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WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 05.07.20 12:51
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 12132
neuester Beitrag: 05.07.20 12:51 von: gdchs Leser gesamt: 1927884
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16.06.15 09:36
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1127 Postings, 1880 Tage hgschrWDI Forum für Verantwortungsbewusste

Guten Tag,
dieser Thread ist an all jene gerichtet, die bereits sind, neben ihrer eigenen Meinung auch grundsätzliche Arbeit zu leisten, um durch Recherchen zu verschiedenen Themen des Umfeldes der Wirecard Informationen zu gewinnen, die aufgrund ihrer Menge durch einen Einzelnen nicht aufzuarbeiten sind. Durch gezielte Analysen des Marktes, unterteilt in Europa und Asien, der Produktangebote, der Konkurrenten, der gesamtwirtschaftlichen Lage soll der private Investor in die Lage versetzt werden, sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.  
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12106 Postings ausgeblendet.

04.07.20 09:59
7

3642 Postings, 2558 Tage dlg....

@Herriot, bei allem Verständnis für die vorhandenen Emotionen, etwas mehr Objektivität hatte Deinen Postings gut gestanden. Ca. 60% der Exporte Deutschlands gehen in die EU (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/...hen-exporthandel/), ob das mit Deinen ?unter 20% mit Länder, die dem Euro nicht angehören? zusammenpasst, bedarf sicherlich noch mal eines Faktenchecks (so viel UK kann ich mir nicht vorstellen). Wer bei allen zugegebenermaßen vorhandenen Konstruktionsfehlern in der EU/Euro auch heute noch nicht den politischen/wirschaftlichen/friedenssichernden Wert der EU erkennt ? mit Deutschland als größten Gewinner ? der geht mE nicht objektiv an die Sache heran. Hätten wir nicht die EU, hätte uns Trump schon in den Boden gerammt und für müssten 5 Tonnen Soja-Bohnen kaufen müssen für jeden Mercedes, den wir in den USA verkaufen wollen :-)

Zum Aktienmarkt: Deine Geschichte liest sich so als hätte der Staat erst alle Alternativen kaputt gemacht und dann die Anleger direkt in die Wirecard-Aktie reingetrieben, die sie dann noch nicht mal richtig kontrolliert hat. Das ist viel zu wenig Selbstverantwortung und bedarf mE einiger Klarstellungen:

a) ein ganz schneller Blick auf den DAX der letzten zehn Jahre zeigt mir: von 6.000 auf 12.000 Punkten, eine Verdopplung und somit eine schöne hohe einstellige Rendite p.a. bei fast kaum Inflation. DAX ETF gekauft, zehn Jahre liegen gelassen ? was will man mehr? Bisher keine Steuern gezahlt und wenn sind es ?nur? 25% und nicht der persönliche Steuersatz. Vor zehn Jahren Qualitäts-FAANG gekauft und Einsatz wäre vllt verdreifacht gewesen. Also trotz BMW/Mercedes/VW, trotz DB/CoBa Debakel, trotz Bayer-Monsanto, trotz EU Krise, trotz Versorger Einbruch, trotz Wirecard, etc. hätte man mit dem DAX eine sehr vernünftige Rendite erzielen können.

b) Wenn jemand in Einzelaktien investiert, finde ich das toll und wenn er/sie sich vernünftig informiert, umso mehr. Aber es muss auch klar sein, dass man wesentlich mehr Risiken eingeht und dass man Risiko-Management betreiben muss. Bei meinem ersten Beratungsgespräch vor über 20 Jahren hat der Berater mir etwas von ?goldenem Dreieck? der Geldanlage erzählt, von einer ?100-Alter = Aktienanteil? und ?keine Einzelaktie mehr als 5%? erzählt. Das ist bis heute hängen geblieben.

c) Jetzt reden wir noch nicht mal von einer ?normalen? Einzelaktie, sondern von DER Einzelaktie schlechthin, der Wirecard-Aktie. Die Königsdisziplin am dt. Aktienmarkt. Bei keiner Aktie hat es jemals so dermaßen viele Warnhinweise gegeben (vllt zähle ich die separat noch mal auf) ? natürlich auch einige Gründe, die für die Aktie sprachen. Wer die Warnhinweise alle überhört hat (ich gehörte auch dazu), der ist bewusst dieses Risiko eingegangen ? sollte aber nicht daraufhin diesen politischen Rundumschlag betreiben und die eigene Verantwortung runterspielen. Ich poste dazu noch mal weiter unten meinen Kommentar vom 23. Juni.

Gruß,
dlg.
(P.S. Ich bin genauso p*ssed, dass meine Lebensversicherung nur noch knapp die Hälfte dessen bringt, was ursprünglich mal projiziert wurde; dafür ist aber meine Baufi wesentlich günstiger als ich mir das früher vorstellen konnte).

******

?Was mir aber noch mal wichtig ist zu betonen: ja, WDI/EY sind Schuld an (m) einem Vermögensverlust. Das kann man versuchen über Klagen teilweise zurückzuholen, das hat aber nichts mit dem Staat zu tun, dafür gibt es rechtliche Wege. Aber dass Leute hier das komplette Vermögen bzw. die komplette Altersvorsorge verloren haben und sich teilweise sogar zusätzlich verschuldet haben, DAS ist weder die Schuld von WDI, noch von EY, noch von der Presse, noch von den LVS, etc. DAS ist einzig und allein die Schuld der jeweiligen Anleger ? so hart das klingt, sorry. Aber das gilt genauso für mich.

Um das mal ein wenig zu belegen: ich weiß nicht genau, was ein Anlageberater für eine Zusammensetzung für eine vernünftige Vermögensallokation für einen bspw 50-jährigen Anleger empfehlen würde. Nehmen wir mal an:
10% Cash
10% Gold, Rohstoffe, Münzen, Schmuck
20% Sparprodukte, Versicherungen & Anleihen
60% Aktien

Diese 60% Aktien sollte man sinnvollerweise aufteilen zB in Hälfte globale Indizes und Hälfte Einzelaktien. Die Einzelaktion sollte man wiederum aufteilen in vllt zehn Einzelwerte. Zusammenfassend: in einer ?vernünftigen? Vermögensallokation hätte Wirecard vllt 3% des Gesamtvermögens ausmachen sollen.

Habe ich mich in meinen Leben immer daran gehalten? Nein, natürlich nicht!! Je mehr Überzeugung ich hatte, desto höher war meine Gewichtung und in jüngeren Jahren war das oft unvernünftig was ich da gemacht habe. Aber WENN ich das mache, dann ist das mein Fehler, meine Verantwortung und ich muss/werde dafür gerade stehen. Ich kann dann mE nicht nach dem Staat rufen und jedem anderen die Schuld geben.?  

04.07.20 11:21
1

4817 Postings, 4752 Tage ObeliskEigene Fehleranalyse

hier gut beschrieben, welche Fehler Anleger oft machen. Im Grunde ist jeder Anleger für seine Verluste bei wirecard selbst verantwortlich.

https://aktien-mag.de/blog/...al-gastartikel-von-maik-thielen/p-38779  

04.07.20 11:27
4

6447 Postings, 5053 Tage Vermeerkönnen wir meinetwegen so aufteilen

ich bin *verantwortlich*, der WC-Vorstand ist *schuld*.  

04.07.20 11:44

1515 Postings, 643 Tage difigianozur haftung


gemeinschaftl. gesamthandshaftung wie bei einer gbr. nicht nur haftungsmässig, auch strafrechtlich.

ey
alter ar
alter cfo
neuer cfo
ceo

mit der bafin wäre ich nicht so streng. würde wohl eh in die falsche richtung laufen und lediglich eine ?überreguliering? mit sich bringen.

o. g. sollten gemeinschaftl. haften.

würden dann eh alle auf ey los gehen. da dort wirtschaftl. die grössten aussichten bestehen.

dann kann meinetwegen ey versuchen in klagen, etc sich mit den vorständen, aufsichtsräten, meinetwegen auch mit der bafin rumschlagen um eine verteilung zu erreichen. das sollen die dann untereinander ausmachen.

mei, wär das schön...  

04.07.20 11:55
2

414 Postings, 4370 Tage VolkswirtAktienverluste Finanztest 07 2020

Zur Info wenns interessiert:

Aktienverluste im Insolvenzverfahren

Geht eine Aktiengesellschaft insolvent,
verlieren Anleger meistens ihr einge-
setztes Vermögen teilweise oder ganz.
Wollen sie mit dem Verlust wenigs-
tens Steuern senken, stellt sich das
Finanzamt gerne quer. Jetzt hat der
Bundesfinanzhof (BFH) in einem wich-
tigen Fall Klarheit geschaffen: Werden
einem Aktionär Aktien aufgrund des
Insolvenzplanes ohne Zahlung einer
Entschädigung entzogen, indem das
Grundkapital der Aktiengesellschaft
auf null herabgesetzt wird, erleidet
er einen Verlust. Wird dem Aktionär
gleichzeitig das Bezugsrecht bei einer
anschließenden Kapitalerhöhung ver-
wehrt, zählt der Verlust auch steuer-
lich (BFH, Az. VIII R 34/16).
Regelungslücke. Finanzämter haben
den Untergang von Aktien bislang
nicht akzeptiert, weil weder ein Ver-
kauf noch ein anderer Vorgang statt-
finde, den das Steuergesetz erfasst.
Der BFH erkannte im Streitfall aber,
dass der Klägerin tatsächlich ein Ver-
lust entstanden war. Es widerspreche
dem Gleichheitssatz des Grundgeset-
zes, wenn der entschädigungslose
Entzug von Aktien steuerlich nicht
berücksichtigt werde, wirtschaftlich
vergleichbare Verluste aber schon.
Insoweit weise das Gesetz eine
Regelungslücke auf.
Klärungsbedarf. Streit um Aktienver-
luste enden in letzter Zeit häufig vor
Gericht. Ob das ersatzlose Ausbuchen
wertlos gewordener Aktien durch die
Depotbank zu einem abzugsfähigen
Verlust führt, muss der Bundesfinanz-
hof noch entscheiden (Az. VIII R 5/19).
Für Aktienverkäufe, bei denen der Ver-
kaufspreis der Papiere gerade mal die
Bankspesen und die anfallende Makler -
courtage abdeckt, steht bereits fest:
Auch dann liegt ein anzuerkennender
Verlust vor (BFH, Az. VIII R 32/16).
Beschränkung. Mit seinen Urteilen
kommt der Bundesfinanzhof der
Rechtsauffassung der Finanzverwal-
tung in die Quere. Diese hat schnell
nachgebessert: Verluste, die ab 2020
durch wertlose Aktien und Co entste-
hen, erkennen Finanzämter jetzt an ?
aber nur bis 10 000 Euro. Hier zeichnet
sich neues Streitpotenzial ab  

04.07.20 12:05

18 Postings, 43 Tage Puterich1Patente / Lukas

LucasMaat: Patente

Zu deinen Fragen ......

In Europa sind SW Patente nahezu unmöglich, d.h. nicht erlaubt. Schau einfach mal bei Wiki zu dem Thema nach. Ich bezweifle ganz stark, dass WC irgend welche Urheber-, Schutz-, Markenrechte hat/hatte. Patente schon mal garnicht.

03.07.20 20:26
#12099
Ich habe über dieses Thema schon sehr lange nachgedacht.
Es wird ja sicher hier im Forum den Einen oder den Anderen IT-Spezialisten geben , der sich damit auskennt.
Wem gehören die Patente oder Lizenzen auf die Entwicklungen bei Wirecard ?
Gibt es Patente oder Lizenznehmer auf Entwicklungen von Wirecard?
Wenn ja? Sind die Bestandteil der angemeldeten Insolvenz ?
Hat Dr. Braun etwas in die Firma mit eingebracht?
Ist er Lizenznehmer, Lizenzgeber oder etwa Patentinhaber?
Ich habe dazu leider keine Info gefunden.
Hat da jemand Kenntnisse ?

Jetzt müsste ich im JA von 2018 schauen, ob da an eine Beteiligungsgesellschaft da Gelder bezahlt wurden.

Kann mir da jemand Auskunft geben ? !

In Europa sind SW Patente nahezu unmöglich, d.h. nicht erlaubt. Schau einfach mal bei Wiki zu dem Thema nach. Ich bezweifle ganz stark, dass WC irgendwelche Urheber-, Schutz-, Markenrechte hat/hatte. Patente schon mal garnicht.  

04.07.20 14:59

519 Postings, 437 Tage LucasMaatPuterich 1

Danke für deine Antwort !!!  

04.07.20 15:26
9

4650 Postings, 5071 Tage brokersteveDer größte vorsätzliche Betrug in der Geschichte D

Die BaFin hatte tiefe Kenntnisse , so die klare Aussage von Herrn Fraser Perring. Er hat handfeste Verdachtsmomente und Unterlagen an die BaFin via Einschreiben versendet.

Ich habe auch 4 mal die BaFin angeschrieben, damals noch pro Wirecard, aber immer mit dem ausdrücklichen hinwies hier Untersuchungen einzuleiten und die Aktie ggfs. Vom Handel bis zur Klärung auszusetzen. Das hätte mir zumindest einen Teil Der Verluste erspart.

Es ist ein Disaster, das Wegschieben der Verantwortung, wie die BaFin das jetzt macht ein Schlag ins Gesicht von Privatanlegern, die hier von Marktteilnehmern mit mehr Kenntnissen schlichtweg betrogen wurden.

Das ist ein sehr trauriges Kapitel für die Aktienkultur und den Finanzplatz Deutschland, was hier an vorsätzlichen Nichtstun von ernst &young und BaFin gepaart mit insiderwissen von Hedgefonds passiert ist.

Es handelt sich hier um ein DAX Unternehmen und nicht irgendeinen Nebenwert. Man muss sich da aufaddiert Spielregeln verlassen können. Ich warvdervfesten Überzeugung, dass wirecard einfach zu schnell gewachsen ist. Und die BaFin wusste hier viel mehr, so die klare Aussage von faser Perring. Er hatte ausführliche Unterlagen an die BaFin versendet. Wären mir diese vorgelegen, hätte ich verkauft, weil ich dann auch nicht mehr von einem Spiel der Hedgefonds ausgegangen bin.

So und jetzt lasst und konstruktiv weiter diskutieren. Ok?    

04.07.20 17:37
5

117 Postings, 406 Tage Herriotmoin

gerade habe ich im spiegel gelesen, das auf eine anfrage von herr MdB schäffler eine interne Überprüfung im (Bundestag) sehr wohl eine evtl. mitschuld der BaFin hat in dem sie so fern schon die regularieren gehabt hätte, früher bei Wirecard einzugreifen.
zu einer Personalie :
wulf Matthias ehemaliger ar vorsitzender war früher vorstand bei der credit suisse deutschland und hatte damit auch eine bankausbildung die ihm erlaubt hätte,relevante Details aus den Bilanzen der letzten 6 jahre die ja wohl gepimpt waren zu lesen und zu bewerten und weshalb ist,welch zufall dieser hr.  anfang des Jahres von amt bei wc zurückgetreten,wieder alles nur einer von vielen zufällen.

ich frage mich aber immer noch was freis bewogen hat,das amt bei wc anzutreten, a) wo wc ja schon unter dauerbeschuss stand und b) nach dem er doch zum konkurs von wc gehauptet sagte,wenn ich mich recht erinnere ,man hätte an des ey-berichtes spätestens nach 20 min. erkennen können, wenn man diesen gelesen hätte,das dort bei wc nicht alles mit rechten dingen zugeht.
worum hat er bei antritt nicht auf einsicht gepocht um sicher zu gehen nicht bei einem betrugs- unternehmen eine Anstellung an zutreten

was ist eigentlich mit der börsenaufsicht ? welche kontrollmechanismen hat diese eigentlich,welche auflagen hätte diese wc nach Kenntnisnahme von dem verdacht auf unregelmässigkeiten gehabt zb. gegenüber der Öffentlichkeit,ich könnte mir vorstellen das auch dort Whistleblower hinweise auf unregelmässigkeiten hingesandt haben ,wie an BaFin oder andere stellen,sollte da nicht die Staatsanwalt auch die rechner auf email s mal durchleuchten ?.  

04.07.20 17:56
4

2115 Postings, 2852 Tage ellshareHerriot

Die Personalie James H. Freis ist in der Tat mehr als unglaubwürdig. Der Mann hat seinen Job noch nicht angetreten da platzt auch schon der eventuell größte Betrug der Deutschen Börsengeschichte.
Das nehme ich einem IT Nerd ja vielleicht noch ab aber keinem Experten für Geldwäsche der im amerikanischen Finanzministerium für Finanzkriminalität zuständig war.
Zum einen hätte der leicht erkennen müssen was hier gespielt. Jedenfalls mehr als jeder andere von uns kleinen Privatanleger die das laut einigen Superexperten hier im Forum ja auch locker durchschauen sollten aufgrund der vorliegenden "Fakten" aus Zatarra und FT.
Für mich ist die Möglichkeit sehr hoch das alles ein geplantes Spiel gewesen ist und wir hier keine Geldanlage mehr betrieben haben sondern Teil eines vorher festgelegten Drehbuches waren.
Dann will aber auch meinen Komparsenlohn haben, sprich mein Geld  zurück.

https://www.wirecard.com/de/company/vita/james-h-freis-jr

 

04.07.20 20:23
9

299 Postings, 257 Tage Dorothea1Seit dem 18.06. nur noch fassungslos :-(

Da  KPMG, EY, Eichinger und Freis dieser Betrugsskandal ganz sicher schon weit vor dem 18.06. bekannt war, frage ich mich:

Wie konnte Jan Marsalek entkommen? Weshalb hat man nicht rechtzeitig Vorsorge getroffen, dass seine Flucht verhindert wird?

Wie erfolgt die Überwachung von MB, so dass nicht bald zu lesen ist, dass auch er nicht mehr auffindbar ist oder sich das Leben genommen hat? Nur 1x p.W. melden bei der Staatsanwaltschaft München? Das darf doch nicht wahr sein!

Wurde Freis von Eichelmann nur deshalb für WDI angeheuert, weil Eichelmann da schon Bescheid wusste, dass sich hinter WDI ein riesiger Betrug verbirgt?

Wann wurde Eichelmann von KPMG über das Ergebnis der Sonderprüfung (inkl. des 200 Seiten Anhangs) informiert? Schon im April d.J.?  

Was steht im 200 Seiten Anhang des KMPG Reports? Weshalb blieb und bleibt dieser Anhang für die Öffentlichkeit unter Verschluß ?

Weshalb hat KPMG nicht öffentlich widersprochen, nachdem WDI über die Transparenzseite ihre verlogenen positiven statements zum KPMG-Report und all den verlogenen Quatsch zu Al Alam, Singapore und Indien publizierte?

Weshalb ist EY nicht öffentlich eingeschritten, als MB noch im Mai über die Transparenzseite sowie Twitter verkündete, man habe keine Beweise gefunden, Auslandstöchter von EY seien alle ohne Anhaltspunkte sauber geprüft, nur noch die Konsolidierung stehe aus und man erwartet ein uneingeschränktes Testat?

Was wussten BaFin und die Börsenaufsicht schon weit vor uns Kleinaktionären und seit wann?
Was wussten Wulf Matthias, Eichinger und Freis ? Seit wann?
Was wussten KPMG und EY ? Seit wann?

Was wussten DWS und Union Investment und Deka, bevor es die Kleinaktionäre erfuhren? Seit wann? Und von wem? Die haben sich alle noch vor der Nachricht am 18.06.20 von ihren WDI-Aktien getrennt!

Wer alles hat sich durch Verschweigen wesentlicher Erkenntnisse zu diesem unsäglichen Betrug  ggü. den Kleinaktionären strafbar gemacht?  

04.07.20 21:16
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2115 Postings, 2852 Tage ellshareDorothea120:23u

Mehr als das was in der Zusammenfassung steht werden die 200 Seiten auch nicht hergeben. Was die berichten denen die 200 Seiten vorliehen steht auch im normalen Report.
Einen nachgewiesenen Betrug gibt es dort nicht.
Nehmen wir an Sie hätten eindeutige Beweise für Geldwäsche dann hätten Sie das dem Staatsanwalt melden müssen um sich nicht mitschuldig zu machen.
Eindeutige Beweise gab es aber nicht. Es ist ja heute noch mehr als unklar alles. KPMG hat aber keine eindeutigen Beweise gegen die Anschuldigung von FT und Zatarra bebringen können. Und das wurde erwartungsgemäß ausgeschlachtet.
 

04.07.20 22:23
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21 Postings, 10 Tage hartgeldinvestorBullshitgelaber

War hier nicht investiert, aber lasst euch nicht von irgendwelchen Pennern erzählen ihr seid für eure Verluste verantwortlich, ihr seid Opfer von Kriminellen geworden. Wir zahlen hunderte Milliarden Steuergelder damit Behörden im Idealfall uns vor kriminellen schützen, leider bekommt ihr für euer Steuergeld schon lang nix mehr, permanentes Behördenversagen. Das hier konnte keiner Wissen, der Dummkopf aus England hat ein paar Dokumente bekommen und hat mit Dreck geworfen bis EY mal angefangen hat zu arbeiten. Das war's schon.  

04.07.20 22:57
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117 Postings, 406 Tage Herriotwer weiss wer weiss

mit ein wenig ruhe betrachtet,kann ich die aussage von h. freis ----- wenn man die Bilanzen in Augenschein genommen hätte,hätte man spätestens nach Minuten (ich weiss nicht mehr wieviel es waren ) nach Einsichtnahme in die berichte von ey + kpmg sehen können das was in büchern von wc nicht stimmt,dem möchte ich mich fast, als laie anschliessen.
was jetzt schon auf dem tisch liegt,zeugt ja nicht gerade von einem genialen betrügerischen coup,der finanzprofis und hochschulprofessoren auf der ganzen welt verzweifeln lässt.
man holt sich einen ex Manager nebst frau lässt diese firmen gründen,überweist denen hohe summen für firmen die nur vielleicht 10 % des wertes besitzen,vergibt scheinkredite an irendwelche fake firmen,die nie einen Pfennig tilgen und setzt dazu noch die Kreditzinsen aus. (alles im 3 stelligen millionenbereich) es waren wenn ich mich recht erinnere 350 mio und einmal ein Kredit der vergeben wurde von 115 mio euro.
am arsch der welt holt man sich einen Treuhänder (Scheidungsanwalt ) der als birne (wie man in ganovenkreisen sagt ) fungiert und legt den prüfern (noch nicht mal Bankbelege oder dann gefälschte belge vor ) und das schlägt mit  ca. 2 Milliarden euro also 2000 mio. euro zu buche.
ich habe selbst schon so manche betriebliche steuerprüfung hinter mich gebracht und so einige Steuerprüfer kennengelernt, über was für sachen ich Rechenschaft ablegen mußte,es waren teilweise Kleinigkeiten. aber vielleicht kann ich es an Beispiel besser veranschaulichen,da kaufte sich ein bekannter von mir einen italenischen Sportwagen im 6 stelligen euro Bereich,legte seinen stb die Rechnung vor und verlangte vom Fiskus die Erstattung der mwst als Vorsteuer also 19 %  (dieser bekannte von mir führte einen über Generationen  untadeligen betrieb und war ein guter steuerzahler) es dauert nicht 2 Monate, danach bekam mein bekannter eine Umsatzsteuer sonderprüfung),ich möchte nur damit zum ausdruck bringen ,jeder Steuerprüfer der so einen bericht in die finger bekommt würde, hätte,doch bei dem was ich da gerade beschrieben habe sofort und als aller erstes den finger in diese von mir beschriebenen  und offensichtlichen wunden gelegen,oder?.
ich denke das Bundeskriminalamt die ja nur spezielle Abteilung für Wirtschaftskriminalität oder die Steuerfahnder die nur auf betrug ausgebildet sind werden sich wohl vor lachen bei diesen diletantischen Diebstahl  den bauch gehalten haben,die werden gesagt haben,únd das sehen zwei wirtschaftsprüfungsunternehmen nicht und keine Behörde fällt was auf,das ist doch mehr wie auffällig! und das äuft seit 6 jahren unter den augen der zuständigen und börsenaufsicht ! ich mußte jedes eine Bilanz an das zustänige gericht und finanzamt schicken,ich denke die BaFin oder welche Behörde auch immer zuständig war wird diese genauso wie  das zustänige Finanzamt münchen sowie die börsenaufsicht auch bekommen haben,also hier kann sich keiner drücken und sagen wir haben nie was bekommen oder je was zum prüfen gehabt,vielleicht kann uns das Finanzamt münchen ja mal mitteilen wann die letzte steuerprüfung wc war und mit welchen Ergebnis.
ich denke nach dem post von ellshare,das hier vertuscht wird nach allen regeln der Kunst,ich möchte nicht wissen bei wieviel leuten ein evtl. schweigen mit Geld oder einem börsentip entlohnt wurde, das alles läuft seit ca. 6 jahren ,es sind sicherlich 2 bis 3 stellige Milliardensummen von uns anlegern in diesen Zeitraum von 6 jahren an den Börsen ergaunert worden sein und das unter den augen der Behörden, 1,5 jahre für angesetzte Prüfung durch die dpr ,die keine forenische Prüfung überhaupt ausführen konnte,was werden die gemacht haben ? dieser verein (der sich noch aus zum größten teil aus ehemaligeen ey + kpmg leuten zusammen setzt werden nur die summen aufaddiert haben,ob diese stimmen und die seiten des berichtes gezählt habe,ich könnte mir sogar vorstellen,das erst nach dem jetzt eine Stellungnahme kam, das die Prüfung wohl mitte juli fertig sei,dieser verein erst mit der bilanzprüfung mit der Kündigung ihres vertrages mit dem Finanzministerium gegonnen haben.
vielleicht sind so viele öffentliche typen in diese sache involviert,das man da  vor  angst hat das marsalek auspacken könnte wer an seinen Orgien teilgenommen hat, und hat ihm die flucht wie  erich Honecker nebst frau ermöglicht,weil man angst hat dieser könnte mal auspacken.
wenn marsalek aber seine flucht alleine vorbereitet hat und diese so auffällig und diletantisch wie seinen betrug durchführt,dann wird er wohl in den nächsten tagen irgendwo hops genommen  werden.
aber vielleicht habe ich auch nur Zuviel fantasie,
wenn nicht, ihr lieben Journalisten die hier mit lesen,ran an die sachen zur recherche!
warten wir mal ab  

04.07.20 23:15
1

553 Postings, 606 Tage CapricornoAus der SZ

Die SZ widmete für dieses Wochenende eine Doppelseite der Wirecard.
Es waren viele interessante ( im Moment frei zugängliche) Artikel dabei:

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...eschworener-kreis-1.4955924
Auch der Aufsichtsrat von Wirecard hat dem Treiben des Vorstands lange zugesehen. Das Kontrollgremium bestand lange Zeit nur aus drei Herren, die dem Vorstand offenbar nicht viele Fragen stellten.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...nte-das-passieren-1.4955909
Nein, nicht die Marktwitschaft ist an der Misere Schuld. Dieses System hat die Welt über die Jahrzehnte besser gemacht. Und doch ist es wichtig, die Fehler, die passiert sind, jetzt genau zu analysieren.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...ard-aktie-anleger-1.4955926
Privatanleger hatten Wirecard hochgejubelt, nun stehen viele vor dem Ruin. Sie hielten dem Vorstand trotz aufkommender Zweifel am Geschäftsmodell die Treue. Ein Fehler, wie heute klar ist.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...ftsmodell-zukunft-1.4955922
Und der Name Wirecard? "Der ist verbrannt und wird wahrscheinlich verschwinden", so Experte Stahl. Ein Branchen-Insider, darauf angesprochen, sagt: "Ich möchte ihn nicht haben."  

04.07.20 23:16
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519 Postings, 437 Tage LucasMaatnur mal so

Das "Verschwinden" von Marsalek bereitet mir so richtig Kopfschmerzen !!!
Die Frage ist, wem hat das ALLES genützt ?
Wer ist oder sind die Profiteure ?

Mc Crum hat doch nur im Nebel gestochert.
Dafür ist er jetzt der große Held. Sei es ihm gegönnt.
Aber wissen tut der doch auch nichts wirklich.
Wenn er oder die FT wirklich etwas gewusst hätten, dann kommt es nur Scheibchenweise ?
Wenn die ernsthaft mehr gewusst hätten und nicht auch nur im Nebel gestochert haben, dann würden die sich ja mit strafbar gemacht haben.
Die sind genauso unwissend wir wir alle.






 

05.07.20 00:00

345 Postings, 500 Tage Provinzberliner@LucasMaat

Das Marsalek eine dubiose Figur ist habe ich schon länger "vermutet" Und dass er sich nicht freiwillig stellt wundert mich auch nicht.
Für mich stellt die Frage außerdem: ab welchen Zeitpunkt waren Braun und andere Führungskräfte in den Betrug eingebunden ?wir werden sehen was in Zukunft an die Oberfläche dringt.

>Mc Crum hat doch nur im Nebel gestochert<  Richtig ! hat er / genau wie wir alle in der Vergangenheit.Wer etwas anderes behauptet der lügt.
bei mir persönlich hat sein >stochern im Nebel<  Gott sei Dank ein flaues Gefühl in der Magengegend ausgelöst.Mein Bauch sagte mir "irgendwas stimmt da nicht"
Mehr wußte ich trotz aller Recherchen auch nicht.Da bin ich ganz ehrlich.
Ich war zwar zu dem Zeitpunkt (2019) stinksauer weil ich mit heftigen Verlusten ausgestoppt wurde.Andererseits bin ich froh dass damals die "Fallsicherung"ausgelöst hat.
Damit habe ich mich selber vor dem finalen Crash gerettet.Aus heutiger Sicht bin ich mehr sauer auf die Betrüger in Aschheim.Sie sind die Schuldigen für dieses Desaster.Kein Anderer.
Das sind die Fakten.
Da hilft es jetzt nicht die Recherchen und den Wissensstand der FT bzw. McCrumm zu relativieren nach dem Motto :der wusste auch nicht mehr als wir.Was übrigens nicht stimmt.

https://www.ft.com/video/...laylist-name=latest&playlist-offset=1  

05.07.20 08:51
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519 Postings, 437 Tage LucasMaatProvinzberliner

Ich habe mir das Video angesehen !
Man, man , man ! Er spricht von "Verfolgung" usw.....
Da hat man aber viel, viel Aufwand betrieben ! ?
Ich denke mir jetzt meinen Teil.

Ich hoffe, es wird ernsthaft an einer Aufklärung gearbeitet.
Und erst dann werden wir sehen, ob es die beste Story seines Lebens wird !

nur mal so
 

05.07.20 09:15
1

519 Postings, 437 Tage LucasMaatnur mal so

Nach seiner Darstellung wurden er und andere Journalisten überwacht!?
Und man hat nicht ernsthaft in Erwägung gezogen, an seiner Story könnte etwas dran sein !?
Marsalek "taucht ab" und Braun stellt sich !?

Hmmm ? Ich werde das Gefühl nicht los, hier passt es nicht. Weder HINTEN noch VORNE !  

05.07.20 09:34

34 Postings, 12 Tage KontraFT: Großteil echter Umsatz von nur 100 Kunden

Laut FT stammte der Goßteil des echten Umsatzes von nur rund 100 Kunden, darunter noch immer viele Adult Entertainment:

Wirecard?s real business relied on small number of customers

 

05.07.20 11:28
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113 Postings, 258 Tage GabiiKontra: FT: Großteil echter Umsatz von nur 100 Ku

Seit 2 Wochen gibt es nur Informationen über die Medien. Ob das stimmt oder nicht steht in den Sternen.

Sollten wir zukünftig auf Jahresabschlüsse verzichten und unser Handeln nur nach Vorgaben der Medien ausrichten? Wer bezahlt die Medien, in wessen Auftrag schreiben die Medien?

Mir wäre es lieber, wenn man schnellstmöglich auf Grundlage der bisherigen JA, eventuell korrigierte JA liefern würde und Testate mit Einschränkungsvermerken und längeren Kommentaren, welche Unsicherheiten erläutern.
Es gibt Aktionäre, Gläubiger und Geschädigte, die einen Anspruch auf relevante Offenlegung und Information haben.

Nach all der Vorarbeit durch EY, KPMG, Ermittlungsbehörden in DE, Singapore, Philippinen, weltweit vernetztem Vorstand James Freis, noch im Amt befindlichen CFO sowie einem mit der Staatsanwaltschaft kooperierenden und mit den Internes und Strukturen vertrauten MB, sollte das kurzfristig möglich sein.
Je länger das dauert, desto mehr erhärtet sich der Verdacht, dass hier mit Absicht verschleiert und mutwillig zerschlagen wird.

Die Info mit den 100 Kunden, statt 300.000 bisherigen Kunden der FT ist ja sehr interessant. Dann hat man also wirklich 5000 Däumchen drehende MA eingestellt um den Banken und Gläubigern Größe vorzugaukeln und die Kohle aus den Darlehen dann für unnötige Gehälter ausgegeben? Das wäre wirklich nicht effizient.

Ob und wieviel Gewinn gemacht wurde, wäre an sich noch nicht mal die Gretchenfrage. Vielmehr was man für ein perspektivisches Geschäftsmodell anstrebt und in welcher Form, z.Bsp. Forschung und Entwicklung oder einen global ausrollenden Vertrieb, man anfänglich in das Wachstum investiert.
Das lässt sich gegenüber Gläubigern und auch gegenüber dem Kapitalmarkt kommunizieren. Amazon, Square, Tesla, die Pharma - und Wasserstoffbuden wachsen auch ohne anfängliche Gewinne und werden durch Banken und den Kapitalmarkt finanziert und teilweise extrem hoch bewertet.

Man muss bei der Bilanzierung im Interesse von Wachstum und Finanzierung  nicht übertrieben tricksen, zumindest nicht wenn man in einem disruptivem Wachstumsmarkt unterwegs ist und fähige Mitarbeiter hat. Solch einen Laden nur auf Betrug aufzubauen macht einfach keinen Sinn. Man kann sein Geld auch einfacher und sicherer verdienen.

Dies WDI innerhalb von 2 Wochen alles abzusprechen und den ganzen Laden auf eine einzigartige Betrugsmaschine zu reduzieren halte ich für dermaßen überzogen, dass es schon nicht mehr glaubhaft ist. Es ist einfach leichter, sicherer und entspannter sein Geld in solchem Markt ehrlich zu verdienen.

 

05.07.20 11:42
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926 Postings, 76 Tage Ksb2020Gabi

Was bei Wirecard läuft ist nicht seriös. Damit meine ich nicht die vermeintlichen Machenschaften von Wirecard, sondern eine Unfähigkeit von Medien, Politik und Aufsicht an die ich ohne wirklich gute Begründung nicht glauben mag.  

Es gilt wie immer die Devise:  Folge dem Geld. Aber es trauen sich nicht viele diesen Ansatz auch nur zu denken, Weltbilder würden einstürzen. Für mich ist es ein weitere Indiz welchen Weg Deutschland geht. Ich sehe stehts die Vorhersagen von Prof. Dr. Heinsohn (seines Zeichens Berater im Kanzleramt), vor mir bzgl. der Form des zukünftigen Deutschlands.
Natürlich hatte ich stehts und habe immer noch Zweifel, aber Wirecard ist wieder ein e Mosaiksteinchen - ein Indiz, welches mein Vertrauen in Deutschland schwinden lässt - und den Finger auf einen vermeintlichen "Großen Bruder " zeigt.  Ob man diesen nun einen Namen geben kann oder nicht spielt keine Rolle, das Geld scheint eine Zukunft für Europa getroffen zu haben.  Der illegale Latino in der USA verdient die letzten Jahre mehr als ein Facharbeiter in Automobilewirtschaft - und das nicht nur "Netto".  

05.07.20 11:49
1

2115 Postings, 2852 Tage ellshareZatarra

Gut beschrieben:

Hätte man den Zatarra-Report ernster nehmen sollen? Das Problem war: Er enthielt eine Vielzahl von Vorwürfen, die größtenteils unbelegt und wie aus einem "Gemischtwarenladen" zusammengestellt erschienen. Ein Treffer im Umfeld von zu vielen offensichtlich falschen Anschuldigungen, wurde nicht für möglich gehalten oder auch nur ernstgenommen.

Wirecard: SdK dreht auf - alle stürzen sich auf E&Y. "Skandal ist Weckruf" für Scholz | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...-skandal-weckruf-scholz  

05.07.20 12:38

2115 Postings, 2852 Tage ellshare100 Kunden

Ist das nicht alter Wein in neuen Schläuchen von der FT.
Es geht um 2017 und ein internes Papier woher auch immer die es bekommen haben. Das steht da ja  leider nicht.
Bei den 100 Kunden könnte es sich zum Beispiel auch nur um eine Zusammenfassung von Kunden über einen Drittanbieters handeln.

          §A lawyer for Wirecard?s former chief Mr Braun, who was arrested last week on suspicion of false accounting and released on bail, said ?the assumptions and imputations? in the FT?s questions about the spreadsheet were ?incomprehensible? to his client and ?obviously based on information taken wholly out of context?.

Mr Braun was providing ?absolute and unlimited co-operation to the public prosecutor in Munich to clarify the criminal liability?, he said.
 

05.07.20 12:51

1057 Postings, 757 Tage gdchs@Kontra zu den 100 Kunden

> Laut FT stammte der Goßteil des echten Umsatzes von nur rund 100 Kunden,
> darunter noch immer viele Adult Entertainment:

Es ist nicht ungewöhnlich, das sich bei vielen Unternehmen die Umsätze "clustern" und manchmal z.B. nur 10-20 Großkunden einen großen Teil des Umsatzes ausmachen.
Und zum "Adult Entertainment"  (sowie der gambling Branche) - das war ja durchaus auch bekannt und wurde als Begründung für die höheren Margen von WC herangezogen  (also : WC macht mehr "risky business" aber hat darum etwas höhere Margen als Konkurrenz).
Was an den Behauptungen zum "echten Umsatz" interessant ist - sie basieren meines Wissens auf bei WC "geklauten" und geleakten Daten  die einigen britischen u. deutschen Medien vorliegen.
Allerdings gingen meines Wissens die deutschen Medien nie so weit zu behaupten das alles was in den Excel sheets drin war die kompletten Umsätze waren,  denn woher will man das sicher wissen ?
Und wenn es Leute gab die bei WC interne Daten geklaut und rausgeleakt haben (z.B. an die Shortie Pseudo-Analysten), was haben die noch alles angestellt ?

Übrigens  unter dem neuen CEO  Freis behauptet Wirecard aktuell , siehe  Stand heute :
https://www.wirecard.com/de
> 313.000  Kunden .
Da wird doch wohl Freis mittlerweile genug Zeit gehabt haben um das mal zu prüfen und korrigieren zu lassen (auch die Mitarbeiterzahl).

Kann Gabii nur recht geben, ein korrigierter 2019 JA muß dringend her.

Irgendwie drängt sich mir ein wenig der Verdacht auf ,  das im Asiengeschäft  Sachen gelaufen sind die einer Großmacht mißfallen haben und darum wurde WC abgeschossen.
Was das genau war, darüber kann leider nur spekuliert werden (NK / Iran / Myanmar business vielleicht) ? Wegen simpler Geldwäsche wird eigentlich keine Bank/Finanzdienstleister so zerlegt, die Dänenbank die weit  über 100 Mrd Dollar Russen-Schwarzgeld gewaschen hat gibts immer noch).  

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