Deutsche Post

Seite 1 von 1097
neuester Beitrag: 23.04.21 11:43
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 27412
neuester Beitrag: 23.04.21 11:43 von: Catchoftheda. Leser gesamt: 5618078
davon Heute: 1599
bewertet mit 42 Sternen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
1095 | 1096 | 1097 | 1097   

25.12.05 10:41
42

6858 Postings, 5879 Tage nuessaDeutsche Post

WKN: 555200   ISIN: DE0005552004

Aktie & Unternehmen
Geschäft Logistik
Homepage www.deutschepost.de
Aktienanzahl 1.112,8 Mio
Marktkap. 22.890,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Prime Standard, HDAX, CDAX, DivDAX  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
1095 | 1096 | 1097 | 1097   
27386 Postings ausgeblendet.

21.04.21 16:54
3

706 Postings, 1928 Tage DHLer 2020Oh Chartlord, Oh je

Du, das Handelsrecht und das Steuerrecht, das passt einfach nicht zusammen.

Du schreibst "In der HGB Bilanz kann geschrieben werden was will, das hat nichts mit der Realität zu tun die im Steuerrecht begründet ist".

Also wenn in einer HGB Bilanz geschrieben werden kann was will, dann wurde ich nicht zum Bilanzbuchhalter ausgebildet. sondern zum xxxxxx.
Das HGB hat sehr strenge Bilanzierungsregeln, strenger als USGAP oder IFRS. Die Handelsbilanz ist die Grundlage für die Steuerbilanz in Deutschland. In anderen Ländern mag das anders sein, aber vermutlich ähnlich. In Österreich ist es das UGB, in der Schweiz das Obligationsrecht. In allen Ländern wird eine Bilanz nach lokalem Recht (local) erstellt und daraus die Steuerbilanz bzw. die Steuern danach errechnet. Versteuert wird in den Ländern, ggf. gibt es ein Doppelbesteuerungsabkommen.

Im Gegensatz dazu die Konzernbilanz nach IFRS/IAS (group) die Ergebnisse aus allen Ländern aufnimmt, wie bei DP DHL Group. Und das unabhängig von den lokalen Bilanzen. Die Ergebnisse weichen durchaus ab aufgrund unterschiedlichen Bewertungsansätzen.

Grüße!  

21.04.21 18:02
1

7414 Postings, 3655 Tage ChartlordHallo xxxxxx

"Die Handelsbilanz ist die Grundlage für die Steuerbilanz in Deutschland."

Frage : Was ist eine Steuerbilanz ?
Antwort : Eine Wortschöpfung eines HGB-Jüngers.

Das Steuerrecht kennt keine Bilanz, sondern nur eine Steuererklärung. Und entsprechend einen Steuerbescheid und keinen "Steuerbilanzierungsbescheid".

Wie ich schon sagte, sind Handelsrecht und Steuerrecht zwei unterschiedliche nebeneinander geltende Rechtsordnungen.
Sie gelten für zwei unterschiedliche, nicht aufeinander abgestimmte Angelegenheiten. Dabei hat das Steuerrecht kraft Gesetzes den individuellen Vorrang.

Und natürlich kann eine Bilanz auch mit einem Steuerbescheid erstellt werden. Dann wird der festgesetzte Betrag des Finanzamtes einfach übernommen. Aber dieser Wert ist dann für diesen Inhalt bindend, auch wenn er inhaltlich natürlich weiter bearbeitet/verrechnet werden kann/darf. Entsprechend darf auch nur aus diesem Inhalt ausgezahlt werden - wie zum Beispiel eine Dividende. Aber eben nur nach Zahlung einer Steuerschuld. Alle hier im Forum benannten Bilanzierungsregeln, wie zum Beispiel HGB oder IFRS, sind nur Darstellungsgrundlagen und keine einklagbaren Rechtsgrundlagen. Da bestehen großartige Möglichkeiten handelsrechtliche Vorgänge zu verschönen, zu vertuschen oder vorzugaukeln. Selbst neue Wortschöpfungen sind dabei gestattet, so dass selbst erfahrene Bilanzprüfer darauf hineinfallen können.

Das gibt es im Steuerrecht nicht. Hier sind alle Parameter und Definitionen gesetzlich festgelegt.

Hinweis :
Nach §266 HGB müssen nur eventuelle getätigte Rückstellungen für Steuerforderungen aufgeführt werden, wenn sie getätigt worden sind. Werden keine Rückstellungen vorgenommen, so braucht man gar keine Angaben von Steuern, sofern sie nicht latent sind. Das ist aber bei den turnungsgemäßen Steuererklärungen nicht der Fall. Hier wird die Latenz durch den turnungsgemäßen Anfall der Erklärung ausgeschlossen. Latent sind zum Beispiel KFZ-Steuer oder Grundsteuer.

Alles Gute

Der Chartlord  

21.04.21 19:56
1

3059 Postings, 2130 Tage XaropeDP: hmmm

Ich muss mal beim bayrischen finanzministerium anrufen die für die e-bilanz zuständig sind das es keine steuerbilanz gibt.
Was programmier ich da blos die ganze zeit????  

21.04.21 20:43

3 Postings, 28 Tage oldsaeck68Steuerbilanz gemäß Wikipedia ?

"Die Steuerbilanz ist eine den steuerlichen Vorschriften entsprechende Bilanz". Ich bin kein Bilanzbuchhalter oder ehemaliger Finanzbeamter.. Ganz schöne Begriffsverwirrung für mich.
oldsaeck68  

21.04.21 21:07

3059 Postings, 2130 Tage Xaropeoldsaeck68

Und jetzt google mal nach Überleitungsrechnung ;-)  

21.04.21 21:56
3

1081 Postings, 3136 Tage Timo1990Fachlichkeiten

Sobald es fachlich wird - mindestens seit ich hier ab und zu reinlese lese und das ist bereits seit 2011 - steht CL ohne Hosen da. Und die Themen wiederholen sich immer wieder. Darum habe ich schon vor vielen vielen Jahren sämtliche Achtung vor ihm verloren.

Die meisten Menschen lernen nach einigen Wiederholungen. Andere nicht. Hier gibt es keine Hoffnung.  

21.04.21 22:47
3

124 Postings, 1731 Tage CatchofthedaySchaut nach vorn

Guys, the future is bright. Q2 läuft wie geschmiert; Bewertung vor dem Hintergrund der absehbar guten Entwicklung immernoch moderat. Steuer oder Handelsbilanz know how hin oder her, Chartlord hat mit vielen Thesen in den letzten 12 Monaten richtig gelegen und die zögerliche Kommunikation der absurd guten Entwicklung durch den Vorstand richtig analysiert weit bevor dies dem Markt klar war. Also lasst uns friedlich miteinander sein. Jeder sollte versuchen dürfen konstruktive Beiträge zu leisten; niemand muss dabei immer richtig liegen.  

21.04.21 23:46

7414 Postings, 3655 Tage ChartlordSagt mal, merkt ihr noch was ?

Steuerbilanz :

"§§ 140 und 141 Abgabenordnung Das EStG enthält keine Vorschriften, wer zur Erstellung einer Steuerbilanz verpflichtet ist, sondern verweist in § 5 Abs. 1 Satz 1 nur auf Gewerbetreibende, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften Bücher führen und regelmäßig Abschlüsse erstellen müssen." (Wikipedia)

Genau da steht, dass es keine Rechtsgrundlage -also weder dem Grund noch der Sache nach - für eine Steuerbilanz gibt.
Insoweit ist der Hinweis auf Wikipedia genau richtig. Es ist dieser Hinweis auf die gesetzlichen Bestimmungen (HGB), wonach die Buchführung in Abgrenzung zum Steuerrecht erfolgt und nichts miteinander zu tun hat. Die Durchführungsbestimmungen, auf die sich wieder die BWL-Jünger beziehen, lautet :

"Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDV 1955)
§ 60 Unterlagen zur Steuererklärung
(1) 1Der Steuererklärung ist eine Abschrift der Bilanz, die auf dem Zahlenwerk der Buchführung beruht, im Fall der Eröffnung des Betriebs auch eine Abschrift der Eröffnungsbilanz beizufügen, wenn der Gewinn nach § 4 Abs. 1, § 5 oder § 5a des Gesetzes ermittelt und auf eine elektronische Übermittlung nach § 5b Abs. 2 des Gesetzes verzichtet wird. 2Werden Bücher geführt, die den Grundsätzen der doppelten Buchführung entsprechen, ist eine Gewinn- und Verlustrechnung beizufügen.
(2) 1Enthält die Bilanz Ansätze oder Beträge, die den steuerlichen Vorschriften nicht entsprechen, so sind diese Ansätze oder Beträge durch Zusätze oder Anmerkungen den steuerlichen Vorschriften anzupassen. 2Der Steuerpflichtige kann auch eine den steuerlichen Vorschriften entsprechende Bilanz (Steuerbilanz) beifügen.
(3) 1Liegt ein Anhang, ein Lagebericht oder ein Prüfungsbericht vor, so ist eine Abschrift der Steuererklärung beizufügen. 2Bei der Gewinnermittlung nach § 5a des Gesetzes ist das besondere Verzeichnis nach § 5a Abs. 4 des Gesetzes der Steuererklärung beizufügen.
(4) 1Wird der Gewinn nach § 4 Abs. 3 des Gesetzes durch den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ermittelt, ist die Einnahmenüberschussrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. 2Auf Antrag kann die Finanzbehörde zur Vermeidung unbilliger Härten auf eine elektronische Übermittlung verzichten; in diesem Fall ist der Steuererklärung eine Gewinnermittlung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck beizufügen. 3§ 150 Absatz 8 der Abgabenordnung gilt entsprechend."

Hier haben wir wieder einmal den N A C H W E I S, dass diese Jünger nicht die Bohne Ahnung von dem haben, was sie da angeblich machen. Auch in dieser Durchführungsverordnung geht es nicht um Bilanzen sondern um die Steuererklärung. Ihr können Unterlagen, Rechnungen, Berechnungen und/oder auch Bilanzen beigefügt werden. Aber dennoch bleibt es die Steuererklärung. Besonders Absatz 4 mit dem Hinweis auf den amtlichen Vordruck hebt nochmals den besonderen Inhalt der Steuererklärung hervor. Absatz 2 lässt sogar eine völlig beliebige Form und Inhalt der Anlagen zu, die immer nur entsprechend an die steuerlichen Vorschriften anzupassen sind.

So ist auch durch den Verantwortlichen zu bescheinigen, dass die Steuererklärung richtig und nach bestem Wissen und Gewissen aufgestellt worden ist. Einer Richtigkeit der Anlagen (was auch immer) bedarf es gar nicht, insbesondere deswegen schon gar nicht, weil diese auch von Dritten erstellt sein können ! Hier ist das Gesetz überaus genau, denn es wird keine rechtlich relevante Vorlage der beigefügten Unterlagen verlangt, sondern nur eine formlose Abschrift !

Aber immer ist es die Steuererklärung und keine Bilanz, um die es geht.

Es wird immer lustiger.

Der Chartlord
 

22.04.21 07:24
1

142 Postings, 3100 Tage ich willAktien, deren Kurs steigt, sollte man nicht

verkaufen.

Ich hab viele Jahre gebraucht das zu kapieren.

Glückauf  

22.04.21 08:56
2

202 Postings, 1537 Tage Dau7hyKursziel 64?

Endlich ein Analyst der auch die 7 vorne sieht beim EBIT. Halte ein übertreffen und weitere Anhebungen im Laufe dieses Jahres für sehr gut möglich! Mühsam sollte der Weg weiter hochgehen, aber weiterhin langsam mit genug Zeit weiter nachzukaufen.  

22.04.21 10:40
1

7414 Postings, 3655 Tage ChartlordLeise, still und unheimlich

Ich habe versucht nähere Informationen zum Verlauf des begonnenen zweiten Quartals zu erhalten.
Noch gibt es so gut wie gar nichts Offizielles auch nicht von den beteiligten (Wirtschafts)Verbänden.
Dennoch stehen überall zumindest für die Post die Ampeln auf volle Fahrt voraus. An einigen Merkmalen lässt sich aber auch schon ablesen, dass die Zahlen des ersten Quartals schlimmsten Falls nur die minimalen Zahlen im zweiten Quartal sein werden. In vielen Bereichen deutet der Verlauf der Geschäftstätigkeit der Post auf ein weiteres Wachstum, das als Basis nicht das Vorjahr sondern die Zahlen des ersten Quartals hat.

Das bedeutet, dass die Richtung auf eine 8 eingeschlagen worden ist. (wenn das mal ausreicht!)
Das jedoch wagt keiner außer mir zu schreiben. (hähä)

Nettes Forum, mein Schatz

Der Chartlord  

22.04.21 11:21
1

19 Postings, 17 Tage Mr. Millionäre@Chartlord

Meinst du  das der Kurs auf 8? fällt oder auf 80? dieses Jahr steigt ?????????????????????????  

22.04.21 13:01

248 Postings, 2601 Tage Smash77@Catchoftheday

Hat CL mit seinen Rechnungen und Zahlenspielen richtig gelegen?
Oder wirft er seit Jahren irgendwelche Zahlen in die Luft, prognostiziert unglaubliche Zuwächse und hat damit in etwa so Recht wie eine stillstehende Uhr die zwei mal am Tag die richtige Uhrzeit anzeigt? Wir werden es nie erfahren ;)

Ich freue mich jedenfalls, dass wir im Augenblick gut dastehen, halte fest, es wäre zumindest nicht verkehrt gewesen auch in meinem Kurzfristdepot dabei zu bleiben (Da war der Ausstieg im Februar unnötig, allerdings mit Positionen in ING Group und SAP, inzwischen verkauft, "verkraftbar". Überraschung: In Zeiten von steigenden Kursen steigen auch andere Aktien ;) )

Langfristig alles top bei der Post, da habe ich keinen Gedanken etwas zu verkaufen.

Kurzfristig rechnet ich auch beim Gesamtmarkt mit Auf und Abs, aber das ist nur ein Bauchgefühl und sollte niemanden sonst interessieren oder irgendeine Art von Orientierung sein.  

22.04.21 14:13
1

706 Postings, 1928 Tage DHLer 2020Chartlord

Chartlord ist eben ein Chartlord und kein Bilanzlord. Aber auch kein Steuerlord..

Grüße!  

22.04.21 14:42
2

124 Postings, 1731 Tage CatchofthedayBig picture vs. Zahlenfetisch

@smash: Wir handeln an der Börse ja die Zukunft. Entscheidend ist für mich, ob die Aussagen und Prognosen in der Tendenz richtig sind, das bis picture richtig gesehen wird. Sich detailliert mit den Zahlen zu beschäftigen hilft dieses Bild herauszuarbeiten. Diese Zahlen treffen so nicht ein - alle Analysten (gestern Goldman) passen ihre Modelle laufend an und errechnen daraus neue Kursziele. Keinen störts- nur der Chartlord, der muss richtig liegen:). Schaut euch seine These zum Streetscooter an und vergleicht es mit der verschwurbelten Kommunikation der Post - Wir werden sehen, Chartlord liegt richtig - vielleicht nicht mit den exakten Zahlen. So What. Meinen Respekt hat er dafür, dass er Thesen formuliert die Vorstand oder Analysten erst Wochen später aufgreifen.
Weiterhin viel Freude beim Investieren.  

22.04.21 15:43
4

1300 Postings, 5774 Tage HerrmannKonstruktive Beiträge von Chartlord

Seit ca. 15 Jahren bin ich bei ariva an Bord und habe dabei schon sehr viele sogenannter "Analysten" erlebt. Dabei gab es viel "Mist", aber auch einige, die sich sehr viel Mühe geben und fundierte Berichte schreiben, und einer von den wenigen guten ist für mich Chartlord. Ob seine weitsichtigen Berechnungen und Folgerungen realistisch sind, werden wir erst in den nächsten Jahren wirklich erfahren. Rückblicke erstellen ist einfach, aber sich die Mühe machen und aus den vorliegenden Daten eine vernünftige, zukunftsgerichtete Analyse zu bauen, erfordert mehr. Und bisher hat Chartlord immer sehr gut gelegen.  

22.04.21 16:34
2

124 Postings, 1731 Tage CatchofthedayStreetscooter

Gerade kommt die ad hoc, dass die DP aufgrund der hohen internen Nachfrage auch in 2022 weiterproduzieren wird, weil es am Markt kein vergleichbar geeignetes Modell gäbe.
"Selbstverständlich wolle man nicht dauerhaft Autos bauen.. "

Wer hats gewusst?  Der Chartlord:)  

22.04.21 17:07
1

1313 Postings, 3225 Tage MindblogAndrerseits

schreibt man die Streetscooter-Produktion ab,
und wendet hierfür ca. 420 Mio. Euro auf.
Wie passt das zusammen?  

22.04.21 17:31
2

7414 Postings, 3655 Tage ChartlordOh Mann !

Die Gelder, die die Post wegen Streetscooter ausgegeben hat, waren für die Vertriebswege und Vertragswerkstätten. Nicht für die Firma selbst.
Aber wie immer

hatte

habe

und behalte ich recht.

Wie es war mit den Autos, so mit den Bilanzen und mit den Kursen. Amen !

Und hier der Link zur Nachricht :

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...nger-herstellen-10046624

Lustiges Forum.

Der Chartlord  

22.04.21 18:29
3

7414 Postings, 3655 Tage ChartlordUnd noch ein ganz schneller Nachtrag

Sofern die nächste Bundestagswahl von den Grünen gewonnen wird, müssen wir Postanleger damit rchnen, dass auch die nächste Bundesregierung die Post unterstützen und fördern wird. Allerdings noch viel mehr als bisher, denn dann geht es den Benzinern richtig an den Kragen und alle Lieferdienste, die nicht wirtschaftlich umgestiegen sind, werden erhebliche Wettbewerbsnachteile bekommen.

Das gilt dann besonders für die Subunternehmer von Amazon.

(Den Engel an die Wand male) :

Stellt euch nur mal vor wie sich die Paketgeschäfte der Post entwickeln, wenn sie zumindest in Europa alleiniger Dienstleister wird.


Der Chartlord


P.S. Und bitte, ihr könnt mich doch nicht im Forum vor allen Miesmachern so hochloben. Selbst ein einmaliges "Versehen" werden die nicht vergessen und verzeihen und euch auf die schwarze Liste der unerwünschten Forumsleser setzen.  

22.04.21 18:54

3059 Postings, 2130 Tage XaropeLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 23.04.21 11:38
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

22.04.21 21:53

7414 Postings, 3655 Tage ChartlordHoffentlich,

denn meine Arroganz ist nur die Wahrheit, und wenn die nervt, ist das der Nachweis, dass ich mit der Wahrheit den richtigen Nerv getroffen habe.

Danke !

Der Chartlord  

22.04.21 22:45
1

7414 Postings, 3655 Tage ChartlordSchon aufgefallen ?

Jetzt erst ist die Katze offiziell aus dem Sack.
Jetzt erst hat der Vorstand erstmalig und ausdrücklich gesagt, was ich schon immer hier im Forum geschrieben habe :

WACHTBERG (dpa-AFX) - ...
"Aus Sicht der Post gibt es am Markt keine gleichwertigen Transporter von anderen Herstellern, daher setzt der Konzern noch länger auf die Produktion eigener Fahrzeuge."

Bislang ging auch der Vorstand stillschweigend davon aus, dass er in der Lage sein wird irgendwie, irgendwo, irgendwann (Nena!) an gleichwertige Autos zu kommen. Aber das ist nicht der Fall. Und wie man an der Planung sieht auch nicht auf absehbare Zeit :

WACHTBERG (dpa-AFX) - "Die Deutsche Post DHL bleibt länger als gedacht ein Hersteller von Elektrotransportern. Konzernvorstand Tobias Meyer machte am Donnerstag in Wachtberg bei Bonn deutlich, dass die Produktion für den Eigenbedarf noch bis mindestens Ende 2022 laufen werde."

Bitte die Wortwahl beachten - M I N D E S T E N S  !!!
Und auch beachten, dass mit der steigenden Inbetriebnahme der Works zwangsläufig auch immer mehr Beschäftigte für die Wartung benötigt werden. Für mich als "leitenden Rechthaber dieses Forums" (hähä) ergeben sich daraus weitere Umstände, die ich hier nennen muss. Zum einen ist diese Bindung auch eine Abhängigkeit an die eigene Herstellung, denn je weiter die Umstellung fortschreitet, desto mehr Works werden benötigt - alleine schon zum Ausgleich für ausfallene Works. Zum anderen bedeutet diese Bindung auch eine Verbesserung der Zuverlässingkeit, die ein anderer Automobilhersteller nur durch eine eigene Produktion und den Betrieb herstellen kann. Aber das ist die Nullnummer, die für die Post spricht.

Das Wichtigste ist aber die sinkende Kostenbelastung.
Je weniger Benziner die Post hat, desto kostengünstiger kann sie die Dienstleistungen erbringen.
Das ist der Markt auf dem Heimatsektor, der immer weiter und mehr die Post auch ohne große Steigerung der Paketzahlen in Richtung 10 000 Mio. € EBIT treibt. Ich erwarte aus diesem Grund schon bald (vermutlich im nächsten Jahr) das laute Geschreie der Konkurrenz, die nicht wirtschaftlich mithalten und umsteigen kann. Gerade, wenn die nächste Regierung die Verbrennungsmotoren zusätzlich besteuern will/wird.
Noch ist dabei der größtmögliche Vorteil der Post nicht erreicht. Der tritt erst ein, wenn sie keine Altautos mit durchschleppen muss. Dann wird sie erst so richtig in die Lage versetzt preislich das Niveau der Konkurrenz zu unterbieten.

Ich habe vorhin einen bekannten Song von Leonard Cohen gehört, der mich an die Post erinnerte. Allerdings mit einem von mir etwas verändertem Titel :

First we take Berlin, then we take Manhatten.


Alles Gute

Der Chartlord


 

23.04.21 09:51
2

7414 Postings, 3655 Tage ChartlordDas geht runter wie Öl !

Inzwischen hat sich das Blatt gewendet und die Post bekennt sich offen zu Streetscooter.
Aber damit nicht genug. Es sind Nachrichten unterwegs, die von einer Erweiterung der Produktpalette ausgehen :

https://www.golem.de/news/...ren-streetscooter-bauen-2104-155956.html

Damit wird der ganze Kleintransporter Markt zusätzlich unter Druck gesetzt und gleichzeitig klar gestellt, dass die Post nicht nur vorübergehend Produzent der eigenen Elektroautos bleibt. Mit diesem noch größeren Wagen werden die Aussichten der Automobilhersteller auf Rückgewinnung der Post als Kunden immer geringer.

Gleichzeitig wird die vormalige Aussage der Post auch Autos von Fremdherstellern zu verwenden dahin gehend konkretisiert, dass das natürlich wirtschaftlich keine nachteiligen Autos im Vergelich zu den Works sein werden. Und da weit und breit keine wirtschaftlich tragfähigen Autos der Automobilbauer zu sehen sind, nimmt die Post die Sache immer mehr und weiter in die eigene Hand, da nach wie vor kein Fremdhersteller bereit ist zu den Konditionen der Post herzustellen.

Damit ist auch die Einstellung der Produktion der Works verständlich, die in Zusammenarbeit mit Ford gebaut worden sind.
Ales, was Streetscooter angeht, ist langfristig strategisch von der Post geplant. Es wurde nur der Anteil der Produktion für Fremdnutzern abgeschafft. Das sorgt dafür, dass der Wettbewerbsvorteil, der wie ich immer wieder geschrieben habe, nicht nur riesengroß ist, sondern auch erhalten bleibt und mit jedem weiteren Wagen anwächst.

Möglicherweise ist der Vorteil sogar so groß, dass der ganze Logistikmarkt den Umstieg zu den jetzigen Konditionen gar nicht bewältigen kann.

Mal vorsichtig ein neuen Begriff kreiere :

WELTLOGISTIKMONOPOLIST

Wie groß mag da das EBIT sein ?

Guten Morgen

Der Chartlord  

23.04.21 11:43

124 Postings, 1731 Tage CatchofthedayStreetscooter =competetive advantage

Großartig. Ich sehe das genauso. Streetscooter wird Wettbewerbsvorteil. Es werden auf Jahre Autos produziert, die frühen Scooter werden dann bald ausgetauscht, Produktpalette erweitert. Wenn das Geschäft sich gut entwickelt und externe Nachfrage auch  kapazitativ und profitabel bedient werden kann bringt die Post den Geschäftsbereich an die Börse analog zu Siemens, die ja Healthineers und Energy unlängst IPO'd haben.

Dafür lieber Chartlord brauchen wir jetzt aber endlich mal gescheite Zahlen von Dir:)  

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
1095 | 1096 | 1097 | 1097   
   Antwort einfügen - nach oben

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln