1,75 % jährliche Betriebskosten + einmalig 200 Euro für Wechselrichter sind bei den o.g. Zahlen drin. Siehe Zeile "Jährliche Kosten auf 20 Jahre".
Kommst Du mit einer 7 kWp-Anlage auf 25 % Eigenverbrauch, dann kämst Du mit einer halb so großen Anlage auf 50 % Eigenverbrauch. Oder? -
Die Anlage muss eben klein in Relation zum Stromverbrauch sein. Bisher war es üblich, das man auf das Dach gepackt hat was geht, um möglichst viel Einspeisevergütung bekommen zu können. Das ist aber im Zeitalter des Eigenverbrauchs anders. Und deshalb ist m.E. eine C3O mit 72 % Orderanteil unterhalb von 10 kWp im Jahr 2011 auf Sicht so eine interessante Aktienstory.
Hier ein außergewöhnlich schöner Link:
http://tengrilethos.dyndns.org/Die Anlage ist ungefähr 3 x so gross wie der Stromverbrauch und kommt damit auf ca. 12 % Eigenverbrauch.
Sinnvollerweise dürfte die Anlagenleistung maximal im Bereich des jährlichen Stromverbrauchs liegen.Ich gehe davon aus, das es die Einspeisevergütung im EEG weiter gibt. Die beträgt derzeit 19,5 Cent/kWh bei Kleinanlagen und liegt Ende 2012 bei 18 Cent nochwas. Die Rechnung mit 0,06 Cent/kWh
mit heutigen Anlagen- und Netzstrompreisen sollte verdeutlichen, das es im Segment der Kleinanlagen jetzt wirklich fast egal ist, was von der Politik noch an den Vergütungen nach unten gedreht wird.
Gehe mal von weiter fallenden Anlagenpreisen und vor allem weiter steigenden Strompreisen aus. Nehme bei der 3,4-kWp-Kleinanlagenrechnung nicht 24 Cent, sondern bald 26 oder 28 Cent. Da wird die Wirtschaftlichkeit immer besser.
Der Marktdurchbruch bzw. die Auswirkungen auf die Energiewende kann m.E. nur noch gestoppt werden, wenn die Selbstproduktion von Strom zum Eigenverbrauch unter Strafe gestellt wird.
Das mit dem Peakstrom ist vollkommen richtig. Deshalb würde man wie Du schon geschrieben hast, bei den vielen schon installierten und über das EEG laufenden Anlagen für neue Anlagen ohne EEG-Vergütung wohl in den Mittagsstunden im Sommer gar keine Vergütung vom Netzbetreiber bekommen. Die Atomnachbarländer wollen ja auch keinen Ökostrom von uns, weil es ihre Jahreslaufzeitstunden durcheinander bringt. Die Speicherfrage wird immer drängender.