Also: Bei steigenden Preisen wird Uran weiter reichen. Ist wie bei Öl auch so. Preis auf 5 oder 10 Euro den Liter hoch fürs Benzin und der Sprit an der Tankstelle wird nicht knapp.
Also 7-facher Brennstoffpreis (als Untergrenze) Und ohne Versicherungsschutz für laufenden Betrieb, ohne Entsorgungsmöglichkeit? Und wozu dann AKWs statt regenerativ zu dem Preis?
Nokturnal
: Wie gesagt es ist ab einen Preis vom 300 $/Pfund
umsetzbar. Aber wie gesagt der Preis ist momentan "noch" bei 55 $/Pfund und wird wohl erst ab den Jahr 2018 wirklich interessant. Warum das Jahr 2018...ab diesen Datum sind sämtliche Atomwaffen,die abgebaut wurden, als Uranträger aufgebraucht. Es giebt aber wohl auch Meinungen das es schon ab nächsten Jahr zu ziemlichen Engpässen kommen kann.
Die Atomruine in Fukushima ist auch nach zwei Monaten nicht unter Kontrolle. Noch immer tritt Radioaktivität aus. Experten warnen vor hohen Risiken bei Japans Bemühungen, die Lage zu stabilisieren.
Schlechte Nachrichten aus dem Atomkraftwerk Fukushima: Aus einem Reaktor des japanischen Katastrophenmeilers strömt möglicherweise erneut verstrahltes Wasser ins Meer. Die Betreibergesellschaft Tepco meldete nun einen finanziellen Rekordverlust.
Noch mehr schlechte Nachrichten aus der Atomruine Fukushima: Die Brennstäbe in Reaktor 1 sind wahrscheinlich stärker geschmolzen als bislang befürchtet. Darauf deutet der niedrige Kühlwasserstand hin, der intakte Brennstäbe an ihrer ursprünglichen Position gar nicht mehr erreichen würde.
die Geschehnisse von einer Kommission aufarbeiten lassen. Sollten wir denen nicht zur Hilfe unsere Kommission schicken? Ich mein, die hat doch jetzt voll die Erfahrung?
Im Schatten von Fukushima Seit zwei Monaten lebt Japan im Schatten der Atomkatastrophe von Fukushima. Die havarierten Atommeiler sind weiter eine Gefahr. Die Regierung will den Reaktor-Gau jetzt von einer Kommission aufarbeiten lassen.
WahnSee
: Die Komission sollte international sein.....
...aus Deutschland z.B. Guttenberg und Koch-Mehrin. Totale Profis in der Sache und Tepco sollte mit Ihnen auf Anhieb klarkommen. Erfahrung macht sich halt bezahlt.
Neue Probleme im Katastrophen-AKW von Fukushima: Arbeiter haben am Boden der Anlage zerflossene Brennstäbe gefunden. Die radioaktive Masse hat offenbar ein Loch in die Schutzmauer gebrannt. Radioaktiv verseuchtes Wasser ist ausgelaufen.
Fukushima - Die Schäden am japanischen Unglücksreaktor Fukushima sind größer als bisher angenommen. Die Atomaufsichtsbehörde Nisa erklärte, nach Reparaturen an den Messgeräten deute sich an, dass in Reaktor 1 teilweise geschmolzene Brennstäbe auf den Boden des Reaktordruckbehälters gefallen seien. Möglicherweise seien sie auch in den Sicherheitsbehälter gelangt. Damit könnte sich eine Lösung der Krise in Fukushima noch länger hinziehen als gedacht.
Die extrem heißen Brennstäbe haben offenbar die Hülle eines Reaktors beschädigt. "Es muss ein großes Loch geben", sagte ein Manager der Betreiberfirma Tokyo Electric Power (Tepco). Anders sei der anhaltend niedrige Wasserstand nicht zu erklären, schließlich werden täglich 150 Tonnen Kühlwasser hineingepumpt. Das Wasser sei vermutlich ausgelaufen.
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Gut dass das Meer so nahe und aufnahmefähig ist. Immer rein mit der guten Suppe.
cap blaubär
: den ganzen reaktor im meer versenken
diese halbheiten wie 150t wasser am tag einleiten sind nicht zielführend da muss gehandelt werden nicht gezögert,wär ja danach auch ein 1a bauplatz für ein neues kkw an gleicher stelle vorhanden,also ne klassische win-win situation blaubärgrüsse
cap blaubär
: wir habens hier mit nem nichtentwicklungsland zu
zu tun,also diese"fachleute"entsprechen den unsern,mein kumpel hat in china pp-anlagen ans laufen gebracht(polylopylen)der war von deren fachleuten ähh mässig begeistert,das inne atomwirtschaft übersetzt verheisst nix gutes,schon um der nichtverbreitung willen müssen die dinger sooo schnell wie möglich inne tonne blaubärgrüsse
"Dieses Ergebnis zeigt, dass sich Tepco im totalen Blindflug befindet", sagt Mycle Schneider, international tätiger Berater für Energie und Atompolitik der Nachrichtenagentur dapd. "Für die weiteren Maßnahmen in Fukushima bräuchte man viel mehr Informationen. Angesichts der vielen offenen Fragen weiß man gar nicht, wo man anfangen soll."
@Blaubär: Fluten kannste knicken. Sonst könnte aus dem Super GAU ein Mega-Gau werden. Die müssen alle vier Reaktoren wie in Tschernobyl zubetonieren. So ein Sarkophag hält dann paar Jahre und dann darf der Steuerzahler wieder blechen. Dafür gibbet dann weiter Atomstrom für 2 Cent.
Weiterhin beunruhigt mich folgende Aussage: Die Situation im Reaktorkern habe sich seit Beginn der Krise nicht geändert, betonte Behördensprecher Takashi Sakurai.
Kein Fortschritt in 6 Wochen! Sowas soll ein High Tech Land sein? Möge uns sowas nie passieren!
"Die Situation ist eindeutig viel ernster als zuvor berichtet“, urteilte die Umweltorganisation Greenpeace. Die Lage könne „rapide eskalieren“, sollte der Kernbrennstoff den Reaktorkessel durchschmelzen.
> Aber wer ist schon greenpeace, diese alten Nörgler. Tepco meint: alles supi.
Tokio - Der für seine defensive Informationspolitik bekannte japanische Betreiber des Katastrophen-AKW Fukushima hat am Sonntagabend Ortszeit verlauten lassen, die Brennstäbe des Reaktors 1 seien bereits kurz nach dem verheerenden Beben und dem nachfolgenden Tsunami geschmolzen. Um 6.50 Uhr am Morgen des 12. März seien die Elemente zum großen Teil beschädigt gewesen und auf den Boden des Reaktorbehälters gelangt. Dort seien durch das heiße Gemisch aus Metall und Brennstoff Löcher entstanden.
Jaja, die AKWs sind ja sooo sicher und die Techniker und Ingenierure meistern jedes Problem. Am frechsten finde ich aber jetzt die deutsche Kritik. Woischt Karle, mir wisset älles besser. Aber erscht, wenns bassiert isch. Aber wir haben ja bald ne kerntechnische Jahrestagung und da müssen die deutschen Reaktoren in strahlendem Licht stehen. Lobby sei Dank!
Zum fluten: Wie ich schon in #4792 sagte ist es besser, den Schrotthaufen zuzubetonieren.
sportsstar
: Das kommt dann wohl auf dein Verständnis
einer "ernsten Gefahr" an...
...ich meine, wir reden nachwievor über einen Reaktorunfall der Stufe 7 und eine anhaltende unkontrollierte Situation, was den Austritt und die Kühlung anbelangt. Zudem weiß man jetzt, dass fast alle Angaben seitens TEPCO zu Wasserfüllständen und (wohl auch Messwerten) falsch sind. - nach meinem Verständnis einer "Gefahr", ist die Lage dort also weiterhin nicht wirklich "ernst", sondern mehr als ernst!
----------- The only thing, that interferes with my learning, is my education...!