Horisont Energi - Carbon Capture & Hydrogen

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neuester Beitrag: 28.03.25 09:32
eröffnet am: 21.04.21 17:28 von: StockWatch. Anzahl Beiträge: 257
neuester Beitrag: 28.03.25 09:32 von: Professor Z. Leser gesamt: 99960
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21.02.25 18:10

6321 Postings, 5304 Tage sonnenschein2010das ist richtig

heißt ja nicht dass sie den ganzen Laden nehmen,
nur 90 % und die Planungsmanschaft  an Bord lassen...

Aber selbst danach sieht es nicht aus.
Scheiß aufs Klima, scheint die Devise, wobei besser wäre komplett auf Erneuerbare oder Wind aus Finnland ohne das Scheiß Gas ;-)  

25.02.25 11:50

693 Postings, 1345 Tage Professor ZweisteinPlanungsmannschaft

Das, was bislang von den Planungen zu sehen ist, sind alles Vorentwürfe. Wenn ich der Projektleiter bei Horisont Energi gewesen wäre, hätten wir das Planungsstadium nach sechs Monaten erreicht und nicht nach drei Jahren. Was haben die zweieinhalb Jahre gemacht? Von dem Geld ist jedenfalls nichts irgendwo hängen geblieben. Auch keine großen Immobilienwerte. Ich glaube nicht, dass die Planungsmannschaft von Horisont Energi so unersetzbar ist.  

25.02.25 12:00

6321 Postings, 5304 Tage sonnenschein2010das würde ich nicht so sehen

wie du selbst schreibst ist es richtig komplexes Unterfangen,
da kann man schon viele Personenmonate mit verbringen ;-)

Heute sattes Plus (21%) anscheinend steigt einer ein bei 1,3 Mio umgesetzeten Aktien in Norge.  

25.02.25 15:15

693 Postings, 1345 Tage Professor ZweisteinKonstruktion

Es sind nicht nur die Fundamente in Salzwasserbelastung und die Erschließung des Areals. Es sind auch die Windkräfte von der Küste her. Eine Chemiefabrik unter Küstenwind-Belastung zu errichten direkt am Meer ... Deshalb sind diese Silos auf den Bildern so niedrig und klein. Die können nicht höher bauen, weil es sonst das Ding umwehen kann und dann hätte man den Chemie-Super GAU. Es würde mehr Sinn machen das Ding im Landesinneren mit Anbindung an bestehende Netze zu bauen und einen kleinen Bahnhof mit CO₂ Hub an der Küste, wo dann direkt ein Zug von der Ammoniakfabrik mit CO₂ und Ammoniak ankommt. Viel niedrigere Konstruktionskosten, schnellere Planung, Anbindung ans Netz und geringere Risiken. In keiner einzigen Darstellung von Quartalsberichten gibt es einen Lageplan im Maßstab mit Beschriftung. Das ist das Erste, womit man anfängt, sowas zu planen. Stattdessen nur 3D Bilder mit Mogelwerken ...  

03.03.25 22:32
1

693 Postings, 1345 Tage Professor ZweisteinDänemark Analyse

Die dänische Regierung hat die Vorteile von grünem und blauem Ammoniak inzwischen abgewogen. Die Zeitschrift Fuel wird im Mai hierüber berichten:

Artikel: https://doi.org/10.1016/j.fuel.2025.134423

Ergebnis:
In dieser Studie wurde eine umfassende Bewertung des dänischen Energiesystems in Verbindung mit Anlagen zur Produktion von grünem und blauem Ammoniak durchgeführt. Anhand von Daten, die von der dänischen Regierung veröffentlicht wurden, wurde in dieser Studie die Menge der Ammoniakproduktion in Dänemark für 2030 geschätzt und die Auswirkungen der Produktion von grünem und blauem Ammoniak auf das dänische Energiesystem eingehend untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die Entscheidung für die Produktion von blauem Ammoniak zwar die Investitionskosten und die festen Betriebskosten im Energiesektor aufgrund des geringeren Kapazitätsbedarfs für Windkraftanlagen an Land senken kann, die Brennstoffkosten und die Kosten für CO2-Emissionen jedoch erheblich erhöht, da die Wasserstoffproduktion über das SMR-Verfahren stark auf Erdgas angewiesen ist. Darüber hinaus sind höhere Kapazitäten für das CCS erforderlich, um die CO2-Emissionen bei der Produktion von blauem Ammoniak abzufangen, was sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten erhöht. Darüber hinaus ergab die Studie, dass der Einsatz von CCS zur Erfassung von bis zu 90 % der CO2-Emissionen aus dem Energiesektor und den Ammoniakherstellungsprozessen (bei der Herstellung von blauem Ammoniak) zu einer Steigerung der jährlichen Investitionskosten um 0,9 % für die Produktion von grünem Ammoniak und um 1,3 % für die Synthese von blauem Ammoniak im Jahr 2030 führt. Die Integration von CCS reduziert die variablen Kosten jedoch effektiv um 1,78 % bzw. 2,33 % für die Produktion von grünem Ammoniak. Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass die Wasserstoffspeicherung, die bei der Verteilung des Strombedarfs der Elektrolyseure bei der Herstellung von grünem Ammoniak hilft, den Bedarf an zusätzlichen Windturbinen erheblich reduzieren kann. Diese Reduzierung führt zu geringeren Investitionskosten und festen Betriebskosten im Zusammenhang mit der Produktion von grünem Ammoniak. Die Studie zeigte, dass die Nutzung der Wasserstoffspeicherung zur Verteilung des Elektrolyseurbedarfs über eine Woche die erforderliche Kapazität für Windturbinen an Land um 15,3 % senken kann, was zu Einsparungen von 42 Millionen Euro an jährlichen Investitionskosten führt unter Berücksichtigung der für 2030 prognostizierten niedrigeren Kosten für Elektrolyseure (550 €/kW), gepaart mit der durch die Wasserstoffspeicherung ermöglichten Flexibilität bei der Steuerung des Strombedarfs von Elektrolyseuren und den erheblichen Einsparungen bei den Erdgaskosten wird geschätzt, dass die erforderlichen zusätzlichen jährlichen Kosten für die Ammoniakproduktion um 11,4 % sinken könnten, wenn man sich für die Produktion von grünem Ammoniak anstelle der herkömmlichen Methode der blauen Ammoniaksynthese entscheidet.



 

06.03.25 18:55
Prima Analyse... Grün schlägt blau um Weiten.  

28.03.25 09:32

693 Postings, 1345 Tage Professor ZweisteinJahresbericht draussen

Anbei der Jahresbericht 2024:
https://horisontenergi.no/wp-content/uploads/2025/...t-2024_FINAL.pdf

Außer computergenerierten Bildchen, nichts los. Alle Werte auf Sinkflug. Noch zwei solche Quartale und das Teil geht platt. Wenn das Eigenkapital die Verschuldung kreuzt und keine externen Geldmittel kommen, dürfte es gelaufen sein. Das wird man in diesem Kalenderjahr sehen.

Da sie fast keine Anlagewerte haben, wäre es das einzig sinnvolle die Schulden komplett mit den Geldmitteln zu tilgen und alle Mitarbeiter zu entlassen. Wo das Grundstück in der Bilanz auftaucht, sieht man nicht. Da ist von „Rights-of-use assets“ die Rede. Die könnten die „Baugrundstücke“ auch einfach nur pachten und haben nicht mal angekauft. Dann gut Nacht, denn die Pacht wird so oder so immer fällig. Da ließe sich nichts sparen.  
Angehängte Grafik:
screenshot_from_2025-03-28_09-15-08.png (verkleinert auf 35%) vergrößern
screenshot_from_2025-03-28_09-15-08.png

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