Uniper mit Volldampf voraus

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neuester Beitrag: 30.09.22 10:22
eröffnet am: 09.09.16 13:03 von: goldfather Anzahl Beiträge: 2247
neuester Beitrag: 30.09.22 10:22 von: Pat888 Leser gesamt: 624244
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09.09.16 13:03
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12254 Postings, 4886 Tage goldfatherUniper mit Volldampf voraus


https://www.fool.de/2016/09/08/...renstarke-vorteile-der-neuen-aktie/

Uniper (WKN:UNSE01) wird gerne als das Auslaufmodell dargestellt, bei dem die alten fossilen Kraftwerke noch

... (automatisch gekürzt) ...

https://www.fool.de/2016/09/08/...renstarke-vorteile-der-neuen-aktie/
Moderation
Zeitpunkt: 09.09.16 13:53
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2221 Postings ausgeblendet.

27.09.22 14:58

444 Postings, 616 Tage TausenderDurch den Wegfall

der Gasumlage entfällt ein wichtiges Element des Stabilisierungspakets (siehe Seite 4 der o.a. Präsentation). Damit entsteht erneut ein Riesenloch und erheblicher zusätzlicher Liquiditätsbedarf.

Dass der Gaspreis heute wegen der kaputten NordStream-Dinger um über 10% steigt, ist noch ein Witz dieser ansonsten traurigen Geschichte. Die Pipelines braucht sowieso niemand mehr.

 

27.09.22 17:19

891 Postings, 956 Tage TargoDie Pipelines...

...können sie getrost fluten. Vielleicht kann man darin Muscheln züchten oder zur Ostseentwässerung verwenden (vonwegen steigender Meeresspiegel).
Oder gleich zurück bauen. Den Stahl könnte man ja noch recyceln.  

27.09.22 18:37

11 Postings, 7 Tage Pat888Gasumlage nun doch weg?

Ok, für die Bevölkerung ist das eine bitter nötige Entlastung.

Für Uniper ist das eine ganz schlechte Nachricht, wenn als Ersatz für die Umlage nicht der Gaseinkauf direkt subventioniert wird (davon habe ich bis jetzt nichts gelesen). Der Wegfall der Gasumlage bedeutet einen zusätzlichen Verlust von €100m anstatt €10m pro Tag ab 1. Oktober bei Gaspreisen von Mitte September (die Info ist aus dem Call vom 21. September). Falls die Leute im Winter mehr Gas brauchen als im September könnten die Verluste sogar noch höher werden....und es sieht nicht aus, als würde Russland schon bald wieder liefern.

Falls der Bund noch einmal 90 Tage x €100m = €9000m einschiessen muss, wären das noch einmal 5294m Aktien zu €1,70.

Insgesamt hätte Uniper dann Ende Jahr 10366m Aktien. Bei einer unveränderten zukünftigen Profitabilität (also "back to normal" Szenario) und bei einer Market Cap von demensprechend €9,5mrd bis €12,5mrd (siehe älterer Post) entspräche das einem Aktienpreis von €0,92 bis €1,21. Echt bitter.

 

27.09.22 19:46

891 Postings, 956 Tage TargoMinister Habeck

...hat von Kapitalisierungsmaßnahmen der notleiden Unternehmen gesprochen, die eine Umlage unnötig machten. Mit diesem Geld könnten die Unternehmen die Verluste wegstecken. Leider hat er nicht verkündet, wie diese Maßnahme realisiert werden soll. Er sagte nur, dass er dieses neuerliche Möglichkeit freudig begrüßt.  

27.09.22 21:29
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195 Postings, 35 Tage JohnLawUniper: Verluste mit Derivatzocks weiten sich aus

Das gerettete Uniper erlitt einen Verlust auf Derivate in Höhe von 14 Mrd. ?. Das Unternehmen kürzte den Wert von Gasterminkontrakten aufgrund des Risikos verringerter Lieferungen aus Russland
https://www.risk.net/risk-quantum/7954585/...rivatives-markdown-in-h1
Zur Erinnerung:  Engagement in Derivaten in Höhe von 117 Mrd. ? in der aktuellen Bilanz und weitere 58 Mrd. ? LT
https://pbs.twimg.com/media/...sGXkAEWrHL?format=png&name=900x900
https://pbs.twimg.com/media/FcMceclXwAA_rQW?format=jpg&name=small
 

27.09.22 21:41
1

195 Postings, 35 Tage JohnLaw#2195 LNG-Frachtraten auf neue Jahreshöchststände

Die Energietransportkosten sind dramatisch gestiegen, da Schiffe gezwungen sind, größere Entfernungen zurückzulegen, um russische Energielieferungen zu ersetzen, und die Frachtraten für verflüssigtes Erdgas könnten den Höchststand des letzten Jahres übertreffen: ?2023, 2024 könnten schlimmer sein als 2022?. Geringe-Gas-Lieferungen werden 2022 und bis 2023 andauern, wobei laut BloombergNEF Research die Schlüsselvariablen LNG-Lieferungen, Nachfragevernichtung und die russische Versorgung sind. Hedging-Aktivitäten von Stromerzeugern, um die aktuell hohen Strompreise einzfrieren, üben ebenfalls einen Aufwärtsdruck auf die Gaspreise aus.
https://www.bloomberg.com/professional/blog/...ffort-to-brake-crisis/
Mit dem jüngsten freigen Terroranschlag auf die Nord Stream Leitung hat sich die russische Versorgung Europas mit Gas nun erstmal erledigt. Bleibt also nur noch die schrecklichste aller Lösungen, die Nachfragevernichtung. Zumindest hier wird politische wirklich ganze Arbeit bei der schnellen Zerstörung der deutschen Industrie geleistet: https://assets.bbhub.io/professional/sites/10/seven-800x519.gif

 

27.09.22 21:58

195 Postings, 35 Tage JohnLawGas crisis LNG cargo market

Gas crisis lands LNG cargo market in hands of energy giants
https://www.reuters.com/business/energy/...-energy-giants-2022-09-27/  

28.09.22 08:18

38849 Postings, 8120 Tage Robinerste

Zielmarke heute dürfte der 10 TAge Durchschnitt sein bei ? 3,826  

28.09.22 14:45

195 Postings, 35 Tage JohnLawNord Stream Terroranschlag zerstört Gasversorgung

Schaden an Nord Stream Pipelines hat 'keine natürlich Ursache'
https://www.ariva.de/news/...an-pipelines-hat-keine-natrlich-10348808
Der Betreiber der Pipeline Nord Stream 1 schließt eine Reparatur des beschädigten Doppelstrangs nicht aus. Es gebe Erfahrungen und Anbieter für solche Arbeiten, sagte ein Sprecher der Nord Stream AG am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.
https://www.ariva.de/news/...-schliet-reparatur-von-pipeline-10348806
Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte am Mittwoch in Berlin, durch den Stopp der russischen Gaslieferungen und die "Havarie" der Nord-Stream-Pipeline habe sich die Situation am deutschen Gasmarkt auf absehbare Zeit sehr nachhaltig verändert.
https://www.ariva.de/news/...gasumlage-regierung-arbeitet-an-10348592
 

28.09.22 14:53

195 Postings, 35 Tage JohnLawRegierungssprecher zu Gasumlage

Regierungssprecher zu Gasumlage: Regierung arbeitet an Gesamtlösung. Die Bundesregierung arbeite daher mit Hochdruck an einer "Gesamtlösung".
https://www.ariva.de/news/...gasumlage-regierung-arbeitet-an-10348592
Vertrauensmangel im Wirtschaftsministerium: ?Habeck steht jetzt unter Druck?: Es geht um Integrität und Reputation ? auch des Ministers.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...uck/28684056.html
Energieministerium im Stresstest: Habeck beklagt hohe Arbeitslast und ausgebrannte Mitarbeiter. Gesetze wie am Fließband und Burn-out der Mitarbeiter. Tatsächlich steht das Haus von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) im Zentrum der Energieversorgungskrise
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...ter/28706946.html
 

28.09.22 15:09
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110 Postings, 1703 Tage GlöckchenInsolvenzreife

ist durch die Zerstörung der Gasleitungen eingetreten.
Das betrifft alle Unternehmen,die ihre Wertschöpfung mit Gas erzielen.
Klingelingelingelts?  

28.09.22 20:04

195 Postings, 35 Tage JohnLawAfter Nord Stream Sabotage

28.09.22 21:14

195 Postings, 35 Tage JohnLawNach den Nord Stream Terroranschlag

TotalEnergies: Europe demands an extra 1/4 of the market. Demand will run well ahead of supply until 2025-26, and high prices will be needed ration, with Asian poor nations priced out
https://pbs.twimg.com/media/Fdv247rWYAIFBH3?format=jpg&name=large
McKinsey: EU demand to drive protracted LNG tightness : European efforts to move away from Russian gas would exacerbate a global tightness in supply of LNG likely to persist well into next decade, an analyst with consultancy McKinsey said on Wednesday.
https://www.montelnews.com/de/news/1354373/...lng-tightness--mckinsey  

28.09.22 21:59
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1831 Postings, 163 Tage Stockpicker2022Biden hat es doch schon angekündigt ;)

29.09.22 08:44
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1831 Postings, 163 Tage Stockpicker2022Muss immer wieder laut lachen

wie naiv und dumm unsere Medien und Politiker sind. Jetzt hat natürlich die russische Marine die Pipelines zerstört ... hahaha .... vor allem Russland, die die Pipeliens zur Hälfte und teilweise ganz finanziert haben ... langsam wirds immer lächerlicher. Biden & sogar Trump haben immer und immer wieder angekündigt Nord Stream 2 mit allen Mitteln zu verhindern.  Ne ne ne ... so traurig was hier abgeht.  

29.09.22 09:15
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110 Postings, 1703 Tage Glöckchen@Stockpicker

Ich auch!
Und wer behauptet,solche Schäden seien reparabel,der zieht auch seine Hose mit der Beisszange an.
Durch diese Leitungen wird niemehr Gas fließen!
Sobald der Überdruck entwichen ist,laufen die Röhren mit Salzwasser,Schlamm und Dreck vom Meeresboden voll,also Totalschaden auf der ganzen Länge und nicht nur lokal begrenzt.  

29.09.22 11:05
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195 Postings, 35 Tage JohnLaw#2238 Keine Reperatur der Nord Stream Leitungen

Es ist auch die Frage, ob die Nordstream 1 + 2 AGs, dieses Leitung zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt reparieren sollten. Mal abgesehen von dem Sanktionsterror gegen die Bauarbeiten, der dann gleich wieder losbricht, bei deartigem, völlig skrupelosen Terrorismus gegen kritische Infrastrukturen macht das keinerlei Sinn, denn dann werden die Leitungen gleich wieder gesprengt, nachdem sie repariert worden sind. Eine solche lange Leitungsstrecke im Meer zu schützen ist unmöglich und wenn derart viel Gas verloren geht, dann auch viel zu teuer. Jeder der Stränge war mit ca. 177 Millionen Kubikmeter befüllt. Das muss man sich mal vorstellen.

Bezogen auf Uniper bedeutet das, die monatlichen Milliardenverluste laufen munter immer weiter und werden immer größer.  

29.09.22 12:11

195 Postings, 35 Tage JohnLawGaspreisbremse

Bundesregierung steht bei Gaspreisbremse vor Einigung ? Umfang von bis zu 200 Milliarden Euro. Demnach wird für die Gaspreisbremse ein ?niedriger dreistelliger Milliardenbetrag? zur Verfügung gestellt. Von 150 bis 200 Milliarden Euro ist die Rede.
https://www.handelsblatt.com/politik/...milliarden-euro/28714482.html  

29.09.22 12:21

195 Postings, 35 Tage JohnLawGasleck beschäftigt die Versicherer

Systemische Risiken: Gasleck beschäftigt die Versicherer
https://www.handelsblatt.com/finanzen/...ie-versicherer/28711582.html
 

29.09.22 14:25

195 Postings, 35 Tage JohnLawBrüssel warnt vor Gaspreisdeckel

Brüssel warnt vor Gaspreisdeckel: Die Europäische Kommission befürchtet Lieferausfälle, wenn die EU ? wie von vielen Staaten gefordert ? den Preis für die Gaseinfuhr deckelt. Staatliche Lenkung keine Alternative zum Markt. Verschlimmer das zugrundeliegende Knappheitsproblem.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...ferausfaellen-18350498.html  

29.09.22 15:07
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11 Postings, 7 Tage Pat888Gasversorger erhalten mehr Kapital

An der PK von 14:00 wurde das neue Massnahmenpaket vorgestellt:

1) Gasumlage ist weg. Kommt nicht mal als Überbrückung ab 1. Oktober.

2) Versorger werden vom Stabilisierungsfond (bis €200mrd) mit "Kapitalisierungen" "direkt unterstützt" (Aussagen Habeck und Scholz). Genauer war die Aussage nicht. Was bedeutet das für Uniper? Kapitalisierung bedeutet, dass noch mehr Aktien ausgegeben werden, um die Verluste abzudecken, die weiterhin von Uniper getragen werden.

->noch mehr Verwässerung -> noch weniger Zukunftswert  

29.09.22 21:41

891 Postings, 956 Tage Targo@Pat, Kapitalisierung

Es wurde eben nicht näher beschrieben.
Das könnte ein Darlehen sein (was normal wäre), Das könnten Aktien sein,
das könnten Wandelschuldverschreibungen sein.
Das könnten auch direkte  Einlagen sein (der Laden gehört ja demnächst dem Staat)
Das könnten auch Trafogelder sein (da man ja an der "Zufallsgewinnabschöpfung festhalten will)
Am Kurs kann man das Rätselraten ablesen. Warten wirs ab.  

29.09.22 21:58
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195 Postings, 35 Tage JohnLawUniper ohne wirtschaftliches Geschäftsmodel

Am Kurs kann man ablesen, dass nichts davon das eigentlich Kernproblem löst, das Uniper einfach kein funktionierendes Geschäftsmodel mehr hat und jeden Monat nun zig Milliarden mehr verbrennt. Wir sprechen hier von einem realen wirtschaftlichen Existenzproblem: Gas kann man nicht drucken! Und nein, jetzt vom Wasserstoffmarkt zu träumen und erste kleine Wasserstoff PoC als Wundermedizin zu erklären, löst das Grundproblem nicht, genauso wenig wie den großen Mississipi Bubble beim US-LNG zu versprechen, der real so ja nicht existiert. LNG bleibt auf Jahre hinaus ein viel zu knapper Anbietermarkt, jetzt wo das reichlich vorhande, günstige Pipelinegas aus Russland sich andere Absatzmärkte in der Welt sucht.  Diese Milliardenverluste von Uniper mit immer noch mehr Fiatschuldgeld auf Kosten der Bürger zuzustopfen ist keine tragfähige Lösungen, sondern politische Staatswirtschaft und die verschlimmert das Problem sogar noch bzw. macht ander reich. Das Geld ist dann nicht weg, sondern es hat ein anderer.  

30.09.22 10:22

11 Postings, 7 Tage Pat888@TARGO

Normalerweise würde man "Finanzierung" sagen, wenn man Darlehen meint oder "Subventionierung", wenn man eine direkte Unterstützung meint. Habeck hat "Kapitalisierung" gesagt. Der Begriff wird normalerweise als Eigenkapitalerhöhung verstanden. Ok, vielleicht weiss er auch nach der ersten Rettung immer noch nicht, wovon er spricht.

Uniper hatte zwar nur €258m Net Financial Debt Ende Juni 2022 aber noch €1799m Rückbauverpflichtungen und Pensionsverbindlichkeiten auf dem Balance Sheet. Laut Uniper sind diese Verbindlichkeiten einer der Gründe, warum man bisher die Verschuldung nicht erhöhen konnte, sondern schon bei der ersten Rettung mit der Wandelanleihe (=aufgeschobene Kapitalerhöhung) arbeiten musste.
 
Falls trotzdem ein Darlehen gegeben würde, würde das bei gleichbleibendem Enterprise Value den Eigenkapitalwert verringern. In anderen Worten: Der negative Einfluss eines weiteren Milliardenverlustes auf den Wert des Eigenkapitals kann nicht dadurch abgewendet werden, dass man die Verschuldung erhöht anstatt das Eigenkapital (auch wenn man damit die Verwässerung reduzieren würde).

...in ein paar Wochen werden wir die Lösung sehen.  

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Oskar

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