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DAX am Morgen: ifo-Index im Fokus, Automobiltitel

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neuester Beitrag: 26.07.06 10:27
eröffnet am: 26.07.06 10:24 von: daxbunny Anzahl Beiträge: 2
neuester Beitrag: 26.07.06 10:27 von: Peddy78 Leser gesamt: 8660
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13451 Postings, 6966 Tage daxbunnyDAX am Morgen: ifo-Index im Fokus, Automobiltitel

DAX am Morgen: ifo-Index im Fokus, Automobiltitel leiden unter Peugeot-Zahlenwerk  10:10 26.07.06  Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der deutsche Aktienmarkt ist mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. In den USA schaffte die Wall Street im letzten Handelsdrittel - beflügelt durch einen rückläufigen Ölpreis - noch den Sprung in die Gewinnzone, die Tokioter Leitbörse lieferte indes schwache Vorgaben. Auf der Konjunkturseite steht der ifo-Index im Fokus. Dieser ist im Juli etwas stärker als erwartet gesunken, was die Stimmung der Marktteilnehmer aber nicht merklich eintrübt. Der DAX verbucht aktuell ein Plus von 0,36 Prozent auf 5.585,98 Punkte, während es für den MDAX um ebenfalls um 0,36 Prozent auf 7.743,97 Zähler aufwärts geht. Am Abend steht in den USA die Veröffentlichung des Beige Book der Federal Reserve Bank auf dem Terminplan. Angesichts einer dünnen Nachrichtenlage halten sich die Kursausschläge zumeist in Grenzen. Papiere der Deutschen Post erholen sich von dem gestrigen Kurssturz und legen 1,2 Prozent zu, Aktien der Hypo Real Estate klettern mit einem 2,2-prozentigen Aufschlag an die Indexspitze. Etwas fester tendieren außerdem Siemens, Allianz und ThyssenKrupp. Dagegen leiden die Automobiltitel unter schwachen Zahlen des französischen Autobauers Peugeot, der einen Gewinneinbruch im ersten Halbjahr erlitten hat. In der Folge geben Volkswagen 0,6 Prozent, BMW 0,3 Prozent und DaimlerChrysler 0,2 Prozent ab. Im MDAX gewinnen Titel von SGL Carbon 2,4 Prozent, die Anleger honorieren damit den erhöhten Ausblick des Graphitherstellers. Daneben trumpfte die Baumarktkette Praktiker mit starken Quartalszahlen auf, die Aktie gewinnt derzeit 0,6 Prozent. Papiere von MTU tendieren nach der Bekanntgabe von Ergebnissen ebenfalls positiv, während GEA-Aktien von einer Aufstufung durch JP Morgan profitieren und um 2,5 Prozent vorrücken. Anteilsscheine des Chemie- und Pharmakonzerns Merck, der ein gemischtes Zahlenwerk auf den Tisch legte, verlieren dagegen 1,1 Prozent. Der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines Holding AG (ISIN DE000A0D9PT0/ WKN A0D9PT) verbuchte im ersten Halbjahr insbesondere aufgrund der positiven Entwicklung im Bereich Instandhaltung einen deutlichen Ergebnisanstieg und hob im Anschluss die Prognose für das Gesamtjahr an. Wie der im MDAX notierte Konzern heute bekannt gab, lag der Gesamtumsatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres bei 1,15 Mrd. Euro, nach 1,03 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum, was einem Plus von 1 Prozent entspricht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 102,3 Mio. Euro auf 142,1 Mio. Euro. Der bereinigte Gewinn nach Steuern konnte mit 55,4 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahresergebnis (17,5 Mio. Euro) verdreifacht werden. "Unseren profitablen Wachstumskurs haben wir erfolgreich fortgesetzt. Sowohl das OEM-Geschäft als auch die zivile Instandhaltung erzielen operative Gewinnmargen von deutlich über 10 Prozent vom Umsatz (EBITDA-Marge). Auf dieser Basis können wir die Prognose für das laufende Jahr anheben", erklärte der Vorstandsvorsitzende Udo Stark. "Wir erwarten für das Gesamtjahr 2006 eine deutliche Verbesserung des operativen Gewinns auf 290 Mio. Euro." Bisher lag die Prognose beim operativen Gewinn bei 270 Mio. Euro. Der Chemie- und Pharmakonzern Merck KGaA (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) verbuchte im zweiten Quartal aufgrund eines positiven Sondereffekts in Zusammenhang mit der Übernahmeschlacht um die Schering AG (ISIN DE0007172009/ WKN 717200) einen Gewinnsprung. Wie der im MDAX notierte Konzern heute erklärte, lag der operative Gewinn im Berichtszeitraum bei 251,5 Mio. Euro, nach 202,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Inklusive der Berücksichtigung in Zusammenhang mit der Veräußerung der 21,4-prozentigen Schering-Beteiligung an die Bayer AG (ISIN DE0005752000/ WKN 575200) lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei 649,0 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte das EBIT bei 340,3 Mio. Euro gelegen. Der Nettogewinn nach Steuern verbesserte sich von 252,1 Mio. Euro auf 538,0 Mio. Euro. Beim Konzernumsatz verzeichnete Merck einen Anstieg von 1,46 Mrd. Euro auf 1,52 Mrd. Euro, was einem Plus von 4,5 Prozent entspricht. Dabei konnten alle fünf Konzernsparten positiv zu dem Umsatzwachstum beitragen. Die Sparte Liquid Crystals verzeichnete dabei einen Umsatzanstieg von 8,4 Prozent auf 198 Mio. Euro, während die Pharmasparte beim Umsatz ein Plus von 4,4 Prozent auf 1,01 Mrd. Euro verbuchen konnte. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Römer zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung im zweiten Quartal: "Die Ergebnisse dieses zweiten Quartals zeigen, dass Merck ein überaus profitables Unternehmen ist. Selbst wenn man die Sondererträge ausklammert, stieg unser Ergebnis nach Steuern um 40 Prozent auf 172 Mio. Euro. Mit dieser finanziellen Stärke und unserem Fokus auf innovative Produkte sind wir für die kommenden Jahre gut gerüstet." Angesichts der positiven Zahlen für das 1. Halbjahr 2006 und der erwarteten Fortsetzung der derzeitigen weltwirtschaftlichen Entwicklung bekräftigt Merck seine Prognose für 2006. In diesem Zusammenhang erwartet Merck für das Gesamtjahr nach wie vor ein Umsatzwachstum von 10 Prozent sowie ein deutlich zweistelliges Ergebniswachstum beim operativen Ergebnis. Die SGL Carbon AG (ISIN DE0007235301/ WKN 723530) musste im zweiten Quartal 2006 infolge einer EU-Kartellstrafe trotz steigender Umsätze einen Verlust ausweisen. Wie der im MDAX notierte Graphithersteller heute bekannt gab, wuchsen die Umsatzerlöse dank einer guten Nachfrageentwicklung in allen drei Geschäftsfeldern auf 301,6 Mio. Euro, nach 280,8 Mio. Euro im zweiten Quartal 2005. Der Konzernverlust belief sich auf 11,4 Mio. Euro, gegenüber einem Gewinn von 11 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank von 33,3 Mio. auf 22,6 Mio. Euro. SGL hob ferner ihre Prognose für das Gesamtjahr 2006 an. Der Umsatz soll zwischen 5 und 10 Prozent und das EBIT ohne Kartellstrafe um mindestens 30 Prozent ansteigen. Bisher hatte das Unternehmen nur ein Umsatzplus von rund 5 Prozent sowie eine EBIT-Steigerung im unteren zweistelligen Bereich in Aussicht gestellt. Zudem sollen sich Vor- und Nachsteuerergebnis mehr als verdoppeln. Die Baumarktkette Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG (ISIN DE000A0F6MD5/ WKN A0F6MD) verbuchte im zweiten Quartal aufgrund der starken Entwicklung auf den Auslandsmärkten einen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis. Wie der Konzern heute erklärte, lag der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei 888,3 Mio. Euro, was im Vergleich zum Vorjahreswert (826,4 Mio. Euro) einem Plus von 7,5 Prozent entspricht. Dabei trugen vor allem die Auslandsmärkte zu der positiven Entwicklung bei, wobei hier ein Umsatzanstieg von 12,3 Prozent auf 233,1 Mio. Euro generiert werden konnte. In Deutschland verbesserten sich die Umsatzerlöse um 5,8 Prozent auf 655,2 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) verbesserte sich von 53,0 Mio. Euro auf 62,4 Mio. Euro. Hier konnte der Konzern im Ausland ein Plus von 54,6 Prozent auf 16,6 Mio. Euro verbuchen. Der Überschuss aus dem fortgeführten Geschäft verbesserte sich von 40,0 Mio. Euro auf 45,6 Mio. Euro, während der Gewinn je Aktie von 0,68 Euro auf 0,78 Euro zulegen konnte. "Diese Ergebnisse zeigen uns", so Wolfgang Werner, "dass die Strategie, unsere Präsenz vor allem in Osteuropa zu stärken, richtig ist. In Bulgarien etwa haben wir den Umsatz im ersten Halbjahr fast verdreifacht, in Rumänien sind wir um mehr als 50 Prozent gewachsen", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Werner. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern weiterhin einen Umsatzanstieg im niedrigen einstelligen Bereich sowie eine Verbesserung beim EBITA. (26.07.2006/ac/n/m)  

26.07.06 10:27

17100 Postings, 5210 Tage Peddy78ifo Index, konj.Entwicklung weiter aufwärts gerich

News - 26.07.06 10:23
Stimmung der deutschen Wirtschaft trübt sich im Juli stärker als erwartet ein

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli etwas stärker als erwartet eingetrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex sei von 106,8 Punkten im Vormonat auf 105,6 Punkte gefallen, teilte das ifo Institut am Mittwoch in München mit. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 106,0 Punkte gerechnet. Im Juni hatte der ifo-Index den höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren erreicht.

Die rund 7.000 befragten Unternehmen beurteilen sowohl die aktuelle Lage als auch die Perspektiven auf Sicht von sechs Monaten weniger positiv als im Vormonat ein. Der Index für die Lagebeurteilung sank von 109,4 Punkten auf 108,6 Punkte. Experten hatten hier lediglich einen Rückgang auf 109,0 Punkte erwartet. Der Erwartungsindex fiel von 104,2 Punkten auf 102,6 Punkte. Prognostiziert wurde ein Rückgang auf 102,7 Punkte.

Trotz der Eintrübung bleibt die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland dem ifo-Institut zufolge weiter aufwärtsgerichtet. Die Chancen im Exportgeschäft sahen die Industrieunternehmen immer noch sehr positiv, wenn auch in etwas geringerem Maße als in den Vormonaten. Im Bauhauptgewerbe ist das Geschäftsklima nahezu unverändert geblieben. Einer zufriedeneren Einstufung der Geschäftslage stand hier eine zurückhaltendere Beurteilung der Perspektiven gegenüber.

Im Einzelhandel ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Sowohl ihre aktuelle Situation als auch ihre Aussichten für die nächsten sechs Monate erschienen den Einzelhändlern weniger günstig. Im Großhandel hat sich das Geschäftsklima dagegen aufgehellt. Nach einem Rückgang im Vormonat beurteilten die Unternehmen ihre Lage und ihre Aussichten wieder positiver. In Ostdeutschland war der Rückgang des Geschäftsklimaindex schwächer ausgeprägt als in Deutschland insgesamt.

Das ifo-Geschäftsklima basiert auf einer Umfrage unter rund 7.000 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels. Die Unternehmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen./js/rw

Quelle: dpa-AFX
 

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