Es kann doch sowieso jeder kommen und bleiben. Samt Familie und Daueralimentation!!
Brauchen wir also noch ein lasches und unterlaufbares Einwanderungsgesetz ? Oder gar einen “Spurwechsel“ ? Weshalb ???
Und sind wir eigentlich auf Gedeih und Verderb auf dauerhafte Überbevölkerung angewiesen?
Nun gut, also zurück zum Thema - Bevölkerungsdemographie, dem angeblichen "Fachkräfte(!)mangel" und dem Generationenvertrag/Rente:
Wenn Bevölkerungsdemographie wirklich eine Rolle spielte, wäre Kanada längst pleite. Oder auch Japan, die nun bewusst die Vorzüge einer sinkenden Bevölkerungszahl genießt.
Fragt mal Menschen im Stau und an Kassen mit langen Schlangen oder Leute, die ewig nach einem Parkplatz oder einem bezahlbaren Baugrundstück suchen, was sie davon halten, wenn ein überbevölkertes Land von der Bewohnerzahl her schrumpft. Sie begrüßen es! Von Wohnungsnot in Ballungszentren oder der Belastung unserer Natur und Umwelt nebst der unaufhörlichen Zubetonierung von Grünflächen und dem Verbrauch von Ressourcen will ich erst gar nicht reden.
Eine rückläufige Bevölkerungsdemographie wird erst zum wirklichen Problem, wenn eine Bevölkerung so schnell schrumpft, dass sie die grundlegenden Bedürfnisse aller Menschen im Land nicht mehr ausreichend durch Arbeit von Werktätigen befriedigen bzw. decken kann. Dass heißt, dass es nicht mehr genügend Altenpfleger gibt, nicht mehr genug Nahrung produziert wird, nicht mehr genug Kleidung und Energie produziert wird, nicht mehr genügend Dienstleistungen angeboten werden, nicht mehr genügend Mobilität gewährleistet wird, nicht mehr genügend Schutz geboten wird, die medizinische Versorgung nicht mehr ausreichend ist oder Infrastruktur und Immobilien nicht mehr erhalten werden können. Erst dann bestünde ein Problem.
Aber da müsste die Bevölkerung schon drastisch schrumpfen (menschliche Kriegsverluste oder durch Naturkatastrophe und Wiederaufbau wäre so eine Variante = zu wenig Arbeiter, aber erhöhter Bedarf nach Grundbedürfnissen). Dies ist aber bei Geburtenrückgang nicht der Fall.
Das Problem sind nur die fehlenden finanziellen Rücklagen der Rentner. Sprich, es ist kein Geld für die Rente zurückgelegt worden. Der deutsche Generationenvertrag schiebt dieses Problem seit Jahrzehnten vor sich her. Dort ist das Problem.
Der jetzige Arbeitnehmer erwirtschaftet die Erträge für die Rentner von heute. Er zahlt ein, der Rentner erhält es und verbraucht es. Daher kommt der Generationenvertrag ins straucheln, wenn durch die Alterspyramide immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner "füttern" müssen. Daher ist man notgedrungen, aber auch nur teilweise auf eine QUALIFIZIERTE(!) und überschaubare(!) Zuwanderung derzeit angewiesen, damit diese Arbeitnehmer die Rentner von morgen füttern, da diese nur virtuelle Rentenanspruchspunkte erworben haben, aber keine Kapitalrücklagen schaffen konnten. Nur für qualifizierte Zuwanderung müsste man Anreize schaffen, Steuern senken, Vorschriften abschaffen, Lebenshaltungskosten senken, mehr Lebensqualität bieten und nicht durch den Massenimport von islamisch geprägten Männern ein Klima der Unsicherheit schaffen.
Diese qualifizierte Zuwanderung wäre aber gar nicht nötig, wenn man aus Steuergeldern die gesetzliche Rente/den Generationenvertrag abgelöst hätte. Denn das Umlagesystem ist ein Relikt, dessen Modell nur bei dauerhaft steigender Wirtschaftsleistung und mindestens gleichbleibender sich in Arbeit befindlicher Bevölkerungszahl funktioniert. Aber dieses Umlagesystem kann und konnte man nicht ablösen, weil schlicht das Geld fehlt. Lieber subventioniert man die EU, verschenkt Hilfspakete nach Griechenland, die jahrzehntelang über ihre sonnigen Verhältnisse gelebt haben, alimentiert die dritte Welt unter dem Deckmantel des Asyls, baut hanseatische Opernhäuser oder versieht Beamte mit üppigen Pensionen.
Denn allein die 1 Billion Euro, die bislang nur für die Zuwanderung in deutsche Sozialkassen ausgegeben wurde, hätte gereicht, um den deutschen Generationenvertrag aus steuerlichen Mitteln längst abzulösen. Die gesetzliche Rente könnte heute ganz anders aufgebaut sein. Die Einzahler von heute müssten nicht mehr die Rente des jetzigen Rentners auszahlen, sondern ihr Kapital kann investiert werden. Gerne auch in Immobilien, Unternehmen, Startups, Rohstoffe, Aktien, Patente und Lizenzen, Rohstoffe und Festgeld (wobei Draghi die Zinsen abgeschafft hat, damit die Schuldner weiterhin über ihre Verhältnisse leben können). Dass heißt aber auch, dass die Einzahlungen über Jahrzehnte Rendite erwirtschaften können und nicht sofort verfrühstückt werden. Diese Altersvorsorge könnte auch ganz anders steuerlich unterstützt werden, als heute, wenn wir eben nicht das Geld für unsinnige Dinge rausknallen würden. Für Leute ohne oder geringem Einkommen könnte der Staat aus steuerlichen Mitteln Rücklagen in einem Pensionsfond bilden, der u.a. auch in den Wohnungsbau in Ballungszentren investiert, der Forschung und Entwicklung vorantreibt, der neue Beteiligungen im Ausland erschliesst, damit aus den Früchten dieser Investitionen für alle Menschen ab dem Renteneintrittsalter ein Seniorendasein mit Würde möglich ist.
Fazit: Bevölkerungsschwund wäre so oder so kein Problem. Im Gegenteil, es würde die Lebensqualität in Deutschland sogar erhöhen und die Wohnssituation in Ballungszentren entschärfen! Und zu den sogenannten Fachkräften aus der dritten Welt sei gesagt: Ihre Ausbildung, sofern sie denn eine haben, entspricht nicht europäischen Standards, von Sprachbarrieren und ggf. fehlendem Willen mal ganz abgesehen. Und Ausbildung ? Wie soll das gehen? Es sind ja nicht mal genügend Mittel vorhanden, um die eigene arbeitslose Bevölkerung zu Fachkräften auszubilden. Fragt man nach einer Ausbildung oder Umschulung im Jobcenter kommt da nur ein müdes Lächeln. Qualifikation Fehlanzeige! Genügend Menschen sind für Qualifikationen längst vorhanden. Hier bestehen aber seit Jahrzehnten schlicht auch Defizite in der deutschen Bildungs- und Ausbildungspolitik, unabhängig davon, dass eben nun die finanziellen Mittel fehlen.
https://www.welt.de/politik/deutschland/...fuer-Arbeitsmigration.html
Fazit: Die echten Fachkräfte werden sich nun darum reissen, zum Steuer- und Abgabenweltmeister zu kommen ...
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