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Wird es 2019 gefährlich?

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neuester Beitrag: 30.07.02 07:13
eröffnet am: 24.07.02 12:56 von: Happy End Anzahl Beiträge: 7
neuester Beitrag: 30.07.02 07:13 von: eurest Leser gesamt: 1538
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24.07.02 12:56

95440 Postings, 7090 Tage Happy EndWird es 2019 gefährlich?

Der neu entdeckte Asteroid 2002 NT7 könnte der Erde sehr nahe kommen und erhielt erstmals einen positiven Wert auf der Palermo-Skala

Der erst am 9. Juli entdeckte Asteroid 2002 NT7 kommt am 1. Februar 2019 der Erde gefährlich nahe und könnte womöglich auch in sie einschlagen. Erstmals haben Astronomen den Asteroiden auf der sogenannten Palermo-Skala, mit der das Risiko eines Einschlags angegeben wird, einen positiven Wert gegeben und ihn mit 0,38 eingestuft.

Noch allerdings sind sich die Astronomen über die Flugbahn des Asteroiden nicht einig. Deren genaue Berechnung dürfte zumindest noch einige Tage dauern. Während italienische Astronomen den Asteroiden mittlerweile mit einem Wert von 0,38 auf der Palermo-Skala eingetragen haben, erhielt er von den Astronomen bei der Nasa nur einen Wert von - 0,14. Gleichwohl erhielt er auf der Turiner-Skala von diesen den Wert 1 zugeordnet, was bedeutet, dass man den Himmelskörper zumindest weiter genau beobachten soll. Geht der Wert auf der Palermo-Skala über Null, so ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Asteroid auf der Erde einschlägt, als dass er vorbeischießt.

Der Asteroid 2002 NT7 ist mit einem Durchmesser von vermutlich zwei Kilometern relativ groß. Wenn er tatsächlich einschlagen sollte, würde dies eine globale Katastrophe zur Folge haben. Vermutlich aber werden genauere Berechnungen zeigen, dass er vermutlich doch der Erde nicht gefährlich nahe kommen wird. Noch zwei Monate lang wird man den Asteroiden am Nachthimmel sehen können. Er kreist in 837 Tagen um die Sonne.

Mitte August wird ein weiterer Asteroid der Erde so nahe kommen, dass man ihn mit kleinen Fernrohren sehen kann. 2002 NY40, der einen Durchmesser von einem halben Kilometer besitzt, wurde zuerst am 14. Juli entdeckt und wird am 18. August an der Erde in Entfernung von 530.000 Kilometern vorbeifliegen. Am 8. August 2022 kommt auch dieser Asteroid der Erde nahe. Mit einer "Trefferwahrscheinlichkeit" von 1:500.000 ist die Gefahr aber ziemlich gering.
 

24.07.02 13:12

459 Postings, 6529 Tage patcat72Weiß jetzt nicht, ob....

ich bullish oder bearish sein soll.

Schaun wir mal, wie bis dahin die Kurse sind.  

24.07.02 13:19

2107 Postings, 7325 Tage eurestDie möglichen Projekte zu Schutz der Erde

Neutronenbomben und Sonnenspiegel zum Schutz unseres Planeten. Das Bombardement aus dem All ist lebensgefährlich. Aber wir können uns schützen. Wissenschaftler haben den Ernstfall schon berechnet.

Was können wir tun, wenn eines Tages ein Erdbahnkreuzer auf Kollisionskurs mit der Erde ist? Präzise Bahnbestimmungen und somit Voraussagen könnten einem kleinen Meteoriten einen Großteil seines Schreckens nehmen. Denn wie bei Hurrikan- und Flutwellen-Warnungen wäre eine rechtzeitige Evakuierung möglich.

Vor einem größeren Erdbahnkreuzer jedoch kann niemand fliehen. Allenfalls könnten einige Menschen mit einer Rakete ins All fliegen, wie es der Science-fiction-Film "When Worlds Collide" 1951 vorgeführt hat. Ein besserer Weg wäre, der Katastrophe mit einem Präventivschlag zuvorzukommen - falls man die Gefahr frühzeitig genug erkennt. Ein "Krieg gegen die Sterne" könnte uns retten. "Es gibt vier Möglichkeiten", sagt Derrick Pitts vom Franklin-Institut in Philadelphia. "Wir könnten den Himmelskörper verlangsamen, ihn beschleunigen, aus dem Kurs bringen oder ihn sprengen."

Die Experten sind sich einig: Eine Bahnänderung bedrohlicher NEOs ist die effektivste Abwehr und auch technisch relativ leicht zu realisieren. Dieser "Star War" erfordert aber für über einen Kilometer große Objekte nukleare Waffen - eine zweischneidige Sache: "Wir könnten mehr Gefahren ins All bringen, als dort schon lauern", befürchtet Tom Gehrels von der University of Arizona. Auch sein Kollege Jay Melosh, an derselben Universität tätig, warnt: "Mir erscheint die Bedrohung durch Gigatonnenbomben im Orbit oder auf der Erde wesentlich größer als die Gefahr von Planetoiden."
Es ist aber auch nicht nötig, schon jetzt konzertierte Abwehrbatterien zu entwickeln. Denn die Wahrscheinlichkeit, einen Erdbahnkreuzer unmittelbar auf Kollisionskurs zu entdecken, ist viel geringer als die, daß es in naher Zukunft überhaupt einen gibt.

Außerdem existieren Abwehrstrategien, die nicht auf nuklearen Sprengköpfen basieren und insofern weitaus ungefährlicher sind, sich zur Zeit allerdings auch schwieriger umsetzen lassen. Eine Strategie könnte darin bestehen, Schubdüsen an dem NEO zu befestigen und ihn mit einem solchen Außenbordmotor aus der Bahn zu lenken. Als Energiequelle kommen chemische, elektrische, nukleare oder solare Antriebe in Frage. Die Hauptschwierigkeit dabei ist, die Schubdüsen fest genug an dem NEO zu verankern.

Eine andere Idee stammt von Jay Melosh und Iwan Nemtschinow vom Institut für Geosphärendynamik in Moskau. Ein großer, leichtgewichtiger Spiegel, der mit einem Space Shuttle oder einer Rakete ins All gebracht und dort aufgeklappt wird, soll den NEO ablenken. Dieser Spiegel müßte einige Jahre vor dem drohenden Aufschlag zu dem Kometen oder Planetoiden fliegen. Dazu könnte er mit kleinen Schubdüsen ausgerüstet werden. Noch effizienter wäre es, ihn als Sonnensegel zu benutzen und durch den Strahlungsdruck der Sonne wie ein Segelschiff zu seinem Ziel treiben zulassen. Eine solche Segelfahrt ist ohne weiteres realisierbar.

In der Nähe des NEOs müßte sich der etwa 500 Meter große Spiegel so ausrichten, daß er das Sonnenlicht bündelt und auf die "Bombe" lenkt. Dabei sollte deren Oberfläche auf rund 2000 Grad erhitzt werden. Dieses selektive Verdampfen hätte dieselbe Wirkung wie ein Raketenantrieb: Die abströmenden Staub- und Gasmassen würden das gefährliche Objekt nach und nach aus dem Kollisionskurs bringen.

 

24.07.02 13:36

182 Postings, 7515 Tage bombadilDaten & Fakten

Earth Impact Risk Summary
Torino Scale (maximum) 1
Palermo Scale (maximum) -0.14
Palermo Scale (cumulative) 0.00
Impact Probability (cumulative) 1.0e-05
Number of Potential Impacts 11
Vimpact 28.51 km/s
Vinfinity 26.24 km/s
H 16.1
Diameter 2.030 km
Mass 1.1e+13 kg
Energy 1.1e+06 MT
all above are mean values
weighted by impact probability

Analysis based on
102 observations spanning 13.570 days
(2002-Jul-09.3768 to 2002-Jul-22.94706)

Orbit diagram and elements available here.  
 

30.07.02 05:53

95440 Postings, 7090 Tage Happy EndAsteroid wird vorerst nicht einschlagen

Einige Tage galt der zwei Kilometer große Kleinplanet 2002 NT7 als gefährlichstes Objekt in Erdnähe. Doch neuen Berechnungen zufolge wird er zumindest am 1. Februar 2019 nicht auf den Planeten prallen.


Flugbahn von 2002 NT7  

Nach der Auswertung weiterer Beobachtungen sei ein Einschlag des Asteroiden 2002 NT7 am 1. Februar 2019 ausgeschlossen, teilten Astronomen des Near Earth Object Program der US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Nachdem der Kleinplanet am 9. Juli vom Suchprojekt Linear entdeckt worden war, hatten erste Berechnungen auf das Risiko einer Kollision zu diesem Zeitpunkt hingedeutet.
Allerdings wird der rund zwei Kilometer große Brocken der Erde nach 2019 noch mehrmals nahe kommen. Für ein zweites kritisches Datum, den 1. Februar 2060, ließe sich ein Einschlag nach dem derzeitigen Stand nicht völlig ausschließen, so die Wissenschaftler. Den Forschern zufolge ist es aber sehr wahrscheinlich, dass auch diese rechnerische Möglichkeit nach weiteren Beobachtungen ausgeräumt werden kann.

2002 NT7, der die Sonne einmal in 835 Tagen umrundet, wird erst seit 20 Tagen verfolgt. Die Astronomen können deshalb seine Umlaufbahn bislang nicht mit großer Präzision bestimmen. Weil in den Archiven nicht, wie bei anderen Entdeckungen, frühere Beobachtungen des Objektes gefunden wurden, dauert es vermutlich noch Monate, bis genügend Daten für eine genauere Prognose zusammengetragen sind.

Das Near Earth Object Program listet derzeit 37 erdnahe Asteroiden auf, die im nächsten Jahrhundert eine Gefahr für den Planeten darstellen könnten, darunter auch 2002 NT7. Der knapp zwölf Gigatonnen schwere Asteroid würde bei einem Aufprall auf der Erde im schlimmsten Fall einen ganzen Kontinent auslöschen und einen globalen Klimawandel hervorrufen.  

30.07.02 06:48

2107 Postings, 7325 Tage eurestzwei Kilometer große Brocken

hmmmmmmm ist das gross ??

 

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