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Dax steigt auf Jahreshoch

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neuester Beitrag: 04.02.05 21:26
eröffnet am: 04.02.05 21:20 von: bammie Anzahl Beiträge: 2
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04.02.05 21:20

8970 Postings, 6135 Tage bammieDax steigt auf Jahreshoch

Trotz schwacher US-Konjunkturdaten ist der deutsche Leitindex auf den höchsten Stand seit Juli 2002 geklettert. Gewinne von Deutscher Bank, RWE und Eon sorgten für den starken Kursaufschlag.
Der Dax schloss bei 4339,28 Punkten, was einem Plus von 1,4 Prozent entspricht. Das bisherige Jahereshoch hatte bei 4325 Zählern gelegen. Damit trotze der Dax sogar den schwachen Wirtschaftszahlen aus den USA ¿ allerdings ließen davon auch die US-Börsen nicht sonderlich beeindrucken.
Die Zahl der neu geschaffenen Stellen in den USA außerhalb der Landwirtschaft lag im Januar bei 146.000 und damit sowohl unter den Prognosen als auch unter dem Vormonatswert. Auch das Verbrauchervertrauen für Januar verfehlte die Erwartungen. Der Anstieg des Dax sei in diesem Umfeld eine respektable Leistung, sagte Mirko Pillep, Aktienhändler bei der Helaba. "Das ist ein Signal für die Märkte. Wenn wir uns da halten, sieht es gut aus, dass wir zügig Richtung 4500 Punkte laufen."


Deutsche Bank auf Höhenflug

Auch die anderen Börsen in Europa legten deutlich zu. Der europäische Auswahlindex Stoxx stieg um ein Prozent. Der FTSE in London und der CAC in Paris legten jeweils um 0,7 Prozent zu. Für die Kursgewinne im Dax sorgten vor allem Deutsche Bank, RWE und Eon.
Einer der stärksten Werte waren erneut das Schwergewicht  Deutsche Bank. Die Aktien gewannen 2,5 Prozent. Die Analysten der Investmentbank Morgan Stanley hatten am Freitag ihre Bewertung der Aktien der Deutschen Bank auf "übergewichten" heraufgestuft. Auch die Analysten der HVB äußerten sich zuversichtlich. Die Einstufung bleibe bei "outperform", teilten die Experten mit und begründeten ihre Entscheidung mit den hohen Einsparungen der Deutschen Bank, die bislang nur zu einem kleinen Teil in die HVB-Prognosen eingeflossen seien. Am Donnerstag hatte die Bank ihre Jahreszahlen und einen umfangreichen Stellenabbau angekündigt und damit die Aktie angetrieben.


Continental bester Wert seit Jahresstart

An die Spitze der Gewinner schoben sich  Continental, die sich um 3,9 Prozent verteuerten. Die Aktien des Autozulieferers haben seit Jahresbeginn bereits rund 20 Prozent gewonnen und waren auch 2004 bester Wert im Dax.
Auch die Versorger  RWE und  Eon zählten zu den großen Gewinnern. Die Titel legten 3,7 und 1,9 Prozent zu.


Schering und Bayer gefragt

Schering setzten ihre Erholung fort. Die Papiere zogen um 2,5 Prozent an. Am Vortag hatte eine Umfrage ergeben, dass Experten 2004 mit einem Rekordergebnis des Pharmaunternehmens rechnen. Kommende Woche legt Schering vorläufige Zahlen vor. Auch  Bayer kletterten um 2,5 Prozent. Die Pflanzenschutztochter des Chemie- und Pharmakonzerns hat einen Patentstreit mit dem US-Unternehmen Monsanto beigelegt.
Die Verliererliste im Dax schrumpfte und schrumpfte mit den Kursgewinnen des Index. Übrig blieben nur  Metro, die 1,2 Prozent verloren. Ein großer Verkäufer sei im Markt aktiv, sagte ein Händler. Möglichweise schichteten auch Anleger in Carrefour um. Die Titel des französischen Metro-Konkurrenten zogen hingegen um 1,1 Prozent an.
Übernahmespekulationen treiben Allied Domecq an

Am britischen Aktienmarkt legten die Aktien des Spirituosen-Unternehmens Allied Domecq um 4,6 Prozent zu. Das Wall Street Journal hatte berichtet, der französische Konkurrent Pernod Ricard (plus 0,6 Prozent) erwäge ein Übernahmeangebot für Allied Domecq.
Aufwärts ging es auch für British Airways. Die Fluggesellschaft meldete einen besser als erwarteten Gewinn im abgelaufenen Quartal. Zudem hatte sie die
Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Titel verteuerte sich um 1,5 Prozent.
Akzo Nobel überzeugt Anleger nicht

Der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel hat die Gewinnerwartungen von Analysten 2004 übertroffen. Im laufenden Jahr soll das Ergebnis ähnlich ausfallen. Für 2005 peilt der Konzern ein Ergebnis auf dem Niveau des vergangenen Jahres an. Die Aktien fielen um 0,3 Prozent.


Japans Börse schwach

Die Tokioter Börse koppelte sich am Freitag von den anderen asiatischen Märkten ab und folgte den schwachen US-Vorgaben ins Minus. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index bei 11.360 Punkten - ein Minus von 0,25 Prozent. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,35 Prozent auf 1145 Punkte.
Der Euro tendierte trotz der schlechten Konjunkturdaten aus den USA deutlich schwächer. Er lag zuletzt 1,2929 $. Die Europäische Zentralbank hatte am Donnerstag auf ihrer Sitzung die Zinsen unverändert gelassen.  

04.02.05 21:26

8970 Postings, 6135 Tage bammieAnalysten erwarten steigende Kurse

Analysten rechnen in der kommenden Woche mit einer positiven Entwicklung des Deutschen Aktienindexes. DaimlerChrysler, AWD und Puma legen Zahlen vor.
Die internationalen Aktienmärkte zeigten sich in dieser Börsenwoche meist von ihrer freundlichen Seite. Einige europäische Aktienindizes erreichten zuletzt sogar neue Jahres- bzw. Mehrjahreshochs, während die US-Indizes derzeit etwas hinterher hinken. Nach der erneuten Anhebung des Leitzinssatzes in den Vereinigten Staaten auf 2,5 Prozent verbunden mit der Ankündigung, dass die Geldpolitik weiter maßvoll gestrafft werden solle, dürften die Bremsfaktoren für die amerikanischen Börsen vorerst jedoch beseitigt sein. Auch hinsichtlich der Unternehmensberichte, die für die nächste Woche angekündigt sind, zeigen sich Analysten zuversichtlich. Sie gehen von einem überwiegend guten Verlauf aus.

Deutsche Bank: Kurssteigerungen erwartet

Die Deutsche Bank setzte sich bereits am Freitagmorgen an die Dax-Spitze und auch für die nächste Woche erwarten Experten weitere Kurssteigerungen. In einer am Freitag veröffentlichten Studie von JP Morgan hieß es, dass sich durch die Restrukturierung die Ertragslage weiter verbessern dürfte. Die Kosteneinsparungen und das erfolgreiche Kapitalmanagement der Bank würden sich positiv auswirken.

Die Deutsche Bank hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass 6400 Stellen gestrichen werden, während gleichzeitig 1200 neue Stellen in Niedriglohnländern entstehen. Ungefähr 2700 Stellenstreichungen entfallen auf das Investmentbanking und die Vermögensverwaltung. Für Deutschland hatte das Geldinstitut im Dezember den Abbau von 2300 Stellen in Verwaltung und Abwicklung angekündigt.

Im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz von Puma am Montag rechnen Analysten mit einem Anstieg der Umsätze zwischen 14 und 20 Prozent und einem Gewinnwachstum um 35 bis 40 Prozent. Vor allem in Amerika (+ 40 Prozent) und Asien (+ 20 Prozent) wird ein starkes Wachstum erwartet. Langfristig wird allerdings eher mit einem verlangsamten Gewinnanstieg gerechnet.

Die deutsche Industrieholding IWKA AG wird am Dienstag die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2004 bekannt geben. Analysten rechnen damit, dass der Umsatz ungefähr auf Vorjahresniveau geblieben ist. Der Nettogewinn soll jedoch erheblich höher ausgefallen sein als im letzten Geschäftsjahr.

Am Donnerstag wird Unilever die Planung für 2005 bekannt geben. Analysten gehen davon aus, dass sich das Unternehmen künftig verstärkt auf sein Umsatzwachstum konzentrieren will und dafür eine Restrukturierung des Unternehmens plant. Für das vierte Quartal wird mit einem flächenbereinigten Umsatzwachstum von 1,4 Prozent gerechnet, was einen Jahressumsatzrückgang von 0,1 Prozent bedeuten würde.

Erstmalig wird DaimlerChrysler am Donnerstag eine Vorab-Bilanzpressekonferenz abhalten, in der erste Schlüsseldaten bekannt gegeben werden sollen. Analysten erwarten, dass DaimlerChrysler trotz eines
Ertragseinbruchs in der Pkw-Sparte von Mercedes-Benz 2004 den operativen Gewinn deutlich gesteigert hat.
22 von Reuters befragte Branchenexperten gehen im Schnitt von einem operativen Gewinn von 6,40 Milliarden Euro aus. Ein Jahr zuvor hatte der wichtigste Ertragsmaßstab des Konzerns bei
5,69 Milliarden Euro gelegen, ohne Sondereinflüsse waren es 5,12 Milliarden.

Das operative Ergebnis der Pkw-Sparte von Mercedes sackte den Analystenschätzungen zufolge auf 2,07 Milliarden nach 3,1 Milliarden Euro im Jahr zuvor ab. Kosten für Qualitätsmängel und mehrere Modellwechsel haben die Nobelmarke belastet. Mehr als wettgemacht wird dieser Effekt durch einen Milliardengewinn der
US-Tochter Chrysler und der endgültig gelungenen Sanierung der Nutzfahrzeugsparte, der die Analysten trotz Problemen bei der japanischen Tochter Fuso fast 1,4 Milliarden Euro operativen Gewinn zutrauen.
Zehn Analysten erwarten im Schnitt, dass DaimlerChrysler den Aktionären für 2004 eine gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhte Dividende von 1,50 Euro pro Aktie zahlen wird.

Der deutsche Finanzdienstleister AWD Holding AG wird am Donnerstag die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2004 vorlegen. Im Vorfeld wurden bereits erste Zahlen bekannt. Demnach soll das Umsatzwachstum knapp über 17 Prozent liegen und die Anzahl der Neukunden 250.000 betragen. Analysten rechnen auch für 2005 mit einem Umsatzwachstum.

Der französische Konsumgüterkonzern Danone wird am Freitag die Zahlen für das Jahr 2004 präsentieren. Analysten gehen davon aus, dass das Unternehmensziel eines Gewinnanstiegs von 10 Prozent nicht erreicht werde. Sie gehen von einem etwas geringeren Umsatzanstieg von 8 Prozent aus. Auch für das Jahr 2005 erwarten Analysten lediglich moderates Wachstum.  

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