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Deutsche Post

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neuester Beitrag: 28.01.20 01:45
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 24980
neuester Beitrag: 28.01.20 01:45 von: Chartlord Leser gesamt: 4815926
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02.12.19 19:05

6944 Postings, 3204 Tage ChartlordNach unten durchgebrochen

Jetzt wird es für den Kurs der Post schwer.
Die 33,50 € haben  nicht gehalten, der Dax ist angeschlagen und hat unter 13 000 im Xetra geschlossen.
Heute hat die Post besser als der Dax performt, das wird auch weiter so bleiben, solange der Dax weiter fällt.
Erholt sich der Dax abersofort wieder, so werden die Verkäufer der Post nicht gleich wieder kaufen und die Post wird schlechter als der Dax performen.

Die Aussichten für eine Weihnachts- oder Jahresendrally sind deutlich gefallen. Aber so merkwürdig es klingt, die Aussichten für die Post für einen Kurssprung im nächsten Jahr sind extrem gut, aber nur sofern die Rally jetzt ausbleibt. Denn heimlich wird der Markt die letzten Zahlen der Post einpreisen, indem sie weniger fällt als der Dax. Kommen dann die nächsten Zahlen, so ist die Post weit unterbewertet, was sich durch den jetzigen Rücksetzer verstärkt.

Der Chartlord  

03.12.19 03:26

6944 Postings, 3204 Tage ChartlordBetrifft auch die Post

Aus dem anderen Thread :

https://forum.finanzen.net/forum/Das_Ende_naht-t493372#pst_26764260


Als politische Börse


Der Chartlord  

03.12.19 10:30

1290 Postings, 2369 Tage LaterneCL

Ein ausgezeichneter Bericht der den nackten Tatsachen
entspricht. Kaum zu glauben das Sie sich mit der trockenen
und staubigen Materie wie der Steuer etc. beschäftigen.
Das ist wie Perlen die man vor die Säue wirft.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

03.12.19 13:05

496 Postings, 1477 Tage DHLer 2020**Montagszustellung...

Empfehlung der Monopolkommission: KANN WEGFALLEN !

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...-briefzustellung-8283916

Grüße!  

03.12.19 21:20

796 Postings, 994 Tage xy0889Deutsche Post

bei 31,xx wieder kaufen ?  
Angehängte Grafik:
deutsche_post.png (verkleinert auf 54%) vergrößern
deutsche_post.png

04.12.19 09:46
1

2169 Postings, 3317 Tage TheodorSKann man probieren

kann aber dann sein, dass du bei 41 nicht dabei bist:-))  

04.12.19 10:02
1

6944 Postings, 3204 Tage ChartlordSuper Sendung zur Unzeit

Manchmal hat es Vorteile nicht richtig schlafen zu können.
Deswegen habe ich heute früh um 5.20 Uhr im n-TV in der Serie "Mega Brands" einen Aktuellen Beitrag über DHL gesehen.
Dabei wurde in 40 Minuten der ganze Konzern aktuell vorgestellt. Moderator war unter anderem Frank Appel selbst.

Es wurden alle Bereiche vorgestellt. Dazu auch einige Besonderheiten, wie zum Beispiel der Umstand, dass die Post in Japan nur die drei Bereiche Fracht, Lieferketten und Express bedient, dabei dort aber einen besonders starken Anstieg der Expressleistung hat, der wie auch überall in der Expressendung nicht eilbedürftiger Waren liegt.

Dazu wurde beaknnt gegeben, dass DHL nunmehr einen fünften Geschaäftsbereich hat, der im Betreuen der e-commerce Händler besteht und weltweit auch in die Versendung an die Kunden mündet.

Und wie man von so einem Beitrag erwarten darf, wurden auch die Streetscooter erwähnt, aber in einer neuen und bislang ungewohnten Art. Es wurde ausdrücklich auf die Umstellung auf go green der Post hingewiesen, die "jetzt nur noch durch die selbst hergestellten Elektromobile" erfolgen soll. Kein Wort mehr zu Partnerschaften, aber dafür eben eine eigene weltweite Umstellung durch die eigenen Fahrzeuge. Bis 2050 will die Post völlig emissionsfrei laufen. Übrigens zählt auch der jetzt schon weltweite Einsatz von Drohnen dazu, die überall, wo verkehrstechnisch möglich, schon jetzt zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel bei der eiligen Lieferung von Medikamenten.

Aktuell besteht sogar eine (bislang kaum erwähnte) Partnerschaft mit der Lufthansa im Luftfrachtbereich.

Am meisten hat mich aber der Einsatz von Drohnen in den riesigen Lagerhallen der Post beeindruckt, die fast voll automatisch die Gänge abfliegen und die riesigen gestapelten Paletten in den Warenlagern überprüfen. Alleine in Leipzig seien 42 Kilometer Laufbänder für die Pakete vorhanden. Alles in Allem ein toller Beitrag.

Alles Gute

Der Chartlord  

04.12.19 11:57
1

496 Postings, 1477 Tage DHLer 2020Super Sendung

Chartlord, um die Sendung MEGA BRAND DHL in n-tv zu sehen hättest Du nicht um 5:20 Uhr fernsehen müssen. Vorgestern lief sie um 22:10 bis 23:00 Uhr.

Der Beitrag war super um DHL besser kennen zu lernen, hat aber nichts Neues gebracht. Und dass DHL Supply Chain in den Lägern die Inventur mit Drohnen durchführt sollte sowieso jeder Aktionär wissen...

Grüße!  

04.12.19 12:07

496 Postings, 1477 Tage DHLer 2020DHL Supply Chain

Und nochmals zu DSC. Nachfolgende aktuelle Pressemitteilung beschreibt welche Vielzahl innovativer Lösungen bereits bei DSC eingesetzt werden und sogar TAPA zertifiziert sind, z.B. Augmented-Reality-Technologie, Roboterarme, automatische indoor Transporte, Drohen etc.


https://www.dpdhl.com/de/presse/...n-praesentiert-strategie-2025.html

Grüße!  

07.12.19 16:58
2

6944 Postings, 3204 Tage ChartlordÜberall

Wohin man auch schaut, überall wächst die Post. In allen Bereichen. Nicht gleichmäßig, aber ständig und zwar schwankend.
Unter dem Strich bleibt jedoch immer ein geringfügiger Anstieg des Marktanteils.
Das liegt daran, dass die Post auch in Gebieten präsent ist, wo die Konkurrenz nicht präsent ist. Das sind zwar meist unterentwickelte Gebiete der Welt, aber nach und nach steigt das Niveau auch dort, und dann ist die Post auch dort Marktführer zu nicht mehr winzigen Umsätzen. Bestes Beispiel sind die meisten afrikanischen Länder. Schon lange vor der Konkurrenz hat sich die Post längst die besten Grundstücke für ihre Lager und Verteilerhubs gesichert, so dass andere entweder viel längere Wege fahren müssen, oder viel mehr bezahlen. Das sichert der Post dauerhaft den Geschäftsvorteil.

Allerdings benötigt die Post dann eben auch entsprechend mehr Investitionen um auch dort auf dem Laufenden zu bleiben.
Das Wachstum in den Industrieländern geht zwar noch weiter, ist aber bald an seiner maximalen Ausdehnung angekommen. Dann wird es jedoch vom Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern abgelöst. Und das wird dann in der Summe viel größer sein. Man darf nicht davon ausgehen, dass das Wachstum so bleiben wird wie es jetzt ist. Die vorgenennte Ablösung erfolgt nicht mit Einbruch des Wachstums sondern mit einem Umbruch nach oben. Aus jetzt 3-14% Wachstum je nach Sparte werden 8-25% bei nur vorsichtiger Schätzung. Der viel schnellere Ausbau der Verfügbarkeit von Handyempfang in den Entwicklungsländern sollte ein Warnsignal sein. Denn mit dem Handynetz steigt auch die Zahl der Internetbestellungen.

Da müssen wir stehen und die Gewinne abgrasen.

Alles Gute

Der Chartlord  

07.12.19 20:29
1

30 Postings, 73 Tage GamenickHat nix mit der Aktie zu tun aber..

Hier mal ne kleine Geschichte, wohne hier ländlich, unser Postbote ist hier der selbe seit über 30 Jahren, wir haben hier eine Aufbewahrungsvereinbarung, dass der Postbote das Paket in der Papiertonne ablegt, wenn keiner da.

An Tagen an denen die Papiertonne draußen steht haben es GLS, Hermes, usw es alle schon geschafft das Paket in der Papiertonne abzulegen und glücklicherweise wurde das von den Müllmännern bemerkt und rausgetan, naja egal unsere Postbote geht einmal rum legt es in den Kellereingang verdeckt ab und wirft uns nen Brief ein, so soll es sein.

Würde wenn ich die Wahl habe immer per DHL verschicken lassen und auch selber wegschicken, den Aufpreis zahl ich gerne, meine Mutter entrümpelt oft die Sachen aus Kellern unserer Verwandten und verschickt viel, mit Hermes gab's fast immer Probleme, bei DHL fast nie.  

12.12.19 20:23

6944 Postings, 3204 Tage ChartlordEin ganz schlechtes Zeichen

Der heutige Handelstag der Post hat wieder einmal meine Annahme bestätigt, dass fast kein mittelfristiger Anleger bei der Post investiert ist. Der Anstieg am Nachmittag lag über dem Anstieg des davor liegenden Tagesverlaufs und wurde sofort genutzt um bei der Post auszusteigen, denn der ganze Anstieg wurde gegen den Markt wieder zurückgenommen und die Post endete im Tagesverlust. Das ist zugleich als Vorgabe für morgen zutiefst negativ, weil der Markt seine heutigen Gewinne rein technisch verteidigen wird; die heutigen Verkäufer der Post ganau das sehen und erst recht nicht wieder einsteigen werden.

Es steht uns ein Wandel bevor, der aus einem Sprungbrett von 35 € in Richtung 40 € und mehr im nächsten Jahr einen festen Deckel macht, der auch mit guten Zahlen nicht die 35 € übersteigen wird. Und wo jetzt noch die kurzfristigen Zocker mal die Post kaufen, droht eine Anhebung der Dividende selbst diese Käufer zu verschrecken. Denn jeder weiss, dass nur langfristige Anleger auf die Dividende setzen, und alle anderen das nicht abwarten wollen.

Alles Gute

Der Chartlord  

16.12.19 17:32
1

496 Postings, 1477 Tage DHLer 2020Kein ganz schlechtes Zeichen

@CL, glücklicherweise liegst Du falsch mit deiner Prophezeiung, dass die 35,00 Euro nicht überstiegen werden können...schon liegen wir drüber...

Grüße!

PS: Mit guten Zahlen ist auch mehr drin. Ich bin sicher spätestens mit den Zahlen Q1/2020 sind wir wieder bei 41,00 Euro!  

16.12.19 18:53

6944 Postings, 3204 Tage ChartlordNö,

Tageshoch intraday im Xetrahandel lag genau bei 35,00 €.

Wir werden ja sehen, ob nicht doch mittelfristige Anleger kalte Füße bekommen und wieder bei der Post einsteigen.
Der Dax droht ja mit Trendbruch nach oben wegen der zumindest teilweise aufgehobenen Gefahr eines Handelskrieges. Dem wird sich die Post nicht entziehen können, die Frage bleibt dabei, welche Umsätze dabei gefahren werden. Bleiben die mittelfristigen Anleger fern, so wird die Post sicher mitansteigen, aber nur mit schwachen Umsätzen. Man darf ja nicht vergessen, dass es bei der Post zwar keine Käufer gibt aber eben auch keine Verkäufer.

Kommen dann die Zahlen im Verlauf der nächsten Jahres, so droht den mittelfristigen Anlegern der Kurs davon zu laufen, wenn sie nicht dabei sind. Dann wird nur unter extremem Blutopfer ein Wiedereinstieg mit geringen Stückzahlen möglich sein, weil der Markt leer sein wird. Die Umsätze im Xetra heute deuten in diese Richtung. Die langfristigen Anleger kaufen ständig mit sehr geringen Stückzahlen nach, die kurzfristigen Anleger zocken überwiegend woanders selbst bei steigenden Kursen. Ich habe mehrere Abalysen gelesen, dass angeblich ein Kaufsignal bei der Post ausgegeben worden sein soll. Aber das kann wenn überhaupt nicht nachhaltig sein, weil das ein Kaufsignal bei sinkenden Umsätzen wäre, was eher für ein Fehlsignal sprechen würde. Außerdem sind Anschlußkäufe nicht im Markt. Da aber der Dax weiter steigen wird, sehe ich die Wahrscheinlichkeit eines Trendwechsels bei der Post von 10% auf 49% gestiegen.

Natürlich ist das ganze derzeit nur eine politische Börse, die jedoch Bestand haben kann, wenn der Vertrag der USA mit China Bestand hat, wovon man wegen der Schweinepest in China ausgehen muss, weil dort eine Versorgungsnotlage am Entstehen ist, die von den Amis gedeckt werden soll. Ob die vereinbarte Lieferung dazu ausreicht, ist noch offen. Da kann sogar eine weitere Lieferung aus Europa noch notwendig werden. Das würde die entsprechenden Märkte zusätzlich anfeuern.

Alles Gute

Der Chartlord


P.S. Nach 2021 werden die Dinge soweit verändert sein, dass auch wieder alle mittelfristigen Anleger dabei sein werden.  

17.12.19 09:56
1

1290 Postings, 2369 Tage LaterneDP

Deutsche Post erhöht Paketpreise für Privatkunden zum 01. Januar 2020 um durchschnittlich 3?%.
Allen viel Erfolg.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

17.12.19 13:43
1

6944 Postings, 3204 Tage ChartlordDer Run kommt

Mit der verbindlichen Preiserhöhung auf CO2 Verbrenungsantriebe wird die Einsparung eines echten Elektroautos immer größer.
Es ist fast so, als ob die Politik den Verkauf der Works ankurbelt.
Da das nicht nur in Deutschland so ist, werden sich die Zeiten ändern. Die Portoanhebung dagegen wandert in unsere Tasche. Und schon jetzt wird klar, warum die Post ihre Ziele für 2020 erreichen wird. (Wohl eher übertreffen)

Alles Gute

Der Chartlord  

18.12.19 09:20
2

6944 Postings, 3204 Tage ChartlordFedEx senkt seine Prognose

Daran sind nicht nur die gestiegenen Kosten fürs Personal schuld.
Auch ein gewisser Rückgang am Marktvolumen, der mit Ferngeschäften in Richtung Asien zu tun hat, trägt dazu bei. Hier hat die Post ihren Anteil entsprechend vergrößern können. Das für Donald Trump leidige Thema Deutschland ist ja schon zur Gewohnheit geworden. Und daran wird sich nichts ändern, denn die amerikanischen Verbraucher kaufen Made in Germany selbst dann, wenn Strafzölle darauf liegen. Und die Preiserhöhung der Post dürfte wohl genau der richtige Schritt zum Erhalt der Gewinne sein.

Dazu kommt die Aussage vom Chef :

https://www.finanznachrichten.de/...-fuer-hoehere-spritpreise-016.htm

"Wenn ich weiß, die Tonne CO2 kostet überall auf der Welt zehn, 20 oder 50 Euro, kann ich daraus errechnen, ob ich aus einer entsprechenden Investition einen positiven Beitrag erhalte oder keinen." (Appel)

Welche Investition wird der wohl mit diesem Hinweis meinen ?

a) Den Kauf von Dauerlutschern
b) Die Einstellung von Frisören
c) Den Besuch in einem Bordell
d) Den weiter verstärkten Einsatz von Streetscootern

Wer das nicht weiss, kann ja den Onlinejoker vom Chartlord nehmen.
Wenn man den Betrag als Festbetrag ausrechnen kann, so kann man den entsprechenden Einsparwert durch die Elektroautos eben ausrechnen und das bevor man weiter darin investiert. Und wie sich jeder denken kann, werden alle anderen Lieferdienste, die (noch) nicht elektrisch fahren, immer stärker unter dem Kostendruck leiden. Diesen bleibenden und sich vergrößernden Marktvorteil hat die Post nur, wenn sie selbst die Streuerung der Produktion bei Streetscooter und den Partnerunternehmen mitbestimmen kann. Bei einer CO2 Tonne, die 10 oder 20 € mehr kostet mag das ja noch preislich zu verkraften sein. Bei 40 oder 50 € jedoch geht das nicht ohne Preiserhöhungen und das überall, wo die Klimabeschlüsse umgesetzt werden, was zumindest in der EU der Fall sein wird. Das trifft vor allem Amazon extrem, da alle Subunternehmer (bisher) nicht elektrisch fahren.

(Mit einiger Verzögerung wird sich auch dort dieser Umstand einstellen, und nur wer rechtzeitig auf Elektromobilität umstellt, wird gestärkt aus dieser Veränderung hervorgehen. Da Kapital in den USA genügend vorhanden ist, dürfte es also eine Frage der ausreichenden Verfügbarkeit werden.)

Ändert sich an dieser Lage nichts, so wird die Post weitere Marktanteile hier in Europa erhalten.

Alles Gute

Der Chartlord
 

19.12.19 14:06
1

1014 Postings, 2774 Tage MindblogJahresendrally?

sieht für mich anders aus. Scheint mir, als müsste die Deutsche Post noch einmal
die 34 Euro testen müssen. Vielleicht ist der Grund der morgige Verfallstermin:
die Kurse der Deutschen Post werden möglicherweise auf der Basis von 34 Euro abgerechnet.
Wer weiß das schon, … ich hoffe jedenfalls, dass die Kurse im Januar wieder ansteigen!

Euch allen im Forum wünsche ich frohe Weihnachten
und gute Entscheidungen im neuen Börsenjahr

Mindblog
 

19.12.19 14:12
1

496 Postings, 1477 Tage DHLer 2020Jahresendrally

...wird nicht mehr kommen, morgen ist eigentlich schon Schluss für 2019. Brauchen wir auch nicht, 2019 war gut genug für unsere Aktie (+45%).

Lieber soll es 2020 so weiter gehen...!

Grüße!  

20.12.19 16:48
2

2169 Postings, 3317 Tage TheodorSFrohe Weihnachten

Ein erholsames Wochenende, friedvolle Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2020 wünsche ich allen Forumsbeteiligten. Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

Ein besonderer Dank an Chartlord für seine immer erfrischenden Worte hier.

Ich habe in letzter Zeit nicht mehr so viel geschrieben, bin aber weiterhin voll investiert und glaube an einen guten Börsenbeginn im nächsten Jahr. Die Post ist immer noch meine größte Depotposition und ich gehe nicht davon aus, dass sich das ändert.

Bis dann im neuen Jahrzehnt.
Grüße TheodorS  

22.12.19 12:19

1122 Postings, 1720 Tage phre22Löschung


Moderation
Moderator: JDWO
Zeitpunkt: 11.01.20 22:39
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Spam

 

 

23.12.19 11:14
2

1290 Postings, 2369 Tage LaterneDP

Ich wünsche allen ein friedvolles und schönes
Weihnachtsfest im Kreise Eurer Familien und Freunde
und ein erfolgreiches Neues Jahr.
Einen Dank an all die tollen Beiträge und einen
besonderen an CL der mit Geist und Witz
letztendlich hier für das Salz in der Suppe sorgt.
Ihm wünsche ich ganz besonders Gesundheit, Mut
und Kraft für das Neue Jahr.


-----------
Beste Grüsse
Laterne

23.12.19 19:44

6944 Postings, 3204 Tage ChartlordMomentan

wird bei der Post das Erreichen der Ziele sowohl für 2019 als auch für 2020 voll ausgepreist. Es wird fundamental ein Abschlag von 5 bis 6% auf en Kurswert gegeben. Für das Ergebnis in 2019 bedeutet das, dass anstelle der 4,15 bis 4,25 Milliarden nur noch 3,9 Milliarden € im EBIT vom Markt eingepreist werden und für 2020 4,8 Milliarden und nicht 5 Milliarden €. Darin sind die mittelfrisitigen Anleger mit dabei, weil sie es sind, die nicht für und auf die 5 Milliarden € spekulieren. Ursache dafür ist nach wie vor die Aussage des Vorstandes, dass nach 2020 "mindestens" 5,3 Milliarden € EBIT erreicht werden. Man darf nicht übersehen, dass nach einem Anstieg um mindestens 800 Mio. € im Jahr 2020 der Anstieg um mindestens 300 Mio. € danach einfach nur ein Einbruch in der Entwicklung ist. Da muss man als mittelfristiger Anleger nicht dabei sein.

Unter diesen Umständen werden die nächsten Zahlen keine Änderung im Kursverlauf darstellen. Einzig eine über den Erwartungen liegende Dividendenerhöhung wird einen vorübergehenden Schub auslösen, der allerdinges dann nicht mehr zurückgenommen wird, weil die Ausschüttungsquote auch für die folgenden Jahre erhlaten bleibt und als Basis für die folgenden Ausschüttungen dient.

Nur das hat enorme Schwierigkeiten in 2020 die 40 € im Kurs zu erreichen. Die mittelfristigen Anleger werden selbst nach dem Erreichen der 5 Milliarden € in 2020 nicht zur Post zurückkehren. Das wird erst mit/nach dem Ergebnis für 2021 der Fall sein, wenn klargestellt ist, was mindestens wirklich ist. Dann jedoch wird niemand mehr bereit sein die Post zu verkaufen, was den Kurs nachhaltig und sehr langfristig ansteigen lassen wird. Regulär wären für 2020 mit dem Erreichen von über 5,0 Milliarden € mindestens 44,50 € realistisch und notwendig, weil das bisherige Allzeithoch mit dem sehr vergleichbarfen Daxstand bei ca. 3,75 Milliarden € EBIT erreicht wurde. 5 Milliarden sind etwa 33% über 3,75 Milliarden und sind entsprechend viel höher über 41 € im Kurs einzupreisen. Selbst 46 € sind da noch zu wenig. Und in den Aussichten für 2021 wären selbst wirklich nur 5,3 Milliarden € EBIT erst mit mehr als 51 € Kurs ausreichend hoch realistisch bewertet. Nur darin sind natürlich keine Erwartungen für die Zukunft enthalten.

Wenigstens die Dividendenentwicklung des Vorstandes hat bislang immer genau das enthalten, was vom Vorstand vorgegeben wurde. Selbst zu Grottenzeiten, in denen die Gewinnsituation nicht so erfolgte wie eigentlich vorgegeben, was zum Beispiel in 2015 der Fall war, wurde sofort wieder in die Richtung angehoben, die vor den Gewinneinbrüchen geplant waren. Das wird auch mit der Dividende für 2019 und 2020 der Fall sein. Für die Zeit danach wird sich der Vorstand etwas einfallen lassen müssen, will er bei seiner bisher restriktiv eingehaltenen Vorgehensweise bleiben kein Vermögen in der Kasse anzusammeln und stattdessen die Ausschüttungsquote anzuheben. Die bisher 40 bis 60% Ausschüttung des Gewinns nach Steuern würde wegen des deutlich ansteigenden Gewinns einen immer größerern Teil in der Kasse belassen. Deswegen müsste der Prozentsatz angehoben werden.

Gehen wir mal von realistischen 5,7 bis 5,8 Milliarden € EBIT in 2021 aus, so liegt da ein Gewinn nach Steuern von mehr als 3,6 Milliarden € vor. Bei selbst 60% Ausschüttung (= über 1,50 €) würden noch über 1,4 Milliarden € in die Kasse fliessen. In den danach folgenden Jahren eben noch mehr. Das wird der Vorstand nicht zulassen, weil es gegen seine eigenen Pläne erfolgt. Grundsätzlich jedoch beginnt diese ungewollte Schieflage schon im Ergebnis für 2019, weil die Delle in der Gewinnentwicklung ausgebeult ist, und wieder regulär eingenommen wird. Das rechtfertigt eine deutlich höhere Dividende als von vielen erwartet. Tatsächlich aber ist zugleich schon in den Zahlen eine Anhebung der Investitionen enthalten, die bislang zum Beispiel die bestellten Flugzeuge beinhaltet. Das bedeutet, das für die Zukunft bereits eine steigende Investitionsquote enthalten ist und nicht vorgesorgt werden muss.

Dem entspricht die Aussage von Appel, dass in Zukunft eine höhere free cash flow Quote angestrebt wird, woraus sich natürlich eine höhere Ausschüttungsqoute ergeben wird/soll.

Alles Gute

Der Chartlord  

02.01.20 10:34

6944 Postings, 3204 Tage ChartlordFrohes neues Jahr

Und trotz eines guten Weihnachtsgeschäfts der Post in allen Bereichen geht der Kurs nicht mal ansatzweise nach oben.
Gegenwärtig kämpft er mit dem Xetraschluss bei 34 €.
Neueinsteiger könnten davon profitieren, wenn sie die mindestens 5,3 Milliarden € in 2022, die der Vorstand erwähnt hat nicht bemerken.

Dabei hat die Konkurrenz sowohl gute Weihnachtsgeschäfte vorgelegt als auch trotzdem Marktanteile verloren.
Naja wenigstens können wir ja in diesem Jahr genau beobachten, ob und wie die Post die Autos in China produzieren wird.
Nachfrage ist jedenfalls weltweit vorhanden, dazu auch der schon angekündigte eigene Bedarf, der möglicherweise schon ab dem Jahr 2021 nicht mehr durch die beiden deutschen Fabriken gedeckt werden kann.

Selbst die Lieferdienste bei den Amis haben firmenübergreifend die viel günstigeren Elektrofahrzeuge in Werbespots angepreist. Und das mit den hyperschweren amerikanischen Lieferfahrzeugen, die zwar rein elektrisch fahren, aber ohne Leichtbauweise saftig Batterien verbraten. Dabei sind die Listenpreise für diese Autos nicht billiger als die Streetscooter. Ganz im Gegenteil.

Technisch wird die Post erst bei dem Durchbrechen der 35 € Marke etwas angetrieben.
Ich habe mal in einer ruhigen Minute nachgerechnet wie die Dividendeentwicklung vorankommt. Nimmt man für 2019 genau den EBIT Wert, der ohne Delle erreicht worden wäre, so kommt man (Welch Zufall!) auf den gleichen Wert der jetzt mit der Delle erreicht wurde. Nämlich 4,0 bis 4,3 Milliarden € im EBIT. Davon wären jedoch ohne die Delle ohne Zögern und Maulen immer 1,30 € Dividende gezahlt worden. Nur warum soll das jetzt anders sein ? Der Kassenstand spielt ja gerade in allen Fällen keine Rolle, weil dort nichts angesammelt werden soll. Und der Verlauf des dritten Quartals sollte unverändert auch im vierten vorgelegen haben, so dass die Analysten wiederum sehr überrascht sein weerden, wie die Post über den Erwartungen das Jahr abgeschlossen hat. Jedenfalls die reinen Auftragszahlen sind so angestiegen, dass die angehobenen Preise das locker hergeben würden.

Ich habe meine Erwartung nochmals etwas angehoben und komme jetzt auf den Jahreswert von 4,21 Milliarden EBIT.

Übrigens würde das Ende der GroKo auch für die Post ein Segen bedeuten, nämlich einen Geldsegen wegen der Neuwahl.
Wahlbenachrichtigung, Briefwahlunterlagen und die Briefwahl selbst sind zusammen nicht für 80 Cent zu bekommen.
Da bin ich für Neuwahlen soviel und so schnell es geht.

Alles Gute

Der Chartlord  

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