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Der USA Bären-Thread

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neuester Beitrag: 25.01.20 15:21
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 139117
neuester Beitrag: 25.01.20 15:21 von: wawidu Leser gesamt: 15984608
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30.05.19 17:39

12286 Postings, 4566 Tage wawiduTransport-Subindex Trucking

Dieser stürzt  regelrecht ab. Außer dem hochgradig manipulierten Eisenbahnindex sind alle übrigen Transport-Subindizes "unter Wasser", d.h. die Kurven rangieren zumindest unterhalb von MA200.  
Angehängte Grafik:
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31.05.19 07:22

576 Postings, 331 Tage ErgebnisGuten Morgen Goldies ;O)



Ab Juni wird es interessant: Entwicklung Gold im Vergleich zu S&P500, stellvertretend für DOW, Hang Seng usw.

Zitat:
? Im Rahmen dieser korrektiven Bewegung bildet sich seit 2013 eine imposante inverse Schulter-Kopf-Schulter Formation aus, die explosiv nach oben hin aufgelöst werden könnte. Aktuell erscheint allerdings negativ, dass der Preis bereits einige Male an der Nackenlinie im Widerstandsbereich von 1.360-1.400 USD gescheitert ist.?
Quelle: https://ingoldwetrust.report/wp-content/uploads/...eutsch.pdf#page301

ariva.de  

31.05.19 07:25
2

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingTrump verhängt Strafzölle gegen Mexiko

SPX-Futures sind nach der News um 30 Punkte gefallen. Will Trump Amerika wieder zu einem großen Bärenland machen? ;-)

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...igration-a-1270107.html

Donald Trump will die illegale Einwanderung aus Mexiko in die USA stoppen. Deshalb kündigte er nun an, ab dem 10. Juni Strafzölle in Höhe von fünf Prozent auf sämtliche Einfuhren aus dem Nachbarland zu erheben.  

31.05.19 08:26

4162 Postings, 1164 Tage dome89wir sprechen hier

Import von 360 Milliarden und  Export 260 Milliarden . Zunächst 5 Prozent und bis 25 Prozent aufstockbar. Jeden Monat 5 Prozent mehr. Die Firmen trifft dies natürlich unvorbereitet.

Das verursacht entweder mehr Inflation, was eigentlich schlecht für Trumps Zinssenkung ist. Oder die Firmen bußen an Marge ein.

Das sind zusammen mit China bald 1 Billionen an Importen. Wen dies beides mit 25 Prozent bezollt wird. Wird das sehr sehr lustig. Da aber bald wahlen sind wird er bald einlenken.

 

31.05.19 08:49
4

592 Postings, 1901 Tage MuBerndUS-Zölle

Ich verstehen die Aufregung um die US-Zölle nicht. Importe mit 25% zu besteuern und im Gegenzug Steuern im Inland zu senken gehörte zu Trumps Regierungsprogramm und die ganze Welt konnte bei seiner Regierungserklärung zuhören - „Amerika First“ und die Gegenfinanzierung der Steuersenkung über eine Importsteuer war ebenfalls nachzulesen.

Die Anleger hatten zunächst nur die schuldenfinanzierte Steuersenkung eingepreist. Jetzt kommt die Gegenfinanzierung in Form von Zöllen und die Anleger bemerken ihr zu euphorischen Optimismus.

Es wird die Zeit kommen, wo jeder Versuch Trumps alles schön zu tweeten zu Kursabschlägen führt. Die letzten Tweets waren schöne Short-Einstiegsgelegenheiten.  

31.05.19 10:15
4

58998 Postings, 5742 Tage Anti Lemming# 305

Die erhöhten Importsteuern zahlt der US-Verbraucher, also fast jeder in USA, der irgendetwas konsumiert.

Die Steuersenkungen gab es hingegen im Wesentlichen für reiche Amis.

FAZIT: Die berühmt-berüchtigte Umverteilung von unten nach oben. Mit dem "Nebeneffekt", dass auch noch die Weltwirtschaft abschmiert.  

31.05.19 10:52
2

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingBanken geben nach, Deuba auf Rekordtief

https://www.ariva.de/news/...ste-bei-bankenaktien-weiten-sich-7608878

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Unsicherheit mit Blick auf die Staatsschulden Italiens und die damit verbundene Zinsschwäche hat auch am Mittwoch Europas Bankenaktien belastet. Der Stoxx 600 Bankensektor verlor 1,4 Prozent und fiel auf den niedrigsten Stand seit Jahresanfang.

Am deutschen Markt rutschten Papiere der Deutschen Bank um 2,4 Prozent auf ein weiteres Rekordtief. Commerzbank-Aktien verloren 1,5 Prozent. Hier sprach ein Händler zudem von fortgesetzten Gewinnmitnahmen, nachdem der Kurs seit Jahresanfang in der Spitze um mehr als 40 Prozent geklettert war.

Anleger flüchten in Anleihen als sichere Anlagen, die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel am Mittwoch auf den niedrigsten Kurs seit Sommer 2016. "Das ist ein alarmierendes Zeichen. Die Frage ist jetzt, wie tief die Zinsen noch fallen können", sagte Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Sollten die Anleger das Vertrauen in Italien verlieren, werde es an den Börsen "ungemütlich". Das Land sei zu groß für einen Rettungsschirm, es könne "im Alleingang eine Eurokrise 2.0 auslösen"  

01.06.19 12:24

433 Postings, 584 Tage birkensaft@AL

Die Weltwirtschaft würde auch ohne Steuersenkungen abstürzen, vielleicht wäre sie es sogar schon. Er hat es damit nach hinten verschoben und dem Staat damit die Möglichkeit genommen, die Wirtschaft mit diesem Mittel zu stimulieren, wenn sie es wirklich braucht. Das mit der Umverteilung kann man aber unterschreiben.  

01.06.19 14:04
1

58998 Postings, 5742 Tage Anti Lemming# 308 - Der US-Staat

stimuliert doch schon seit vielen Jahren vor allem auf Pump. Die US-Staatsschulden liegen bereits bei 110 % des BIP - in Zahlen: bei über 20 Billionen Dollar.

Zum Vergleich: 2007 lag die US-Staatsschuldenquote noch bei 65 %. Unter Obama haben sich die US-Staatsschulden in nur acht Jahren fast verdoppelt, und unter Trump scheint sich die Verschuldungsspirale sogar eher noch weiter zu beschleunigen.

Hinzu kommt die "virtuelle" (außerbilanzielle) Verschuldung der US-Notenbank durch Anleihenaufkäufe: In der Spitze sind durch QEx noch einmal 5 Billionen hinzugekommen (inzwischen etwas niedriger, weil die Fed einen leichten, inzwischen wieder eingestellten Bilanzabbau betrieben hat).

Verglichen damit ist Trumps Steuersenkung (vor allem für Reiche) nur ein vergleichsweise kleiner Posten, der zudem durch die Erhöhung der Importsteuern (für Alle, also vorwiegend Arme) wieder ausgeglichen wird. D.h. in Bezug auf Stimulus ist Trumps Steuernummer ein Nullsummenspiel.

Allerdings wirkt sich zunehmend schädlich aus, dass Trump mit seinen Handels-Querelen das internationale Handelsklima vergiftet. Der Schaden dieser Politik ist mMn weit höher als etwaiger Nutzen.

Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession, die ohnehin bereits im Schwange und "zyklisch überfällig" ist, wird durch Trumps Steuerstreit eher noch erhöht als gemindert. Einen wirklichen Aufschub sehe ich da nicht.  

01.06.19 14:06

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingBond-Trader erwarten nun 2 US-Leitzinssenkungen

01.06.19 14:24
4

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingChart dazu

Der Chart ist invertiert, siehe Werte auf der Y-Achse.  Sein Fallen steht daher für eine erhöhte Zinssenkungswahrscheinlichkeit in USA. Das sind im Prinzip bullische Vorzeichen.

Trump hat womöglich folgende Strategie für die US-Märkte: Erst will er sie  unterreden bzw -tweeten, damit die Fed einen pseudolegitimen Grund erhält, die Zinsen zu senken. So einfach "mir nicht dir nichts am Top" gehen Zinssenkungen ja nicht. Man braucht schon irgendeine "Notlage", und an der bastelt Trump offenbar seit Anfang Mai.

Man kann davon ausgehen, dass Trump die Aktienmärkte im Vorfeld so manipuliert bzw. manipulieren lässt, dass die US-Indizes in der heißen Phase des Wahlkampfes (Sommer 2020) möglichst hoch notieren werden. Dafür braucht Trump Bären, die jetzt auf den imaginierten neuen Downtrend aufsatteln. Steht es tief genug (z. SPX 2500), kommt Trumps bewährte Dauerbrenner-Tweets wie"aktuell große Fortschritten bei Verhandlungen mit China (ab 5 % unter ATH). Bei 10 bis 20 % unter ATH zieht Powell plötzlich das Zins-Kaninchen aus dem Zylinder. Die Neu-Bären werden dann dazu missbraucht, US-Aktien für den US-Wahlkampf (unfreiwillig) hochzukaufen.  
Angehängte Grafik:
hc_2351.jpg (verkleinert auf 80%) vergrößern
hc_2351.jpg

01.06.19 15:43
6

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingTrumps stellt seine Strafzölle immer so dar,

als würde er damit den bösen Ausländern (China, Europa, Mexiko), die den USA die Vormachtstellung streitig machen wollen, eins auswischen. Tatsächlich ist es jedoch eine Aggression, die nach innen zielt, weil es nämlich am Ende die US-Verbraucher (in ihrer Gesamtheit) sind, die die Last dieser Steuern zu tragen haben.

Zwar kommt auch aus dem jeweiligen Ausland (aktuell Mexiko) eine Menge Gestöhn, eben weil die Zollerhöhungen die Absatzchancen für nach USA exportierte Produkte verschlechtern: Entweder werden die jeweiligen Exportprodukte in USA teurer, weil der erhöhte Zoll auf die Preise aufgeschlagen wird, dann sinkt die Nachfrage (= Nachteil 1). Oder die Exporteure müssen entsprechend mit ihren Preisen runtergehen, um auf dem US-Markt konkurrenzfähig zu bleiben, dann verdienen sie weniger (= Nachteil 2). Möglich ist auch eine Mischung aus beidem (Preise leicht runter trotz deutlich gestiegener Zölle).

Doch Trumps Hauptopfer sind die - so oder so - die US-Konsumenten. Denn sie sind es, die schlussendlich mit den Strafzöllen zur Kasse gebeten werden.

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Die hiesige Presse folgt der Trump'schen Darstellung. Das ist aus deutscher Sicht kein Wunder, denn hiesige Firmen (vor allem aus dem Automobilsektor) klagen - zu recht - über mögliche negativen Folgen der Strafzölle für deutschen Exporte in die USA. Dass es obendrein für die Amis teurer wird, bleibt bei den Betrachtungen der Journaille meist außen vor.

Dies ist mMn ein geschickte Strategie von Trump. Das Ausland heult auf, als wäre es der Hauptleidtragende, während in Wirklichkeit der Hauptleittragende der US-Konsument ist, der die höheren Preise letztlich berappen muss. Das "Heulen" des Auslands aber ist der Propaganda-Effekt, auf den Trump spickt.

Trump hofft zwar, damit auch inländischen Produzenten auf die Sprünge zu helfen und mehr hochqualifizierte US-Arbeitsplätze zu schaffen. Doch wirtschaftlich dürfte diese Strategie kaum aufgehen: USA importiert derart viele Produkte und Vorprodukte (Rohstoffe) aus aller Welt - China ist und bleibt die "Werkbank" der USA - , dass es schlichtweg unmöglich ist, diese seit Jahrzehnten eingespielten Handelsbeziehungen auf die Schnelle zu ersetzen - dergestalt, dass inländische Produktion an die Stelle der ausländischen tritt. Ein riesiger Stolperstein sind u. a. die US-Löhne, die zu den höchsten der Welt zählen. Nicht ohne Grund haben die US-Firmen ihre Produktion schon vor Jahren in großem Stil ins billige Ausland verlegt. Das war/ist für die Firmen auch eine wichtige Profitquelle. Motto: Waren im Ausland billig fertigen lassen, um sie dann teuer in USA zu verkaufen.
h heimische ersetzt werden.

Am bitteren Ende bleibt somit nur eine konsumhemmende Aggression gegen die eigenen Bürger, die - im Sinne von Trumps "America-First"-Politik - wohlfeil als Aggression gegen das "böse" Ausland verkauft wird.  

01.06.19 16:00
3

433 Postings, 584 Tage birkensaft@AL

Die Notenbank hat lange durch eine erleichterte Kreditaufnahme stimuliert (niedrige Zinsen), diese sollte ja unabhängig von der Regierung sein (theoretisch). Steuern zu senken ist ein Mittel, das die jeweilige Regierung unabhängig von der Fed nutzen kann, um relativ kurzfristig Effekte zu erzielen (zack, auf einmal müssen weniger Steuern gezahlt werden, zack, die Earnings sind höher; siehe Boom 2017). Eigentlich sollte das jedoch ein Mittel sein, wenn die Wirtschaft nicht gerade rund läuft, sprich nicht am Top. Das gleiche gilt für die Zinssenkungen, die Trump ja versucht durchzusetzen. Er will im Grunde ein Melt-Up, wie es das 1999 gab, und das am Besten unmittelbar vor den Wahlen. Ob sich die Fed dazu einspannen lässt wird sich zeigen. Ich denke, dass die Fed, die Zinsen wirklich nur im Notfall, sprich unmittelbar vor der Rezession senken wird (s. 2007), da ansonsten weitere exzessive Blasen drohen. 1998 wurden die Zinsen auch nur gesenkt, weil die Pleite des LTCM-Hedgefund das Finanzsystem gefährdet hat und die Lage eh düster aussah, wegen Asienkrise, inverser Zinsstruktur usw.
Ob sich Trump über die Folgen im Klaren ist, wenn er die ganzen Stimulus-Optionen bereits vor einer Krise zieht, wage ich ein wenig zu bezweifeln, bzw. rein egoistische Motive wie die Wiederwahl scheinen ihm wohl im Moment wichtiger zu sein.  

01.06.19 16:02
1

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingDer DAX übertreibt - wie üblich...

 
Angehängte Grafik:
chart_year_eurostoxx50.png (verkleinert auf 54%) vergrößern
chart_year_eurostoxx50.png

01.06.19 16:08

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingTrump will für zweite Amtszeit kandidieren

(passt zu # 311 und 313)

https://www.spiegel.de/politik/ausland/...i-verkuenden-a-1270321.html

US-Präsident Donald Trump will 2020 noch einmal antreten und seine Kandidatur am 18. Juni offiziell mitteilen. Ein weiterer Republikaner erklärte bereits, ebenfalls kandidieren zu wollen.  

01.06.19 16:11

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingKorrektur zu # 312

Ende des 2. Absatzes:

Möglich ist auch eine Mischung aus beidem (Preise leicht rauf trotz deutlich gestiegener Zölle).

 

01.06.19 18:43

58998 Postings, 5742 Tage Anti Lemminggenauer:

rauf geht es mit den Preisen für die Ami-Konsumenten, tendenziell runter geht es mit den Preisen (Erlösen) für die ausländischen Exporteure, die nach USA liefern.

 

02.06.19 08:29
2

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingAutozölle - Amis schießen sich ins eigene Knie

Eine echtes Konzept ist in Trumps Strafzoll-Strategie nicht zu erkennen. Er schadet damit auch massiv den US-Autoproduzenten (s.u.).

Das Ganze muss man wohl unter Fanatismus abhaken. Hauptsache die Klischees seiner debilen Wähler werden bedient.

https://www.cash.ch/news/top-news/...nsland-der-autoindustrie-1342335

Mexiko - Wichtiges Produktionsland der Autoindustrie

US-Präsident Donald Trump hat Mexiko im Streit über illegale Einwanderung mit schrittweise steigenden Einfuhrzöllen gedroht. Das würde Autos für US-Kunden erheblich verteuern.

Von Juni bis Oktober könnte der Zoll in Fünf-Prozent-Stufen auf bis zu 25 Prozent steigen. Das Land ist vor allem wegen seines niedrigen Lohnniveaus ein wichtiger Produktionsstandort für Autobauer weltweit von Fahrzeugen für den benachbarten US-Markt. Autos und Autoteile machen den Löwenanteil der Exportgüter Mexikos in die Vereinigten Staaten aus. Im vergangenen Jahr summierten sie sich auf 93,3 Milliarden Dollar.

Am stärksten betroffen von einer Verteuerung der Produkte durch Zölle wären US-Autokonzerne. So ist General Motors mit 14 Fabriken und einem Ausstoß von knapp 835.000 Wagen im vergangenen Jahr der größte Fahrzeugproduzent in Mexiko. Nach Einschätzung des Investmentberaters Evercore ISI bestreitet GM 18 Prozent seines Absatzes im Heimatmarkt mit Autoimporten aus Mexiko. Ford will den Anteil von zuletzt 17 Prozent bis zum kommenden Jahr auf 20 Prozent steigern. Auch alle großen Hersteller aus Japan und Korea fertigen in Mexiko. So ist Nissan mit etwa 762.000 Fahrzeugen nach GM der zweitgrößte Hersteller vor dem italienisch-amerikanischen Konzern Fiat Chrysler....
 

02.06.19 08:40
1

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingDie Mex-Steuer schlägt somit in die gleiche Kerbe

wie Trumps Ulknummer, per Dekret den "nationalen Notstand" auszurufen, weil die Mexikomauer nicht gebaut wird. Das US-Repräsentantenhaus hat Ende März dagegengestimmt. Der Notstand würde aber erst dann endgültig gekippt, wenn auch der Senat dagegen stimmt (steht noch aus), in dem Reps immer noch die Mehrheit haben.

Fazit: Trump ist ein rassistischer Fanatiker, der in der Position des "wichtigsten Mannes der Welt" die wohl markanteste Fehlbesetzung seit 1789 ist.

Und dass er damit weltweit die Handlungsbeziehungen torpediert und womöglich die nächste Rezession vom Zaun bricht, kommt noch obendrauf. Nur diesem Thread leistet er damit einen Bärendienst ;-)

https://www.tagesschau.de/ausland/...ntenhaus-mauer-notstand-101.html

Streit um Trumps Mauer
Repräsentantenhaus stimmt gegen Notstand

Um an Gelder für seine geplante Mauer zu Mexiko zu gelangen, hatte Trump den Notstand ausgerufen. Das Repräsentantenhaus hat nun dagegen gestimmt. Der Notstand ist damit allerdings nicht beendet.

Die oppositionellen Demokraten in den USA sind entschlossen, den von US-Präsident Donald Trump erklärten Notstand an der Grenze zu Mexiko wieder aufzuheben.

Eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus, das derzeit von den Demokraten kontrolliert wird, stimmte für eine Resolution, die den Notstand beenden soll. Auch 13 Republikaner schlossen sich an. Der Notstand war von Trump am 15. Februar ausgerufen worden.

Die Resolution des Repräsentantenhauses ist aber nur ein erster Schritt. Ob sie am Ende Erfolg haben wird, ist fraglich. Um den Notstand tatsächlich zu beenden, ist auch ein Beschluss des Senats erforderlich. Obwohl dort Trumps Republikaner die Mehrheit haben, könnte die Resolution auch diese Kongresskammer passieren.  

02.06.19 09:04
3

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingGoogle, Facebook, Amazon sollen zerschlagen werden

Die US-Justiz und das US-Kartellamt rücken Big Tech auf die Pelle. Anwälte arbeiten bereits daran, die jeweils marktbeherrschenden Konzerne - darunter Google, Facebook und Amazon - auszuspalten. So soll u. a. Facebooks Kauf von Instagram rückabgewickelt werden.

Dies wurde auch von der New York Times und von Bloomberg bestätigt. Republikaner und Demokraten zeigen in dem Punkt, die Macht dieser Tech-Monopole stark einzuschränken, überraschende Einigkeit. Und das ist mMn auch gut so.




DoJ Launches Google Anti-Monopoly Probe

 ....Since the Trump administration swept into power two years ago in spite of thinly veiled opposition from Silicon Valley - as it was later revealed, big tech effectively conspired with the Clinton campaign to hurt Trump's chances - the drumbeat of unprecedented anti-trust scrutiny has grown steadily louder, facilitated by the president's own publicly-voiced suspicions.

And on Friday, the levee [Damm] finally broke.

Just before midnight on Friday, at the close of what was a hectic month for markets, WSJ dropped a bombshell of a story: The paper reported that the DoJ [US-Justizministerium, A.L.) has opened an anti-trust investigation of Alphabet Inc., which could "present a major new layer of regulatory scrutiny for the search giant, according to people familiar with the matter." The report was sourced to "people familiar with the matter," but was swiftly corroborated by the New York Times, Bloomberg and others.

For months now, the FTC has appeared to be gearing up for a showdown with big tech. The agency - which shares anti-trust authority with the DoJ - has created a new commission that could help undo big-tech tie-ups like Facebook's acquisition of Instagram, and hired lawyers who have advanced new anti-monopoly theories that would help justify the breakup of companies like Amazon....


 

02.06.19 09:08
1

58998 Postings, 5742 Tage Anti Lemming"Die Zeit" hatte die Zerschlagung bereits im März

angemahnt, die Demokratin Elizabeth Warren zitierend.

https://www.zeit.de/digital/internet/2019-03/...facebook-zerschlagung

Elizabeth Warren:
Amazon, Facebook, Google? Falls nötig zerschlagen

"Märkte ohne Regeln sind Diebstahl": US-Senatorin Elizabeth Warren und EU-Reguliererin Margrethe Vestager greifen die Tech-Branche an. Unmöglich? Nein, fast konsensfähig.  

02.06.19 09:10
1

58998 Postings, 5742 Tage Anti LemmingGeforderte Aufspaltungen

(aus Die Zeit):

Amazon soll sich nach Warrens Vorstellungen von der Supermarktkette Whole Foods und dem Zalando-Vorbild Zappos trennen. Google von der Navigationsapp Waze, dem Smarthome-Unternehmen Nest sowie dem Onlinemarketing-Tool DoubleClick. Und Facebook natürlich von Instagram und WhatsApp.

 

02.06.19 09:21
1

58998 Postings, 5742 Tage Anti Lemming2013 war das US-Kartellamt noch gescheitert

in seinem Vorstoß gegen Googles Monopolstellung:

SZ, 3. Januar 2013

US-Kartellamt stellt Ermittlungen gegen Google ein

Um die Konkurrenz zu benachteiligen, soll der Konzern Suchmaschinen-Nutzer zu seinen eigenen Onlineangeboten geleitet haben: Diesen Vorwurf haben die US-Wettbewerbshüter jetzt fallen gelassen und die Ermittlungen eingestellt. Ein Verfahren um die Macht im Internet hätte Google schwer schaden können.

Die US-Kartellbehörde (FTC) hat bei ihren im Jahr 2011 gegen den Internetriesen Google eingeleiteten Ermittlungen keine Hinweise auf einen Missbrauch seiner Marktstellung zum Nachteil von Konkurrenten gefunden.

FTC-Chef Jon Leibowitz teilte in Washington mit, das Unternehmen verstoße nicht gegen das in den USA geltende Wettbewerbsrecht. Google habe zudem bei Praktiken Veränderungen vorgenommen, die von seinen Konkurrenten kritisiert wurden. Das Kartellamt habe seine Ermittlungen deshalb eingestellt...

 

02.06.19 09:26
3

4069 Postings, 3468 Tage Murmeltierchen#312 side-effect

vielleicht wird trump nochmal ein denkmal gebaut , wer weiß ?!

gut möglich das er mit seiner konsumschädlichen politik ( wenn es denn so sein sollte), ungewollt ( oder auch gewollt , wer weiß das schon so genau)  den größten beitrag zur co2 reduction liefern wird. natürlich wird das keiner so zugeben in zukunft - ist auch wurscht !

der zeitpunkt ist jedenfalls nicht schlecht gewählt, die lager  der amis ( und der rest der welt) sind voll - ebenso haben die amis genug autos in den letzten jahren gebunkert. ein paar jahre weniger von all dem schrott und krempel ist doch super !  

02.06.19 09:31

4069 Postings, 3468 Tage Murmeltierchen#324

sorry , sollte eigentlich im öko(nomen) thread landen  

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