zum Geschäftsmodell der DWK vorliegen, sollten in den nächsten Wochen erste konkrete operative Meldungen folgen. Hier tippe ich zunächst auf den Erwerb eines oder mehrerer Bestandskraftwerke in Norwegen, da die Neuerstellung ja einige Monate in Anspruch nimmt und man über den Kauf direkt Einnahmen aus der Stromerzeugung generieren könnte.
Die Frage der Finanzierung hat Herr Schulien im Nebenwerte-Magazin beantwortet - das Kapital wird auf der Projektgesellschaftsebene für jedes Wasserkraftwerk jeweils separat von Investoren eingeworben, so dass dieses nicht durch die DWK selbst zur Verfügung gestellt werden muss.
Nach den beiden durchgeführten Kapitalerhöhungen sollte der DWK zunächst genügend Liquidität zur Verfügung stehen, um die operativen Ausgaben des laufenden Geschäftsbetriebs bestreiten zu können. Hier sind sicher neben den Vorstandsgehältern insbesondere Rechtsberatungskosten für die Umsetzung der geplanten Projekte zu nennen.
Im Ergebnis sollte der Newsflow in den nächsten Wochen bis hin zum Mitte Mai anstehenden Equityforum in Frankfurt, an dem die DWK teilnimmt, positiv bleiben. Dort wird man sicher auch erstmals Planzahlen kommunizieren, aus denen dann auch eine Bewertung der Aktie möglich sein sollte.
Nach wie vor zu Bemängeln ist die Liquidität in der Aktie an der Regionalbörse Hamburg - eine Xetra-Notierung mit entsprechendem Sponsoring und in der Folge engeren Spreads könnte hier Abhilfe schaffen. Da selbst die Readcrest Capital AG als Börsenmantel, bei dem Teile der Großaktionäre mit denen der DWK identisch sind, im Xetra-Handel notiert, dürfte ein entsprechender Schritt bei der DWK, die operativ tätig ist, hoffentlich nur noch eine logische Konsequenz darstellen, die es in den nächsten Monaten umzusetzen gilt... |