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Tiger Resources (WKN: A0CAJF, in Produktion

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neuester Beitrag: 19.02.19 13:29
eröffnet am: 16.07.11 09:21 von: Greeny Anzahl Beiträge: 10766
neuester Beitrag: 19.02.19 13:29 von: JuPePo Leser gesamt: 1617932
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16.07.11 09:21
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27827 Postings, 3690 Tage GreenyTiger Resources (WKN: A0CAJF, in Produktion

Mit einem ersten, vorläufigen Bericht über die ersten Produktionszahlen hat TIGER einen Schritt in die Zukunft getan. TIGER Resources ist nun Produzent.

http://www.tigerresources.com.au/aurora/assets/...%20Update%20GER.pdf

Dieses ist ein guter Anlass, den weiteren Weg von TIGER als Produzenten zu verfolgen.

Die Homepage von TIGER Resources Ltd  gelistet in Australien ASX-Allords unter TGS, Frankfurt (RH8) und Toronto(TGS) nicht verwechseln mit einem Investment-Unternehmen Namens Tiger Resources Financial)

http://www.tigerresources.com.au/

In englischer Sprache, aber auch teilweise in Deutsch!

Alle relevanten Nachrichten von TIGER findet man bei

http://stocknessmonster.com/news-history?S=TGS&E=ASX
(evtl. Adresse kopieren und selbst eingeben )

Der aktuelle Kurs in Sidney 0,475 australische Dollar, in Frankfurt 0,369 Euro in Toronto 0,50 kanadische Dollar.

Die Anschrift des Unternehmens:

first floor, 1152 Hay St., West Perth, Western Australia 6005.

und die ASX-registrierte Anschrift

30 Ledgar Rd., Balcatta, Western Australia 6021.

New contact numbers are:

Telephone:  61-8-6188-2000

Facsimile:  61-8-6188-2099
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Greeny
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03.02.19 12:33

18 Postings, 1634 Tage Kih5Delisting

Ich denke, wir haben Tiger nach deutschen Aktienrecht gekauft.

Vielleicht kann jemand den Link mal durchsehen, evtl. habe ich da etwas übersehen.


http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/062/1806220.pdf

 

03.02.19 17:18

16 Postings, 388 Tage rudolfwuDe-listung und Co.

Da bin ich wieder; entgegen meines ursprünglichen Vorhabens steige ich doch wieder ein, um meine Meinung kund zu tun.
Alles von den Usern bisher Geschriebene entspricht meinem Kenntnisstand und ist auch nachvollziehbar.
Ich bin grundsätzlich sehr opitimistisch, weshalb ich über 2 Jahre permenent in TR durch mehrere Nachkäufe investiert habe. Das hat sich nun verändert.
Es fällt mir schwer, den Prognosen / Mutmaßungen / Spekulationen etc., insbesondere denen des CEO Frances zu glauben.
Wie soll das gehen? In zwei Jahren einen Firmenwert von 400 Millionen zu erzielen! Zunächst scheint mir, dass man noch tiefer in die Schulden gleiten will.
Ich habe mal Wirtschaftrecht gelernt. Das liegt zwar gut 40 Jahren zurück, aber Restwissen ist immer noch vorhanden.
Fakten: (Stand heute)
TR erwirtschaftete 2018 bei einer Verarbeitungsmenge von 20.000 t Kupferkathoden ein Plus ("Gewinn"? =  erzielter Betrag für die Kathode minus ASIC) von ca. 25 Millionen.
Davon waren die Zinszahlungen von ca. 21 Millionen 2018 zu leisten (mutmaßlich, weil teils auch von Stundungen gesprochen wurde). Die Bilanz zum 31.12.2018 wies ein Plaus von ca. 5 Millionen aus.
Hypothetisch:
Sollte TR in der Lage sein, 32.000 t. Kathoden pro Jahr zu produzieren, so könnte man ein Plus von ca. 35 Millionen erzielen.  Abzüglich der Zinsen könnte TR dann mit der Rückzahlung seiner Schulden beginnen und würde dazu ca. 10 Jahre benötigen.
Auch sehe ich durch die Gewinnung von Kobald das Licht am Ende des Tunnels nicht. Zunächst müssten 34 Millionen für die Anlage investiert werden. Offen ist dann noch, und das bei dem aktuell gewaltig gefallenen Preis für Kobald, wieviel Gewinn zu erzielen wäre und über welchen Zeitraum.
Firmenwert 400 Mio USD in 2 Jahren. Wie soll das gehen?
Zunächst würden die Schulden bei Einstieg in die Kobaldgewinnung um 50 Millionen (meine Schätzung) auf gute 270 Millionen steigen.
Meines Erachtens waren die Präsentationen von CEO Frances Werbeveranstaltungen, bei denen die wesentlichen fundierten Daten, d.h. die Finanzlage komplett unberücksichtigt geblieben sind.  
Egal wie: ich glaube TR nichts mehr. Auch wenn sich die Darstellung von CEO Frances gut anhören, so sind sie nicht fundiert. Eine Bilanz enthält Einnahmen und Ausgaben, und das für jedermann detailliert dargestellt. Das ist Herr Frances schuldig geblieben.  

03.02.19 18:28

27827 Postings, 3690 Tage GreenyFür solche Bilanzen

sind meines Wissens im Wesentlichen die Jahresabschlussberichte zuständig. Wie bereit geschrieben, erfolgt eine entsprechende Veröffentlichung, wenn überhaupt, meistens im April des Folgejahres, da Prüfungen durch vereidigte Sachverstädigen(Agenturen) zuvor erfolgen müssen.
Genaueres ist also erst nach einer geduldig zu erwartenden Berichterstattung im April zuerwarten.

Leider war man offenbar in den Vorjahren nicht zu einem Jahresbericht in der Lage. Waren die Zahlen zu schlecht oder das Management oder beides?
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"Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."
Greeny

03.02.19 18:41

416 Postings, 373 Tage JuPePoDie Roadshows von CEO FRANCES...

machen für mich - unter seriösen Gesichtspunkten -  zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinen rechten Sinn.

Warum nicht ?

@ Es liegt keine testierte Bilanz für 2018 vor (unklare, undurchsichtige wirtschaftliche Lage von TIGER)
@ Es fehlt immer noch die LOMP-Studie (davon hängt die kurz- und mittelfristige Zukunft von TIGER ab).

Auch ich habe  kein großes Vertrauen in das Management von TIGER. Ich denke aber, man sollte fairerweise das Ergebnis der Gespräche von W. Seybold (AXINO) mit Frances abwarten, um sich ein besseres Bild machen zu können, was Frances  k o n k r e t  plant.
Ich erwarte von AXINO, dass alsbald nach Ende der Roadshow ein Statement erfolgt.  

04.02.19 07:21

50 Postings, 939 Tage derbettlerNewsletter von Axino

Von axino veröffentlicht:


Bei den Aktionärstreffen in Deutschland und in der Schweiz hatte der erst seit 14 Monaten im Amt stehende Executive Chairman, David Frances, eine Überraschung im Gepäck. Mit einer einfachen Wasseraufbereitungsanlage könnte Tiger Resources schon im 1. Halbjahr 2020 eine profitable Kobaltproduktion beginnen und eine nicht unerhebliche zusätzliche Cashquelle für das Unternehmen generieren. Gleichzeitig soll die Kupferproduktion stetig steigen. Den Kupferpreis erwartet man bei 3 USD/lb mindestens gleichbleibend. Damit versucht nun das Management die großen Geldgeber zu einer für alle wesentlich Beteiligten vorteilhaften Kapitalumstrukturierung zu bewegen. 100 Millionen Schulden seien passend, nicht aber 200 Millionen so der Restrukturierer. Auch die 1.000 Beschäftigten auf Kipoi sollen um 1/3 reduziert werden. Durch die Weltbank als Aktionär und Kreditgeber habe Tiger einen erheblichen Vorteil: Es ist das einzige Unternehmen, das eine ethisch saubere Kobaltproduktion im Konto dokumentieren könnte. Übrigens liegen in den Laugungsbecken ca. 100 Mio. USD an Kobaltgegenwert. Die Aufbereitungsanlage würde ca. 34 Mio. USD kosten, weshalb sich David Frances nach Kapstadt aufmachte, um Investoren und Kreditgeber zu treffen. Auch der Abnahmevertrag mit Gerald Metals sei nicht optimal und gilt es nachzuverhandeln. Ein weiteres Potential sieht er auch in den vorhandenen Sulfiderzen, die bis zu 6% Kupfergehalt bestätigen. Ihm schwebt in einem zweiten Schritt eine Verarbeitungsanlage für das Sulfidvorkommen vor, das auch Erz von umliegenden Vorkommen verarbeiten könnte. Der Chairman konnte mit Fakten überzeugen und ist zuversichtlich, dass er Tiger in zwei Jahren in ein völlig neues Licht rücken kann. Er ist davon überzeugt, dass dies viel einfacher mit einem De-Listing und einem Re-Listing in zwei Jahren möglich sei. Die Börse ließ er dabei offen und erwähnte diese Maßnahme am Beispiel Mawson West, bei der er diesen Value-Lift schon einmal mit einem 260 Mio. IPO durchführte. Diese Möglichkeit sieht er auch für Tiger und glaubt, dass wenn der Kupferpreis stabil bleibt und die Rahmenbedingungen im Kongo nicht schlechter werden, dass eine Bewertung von ca. 400 Mio. USD nicht unrealistisch ist. Ein IPO in 2021 in dieser Größenordnung ist sein Ziel.  

Wir meinen: Chairman David Frances konnte Aktionäre überzeugen und hinterließ den Eindruck, dass er es ernst meint. Seine familiäre Herkunft aus der Agrarwirtschaft macht ihn glaubhaft und stellt ihn als Mann der klaren Worte dar.

 

04.02.19 07:54

27827 Postings, 3690 Tage Greeny@ derbettler

Liest Du eigentlich, was andere vor deinem Post gepostet haben, oder ?
Siehe #10738   !

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"Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."
Greeny

05.02.19 15:34
3

416 Postings, 373 Tage JuPePoWas ist die Quintessenz...

der Newsletter von AXINO?

-  Chairman Frances will die Schulden auf 100 Millionen USD reduzieren.  Er verschweigt aber, in welchem Zeitraum das sein soll.  Warum ? Will er das kurzfristig machen (innerhalb von 5 Jahren z.B.), bedeutet das, dass die erwirtschafteten Gewinne fast gänzlich für den Schuldendienst verwendet würden. Eine  schon mal von TIGER angedachte Dividende für die Shareholder wäre auf mehrere Jahre hinaus ausgeschlossen.

-  Wenn Frances erst jetzt auf die Idee kommt, die Belegschaft auf Kipoi um ein Drittel (von 1000 auf etwa 660 Beschäftigte) zu kürzen, dann war dieses Drittel bisher unterbeschäftigt ??  Auch das muss man dann wohl als Missmanagement bezeichnen.

-  Im Laugungsbecken sollen ca. 100 Millionen USD an Kobaltgegenwert liegen.  Die Frage ist offen, wann (Datum) dieser Wert geschätzt wurde. War es vor einem halben Jahr? Da war der Kobaltpreis noch ziemlich auf Höchststand. Wenn ja, dann dürfte sich die Kobaltgewinnung derzeit überhaupt nicht rentieren (bei Kosten von ca. 34 Millionen USD für eine Aufbereitungsanlage), denn der Kobaltpreis ist  zwischenzeitlich um über die Hälfte eingebrochen und die Tendenz ist weiter negativ.

-   Wenn eine laut Frances  e i n f a c h e   W a s s e r a u f b e r e i t u n g s a n l a g e  ausreicht, um eine profitable Kobaltproduktion  zu beginnen, muss man fragen, warum diese Anlage dann 34 Millionen USD kosten soll, warum sie nicht längst gebaut ist und warum es trotzdem weitere 1 1/2 Jahre dauert, bis sie dann gebaut wäre.

-  Ist das De-Listung beschlossene Sache ? Frances hat sich dazu nicht eindeutig geäußert.

- Frances  will TIGER delisten und Jahre später erfolgreich relisten und führt als vermeintlich erfolgreiches Beispiel für ein Re-Listing das Unternehmen MAWSON  WEST an, bei dem er - ich zitiere: "diesen  Value-Lift schon einmal mit einem 260 Millionen (USD ?)  IPO durchführte".
MAWSON WEST LTD. (WKN  936299) dümpelte vor dem De-Listing im Dez. 2016 auch (ähnlich wie TIGER vor Einstellung des Börsenhandels)  bei ca. 0,01 ? Börsenwert pro Aktie (bei insgesamt 750.000.000 Aktien).

-  Von welchem IPO (Börsengang eines Unternehmens)  spricht Frances im Zusammenhang mit MAWSON WEST ?  Ist das vielleicht nur eine "Ente", um den Shareholdern das De-Listing "schmackhafter" zu machen ?  Ich habe im Internet recherchiert und nichts zu einem Börsengang gefunden. Bei Bloomberg ist lediglich zu lesen, dass am 21.11.2016 MAWSON WEST LTD.  pr i v a t           ü b e r n o m m e n  wurde.

-  Frances verwendet kein einziges Wort zur ausstehenden  LOMP-Studie ! Warum nicht ? Diese Studie ist doch für TIGER so ziemlich das Wichtigste, was für das Überleben von TIGER wichtig sein kann ! Ist das plötzlich Nebensache geworden ? Und wenn ja warum ?

Was ich an Quintessenz herausgelesen habe, erhebt natürlich keinen Anspruch auf absolute Richtigkeit. Es sollte aber ausreichen, um sich ein einigermaßen realistisches Bild von TIGER und seinem Chairman machen zu können.

https://de.marketscreener.com/MAWSON-WEST-LTD-7670986/unternehmen/
https://de.marketscreener.com/MAWSON-WEST-LTD-7670986/
https://www.microsofttranslator.com/...ivcapId%3d4492949%26br%3dro%26  

05.02.19 18:04
2

416 Postings, 373 Tage JuPePoDe-Listing in Australien....

Habe nen WebSite-Artikel  vom 20.10.2016 von Yahoo!-Finanze zur MAWSON WEST LTD.  gefunden, in dem was zum Ablauf und zu den Voraussetzungen einer zwangsweisen Übernahme beschrieben ist. Könnte  vielleicht informativ  für das evtl. bevorstehende De-Listing von TIGER sein.

Ich fasse mal zusammen, was und wie ich das verstanden habe:

- Galena Private Equity Resources Fund LP ("Galena") will - als privates Unternehmen - zwangsweise
  die Wertpapiere der MAWSON WEST LTD. übernehmen.

- Gemäß  Verfahren  6 A.2 des australischen Corporations Act 2001 (Cth) ("Corporations Act")  ist die
  Übernahme obligatorisch vollzogen, wenn Galena über mindestens 90 %  der Aktien verfügt.

- Im Zusammenhang mit der obligatorischen Erwerb der Aktien wird Galena den Aktionären der
  Gesellschaft ein Begründungsschreiben, eine Mitteilung des Ausschlussverfahrens (ASIC Form 6024),
  ein Widerspruch-Formular und eine Kopie des Berichts der unabhängigen Sachverständigen von RSM
  Bird Cameron vom mailing- 28. September 2016  zuschicken - verbunden mit einem Entschädigungs-
  angebot von 0,01 USD pro Aktie.

-  Der Aktionär kann  dem Begründungsschreiben ( ist anscheinend ein rechtsmittelfähiger Bescheid)
   für die  Übernahme  innerhalb eines Monats  widersprechen.  Wenn weniger als 10 % der Aktionäre
   widersprechen (es müsste eigentlich heißen "wenn Aktionäre mit insgesamt weniger als 10 % des
   Stammkapitals in Aktien widersprechen), kann Galena die Übernahme vollziehen, die  Banküber-
   weisungsdaten der Shareholder einholen und diese mit den 0,01 USD pro Aktie  entschädigen.

-  Erst danach erfolgt das Delisting von der Toronto Stock Exchange ("TSX"), wobei Galena den Hinweis
   an die TSX gibt, dass  es die Stammaktien von Mawson West Ltd. übernommen hat und nach Ablauf
   der 4-wöchigen Widerspruchsfrist weniger 10 % der Aktionäre der Übernahme widersprochen
   haben.  

Es bleiben natürlich Fragen offen, wie ein mögliches De-Listing von TIGER vonstatten gehen könnte. Wird Frances  - ähnlich wie das bei Mawson West Ltd. erfolgte - das De-Listing mit einem vorherigen Übernahmeversuch durch eine private Investmentgesellschaft vorbereiten - mit deutscher Hilfe von AXINO ?
Und wenn ja, wie hoch wird die Übernahmeentschädigung pro Aktie sein ?  Dass eine Entschädigung fällig wäre, scheint nach australischem Recht usus zu sein.   Aber was passiert eigentlich, wenn der Übernahme mindestens 10 % der Shareholder widersprechen ?  Ist ein De-Listing dann überhaupt noch rechtlich möglich ?  Ist ein De-Listing ohne vorheriges Übernahmeprozedere überhaupt möglich?

https://www.microsofttranslator.com/...ry-110700678.html%3fbr%3dro%26
 

05.02.19 18:18

16 Postings, 388 Tage rudolfwuJuPePo

Kompliment,
tolle Ausarbeitung !  

05.02.19 18:23

416 Postings, 373 Tage JuPePodanke...

Ich geb´mein Bestes.  

06.02.19 16:47

416 Postings, 373 Tage JuPePonachgehakt...

Ich bin immer noch am Hirnen darüber, warum wohl Chairman FRANCES nach Deutschland gekommen ist, um  für seine "Kupferbude" zu werben.
Was war der Sinn der Aktion ? War sie vielleicht als Anerkennung oder Respekt  gegenüber dem deutschen Anleger gedacht, der die TIGER-Aktie einst in großem Umfang gekauft hat ?
Oder wollte er nur ausloten, wie groß die Chancen für das Durchsetzen eines De-Listings sind ?  Wenn ja, ist doch mehr als fraglich, ob seine "Roadshow" die dafür geeignete Bühne war.

Ausgehend davon, dass bzgl. TIGER australisches Aktienrecht anwendbar ist (ganz einfach deshalb, weil es ein australisches Unternehmen ist), ist für mich die Gretchenfrage, ob und welchen Anlegerschutz  dieses Recht dem Shareholder weltweit zur Verfügung stellt.  Ist Teil des Anlegerschutzes  die Zustimmung  des Anlegers zu einem De-Listing ? Hat er ein Widerspruchsrecht ? Und ist Teil des Anlegerschutzes eine Entschädigungszahlung durch TIGER bei einem De-Listing ?

Ich warte noch ab und werde alsbald Wolfgang Seybold von AXINO kontaktieren, was seine Gespräche mit Frances bzgl. eines De-Listings bzw. Re-Listings ergeben haben.
 

06.02.19 17:13

48 Postings, 1938 Tage Buwemann@ JuPePo

Vielen Dank JuPePo. Freue mich immer, wenn ich von Dir was höre. Du hast es einfach drauf.  

06.02.19 17:28

416 Postings, 373 Tage JuPePomach ich doch gerne...

hab´ dabei allerdings auch ein Eigeninteresse, was ja unschwer erkennbar ist.
Ich hab´die Zeit dafür - und ich bin hartnäckig.  Besonders diesen Chairman Frances muss ich noch weiter "ausleuchten" und recherieren, um rauszukriegen, ob mit ihm nicht doch ein weiterer "Scharlatan" und "Tunichtgut"  aus der Führungsriege von TIGER auf Dummenfang unterwegs ist.  Die Shareholder von TIGER sind schon genug gelinkt worden. Ein weiteres Mal soll das nicht gelingen.  

12.02.19 14:15
1

416 Postings, 373 Tage JuPePoneuer Kontakt zu AXINO...

Habe gestern eine neue Email an Wolfgang Seybold geschrieben. Anbei die Email im Wortlaut. Ich bekam kurz darauf eine Rückmeldung mit der Bitte, telefonischen Kontakt aufzunehmen, weil das einfacher und weniger aufwändig sei,  als per Email zu kommunizieren.
Ich habe Herrn Seybold also angerufen und ein längeres Gespräch mit ihm gehabt.  Den Inhalt werde ich in einem nächsten Posting zusammenzufassen versuchen. Vorab vielleicht soviel: es besteht berechtigte Hoffnung - aber es wird dauern.

Sehr geehrter Herr Seybold,

auf der WebSite von AXINO kann man zu TIGER zuletzt zwar nachlesen, was die Ziele von Chairman Frances sind bzw. was Sie als Ergebnis der Gespräche mit ihm anlässlich der Roadshow aufgenommen haben.  Gleichwohl lässt der Artikel einige wichtige Fragen offen, die Sie, Herr Seybold, eigentlich bereit waren bzw. mir versprochen hatten, mit Mister Frances während seines Besuches zu klären zu versuchen.

Mit etwas zeitlichem Abstand will ich mal nachfassen und Sie fragen, wie  Mister Frances sich  
k o n k r e t   in Sachen TIGER positioniert hat.
Meines Erachtens hat er ja zuletzt "die Katze aus dem Sack gelassen", indem er als Ziel ein IPO von TIGER in 2021 in der Größenordnung von 400 Millionen USD (eine laut Frances nicht unrealistische Unternehmens-bewertung) formuliert hat.

Ein IPO wird allgemein als  e r s t m a l i g e r  Börsengang eines Unternehmens am weltweiten Kapitalmarkt definiert - mit neuer Bewertung, neuer Anzahl auszugebender Aktien und Benennung  eines neuen Ausgabepreises pro Aktie.
Vor einem - neuerlichen -  IPO müsste also für TIGER an der Leitbörse ASX in Australien zwingend ein DELISTING durchgeführt werden, andernfalls ist ein neues IPO ja gar nicht möglich - oder irre ich
mich ?

Konkrete Frage also:

Ist das DELISTING von TIGER beschlossene Sache - und wenn ja, wie ist der Ablauf und unter welchen börsenrechtlichen Voraussetzungen soll das DELISTING durchgeführt werden  ?

Ich gehe im übrigen davon aus, dass der von Mister Frances im Vorfeld auch benutzte Begriff RELISTING irreführend ist, weil er etwas Falsches suggeriert. Nämlich dass die Altaktionäre die Möglichkeit hätten, ihre Aktien trotz eines DELISTINGS behalten zu dürfen. die dann - bei den von Frances erwarteten besseren wirtschaftlichen Voraussetzungen - in 2-3 Jahren mit einem wesentlichen Mehrwert im Rahmen eines RELISTINGS wieder aktiviert werden.
Das ist aber ja wohl  mitnichten so. Mit RELISTING kann Mister Frances ja nur das neue IPO in 2021 meinen. Bei einem neuen IPO  würden aber die Altaktien nicht in den neuen Bestand übernommen werden. Bei den über 2 Milliarden ausstehenden Altaktien würde der neue Aktienkurs beim IPO ja unverzüglich total verwässert werden.

Konkrete Frage also auch dazu:

Was hat es mit einem RELISTING auf sich und was sind die Bedingungen für ein solches RELISTING ?

Es ist mir klar, Herr Seybold, dass Sie nicht dafür verantwortlich dafür sind, was Mister Frances tatsächlich plant oder nicht plant.  Gleichwohl sind Sie bzw. AXINO als deutsches Sprachrohr von TIGER zu betrachten und tragen - zumindest was eine offene und ehrliche Kommunikation zwischen TIGER und Shareholder anbelangt - eine gewisse Mitverantwortung. Ich glaube in der bisherigen Kommunikation mit Ihnen  herausgelesen zu haben, dass Sie das auch so sehen.

Mit freundlichen Grüßen
 

12.02.19 15:25

48 Postings, 1938 Tage Buwemann@JuPePo

Hallo JuPePo,
vielen, vielen Dank für Deine Bemühungen. Deine Beiträge sind für mich immer wieder ein Hoffnungsschimmer.  

13.02.19 10:53

416 Postings, 373 Tage JuPePoVielleicht mehr als nur ein Hoffnungsschimmer...

Mein nächstes Posting (in Kürze) soll/wird darüber Aufschluss geben.  

14.02.19 19:19
2

416 Postings, 373 Tage JuPePoHier der Inhalts des Telefonats...

vom 11. Februar 2019 mit Wolfgang Seybold (nachfolgend W.S. genannt) von AXINO.

Ich habe das Gespräch mit W.S. nicht elektronisch aufgezeichnet oder abgehört. Die Wiedergabe als Zusammenfassung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen als Gedächtnisprotokoll, so wie ich es verstanden habe und wie es mir in Erinnerung geblieben ist. Es handlet sich also überwiegend um eine sinngemäße Wiedergsabe des Gesagten.
Ohne Jurist zu sein, gehe ich fest davon aus, dass eine negative Beeinträchtigung der Interessen von Herrn Seybold, bzw. AXINO bzw. Mister Frances von TIGER  durch meine Veröffentlichung ausgeschlossen ist, weil diese die genannten Personen ausschließlich in positivem Licht erscheinen lassen und weil darin überwiegend  Sachverhalte zur Sprache kommen, die von TIGER im AXINO-Portal mehr oder weniger  präzise bereits kommuniziert bzw. angesprochen wurden.
Das Protokoll ist letztlich der Versuch,  von W.S. noch bessere Auskünfte zur Strategie und Handlungsweise von TIGER bzw. dessen Chairman zu bekommen.

W.S. nahm sich über eine halbe Stunde Zeit, um mit mir zu reden und ausführlich alle möglichen Aspekte anzusprechen, meine Fragen zu beantworten und seine Sichtweise zur Lage von TIGER kundzutun.
W.S. wies darauf hin, schon circa 25 Jahre für AXINO tätig zu sein und entsprechende Erfahrungen im Umgang bzw. der Kommunikation mit den im Portal registrierten Unternehmen zu haben, welche AXINO im deutschsprachigen Raum quasi vertritt.
Im Verlauf des Gesprächs vermittelte sich mir der Eindruck, dass W.S. über umfangreichen Sachverstand zum Thema ?Explorations- bzw. Bergbauunternehmen ect.? verfügt, was angesichts der Art der Kunden, die AXINO auf der eigenen Homepage präsentiert, ja auch vorausgesetzt werden kann.
Außerdem weiß er Bescheid über wichtige Internas der Förderländer ? insbes. dem Kongo ?  und natürlich auch über das Börsengeschäft, das Börsenrecht sowie das Gesellschaftsrecht und deren jeweilige Begrifflichkeiten.

W.S. betreut TIGER auf AXINO schon seit 2006. TIGER sei für ihn von Anfang an eines der erfolg-reichsten und vielversprechendsten Unternehmen im Kongo  gewesen. Die Probleme von TIGER in 2016 bzw. 2017 und natürlich das Aussetzen der Aktie vom Börsenhandel im Februar 2017 habe ihn sehr überrascht und schockiert, weil er das nicht möglich gehalten hatte. W.S. deutete an (ich meine das herausgehört zu haben), selbst auch Aktien von TIGER zu halten, was für mich Indiz dafür ist, dass er von TIGER überzeugt war ? und mittlerweile ? insbes. mit der Ernennung von David Frances zum Chairman von TIGER - auch wieder ist.

So wie er Frances einschätzt, mache der ? anders vielleicht als seine Vorgänger ? im persönlichen Gespräch einen glaubhaften, soliden Eindruck und im übrigen zu seiner Überzeugung einen guten Job.

Wichtig sei vor allem die Tatsache, dass Frances einen Plan habe, weshalb W.S.  ihm zutraut, TIGER in absehbarer Zeit (in ca. 2 Jahren ?) tatsächlich erfolgreich saniert zu bekommen. Der Weg dorthin sei zwar sehr steinig und ist von verschiedenen Voraus-setzungen wie Kupferpreis, Förderquote ect.  abhängig. Er halte Frances aber für ausreichend durchsetzungsfähig, um seine Ziele zu erreichen.

Auf jeden Fall wolle er die Shareholder ?nicht im Regen stehen lassen?. Die Befriedigung bzw. Bedienung der Gläubiger sei zwar wichtig, jedoch nicht die einzige Zielsetzung.

Nachgefragt nach dem Zweck der kürzlichen Roadshow von Frances meinte W.S., dass diese allein den Zweck eines Shareholder-Updates hatte. Das Ergebnis ist  in dem gleichnamigen Bericht vom Januar 2019  von TIGER auf der AXINO-Homepage nachzulesen.

Womit wir bei den eigentlichen Themen angekommen wären:
   
Frances nannte gegenüber W.S. folgende vorrangige Ziele, wie sie in den Beiträgen auf der WebSite von AXINO von TIGER  bzw. wie sie mir zuletzt von W.S. in seinen Rück-Emails auch schon genannt wurden :

1) Entschuldung
Die Schulden von TIGER sollen ? als Teil der Sanierungsmaßnahmen - auf ein Niveau von 100 Millionen USD zurückgeführt werden. Die Entschuldung soll aber nicht durch Tilgung erfolgen, was sich auf Grund der Ertragslage ja auch nicht in kurzer Zeit realisieren ließe ? sondern durch eine Kapitalisierung der Schulden, sprich Umwandlung in Eigenkapital (Dept-Equity-Swap). Praktisch geschieht das durch Umwandlung eines Großteils der Verbindlichkeiten in Aktien.
Frances sei dazu in intensiven Verhandlungen mit den Gläubigern.

Im übrigen sei es lt. W.S. so, dass die Tilgung der Schulden generell gestundet sei, Zinszahlungen ebenfalls nicht erfolgen würden und die Zinsen stattdessen kapitalisiert (in Aktien umgewandelt) werden. Anmerkung von mir: Letzteres war mir bisher nur als Option bekannt. Jetzt scheint das Realität zu sein.

2) Kobaltproduktionsanlage
Diese soll auf dem  Kipoi-Projekt so schnell als möglich gebaut werden. Die Anlage werde sich ? trotz des derzeitig niedrigen Kobaltpreises ? als sehr lukratives Projekt erweisen. Anmerkung von mir: Zumal dann, wenn sich der Kobaltpreis erholen sollte.

W.S. wiederholte die Aussage von Frances,  dass die in den Laugenbecken befindlichen und nur noch auszuwaschenden Kobaltresourcen auf einen Wert von 100 Millionen USD geschätzt werden ? bei  Kosten  für die  Kobaltproduktionsanlage von voraussichtlich  34 Millionen USD .
Auf meine Nachfrage nach dem Zeitpunkt der Schätzung ? Antwort: nach aktueller Schätzung, also nach einem Marktpreis des Kobalts vor etwa 1 ? 2 Wochen.
W.S. ist sich sicher, dass die Beschaffung des für den Kauf benötigte Investitionskapital angesichts der Gewinnaussichten kein großes Problem sein wird.
Es komme ein nicht zu unterschätzender positiver Faktor hinzu: Die Weltbank sei einer der Kreditgeber und Aktionäre von TIGER. Wodurch TIGER den Vorteil habe, im gesamten Kongo als einziges Unternehmen eine ethisch saubere Kobaltproduktion zu gewährleisten. Dieses Zertifikat könne TIGER absatzmäßig noch viel Gutes einbringen.
Anmerkung von mir: Was ethisch  sauber in der Praxis bedeutet, erschließt sich mir momentan nicht, kann aber dahingestellt bleiben.

3) Delistung / Relisting / IPO
Eine endgültige Entscheidung zum Delisting stehe noch aus. Frances befürchtet nach wie vor ? und diese Befürchtung teilt anscheinend auch W.S. - , dass der Aktienkurs von TIGER nach einer jetzigen Wiederaufnahme des Aktienhandels auf ein Sell-off-Niveau fallen wird, weil die Shareholder ihre Aktien so schnell als möglich los werden wollen ? egal wie gut die Aussichten für TIGER in 1, 2 Jahren  seien.

Frances favorisiert deshalb ein Delisting  von TIGER,  verbunden mit einem IPO  bzw. Relisting in etwa 2 Jahren, wenn TIGER wieder auf der Erfolgsspur sei.

Beachte: Das Delisting sei   n i c h t  gleichbedeutend mit einer ? nicht nur von mir befürchteten ? Enteignung der Altaktionäre. W.S. wiederholte erneut die Möglichkeit, dass die Altaktien bis zum Relisting in einem Sammeldepot verbleiben (Lagerstellen Clearstream, J.P. Morgan Nominees ) ? also nicht wertlos verfallen, auch wenn sie evtl. von der einen oder anderen Depotbank ausgebucht würden - und dann nach einem Re-Split bzw. mit einem Wandlungskurs in neue Aktien umgewandelt werden.
Die Details zu einem  Relisting würden bei TIGER derzeit überdacht und ausgearbeitet.
Zur Erinnerung: W.S. hatte in seiner Email vom 18.1.2019 am mich die Problematik angesprochen, wie die Lagerstellen den Alt-Aktienbestand bei einer Notizaufnahme wieder auf die einzelnen Banken verteilen, und wer den Prozess anstößt bzw. auch bestätigt, wenn die deutschen Banken diese bereits ausgebucht haben. Für diese Problematik hatte Frances bei seiner Roadshow noch keine Lösung.

Interessanter Aspekt: Sollte W.S. möglicherweise tatsächlich selbst auch Aktien von TIGER halten, wäre das für die Position und Interessen der deutschen Shareholder insgesamt ja nicht das Schlechteste. Denn W.S. hat ja ?einen guten Draht? zu Chairman Frances, was sich als vorteilhaft erweisen könnte.

4) LOMP-Studie
Die LOMP-Studie wird lt. W.S.  publiziert, sobald Frances sich mit den Geldgebern über die Entschuldung  geeinigt hat bzw. wenn er das Kapital für die Kobaltproduktionsanlage zusammen hat.  Vorher mache eine Veröffentlichung keinen Sinn.

Auf meine Frage nach der ?Gefahr? einer  erneuten Änderung der Lizenzgebühren im Kongo wegen des Regierungswechsels antwortete W.S., dass sich am Niveau der zuletzt erhöhten Lizenzen nichts ändern werde.
W.S. Ist im übrigen davon überzeugt, dass TIGER durchaus in der Lage sei, durch Zukauf von Kupfer- bzw. Kobaltresourcen auch die nächsten 20 Jahre zu überleben bzw. wirtschaftlich gut zu überstehen.

5) Rationalisierung
Als  vordringliche Aufgabe von Frances im Kipoi-Projekt werde auch gesehen, das dortige Personal zu reduzieren. Zur Erinnerung: 1/3 von ca. 1.000 Bediensteten soll abgebaut werden.
Der Anteil der einheimischen Belegschaft an der Gesamtbelegschaft sie naturgemäß hoch (90 %) und es bestünde die Schwierigkeit, mit diesen einheimischen Arbeitern klarzukommen, weil sie oft in Stämmen und Sippen organisiert sind und die ?Clanchefs? schwer zu führen seien. Wenn sich gewisse Besitzstände und ?Gewohnheitsrecht? verfestigt hätten, sei es um so schwerer, diese aufzubrechen und zum wirtschaftlichen Vorteil von TIGER zu ändern. Es bleibt also abzuwarten, wie die Kongolesen nach einem Personalabbau reagieren und wie motiviert oder demontiviert sie dann zu Werke gehen.

Schlussbemerkungen:
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass W.S. die Zukunft von TIGER (wieder) positiv sieht, so dass berechtigte Hoffnung besteht, dass die Shareholder in absehbarer Zeit doch noch was von ihrem investierten Geld sehen. Leider sind 2 Jahre Wartezeit sehr lang.
W.S. schloss allerdings nicht aus, dass ein IPO respektive Relisting auch früher erfolgen könnte, wenn sich z.B. die Kobaltproduktion besser als jetzt erwartet entwickelt.

Letzte Anmerkung meinerseits: David Frances als Chairman von TIGER ist zweifellos sehr bemüht, seinem Namen als Sanierer keine Schande - besser: alle Ehre ? zu machen. Fraglich ist und bleibt, ob er das, was er planungsmäßig kundtut, tatsächlich auch umsetzen kann. Dass er es will, steht für mich inzwischen außer Frage.
Wir sollten ihm ? auch in unserem eigenen Interesse ? Glück und das nötige Geschick wünschen, (Achtung  Wortspiel) den schon tot geglaubten TIGER wieder zu neuem Leben zu erwecken. Was anderes bleibt uns auch nicht übrig, wenn wir jemals noch mal was von unserem Geld sehen wollen.
 

14.02.19 22:52

203 Postings, 2571 Tage alterKnochendein letzter satz

drückt die ganze misere an sich aus.
man wird sehen, was da so alles kommt. ich hatte zwar noch nie wirklich alle hoffnung aufgegeben, aber positiv zu denken, war angesichts der bisherigen protagonisten bei tiger geradezu verboten.  

15.02.19 06:29

48 Postings, 1938 Tage Buwemannes bleibt dabei

Vielen Dank JuPePo für Deine Bemühungen. Es bleibt beim winzigen Hoffnungsschimmer.  

15.02.19 12:10

416 Postings, 373 Tage JuPePoGut - ok - belassen wir es...

beim winzigen Hoffnungsschimmer. Ich stimme dem zu.  Zu viel Optimismus in Sachen TIGER wäre sicher völlig unangebracht - nach allem, was vor Beginn der Sanierung durch Frances geschehen ist. Es gibt ja keine Garantie dafür, dass sich das Fiasko nicht wiederholt bzw. dass der Plan von Frances tatsächlich aufgeht.
Es ist also nur realistisch, wenn die Erwartungen auf niedrigstem Niveau sind und bleiben.

Zur Personalie David Frances werde ich weiter nachhaken. Bis demnächst.

 

15.02.19 12:56

16 Postings, 388 Tage rudolfwuBericht von JuPePo

Hallo User,
JuPePo für seine Bemühungen besten Dank.
Ich habe keine Zweifel an deinen Darlegungen. Mir ist aber in einer Art und Weise klar geworden, warum W.S. diese Daten nicht schriftlich fixieren möchte . Da fallen mir die Worte eines anderen Users ein, der bekundete, dass TR nur deutsches Money haben möchte und (meine Worte) dies bei klaren nachvollziehbaren Fakten nicht machbar wäre.
Im Detail:
ad 1.
Frances habe einen Plan: Den habe ich auch und würde mir auch Gedanken machen, wie ich an das Geld der anderen kommen würde.
Das Anliegen, die Schuldenlast auf 100 Mio zu senken, halte ich für lächerlich. Wie soll das gehen? TR hat momentan ca. 2 Mrd Aktien ausgegeben. Geben wir fiktiv einen Wert von 0,03 Euro an, entspräche das einem Wert von rund 60 Mio. Das bedeutet, das bei aktuellem Schuldenstand von ca. 220 Mio (31.12.2018) eine totale Überschuldung vorliegt. Durch Stundung der Zinsen und der Rückzahlungen sowie auch der möglichen Aufnahme von 34 Mio für eine Kobaldgewinnungsanlage steigen die Schulden weiterhin ins unermeßliche.
Wer soll denn hier noch Geld geben? Und zwar Geld, das in keinerlei Form gesichert wäre.
Fiktiv: um 150 Mio Kapital zu realisieren müssten bei aktuellem Kurs nochmal 5 Mrd Aktien auf den Markt geworfen und vor allen Dingen auch von Shareholders gekauft werden. Wie blöd muss dann einer sein!
Der kleine Hinweis, dass auch alles von den Produktionskosten und dem zu erzielenden Kupferpreis abhänge, sagt ja vieles aus. Man muss sich nur die (dilettantische) Bilanz von 2018 ansehen.
Quartalsgewinne pro Pfund Kupferkathode sind dort ausgewiesen: 1. Q  - 0,90 USD, 2. Q - 0,79 USD, 3. Q - 0,36 USD, 4. Q - 0,47 USD
Hier kann man ganz deutlich erkennen, dass es kontinuierlich - nach einem Tiefstand im 3. Q marginaler Anstieg im 4. Q - bergab ging.

ad 2:
Entschuldung
Ich habe mal gelernt, dass man das so macht, dass man einen erzielten Mehrbetrag auf die Schulden abzahlt. Wenn aber kein Mehrbetrag vorhanden ist, kann auch nichts abgezahlt werden. Eine Verlagerung der Schulden in Aktienausgabe ist m. M. nach eine Verfahrensweise, die unter dem Gesichtspunkt eines programmierten Betruges zu betrachten wäre. Es wäre hier nichts anderes als eine Geldbeschaffung, ohne das ein Gegenwert vorhanden wäre.
Daher sehe ich diese Darstellung von Herrn Frances als lächerlich an. Der Wert einer AG ergibt sich einerseits aus den Aktiva - zu erzielender Wert für die Gesamtimmobilie- sowie der immaginären ( prognostizierten) Wirtschaftskraft  (gem. Verkaufsverhandlungen mit den Chinesen 2018 zusammen  auf 200 Mio gesetzt) . Bei TR liegt eine totale Überschuldung vor. Die Wirtschaftskraft ist seit Jahren im Minus angesiedelt und somit ist die Aussage, TR in 1 - 2 Jahren auf einen Wert von ca. 400 Mio anzusiedeln illosorisch. Fakt ist doch, dass im 1. Jahr (2019) zunächst die bestehenden Schulden gewaltig steigen werden.
ad 3:
Wäre ich Wirtschaftprüfer, dann würde ich für 2018 zunächst mal den erzielten Überschuss suchen. Wo ist der hin?
Gem. der Jahresbilanz hat man bei gut 19.000 t Kupferkathoden einen Überschuss von 0,66 USD/Pfund erzielt. Rechnerisch ergibt das einen Betrag von ca. 25 Mio Überschuss. Die Bilanz weist mit Stand von 31.12.2018 jedoch nur ca. 5 Mio aus. Wo sind sie geblieben die lockeren 20 Mio - pro Aktie eine Dividende von 0,01 USD?

Mein Resümee ist eigentlich nach Analyse aller mir zugänglichen Daten und Fakten, natürlich einschließlich der fundierten Darstellungen der User, niederschmetternd. Ich glaube, dass in Deutschland schon lange ein Verfahren wegen Verdachts der Insolvenzverschleppung eingeleitet worden wäre und man bei aktueller Sachlage auch wegen Verdachts eines betrügerischen Bankrottes ermitteln könnte.
Meinen Hoffungsschimmer habe ich nun vollends begraben und schreibe meine 170.000 Shares ab, ein schmerzlicher Verlust, da ich leider zu Hochzeiten gekauft habe.  

15.02.19 14:06

416 Postings, 373 Tage JuPePoTut mir echt leid, User rudolfwu...

wenn mein (unmaßgeblicher) Beitrag dazu beigetragen haben sollte, dass Du Deinen Hoffnungsschimmer vollends  begraben hast. Sei versichert, dass das nicht meine Absicht war.

Fakt ist und bleibt: Abgeschrieben ist das Ding erst, wenn die letzten Würfel gefallen sind. Noch ist es - trotz aller Düsternis - nicht so weit.

 

15.02.19 19:35

16 Postings, 388 Tage rudolfwuHallo JuPePo,

nein,nein,nein. Du hast verständlich und korrekt nachvollziehbar berichtet. Ich zweifle ausschließlich die an dich erfolgten Mitteilungen an. Sie sind bei analytischer Betrachtung richtweg  falsch. M. E. wird ein Ziel z.N. der bestehenden und neu zu gewinnenden Shareholders verfolgt.  

16.02.19 21:45
2

123 Postings, 2107 Tage ebisTiger mit oder ohne Zukunft?

Ohne auf die ruhmlose Vergangenheit eingehen zu wollen, verfolge ich gelegentlich die zwischen Hoffnung und Resignation schwankende Diskussion. Wie könnte man sich hoffnungsstiftendes Verhalten vorstellen?
Die Senior-Lenders, die sowohl Hauptgläubiger als auch Aktionäre sind, erklären sich bereit, ihre mit über 9 % verzinslichen Darlehen (fast 200 Mio$) tlw. oder ganz in Eigenkapital umzuwandeln. Dies würde die Bilanz und die GuV verbessern. Die Bilanz hätte weniger Schulden und mehr Eigenkapital, die GuV weniger Zinsen, im Ergebnis einen höheren Gewinn oder geringeren Fehlbetrag. Der Unternehmenswert würde steigen. Natürlich auch die ausgegebenen Anteile.
Wann würden die Lenders zustimmen? Wenn Sie darin eine dauerhafte Lösung sehen, ihre Investitionen zu retten und eine ähnliche Wertsteigerung Ihrer zusätzlichen Anteile auf Dauer zu erreichen wie es den wegfallenden Zinsen entspräche. Voraussetzung ist also eine glaubhaft unternehmerische Perspektive. Natürlich steigt mit der Umwandlung der Anleihen der Lenders die Anzahl der Shares. (die Anzahl müsste durch eine neutrales Bewertungsgutachten festgestellt werden). Natürlich müsste im Anschluss eine Aktienzusammenlegung erfolgen. das wird die Anzahl der Shares (1:10etc.) vermindern, der Beteiligungswert bliebe aber unverändert d.h. der Wert je Aktie würde sich im Zusammenlegungsverhältnis verteuern, ohne dass sich das Eigenkapital verändert. Dies würde auch neue Finanzierungen (für Kobalt) eröffnen. Hierzu wäre m.E. kein De-und Relisting erforderlich.
Ohne Umwandlung von Darlehen in Eigenkapital wird es schwierig werden.  

19.02.19 13:29

416 Postings, 373 Tage JuPePoUser ebis bringt es auf den Punkt...

Voraussetzung für eine Zustimmung der Senior-Lenders ist eine glaubhaft unternehmerische Perspektive.
Hat TIGER eine solche Perspektive ?  Nach Stand der Dinge bin ich davon überzeugt.
Chairman Frances hat die wichtigen  Stellschrauben erkannt und ist kräftig am Schrauben.

Der Kupferpreis stabilisiert sich auf wirtschaftlichem Niveau.

Der Kobaltpreis könnte in Kürze den Boden erreicht haben (siehe 10-Jahreschart im beigefügten Link).  Rätselhaft dabei ist, wie es zu diesem Preisverfall kommen konnte. Wer oder was sind die Basher ?  Sind hier nur die Spekulanten am Werk ? Muss wohl so sein, denn fundamental kann das nicht begründet sein.
DIe zukünftig  zu erwartetende Nachfrage der Auto- bzw. Batteriekonzerne nach diesem Metall  kann/wird  diesen Tiefstand nicht mehr lange rechtfertigen.  

Wenn die Schätzung der Resourcen von TIGER  auf dem Kipoi-Projekt derzeit bei zur Zeit etwa 100 Millionen $ liegt, ist klar, wie schnell sich dieser Wert bei steigendem Kobaltpreis vermehrfachen kann.  

https://www.kobaltpreis.eu/  

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