterneDP

@CL: Aber was ist mit den Insolvenzen die höchst wahrscheinlich im
        laufe der des Jahres passieren werden ? Oder den weiteren Herabstufungen
        und negativen Kursanpassungen. Alles schon eingepreist ?
        Wenn dem so ist, müsste nach den Ostertagen die Verlaufsentscheidung im Dax
        betreffend Bodenbildung klar ersichtlich sein, um dann weiter zu investieren.Dann wird es doch eine V-Erholung.Den Abschlag bezgl. der Dividende abzuwarten könnte evtl.diesmal teuer werden, so wie  mir scheint.
       
        Wir werden sehen, auf jeden Fall habe ich vor Wochen schon mal einen Fuß
        in die Tür gesetzt.Mal sehen wie es weiter geht, denn eine Rezession ist ja nicht
        innerhalb von ein - zwei Monaten ausgesessen. Das wird mindestens zwei Jahre
        dauern, denke ich.

Wie immer ein herzliches Dankeschön für die tolle Berichterstattung in diesen
unruhigen chaotischen Zeiten. Aber spannend, keine Frage.
Viel Erfolg, Gesundheit und einen guten Einstiegskus für Ihre Nachkauforder.

-----------
Beste Grüsse
Laterne

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