Deutsche Post

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neuester Beitrag: 27.09.21 12:36
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 27968
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14.07.21 14:37

5 Postings, 75 Tage Lazo syxt@Chartlord

Das wurde dir hier schon oft genug erklärt. Verbindlichkeiten und die Tilgung dieser, berühren nicht das Ergebnis der Post, sondern den Cash-Flow.  

14.07.21 15:58

269 Postings, 2526 Tage Lenovo...

Verstehe, danke für die Antworten.

1) Tilgung ist nicht Ergebniswirksam
2) Tilgung wirkt sich auf Cash Flow aus
3) Zinsen sind Ergebniswirksam
4) Zinsen der kurzfristigen Verbindlichkeiten konvergieren gegen 0

=> Interessant wäre es also wenn die Post noch Anleihen mit hohem Kupon ausstehen hätte die durch neue Anleihen mit niedrigeren Zinsen abgelöst werden könnten. Diese Situation haben wir bei der Telekom und EON zum Beispiel. Bei der Post finde ich keine hochverzinsten Anleihen...

=> Bei steigendem EBIT sinken die relativen Verbindlichkeiten von ganz allein, auch wenn die alten Schulden durch neue Schulden in gleicher Höhe abgelöst werden. Es besteht also eigentlich keine "Notwendigkeit" Schulden zu tilgen.
 

14.07.21 15:58

7522 Postings, 3812 Tage ChartlordBlödsinn

14.07.21 18:02
1

7522 Postings, 3812 Tage Chartlord11 Milliarden Euro Schulden

sind 11 Milliarden € Schulden. Nur in den Lügen der BWL-Jünger werden daraus andere Fakten. Oftmals reicht es ja schon aus dem Kind einen anderen Namen zugeben um es zu leugnen. Und bei den Schulden ist es so einfach, weil es ausreicht sie gar nicht zu berücksichtigen, wenn sie in früheren Zeitperioden aufgenommen worden sind. Und falls getilgt wird, so blos nicht erwähnen, womit und niemals zugeben, dass dieses Geld erwirtschaftet und versteuert werden musste, weil ansonsten alle anderen Lügen wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Und immer vorhalten, dass man free-cash-flow nicht erwirtschaften muss, sondern dass man den hat und bekommt, wenn man die Bücher richtig frisiert.
Wie man an der ständigen Vertuschung der Tatsachen sieht, wird versucht die Zusammenhänge zu relativieren, so dass 11 Milliarden € Schulden irgendetwas anderes sind, das man am Ende dieser Lügen vielleicht sogar gar nicht mehr zurückzahlen muss. Hauptsache die dummen Leser im Forum glauben das.

Und auch wenn es vielen nicht gefällt :

VON EUCH DUMMEN LESERN GIBT ES VIELE !

Die Wahrheit studiert nicht BWL sondern lernt Handeln.
BWL ist das Studium der Wirtschaftsdarstellung nicht der Wirtschaft.
Houdini war ein besserer Taschenspieler und Trixer als alle BWL-Jünger zusammen.

So nicht.

Der Chartlord  

14.07.21 18:47

1 Posting, 2044 Tage darkewokTilgung

Es streitet ja keiner ab das das Geld für die Tilgung erwirtschaftet werden muss. Nur die Begrifflichkeit die Sie verwenden sind nicht richtig. als Beispiel sie tilgen ihren Hauskredit ja auch nicht mit ihrem Bruttogehalt sondern mit dem schon versteuerten Nettogehalt.  

14.07.21 19:37
1

1388 Postings, 3382 Tage Mindblogsinnlose Diskussion

Die für mich einzig sinnmachende Frage zu den Verbindlichkeiten
oder Schulden der Dt. Post lautet: wieviel kann oder will sich das Unternehmen
leisten, um operativ erfolgreich zu sein.
Es macht jedenfalls keinen Sinn, diesen Posten isoliert zu betrachten,
sondern immer im Zusammenhang mit den Aktivitäten und
operativen Kennzahlen.
Die Post ist, soweit mit bekannt ist, bemüht, den Verschuldungsgrad
in einem gewissen Rahmen zu halten bzw. zu senken, falls möglich.  

14.07.21 22:29
1

1388 Postings, 3382 Tage MindblogVolkswagen

hatte in seiner expansiven Phase 10 Marken zugekauft und sich dadurch
mit ca. 100 Mrd. Euro verschuldet.
Hat das dem Unternehmen geschadet, ist es an Überschuldung zugrunde gegangen?
Die Antwort gebe ich jetzt nicht!  

15.07.21 18:59

374 Postings, 4648 Tage ralfine_sK&S

... wäre das Gegenbeispiel, mit ihrer Expansion nach USA und CAN.

Kann man halt immer erst hinterher wissen. Vorher ist es eine Art
"Wette". Und da liegt mMn auch das Problem. Niemand kann vorher
wissen, ob's unproblematisch ist, oder nicht (mehr).

just my 2 cents  

16.07.21 11:24

764 Postings, 5686 Tage sudoDie Post

heute einmal richtig schwach gegenüber dem Dax.
Hat jemand Gründe?  

16.07.21 13:11
1

5 Postings, 75 Tage Lazo syxt@Chartlord

Alles Klar. Ich gründe ein Unternehmen und habe keine Erträge und keine Aufwendungen. Ich nehme einen Kredit von 1000? auf und habe damit einen Jahresüberschuss von 1000?. Im nächsten Jahr zahl ich den Kredit komplett zurück und habe einen Jahresfehlbetrag von 1000?. Macht auf jeden Fall Sinn.
Aber ich bin ja nur ein BWL-Jünger und du weißt es einfach besser.  

16.07.21 21:15
1
Bin heute eingestiegen. Die Post als Dividendenbeimischung für mein Depot.

Ich achte weniger auf den aktuellen Kurs und ob ich nun Montag oder nächten Monat günstiger reinkomme.
Mir geht es hier langfristig darum dass die Leute Waren auch in Zukunft immer mehr quer über den Globus und quer durchs Land schicken und dafür auch bereit sind mehr zu zahlen.
Als langfristiger Anleger fühle ich mich hier mit diesem langfristigen Trend wohl.

Die Post war wegen der Kommunikationspannen und naja, dem alten Beamtenmief, lange Zeit nicht auf meinem Radar.
Mittlerweile sieht das aber nach echtem Unternehmen aus.
Wird mit der Zeit immer mehr Anlegern so gehen.

Freue mich hier zu sein.  

18.07.21 23:35

799 Postings, 3662 Tage primärson@conni

demnach gehst du von einer deutlich höheren divi für die nächsten jahre aus, als in diesem gj ?
denn bei gleich bleibender divi wäre die rendite zu deinem ek ja ganz schön mickrig. da gäbe es viele bessere optionen.  

19.07.21 16:51
4
Warum sollte man hier von einer gleichbleibenden Dividende ausgehen?
Natürlich rechne ich mit einer Anhebung der Dividende mit den Jahren.

Und hier stimmt ja auch das Geschäftsmodell.

Klar gibt es viele Werte mit besserer Dividende, wo aber alles aus der Substanz bezahlt wird.
Frei nach Cristian W. Röhl: Die Post mausert sich seit einiger Zeit zu einem soliden deutschen Basisinvest im Megatrend Globalisierung und digitaler Handel.

Wo da die Divi dieses oder nächstes Jahr absolut steht, ist mir da egal. :)
Ist mir noch egaler als der Kurs.

Hier zählt der Langlauf.  

21.07.21 05:36
3

7522 Postings, 3812 Tage ChartlordAuch durch die Flut

wird die Post ordentlich Gewinne zusätzlich einstreichen.
Anders als bei den Elementarversicherungen, die vor den Gebäudeschäden schützen, und die nur wenige abgeschlossen haben, sind es abertausende von Menschen, die alles verloren haben, was aber zum ganz überwiegenden Teil durch die Hausratversicherung abgedeckt ist. Diese Massen an Kleidung, Möbeln und Elektrogeräten usw. werden auch zum großen Teil über das Internet bestellt und geliefert werden müssen. Das wird schon ab dem nächsten Monat beginnen und sich mindestens bis zum Jahresanfang hinausdehnen. Da reichen Kaufhausbesuche längst nicht aus um den Bedarf (= Nachfrage) zu decken. Oftmals wird das Geld von der Versicherung viel schenller auf dem Konto sein, als es überhaupt möglich sein wird den Haushaltsbestand wieder herzustellen.

Im Gegensatz zu den Wohnungen, die nach bewohnenden Familien zu zählen sind, sind Kleidung usw. pro Person zu bemessen. Da geht die Anzahl der Betroffenen schnell von Tausenden in Richtung auf Million(en). Gleichzeitig muss man die Nachrichten sorgfältig nach den Tiefkühllieferungen der Post absuchen, denn obwohl die jetzt viel mehr und öfter in immer weiter entfernte Länder geliefert werden, sind die Nachrichten darüber kaum noch eine Nachricht wert. Aber trotzdem git : "Wer sucht, der findet." Und deswegen bin ich für das zweite Halbjahr 2021 und auch schon das erste Halbjahr 2022 sehr optimistisch eingestellt. Die Binsenwahrheit/weisheit, dass die Post immer im zweiten Halbjahr mehr verdient als im ersten wird auch in diesem Jahr voll und ganz zutreffen. Und wer jetzt darauf setzt, dass damit die Dividende für 2021 steigen wird, dem sei gesagt, dass das so nicht ausreichen wird, denn auch in 2022 wird die Dividende ordentlich weiter steigen.

Für die Post intern sollte gelten :

Der Anstieg der Ausschüttungen (egal welche) muss immer in Relation zueinander und zum Kursverlauf bleiben. Deswegen sind die aktuellen Rückkäufe auch megenmäßig unterirdisch wenig. Das liegt daran, dass schon jetzt der Anstieg der Dividende für 2020 dem Kursverlauf nicht folgen konnte und die Dividendenrendite überproportional hat sinken lassen. Entsprechend gering sind auch die Zahlen der letzten Woche beim Rückkauf. Am 12.7. wurden nicht einmal 2300 Aktien zurückgekauft. Wer die Post hat, der gibt sie nicht wieder in der gewünschten/notwendigen Menge für den Aktienrückkauf wieder her. So geht Kaugummi aber nicht Aktienrückkauf, denn wenn die Post mehr bieten würde, gerät sie sofort außerhalb ihrer Rückkaufrange. Wenn man für 2021 von untertrieben unterirdischen 5000 Mio. € Gewinn nach allen Abzügen ausgeht, so muss der größte Teil davon direkt in die Dividende fließen, Aktienrückkäufe sind da nur hintenan zu stellen.

Und für alle BWL-Jünger gilt :

Nicht die Geschäftstätigkeit zählt für euch, sondern nur die richtige Bilanz. Kein Handel, keine Werkleistung, keine Dienstleistung zählen, sondern nur die richtige Vortäuschung falscher/gefälschter/vertuschter Tatsachen. Dazu nicht vergessen immer die richtigen/passenden Vokabeln zu erfinden, damit niemand dahinter kommt, dass das alles nur bilanziert aber nicht erwirtschaftet wurde.
Schließlich heisst es nicht umsonst Betriebswirtschaftsleere (!) hähä.
Wie weit das geführt hat, hat jeder am Beispiel von Wirecard sehen können.
Alles schön ordnungsgemäß betiteln und ja als free-cash-flow ausweisen, da kann jeder alles erfinden, was nur so geht. Belegen muss man da zum Glück sowieso nichts, denn das hieße ja den Bankrott belegen. Alles keine Frage der Wirtschaft sondern nur der Bilanz. So wurden ja auch die Jurnalisten hingehalten, die sich anders als ich ja vom BWL-Jüngertum an der Nase herumführen liessen. Erst als keine Bilanz mehr vorgelegt werden konnte, ist das ganze aufgeflogen. Jeder BWL-Jünger ist aus seinem Berufshabitus heraus ein notorischer Lügner.
Deswegen bin ich aber nicht böse, es ist nur wichtig und richtig das zu wissen und darauf hinzuweisen - auch hier im Forum.

Alles Gute

Der Chartlord  

21.07.21 21:50
5

1083 Postings, 3293 Tage Timo1990Bilanzierung

Das Problem ist, dass CL mit Begriffen des Rechnungswesens argumentiert und hierbei auch Zahlen der Post verwendet, die auf eben diesen Regeln basieren. Wird er dann darauf hingewiesen, dass er die Zahlen falsch verstanden hat, so schimpft er auf das, was er zuvor noch verwendet hat. Alle Jahre wieder.

In etwa so (inhaltlich hatten wir das ja auch schon), frei nach einer unter zahlreichen Erinnerungen:

CL: "Die Post hat sooo viel investiert, dadurch hat sie enormen Aufwand in jenem Quartal verbucht, sodass die zukünftigen Gewinne je Aktie durch dieses Vorwegnehmen massiv ansteigen werden hehehe" + eine Seite Text.

Anderer User: "Investitionen werden aktiviert"

CL: "BWL-Lügner, Schrumpfköpfe, Neider" + eine Seite Text.

Amüsant oder traurig, ich weiß es nicht.  

23.07.21 08:21
4

3184 Postings, 3925 Tage TheodorSTimo

macht dir da mal keine zu großen Gedanken.
Ich hab auch die Leere der Betriebswirtschaft studiert.....
Chartlord schreibt gut, seine Texte sind gespiekt mit Humor und Ironie, Übertreibung und positiver Fantasie, was ja wichtig ist....
Ich les die immer gern. Ersetzt ein klein wenig den Nuhr im TV.......
Und solange die Post steigt bleiben auch die 318 in Reichweite.
Chartlord und wir alle werden täglich reicher, an Geld und an Erfahrung:-)
Allen einen schönen, sonnigen Tag.
Theodor  

26.07.21 10:12

1637 Postings, 2977 Tage LaterneDP

Kaufhof und Karstadt renovieren all Ihre
Geschäftsräume. Paketschalter und vieles mehr  ist geplant.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

26.07.21 19:08
2

7522 Postings, 3812 Tage ChartlordWenn das so weiter geht,

reicht unsere Lebensspanne nicht aus um das erfolgreiche Ende der Rückkäufe aus der Marge von 2020 zu erleben.
Vorherigen Donnerstag wurden 220 Aktien zurückgekauft und am Freitag sogar 92 Stück.
Bleibt der Trend, so wird die Post in diesem Jahr den laufenden Rückkauf nicht abschließen können. Dabei lag die Summe in der Vorwoche bei 26,292 Mio. €, für die gekauft werden konnte. Auch wenn am Freitag der höchste Wochenschluß aller Zeiten bei der Post erreicht werden konnte, so geht der Rückkauf auf 40 Wochen zu.

Man braucht kein Hellseher zu sein um fest zu stellen, dass mit dem Kursanstieg gleichzeitig die Anzahl der Aktien entgegengesetzt abnimmt, die die Post bekommen kann. Ich vermute mal, dass der Vorstand spätestens, wenn das Jahresergebnis für 2021 feststeht, und der Rückkauf noch nicht vollendet werden konnte, seine Schlüsse für die nächsten Jahre ziehen wird und entsprechend überproportional die Dividende im Verhältnis zur Rückkaufsumme anheben wird. Die so frühzeitige Bekanntgabe der Bonuszahlung an die beschäftigten für dieses Jahr deutet darauf hin, dass die vorhandenen Gelder schneller verwendet werden sollen als es bisher erfolgt ist.

Alles Gute

Der Chartlord
 

27.07.21 19:09

328 Postings, 2453 Tage postkutscheUPS - Aktie nach Zahlen im Abverkaufsmodus

30.07.21 09:10

328 Postings, 2453 Tage postkutscheDas wird bestimmt heute auch die Post belasten

Amazon: Überraschend verhaltene Prognose lässt Anleger enttäuscht zurück ? Aktie unter Druck

https://www.onvista.de/news/...ht-zurueck-aktie-unter-druck-475123359  

30.07.21 15:35

42 Postings, 2802 Tage John-Smithbuy

Hab das mal dirket zum Nachkaufen genutzt...  

30.07.21 16:27

31 Postings, 169 Tage LucybZahlen

Langsam wird es  spannend zum 2.Quartal. Hoffentlich  bleibt der Ausblick so wie wir es wünschen.  

30.07.21 17:19

328 Postings, 2453 Tage postkutscheBerenberg & die Goldmänner sind weiterhin bullish

Der Aktionär ist zwar die Bildzeitung der Finanzwelt, aber die im Artikel zitierten Analysten arbeiten bei renommierten Investment Gesellschaften:

https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...=TRtvHrugxEKV2n-qR2P-ag  

01.08.21 08:20
3

7522 Postings, 3812 Tage ChartlordWo sind wir denn hier ?

Auf den ersten Bllick ist es kaum zu glauben, dass die Post so stark nachgibt. Alle fundamentalen Indikatoren und auch die Erwartungen des Vorstandes sind genau entgegengesetzt zu den übrigen Marktteilnehmern des Logistiksektors.

Und bei genauem Hinsehen stellt man fest, dass es genau dieser Umstand ist.

Alle Welt weiss, dass die Post besser als der gesamte Sektor performt. Jeder hat mitbekommen, dass die Post ständig Marktanteile hinzugewinnt. Alle (Amis hähä) müssen mitansehen, wie die Post auch und gerade trotz der Pandemie ihre Gewinne in die Höhe schraubt mit der Erwartung, dass ihre Lieferungen in den kommenden Monaten erst recht Berge von Geld einfahren werden, wenn die Empfänger der Impfstoffe nicht mehr um die Ecke ansässig sind sondern um die halbe Welt geliefert werden muss. Jeder, der bislang auf die amerikanische Konkurrenz von FedEx und UPS gesetzt hat - und dort investiert ist - muss jetzt tatenlos mitansehen, wie die Gewichtung innerhalb des Logistiksektors zugunsten der Post kippt. Um nicht gegen die Gewichtuing aller Sektoren auch noch zu verlieren, wird der ganze Sektor verkauft.

Doch wie man an den Umsätzen erkennen kann, werden bei der Post nur geringfügige Gewinne mitgenommen, wogegen die Amis quasi die Lunte am Pulverfass von Amazon angezündet bekommen haben, weil deren Gewinne nicht mehr so schnell wachsen. Hier zeigt sich, dass sich die landesinterne Abhängigkeit von FedEx und UPS in den USA viel stärker auf die amerikanischen Logistiker auswirkt als auf die Post, die bei den normalen Lieferungen innnerhalb der USA so gut wie nicht liefert. Gleichzeitig kommen einem die Tränen, wenn man in Deutschland auf die Preise an den Zapfsäulen schaut. Nur die Post fängt da langsam an zu schmunzeln, weil sie den Treisauftrieb nicht mehr voll mitgehen muss. Noch wirkt sich der Umstand, dass Präsident Biden auch in den USA die CO2-Steuer einführen wird, nicht auf die Logistiker dort aus, weil sie beide gleichermaßen betroffen sind. Aber überall dort, wo die Post mitspielt, werden die Uhren zurückgesetzt und die Preisschraube der Amis wird für weitere Verluste an Marktanteilen sorgen. Noch sind wir in etwa bei der ersten Stufe der CO2-Steuer. Da ist das alles noch recht überschaubar. aber schon im nächsten Jahr wird da noch eine Schippe draufgelegt, und die wird so ohne weiteres nicht mehr am Kunden vorbeigehen.

Damit sind alle diejenigen, die jetzt schon bei der Post dabei sind, um soviel besser aufgestellt, weil der wieder einsetzende Anstieg des Logistiksektors spätestens mit den genauen Zahlen der Post und den Erwartungen des Vorstandes genau die Umstände ins Gegenteil umkehrt, welche bei den Amis zu fundamentalen Abschlägen geführt haben und noch weiter führen werden. Aber man muss kein Hellseher sein um zu ahnen, dass die amerikanischen Anleger trotzdem nicht innerhalb des logistischen Sektors zur Post wechseln werden. Das werden nur die internationalen Fonds vornehmen, die jetzt beim Verkauf schon die "richtige Menge" aller Logistiker jeweils verkauft haben und schon in Ausrichtung auf den kommenden Wiederanstieg die Post nicht für viel Geld zurückkaufen müssen.

Zum Vergleich - UPS und FedEx sind in den letzten vier Wochen um etwa 10% gefallen, die Post dagegen um rund 4%. Nur wenn die Kurse wieder ansteigen, dann bei der Post schneller und deutlich höher, auch wenn die Amis nicht dabei sein werden. Rein technisch lohnt sich der Vergleich des Wachstums der Post zu den Amis. 1911 Mio. € EBIT im ersten Quartal und 2075 Mio. € EBIT im zweiten Quartal sind eine Steigerung, die so groß ist dass die Amis nicht mithalten können/werden. Einzige Voraussetzeng ist, dass das bei der Post weiter so anhält. Aber jeder weiss, dass das der Fall sein wird, alleine schon deswegen, weil die Post hier in Europa längts nicht so von Amazon abhängig ist wie die Amis in Nordamerika.

Und noch was zum Träumen :

Im dritten Quartal 2020 hatten wir "irre" 1377 Mio. € EBIT. Auf wieviel wird es jetzt ansteigen ?
Doch nicht etwa wieder nur auf 2075 Mio. € ? Das wären ja nur rund 50% mehr als im vorherigen Jahr. (zitter)
Wie wären da einfach nochmals 164 Mio. € mehr; so wie vom ersten zum zweiten Quartal dieses Jahres auf 2339 Mio. € EBIT.
(heule Freudentränen) Das wäre fast eine Milliarde € mehr als vor einem Jahr. (Nicht vergessen, dass die pandemischen Lieferungen vom zweiten zum dritten Quartal immer noch am steigen sind.)

Hoch die Tassen !

Der Chartlord

P.S. Und wer nicht einschlafen will, der lese nur die neuesten Beiträge über Biontech, wonach eine dritte Impfung die Zahl der vorhandenen Antikörper um das 11-fache ansteigt. https://www.rtl.de/cms/...h-mehr-schutz-auch-gegen-delta-4804726.html  

01.08.21 15:32
1

31 Postings, 169 Tage LucybHallo Chartlord

Hallo Chartlord,
ich freue mich von Dir zu hören. Es ist ja  zur Zeit etwas ruhiger hier
Es ist wohl die Spannung am 05.08..21.
Ich wünsche mir , das wir am Ende des Jahres  mindestens dauerhaft über 65 € stehen.  

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Oskar

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Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
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