NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

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neuester Beitrag: 28.11.20 11:30
eröffnet am: 01.05.19 10:58 von: na_sowas Anzahl Beiträge: 26284
neuester Beitrag: 28.11.20 11:30 von: Green_Deal Leser gesamt: 5524754
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01.05.19 10:58
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6032 Postings, 1012 Tage na_sowasNEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

Die Vision:
Generationen mit sauberer Energie für immer zu stärken, ist die Vision von Nel. Unsere Technologie ermöglicht Menschen und Unternehmen die tägliche Nutzung von Wasserstoff, dem am häufigsten vorkommenden Element des Universums.

Das Geschäft:
Nel ist ein globales, engagiertes Wasserstoffunternehmen, das optimale Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien liefert. Wir bedienen Industrie-, Energie- und Gasunternehmen mit führender Wasserstofftechnologie. Seit der Gründung im Jahr 1927 hat Nel eine stolze Geschichte in der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung von Wasserstoffanlagen. Unsere Wasserstofflösungen decken die gesamte Wertschöpfungskette von der Wasserstofferzeugungstechnologie bis zur Herstellung von Wasserstofftankstellen ab und bieten allen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen die gleiche schnelle Kraftstoffversorgung und Reichweite wie herkömmliche Fahrzeuge.

Warum wir glauben, dass erneuerbarer Wasserstoff in Zukunft die Nummer 1 sein wird:

- Die Welt braucht einen neuen Energieträger, um Öl und Gas zu ersetzen
- Wasserstoff ist das Element mit der höchsten Energiedichte
- Durch Elektrolyse kann Wasserstoff aus Wasser und erneuerbarer Energie erzeugt werden
- Der Zugang zu erneuerbaren Energien ist praktisch unbegrenzt
- Die Stromnetze sind nicht in der Lage, den gesamten zukünftigen Energiebedarf alleine zu decken
- Die Nachfrage nach stabiler Energieversorgung weicht generell von der schwankenden Erzeugung erneuerbarer Energien ab
- Die Einführung erneuerbarer Energien in großem Maßstab ist von Energiespeicherlösungen abhängig.


Auf eine sachliche Diskussion rund um NEL,  Nikola und Wasserstoff, gepaart mit reichlich wertvollen Infos.  
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26258 Postings ausgeblendet.

27.11.20 14:14

4 Postings, 38 Tage HesseyBlnFranzel

.. und was sagt er da? #sprachbarriere  

27.11.20 14:19
1

2515 Postings, 1268 Tage franzelsep@Hessey

"... Wichtige Pressekonferenz am Mittwoch, den 2. Dezember um 13:00 Uhr. Erfahren Sie, wie Norwegen die Wasserstoffinfrastruktur aufbauen und finanzieren soll. Entspricht der Wasserstoff-Roadmap zu @erna_solberg & @HoyreTina ..."
 

27.11.20 14:26

4 Postings, 38 Tage HesseyBlnDanke

27.11.20 14:40

46707 Postings, 2378 Tage Lucky79Meint Ihr, die Everfuelpanik überträgt sich auf

NEL...?

Was ist da im Busch..?

Kurz gefragt, weiß einer was..?

Kommt nun der große Ausbruch nach oben...? :-)

 

27.11.20 15:10
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1036 Postings, 4295 Tage buddikatzeMan diese Fragen

Meinst Du uns kleinen Hansels erzählt irgendjemad etwas. Wir sind ganz kleine ichter. Das große Geld versuchen ganz andere zu machen. Wir sind nur Spielbälle ,die auf jegliche Art reagieren , wo andere wieder von profitieren. Quer lesen und alles hinterfragen . Wenn gesagt wird:  verkaufen ,dann soltetst Du kaufen. Ich bin für meinen Teil langzeit investiert und das richtig fett. Bei 0,50 rein . Es gibt immer ein hoch und runter ,damit muss man aber leben, das Endergebnis zählt .    

27.11.20 15:41

17 Postings, 1090 Tage NeokoBitte sachlich bleiben...

Es gibt sehr viele Variablen und jeder versucht (für sich) ein paar Konstante zu definieren und eines ist für mich  die Chart-Analyse.
Wenn ein Ausbruch noch oben ohne weiteren Widerstand da ist + ein positiver Trend... Klingt es für mich positiv.
Es gibt natürlich die andere Fraktion die sagen "Am höchstens Punkt einsteigen, verrückt".

Momentan läuft doch alles super, mit dem Stand dürfen wir gerne ins Wochenende gehen - schönes Wochenende euch allen
 

27.11.20 16:06

6032 Postings, 1012 Tage na_sowasKaufpanik bei Nel-Beteiligung Everfuel

27.11.20 16:16
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6032 Postings, 1012 Tage na_sowasNEL Beteiligung an Everfuel und Nikola

NEL hat rund 12.300.000 Aktien an Everfuel und 1.100.000 Aktien an Nikola

Ergibt zur Zeit einen Wert der Beteiligungen von ca. 65.000.000 ? an Everfuel und dazu noch 28.000.000 ? an Nikola

Das ist Fett!  

27.11.20 16:25
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244 Postings, 571 Tage _easynicht super genug ;-)

27.11.20 17:50

6032 Postings, 1012 Tage na_sowasNochmal zur wichtigen PK von NEL und Everfuel

Einladung zu einem offenen Online-Meeting über die zukünftige Wasserstoffinfrastruktur in Norwegen am Mittwoch, den 2. Dezember um 13:00 Uhr!

Premierministerin Erna Solberg und Ministerin für Erdöl und Energie Tina Bru haben kürzlich ihr Gipfeltreffen abgehalten für Wasserstoff, auf dem die Geschäftswelt eingeladen wurde, Beiträge zur Zukunft zu leisten, die Roadmap für Wasserstoff in Norwegen.

Nel, Norwegian Hydrogen, Hexagon und Statkraft laden Sie daher zu einem offenen Online-Meeting ein
wo DNV GL seinen Bericht vorstellt:

"Produktionskapazität und Investitionen für
Wasserstoffinfrastruktur in Norwegen ".

Gleichzeitig werden die Unternehmen ihre Beiträge dazu präsentieren, wie Norwegen diese aufbauen kann.
Finanzierung der Wasserstoffinfrastruktur, basierend auf dem Bericht und warum die Arbei jetzt anfangen muss.

Zeit: Mittwoch, 2. Dezember 2020, 13:00 bis 13:40 Uhr

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen wird die Veranstaltung gestreamt über https://channel.royalcast.com/landingpage/hegnarmedia/20201202_3/

Moderator:
? Christine Holtan Bøgh in NULL
Hauptpräsentation:
? Magnus Killingland im DNV GL
Vertreter der Wasserstoffindustrie:
? Knut Flakk, Vorstandsvorsitzender von Norwegian Hydrogen and Hexagon
? Jon André Løkke, CEO von Nel
? Ulf Eriksen, Leiter Wasserstoff bei Statkraft

Es besteht die Möglichkeit, den Teilnehmern Fragen zu stellen.

https://nelhydrogen.com/investor-relations/  

27.11.20 19:07
1

1 Posting, 1 Tag DeeperDer Chart

Sieht doch echt mega nice aus. Also langfristig kann nel kann schön rasieren. Da sind die 3€ ja noch gar nichts. Über die Jahre kann nel sicher auch auf 20€ landen.  

27.11.20 20:35

1339 Postings, 3717 Tage sonnenschein2010träum weiter

sollte der Deal  Nikola-GM scheitern,
dürfte das hier nicht ganz unbemerkt vonstatten gehen...

... aktuell aber sehr stark NEL.
Schönes Wochenende!  

27.11.20 20:56

202 Postings, 174 Tage Zerospiel 1Wat für`n Sonnenschein :-)

27.11.20 21:10

2515 Postings, 1268 Tage franzelsep2. Dezember

Pressekonferenz und am 3. Dezember ... hmm big question ... sind sie wirklich so dreist und lassen ihre Aktionäre ins offene Messer laufen ... OMG!  

27.11.20 22:40
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6032 Postings, 1012 Tage na_sowasDer 2. und 3. sind zwei unterschiedliche Dinge

Bei der PK geht es nur um NEL, Everfuel und Norge und der Termin war sicher auf den Terminplan von Erna und Tina abgestimmt und dürfte somit rein zufällig sein.

Da wird es auch nichts über Nikola zu hören geben.

Und die Deadline 3.12. wird vielleicht verlängert auf einen Tag wo die SEC Ergebnisse liefert.
Und die Hängepartie geht weiter..... wäre sch...!

Wenn alles glatt läuft im Dezember, sehen wir vielleicht schneller die 30 NOK als wir glauben.
Aber genauso können wir die 20 NOK wieder sehen wenn es nicht so läuft. Ja ich weiß, Floskeln ;-) aber wir hängen noch ziemlich an Nikola als uns im Moment vielleicht lieb ist.
Nur NEL alleine würde uns derzeit weitaus mehr Freude bereiten als mit dem leidigen "Anhängsel" Nikola.

Ich bin eigentlich ein notorischer Optimist und wünsche mir hiermit für den 1.12. den GM Deal und für den 3.12. einen umfassenden Plan für die Infrastruktur in Norwegen und am 7.12. eine Vereinbarung im 100 MW Bereich von Yara mit NEL.
Wenn das eintrifft, braucht Borntofly auch nicht mehr über eine Umschichtung seiner Aktien in einen Bausparvertrag Nachdenken.

Habe fertig, ein schönes Wochenende die Herren und Damen!  

27.11.20 23:32
1

88 Postings, 39 Tage NutriaNikola

Nel reagiert schon nicht mehr wirklich auf GM. Gut so.
Nikola selbst: GM ist völlig überbewertet. Interessant fuer Day- und Newstrader.
Einfach von den Profi Bashern nicht verunsichern lassen. Die wissen nicht mehr als die ehrlich investierten und wollen nur manipulativ Sentiment erzeugen. Wer nicht Aufzug fahren will, soll Treppen steigen.  

27.11.20 23:52

2515 Postings, 1268 Tage franzelsepNicht wirklich

Hier gab es immer so nette NKLA Rechnungen. Wieviele Milliarden MK sind wohl noch in Nel eingepreist ... nächste Big Question! Warum tauchte NKLA nicht mehr in der SpareBank Präsi auf ... ein klares Statement vom CEO zu NKLA fehlt bisher

https://de.wiktionary.org/wiki/...hrecken_als_ein_Schrecken_ohne_Ende  

28.11.20 09:34
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2515 Postings, 1268 Tage franzelsep@green

sehr informativ und da komme ich doch glatt nochmals zu meiner gestellten Frage von dieser Woche ... gibt es schon interessante und innovative Unternehmen (Startups) bzgl. Speicherung und Handhabung von H2 | Ammoniak??

https://www.bayern-innovativ.de/seite/ammoniak-wasserstoffspeicher  

28.11.20 10:30

235 Postings, 361 Tage Green_Deal@franzel Riesenmarkt?

Grüner Ammoniak. Was ein Potential.
Dafür benötigte Zutaten:
Erneuerbare Energien, grüner Wasserstoff und Stickstoff.
Grüner Ammoniak ist dann zwar giftig aber kann CO2 frei genutzt werden. Vorteil er stinkt beim Austritt.

Profiteure? Ich würde sagen: Nel (u.a), Düngemittelproduzenten (z.B. Yara), unternehmen die Speicher und Transportlösungen für Ammoniak anbieten und...  

28.11.20 10:59

6032 Postings, 1012 Tage na_sowas@franzel

Bei der Q3 Präsentation hat Lokke noch über Nikola gesprochen.....auch das schon Zahlungen eingegangen sind von der Bestellung im Sommer.

Warten wir ab.....das Christkind kommt ja bald ;-)  

28.11.20 11:03

6032 Postings, 1012 Tage na_sowasSehr interessant!

Was sind die tatsächlichen Kosten für grünen Wasserstoff?


Was sind die tatsächlichen Kosten für grünen Wasserstoff? Gibt es einen zuverlässigen und einfachen Weg, um diese Kosten zu erhalten? Welche Informationen werden benötigt? Ist es gültig, die Preise für grünen Wasserstoff mit den Preisen für grauen oder blauen Wasserstoff zu vergleichen? Mike Parr und Simon Minett versuchen, diese Fragen zu beantworten.

Mike Parr ist Direktor von  PWR , einem in Großbritannien ansässigen Unternehmen, das Marktforschung und technische Unterstützung im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz bietet. Simon Minett ist Gründer von  Challoch-Energy , einem Beratungsunternehmen.

Grüner Wasserstoff ist viel in den Nachrichten. Im Oktober veröffentlichte Cap Gemini einen Bericht mit dem Titel ?Net Zero 2020?. Seite 36 hatte einen Abschnitt über grünen Wasserstoff mit der Erklärung ? Mit rund 6 EUR pro kg ist grüner Wasserstoff heute nicht wettbewerbsfähig mit fossilen Energien (Parität mit 1 EUR / kg entspricht 25 EUR / MWh) ?.

Letzte Woche kündigte sich eine andere Wasserstofforganisation als ?Renewable Hydrogen Coalition? an, begleitet von einem (weiteren) Bericht über grünen Wasserstoff, der (einen weiteren) Preisvoranschlag für grünen Wasserstoff enthielt - 6 ? / kg.

In den obigen Ausführungen fehlt eine Erklärung, wie diese Preise abgeleitet wurden, ein gemeinsames Merkmal von Berichten und Blogs zu diesem Thema.

Die EU und grüner Wasserstoff

Angesichts der jüngsten Veröffentlichungen der Europäischen Kommission (z. B. Wasserstoffstrategie) und Erklärungen verschiedener EU-Mitgliedstaaten wie Deutschland hat grüner Wasserstoff jetzt eine herausragende Stellung, die im Gegensatz zu seiner Position zu Jahresbeginn steht.

Der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Politik für grünen Wasserstoff in der EU und den Mitgliedstaaten muss jedoch ein gutes Verständnis dafür sein, wie die aktuellen Preise für grünen Wasserstoff gebildet werden, wo sie derzeit stehen und wie sie voraussichtlich in Zukunft verlaufen werden. Das Folgende bietet einen zutreffenden und klaren Überblick über die Preisbildung für grünen Wasserstoff mit aktuellen und zukünftigen Preisentwicklungen.

Preisbildung für grünen Wasserstoff

Grüner Wasserstoff wird von Elektrolyseuren erzeugt, die erneuerbaren Strom und Wasser zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff verwenden. Es gibt zwei Hauptkostenelemente: Kapitalkosten (Capex) für die Installation des Elektrolyseurs sowie Betriebs- (und Wartungs-) Kosten (Opex).

Die mit Abstand größten Betriebskosten (ca. 95%) sind die Stromkosten. Die Hersteller von Elektrolyseuren schätzen die Aufteilung der Investitionen auf etwa 20/80 (bei einer Auslastung von 40% der Volllast über ein Jahr). Dies bedeutet, dass 80% der Kosten auf Opex und damit auf Strom und 20% auf Capex entfallen.

Die andere wichtige Metrik zur Bestimmung der Preisbildung für grünen Wasserstoff ist die Menge an Strom, die zur Umwandlung von Wasser in Wasserstoff benötigt wird. Die am häufigsten verwendete Zahl liegt zwischen 55 kWh und 60 kWh Strom pro kg Wasserstoffproduktion. Die Industrie geht davon aus, dass dieser Wert aufgrund technologischer Verbesserungen bis 2025/2030 auf rund 50 kWh sinken wird.

Öffentliche Präsentationen von Unternehmen wie Hydrogenics und Gespräche mit anderen Elektrolyseurherstellern bestätigen, dass die Annahmen und Ansätze in den beiden vorhergehenden Absätzen realistisch und gültig sind.

Produktion von grünem Wasserstoff unter Verwendung industrieller Strompreise

Die Tabelle zeigt Preisschätzungen für grünen Wasserstoff von drei verschiedenen Organisationen. Mithilfe von Informationen zur Preisbildung für grünen Wasserstoff kann der Strompreis, auf dem der Preis für grünen Wasserstoff basiert, rekonstruiert werden. Die erhaltenen Zahlen deuten darauf hin, dass die Preise für Industriestrom (siehe Eurostat) als Grundlage für den Preis für grünen Wasserstoff herangezogen wurden.

Grüner, grauer und blauer Wasserstoff: Vergleich von Äpfeln und Zebras

Grauer und blauer Wasserstoff werden mit Erdgas erzeugt, für das fast keine Steuern und Abgaben anfallen.

Im Gegensatz dazu werden auf die Rohstoffpreise für Rohstoffe Steuern und Abgaben auf das Ausgangsmaterial (Strom) erhoben, die doppelt / vierfach so hoch sind wie der ursprüngliche Preis des Ausgangsmaterials (erneuerbarer Strom). Es ist weder rational noch sinnvoll, einen solchen Vergleich zwischen einem stark besteuerten Produkt (grüner Wasserstoff) und einem Produkt ohne Steuern (grauer oder blauer Wasserstoff) vorzunehmen.

Dennoch halten fast alle Kommentatoren zu diesem Thema dies für einen gültigen Vergleich

Grüner Wasserstoff: Preisgestaltung in der Praxis

Iberdrola kündigte kürzlich ein Projekt an (das im Jahr 2021 abgeschlossen sein soll), um 100 MW PV zu bauen und dieses mit 20 MW Elektrolyseuren zu koppeln, um grünen Wasserstoff zu erzeugen, der für die Verwendung in einer Industrieanlage zur Herstellung von Düngemitteln geleitet wird. Die Kosten für die Stromerzeugung aus PV in Spanien (oder Portugal) sind allgemein bekannt. Konservativ liegen die Kosten bei rund 25 ? / MWh. Die jüngsten Projekte in Portugal wurden im Bereich von 12 bis 20 EUR / MWh bewertet.

Unter Verwendung der zuvor beschriebenen Metriken zur Preisbildung für grünen Wasserstoff und 25 ? / MWh als Strompreis ergibt sich ein Preis für grünen Wasserstoff von 1,65 ? / kg. Dieser Preis basiert auf der Annahme, dass der PV-Betrieb direkt an die Elektrolyseure gekoppelt ist. Der Ansatz der direkten Kopplung zwischen einem erneuerbaren Kraftwerk und einer Elektrolyseuranlage wird immer häufiger.

Irreführende Aussagen

Die Aussage von Cap Gemini ? Grüner Wasserstoff ist heute nicht wettbewerbsfähig mit fossilen Energien (Parität bei 1 ? / kg entspricht 25 ? / MWh) ? ist daher sowohl falsch als auch wahr. Angesichts der spanischen (und portugiesischen) Strompreise aus PV ist grüner Wasserstoff, der mit diesem Strom erzeugt wird, jetzt sowohl mit blauem als auch mit grauem Wasserstoff kostengünstig.

Wenn jedoch das Stromsystem funktioniert und die Preise für Industriestrom verwendet werden, wird grüner Wasserstoff durch Steuern und Abgaben belastet.

In Anbetracht dessen sind die von Cap Gemini, BNEF, der Koalition für erneuerbare Wasserstoff / Durchbruchsenergie und anderen vorgeschlagenen Preise für grünen Wasserstoff und die von ihnen durchgeführten Preisvergleiche höchst irreführend.

Letzte Kommentare

Das ?Problem? mit grünem Wasserstoff ist nicht die Preisparität mit grauem (oder blauem Wasserstoff), diese Parität existiert bereits. Das Problem sind Steuern und Abgaben auf den Stromverbrauch von Elektrolyseuranlagen, die nicht direkt an erneuerbare Kraftwerke angeschlossen sind.

Anstatt Subventionen für die Entwicklung von grünem Wasserstoff zu verwenden, um die hohen Strompreise (im Vergleich zu den Kosten der erneuerbaren Energieerzeugung) auszugleichen, sollten sich die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten auf eine rasche Reform des Strommarkts konzentrieren, sodass Elektrolyseure in Stromnetzen stationiert werden und nur real bezahlen können Erzeugungskosten zuzüglich Netzgebühren für die Nutzung des Netzes zwischen der Elektrolyseuranlage und dem örtlichen Kraftwerk für erneuerbare Energien.

Wenn diese Reform stattfindet, wird die EU-Elektrolyseurindustrie den Rest erledigen.

Die Energiewende, Strompreise und Wasserstoff
Wasserstoff aus Elektrolyseuren ist ein 3-in-1-Energieträger, der drei Lösungen für drei wichtige Probleme bei der Energiewende im Notfall liefert, schreiben Mike Parr und Simon Minett.

https://www.euractiv.com/section/energy/opinion/...of-green-hydrogen/  

28.11.20 11:04

2515 Postings, 1268 Tage franzelsep@green

28.11.20 11:30

235 Postings, 361 Tage Green_Deal@franzel

Hier sieht wohl Hyundai Potential und ist eingestiegen. Noch nicht an der Börse aber kann noch kommen.
Ansonsten könnten meiner Meinung nach die großen Ammoniak Produzenten interessante Anlagefirmen sein. Was denkt ihr?

https://www.hydrogenious.net/index.php/de/2020/06/...hc-technologies/  

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