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Deutsche Post

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neuester Beitrag: 28.05.20 14:23
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 25685
neuester Beitrag: 28.05.20 14:23 von: Laterne Leser gesamt: 5000611
davon Heute: 1064
bewertet mit 41 Sternen

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09.04.20 13:37

233 Postings, 818 Tage JimmyGeminiDer Markt scheint nicht so überzeugt zu sein

Ich finde die Aussichten eigentlich recht gut.  

09.04.20 14:20
1

1120 Postings, 2895 Tage MindblogMarktgeschehen

Ich würde es so beschreiben: die Marktteilnehmer sind vor dem langen
Osterwochenende vorsichtig und eher zurückhaltend.
Angesichts der Turbulenzen in den letzten Wochen: für mich absolut verständlich!

Ich wünsche allen Forumsteilnehmern sonnige und entspannende Osterntage!
Mindblog  

09.04.20 17:57

288 Postings, 1859 Tage MB190Danke

Gleichfalls. Unsere Post wird es schon schaffen.
 

10.04.20 14:45

304 Postings, 1966 Tage postkutschePost will jetzt auch sonntags Pakete ausliefern

10.04.20 20:01

7116 Postings, 3325 Tage ChartlordInzwischen

hat die Post sogar schon Zahlen vorgelegt :

https://www.finanznachrichten.de/...ustellung-fuer-pakete-vor-016.htm

Aus regulären 5,2 Millionen Paketen pro Tag sind jetzt schon über 8 Mio. Pakete pro Tag geworden - mit weiter steigender Tendenz !
Dieser Wert ist so groß, dass damit extrem viele Belastungen kompensiert oder sogar überkompensiert werden. kein Wunder, wenn der Vorstand das jetzt so kurz nach der Rücknahme der Erwartungen verlautbart. Bei der Menge, die zumindest für die Dauer der Pandemie so bleiben/steigen wird, ist eine Berechnung der Jahreserwartung völlig offen.

Offen ja, aber nur nach oben.

Die Zahlen der anderen Bereiche der Post sind nicht so schlecht, wie diese Gewinne gut sind. (und nicht vergessen, dass wir jetzt beim Beinzin auf 1,10 € gehen; letztes Jahr zu Weihnachten waren wir bei 1,42 bis 1,47 €.)
Bei dieser Entwicklung warte ich gerne noch ein Paar Wochen länger auf die Dividende, denn mit diesen Zahlen wird der Markt mit dem Ergebnis im zweiten Quartal geschockt.

Alles Gute

Der Chartlord  

11.04.20 06:50
1

7116 Postings, 3325 Tage ChartlordManchmal

steckt nicht nur der Teufel im Detail sondern auch der Gewinn.
Ich habe mir nochmals die Zahlen genauer angeschaut, die die Post vorgelegt hat, und bin zum Ergebnis gekommen, dass die Anleger schon rein vorsorglich beruhigt werden sollten, und es nicht heissen darf, der Vorstand habe die Zahlen erst bekannt gegeben nachdem er sich mit den Trümmerkursen voll eingedeckt hat. Um das zu vertuschen wird erst das Ergebnis zurückgenommen, damit jeder denkt, es läuft nicht so gut. Aber nur zwei Tage später meldet der Vorstand (und es war eine Verlautbarung nach dem WpHG!), dass der Paketbereich über 8 Mio. Sendungen täglich liefert.

Vergleicht man aber die vorgelegten Zahlen auf der dazugehörigen Zeitschiene, so ist der Wegfall der Geschäfte in/mit China zum Ende März beendet und die Wirtschaft beginnt sich dort zu erholen. Gleichzeitig erkennt man aber, dass der völlige Wegfall der Geschäfte in China nur so in China stattfand und trotz der Pandemie so nicht in allen anderen Ländern stattfindet und auch nicht kommen wird. Das aber bedeutet, dass der Zenit der Belastung bereits erreicht und überschritten worden ist. Das Wirtschaftsvolumen in/mit China ist um so viel größer als mit fast allen anderen, dass die Höchstbelastung aus China nicht von allen andern zusammen erreicht werden wird. Damit sind die vorgelegten Zahlen der Post zum Ende März der Höchststand der Belastung.

Gleichzeitig begann am Anfang April die extreme Zunahme der Paketsendeungen hier in Deutschland. Das war vorher weder abzusehen noch zu erwarten. Über 8 Mio. Sendungen pro Tag bedeuten so viel mehr Aufkommen, dass selbst die Höchstbelastung aus dem März mehr als nur ausgeglichen wird. Die vorgerechnete Belastung betrug im März etwa 120 Mio. €. Ein Paketvolumen hier in Deutschland von zusätzlichen 2,8 Mio. Sendungen täglich bringen etwa 210 Mio. €, wenn man nur den einen Monat Weihnachtsgeschäft rechnet. Wenn es aber länger andauert, so kommt noch mehr dabei rum. Lässt aber die Belastung nach, so lässt nicht automatisch auch das Liefergeschäft hier bei uns auch nach.
Das kommt dem Vorstand zu Gute, zumindest solange er keinen Ausblick auf das zweite Quartal abgeben wird/muss. Kommen dann aber die Zahlen des zweiten Quartals, so muss man damit rechnen, dass der Ausblick auf 2020 trotz Pandemie über der 5,0 Milliarden € liegen wird. Dabei lag ich auch bei meiner jetzigen Nachrechnung gar nicht so falsch. Die monatliche Größenordnung liegt bei 100 Mio. für die konzernweite Belastung und bei über 200 Mio. zusätzlichem Gewinn aus dem deutschen PeP-Bereich. Dabei habe ich alles zu ungunsten der Post gerundet, und einen Zenit der gestiegenen Sendungen bei 8 Mio. gerechnet. Die von der Post vorgelegten Zahlen (EBIT) des dritten Quartals von 304 Mio. € und des vierten Quartals von 522 Mio. € jeweils für den PeP-Bereich habe ich dabei zu Grunde gelegt, und das vorhandene Wachstum aus dem Januar nicht mit eingerechnet.

Einen Anstieg, der noch (weit) darüber hinaus geht, zieht das Ergebnis immer weiter nach oben, weil damit auch der Faktor Spritpreis immer stärker ins Gewicht fällt. Spätestens mit den Zahlen des zweiten Quartals wird der Vorstand die Richtung angeben müssen, die die Geschäfte nach der Rücknahme der Erwartungen tatsächlich einschlagen. Dann sind die Volumina für April, Mai und Juni gelaufen und werden sich mit den Belastungen aus diesem Zeitraum messen müssen. Bleibt alles so wie der gegenwärtige Trend verläuft, so werden alleine diese drei Monate ausreichen um den kassierten Ausblick anzuheben.

(So langsam würde ein perverser Anleger auf die Idee kommen, sich eine möglichst lang anhaltende Pandemie zu wünschen !)

Der Chartlord  

11.04.20 07:01
1

7116 Postings, 3325 Tage ChartlordWer hat da in meine Glaskugel geschaut ?

Hier wird auf Zustände in 10 Jahren gedeutet :

https://excitingcommerce.de/2020/04/11/...-einen-paket-boom-im-april/

So werden wir keine 10 Jahre benötigen um auf 318 € zu kommen.


(hähä)


Na, mal etwas Öl ins Feuer gießen :

Wie siehts denn mit 118 € am Ende dieses Jahres aus ?


Der Chartlord  

11.04.20 18:58

1385 Postings, 2490 Tage LaterneDP

Ich wünsche allen sonnige Tage, Kontakt mit Ihren Freunden
und Familien  per Post, Telefon oder E-Mail und eine schöne Osterzeit.

So wie ich gerade festgestellt habe ist mir schon ein schwarzes Ei ins
Körbchen gelegt worden.

Macht nichts,aber schlimm ist die Drohne die gerade über meinen Garten
und denen der Nachbarn geflogen ist. Laute Verärgerung ist zuhören von allen
Seiten von meinen Nachbarn die gerade in Ihren Gärten sitzen.


-----------
Beste Grüsse
Laterne

14.04.20 23:05
7

7116 Postings, 3325 Tage ChartlordDie Zeitschiene

Am 12.5. kommen die nächsten Zahlen.
Es sind aber die vergangenen Zahlen des ersten Quartals, die seit dem Beginn des Aprils überholt sind und durch den Paketboom abgelöst worden sind. Allerdings wird man dann den Verlauf des April als Größenordnung nehmen können, von der es bergauf geht, weil nicht nur der Paketboom eingesetzt hat sondern auch die Rückkehr zur Normalität in vielen Ländern. Das bedeutet, dass die Verluste immer geringer werden und ein Ende des Paketbooms noch nicht in Sicht ist.

Daraus lässt sich zwar noch keine verlässliche Aussicht für 2020 stricken aber zumindest der Trend, wohin die Reise geht, ist feststellbar. Und da wird sich herausstellen, dass der Vorstand der Post in weiser Voraussicht die Erwartungen völlig zu recht gestrichen hat, weil sie viel zu niedrig waren. Hatte der Vorstand für 2022 ein minimales Ziel bei 5,3 Milliarden € EBIT angegeben, so wird das als minimales Ergebnis für 2020 schon übertroffen werden.

Natürlich lässt sich der Trend mit dem laufenden Paketboom so nicht dauerhaft festschreiben, aber zumindest für die Dauer der pandemischen Eindämmung wird das so verbleiben. Selbst wenn es gelingt einen Impfstoff zu entwickeln und diesen in Massen weltweit zur Verfügung zu stellen, so muß die Eindämmung bis zur Impfung aller aufrecht erhalten bleiben. Das aber wird nicht vor der Mitte des nächsten Jahres der Fall sein. Dabei wird ein Faktor noch viel zu gering geschätzt - es ist der tiefe Spritpreis. Wir liegen derzeit schon über 30 Cent pro Liter Super unter dem Dezember, haben aber nicht nur einen Weihnachtsmonat mit Paketboom vor uns. Selbst die Kerosinpreise sind aktuell noch immer nicht an die Kunden weitergegeben worden.

Das erwartete EBIT in 2020 wird schon deutlich steigen, aber das daraus erhaltene EpS noch viel stärker. Die schwachsinnige "Einigung" der OPEC, die erst im Mai einsetzen soll, wird schon heute vom Ölmarkt preislich zerrissen, weil bis dahin weder ein Anstieg der Nachfrage zu spüren sein wird, noch die Lagerbestände in irgendeiner Weise reduziert sein werden. Das aber bedeutet, dass der Fall des Spritpreises noch längst nicht abgeschlossen ist, und mindestens bis Mitte Mai so weiter gehen wird. Dann aber sind wir deutlich unter 1,10 € fürs Super. Daraus ergeben sich für die fundamentale Betrachtung der Post ganz andere und neue Aussichten. Es ist und wird besonders der free cash flow sein, der aus diesen Umständen heraus viel größer sein wird als bislang erwartet. Die Investitionen werden ja nicht zusätzlich angehoben, weil diese schon sehr stark angelaufen sind. Die 777er Flotte ist ja nicht nur für ein Jahr gedacht sondern auf Jahre.

Als einziges Problem sehe ich die Rückkehr zur Normalität sn, die jedoch im Logistikbereich zwangsläufig zu Nachholeffekten führen wird, die zeitlich vor der Nachholung durch die Verbraucher sein wird, weil die Unternehmer/Unternehmen schon vorher ihre Regale und Lagerbestände auffüllen mussen - bevor die Normalität wieder einsetzt. Das aber wird auf der Zeitschiene dann stattfinden, wenn der Paketboom noch auf seinem Höhepunbkt ist. Dann wird die Post richtig ihre Muskeln spielen lassen müssen um alle Sendungen zu schaffen. Da sind selbst Umsätze wie sie zum bisherigen Höhepunkt der letzten Weihnachtssaison mit 11 Mio. Sendungen täglich erfolgt sind, deutlich unter dem, was dann kommen wird. Aber alles zu Spritpreisen weit unter dem jetzigen Niveau.

Rechnet man mal vorsichtig - gaaaanz vorsichtig - mit nur drei Monaten Paketboom, (ich weiß, dass das unrealistisch kurz ist) und mit seit Anfang April nachlassenden Beeinträchtigungen so folgt daraus, dass spätestens ab Juni alle Einschätzungen ohne Belastung voll ins Gewicht fallen werden und die Erwartungen für 2020 für jeden Monat ab Juni um 250 Mio. € angehoben werden müssen. Geht man davon aus, dass aber die Eindämmung mindestens bis zum Ende des dritten Quartals so weiter gehen muss und wird, so sind das 1 Milliarde € EBIT mehr als zu Beginn dieses Jahres erwartet. Und dabei muss es ja längst nicht bleiben. Erinnern wir uns wie es war als vor der Pandemie die 5,0 Milliarden € EBIT als sehr ambitioniert angesehen wurden. (grins) Bleibt die Belastung der Post so wie sie jetzt ist für mehr als drei Monate, so sind selbst die jetzt noch bestellten 7000 Works, die bis ins nächste Jahr hinein gebaut werden sollen, eine Größe, die nicht zwangsläufig ausreichen wird/muss. Bei so hoher Geschäftstätigkeit ist der Fuhrpark zu Lande eine Größe, die genau im Auge behalten werden muss. Wie leicht kommt man da an Kapazitätsgrenzen. Noch kann man wegen der Umstelung vieler Wirtschaftsbereiche auf Kurzarbeit zumindest vorübergehend an zusätzliches Personal kommen. Das hat aber sein Ende sobald auch nur angekündigt wird, dass die betroffenen Bereiche wieder ihre Arbeit aufnehmen. Dann können harte Zeiten für die Post anbrechen.

Übrigens... wo sind eigentlich die Mießmacher hier im Forum ?
Ich vermisse ihre unqualifizierten Beiträge.

Ich beende diesen Beitrag mit dem "postalischen Gruß" :

(Daumen hoch) 318

Der Chartlord (hähä)  

15.04.20 22:44
1

7116 Postings, 3325 Tage ChartlordNochmals zum Nachlesen

Hier noch einmal der Auszug meines Beitrages vom 27.3. (!) in dem ich schon vor Wochen auf die notwendigen Maßnahmen hingewiesen habe, die bei der Rückkehr zur Normalität zu beachten sind :

(Auszug aus dem Thread "Rund um den Dax vom 27.3.)

"Da ich ja jetzt wegen meiner eigenen Gesundheit in den Ruhestand versetzt worden bin, habe ich genügend Zeit eine meiner beruflichen Vorgehensweisen nachzukommen und mal die größtmögliche Statistik für die weitere Entwicklung hier in Deutschland zu prognostizieren.

Dazu sind folgende Faktoren als vorhanden und bleibend zu unterstellen  :

1. Die Ausbreitung erfolgt mit der bislang von mir erwähnten Quote von 0,4% bis 0,6%. Das ist weit weniger als eine ungehemmte Ausbreitung, die bei mindestens 2,0% (= 1 Person steckt mindestens eine andere Person pro Tag an) liegt.
2. Die Ausstattung der Krankenhäuser mit intensivmedizinischen Geräten (künstliche Beatmung usw.) wird weiter ausgebaut und bleibt dabei nicht voll ausgelastet.
3. Die Versorgung der Bevölkerung mit Atemschutzmasken usw. wird vervollständigt.

Mit diesen drei Punkten alleine tritt immer eine umfangreiche Immunisierung auch ohne Medikamente oder Impfstoffe ein. Wie auch heute wieder im TV berichtet wurde und ausdrücklich bestätigt worden ist, liegt dann eine so gut wie vollständige Immunität vor, die eine wiederholte Erkrankung ausschließt. Durch die laufenden Maßnahmen tritt in den kommenden Tagen eine Verringerung der Neuansteckung ein, die zwar absolut noch in Zahlen die Summe der Erkrankten steigen lässt, aber den oben erwähnten Faktor auf unter 0,4% drücken wird. Sobald das rechnerisch erfasst wird, kann die stufenweise Aufhebung der Eindämmungsmaßnahmen beginnen. Die wären ganz logisch in der zeitlichen Reihenfolge :

1. Die Wiedereröffnung nur der Kindertagestätten, damit die Eltern für ihre eigene berufliche Tätigkeit freigestellt werden.
2. Die Wiedereröffung der Schulen und Hochschulen sowie einiger ausgewählter Berufe wie Frisöre, Handwerker usw.
3. Die Wiedereröffnung der Restaurants, Hotels und ausgewählter Industriebetriebe.
4. Die Wiedereröffnung aller Wirtschaftsbetriebe, soweit sie keine Großversammlungen wie Kino oder Konzert beinhalten.
5. Die völlige Freigabe aller Eindämmungsmaßnahmen.

Da nach jedem Schritt erst die veränderte Wirkung abgewartet und überprüft wird, kann stufenweise die Veränderung im Umfang gesteuert werden. Während der Stufen 1 bis 4 bleibt das Näherungsverbot voll aufrecht erhalten, und das Tragen von Atemschutzmasken vorgeschrieben. Realistisch wird mit der ersten Stufe noch im April begonnen und nach meiner Erwartung höchstens zwei Wochen lang abgewartet bis die nächste Stufe begonnen werden kann. Auf der Zeitschine lägen wir dann vor Ende Juni. Wohlgemerkt ohne Medizin."

Da die gegenwärtig beschlossenen Maßnahmen keine logische Struktur haben und nur sinnlosem Aktionismus folgen, sehe ich eine große Gefahr, dass wir einen drastischen Rückfall erleben werden. Ich gebe allerdings zu, dass genau das der für mich eintretende "best case" ist, der dafür sorgen wird, dass der Paketboom der Post nahtlos in den diesjährigen Weihnachtshandel übergehen wird. Das heute vorgetragene Argument, dass besonders kleine Kinder sich nicht an die notwendigen Verhaltensregeln halten würden, ist ja genau der Grund, warum die als erste daran gewöhnt werden müssen. Während dieser Gewöhnung würde der besonders wichtige Umstand, dass jüngere Menschen weit weniger schwer erkranken die Gefahr eines Rückfalls minimieren. Nach spätestens 2 Wochen Gewöhnung würden die Kindergärten als Risikofaktor quasi wegfallen, und die übrigen Gruppierungen bei ihrem Weg zurück in die Normalität nicht zusätzlich belasten.

Der Chartlord  

16.04.20 00:31
2

1385 Postings, 2490 Tage LaterneDP

So schlecht finde ich die momentane Vorgehensweise nicht.
Wer treibt sich denn jetzt in Autohäusern oder Buchläden rum, wenn sie
geöffnet haben. Die Leute denen gekündigt worden ist oder die auf Kurzarbeit
sind ,werden sicherlich kein Auto kaufen. Und der Rest sitzt z.Zt vorm PC schaut Netflix oder, so Gott will, bildet sich weiter.
Die Vorgabe Social Distance wird es länger geben als manch einem lieb ist.
Offengesagt warte ich nur noch auf die Maskenpflicht bei 40 Grad im Sommer.
Das 2. Quartal wird zahlenmäßig für viele Firmen echt schlimm werden und das wird den Dax nochmals ordentlich durchschütteln, denke ich. Dauert dann bis Juli.
Und das wird die DP wahrscheinlich mit dem Gesamtmarkt runterziehen.
Sodaß "Sell in May" doch noch seinem Namen Ehre machen könnte.
Entspannung würde es geben wenn ein vernünftig bewährter Impfstoff hergestellt/entdeckt würde. Der von D. Trump empfohlene ist es auf jeden Fall nicht.(Chloro...) Die Frau von Tom Hanks hat schon diesbezüglich sich hierzu negativ geäußert. Was nicht ausgereifte und ausreichend geteste Medikamente anstellen können, hat man bei Contagan letztendlich gesehen.
Auf jeden Fall hoffe ich, die DP verdient sich in den nächsten Monaten eine goldene Nase
an dieser Krise und belohnt uns nicht nur mit steigenden Kursen(Richtung 318) sondern auch mit einer Sonderdividende (Traum).
Allen viel Erfolg.



-----------
Beste Grüsse
Laterne

16.04.20 08:35
2

2463 Postings, 3438 Tage TheodorSHallo Laterne

denTraum mit der Sonderdividende kannste getrost vergessen.....

und wenn der Peter (Altmeier) noch öfters die Moralkeule rausholt, werden viele Gesellschaften die Dividende kürzen oder aussetzen. Wohlgemerkt: zum Wohle des Großen und Ganzen.

zu CL: Umsatzwachstum ist noch lange kein Gewinnwachstum......da ja auch die Kosten vorerst steigen - und wenn dann die Kosten gestiegen sind (manche als Fixkosten) geht die Paketmenge zurück, usw, usf.......

Allen einen schönen Tag.
Tankt Sonne, ist auch gut fürs Immunsystem.
Grüsse Theodor  

16.04.20 08:47

194 Postings, 55 Tage MysterylDP

Hallo miteinander,

nach CLs euphorischen Ausführungen habe ich heute auch mal investiert und hoffe auf viele positive gelbe Nachrichten in der Zukunft. :-)

Keine Kaufempfehlung, nur meine Meinung!  

16.04.20 10:46

1385 Postings, 2490 Tage LaterneDP

@Theo: Tja, ich sehe schon, es ist einem einfach nichts gegönnt.
            Ich bin aber großzügig und verzichte  gerne auf alle Divis damit der Kurs auf 318
            Euronen geht.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

16.04.20 11:11
2

7116 Postings, 3325 Tage ChartlordFalscher Name - richtige Dividende

Die Post wird immer weiter ihre Dividende erhöhen. Nicht als Sonderdividende sondern als außergewöhnlich starke Anhebung der normalen Auszahlung. Nicht vergessen, dass der Vorstand nach wie vor keine Geldmassen in der Kasse ansammeln will und wird. Dazu ist er insbesondere bereit den bisherigen Korridor von 40 bis 60 % der Einnahmen zu verlassen und darüber hinaus auszuschütten. Selbst für 2019 ist der Vorstand schon auf 59% gestiegen.

Das wird in den kommenden Jahren regulär immer der Fall sein.

Da aber zugleich der Berg Geld in der Kasse immer weiter ansteigen wird, wird der Vorstand wie öfters zuvor auch zusätzlich zum Mittel der Aktienrückkäufe greifen. Die lassen sich ja ziemlich ganau auf den gewünschten Betrag steuern.

Rechnen wir mal mit nur 5,0 Milliarden € in 2020, so sind das 850 Mio. € mehr als 2019. Rein schematisch würde die Post die Mehreinnahmen über den Gewinn aus 2019 gar nicht brauchen und könnte die volle Gewinnsteigerung ausschütten. Alles, was nicht ausgeschüttet werden wird, wäre ein Betrag der in die Kasse wandert und dort genau das macht, was der Vorstand nicht haben will. Er würde dort gebunkert.

Ich gehe daher fest von mindestens 1,40 € Dividende für 2020 aus.

Alles Gute

Der Chartlord  

16.04.20 19:24

7116 Postings, 3325 Tage ChartlordTendenz weiter steigend

Nach Meldung der Post sind es inzwischen nicht mehr 8,2 Mio. Pakete pro Tag sondern 9 Mio.

https://www.finanznachrichten.de/...-millionen-pakete-pro-tag-007.htm

Da darf man getrost fragen :

Ja ist denn heute schon Weihnachten ? Na klar, bei der Post sogar während der ganzen Pandemie.


Und im TV wird berichtet, dass an einigen Zapfsäuten der Liter Superbenzin unter 1,00 € gefallen ist. Also haben wir Weihnachten und Ostern zusammen. Aber stimmt das wirklich ? Ist das so einfach zu berechnen ?

Nein !

Viel besser, denn das eigentliche Weihnachtsgeschäft dauert keinen ganzen Monat an. Es geht so richtig erst am ersten Montag nach dem ersten Adventsonnatg los und dauert nur bis einschliesslich den 23.12.

Da dieser Trend zumindest bis zu den nächsten Zahlen so andauern wird, wird der Ausblick deutlich verbessert sein. Zumal jetzt auch gerade gemeldet wird, dass nicht nur Fracht sondern auch Einzelbestellungen nach China wieder geliefert werden. Das wird sich erst in den kommenden Tagen weiter positiv auf die Geschäfte der Post auswirken.

Einige Analysten haben im TV schon auf eine bevorstehende Änderung der Gewohnheiten hingewiesen, die für grundsätzlich mehr Onlinebestellungen sorgen wird, und auch nach der Pandemie nicht mehr auf die alten Lieferumfänge zurückgehen wird.

Alles Gute

Der Chartlord  

16.04.20 20:04
1

1385 Postings, 2490 Tage LaterneDP

Und ich lege noch einen oben drauf.
Ich erwarte ein außerordentliches Weihnachtsgeschäft dieses Jahr.
Denn jeder hat jetzt gesehen und miterlebt, das dieses Weihnachten vielleicht das letzte sein könnte. Man das wird eine richtige gelbe Geschenke Orgie werden.

Aber jetzt mal zu den Sachen die, wie mir scheint, unter den Teppich gekehrt werden.
Was ist mit Indien.
Von den katastrophalen Zuständen hört man und sieht man nichts.
Hatte die DP dort nicht schon einen dicken Fuß in der Tür und wie schaut es nun in
absehbarer Zeit dort für sie aus, in jeder Hinsicht.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

17.04.20 02:34
2

7116 Postings, 3325 Tage ChartlordNoch ein Beitrag aus dem andern Thread

Ich habe den absichtlich nicht ins Forum der Post gestellt :

https://forum.finanzen.net/forum/...cus_die_Post-t493372#pst_27404447

Die Unterschiede zu den andern Aktien des Dax sollen hervorgestellt werden.


Der Chartlord  

17.04.20 10:59

1385 Postings, 2490 Tage LaterneDP


Freitag, 17.04.2020 - 10:58 Uhr ? Chartanalyse
DEUTSCHE POST - Erholung hängt fest

Die Erholung der letzten Wochen in der Aktie der Deutschen Post steckt seit einigen Tagen fest. Was wäre im Falle einer Fortsetzung möglich?
-----------
Beste Grüsse
Laterne

17.04.20 13:26
3

2463 Postings, 3438 Tage TheodorSIrgendwas is immer

Laterne, du solltest es doch wissen: Irgendwas is immer:-)

Schönes Wochenende allen.

Anmerkung 1:
vor 2 Wochen bin ich durchs Städle hier geradelt, hab 3 DHL Wägen gesehen und gedacht, ups kein Verkehr, das ist logo positiv für die - kurze Zeit später is mir aber eingefallen, dass die Corono Krise ja schon drückt und nicht unbedingt förderlich auf die Produktivität der noch arbeitenden Bevölkerung wirkt,  das nur am Rande.

Anmerkung 2: Chartlord hat vergessen, dass der Empfänger nicht mehr unterschreiben muss, das spart Zeit - ich habs mal hochgerechnet - kommt etwa einer Benzinpreissenkung von 2 cent gleich - also weiter Ziel 318 - egal wie - egal wann.....

Und zum Schluss noch: Nur ein gut gelaunter Aktionär wird Millionär:-))

             

17.04.20 23:25
2

1385 Postings, 2490 Tage LaterneDP

Stimmt irgendetwas ist immer.

Wie schauts eigentlich damit aus, dass Amazon sich jetzt einen eigenen Flughafen
bauen/kaufen will. Und durch das Chaos mit den ganzen Airlines jetzt die Möglichkeit hat
billig an Flieger zu kommen, um diese als Frachter umzubauen, sodaß sie der DP das Monopol streitig  machen können.
Diese Aussage ist z.Zt. in einiger Munde.
Das beunruhigt schon ein wenig.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

18.04.20 16:43
5

7116 Postings, 3325 Tage ChartlordLächerlicher geht´s nicht

Inzwischen sucht Amazon keine Subunternehmer in fast ganz Europa mehr. Schon gar nicht in Deutschland.
Die Gewinnmarge vom Preis/Leistungs/Verhältnis (ohne Expressdienste - nur Amazon Prime) ist für die Subunternehmer so gering, dass etliche ihre Lizenz zurückgegeben haben und nicht mehr fahren. Nicht umsonst posaunt Amazon ständig von 100 000 Leuten, die man sofort einstellen würde (wenn man die bekommen würde). Darin sind natürlich auch viele Verträge für Subunternehmer, die jetzt in Zeiten der Pandemie merken, was es beeutet ohne Sozialversicherung selbständig zu sein und keine Ausfalleistungen zu beziehen. Wer da krank wird, bezieht als Selbständiger kein Krankengeld oder Kurzarbeitergeld. Weder in den USA noch bei uns.

Für den Betrieb eines Flughafens braucht man entsprechende Luftfahrtgenehmigungen. Diese sind ortsbezogen und müssen vorher öffentlich beantragt werden. Weder in den USA noch in Europa liegt solch ein Antrag auf Durchführung eines entsprechenden Genehmigungsverfahrens vor. Hier müssen immer die jeweiligen Bundesbehörden für den Luftraumüberwachungsdienst zustimmen. Auch Frachtmaschinen haben die entsprechenden Lotsen. Und da es mit der Tätigkeit des eigenen Flughafen nicht getan ist, denn es bräuchte ja auch einen Abflug/Zielort, für den Amazon keine Landegenehmigung vorweisen kann, denn alle Terminals sind gebucht und ausverkauft.

Es ist genau wie die angebliche "Selbstlieferung" nur Stimmungsmache um Druck auf die Preise der Post auszuüben. Aber das kommt immer weniger an, denn die Preise werden immer mjehr von der Post bestimmt. Und das gefällt Amazon gar nicht.

Viel wichtiger aber ist, was der Bundesminbister Altmaier gestern der Öffentlichkeit vortrug :

In den nächsten Monaten der Pandemie ist der Bedarf an Atemschutzmasken aller Art und Güte bei mehr als zwei Milliarden Stück in spätestens zwei Wochen. An dieser Produktion und Lieferung werde gerade gearbeitet. Doch wieviel macht das denn überhaupt aus ? Wieviele dieser Masken passen in ein Paket von der Größe eines Schuhkartons ? 1000 Stück ? Wohl kaum ! Schon 100 Stück nur, wenn es sehr kleine Masken sind. Also sind 1 Milliarde Masken in 10 Mio. Paketen zu liefern. Da aber mehr als 2 Milliarden alleine in Deuschland in weniger als zwei Wochen benötigt werden, sind das mehr als 20 Mio. Pakete in weniger als zwei Wochen. Das aber macht mehr als 1 Mio. Pakete täglich zusätzlich. Gleichzeitig ist auch gestern im TV gemeldet worden, dass die Herstellung von Schutzanzügen die Grenze ihrer Herstellungskapazität erreicht hat. Hier hat die Post den Zenit ihrer Lieferdienste noch längst nicht erreicht, denn wegen der jetzt erst so richtig beginnenen Produktion werden die Warensendungen zumindest bis Ende Mai weiter ansteigen.

Denn es wurde schon ausdrücklich von der Bundesregierung erwähnt, dass der vorgehaltene Bestand zusätzlich über den aktuellen Verbrauch hinaus obendrein noch aufgebaut wird. Das gelte für alle Arten von Schutzausrüstungen.

Damit geht das Geschäftsvolumen der Post in Richtung 10 Mio. Sendungen täglich. Rechnet man das normale Weihnachtsgeschäft mit maximal 18 Werktagen, so hat der April 2020 schon 20 Werktage einschließlich der Osterfeiertage. Im Mai sind es trotz zweier Feiertage noch 19 und im Juni 21. Die Dauer der gestiegenen Liefertätigkeit wird zumindest so lange anhalten, wie Einschränkungen bei dem Erreichen der Normalität vorhanden sind. Sollte sich dazu noch eine Veränderung im Kauf- und Bestellverhalten der Verbraucher einstellen, was die Lebensmittel angeht, so würde das noch extra hinzu kommen. Wir hätten also einen Unterschied von Weihnachten 2019 mit 8,2 Mio Sendungen im Schnitt täglich und dabei in der Spitze bei 11 Mio. Sendungen zu jetzt über 9 Mio. Sendungen im Schnitt täglich und noch keinen neuen Spitzenwert.

Weder die Analysten noch der Aktienmarkt haben diese Umstände erfasst und/oder eingerechnet. Das wird erst der Fall sein, je näher man den nächsten Zahlen am 12.5. kommt. Und auch ein Spritpreis bei 1,00 € ist noch nicht eingepreist.

Alles Gute

Der Chartlord  

18.04.20 17:25
2

194 Postings, 55 Tage MysterylDanke

Ach Chartlord - nach jedem deiner Postings bekommt man Lust seine Post-Aktienanteile zu verdoppeln.

Keine Kaufempfehlung. Nur meine Meinung.  

18.04.20 17:56

1385 Postings, 2490 Tage LaterneDP

@Mysteryl: Besser hätte ich es nicht sagen können.

@CL: Ich habe es ja schon oft gesagt. Und ich sags immer wieder.
        Die Kommentare sind immer alle einzigartig. Danke.
        Ich hoffe Briefwahlen werden in Zukunft zur Pflicht.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

19.04.20 09:28
1

1120 Postings, 2895 Tage MindblogAmazon

Das mit einem Flughafen und einem eigenständigen Flug,- Frachtbetrieb würde
bei Amazon nicht klappen:
Bei den Personalkosten sind die einfach zu geizig …
und Piloten und das gesamte Flughafenpersonal werden nicht
als "Subunternehmer" arbeiten wollen.  

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