Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag: 25.09.22 22:16
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 28323
neuester Beitrag: 25.09.22 22:16 von: Master Mag. Leser gesamt: 6498286
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26.07.13 11:40
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15985 Postings, 6242 Tage ScansoftHypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

Ich habe mich in den letzten Monaten substantiell an Hypoport beteiligt. M.E. bietet die Aktie auf dem derzeitigen Niveau die reelle Chancen von nennenswerten Überrenditen in den nächsten 2-3 Jahren. Die Gründe für die Einschätzung stelle ich anschließend kurz dar und erläutere sie kurz:

1) Antizyklisches Investitionsmöglichkeit in der Finanzdienstleistungswirtschaft
Die Finanzdienstleistungswirtschaft in Deutschland befindet sich aktuell in der Krise, was man auch an den Aktienkursentwicklungen der Peers von Hypoport MLP, OVB und Aragon ersehen kann. Entsprechend sind die Bewertungen der dort operierenden Unternehmen allgemein depressiv mit teils einstelligen KGV´s. Da der Finanzdienstleistungsmarkt eher zyklisch verläuft deutet sich hier ein zyklischer Tiefpunkt an. Weiterer Vorteil von depressiven Marktstimmungen ist bekanntlich, dass nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen unterschieden wird (ähnlich wie in einer euphorischen Marktstimmung). Strukturell ist der Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt, da die Marktmacht der Banken tendenziell sinkt und der Bedarf zur Altersvorsorge weiterhin hoch bleibt, da der Staat zunehmend seine Leistungsversprechen nicht mehr finanzieren kann. Im Vergleich zu Banken haben die Finanzdienstleistungsunternehmen den Vorteil im Hinblick auf die Assets deutlich transparenter zu sein und somit weniger unkalkulierbare Bilanzrisiken aufzuweisen. Für ein antizyklisches Investment insoweit ein interessantes Marktsegment.

2) Strukturell überlegendes Geschäftsmodell
Hypoport hat m.E. ein im Vergleich zum Wettbewerb strukturell überlegendes Geschäftsmodell, was dem Unternehmen ermöglichen wird auch in einem stagnierenden bzw. rezessiven Marktumfeld zweistellig organisch zu wachsen.
a) Allfinanzvertrieb Dr.Klein
Hypoport besitzt einen "normalen" Finanzvertrieb wie ähnlich z.B. AWD, OVB, Bonnfinanz, DVAG und MLP. Der Unterschied ist, dass dieser Vertrieb vollständig internetfokussiert und nachfrageorientiert ist. Dr. Klein berät, wenn eine Nachfragesituation beim Kunden vorhanden ist und "drückt"( in der Regel) keine ungewollten Produkte auf. Folge ist eine höhere Beratungsqualität und einhergehend eine relativ gute Markenreputation. Die notwendigen Leads werden sehr effizient über eigene Seiten (v.a. vergleich.de) im Internet generiert, wobei einfache Produkte über den Telefonvertrieb und komplexe Produkte über den Filialvertrieb verkauft werden. Im Unterschied zu reinen Onlinevertrieben wie Check24 und finanzen.de verfügt Dr.Klein auch über ein "Offline" Filialvertrieb der als Franchisemodell betrieben wird, was dem Unternehmen eine kapitalschonende Expansion in diesem Bereich ermöglicht. Dies zeigt, dass Dr.Klein im Gegensatz zu den vorgenannten Strukurvertrieben bei entscheidenen Elementen anders (m.E. besser) organisiert ist. Dieses "neue" Geschäftsmodell des Vertriebs scheint sich auch verstärkt in der Branche durchzusetzen, da Dr.Klein für sein Modell seit Jahren neue Berater gewinnen konnte, während bei fast allen Vertrieben diese Kennziffer rückgängig ist. Mit steigender Beraterzahl steigt bekanntlich auch die Vertriebsmacht und damit einhergehend der Wert des Vertriebes.

b) Europace
Das interessanteste Asset von Hypoport ein Europace. Ein Marktplatz für Finanzprodukte, der als Cloudsoftwarelösung bei Vertrieben und Produktgebern platziert wird. Dieser Marktplatz ist in seiner Konzeption einzigartig in Deutschland und wird über Finmas und Genopace aktuell auch im Sparkassen und Genossenschaftsbankensektor platziert. Der Marktplatz ermöglicht einen sehr effizienten Vertrieb bzw. die Abwicklung von Finanzierungsprodukten und scheint ein Marktbedürfnis zu befriedigen. Jedenfalls steigen die Umsätze auf dieser Plattform kontinuierlich an und haben zuletzt 2012 ein Volumen von 28 Mrd. erreicht. Insofern kann man nunmehr feststellen, dass sich diese Geschäftsidee bzw. dieses Geschäftsmodell in Deutschland durchgesetzt hat. Gerade bei neuartigen Geschäftsmodellen besteht regelmäßig die Gefahr, dass diese scheitern. Dies sehe ich bei Europace nicht mehr, da der erreichte Track Record eine beeindruckende Sprache spricht. Sobald sich eine Plattformlösung durchsetzt, proftiert der Inhaber dieser Plattform von zwei positiven Effekten. Dem Marktplatzeffekt und den hohe Grad an Skalierbarkeit( vgl. Ebay). Beide Effekte werden in den nächsten Jahren immer deutlicher hervortreten, da bislang die Investitionen in dem Plattformaufbau im Vordergrund standen, die bis dato schon über 50 Mill. EUR (mehr als die aktuelle Marktkapitalisierung) betragen haben (aufgrund der Höhe der bislang geleisteten Investitionen sehe ich auch das Replacementrisiko durch Wettbewerber als gering an). Die "Erntezeit" bei Europace beginnt also erst langsam.
c) Maklertätigkeit für die Wohnungswirtschaft
In seinem dritten Geschäftsbereich ist Hypoport als Makler in der Wohnungswirtschaft tätig. Nach eigenen Angaben ist man hier Marktführer. Dies kann ich nicht verifizieren, allerdings generiert Hypoport hier seit Jahren kontinuierlich Ebitmargen von 30%, so dass hier offenbar ein Wettbewerbsvorteil gegeben ist.

Zu der zugegeben schwierigen und strittigen Frage der Bewertung des Unternehmens nehme ich im Verlauf der kommenden Tage nochmal gesondert Stellung.  
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Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
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28297 Postings ausgeblendet.

23.09.22 17:42

92 Postings, 2289 Tage advancewie immer

bist du cool und sachlich, 3 x Topp!  

23.09.22 17:44

92 Postings, 2289 Tage advanceThank you

Jumer,

love you too :-)  

23.09.22 17:48
3

540 Postings, 1692 Tage wavetrader12023 wird hier vermutlich gar nicht mehr verdient

werden. Dazu kommen dann noch der Cashburn und die Nettoverschuldung. Hypoport könnte ganz schnell ins Schleudern und Taumeln kommen und letztendlich zum Pennystock werden.

Ich verstehe echt "Anleger" nicht, welche die Reise bis 600 mitmachen und jetzt ohne Stop sogar ins Minus laufen .  

23.09.22 18:07
7

106537 Postings, 8231 Tage Katjuschaalso ich hab den Weg bis 600 nicht mitgemacht,

sondern ganz clever schon 2017 bei 110-120 ? verkauft.

Ich wusste halt, dass es 2022 so krass runtergeht.

:)))
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the harder we fight the higher the wall

23.09.22 18:23
6

5774 Postings, 1868 Tage CoshaTscha

Dafür hab ick mir bei 520 dafür 'ne Eigentumswohnung von gekauft, nur um hier mal alle Antipathien auf mich zu lenken.  

23.09.22 18:30
1

5774 Postings, 1868 Tage CoshaUnd Feierabend

Heftiger Tag heute, der will jetzt erstmal professionell verdrängt werden.
 

23.09.22 18:34
1

779 Postings, 4955 Tage FFrodxinTach auch

Antipathien? Immer her damit. Ich bin in diesem Jahr positiv, weil ich Mitte Februar mein Depot komplett auf 100% Cash gestellt hatte. Wenn schon Crash, dann bitte richtig und einfach mal komplett auf alles draufhauen.

Wer erinnert sich noch an eine Drillisch für 2?? Denke, ähnliches könnten wir, wenn auch nicht ganz so extrem, wieder sehen.

 

23.09.22 18:38

779 Postings, 4955 Tage FFrodxinWobei

ich damals ein Spätzünder war, Katjuscha war da fast schon 100% im Plus, wenn ich mich recht erinnere.  

23.09.22 18:44
2

106537 Postings, 8231 Tage Katjuschaich hasse Leute mit Eigentumswohnungen

Blöde Kapitalistenschweine.  
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the harder we fight the higher the wall

23.09.22 18:47
2

106537 Postings, 8231 Tage KatjuschaFFrodxin, genau genommen war ich da schon

800% im plus.

Muss aber zugestehen, dass ich schon vor dem letzten Verkauf bei 110-120 ? immer mal in den Anstieg rein Teilverkäufe vorgenommen habe. Alles in allem dürfte das Plus da für mich "nur bei rund 400% gelegen haben.

Kann ich mich nur bei Scansoft bedanken, der die Aktie ja faktisch hier 2011/12 ganz im Alleingang ausgegraben und mir empfohlen hatte. Damals war ja hier im Forum zu Hypoport garnichts los. Hat dann auch etwas gedauert bs die Aktie angesprungen ist, aber dafür gewaltig.
Leider hat es sich Scansoft bei allen mit Cegedim verscherzt. Tja, kann halt nicht jeder so geile Analysen schreiben wie ich bei Home24 bei 20 ?. :)
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the harder we fight the higher the wall

23.09.22 18:58
3

779 Postings, 4955 Tage FFrodxinIch sprach von Drillisch bei 2 ? aber auch egal

Bei Hypoport war ich definitiv  zu spät dran und habe das Ding immer nur wellenartig getradet. 500% sind wahrscheinlich auch rausgesprungen. Bin schon ob der heutigen Aussage, dass Kleinanleger nur verlieren, etwas verwundert. Wer konsequent Verluste begrenzt, kann langfristig den Markt schlagen. Demut statt Gier ist aber eine Grundvoraussetzung.

Informationen und Hinweise gibt es hier und bei WO durch diverse Koryphäen doch umsonst.
 

23.09.22 19:01
4

106537 Postings, 8231 Tage Katjuschayepp Frodxin, Drillisch gab es damals ernsthaft

im Tief zum 2fachen FreeCashflow. War übrigens ein Kurs knapp unter 1 ?.
Erinnere mich noch als wäre es heute gewesen, weil es für mich so unfassbar war.

Grund lag allerdings auch darin, dass die Beteiligung an Freenet so stark abgeschrieben werden musste, dass das Eigenkapital drohte deutlich ins Minus zu laufen. Das ermöglichte erst diese Chance, weil die Anleger damals völlig im Panikmodus waren statt mal diese krasse Cashflow-Multipole anzuschauen.

Würde mich nicht wundern, wenn wir wieder Ähnliches sehen, wenn auch nicht ganz so krass. Gibt ja auch heute schon wieder deutsche Aktien, die zu 30-50% (in Einzelfällen auch mehr) mit Nettocash abgesichert sind und auch ganz gut profitabel sind. KUVs von 0,1-0,2 sind auch keine Seltenheit mehr, vor allem bei den als offensichtlich Pleitekandidaten angesehenen, kleineren ECommercern.  
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the harder we fight the higher the wall

23.09.22 20:08
1

17575 Postings, 4896 Tage M.Minningermm

 
Angehängte Grafik:
hypoport_se.png (verkleinert auf 65%) vergrößern
hypoport_se.png

23.09.22 20:12

17575 Postings, 4896 Tage M.Minningeroben wurde abgeladen

23.09.22 21:15

327 Postings, 5619 Tage yoda44Was bedeuten die grauen Rechtecke?

24.09.22 10:56

12 Postings, 1083 Tage Dr. Alfred E Bello.minus 86,8 % in einem Jahr


Muss man auch erstmal hinkriegen.

Vielleicht hätte man doch eine Dividende ausschütten sollen. Dann hätte man weniger Zocker unter den Aktionären gehabt. Auf jeden Fall hat die hohe Investitionsquote bislang null sichtbare Erfolge gebracht.

Aber nachher ist man immer klüger.

Wünschenswert wäre es aus meiner Sicht, wenn RS der Gemeinde am Montag einmal mitteilen würde, wie es nun weitergeht. Nach meiner Lesart lassen sich Kosten in Plattformmodellen wie EUROPACE kaum bis gar nicht reduzieren. Bei Dr. Klein sieht das natürlich vollkommen anders aus. Vielleicht hat INTERHYP oder der Dritte im Bunde Interesse. Aber bei denen werden natürlich auch die Alarmglocke läuten.  

24.09.22 11:46
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1440 Postings, 504 Tage unbiassed@Dr. Alfred E Be.

lassen sich Kosten in Plattformmodellen wie EUROPACE kaum bis gar nicht reduzieren

Yo genau so ziemlich  das Gegenteil ist der Fall. Bislang hat man genau das Doppelte vom Ergebnis wieder reinvestiert. Und auch diese ganzen Investitionen ins bislang mickrige Wachstum der Immobilienplattform und Versicherungsplattform lassen sich deutlich drosseln. Diese Krise führt vielleicht dazu, dass Hypoport aus der Krise heraus wieder zu Wachstumsraten kommen wird, die man lange nicht gesehen hat.

Viele meiner Kunden verkaufen gerade jede Menge an Wohnungen, einer erzählte mir erst gestern, dass er nun eine Feuerwache bauen wird, da durch Stornos wieder Handwerker zu bekommen seien. Auch der der Bauzins von knapp 3% (hat er sich vor Wochen zugesichert) ist bei Ihm kein Problem, die Beschaffungslage an Materialen hat sich auch deutlich verbessert. (Frachtraten sind total in sich zusammengebrochen) Die Lager sind voll und werden wohl demnächst auch wieder abverkauft werden. Dass dieses 3 Quartal, wo gefühlt die ganze Welt Urlaub gemacht hat von Corona, Krieg und all dem Lärm in der Welt total Flat ist, ist wirklich der Untergang des Abendlandes..



 

24.09.22 17:34

574 Postings, 5123 Tage pinktrainerKostenoptimierung

Ich hoffe, man spart nicht bei der Entwicklung der Versicherungsplattform! Der Wohnungsbaubereich hat gerade aus bekannten Gründen zu kämpfen, die Versicherungswirtschaft dürfte da weit weniger betroffen sein. Es wäre enorm wichtig, bei der Versicherungsplattform kräftige Fortschritte zu machen, der Markt ist schließlich riesig!  

24.09.22 18:12

2709 Postings, 2531 Tage unratgeberPinktrainer

Die Versicherungsplattform müsste doch technisch schon lange entwickelt und funktionsfähig sein. Es fehlt so weit ich es verstanden habe an flächendeckender Nutzung. Dass das nicht wie erhofft gelingt, wurde irgendwann in einem Call mal auf Corona geschoben. Außer Vertröstungen ist da m.E. noch nicht viel gekommen. Ach stop: wir werden quartalsweise über den Stand der Datenmigration informiert.

Ich persönlich glaube nach der Meldung vom Donnerstag, dass die nächsten Monate hier ziemlich unlustig werden. Und je länger die Vollbremsung dauert, desto gefährlicher könnte es werden. Schau mer mal.

Einsparungen können eigentlich nur durch teuren Personalabbau stattfinden. Das kostet und dauert bis es effektiv ist. Und außerdem geht man dann echt an die Substanz, an das Know-How. Oder übersehe ich was anderes, wo deutlich eingespart werden kann?  

24.09.22 19:04
2

1440 Postings, 504 Tage unbiassedEinstellungsstopp und interne

Fluktuation sind in meinen Augen völlig ausreichend. Wenn man so schnell so groß wird, ist eine Krise auch mal nicht schlecht um aus dem Komfort wieder rauszukommen.  

25.09.22 13:00
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766 Postings, 6003 Tage DrilledoppIch dachte immer

Hypo ist der Fels in der Brandung und eine Konstante auf die man im wahrsten Sinne des Wortes bauen kann. Aber nach Wirecard, Westwing, GFG und HF ist das jetzt die nächste Katastrophe im Depot. Ich weiß nicht, woher ich das ganze Geld zum verbrennen habe.  

25.09.22 14:49
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161 Postings, 1580 Tage Master MagnoliaNaja

Hypoport, steht ja nicht vor der Situation, dass ihnen ihr Geschäftsmodell wegbricht. Wohnbaukredite an private Haushalte sind in Deutschland ja fast konjunkturunabhängig (siehe Bundesbankzahlen über Jahrzehnte!). Wir sehen halt gerade eine temporäre Zurückhaltung und niemand kann prognostizieren, wie lange die anhält. Spätestens, wenn die Verkäufer mit den Preisen runter gehen normalisiert sich das alles wieder. Für ein düstereres Szenario müsste es zu Massenarbeitslosigkeit kommen und das erwarte ich überhaupt nicht.
Im Übrigen steht das Geschäft ja nicht still. Die Finanzierungen von vor zehn Jahren werden laufend anschlussfinanziert usw. Man darf auch nicht vergessen, dass Neubau nur 15% ausmacht, und private Kleinvermieter gar keine Rolle spielen.
Europace wird weiter Marktanteile gewinnen, könnte mir sogar vorstellen, dass sich das jetzt noch mal beschleunigt. Schließlich gibt es zumindest im Geno- und Sparkassenbereich keine Konkurrenz. Und da wird auch perspektivisch niemand kommen. (Die Marktstellung von Europace ist so einzigartig, da stecken Jahrzehnte Zeitaufwand und viele zig Millionen drinnen) Ich bin jedenfalls der Meinung, dass alleine Europace mindestens eine Milliarde Euro wer ist.

Außerdem hat sich Hypoport ja längst diversifiziert. Gerade RemCapital und die neue Fundingport- Plattform könnten enorm von zukünftigen Energieeffizienz-Förderprogrammen profitieren.  

25.09.22 17:05

16354 Postings, 3634 Tage H731400Wohnbaukredite

Die werden weiter deutlich einbrechen. Ist ja erst der Anfang  

25.09.22 17:28

1470 Postings, 218 Tage Anonym123Ehrlich gesagt, hat es mich gewundert,

das es erst so spät eingebrochen ist. Die Aussichten sind extrem schlecht für den Businesscase,da gleich mehrere Faktoren voll durchschlagen.

1. Aufgrund der Wirtschaftslage sind viele nicht mehr in der Lage Kredite abzuschließen (Markt wird kleiner).
2. Das Unternehmen verdient nicht an den Zinsen, sondern am Kreditvolumen. Da aber der Kunde die Gesamtsumme inkl. Zinsen betrachten muss, sinken die Provisionen (Umsatz wird kleiner).
3. Aufgrund der höheren Risiken Der Kreditgeber ausgesetzt sind, wird es schwieriger Abschlüsse zu erzielen (Markt wird nochmals kleiner).
4. Wettberbsdruck durch andere Plattformen, Banken und Versicherungen. Eine Erhöhung der Marge kann nicht durchgesetzt werden. (vermutlich geringere Marge).

Die Aussichten sind extrem schwierig aktuell und in Zukunft.  

25.09.22 22:16
1

161 Postings, 1580 Tage Master MagnoliaAlso

Punkt 4 würde ich völlig ausschließen?
-imaginäre andere Plattformen gibt es zumindest im Geno- und Sparkassenbereich nicht. Interhyp gehört zur ING und ist damit nicht unabhängig. Und die Markteintrittsbarriere für neue Player ist viel zu groß.
-Banken und Versicherungen sind die Kunden von Hypoport und keine Konkurrenz. Übrigens ist man im Versicherungsbereich bereits heute die Backend-Lösung bei zahlreichen Fintechs. Kunden sind Clark usw.
-Europace dürfte mangels Alternativen über Preissetzungsmacht verfügen. Die Provision beträgt heute etwa 0,1%, zumindest denkbar dass man das auch mal 20 oder 30 Prozent erhöht, wenn die Situation das erfordern sollte. Kundenschwund wäre jedenfalls nicht zu erwarten, da der Betrag absolut halt sehr klein ist.  

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Oskar

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