Potential ohne ENDE?

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neuester Beitrag: 16.04.21 06:33
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 40410
neuester Beitrag: 16.04.21 06:33 von: soros23 Leser gesamt: 6132456
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11.03.09 10:23
71

19 Postings, 4457 Tage ogilsePotential ohne ENDE?

Kann mir mal jemand erklären warum dese Aktie in Deutschland so weinig gehandelt wird?
Wenn ich das richrig raus gelesen habe ist der Laden doch nen halbstaatlicher Immobilienfinanzierer, das heißt doch er kann defakto nicht Pleite gehen. Und bauen werden die Leute in den USA wenn der Spuck vorbei ist auch wieder. Also müsste der Laden doch in eins zwei Jahren wieder richtig abgehen! Oder was meint Ihr?  
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40384 Postings ausgeblendet.

12.04.21 23:15
7

2820 Postings, 2804 Tage FullyDilutedAnti Lemming

Die JPS werden in der Bilanz unter "Fannie Mae stockholders? equity" geführt:
https://www.fanniemae.com/media/38271/display
Seite 237 von 323 im Reader

Es gilt:
Assets - Liabilities =  Net Worth bzw. Stockholder Equity

Das kannst du hier nachlesen:
https://www.arborinvestmentplanner.com/...iabilities-and-net-worth-2/
Dort steht es so geschrieben:
"Define Net Worth Calculation
Assets ? Liabilities = Net Worth
Net worth is the total assets minus total liabilities of an individual or entity. Net worth may also be referred to as book value or owner?s (stockholders) equity.  In other words, net worth is the accounting value of an individual or entity if all assets were sold and liabilities were paid in full on a specific date."

Wenn Fannie Mae ihre ausstehenden JPS zur Liquidation Preference zurückerwerben würde, würde ihr Net Worth um den Wert der JPS, das sind 19,1 Milliarden Dollar, sinken.
Das Gesetz HERA schreibt vor, dass Fannies Net Worth positiv sein muss, damit sie nicht in den Receivership gesteckt wird, wo sie dann abgewickelt wird. Aktuell beträgt Fannies Net Worth 25 Milliarden Dollar. Sollte Fannie die JPS zurückkaufen, wäre ihr Net Worth immer noch bei rund 6 Milliarden Dollar - technisch gesehen also kein Problem.

Das größere Problem bei einer Auszahlung der JPS-Halter wäre Folgendes:
Die JPS zählen zum Core Capital, dem Kernkapital. Das ist Gesetz und steht auch in Fannies Jahresberichten drin:
"Core capital
The sum of (a) the stated value of our outstanding common stock (common stock less treasury stock); (b) the stated value of our outstanding non-cumulative perpetual preferred stock; (c) our paid-in capital; and (d) our retained earnings (accumulated deficit). Core capital does not include: (a) accumulated other comprehensive income or (b) senior preferred stock"
https://www.fanniemae.com/media/38271/display
Seite 296

Sollte Fannie Mae die JPS zurückerwerben, würde sowohl ihr Net Worth, als auch ihr Kernkapital, welches für das Erreichen der Kapitalanforderungen maßgeblich ist, um 19,1 Milliarden Dollar sinken.

Übrigens sind die FHFA und das Finanzministerium in 2008 das Senior Preferred Stock Purchase Agreement, kurz das SPSPA, eingegangen, um Fannies Net Worth positiv zu halten und somit Receivership kategorisch zu vermeiden. Conservatorship wäre dazu nicht nötig gewesen, aber der damalige Finanzminister Hank Paulson hat darauf bestanden.

MfG, Fully

P.S.: Ich glaube nicht, dass Calabria Schuld an der Misere trägt. Er hatte ja schon alles vorbereitet - Stichwort Consent Decree. Aber Mnuchin hat nicht mitgemacht.

P.P.S.: Ich weiß deine Mühen durchaus zu schätzen. Ist halt alles sehr umfangreich und zudem kompliziert. Und die JPS sind etwas sicherer auf Kosten des Potentials. Aber auch hier ist ein Totalverlust drin. Das sollte man auf keinen Fall vergessen!

P.P.P.S.: Der SPS steht einer Rekapitalisierung durch die Ausgabe von Aktien im Wege und ist zudem für Fannies negatives Kernkapital von -125 Milliarden Dollar verantwortlich. Diese Senior-Vorzugsaktien müssen entweder in non-kumulative Aktien umgewandelt werden, oder in Stammaktien gewandelt werden, oder aber einfach gelöscht werden. Denn dann würde ihr Wert in Paid-In-Capital, einer Unterkategorie der Retained Earnings, übergehen. Einer Umwandlung in Stammaktien steht rein gesetzlich nichts im Wege, sollte der Supreme Court ihren Wert als rechtens erachten.

 

12.04.21 23:29
3

2820 Postings, 2804 Tage FullyDilutedcore capital

Hier das Gesetz:
"(7) Core capital The term ?core capital? means, with respect to an enterprise, the sum of the following (as determined in accordance with generally accepted accounting principles): (A) The par or stated value of outstanding common stock. (B) The par or stated value of outstanding perpetual, noncumulative preferred stock. (C) Paid-in capital. (D) Retained earnings. The core capital of an enterprise shall not include any amounts that the enterprise could be required to pay, at the option of investors, to retire capital instruments."
https://www.law.cornell.edu/definitions/...ter:I:part:A:section:4513b

Paid-In-capital und Retained earnings zählen beide zum Kernkapital. Fannie Mae führte das Paid-In-capital zuletzt unter "Retained Earnings". Zuletzt meint, als es das letzte Mal Paid-In-capital gab...
Die SPS führen aufgrund ihrer cumulativen Beschaffenheit zu Verbindlichkeiten gegenüber ihres/r Halter/s und zählen daher nicht zum core capital.  

12.04.21 23:37
2

2820 Postings, 2804 Tage FullyDilutedMeine

jahrelangen Recherchen haben zu Erkenntnissen geführt, die "nicht schön" sind. Zu viel Lug und Trug! Aber wir hatten hier auch "schöne Zeiten". Das sollten wir nicht vergessen. Und der Hauptgewinn wird gerade vorgefahren. Hoffentlich fährt er nicht an uns vorbei... (-;  

13.04.21 07:14

2187 Postings, 3579 Tage oldwatcherFully

Sollte am Ende alles Bangen und Zittern, alle Mühe umsonst gewesen sein?  

13.04.21 09:38
2

160 Postings, 2701 Tage Helmut DietrichFully und AL

bitte nehmt Euren geballten Sachverstand zusammen und überlegt einmal folgendes?

Siebt alle möglichen Maßnahmen durch; lasst nur die gewinnen, welche im Verhältnis den Aktionären sowie dem Staat den größtmöglichen Nutzen bringen. Damit spreche ich auch die Erwartungen der Märkte an F&F an. Auf zu gewagte Manöver des Staates reagieren Kapitalgeber allergisch; es könnte dann bei einem Vertrauensbruch zu Problemen kommen. Fully hat in der Vergangenheit doch bereits darauf hingewiesen, dass die beiden dann kein Geld mehr vom Markt erhalten, weil einfach Vertrauen fehlt.

Vielen Dank.
 

13.04.21 10:37
3

67746 Postings, 6189 Tage Anti LemmingAntworten aus dem Tim Howard Blog

https://howardonmortgagefinance.com/2020/10/07/the-director-digs-in/

deepL + edit

Fragen von Midas79 an Tim Howard:

Tim,

Drei Dinge bezüglich eines Senior-Preferred-Swap in Stammaktien:

1) Es würde zukünftige Commons nicht verwässern, weil diese Umwandlung zuerst geschehen müsste. (AL:  Der Fragesteller geht offenbar davon aus, dass es neue Stammaktien geben wird, die bei der KE von externen Investoren gezeichnet werden können, und dass die alten Stammaktien auf unbekannte Weise  - womöglich Tausch 5 gegen 1 o. ä. - in die neuen Stammaktien umgewandelt werden.)...

2) Die Senior-Preferred-Umwandlung würde das Kapital von FnF von den enorm negativen Zahlen, die sie jetzt haben, auf leicht negative (CET1) bis etwas positive (Kernkapital) erhöhen, weil die Senior Prefs als kumulative Prefs zu keiner der Kapitalformen beitragen, während die Stammaktien dies tun....

3) Welche Rechtsstreitigkeiten würden sich daraus ergeben?...

Antwort 1 darauf von Tim Howard:

Midas: Sie sprechen ein Thema an, das bei vielen Anhängern von Fannie und Freddie für erhebliche Verwirrung zu sorgen scheint, also lassen Sie mich versuchen, es zu klären, nicht nur für Sie, sondern für ein breiteres Publikum. Ich werde Fannie als Beispiel verwenden, obwohl das Gleiche auch für Freddie gilt.

Jede der vierteljährlichen Pressemitteilungen von Fannie - die auf ihrer Website verfügbar sind - enthält entweder eine oder zwei Tabellen am Ende mit dem Titel "Condensed Consolidated Statements of Changes in Equity (Deficit)". Die letzte Tabelle zeigt, dass Fannie am 30. September 2020 ein Eigenkapital von 20,69 Mrd. $ hatte. Diese Summe setzt sich aus sechs Komponenten zusammen - vorrangige Vorzugsaktien (120,84 Mrd. $), (nachrangige) Vorzugsaktien (19,31 Mrd. $) [= JPS; A.L.], Stammaktien (687 Mio. $), kumuliertes Defizit (ein Minus von 112,68 Mrd. $), kumuliertes sonstiges Gesamtergebnis (120 Mio. $) und eigene Aktien (ein Minus von 7,4 Mrd. $).

Was würde mit dem Kapital passieren, wenn Treasury seine vorrangigen Vorzugsaktien (= SPS, A.L.) in Stammaktien von Fannie Mae umwandeln würde? Sie würden 120,84 Mrd. $ von der Spalte der vorrangigen Vorzugsaktien (also Null) in die Spalte der Stammaktien (also 121,53 Mrd. $) verschieben, während das Gesamteigenkapital mit 20,69 Mrd. $ unverändert bliebe. Das Finanzministerium würde jedoch Milliarden von Fannie Mae-Stammaktien besitzen (die genaue Anzahl hängt vom Aktienkurs ab, zu dem die vorrangigen Vorzugsaktien umgewandelt wurden), wodurch das Eigentum der derzeitigen - und zukünftigen - Inhaber von Stammaktien massiv verwässert würde.

Betrachten Sie nun die von den Klägern in ihrem "prayer for relief" im Fall Collins geforderte Alternative. Sie fordern, dass die vierteljährlichen Nettoausschüttungen, die über eine jährliche Dividende von 10 % auf die ausstehenden Vorzugsaktien des vorangegangenen Quartals hinausgehen, als Rückzahlung des Kapitals dieser Vorzugsaktien zu betrachten sind. Dadurch werden die Vorzugsaktien von Fannie und Freddie im Laufe der Zeit auf Null reduziert (und es verbleibt ein Guthaben, das den Unternehmen wahrscheinlich als Gutschrift auf künftige Einkommensteuerzahlungen ausgezahlt wird). Was würde in diesem Fall in den "Condensed Consolidated Statements of Changes in Equity (Deficit)" von Fannie passieren? Die vorrangigen Vorzugsaktien (SPS) würden auf Null sinken, und da diese zurückgezahlt sind, würde sich das negative kumulierte Defizit von 112,68 Mrd. US-Dollar in einen positiven Bilanzgewinn von 8,16 Mrd. US-Dollar ändern. Auch hier bliebe das gesamte Eigenkapital unverändert, aber Fannie wäre ohne Kosten von den 120,84 Mrd. $ an Senior Preferred (und der damit verbundenen Liquidationspräferenz) befreit.

Würde die FHFA als Konservator von Fannie zustimmen, die vorrangigen Vorzugsaktien des Schatzamtes in Stammaktien umzuwandeln, während der Fall Collins noch vor dem Obersten Gerichtshof anhängig ist, würde dies sicherlich zu sofortigen Klagen führen, da FHFA dem Schatzamt eine sehr wertvolle Beteiligung an Fannie geben würde, die es nicht hätte, wenn die Kläger im Fall Collins gewinnen würden. Wenn die Kläger Collins verlieren, dann wird die Dynamik anders sein. Aber im Moment würde die Umwandlung der vorrangigen Vorzugsaktien des Finanzministeriums in Stammaktien (a) das Kapital nicht erhöhen, (b) die Stammaktien von Fannie massiv verwässern und (c) zu sofortigen Rechtsstreitigkeiten durch die bestehenden Inhaber der Stammaktien von Fannie führen.

Antwort 2 von Tim Howard (nach weiterer Frage von Midas):

Midas: Ich werde nicht mit Ihnen streiten. Ich habe meine Analyse und meine Argumentation dargelegt, die meiner Meinung nach korrekt sind. Sie können natürlich gerne Ihre eigene Meinung haben.

Für andere Leser werde ich ein paar zusätzliche Punkte anführen. Fannie berichtet sein Kernkapital als "enorm negativ"; es wird dominiert von dem kumulierten Defizit von $112,7 Milliarden, das ich in meinem vorherigen Kommentar erwähnt habe. Damit Fannie ein lebensfähiges Unternehmen werden kann, muss dieses Defizit beseitigt werden. Der beste Weg, dies zu erreichen, ist, dass die Kläger im Fall Collins obsiegen und der Sweep rückgängig gemacht wird. (Und ja, es wird das Bezirksgericht des südlichen Bezirks von Texas sein, das diese Entscheidung treffen wird, nachdem der SCOTUS über die APA-Klage geurteilt hat). Ich und viele andere glauben, dass es viel wahrscheinlicher ist, dass die rechtliche Lösung für die APA-Verletzung in einer Rückabwicklung des Sweeps (SPS-Löschung) besteht, als dass das Finanzministerium Barzahlungen an die Unternehmen in Höhe von insgesamt mehr als 120 Mrd. $ leistet - insbesondere wenn das Finanzministerium und die FHFA wollen, dass sie letztendlich aus der Zwangsverwaltung herauskommen.
 

13.04.21 10:51
3

67746 Postings, 6189 Tage Anti LemmingDer letzte Absatz in # 391

beschreibt eine - für alle Beteiligten unvorteilhafte - Lösung, die darin bestünde, dass SCOTUS die SPS für NICHT gelöscht erklärt. In dem Fall würde die Überzahlung aus dem NWS bei 120 Mrd. $ liegen, und diese 120 Mrd. müssten von der Regierung an FnF zurückgezahlt werden, höchstwahrscheinlich nicht in cash, sondern als Steuergutschrift. Die SPS würden aber stehen bleiben.

Tim Howard hält diese Variante für extrem unwahrscheinlich.

Bei eine Lösung im Sinne der Collins-Kläger würden die SPS als abgezahlt deklariert. Die 10 % Zinsen ab 2008 müssten aber gezahlt werden. In dem Fall reduziert sich die NWS-Überzahlung auf 29,5 Mrd., die vermutlich ebenfalls als Steuergutschrift erstattet wird.

Das harte Kernkapital (CET1) würde sich dann gemäß Tim Howard von derzeit minus 112,68 Mrd. US-Dollar in einen positiven Posten in Höhe von 8,16 Mrd. US-Dollar ändern. Das wären gute Voraussetzungen für eine "Freilassung", sofern über eine KE noch zusätzliches Kapital reingeholt wird. Wobei 150 Mrd. $ gemäß Howard voll reichen würden. Calabrias 240 Mrd. sind stark übertrieben, weil Basel III laut Howard nur für Banken maßgeblich ist. FnF sind aber eher als Finanzdienstleister tätig und vielen Risiken von Banken (z. B. kurzfristige Refinanzierung) nicht ausgesetzt.

 

13.04.21 11:16
1

67746 Postings, 6189 Tage Anti LemmingNachtrag zu # 392:

Die Zahlen im 1. und 3. Absatz gelten für Fannie und Freddie.

Die Zahlen im 4. Absatz gelten nur für Fannie allein. Bei Freddie dürfte das Kernkapital bei SPS-Löschung aber ebenfalls leicht positiv werden.  

13.04.21 11:46
2

67746 Postings, 6189 Tage Anti LemmingAm 9. April schreibt Tim Howard

https://howardonmortgagefinance.com/2021/01/25/then-and-now/

9. April 2021 um 10:07 Uhr

Mein Verständnis des Collins-Falles ist: Wenn SCOTUS den Klägern in Sachen APA Recht gibt, ist das Endergebnis für die Kläger unabhängig davon, ob der Anspruch als direkt ("direct") oder abgeleitet ("derivative") betrachtet wird: Der Net-Value-Sweep wird entweder rückwirkend rückgängig gemacht (was die Kläger bevorzugen und meiner Meinung nach bei weitem am wahrscheinlichsten ist), oder das Finanzministerium wird den Unternehmen Schecks in Höhe von über 100 Milliarden Euro für alle Zahlungen ausstellen, die über das hinausgehen, was als 10-prozentige jährliche Dividende auf die ausstehenden Vorzugsaktien (plus Zinsen) geschuldet war, wobei die Vorzugsaktien in den Büchern der Unternehmen verbleiben. (A.L.: Das entspricht dem, was ich im  1. Absatz in # 392 geschrieben habe.)

Beide Formen des Schiedsspruchs kämen Fannie und Freddie direkt zugute und ihren klagenden Aktionären nur indirekt.  

14.04.21 13:38
1

9119 Postings, 5812 Tage pacorubioMoin

Nach 1,95 euro kurs teilverkauf heute teil einkauf zurück bei 1,82 eurokurs  

14.04.21 16:15

9119 Postings, 5812 Tage pacorubiorebound

gehts wieder gen norden?......  

15.04.21 08:44

67746 Postings, 6189 Tage Anti LemmingInfo zu den Kapitalreserven

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=163193292

Unter der Annahme, dass die SPS gestrichen werden, in Stammaktien umgewandelt werden oder eine Kombination aus beidem kommt, entspricht das Kernkapital im Wesentlichen dem buchmäßigen Eigenkapital, während Tier 1 die DTAs und das AOCI ausschließt und CET1 zusätzlich die JPS ausschließt.

Per Ende 2020 lauten die Summen:

Fannie Mae
Kernkapital/Bucheigenkapital: $25 Mrd.
Tier-1-Kapital: $12 Mrd.
CET1-Kapital: -$7 Mrd.

Freddie Mac
Kernkapital/Bucheigenkapital: $16 Mrd.
Tier 1-Kapital: $10 Mrd.
CET1-Kapital: -$4 Mrd.

Kombiniert
Kernkapital/Bucheigenkapital: $41 Mrd.
Tier 1-Kapital: $22 Mrd.
CET1-Kapital: -$11 Mrd.

Ich erwarte, dass die Zahlen aufgrund der einbehaltenen Gewinne zum 31. März bei Fannie um etwa $3 Mrd. höher sein werden, bei Freddie um $2 Mrd. - und kombiniert um $5 Mrd.

Gemäß der Kapitalregel ist CET1 dasjenige, das für die Freilassung wichtig ist, während das Kernkapital das relevante in Bezug auf HERA ist.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
 

15.04.21 09:20

67746 Postings, 6189 Tage Anti LemmingMeine Aussage, die JPS seien eine Schulden-

Postition, war falsch, wie auch Fully zutreffend kritisierte.

Die JPS zählen zum Eigenkapital und sind kein Fremdkapital. Sie tragen zum Kern- und Tier-1-Kapital bei.  Eine Auszahlung der JPS in cash würde das Kern- und Tier-1-Kapital um $33 Mrd. reduzieren, während das CET1-Kapital unverändert bliebe.

Eine Umwandlung der JPS in Stammaktien hingegen ließe das Kern- und Tier-1-Kapital unverändert, während sich das CET1-Kapital um $33 Mrd. erhöhen würde. Deshalb macht eine Cash-Auszahlung der JPS auch wenig Sinn: Die Umwandlung erreicht das gleiche Ziel, ist aber für FnF um $33 Mrd. billiger.
 

15.04.21 12:03

1030 Postings, 2641 Tage Mr. GantzerAL

Eine Ausübung der JPS ist also unwahrscheinlich. Ändert sich die Wahrscheinlichkeit, dass die JPS auf den alten Nennwert zurückkehren?  

15.04.21 12:46

25 Postings, 5294 Tage UWWUWandlung der Vorzugsaktien (JPS) in Stammaktien

Eine automatische Wandlung der JPS in stimmberechtigte Stammaktien sehe ich nicht.  Bei Fannie gibt es 555 Mio. JPS und 1.158 Mio. Stammaktien. Verhältnis beträgt also ca. 1:2. Normalerweise wird nur durch Beschluss der Stammaktionäre in einer HV gewandelt, wenn der Anteil der Vorzugsaktionäre im Verhältnis zu den stimmrechtsberechtigten Haltern der Stammaktien  wesentlich kleiner ist. Dazu kommt, dass allein vom Börsenwert, die Wandlung nicht 1:1 (1 JPS = 1 Stammaktie) stattfinden kann. Wenn also der nominale Wert der JPS (25 bzw. 50 Doller) berücksichtigt wird (also das 12,5 bzw. 25fache des Wertes gegenwärtig im Vergleich zum Börsenwert einer Stammaktie), wären die gegenwärtigen Halter der Vorzüge Mehrheitseigentümer der Fannie.

Selbst, wenn man annimmt, dass der Staat wandelt (die 4fache Anzahl der gegenwärtigen Anzahl der Stammaktien steht ja auch noch im Raum), ändert das an den zukünftigen Stimmrechten nichts. Die JPS-Halter wären im Vorteil (Mehrheit).

Es sei denn, die JPS-Halter werden abgefunden (bar) oder enteignet. Ich tippe auf Ersters.

Bei Pro7 wurde so etwas (Vz in St)  auch hierzulande schon einmal durchgeführt. Man findet da so einige Infos im Netz. Ob das auch für den US-Markt in ähnlicher Weise gelten kann, kann ich nicht beurteilen. 


 

15.04.21 17:13
1

67746 Postings, 6189 Tage Anti Lemming# 399

Bleibt mMn davon unberührt. Wenn es wieder Zinsen auf die JPS gibt, dürfte allein dies schon für einen Anstieg sorgen, bei 8,25 % evtl. sogar auf deutlich über den Nennwert.

Wegen der hohen Zinsbelastung dürften die JPS dann aber bald gekündigt werden (die Verträge erlauben dies). Bei Vertragssende müsste es die vorgesehenen 25 Dollar geben, die die JPS einst gekostet hatten (einige haben auch 50 Dollar Nennwert).

Es ist gut möglich, dass FnF danach neue JPS mit niedrigeren Dividenden rausgeben.  

15.04.21 17:27
2

67746 Postings, 6189 Tage Anti Lemming# 400

1. Es ist unklar, ob die JPS in Stammaktien getauscht werden.

2. Es ist unklar, ob ein solcher Tausch - wenn er denn überhaupt stattfindet - in die alten Stammaktien erfolgt (nach einem best. Schlüssel wie z. B. 3 zu 1) oder ob den JPS-Haltern ein Swap in die neuen Aktien angeboten wird, die im Zuge der KE kommen dürften und die vermutlich ein anderes Tickersymbol (z. B. FNM bei Fannie) haben werden.

3. Es ist unklar, in welcher Reihenfolge eine mögliche Warrantsausübung, eine mögliche JPS-Umwandlung und die Kapitalerhöhung durchgeführt werden. Die KE macht eigentlich erst am Ende Sinn, weil die Zeichner der jungen Aktien "klare Verhältnisse" sehen wollen. Man zeichnet nicht die "Katze im FHFA-Sack".

4. Einige Poster auf iHub stellen noch - also unwahrscheinliches, aber nicht auszuschließendes Szenario - einen Swap von SPS in Stammaktien in Aussicht. Würden alle SPS geswappt, fiele der Stammaktienkurs (FNMA) auf wenige US-Cents - und es dürfte Klagen regnen. Vor Scotus ist das praktisch ausgeschlossen. Beim Swap einer Teilanzahl der SPS wäre die Verwässerung entsprechend geringer.

5. Es lässt sich nicht seriös vorhersagen, wie viele Stammaktien nach Ablauf der o. G. Transaktionen im Umlauf sein werden. Daher sind letztlich für die Stämme auch keine seriösen Kurs-Prognosen für die Zeit nach der Freilassung möglich.

 

15.04.21 17:40
1

67746 Postings, 6189 Tage Anti LemmingSolange die Zwangsverwaltung fortbesteht,

haben die Stammaktionäre keine Stimmrechte. Alle relevanten Entscheidungen werden von der FHFA und dem Finanzministerium getroffen.

Calabria kann daher an Transaktionen durchführen, was er will und wie er lustig ist. Er muss keine Aktionäre auf Hauptversammlungen o. ä. befragen. Allerdings muss er mit Klagen rechnen, wen er z. B. die SPS in Stammaktien swappt und dabei den Kurs massiv verwässert.

Typischerweise werden Transaktionen wie Wandlungen, Swaps, Warrantsausübungen usw. durch spätere Klagen nicht rückabgewickelt (nichtig gemacht). Es gibt lediglich, nach jahrelangen Prozessen, eine Entschädigung für finanzielle Verluste, wobei die Gerichte die Schadenssumme eher knauserig ansetzen.

Die Stammaktionäre sind daher - ebenso wie die JPS, die eh keine Stimmrechte haben - den Launen Calabrias ausgeliefert, sie haben buchstäblich "nichts zu melden". Das ändert sich erst nach der Freilassung. Die Freilassung setzt aber alle o. g. Transaktionen zwingend voraus....  

15.04.21 18:19

3196 Postings, 4374 Tage KeyKeyUnd wie sind die Aussichten für Stammaktionäre ?

Laut dem aktuellen Kurs sieht es doch gar nicht sooooooo schlecht aus.
Ich hab vor kurzem nochmals ein paar Freddies nachgekauft.
Jetzt sind dann wirklich alle Taschen voll.
Aber die Postings von Fully können einen auch wieder zweifeln lassen.
Letztendlich kann es wohl niemand voraus sagen und es ist noch alles möglich.
Selbst wenn der Kurs am Boden kriechen würde wäre noch alles möglich .. oder ?  

15.04.21 18:23

67746 Postings, 6189 Tage Anti LemmingEin ziemlich kompetenter Poster

bei iHub sieht den Kurs der Stammaktien nach Scotus nicht über 8 Dollar.

https://www.ariva.de/forum/...hung-bis-juli-574209?page=12#jumppos323

Auszug:

"Ich glaube nicht, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen einen finalen Stammaktienkurs  (nach der Kapitalerhöhung) von über $8 unterstützen, und ich glaube auch nicht, dass es genügend Euphorie über einen Sieg beim Supreme Court geben wird (der wahrscheinlich ohnehin nicht das Ende des Falles sein wird), um dies aufzuwiegen."  

15.04.21 21:27

806 Postings, 2942 Tage cash-money-brotherAlso ganz ehrlich Leute

Ich bin froh, wenn es hier vorbei ist und wir endlich wissen wie die Story ausgeht. Diese ständigen Mutmaßungen und das für sich persönlich einzuordnen empfinde ich zunehmend als anstrengend und ein wenig zermürbend. Seit Jahren immer wieder aufkeimende Hoffnung auf den großen Wurf und anschließend die Ernüchterung. Hoffe für uns alle, dass wir demnächst für unser Durchhaltevermögen endlich belohnt werden und nicht vollends in die Röhre schauen... Bei meinem persönlichen Durchschnitt-EK finde ich 8 Dollar als Schmerzensgeld durchaus akzeptabel ;-)
An dieser Stelle mal wieder ein Dankeschön an AL und Fully für eure fundierten Recherchen!

Die Erlösung ist nahe, so oder so...  

15.04.21 22:13

2187 Postings, 3579 Tage oldwatcherHeute mit Höchststand geschlossen.

Sehe das mal als gutes Zeichen.  

15.04.21 22:21

71 Postings, 657 Tage Camaro4me#40405

kthomp,ein ziemlich kompetenter poster auf i-hub....
einer der bekanntesten basher der Stammaktien dort
hab lange gegrübelt was hier ihre Intention ist
manche fragen beantworten sich von selbst
sie haben ihr eigenes Forum  jps aufgemacht
wäre doch nett ,meiner Ansicht nach, wenn sie dort blieben
viel erfolg bei den Anlageentscheidungen  

15.04.21 23:39

67746 Postings, 6189 Tage Anti Lemmingkthomp ist kein Stammaktien-Basher

Im Link in # 397 oben schreibt er (übersetzt mit deepL)

...zumindest kann ich persönlich sagen, dass ich alle meine JPS in Stammaktien umschichten würde, wenn die JPS bei den aktuellen Preisen bleiben und die Stammaktien auf $0,60 oder so fallen würden (vorausgesetzt, es gibt keine bedeutenden Neuigkeiten). Der einzige Grund, warum ich die Stammaktien nicht besitze, ist der, dass ich glaube, dass die JPS bei den heutigen Marktpreisen eine bessere Performance erzielen werden, und das ist schon seit Jahren so.  Der relative Preisniveau von JPS zu Stammaktien hat mich bislang nicht dazu animiert, eine größere Position Stammaktien zu erwerben - aber ich kenne den Punkt, an dem ich umschichten würde.

--------------------

D. h. kthomp sieht bei den aktuellen Kursen mehr Potential bei den JPS. Würden die Stammaktien jedoch im Kurs sinken, würde er in diese umschichten, sobald ein Kursniveau erreicht ist, bei denen die Stammaktien bessere Performanceaussichten haben als die JPS. Das ist aber wohl erst bei Kursen unter 1 Dollar.

Für mich ist für das kein Bashen, sondern vernunftsgetriebene Argumentation auf fundamentaler Basis. Kthomp scheint überdies Jurist zu sein und kennt sich mit den laufenden Fannie-Klagen sowie mit dem amerikanischen common law ungewöhnlich gut aus. Für mich ist er einer der besten und kompetentesten Poster bei iHub.  

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