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Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag: 17.02.20 10:50
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 24135
neuester Beitrag: 17.02.20 10:50 von: Juliette Leser gesamt: 4478502
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26.07.13 11:40
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12845 Postings, 5290 Tage ScansoftHypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

Ich habe mich in den letzten Monaten substantiell an Hypoport beteiligt. M.E. bietet die Aktie auf dem derzeitigen Niveau die reelle Chancen von nennenswerten Überrenditen in den nächsten 2-3 Jahren. Die Gründe für die Einschätzung stelle ich anschließend kurz dar und erläutere sie kurz:

1) Antizyklisches Investitionsmöglichkeit in der Finanzdienstleistungswirtschaft
Die Finanzdienstleistungswirtschaft in Deutschland befindet sich aktuell in der Krise, was man auch an den Aktienkursentwicklungen der Peers von Hypoport MLP, OVB und Aragon ersehen kann. Entsprechend sind die Bewertungen der dort operierenden Unternehmen allgemein depressiv mit teils einstelligen KGV´s. Da der Finanzdienstleistungsmarkt eher zyklisch verläuft deutet sich hier ein zyklischer Tiefpunkt an. Weiterer Vorteil von depressiven Marktstimmungen ist bekanntlich, dass nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen unterschieden wird (ähnlich wie in einer euphorischen Marktstimmung). Strukturell ist der Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt, da die Marktmacht der Banken tendenziell sinkt und der Bedarf zur Altersvorsorge weiterhin hoch bleibt, da der Staat zunehmend seine Leistungsversprechen nicht mehr finanzieren kann. Im Vergleich zu Banken haben die Finanzdienstleistungsunternehmen den Vorteil im Hinblick auf die Assets deutlich transparenter zu sein und somit weniger unkalkulierbare Bilanzrisiken aufzuweisen. Für ein antizyklisches Investment insoweit ein interessantes Marktsegment.

2) Strukturell überlegendes Geschäftsmodell
Hypoport hat m.E. ein im Vergleich zum Wettbewerb strukturell überlegendes Geschäftsmodell, was dem Unternehmen ermöglichen wird auch in einem stagnierenden bzw. rezessiven Marktumfeld zweistellig organisch zu wachsen.
a) Allfinanzvertrieb Dr.Klein
Hypoport besitzt einen "normalen" Finanzvertrieb wie ähnlich z.B. AWD, OVB, Bonnfinanz, DVAG und MLP. Der Unterschied ist, dass dieser Vertrieb vollständig internetfokussiert und nachfrageorientiert ist. Dr. Klein berät, wenn eine Nachfragesituation beim Kunden vorhanden ist und "drückt"( in der Regel) keine ungewollten Produkte auf. Folge ist eine höhere Beratungsqualität und einhergehend eine relativ gute Markenreputation. Die notwendigen Leads werden sehr effizient über eigene Seiten (v.a. vergleich.de) im Internet generiert, wobei einfache Produkte über den Telefonvertrieb und komplexe Produkte über den Filialvertrieb verkauft werden. Im Unterschied zu reinen Onlinevertrieben wie Check24 und finanzen.de verfügt Dr.Klein auch über ein "Offline" Filialvertrieb der als Franchisemodell betrieben wird, was dem Unternehmen eine kapitalschonende Expansion in diesem Bereich ermöglicht. Dies zeigt, dass Dr.Klein im Gegensatz zu den vorgenannten Strukurvertrieben bei entscheidenen Elementen anders (m.E. besser) organisiert ist. Dieses "neue" Geschäftsmodell des Vertriebs scheint sich auch verstärkt in der Branche durchzusetzen, da Dr.Klein für sein Modell seit Jahren neue Berater gewinnen konnte, während bei fast allen Vertrieben diese Kennziffer rückgängig ist. Mit steigender Beraterzahl steigt bekanntlich auch die Vertriebsmacht und damit einhergehend der Wert des Vertriebes.

b) Europace
Das interessanteste Asset von Hypoport ein Europace. Ein Marktplatz für Finanzprodukte, der als Cloudsoftwarelösung bei Vertrieben und Produktgebern platziert wird. Dieser Marktplatz ist in seiner Konzeption einzigartig in Deutschland und wird über Finmas und Genopace aktuell auch im Sparkassen und Genossenschaftsbankensektor platziert. Der Marktplatz ermöglicht einen sehr effizienten Vertrieb bzw. die Abwicklung von Finanzierungsprodukten und scheint ein Marktbedürfnis zu befriedigen. Jedenfalls steigen die Umsätze auf dieser Plattform kontinuierlich an und haben zuletzt 2012 ein Volumen von 28 Mrd. erreicht. Insofern kann man nunmehr feststellen, dass sich diese Geschäftsidee bzw. dieses Geschäftsmodell in Deutschland durchgesetzt hat. Gerade bei neuartigen Geschäftsmodellen besteht regelmäßig die Gefahr, dass diese scheitern. Dies sehe ich bei Europace nicht mehr, da der erreichte Track Record eine beeindruckende Sprache spricht. Sobald sich eine Plattformlösung durchsetzt, proftiert der Inhaber dieser Plattform von zwei positiven Effekten. Dem Marktplatzeffekt und den hohe Grad an Skalierbarkeit( vgl. Ebay). Beide Effekte werden in den nächsten Jahren immer deutlicher hervortreten, da bislang die Investitionen in dem Plattformaufbau im Vordergrund standen, die bis dato schon über 50 Mill. EUR (mehr als die aktuelle Marktkapitalisierung) betragen haben (aufgrund der Höhe der bislang geleisteten Investitionen sehe ich auch das Replacementrisiko durch Wettbewerber als gering an). Die "Erntezeit" bei Europace beginnt also erst langsam.
c) Maklertätigkeit für die Wohnungswirtschaft
In seinem dritten Geschäftsbereich ist Hypoport als Makler in der Wohnungswirtschaft tätig. Nach eigenen Angaben ist man hier Marktführer. Dies kann ich nicht verifizieren, allerdings generiert Hypoport hier seit Jahren kontinuierlich Ebitmargen von 30%, so dass hier offenbar ein Wettbewerbsvorteil gegeben ist.

Zu der zugegeben schwierigen und strittigen Frage der Bewertung des Unternehmens nehme ich im Verlauf der kommenden Tage nochmal gesondert Stellung.  
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Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
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24109 Postings ausgeblendet.

13.02.20 08:40

8960 Postings, 5155 Tage Hardstylister2Antizipieren wohl die Bekanntgabe

der Übernahme für die die Kasse gerade gefüllt wurde  

13.02.20 08:44
1

1199 Postings, 848 Tage irgendwieNach meiner Logik

war es nur EIN HUNGRIGER der unlimitiert 500 Stück über Tradegate gekauft hat.  

13.02.20 10:05
1

339 Postings, 3815 Tage urlauber26Ich hatte bzgl.

des Neubaus in Lübeck eigentlich in Erinnerung, dass Hypoport dort nur Mieter wird. Oder haben die das Grundstück vielleicht doch von der Stiftung gekauft?  
Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass der "Lindenteller" deswegen jahrelang brach lag, weil die Stiftung sich nicht mit der Stadt über die Höhe eines Neubaus einigen konnte. Im Nachlass des Stiftungsgründers stand wohl als Bedingung, dass ein Neubau 22m(?) hoch sein sollte, die Stadt das aber nicht genehmigt, weil dann das Holstentor verdeckt gewesen wäre. Jetzt plötzlich - RS wirkt Wunder - ist da Bewegung reingekommen.

Im Hinblick auf den kürzlich erfolgten Verkauf der eigenen Aktien kam mir die Idee, ob Hypoport mit dem Geld jetzt nicht doch zum Immo-Besitzer geworden ist. Aus dem Link ergibt sich nur, dass die Stiftung von der Stadt weitere (Klein-)Flächen bekommen hat. Gab es jetzt danach vielleicht den Komplettverkauf von der Stiftung an unsere Hypo? War hier nicht jemand aus Lübeck?
https://www.luebeck-places.de/news/politik/...ut-am-lindenteller.html


     

13.02.20 10:26
1

339 Postings, 3815 Tage urlauber26Haha

13.02.20 10:29
3

75 Postings, 628 Tage Master Magnoliadas Grundstück

hat Hypoport per Erbpacht von der Stiftung übernommen, belastet also den CF kurzfristig nicht. Immoeigentümer werden sie dann mit dem Bau des Gebäudes.

https://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=136032
 

13.02.20 10:41

1977 Postings, 7378 Tage Netfox@urlauber26

Genau! "Je weniger du selber machst, desto weniger machste auch falsch. Denk mal drüber nach, Alter":)  

13.02.20 10:58

1295 Postings, 3609 Tage Thebat-FanNaja


Vermutlich würde die Stiftung auch nicht für 40 - 50 Millionen Euro bauen können.
 

13.02.20 12:22

322 Postings, 529 Tage Hein_Blöd@ urlauber26: Also ich wäre masslos

...entäuscht, wenn man eigene Aktien verkauft hätte, um eine Immobilie / das HQ davon zu finanzieren.
Die Immobilie bringt ja keinen geschäftlichen Mehrwert, ausser  dass man schönere Think Tanks etc. zur Vfg. stellt, die es ja hoffentlich heute auch schon in Berlin nicht so schön gibt ...
Das Geld aus den Aktien wird hoffentlich in den Ausbau der Geschäftsbereiche in Form von weiteren Firmenaquisitionen, intelligente Softwareportale, erste Übernahmen von einzelnen Versicherungskundenpaketen etc., also dem sukzessiven Bereitstellen der gesamten Wertschöpfungskette investiert.
Für Immobilien Finanzierungen gibt's ja so tolle Sachen wie Dr. Klein etc. ;-)  

13.02.20 15:32

2680 Postings, 2321 Tage Benz1Es stimmt wirklich

über 360 Euros, einfach nur verrückt............  

13.02.20 15:36
1

1427 Postings, 1579 Tage unratgeberals neulich die Meldung

zur Schwellenberührung kam hatte ich erwartet, dass es ruppiger werden würde, aber eigentlich verläuft das Ganze wie am Schnürchen. Eine kleine Konso (war das %ual überhaupt eine?), jetzt weiter hoch. Einfach prima, dieses Investment macht einfach nur Freude.  

13.02.20 16:30

2680 Postings, 2321 Tage Benz1Unratgeber

weiß nicht ob Du es weißt aber es hieß mal dass eventuell ein Aktiensplitt bei Kursen über 300 Euros möglich wäre.
Wir würden es gut finden...........  

13.02.20 16:39
4

1977 Postings, 7378 Tage Netfox@Benz1 Können kann er schon,

aber wollen will er nichtwink

 

13.02.20 16:41
4

8960 Postings, 5155 Tage Hardstylister2Zum Glück nicht

Sonst müssten wir noch zu lange auf die Dausend warten  

13.02.20 16:45

2680 Postings, 2321 Tage Benz1Ok, verstehe es schon

Kurze Frage an alle, habt Ihr gar keine Angst eventuell von einem Börsencrash? Irgendwie sind wir in letzter Zeit beunruhigt.....  

13.02.20 16:47
1

17 Postings, 2594 Tage bhjdAktiensplit ist für Slabke bei Kursen über 360

Euro ein Thema.
Begründung: HP könne dann nicht einmal mehr 1 Aktie im Rahmen der  Mitarbeiterbeteiligung an die HP-Mitarbeiter ausgeben.
Also vielleicht ist es bei der nächsten HV soweit. Und manchen Basher dürften die dann zweitstelligen Kurse auch freuen.  

13.02.20 17:45
1

557 Postings, 1823 Tage hellshefeAktiensplit

"Wegen der Mitarbeiterbeteiligung sei bei Kurs 360 ? aus steuerlichen Gründen Schluß. Dann wäre spätestens ein Aktiensplit fällig, denn man kann nur ganze Aktien als Mitarbeiterbonus vergeben."

Das war die Aussage auf der HV 2017. Das war als der Kurs gerade die 100 durchstoßen hatte. Danach wurde hier im Forum mehr oder weniger fundiert diskutiert ob auch Teile einer Aktie als Mitarbeiterbonus vergeben werden kann. Ich erinnere mich nicht an ein kongretes Ergebnis der Diskussion.

Sollte es nicht möglich sein, kann Netfox sich jetzt ganz gemütlich zurücklehnen und auf den Beschluß eines Splits warten.

Und wenn doch, wird er mMn. wohl keinen mehr in die Runde werfen, denn sein Grund für die Forderung eines Aktiensplits war der hohe Preis, der die Kaufbereitschaft dämpfen würde. Und Kaufbereitschaft ist mittlerweile genug vorhanden. (oder er hat einfach aufgegeben)

Aber dann heißt es: "BRK.A, wir kommen!"  

13.02.20 18:11
2

322 Postings, 529 Tage Hein_Blödunfassbar

zähes Teil hier. Kann nur mit dem Kopf schütteln. Dass mit den 40+x Handelstagen zur dausend könnte klappen....  

13.02.20 18:50
1

1654 Postings, 6737 Tage staycoolNatuerlich kann man Aktien ausgeben...

Alles ueber darueber ist eben nicht mehr freibetrag gecovered.
Das ist kein Grund fuer einen Split.

Trailing PE ist furchterregend mittlerweile. Expected auch krass.
Hoffe fuer jeden dass das hier kein boeses kurzfristiges Erwachen verursacht.  

13.02.20 20:57
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1977 Postings, 7378 Tage Netfox@Staycool und Hein_Blöd

Solange das Rennpferd Deutsche Bank 2020 einer höhere Performance (47%) hat als  das HoppelHypo mit lahmen 17% , muß man sich halt gelangweilt weiter durchschaukeln lassen...;-)
Im Ernst- möglicherweise kommt die Nachfrage auch über die Teilnehmer bei der aktuellen Europacekonferenz.  Der eine oder andere wird ja auch mal 1 und 1 zusammenzählen können und sich oder seiner Bank ein paar Stücke der Muttergesellschaft ins Depot legen.  

14.02.20 09:10
1

633 Postings, 1663 Tage RisikoklasseGlück gehabt

Also wenn ich mir vorstelle, dass ich ursprünglich bei 300 mit einem kleineren Betrag short gehen wollte ...
Jetzt denke ich daran Ähnliches zu tun an dem Tag, an dem das Ergebnis 2019 kommuniziert wird, denn erfahrungsgemäß sollte ja an diesem Tag eine kleine Trendwende (vorübergehend) einsetzen.  

14.02.20 09:19
1

8960 Postings, 5155 Tage Hardstylister2Viel zu riskant

Warte lieber auf den Zahlen-Dip und hau den Betrag wenn er kommt in nen Bull-Turbo.  

14.02.20 09:34
1

8960 Postings, 5155 Tage Hardstylister2Mdax ranking

Veränderung ggü Dezember:

Ende Dezember lag Hypoport auf 101 (Market Cap) bzw. 132 (Turnover)
Ende Januar lag Hypoport auf 96 (Market Cap) und 133 (Turnover)

dauert also noch ein bisschen.
Hzenger müsste mal wieder anfangen die Hängemattenbewegungen zu traden dann klappts auch mit dem Umsatz.  

17.02.20 10:45
2

12845 Postings, 5290 Tage ScansoftIch warte jetzt schon

Jede Minute auf Bienes Kommentar zum Kursverlauf:-)
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

17.02.20 10:50
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2755 Postings, 3694 Tage JulietteNoch mehr Expertise für Smart InsurTec

Smart InsurTech AG: Karl-Heinz Fahrenholz und Chris Heyer ergänzen den Aufsichtsrat:
https://www.pressebox.de/inaktiv/...zen-den-Aufsichtsrat/boxid/993003  

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