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Potential ohne ENDE?

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neuester Beitrag: 30.03.20 15:49
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 37175
neuester Beitrag: 30.03.20 15:49 von: pacorubio Leser gesamt: 5332967
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20.02.20 08:43
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1809 Postings, 3197 Tage oldwatcherBloomberg

...ist trotzdem ein Unruhefaktor für den Kurs. Geld gegen Geld (Bloomberg gg. Trump) - Da weiß man nicht sicher, wer den Kürzeren zieht.
Könnte sein, dass die Volatilität zunimmt, je nachdem, wie Bloomberg in den Vorwahlen abschneidet.
 

20.02.20 08:53
1

31 Postings, 2995 Tage acciraBlommberg

aber soweit wird es doch bestimmt nicht kommen ,oder Fully,
wie du schon sagtest.....Consent Decree

Danke
LG  

20.02.20 08:57
3

282 Postings, 376 Tage stksat|229185074@fully - Thema Bloomberg

Die Gefahr steigt mit Bloomberg jedenfalls erheblich, dass sich bei den Demokraten ein erklärter GSE-Feind durchsetzt.

https://en.wikipedia.org/wiki/...ocratic_Party_presidential_primaries

Die moderaten Kandidaten gehen unter, Sanders und Bloomberg dürften das Feld dominieren. Beide wären für Fannie und Freddie alles andere als gut. Joe Biden und die anderen "Gemäßigten" dürften wohl bald abgeschrieben sein.

Im Gegensatz zu Sanders sehe ich Bloomberg jedoch als ernst zunehmende Gefahr für Trump. Er ist zwar bei der demokratischen Basis nicht sonderlich beliebt (war einfach zu lange Republikaner), aber spricht die politische Mitte an - zusammen mit den hunderten Millionen Dollar die er in seinen Wahlkampf buttert (400 Mio bis jetzt und die Vorwahlen haben gerade erst begonnen!). Mit seinen 64 Mrd hat er genug um sich - wenn es hart auf hart kommt - die Präsidentschaft im wahrsten Sinne des Wortes durch 24/7 Präsenz in den Medien zu kaufen. Da wirkt Trump mit seinen 3-4 Mrd dagegen wie ein armer Schlucker.

Wie es scheint steuern wir im November auf eine Richtungsentscheidung für Fannie und Freddie zu. Alles oder Nichts - gefällt mir! ;-)
 
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20.02.20 11:33
2

82 Postings, 2319 Tage Helmut DietrichTrump-Bloomberg

Könnte es sein, dass ein in die Enge getriebener Trump gegen Mitte des Jahres als Reaktion gegen  Bloomberg F&F plötzlich entlässt?
 

20.02.20 13:09
1

14 Postings, 159 Tage BenidoBloomberg- Trump

Trump hat sich ja eindeutig positioniert zu FF. Daher bin ich sehr gelassen, denn ich glaube, dass Hr Trump seine 2. Amtszeit bekommt, insbesondere da die demokratischen Gegenspieler im Vergleich zu Trump zu blass aussehehen und ohnehin eher damit beschäftigt sind sich untereinander zu zerfleischen.  Sollte Trump dennoch verlieren, stehen dann die Chancen nicht gut, dass aufgrund diverser zu erwartender Gerichtsurteile die bisherige "Verstaatlichung" von FF als nicht rechtens eingestuft wird, sodass ein neuer Präsident gar keine Möglichkeit mehr haben dürfte, die finale Befreiung von FF zu verhindern,..oder??     ---- ist vielleicht auch nur Wunschdenken ---  

Wünsche allen an diesem Tag einen freundlichen Kursverlauf!        

20.02.20 15:03
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235 Postings, 3430 Tage Pink-OrangeIm US Wahlkampf....

....werden zu gegebener Zeit die ganzen Kellerleichen geholt, um den politischen Gegner zu vernichten....ich denke da sind diverse demokratische Leichen im Keller der Republikaner (Obama-Care mit F&F Geld finanziert), die den Demokraten das Leben schwer machen (werden).

Zudem haben die sich, nach meiner Meinung, mit dem Impeachment Verfahren selbst sehr viele Eigentore geschossen, so das auszuschließen ist, das sie das (Präsidenten) Match gewinnen werden.  

20.02.20 16:13
1

2643 Postings, 2422 Tage FullyDilutedSieht schon wieder

freundlicher aus - Bloomberg verpufft:
 
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20.02.20 17:35
1

1809 Postings, 3197 Tage oldwatcherFully.

Warten wir mal 22 Uhr ab...
Bin etwas skeptisch  

20.02.20 17:36
1

1809 Postings, 3197 Tage oldwatcherWarum?

Das Volumen ist zu gering  

20.02.20 18:26
2

2776 Postings, 1778 Tage s1893Bloomberg

Das Gequatsche von Bloomberg kann was gutes haben. Das erhöht etwas den Druck auf Calabria und die Trump Admin zu handeln?
Man sieht daran einfach das die Demokraten anders ticken. Trumps Freunde werden es ihm schon sagen, 2020 muss der Deckel drauf :-)  

20.02.20 18:29

14 Postings, 159 Tage Benidokann jemand erklären

warum seit 17:00 die Kurse (fast) überall runtergehen??  

20.02.20 18:56
1

2776 Postings, 1778 Tage s1893@benido

Ich sehe am heutigen Handelstag nix besonderes.
Dazu ist das Volumen zu klein, der spread ist normal und zudem alles noch im plus?

Verstehe die Frage nicht ganz bzw. wie soll man diese Frage zufriedenstellend beantworten?  

20.02.20 19:04
1

14 Postings, 159 Tage Benidost1893

...ich hatte nur gesehen, dass die Kurse von Dax, Dow und Co. irgendwie zum späten Nachmittag hin recht plötzlich gesunken sind. Hatte mich etwas erschrocken. Gebe zu, dass die Frage hier nicht unbedingt hingehört. Dennoch vielen Dank für die Antwort!
 

20.02.20 19:13
1

2776 Postings, 1778 Tage s1893@benido

Ich finde deine Frage nicht schlimm, nicht falsch verstehen?

Ich wollte eigentlich sagen das ich nix ungewöhnliches sehe. Das Kurse in Zeiten ohne klare News mit wenig Volumen rauf und runter gehen beeindruckt mich nicht.

Ich warte auf 2 maßgebende Infos, da hoffe ich das wir bis April mehr erfahren.  

20.02.20 21:45

7248 Postings, 5430 Tage pacorubioBenido

Corona vielleicht  

20.02.20 21:46

7248 Postings, 5430 Tage pacorubioSo

Alles beim alten anscheinend  

22.02.20 13:16

347 Postings, 423 Tage Bigbqq@Fully

Was würde der Vorschlag von Herrn M. für F&F und uns bedeuten?  

22.02.20 16:18
4

137 Postings, 5313 Tage luxi1Mit Google Chrome übersetzt:

Märkte
Fannie-Freddie könnte mit Treasury Backstop befreit werden, sagt Mnuchin
Von Elizabeth Dexheimer
20. Februar 2020, 17:54 EST

    Finanzminister kommentiert in einem Brief an den Gesetzgeber den GSE-Plan
    Er sagt, dass im Rahmen der Reform der Immobilienfinanzierung ein Schritt erforderlich wäre

Steven Mnuchin

Steven Mnuchin Fotograf: Andrew Harrer / Bloomberg

Von Fannie Mae und Freddie Mac wird erwartet, dass sie "begrenzte und maßgeschneiderte staatliche Unterstützung" behalten, nachdem sie von der Kontrolle durch die USA befreit wurden, sagte Finanzminister Steven Mnuchin in einem Brief an den Gesetzgeber, um Informationen über die Pläne der Trump-Administration für die Hypothekengiganten zu erhalten.

Auf Fragen der Senatsdemokraten, darunter Mark Warner und die Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren, erläuterten Mnuchin und Mark Calabria, Direktor der Federal Housing Finance Agency, ihre Pläne zur Beendigung der Bundeskonservatorien, die seit den von der Regierung geförderten Unternehmen (GSEs) bestehen. wurden während der Finanzkrise 2008 beschlagnahmt.

In ihrem Brief sagte Mnuchin, die Finanzabteilung sei bereit, Fannie und Freddie weiterhin zu unterstützen, bis im Kongress Maßnahmen ergriffen würden, um eine explizite Garantie für die Wertpapiere der Unternehmen zu geben.

"Das Finanzministerium geht davon aus, dass eine begrenzte und maßgeschneiderte staatliche Unterstützung erforderlich sein wird", um das Vertrauen zu schaffen, dass die GSEs ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen, schrieb Mnuchin. "Die Stabilität des Immobilienfinanzierungssystems ist von entscheidender Bedeutung, und es sollte keine Marktstörung aufgrund der vom Finanzministerium empfohlenen Verwaltungsreformen geben."

Der Gesetzgeber sandte im Dezember fast zwei Dutzend Fragen an das Finanzministerium und die FHFA, um Informationen zu Fragen zu erhalten, die von den möglichen Auswirkungen der Freigabe von Fannie und Freddie auf die Billionen Dollar an Hypothekenpapieren reichen, die die Unternehmen zurückhalten, um festzustellen, ob die Wohnkosten steigen werden.

Lesen Sie mehr: Senatsdemokraten verstärken Trumps Fannie-Freddie-Plan

Warner und die anderen sagten, ihre Fragen seien entscheidend für die Beurteilung, ob die Vorschläge der Trump-Regierung "den Zugang zu Wohnraum und die Erschwinglichkeit sowie den anhaltenden Erfolg des Sekundärhypothekenmarktes" gewährleisten würden.

Die Antwort von Mnuchin könnte dazu beitragen, Bedenken auszuräumen, die Anleiheinvestoren, Banken, Rating-Unternehmen und sogar Immobilienmakler über die Pläne zur Überholung von Fannie und Freddie geäußert haben, die Hypothekenanleihen im Wert von 5 Billionen US-Dollar zurückhalten.

Gruppen wie die Securities Industry Financial Markets Association, eine der führenden Lobbygruppen der Wall Street, haben gewarnt, dass Änderungen ohne ausdrückliche Garantie für die Anleihen von Fannie und Freddie für den Markt verheerend sein könnten. Nur der Kongress kann eine ausdrückliche Garantie geben. Die Beibehaltung einer Verpflichtung gegenüber dem Finanzministerium könnte als zweitbeste Option angesehen werden.

Mnuchin bekräftigte, dass er es vorziehen würde, mit dem Kongress an einem Plan zu arbeiten, der eine explizite Garantie beinhaltet, aber er skizzierte auch einige der administrativen Änderungen, die das Finanzministerium und die FHFA selbst verfolgen. Er sagte, dass der Plan des Finanzministeriums für eine Wohnungsreform nicht "in Bezug auf einen bestimmten Weg oder den Zeitplan" vorschreibe, wie sie Fannie und Freddie befreien würden.

Ein Sprecher von Warner drückte seine Anerkennung für das Finanzministerium und die Reaktionsfähigkeit der FHFA aus und sagte, dass der Gesetzgeber erwartet, dass das Gespräch fortgesetzt wird.

Lesen Sie mehr: Trump Fannie-Freddie Plan fordert das Ende des Jahrzehnts der US-Herrschaft

Mnuchin und Kalabrien gaben keine Details zu einigen der schwierigsten Fragen an, die noch zu klären sind, einschließlich des Umgangs mit Aktionären. Hedge-Fonds wie Pershing Square Capital und John Paulson & Co. stehen Milliarden auf dem Spiel, wenn Fannie und Freddie befreit werden. Mnuchin und Kalabrien sagten, sie hätten keine Entscheidungen bezüglich der Rückzahlungsanforderungen des Finanzministeriums getroffen.

Kalabrien hat zuvor einen ehrgeizigen Zeitplan festgelegt, wie schnell Fannie und Freddie bereit wären, Kapital von externen Investoren zu beschaffen. Er hat auch ein mögliches Szenario beschrieben, in dem es einen Zeitraum geben könnte, in dem die Hypothekengiganten im Rahmen einer Zustimmungsvereinbarung tätig sind, in dem sie technisch nicht konservativ, aber nicht völlig frei von der Kontrolle der Regierung sind. In dem Brief an den Gesetzgeber sagte Kalabrien, eine Einverständniserklärung würde "das Ende des Konservatoriums nicht unbedingt beschleunigen".

In ihrem Brief sagten Mnuchin und Kalabrien, dass sie glauben, dass Fannie und Freddie "Kapital von Drittanbietern beschaffen müssen", lehnten es jedoch ab, Einzelheiten darüber anzugeben, wie schnell dies geschehen könnte. Andere Optionen wären, dass Fannie und Freddie weiterhin mehr von ihren Gewinnen behalten, um die erforderlichen Benchmarks zu erfüllen, bevor sie freigelassen werden können.

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22.02.20 19:43
5

2643 Postings, 2422 Tage FullyDilutedBigbqq

Mnuchin hat nun auf die Fragen des Bankenausschusses geantwortet. Das musste er auch, denn anders als Calabria unterliegt das Finanzministerium dem Freedom of Information Act(FOIA) und ist somit gezwungen, Fragen von Kongressabgeordneten (in einem bestimmten Umfang) zu beantworten. Und was hat er gesagt? Nüscht! (-:

Fast alles, was Reporterin Dexheimer in ihrem Bloomberg-Artikel schreibt, steht auch in Mnuchins Reformplan drin. Mnuchins Brief selbst habe ich nicht gefunden.

-  Mnuchin will mit dem Kongress zusammenarbeiten, um eine explizite Garantie für FnF auf die Beine zu stellen. Denn dafür braucht es den Kongress. Falls das nicht klappen sollte, würde es aber auch eine schriftliche Zusage des Finanzministers, den Firmen im Ernstfall zu helfen, tun. Der Markt benötige diese Art von Sicherheit.
Leute, Fannie hat bereits eine kongressionelle/gesetzliche Charta, in der Hilfeleistungen des Finanzministers als Gegenleistung für Fannies "Förderung  von Erschwinglichem Wohnen" und dem "Bedienen von "Randgebieten" zugesagt werden. Aber Mnuchin will Geld dafür. (Nicht, weil er gierig ist, sondern um Moral Hazard entgegenzuwirken. Oder andere sollen auch eine Charta bekommen können, was ebenfalls ein Gesetz benötigt.) Dazu muss die Garantie explizit sein. Vielleicht ist es ihm irgendwie möglich, den bereits vorhandenen Rettungsschirm derart umzuschreiben, dass Mnuchin für die Bereitstellung künftig Geld verlangen kann. Das ist in den Medien immer wieder im Gespräch gewesen. Aber ich bezweifle, dass das möglich ist, denn es widerspricht dem Sinn der Charta und würde diese ad absurdum führen, zumindest teilweise.

-  Desweiteren schreibt Mnuchin, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde, wie der Steuerzahler für seine bisher geleistete Hilfe entschädigt werde. Damit spricht er die Behandlung der SPS und eventuell auch der Warrants an und lässt wieder einmal alles offen.

-  Senator Warner war froh, dass er eine Antwort erhalten hat und freut sich, wie immer, auf die zukünftige Zusammenarbeit.

-  Jetzt schreibt Dexheimer, dass der Brief von Mnuchin und Calabria stammt und beide der Meinung seien, dass man eine Kapitalerhöhung durchführen müsse. Man könne aber auch durch das Einbehalten der Gewinne rekapitalisieren.

-  Calabria geht auch auf die Frage nach "Consent Decree" ein und schreibt, dass dies nicht zwangsläufig bedeuten würde, dass die Conservatorships früher enden würden.

Letzteres war eine schlaue Aussage. Denn sie besänftigt die Hardliner unserer Opposition. Und die Aussage ist auch richtig - wenngleich sie auf die falsche Fährte führt. Denn ein Entlassen per Consent Decree bedeutet, dass die Firmen aus den rechtlichen Klauen der Conservatorships befreit werden, aber jederzeit wieder in selbige gesteckt werden können, sobald sie ihre per Consent Decree vereibarten Abmachungen nicht erfüllen. Ansonsten nicht! Calabria sagt nun, dass die Conservatorships erst enden, wenn alle Abmachungen/Meilensteine erreicht sind. Technisch betrachtet kann das richtig sein, falls Calabria die zwei "Consent Decrees" so gestaltet. Aber praktisch bedeutet das: Einmal draußen, immer draußen - es sei denn, die Firmen bauen Mist. Da kann niemand mehr dran rütteln - auch kein Präsident Bloomberg. Das ist Fakt. Und darum geht es überhaupt bei Consent Decree. Aber bitte nicht weitersagen... (-;

Dass Mnuchin und Calabria den (nichtssagenden) Brief anscheinend zusammen verfasst haben, ist auch schlau gewesen. Denn jetzt hat Calabria wieder seine Ruhe...

https://www.bloomberg.com/amp/news/articles/...witter_impression=true

Schönes und geruhsames WE dir und euch allen!!  

22.02.20 20:51
3

2643 Postings, 2422 Tage FullyDilutedDihotoko

Ich denke, dein Link führt zu Mnuchins Reformplan.
Hier kann man den Brief runterladen. Glen Bradford hat ihn ins Netz gestellt:
http://www.glenbradford.com/2020/02/fnma-fanniegate-917/

Und hier kann man ihn direkt lesen:
https://mobile.twitter.com/HoldenWalker99/status/1230896520209354753

Schau ich mir dann morgen an... :-))  

23.02.20 19:07

2776 Postings, 1778 Tage s1893Rückzahlung 125 mrd

Fully, hast du schon mal beschrieben wie es sich für die Commons auswirken würde wenn die f&f die 125 Mrd vom Staat zurückbekommen würde jedoch der SPS bestehen bleibt?  

23.02.20 20:12
4

2643 Postings, 2422 Tage FullyDiluteds1893

Ja, darauf bin ich schon ein paar Mal eingegangen, seitdem Collins diese Form der Abhilfe ins Spiel brachte.

Der SPS stellt das noch größte verbliebene Risiko für uns Stammaktionäre dar. Sollten die Gerichte den NWS für rechtens erachten, wäre das unser worst case. Daher wäre ich über einen vorherigen Vergleich nicht unglücklich. Oder über ein 4. amendment, welches den SPS ebenfalls löschen würde.

Was ich bereits geschrieben habe:
Collins schlägt vor, dass FnF ein Steuerguthaben von 16 Milliarden Dollar erhalten sollten und der SPS gelöscht wird. Alle Zahlunungen, die über die ursprünglich vereinbarte 10% Dividende seit 2012 hinausgingen, sollten dazu benutzt werden, die Liquidierungspäferenz des SPS zu senken, bis sie 0 ist und der Rest wäre dann dieser Steuervorteil über 16 MilliardenDollar.
Jetzt meinte aber die Verteidigung, dass dieser Vorschlag überhaupt nicht umsetzbar sei, da die Vertäge(SPSPA) eine Rückzahlung dieser Präferenz ausschließen würden, wenn keine Zustimmung des Finanzministers vorläge - was sie ja nicht tat. Daher spekulierte ich, dass Collins mit Variante 2 aufwartete, um den Fall überhaupt ins Rollen zu bringen. Diese Variante ging auf den gerade beschriebenen Sachverhalt ein und schlug vor, dass der Finanzminister dann halt den SPS behalten könne, aber im Gegenzug 135 Milliarden Dollar an FnF zurückgeben müsse(Seeney 125 Milliarden Dollar - anderer Fall). Hier liegt die Spekulation zu Grunde, so denke ich, dass Mnuchin eh nicht auf diese Variante eingehen würde, weil der SPS weg muss und Mnuchin zudem wohl kein Interesse haben würde, 135 Milliarden Dollar zurückgeben zu müssen.

Was würde Variante zwei für Mnuchin bedeuten?
Er besitzt Wertpapiere, die er loswerden will und muss. Zudem muss er verdammt viel Geld rausrücken.
Mnuchin würde die 10% Dividende bis heute erhalten, was mehr Einnahmen suggerieren würde. Aber wüede er tatsächlich mehr Geld bekommen? Nun ja: So, wie es unsere Vorzugsaktionäre wie kthomp19 etc. beschreiben, würde das nicht hinkommen: Sie sagen, dass Mnuchin den SPS dann in Stammaktien umwandlen könnte. Aber mit diesem Schritt würde er niemals nicht einmal die 135 Milliarden Dollar, die er für den SPS zahlen müsste, einnehmen. Das leigt auf der Hand, wenn man sich den Wert der Firmen vor Augen führt:
Nehmen wir an, dass Fannie und Freddie zusammen 300 Milliarden Dollar wert sind. 79,9% der Firmen besitzt Mnuchin bereits in Form der Warrants Mit einer Umwandlung der SPS in Stammaktien kann er maximal auf 100% kommen. . Also müssten folglich 20,1% der Firmen einen Wert von 135 Milliarden Dollar haben, damit diese Variante überhaupt Sinn für Mnuchin macht.
5 x 135 = 675
Wenn die Firmen einen Wert von 675 Milliarden Dollar hätten, käme die Rechnung für Mnuchin auf das selbe Resultat hinaus wie Variante 1.

Es gibt viele Möglichkeiten, die ich jetzt nicht alle durchspielen möchte, wie eine Wandlung des SPS in non-kumulative Vorzugsaktien, die Mnuchin dann an Investoren verkaufen könnte. Dann könnte er den vollen Preis der Liquidationspräferenz der SPS erzielen. Aber dann hätten die Firmen derart viele Vorzugsaktien ausstehen, was definitiv nicht save and sound wäre. Denn im Ernstfall könnten die Firmen wohl keine neuen Vorzugsaktien ausgeben, um benötigtes Kapital einzunehmen, da es schon derart viele Vorzugsaktien gibt, die aber alle hinsichtlich Dividendenzahlungen gleichberechtigt wären. Und Stammaktien könnten die Firmen dann erst recht nicht mehr ausgeben, da diese in der Dividendenstruktur nachrangig wären.

Wenn Mnuchin uns bösartig gegenüber stehen würde, könnte er einen Teil der SPS umwandeln, bis er 99% aller Stammaktien besitzt und den Rest in nonkumulative Vorzugsaktien umwandeln. Aber auch das würde ihm wahrlich keinen Mehrwert gegenüber einer einfachen Löschung der SPS nach Variante 1 bringen.

Die Sache ist  diesbezüglich ziemlich kompliziert. Aber Mnuchin sollte wissen, dass derartige Handlungen den Firmen schaden würden. Wenn er uns schadet, schadet er auch den Firmen. Daher erwarte ich nach wie vor ein 4. amendment, welches den SPS als beglichen betrachtet und einfach löscht.

Die Legitimität der Warrants ist auch umstritten. Ich könnte mir vorstellen, dass Mnuchin den SPS in Stammaktien umwandelt, falls er auf die Warrants verzichtet. Hier käme Collins' Variante 2 wiederum sehr gelegen... Wer weiß schon, was die Jungs ausgeheckt haben...

Ich habe hier einmal geschrieben, dass der Wert der SPS nur ca. 145 Milliarden Dollar betragen würde, sollte Variante 2 durchgeführt werden. Leider stimmt das nicht. Es sind ca. 200 Milliarden Doolar. Ich habe es anhand von Gerichtsdokumenten, die ich erst suchen und finden musste, nachgerechnet. In diesen Dokumenten habe ich Variante 2 überhaupt nicht gefunden. Diese wurde meines Wissens nach nur in den Oral Hearings angesprochen. Allerdings kann ich mich hier auch täuschen.

Mnuchin kann uns mit dem SPS enorm schaden. Aber Sinn würde es keinen machen.  

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