Positivserie der US-Banken geht weiter BoA mit Milliardengewinn Die Bank of America (BoA) hat als dritte große US-Bank nach Goldman Sachs und JP Morgan mit einem Milliardengewinn positiv überrascht. Mit den Wettbewerbern kann die BoA aber nicht mithalten. Unterm Strich verdiente das Institut im zweiten Quartal rund 2,4 Mrd. US-Dollar. Vor Abzug einer hohen Dividende für Staatskredite lag der Gewinn sogar bei 3,2 Mrd. Dollar, wie die US-Großbank mitteilte. Durch die Sonderzahlung fiel der Überschuss aber letztlich zum Vorjahr um rund ein Viertel. Das Ergebnis je Aktie lag für die drei Monate zum 30. Juni bei 0,33 US-Dollar. Analysten hatten hier lediglich 0,28 Dollar erwartet. Die Gesamteinnahmen lagen im zweiten Quartal bei 32,77 Mrd. US-Dollar und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 20,41 Mrd. US-Dollar. Auch die Nettozinseinnahmen konnte die BoA steigern, auf nun 11,63 (10,62) Mrd. US-Dollar. Das Institut belasteten weiter hohe Kreditrisiken in Folge der Finanzkrise und der rasant steigenden Arbeitslosigkeit in den USA. Die Bank musste ihre Kreditvorsorge für drohende Ausfälle um weitere 4,7 Mrd. Dollar erhöhen. Die schweren Herausforderungen würden die Bank bis ins nächste Jahr hinein belasten, warnte Konzernchef Kenneth Lewis. Die BoA hatte auf Drängen und mit finanzieller Unterstützung der US-Regierung im vergangenen Jahr den angeschlagenen Wettbewerber Merrill Lynch & Co übernommen. Bei der Integration von Merrill Lynch liege man im Plan, heißt es von der Bank. |