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ConSors Weekly E-Mail-Newsletter Nr. 2000/42

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neuester Beitrag: 22.10.00 15:50
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22.10.00 15:48

1125 Postings, 7023 Tage indexConSors Weekly E-Mail-Newsletter Nr. 2000/42

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        CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2000/42
     Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
Consors Discount-Broker AG   Freitag, 20. Oktober 2000

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       THEMEN DIESER AUSGABE:

        1. CONSORS INTERN
        2. MARKTANALYSE DEUTSCHER MARKT

        3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
        4. CONSORS FAVORITEN

        5. MUSTERDEPOT
        6. NEUER MARKT REPORT

        7. EMPFEHLUNGEN INLAND
        8. EMPFEHLUNGEN AUSLAND

        9. DISCLAIMER


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1. CONSORS INTERN
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+ N E U   B E I   C O N S O R S +
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Consors beim Börsentag Hamburg
Europas Discount-Broker Nr. 1 begrüßt Sie am Stand Nr. 54

Wann?   21.10.00, 09:30 - 18:00 Uhr
Wo?     Börse Hamburg, Adolphsplatz 1

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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+ F O N D S   U N D   Z E R T I F I K A T E +
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Lehman Brothers US Election-Zertifikate

Die Lehman Brothers US Election Zertifikate bestehen aus zwei
Aktienkörben, die von den Chefanalysten für politische Angelegenheiten
in Washington ausgewählt wurden. Das Ziel der beiden US Election
Zertifikate ist es, dem deutschen Privatanleger die Möglichkeit zu
bieten, entweder in ein Produkt zu investieren, daß von einem Wahlsieg
von George Bush, oder von einem Wahlsieg von Al Gore profitieren
könnte. Die beiden Präsidentschaftskandidaten haben grundsätzlich
unterschiedliche Ansätze dazu dargelegt, wie die Gelder der
Steuerzahler und andere Staatseinnahmen verwendet werden sollen, um
den allgemeinen Wohlstand im Land zu sichern.

Emittentin:             Lehman Brothers International
Emissionspreis:         EUR 100,--
Zeichnungsfrist:        18. Oktober - 3. November 2000
Erster Handelstag:      8. November 2000
WKN:                    "George Bush"-Zertifikat: 580 802
                       "Al Gore"-Zertifikat:     580 801
Börsenplatz:            96 (Zeichnung)
Ordergültigkeit:        08. November 2000
Börsennotierung:        Frankfurt und Stuttgart / Freiverkehr
Kursinformation:        <" rel="nofollow" class="showvisited">http://www.consors.de/>
                       -> Einzelkursabfrage "www.lehman.com";
                       Tel: 069/15307 358


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2. MARKTANALYSE
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43. Woche vom 23. bis 27. Oktober 2000

DAX 30 (Kursangaben per 20.10., 18 Uhr)

Der DAX notiert momentan in etwa auf demselben Niveau wie zum Schluß
am Freitag letzter Woche, bei rund 6620 Punkte. Auf den ersten Blick
ist somit also nicht viel passiert, oder doch? Die extrem gute Vorlage
für diese Börsenwoche, die die Wall Street mit einer Rallye am Freitag
vor einer Woche gelegt hatte, konnte der DAX nicht aufnehmen. Das
Kurshoch dieser Woche wurde bereits am Montag im Tagesverlauf bei 6725
DAX-Punkten gesehen. Danach ging es bis Mittwoch bergab. Im Tagesver-
lauf wurde bei 6297 ein neues Jahrestief erreicht. Noch während des-
selben Tages setzte die Kurserholung ein, die bis jetzt anhält. Wir
sehen die Ursachen für diese volatilen Bewegungen einerseits darin,
daß die Erholungsphasen bis jetzt hauptsächlich auf Shorteindeckungen
beruhen und demzufolge nur von kurzer Dauer sind, und andererseits
werden manche Anleger zunehmend nervöser und "schmeißen" ihre Aktien
auf den Markt, weil sie einen Crash befürchten. Als große Verlierer
dieser Woche stehen SAP Vorzüge und adidas-salomon da. Die unerfüllten
Erwartungen hinsichtlich Umsatz- und Gewinnentwicklung sorgten bei SAP
für den starken Kursrückgang um rund 15 % allein in dieser Woche. Bes-
ter DAX-Wert waren Bayer mit zwischenzeitlich knapp 7 % Kursgewinn,
der heute wieder etwas abschmilzt. Ursache dafür waren Gerüchte, daß
die schweizerische Roche Holding die deutsche Bayer übernehmen würde.
Dies ist zwischenzeitlich von Roche dementiert worden. Trotzdem sollte
man auf diesen Wert ein Augenmerk richten. Die Aktie notiert nahe des
Höchstkurses und scheint sich im Bereich zwischen 46 und 49 Euro nicht
mehr allzu lange aufhalten zu wollen. Seitdem der DAX seine Schick-
salslinie bei 6780 Punkten nach unten durchbrochen hat - das war am
20. September 2000 -- und seitdem er sich im Abwärtstrend befindet -
wir meinen, der Beginn war der 5.9.2000 (am Tag vorher wurde bei 7445
Punkten ein Zwischenhoch erreicht) -, fällt auf, daß es eine Gruppe
von Aktien gibt, die in dieser Phase im Kurs zulegen konnten. Dies
sind: Schering, Volkswagen, Metro, Münchener Rück, E.ON, RWE, Kar-
stadtQuelle, Bayer und BMW.

Neuer Markt Deutschland (Kursangaben per 20.10., 18:07 Uhr)

Das Oktoberfest ist aus - die Fahrt mit der Achterbahn ging weiter.
Das, was uns der Neue Markt in der letzten Woche präsentierte, war
nichts für schwache Nerven. Nachdem klar wurde, daß es sich bei der
Erholung am vergangenen Freitag nur um ein "Strohfeuer" handelte,
ging's mit hohem Tempo wieder talwärts. Auch diese Woche waren wieder
die Vorgaben der Nasdaq tonangebend für das deutsche Wachstumssegment.
Zahlreiche Branchenschwergewichte, u. a. Microsoft, Apple, Nokia,
Ericsson, IBM und Intel legten in der vergangenen Woche Zahlen vor.
Vor allem am Mittwoch fiel der Neue Markt in der Spitze um über 7 %
auf ein neues Jahrestief. Ausgelöst wurde dieser Kursrutsch durch die
schlechter als erwartet ausgefallenen IBM-Zahlen und die erhöhte Teue-
rungsrate in den USA. Im weiteren Wochenverlauf konnten sich die bei-
den Leitindizes des Neuen Marktes wieder erholen und sich von ihren
Tiefstständen lösen.

Die Wochenperformance beim Nemax 50 betrug 4,8 %, beim Nemax All Share
2,9 %. Die Wochenverlaufshoch- und -tiefpunkte lagen beim Nemax 50 bei
4588/3980 und beim All Share bei 4330/3827. Auf Schlußkursbasis hat
der Unterstützungsbereich um die 4230 Punkten gehalten. Widerstand
bietet jetzt der Bereich um die 4780 Punkten. Der Nemax 50 läuft wie-
der an den nach unten verlassenen Abwärtstrendkanal heran. Beim Nemax
All Share dient uns der Bereich um die 3950 als nächste Unterstützung.
Sollte diese nicht gehalten werden, befindet sich der nächste Support
bei 3660 Punkten. Auf dem Weg nach oben steht der Widerstand im
Bereich um die 4240 Punkte zur Überwindung an. Die Bullen und Bären am
Markt scheinen derzeit noch um diese Marke zu kämpfen. Sollten die
Bullen das Rennen machen, sehen wir den nächsten Widerstandsbereich um
die 4650 Punkte. Die technischen Indikatoren haben nach oben gedreht
und verlassen teilweise bereits den überverkauften Bereich. Vor allem
der MACD steht kurz davor, seine Signallinie von unten nach oben zu
schneiden, was in diesem Extrembereich zumindest für eine kurzfristige
Zwischenerholung spricht.

Zu den Sektorgewinnern zählten in dieser Woche der Technologie- (4,6
%) und der Internetbereich (6,9 %). Vor al-lem Broadvision, die am
%schwersten im Nemax 50 gewichtet sind, trugen zu dieser Performance
%bei. Das Unter-nehmen hatte die Aufnahme in den S&P500 bekannt
%gegeben. Zudem haben Analysten den Wert hochgestuft. Durch die stark
%steigenden Kurse verstärkten Shorteindeckungen die Aufwärtsbewegung.
%Zu den Sektorverlierern gehörten in dieser Woche die Bereiche Media
%(-5,0 %) und Telekom (-2,0 %). Der Bereich Media verlor durch die
%weiteren Abgaben bei EM. TV. Durch die bereits in der vorangegangenen
%Woche gemeldete Korrektur der Halb-jahreszahlen ist offensichtlich
%das Vertrauen der Anleger in diesen Wert extrem gesunken. Wir gehen
%jedoch da-von aus, daß wir in dieser Woche die Tiefs gesehen haben.

Ausblick: Das Stoppen der Abwärtsbewegung an diesem Mittwoch in Ver-
bindung mit dem zu beobachtenden Sell out stimmt uns positiv, daß die
Tiefstkurse bereits hinter uns liegen. Das kurzfristig positive Indi-
katorenumfeld spricht unserer Meinung nach zumindest für eine Zwi-
schenerholung. Da sich die Quartalsberichtssaison dem Ende nähert,
sollten die negativen Störfeuer bald der Vergangenheit angehören. Das
technische Umfeld deutet zumindest auf eine Stabilisierung hin. Wir
raten, in der aktuellen Marktphase erste Bestände in stark unter Druck
gekommenen Werten der ersten Reihe aufzubauen. Wir empfehlen hier wei-
terhin Consors, Intershop, Medion, plenum, eJay und EM.TV.

Europäischer Aktienmarkt

Die beiden wichtigsten europäischen Benchmark-Indizes, der DJ Stoxx 50
Index und der DJ Euro Stoxx 50 Index, erlebten in den letzten Wochen
in etwa das gleiche Desaster wie der DAX. Allerdings hält sich der DJ
Stoxx 50 Index besser als DAX und DJ Euro Stoxx 50. Die entscheidende
Kursmarke beim DJ Stoxx 50 Index sind 4700 Punkte. Diese Marke hat der
Index nur an zwei einzelnen Tagen auf Schlußkursniveau unterschritten.
Dadurch gilt diese Linie noch nicht als gebrochen. Dafür schaut es
leider sehr schlecht beim DJ Euro Stoxx 50 Index aus. Er hat am 9.
Oktober die entsprechende Unterstützung bei 4900 Punkten nachhaltig
unterschritten.

US-Aktienmarkt

Dieser Markt scheint uns fundamental und technisch gesehen der am
meisten gefährdete Aktienmarkt zu sein. Der Dow Jones Industrials und
der S&P 500 Composite haben zuletzt eindeutig negative Signale ausge-
sandt. Der DOW, indem er die beiden wichtigen Unterstützungen bei
10600 und 10300 Punkten nach unten durchbrochen hat, und der S&P, der
bereits vorher bei 1430 seinen langfristigen (seit 1995!) Aufwärts-
trend nach unten durchbrochen hatte. Die häufigen Gewinnwarnungen der
US-Unternehmen deuten an, daß der Gewinnzyklus nun den Höhepunkt über-
schritten hat, und die Konjunktursignale deuten ebenfalls auf eine
moderatere Gangart in der Wirtschaft hin. Zwar gaukeln die DOW-Aktien
mit einem durchschnittlichen KGV von 17,4 auf Basis der für das Jahr
2001 erwarteten Gewinne eine faire Bewertung gegenüber dem Rentenmarkt
mit einer Rendite der 10jährigen bei 5,7 % an, doch besteht das Risiko
derzeit auf weiteren Gewinnreduzierungen und damit weiteren Kursver-
lusten, wenn das Gleichgewicht gewahrt bleiben soll. Eine kurzfristige
technische Erholung läuft momentan an der Nasdaq ab. Dort scheint sich
der Nasdaq Composite im Berich 3100 bis 3300 Punkte vorerst gefangen
zu haben. Ein weiterer Kursanstieg in Richtung 3650 ist wahrschein-
lich.

Ausblick

Kurzfristig läuft an den Aktienmärkten eine technische Erholung, nicht
mehr und nicht weniger. Die Investoren halten sich noch zurück. Die
hohe Volatilität signalisiert große Unsicherheit, und damit wird die
Zurückhaltung verständlich. Gleichwohl: Die Stimmung am deutschen
Aktienmarkt hat sich mittlerweile dermaßen eingetrübt, daß man berech-
tigterweise die Hoffnung ausprechen darf, das erste Licht am Ende des
Tunnels wird sichtbar. Hält man sich die Situation im ersten Quartal
dieses Jahres vor Augen und schaut sich die Entwicklung an den Aktien-
märkten heute an, dann sieht man, daß viele Anleger nun auch wieder
irrational handeln, indem sie die Aktien auf Tiefstniveaus verkaufen.
Diese Panikverkäufe könnten bei den genannten Indizes nochmals zu
einem Kursrückgang im Bereich zwischen 10 % und 20 % führen. Trotzdem
gilt aber ab jetzt die Devise: Jeder panikartige Verkauf mit größeren
Kursverlusten sollte genutzt werden, um zu investieren.

Ihr SchmidtBank-Researchteam aus Nürnberg
Verfasser: Dieter Mäckler und Mike Otto


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3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
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Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche
vom 13.10.00 - 20.10.00 [15:33 Uhr]

Wochen-Hits                13.10.00   20.10.00     %
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Mosaic Software              13,30      19,40    +45,86
Energiekontor                76,40     108,00    +41,36
Brainpool.TV                 17,00      23,80    +40,00
Poet Holdings                10,75      14,55    +35,35
buecher.de                    5,90       7,65    +29,66
Media                        14,70      19,00    +29,25
Softing                       7,00       9,00    +28,57
Fabasoft                     10,30      13,00    +26,21
BroadVision                  25,30      31,75    +25,49
Takkt                         7,95       9,80    +23,27

Wochen-Flops               13.10.00   20.10.00     %
--------------------------------------------------
PlasmaSelect                 38,00      17,90    -52,89
Girindus                     25,90      13,20    -49,03
Management Data Software      7,70       4,80    -37,66
Gigabell                      9,60       6,65    -30,73
Caatoosee                    60,00      45,20    -24,67
Porta Systems                 1,30       1,01    -22,31
Brokat Infosystems           74,80      58,20    -22,19
Softline                     23,00      18,00    -21,74
Burgbad VZ                    7,60       5,95    -21,71
Kling,Jelko,Deh.              8,40       6,65    -20,83


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4. CONSORS FAVORITEN
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Die meistgehandelten Werte bei Consors (13.10.2000 - 19.10.2000)

1. INTERSHOP COMMUNICATIONS AG   622700
2. DEUTSCHE TELEKOM AG           555750
3. EM.TV & MERCHANDISING AG      568480
4. MEDIGENE AG                   502090
5. BROKAT AG                     522190
6. BROADVISION INC.              901599
7. SIEMENS AG                    723610
8. CONSORS DISCOUNT-BROKER AG    542700
9. NOKIA CORP.                   870737
10. THIEL LOGISTIK AG             931705


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5. MUSTERDEPOTS
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Platowbriefe

Aktie                WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
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IPC Archtec          525280    600     66,00    67,80
IDS Scheer           625700   1900     21,00    20,95
United Labels        548956    890     45,50    47,00
Intershop            622700   1000     47,80    54,20
Internationalmedia   548880   1000     39,80    42,70
Condomi              544490   1000     23,50    23,50


Der Aktionär - Bernd Förtsch

Aktie                WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
Juniper Networks     923889     80    262,00   282,00
Millenium            900625    400     64,00    85,00
Vertex               882807    400     62,50    95,30
Astropower           912953    450     48,00    66,00


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6. NEUER MARKT REPORT
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Czerwensky's Neuer Markt Report:

Der Hurricane verliert allmählich an Kraft

So langsam läßt die Gewalt des Wirbelsturmes nach. Was zurück bleibt,
ist vielerorts ein Bild der Verwüstung. Diese Anleihe aus dem tägli-
chen Weltgeschehen läßt sich in gewisser Weise auch auf die Aktien-
märkte übertragen, insbesondere auf die technologielastigen Indices.
Besonders den Neuen Markt hat das erwischt mit Kursverlusten von bis
zu 60 %, so manches "Haus" wurde regelrecht "zerlegt". Nicht aus jeder
"Ruine" wird wieder Leben auferstehen. Andere hingegen haben nur
leichte Kratzer abbekommen. Für Entwarnung ist es indes noch zu früh,
alle hoffen, daß er keine neue Kraft tankt und zurückkehrt.

Denn die Verwüstung hat bereits bis dato furchterregende Dimensionen
angenommen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Insbesondere die ex-
orbitanten Bewertungen der Vertreter aus Telekommunikation, Medien und
Hochtechnologie mit KGVs von mehreren hundert - soweit überhaupt erre-
chenbar - wurden in keinster Weise beachtet. Die Argumentation "bei
diesen Werten gelten andere Maßstäbe" war ein Trugschluß. Entscheidend
für den Wert eines Unternehmens sind Ertragskraft, Substanz und Per-
spektiven. Die ersteren beiden waren meist gar nicht vorhanden, die
Prognosen wurden viel zu rosig dargestellt und übertrieben gewichtet.
Nun treten die Vorstände auf die Bremse, was sich in den sich häufen-
den Umsatz- und Gewinnwarnungen sowie verminderten Zukunftsprognosen
niederschlägt.

Am besten aus dem "Crash" dürften die Unternehmen hervorgehen, die
sich während der Turbulenzen relativ widerstandsfähig zeigten und auf
ein solides und profitables Geschäft verweisen können. Die Aktien von
Augusta, Pro DV, Fortec oder dem ewigen Highflyer Aixtron trotzten dem
Kursverfall größtenteils und hielten sich recht wacker. Sie sollten
auch künftig in der Gunst der Anleger vorne liegen.

Syskoplan: Starker Service-Partner für die Global Player

Einfach dürfte es für den insbesondere auf CRM spezialisierten Soft-
ware-Integrator syskoplan gewiß nicht werden, die ungeteilte Aufmerk-
samkeit der Neue-Markt-Investoren zu ergattern, gibt es doch Unterneh-
men des Customer Relationship Managements bereits wie Sand am Meer. Im
Gegensatz zu den meist mittelstandsorientierten Konkurrenten konzen-
triert sich syskoplan allerdings auf Großunternehmen wie Bertelsmann
(Umsatzanteil 2000: ca. 25 %), SAP, Siemens oder die WestLB. Mit den
individuell maßgeschneiderten Software-Lösungen ermöglicht der Börsen-
kandidat auch den "Großen" einen Kunden-Service wie im Tante-Emma-La-
den. Als besonderen Pluspunkt verbuchen wir für die Gütersloher, daß
sie in den 17 Jahren ihres Bestehens stets schwarze Zahlen auswiesen.
Daran soll sich auch nichts ändern, so Finanzvorstand Jochen Meier im
Gespräch mit Czerwensky intern. Rund 35 % jährliches internes Wachstum
strebe syskoplan an, die 2000er-Zielmarke von 38,1 (31,7) Mill. Euro
sei zu etwa 75 % nach neun Monaten eingefahren, beim Ergebnis vor
Steuern (4,7 Mill.) lägen die Ostwestfalen sogar über Plan. Der Emis-
sionserlös fließt im wesentlichen in Akquisitionen, der Schwerpunkt
liegt dabei zweifelsohne in den USA. Von aktuell etwa 26 % könnte der
ausländische Umsatzbeitrag auf rund 40 % in vier Jahren steigen. Wir
erwarten für die rund 1,3 Mill. Aktien (Zeichnung: 26. bis 31.10.,
Konsortialführer: DG Bank) eine Preis-Range von etwa 24 bis 29 Euro,
was am oberen Ende einem KGV von 23 (2001) bzw. 18 (2002) entspräche.
Angesichts der soliden Entwicklung dürfte sich die Zeichnung für risi-
kobereite Anleger trotz fehlenden Sex-Appeals lohnen.

Tips und Termine

Angesichts der zahlreichen Verschiebungen bzw. Absagen von Börsengän-
gen erstaunt der Mut von Camelot und InfoGenie, ihre IPOs "durchzuzie-
hen". Unsere Skepsis bezüglich des Auskunftsdienstleisters InfoGenie
(Erstnotiz: 25.10.) scheint sich allerdings zu bestätigen. Im vorbörs-
lichen Handel werden hier Kurse von sechs Euro - und damit nur inner-
halb der Bookbuildingspanne von 5 bis 7,50 Euro genannt. Das Debüt der
Camelot AG erfolgt voraussichtlich am 30.Oktober. Der Neuer-Markt-As-
pirant hält sich angesichts der Turbulenzen wacker jenseits der Preis-
spanne von 8 bis 9,50 Euro. Wir betrachten dies als Zeichen, daß
bereits ein gewisses Umdenken stattgefunden hat. Solide Unternehmen
scheinen derzeit bei den Anlegern in der Gunst vorne zu liegen und
leichter am Markt zu plazieren zu sein.

Für reichlich Interesse dürfte die Bilanzpressekonferenz der ABIT AG
am 26.10. sorgen. Der Spezialist für Software im Forderungsmanagement
verstimmte bekanntlich als einer der ersten die Anleger durch eine
starke Revidierung der Prognosen sowie eingestandene Bilanz-Trickse-
reien. Am Donnerstag finden zudem Analystenkonferenzen von Cenit, m+s
Elektronik und Transtec statt.

Quelle: Czerwensky Intern


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7. EMPFEHLUNGEN INLAND
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Focus Money: Siemens kaufen

Dem konservativ ausgerichteten Investor empfiehlt derzeit das Anleger-
magazin Focus Money die Aktien von Siemens (WKN 723610) zum Kauf. Der
Elektronikriese Siemens wandele sich immer mehr zum Internet-Unterneh-
men. Für den Aufbau von E-Business-Strukturen würden die Münchner rund
eine Milliarde Euro ausgeben wollen. Der Vorstand setze es sich zum
Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette elektronisch abzubilden. Mittel-
fristig solle rund die Hälfte des gesamten Einkaufsvolumens von 35
Milliarden Euro über das Internet abgewickelt werden. Um die E-Busi-
ness-Aktivitäten zu steuern, würden die Münchener mehrere Center of E-
Excellence gründen, in denen alle Fäden zusammenlaufen würden. Von der
Internet-Offensive erhoffe sich Siemens Kosteneinsparungen von ein bis
zwei Prozent vom Konzernumsatz, mittelfristig sogar drei bis fünf Pro-
zent. Für das Geschäftsjahr 1999/2000 (30. September) würden Analysten
mit einem Umsatz von 75 Milliarden Euro rechnen. Die Siemens-Aktie sei
ein Kauf.

Siemens (WKN 723610)

Quelle: Aktiencheck

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BfG Bank: BASF kaufen

Der Chemiekonzern BASF (WKN 515100) will für das Geschäftsjahr 2000
eine Sonderdividende von 0,70 Euro je Aktie ausschütten, so die Ana-
lysten der BfG-Bank. Diese werde zusätzlich zu der an der Geschäfts-
entwicklung orientierten Dividende gezahlt. Die höhere Dividende werde
der Konzern für das Frühjahr 2001 vorschlagen. Die Empfehlung der Ana-
lysten der BfG-Bank laute daher: kaufen.

BASF (WKN 515100)

Quelle: Aktiencheck

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Lehman Brothers: SAP bleibt Outperformer

Die Analysten der Investmentbank Lehman Brothers stufen die Aktie des
ERP-Software-Spezialisten SAP (WKN 716463) weiterhin als "Outperfor-
mer" ein. Die Geschäftszahlen seien zwar innerhalb der veranschlagten
Gewinnerwartungen ausgefallen. Diese hätten jedoch nur das untere Ende
des Marktkonsensus getroffen, konstatieren die Wertpapierexperten. Die
weiteren Aussichten wollen die Analysten nach einer mittlerweile
stattgefunden DVFA-Konferenz darstellen. Diese sei der Schlüssel zu
weiteren Empfehlungen. Der DAX-Titel verspreche dem Anleger nach wie
vor eine marktüberdurchschnittliche Kursentwicklung.

SAP (WKN 716463)

Quelle: Aktiencheck

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Focus Money: Medion kaufen

Dem Investor empfiehlt derzeit das Anlegermagazin Focus Money die
Aktien von Medion (WKN 660500) zum Kauf. Auch der ehemalige Fondslieb-
ling Medion sei jetzt kräftig unter die Räder gekommen. So biete sich
eine günstige Einstiegschance, denn von einem Stimmungsumschwung an
der Börse dürfte die Medion-Aktie überproportional profitieren. Funda-
mental sei die Unternehmensstory des Elektronikdienstleisters weiter-
hin intakt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000 (30. Juni) sei der
Umsatz um 55 % auf 1,3 Milliarden Euro gestiegen. Das Ergebnis je Ak-
tie sei um 60 % von 0,89 auf 1,43 Euro geklettert. Das Konzept von Me-
dion gefalle den Börsianern. Die Essener würden innovative High-Tech-
Produkte wie Computer oder Internet-Kameras vor allem über den Lebens-
mitteleinzelhandel vermarkten. Um das Wachstum zu sichern, expandiere
das Unternehmen ins europäische Ausland. Ein Investment auf dem
gedrückten Kursniveau dürfte sich auszahlen.

Medion (WKN 660500)

Quelle: Aktiencheck

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Neuer Markt Inside: MediGene klarer Kauf

Für die Analysten vom Neuer Markt Inside seien die Aktien der MediGene
AG (WKN 502090) ein klarer Kauf. Der Titel sei der vielversprechendste
und auch zugleich der spekulativste Biotechwert aus dem Neuen Markt.
MediGene werde in Zukunft die Technologie des US-Unternehmens Cipher-
gen Biosystems Inc. zur Identifizierung und Analyse von Proteinen im
Rahmen ihres Genomik- und Proteomik-Programms mit dem Schwerpunkt
Herzerkrankungen verwenden. Ein entsprechender Vertrag sei bereits un-
terzeichnet worden, teilte das Biotechnologie-Unternehmen am Donners-
tag weiter mit. MediGene erhoffe sich von der Vereinbarung den Angaben
zufolge schnellere Forschungsergebnisse.

MediGene AG (WKN 502090)

Quelle: Aktiencheck  

22.10.00 15:50

1125 Postings, 7023 Tage indexTeil2

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8. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
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Morgan Stanley Dean Witter: Brocade Communications "Strong Buy"

Die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter empfehlen den Kauf der
Aktie von Brocade Communications (WKN 922590). Brocade Communications
sei der führende Ausrüster und Anbieter von Lösungen für Glasfaser-
netzwerke. Durch die immer größer werdende Nachfrage nach digitalen
Speicherlösungen würden Brocades technische Lösungen für das "storage
area network" (SAN) noch wichtiger und gefragter werden. Die erwarte-
ten Einnahmen bis 2003 im Bereich der SAN-Technologie belaufen sich
laut Marktforschungsergebnissen auf zwei bis vier Milliarden USD, die
Analysten sehen diese Zahlen jedoch als zu konservativ an und rechnen
mit dem Zwei- bis Dreifachen der erwarteten Einnahmen. Die ausgezeich-
nete Technik von Brocade Communications biete dem Unternehmen die Mög-
lichkeit, in diesem enorm schnell wachsenden Markt seine starke Posi-
tion auszubauen und verstärken zu können, und von dem anhaltenden Auf-
schwung zu profitieren. Die Analysten rechnen mit dem Kursziel von 255
USD auf Sicht von zwölf Monaten. Der Gewinn pro Aktie werde von 0,55
USD im Jahr 2000 auf 1,07 USD im Jahr 2001 steigen. Sie betonen je-
doch, dass die Aktie besonders für Anleger mit Toleranz gegenüber der
Volatilität von Technologieaktien geeignet sei.

Brocade Communications (WKN 922590)

Quelle: Aktiencheck

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Morgan Stanley Dean Witter: Nestle Outperformer

Die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter raten zum Kauf der Aktie
von Nestle (WKN 887208). Der weltweit führende Hersteller von Lebens-
mitteln und Getränken sei in 70 Ländern tätig und sei auch durch Al-
con, einen Hersteller von Produkten für die Augenheilkunde, im Bereich
der Pharmaindustrie vertreten. Nestle habe die marktführende Position
in zahlreichen Segmenten ausbauen können, so habe sich Nestle seit
1990 im Mineralwasser-, Eiskreme- und Frühstückszerealienmarkt zu ei-
nem der wichtigsten und wettbewerbsfähigsten Anbieter entwickelt. Die
Fokussierung auf neue Marktchancen und die Erschließung von neuen
Marktsegmenten zeichne das Unternehmen auch heute noch aus. Zwar hät-
ten die neuen Kategorien in den ersten Jahren nach Markteinführung
noch Umsätze unter dem Industriedurchschnitt erzielt; die Analysten
rechneten jedoch mit einem Turnaround bei den neuen Kategorien in den
nächsten Jahren, was zu deutlichen Einnahmen- und Gewinnsteigerungen
führen werde. Sie gehen von einem Volumenwachstum von 3,5 % in den
kommenden Jahren aus. Die Gewinne pro Aktie würden 2001 auf 167,7 SFr
steigen, und das Kursziel werde mit 4100 SFr angegeben.

Nestle (WKN 887208)

Quelle: Aktiencheck

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Hornblower Fischer: Sun Mircrosystems kaufen

Der Aktienkurs von Sun Microsystems (WKN 871111) hat während der Tur-
bulenzen der vergangenen Monate relative Stärke gezeigt, berichten die
Analysten von Hornblower Fischer. Das gestern gemeldete Quartalsergeb-
nis untermauere die gute Performance in diesem Jahr und lasse auch für
die Zukunft eine klar überdurchschnittliche Wertentwicklung erwarten.
Sun Microsystems - einer der weltweit größten Anbieter von Produkten
für Netzwerkumgebungen - habe den Gewinn je Aktie um 89 % auf 30 (Vor-
jahr 16) Cents je Aktie gesteigert. Der Konsensus habe nur bei 26
Cents je Aktie gelegen. Auch der Umsatz habe von hohem Niveau aus
kräftig gesteigert werden können - um 60 % auf 5 Mrd. Dollar. Sun Mic-
rosystems habe damit nicht nur von einem boomenden Markt profitieren,
sondern auch im Vergleich mit Konkurrenten wie Hewlett-Packard ein
deutlich höheres Wachstumstempo zeigen können. Für das laufende Quar-
tal erwarte Sun ein Umsatzwachstum von mehr als 40 % und ein Gewinn-
plus in ähnlicher Höhe, was angesichts des guten Auftragsbestandes ei-
ne eher konservative Schätzung sein dürfte. Das Volumen der Neuaufträ-
ge sei im abgelaufenen Quartal um 54 % gesteigert worden. Die Analys-
ten von Hornblower Fischer erneuern deshalb ihre Kaufempfehlung.

Sun Microsystems (WKN 871111)

Quelle: Aktiencheck

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BfG Bank: Commerce One kaufen

Der Anbieter von E-Business-Software Commerce One (WKN 924107) hat
aufgrund der getätigten Akquisitionen und zahlreich geschlossenen Al-
lianzen im abgelaufenen dritten Quartal einen deutlich geringeren Ver-
lust erwirtschaftet, als von den Analysten erwartet, so die Analysten
der BfG-Bank. Der Verlust belaufe sich auf 14,7 Mio. Dollar oder neun
Cents je Aktie, die Schätzungen hätten bei zwölf Cents und selbst die
Flüsterschätzungen (-10 Cents) hätten geschlagen werden können. Das
B2B-Unternehmen sei auf einem guten Weg, in die Gewinnzone zu gelan-
gen. Den Break-even plane der Konzern für das zweite Quartal 2001.
Insgesamt habe das Unternehmen im dritten Quartal 96 neue Kunden
akquirieren können. Die Gesamtzahl der B2B-Markplätze belaufe sich auf
107. Der Umsatz habe sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum vom 10,4 auf
112,7 Mio. US-Dollar erhöht. Im Vorjahr habe sich der Verlust je Aktie
auf 37 Cents je Aktie belaufen. Commerce One und der Konkurrent Ariba
dominierten gemeinsam den wachstumsstarken B2B-Markt, wobei sich Com-
merce One in erster Linie auf die Errichtung von Internet-Marktplätzen
der Branchen Luftfahrt, Öl und Gas, sowie Autos konzentriere. Die Emp-
fehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher: kaufen.

Commerce One (WKN 924107)

Quelle: Aktiencheck

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Credit Lyonnais: Ericsson kaufen

Die Analysten der französischen Bank Credit Lyonnais stufen die Aktie
des schwedischen Telekommunikationskonzerns Ericsson (WKN 850001) auf
"Kaufen" ein. Die zuständigen Analysten Susan Anthony und Emmanuel
Bousquet begründen ihre Einschätzung mit der Steigerung von einem Pro-
zent beim vorsteuerlichen Ergebnis im dritten Quartal des laufenden
Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für die Jahre 2000
und 2001 rechnen die Wertpapierexperten mit einem Ergebnis je Aktie
von 0,18 Euro und 0,28 Euro. Der Gewinn je Aktie dürfte sich im Jahr
2002 auf 0,42 Euro erhöhen. Der Telkommunikations-Titel könne dem
Investor daraufhin zum Einstieg empfohlen werden.

Ericsson (WKN 850001)

Quelle: Aktiencheck

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Hornblower Fischer: Nokia "Trading Buy"

Der weltweit größte Mobiltelefonhersteller Nokia (WKN 892885) hat ges-
tern mit sehr guten Quartalsergebnissen und Prognosen überrascht,
berichten die Analysten von Hornblower Fischer. Im dritten Quartal des
laufenden Geschäftsjahres habe das finnische Unternehmen seinen Gewinn
vor Steuern gegenüber dem Vorjahr von 937 Millionen Euro auf 1,34 Mil-
liarden Euro gesteigert. Damit seien die Markterwartungen von durch-
schnittlich 1,12 Milliarden Euro deutlich übertroffen worden. Gleich-
zeitig sei der Umsatz von fünf Milliarden Euro auf 7,58 Milliarden
Euro angestiegen. Das Ergebnis je Anteilsschein sei von 0,14 Euro auf
0,19 Euro geklettert. Ebenfalls positiv stimme die Analysten, dass No-
kia den Marktanteil sowohl bei der neuen Infrastruktur-Technologie als
auch bei den Handsets ausbauen konnte. Außerdem habe das Management
einen rekordverdächtigen Gewinn je Aktie für das darauffolgende Quar-
tal angekündigt. Die Prognose des Umsatzwachstums für das Jahr 2001
liege den Unternehmensangaben zufolge bei 25 bis 35 Prozent. Die
Schwächephase der Nokia AB in den letzten Wochen dürfte nach der guten
Entwicklung überwunden sein. Die Analysten empfehlen den Wert weiter-
hin zum Kauf.

Nokia (WKN 892885)

Quelle: Aktiencheck


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