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JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.

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neuester Beitrag: 04.07.20 20:36
eröffnet am: 31.01.08 12:15 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 3219
neuester Beitrag: 04.07.20 20:36 von: TillyI Leser gesamt: 934700
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17100 Postings, 5468 Tage Peddy78JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.

News - 31.01.08 12:03
Shell verbucht Rekordgewinn

Der Ölgigant Royal Dutch Shell hat im vergangenen Jahr kräftig von den hohen Rohölpreisen profitiert. Shell verbuchte allein im vergangenen Quartal einen Gewinn von mehr als 8 Milliarden Dollar. Da die Benzinpreise gleichzeit ständig gestiegen sind, steht der Ölriese jetzt wegen seiner enormen Gewinne in der Kritik.



HB DEN HAAG. Das niederländisch-britische Unternehmen Royal Dutch Shell steigerte den Überschuss im Vergleich zum Vorjahresquartal um 60 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro). "Das ist angesichts sinkender Raffinerie-Margen und steigender Kosten ein zufriedenstellendes Ergebnis", sagte Finanzchef Peter Voser am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen. Damit schließt der Konzern das gesamte Jahr 2007 mit einem Überschuss von 31,3 Milliarden Dollar ab.

Vorstandschef Jeroen van der Veer wies Kritik an derartigen Gewinnen bei gleichzeitig steigenden Benzinpreisen zurück. Shell verdiene vor allem bei der Förderung und nicht an den Zapfsäulen, wo auch hohe Steuern abgezweigt würden, betonte er. Außerdem investiere sein Unternehmen allein in diesem Jahr rund 33,3 Milliarden Dollar unter anderem in neue Technologie.

Die Öl- und Gasproduktion ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Im Durchschnitt produzierte Shell im vergangenen Jahr täglich umgerechnet 3,44 Millionen Barrel Öl (1 Barrel = 159 Liter), 2006 waren es 3,65 Millionen Barrel. Finanzvorstand Voser sagte für 2008 einen weiteren leichten Rückgang voraus.

Bemerkbar machen sich vor allem Sicherheitsprobleme im Niger-Delta, die Shell dort an der Ölförderung hindern. Im Gegensatz zu früheren Jahren will Shell die wichtige Angabe über seine Ölreserven erst im März bei der Vorlage des Jahresberichts geben. Dies sei eine Anpassung an die Praxis der anderen Ölkonzerne, sagte van der Veer. Shell zahlt seinen Aktionären für das vierte Quartal eine Dividende von 0,36 Dollar, damit ergibt sich eine Jahresdividende von 1,44 Dollar je Anteil. Für das erste Quartal 2008 kündigte Voser eine Dividende von 0,40 Dollar an.





Quelle: Handelsblatt.com



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3193 Postings ausgeblendet.

02.07.20 21:22

2159 Postings, 7518 Tage NetfoxDIVIDENDE?

Hat jemand ne Info darüber, ob Shell jetzt dauerhaft die Dividende kürzt oder nur wegen Corona/Ölkrise passager für 2 oder 3 Quartale? Oder anders ausgedrückt- will Shell auf das alte Dividendenniveau zurück, wenn die Vor-Coronanachfrage inklusive Vorcoronaölpreis wieder vorhanden ist oder halten sie die Dividende wegen der Investitionen auch dann noch zurück?  

02.07.20 22:10

39 Postings, 29 Tage TillyISoweit ich weiß, erst mal ein Quartal...

vermutlich wird man die Kürzung fortführen bis die Lage sich deutlich entspannt.

Ggf. wird man im Q3 etwas weniger kürzen. In den Divikennzahlen unterstellen die Börsenseiten eine dauerhafte gekürzte Dividende, aber meines Wissens nach wurde das nirgendwo so gesagt.
 

02.07.20 22:13

165 Postings, 262 Tage RonsommaGoldman

Goldman und andere sind ja optimistisch für Q3 - seht ihr Erholung Potential oder ist das schon eingepreist?  

02.07.20 22:50

39 Postings, 29 Tage TillyIZ.T. eingepreist

Aber Öl hat sich bislang am Best Case Scenarion lang entwickelt, der Verkehr als größer Verbraucher kommt spürbar zurück (was auch für das Raffeneriegschäft wichtig ist) und selbst der Flugverkehr ist stärker als erwartet. Den haben eigentlich alle Strategen in der Branche im April auf quasi Null bis in den Winter geschätzt. Als Lehre aus 2016 hatten fast alle Ölunternehmen Krisenszenarien für um die 20 $/bbl in der Schublade, die gegriffen haben. Aus der Sicht sieht es im Moment viel besser aus.

Erdgas/LNG erholt sich zumindest etwas und es gibt Hoffnung, dass der nächste Winter preislich nicht so desaströs wird wie der letzte, wo schon im Februar an den All Time Lows (die Sommerpreise waren, Gas ist logischerweise stark saisonal) geschnuppert wurde. Sparmaßnahmen und Investitionsreduktionen helfen auch. Der Handel ist rege und verdient sein Geld nicht mit dem Niveau sondern mit den Chancen.

Von daher nachvollziehbar und durchaus möglich, dass das Q3 schon wieder  besser laufen könnte.  

02.07.20 23:02
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16 Postings, 120 Tage Dividendenjäger1994Wenn sich die

Aktie erholt und wir wieder bei 20 Euro stehen fliegt shell zum größten Teil aus meinem Depot. Ich kann mich glücklich schätzen das Amazon, Bayer, Rheinmeteall und Nel den Verlust bei shell mehr als wett machen.  

03.07.20 00:36

165 Postings, 262 Tage RonsommaHalte

... Hatte aber auch das Glück in die B mit im Schnitt 13,70 vor einigen Wochen eingestiegen zu sein.

Mich begeistert die Windpark H2 Idee und fühle mich durch die deutschen H2 Vorhaben bestätigt.

Ich habe Hexagon einige Monate getrated, hatte aber ei allen H2 Titeln das Gefühl, dass sie nicht das Fett haben gross zu werden. Shell so meine ich hat mit Gas und Öl den Cashflow die Transformation in den nächsten Jahren zu vollziehen.

Nur wurde ich mich wohler fühlen, wenn ein Puffer zu meinem Einstieg entstand. ..
Danke für euer Feedback!
 

03.07.20 08:10

39 Postings, 29 Tage TillyIDurch Verkauf /Rückauf formal im Minus...

... aber selbst wenn der initiale EInkauf ist, es ist doch erst mal eine Zahl. In einen Titel wie Shell wegen dem schnell Geld einzusteigen ist eh der falsche Kalkül. Shell ist ein klassischer Langläufer, überzeugt mit der Dividende (gut aktuell nicht ganz so attraktiv im Moment wir bisher, wobei, selbst wenn es so bleiben würde, auch nicht unattraktiv) und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auf absehrbarer Zeit - hier reden wir aber über ein bis zwei Jahre - wieder Kurse von 25 bis 30 sehen.  Vor allem aber, und so etwas sollte man in einer Krise nicht vergessen: Shell wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht pleite gehen. Das Geld ist hier also erst einmal in gewisser Weise sicher. Und ja, langfristig hat man die Perspektive, in ein moderes Energieunternehmen zu investieren. Das gefällt mir hier und bei Total.

Und ja, würde ich in die Zeit zurückreisen, hätte ich im März nur Tesla, Delivery Hero, IT, Biotech, NEL Goldminen und son Zeug gekauft, davon jetzt größere Teile mitgenommen und gemütlich jetzt Shell Aktien gekauft und viel mehr Geld. Habe ich nichts. Daher freue ich mich am Ende dann über mein Kleinshare HelloFresh und dessen nette Prozentzahl im Plus und ärgere mich nicht ständig über mein Mittelshare Shell.

Aber für mehr als 2-5% des Depots ist Shell nichts. Es ist ein klassischer Rohstoff/Defensiv Wert mit Dividende.  

03.07.20 08:41

2041 Postings, 240 Tage Aktiensammler12Der Kurs,

ist für mich eher zweitrangig. In erster Linie soll die Firma nicht pleite gehen und eine konstante verhältnismäßige Dividende ausschütten.

Shell bekommt normal auch schneller Geld als so kleine Wasserstoffheinis für Windparks etc.

Tankstellen und Schmierstoffe haben sie auch noch....

Schulden sind aber auch ziemlich hoch glaub ich.  Insolvent werden sie hoffentlich nicht gehen...  

03.07.20 08:56

39 Postings, 29 Tage TillyI@ Aktiensammle:

Sehe ich auch so.

Shell insolvent? Ausschließen darf man nie was, daher sollte man immer regelmäßig seine Unternehmen checken. Aber für mich sehr unwahrscheinlich. Shell hat riesige Sachwerte und Assets in der Bilanz, die auch jetzt noch ordentlich was wert sind, könnte seine Schulden darüber also schnell reduzieren und hat halt eben Sicherheiten. Das reicht zur günstigen Nachfinanzierung in der Regel. Ich denke genau deshalb, da gar nicht erst hin zu kommen und um Finanzierungszinsen niedrig zu halten, damit dann auch Investitionsfähig zu bleiben, hat man die Divi gekappt. Nicht schön für den Divianleger, aber unternehmerisch sinnvoll. Und das zählt erst einmal.

Aussschließen kann man wie gesagt nichts, aber wenn man das bei Shell befürchtet, mal im Ernst: Lange vorher erwischt es dann Exxon ggf. Chevron. Exxon zieht die Divi wegen seiner Bedeutung im Rentensystem der USA und Angst vor der Kursabstrafung gnadenlos durch. Im Grunde auf Pump.  Problem ist das geht, weil die Fed mit Ihren Maßnahmen die Zinsen für Anleihen vermutlich künstlich reduziert. Und bei diesen Werten, außer da ist was an mir vorbeigegangen, sehe ich keine schlüssige Zukunftsagenda. Von den ganzen Mittelwerten der Industrie wie OMV, Occidental etc. wollen wir da garnicht reden. Die kämpfen viel härter.  

03.07.20 09:33

Clubmitglied, 12379 Postings, 7488 Tage Lalapoauch mal wieder rein ....

Zukauf gerne ...denke auch wenn man sich die Charthistorie anschaut macht man jetzt nicht viel falsch ....Ölpreis wird mE wieder die 50 mind. sehen ...Assets sind giga ...Ölhunger weiter weltweit vorhanden ...Div. kann auch wieder im Laufe der Zeit von diesem Winzniveau ( für RD ) anziehen.....

Erstaunlich finde ich das B billiger ist als A ....das war eigentlich immer umgekehrt ...einen Euro finde ich schon bei gleichen Ausgangswerten to much ...

Fazit : langweiliger Valuekauf ...nix zum zocken ( die Phase hatte der Wert in den letzten Monaten ) ...zum Hinlegen ....ab und an nachjustieren ....Div. einsacken ..und gut ist es ..  

03.07.20 09:50

105 Postings, 473 Tage Apocalypse_1wer soo überzeugt ist von der RDS-Unternehmensführ

der sollte "Jessica Uhl" als CFO googlen u. vlt. staunen, dass sie damals bei Enron im Skandal ganz schön verwickelt war.  

03.07.20 10:21

165 Postings, 262 Tage RonsommaFracking

Meine Hoffnung ist auch, dass die niedrigen Preise die Fracking Industrie schwächen - oil rigs sind in USA seit letzten Jahr von 800 auf 200 runter und erste Pleiten gab es schon. Meint ihr das schwaecht merklich die Angebotsseite?  

03.07.20 16:45

1662 Postings, 307 Tage BioTradeRoyal Dutch

Nur eine Frage der Zeit, bis es im Nahen Osten knallt. Die USA brauchen Kriege als Konjunkturprogramm.
Sobald Trump wiedergewählt wurde gehts gegen China & den Iran ... dann steht auch der Ölpreis wieder bei 100+  

03.07.20 17:07

39 Postings, 29 Tage TillyIFracking Industrie und Produktion

Das ist so. Die Fracking Industrie hat mittlerweile 20 Pleiten, mit chesapeake mittlerweile eine sehr prominente. Noch bedeutender, die US medium Bankenwelt kostet das richtig. DIe Fed wird das schlimmste verhindern, denke ich, aber danach wird die Bereitschaft, ohne absolut sichere Cashflows zu finanzieren, weg sein. Die viel genannten 40$/bbl sind ein Durchschnittswert für mittelfristige Kosten. Die meisten Felder, die erst mal raus sind, liegen eher bei 50 bis 60 $/bbl (oder höher), wenn es um die langfristige Gesamtwirtschaftlichkeit geht, inklusive Finanzierung D.h., geht die Lizenz raus und muss das Ganze neu projektiert werden, reichen die 40$/bbl nicht mehr. Und wie oben geschrieben, nach dem Desaster werden die Banken bestimmt nicht gleich bei 51 $/bbl Geld geben.

Zudem kommt dazu, dass technisch eine längere Abschaltung gerade bei Fracking Felder Produktionspotential vernichtet. D.h. es ist nicht mal sicher, eigentlich sogar eher sicher das nicht, das die Produktion ohne weitere große Investitionen so einfach auf das alte Niveau hoch kann.

Daher braucht es, Biotrade, keinen Krieg. Der Ölpreis wird nächstes Jahr, wenn Corona nicht noch mal eine völlig katastrophale Wendung nimmt, von ganz allein gen 100 $/bbl gehen und ich bin recht zuversichtlich, dass er Ende 2021 zumindest 70-80 hat. Allerdings ist da auch noch Gas/LNG und da sieht es nicht ganz so rosig aus, auch wenn die USA da ebenfalls gerade unfreiwillig seinen Beitrag zur Verbesserung leistet.
 

03.07.20 20:18
1

47 Postings, 79 Tage FosnerShell balb bei 12 Euro? Was denkt ihr?

Die momentan an den Börsen gehandelten Stückzahlen von RDS liegen heute bei etwa 500.000 Stück (fünfhundertausend). Das ist ein extrem kleines Handeslsvolumen. Das geht schon seit einigen Tagebn so und wird auch weiterhin so sein. Am 30,7, erscheint der Halbjahresbericht. Ich denke, dass bei der Abschreibung von 20 Mrd. Dollar kein Raum mehr für die Dividende bleiben könnte. Eine Dividendenaussetzung oder weitere Kürzung würde den Kurs dann noich einmal massiv nach unten bewegen. In dieser Hinsicht bleibt RDS spannend.
Was denkt ihr? 12 Euro realistisch in den nächsten vier Wochen?  

03.07.20 21:02

165 Postings, 262 Tage RonsommaNa ja

Da die Krise, wie oben ja gut ausgeführt, schlimm aber möglicherweise nicht ganz so übel wie befürchtet ist gehe ich eher von einer gleichen oder noch schwächeren Dividende aus. Einen Cut werden Sie aber versuchen zu vermeiden, da - wie oben ausgeführt- die peer group ja weiterhin Dividende zahlt und man sich wohl weiteren Ärger mit Dividenden Fonds ersparen sollte.

Mal sehen ob Öl nicht ggf noch leicht steigt.
Was mich positiv stimmt: auf der Autobahn nimmt Shell wieder 1,56 EUR je Liter E5 :-)  

03.07.20 21:26

47 Postings, 79 Tage Fosner@Ronsomma

Leider sind die Ölabsatzzahlen noch nicht auf Kurs. Gewinn ist Anzahl der verkauften Liter mal Preis/Liter, Da besteht noch Luft nach oben.
BP denkt über Dividendenkürzungen nach. Obwohl die noch relativ gut aussehen.  BP Aktie ist unterbewertet, etwa 68 %.
RDS wurde auch aus einigen Dividendenfonds entfernt.
Dir viel Glück weiterhin.  

03.07.20 22:43

165 Postings, 262 Tage RonsommaWollt nicht Klugscheissen...

Das es dato übel aussieht sehe ich genauso - ich denke darum ist Shell auch 40℅ gefallen.

Ich hoffe aber, dass Amerika Corona endlich in griff bekommt und damit der Ausblick Ende Juli etwas besser aussieht.

Etwas...  

03.07.20 23:57
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785 Postings, 4527 Tage oranje2008Unwissenheit oder Realitätsverlust?

Hier sind einige Nörgler am Werk, die vor Unwissenheit oder Realitätsverlust nur so strotzen.

1) Newsflow: News alleine produzieren keine Kursgewinne. Gleichzeitig müssen gewisse ad-hoc Nachrichten gemeldet werden.
2) BP ist toll, Shell ist Mist: Tja, dann investiert doch in BP!
3) 12 EUR pro Aktie in ein paar Tagen? Nun, man weiß es nie, aber was interessiert es? Mit 15 EUR ist Shell weiterhin spottbillig. Shell hat einen relativ niedrigen Break-Even zur Profitabilität und ebenso zum Erzielen der "alten" Dividendenhöhe. Und dabei ist zu berücksichtigen, dass auch die 22 Mrd. Abschreibung keinen negativen Cash-Effekt mehr haben.
4) Bzgl. des Preises, schaut auch mal auf die gesamte Branche. Wenn ein Artikel aus der Forbes halbwegs richtig ist, dann könnten dieses Jahr noch 73 Ölunternehmen in Insolvenz geraten und 2021 weitere 150, inkl. großer wie Chesapeake. Was auch immer kommt, aufgrund des niedrigen Ölpreises gehört u.a. Shell zu denen, die das alles am längsten überstehen und dann vom schnellen Anzug profitieren, wenn erstmal die Branchenpleiten anliegen.
5) Bevor ich es vergesse: Autobahnpreise sind kein guter Indikator...aber dafür sollte man sich mit Tank & Rast beschäftigen ;)

Link zum Forbes Artikel: https://www.forbes.com/sites/christopherhelman/...ality/#5c1d577ad948  

04.07.20 00:57

261 Postings, 102 Tage GearmanBei dem jetzigen Kurs einsteigen

in eine Shell hat mehr Perspektive als das Geld auf der Bank lassen und benötigt gleichzeitig weniger "Pflege" wie z.B. Lufthansa oder andere "old economy"-Werte.  

04.07.20 11:50

164 Postings, 66 Tage DaxHHShell hat einen Breakeven von 50

meine ich gelesen zu haben, also gar nicht Mal so gut. BP soll einen Breakeven um die 40 Dollar haben. Die Preise werden sich erholen dennoch denke ich das mehr als 60-65 Dollar auf lange Sicht nicht mehr erreichbar sind. Wenn eine US Firma insolvent ist bedeutet das ja nicht automatisch das die aufhören zu Pumpen. Die werden fröhlich weiter Pumpen haben aber nicht das Geld um viele neue Bohrungen zu finanzieren. Im Jahr 2019 haben auch etliche Insolvenz angemeldet trotzdem bewegte sich die Fördermenge auf Rekordniveau. Die Märchen von früher es gibt zu wenig ÖL sind Geschichte, es gibt einfach noch viel zu viel Öl auf der Welt. Länder wie Lybien, Venezuela, Iran sind noch gar nicht in der Kalkulation mit enthalten, wenn die erstmal wieder dürfen und können dann gibt es noch mehr Öl.  

04.07.20 18:31

136 Postings, 771 Tage Post35News von Shell

Shell schließt Verlegung seiner Zentrale aus den Niederlanden nach Großbritannien nicht aus. "Man muss sich immer Gedanken machen. Nichts ist für die Ewigkeit, und natürlich werden wir uns das Geschäftsklima anschauen", so Unternehmenschef Ben van Beurden gegenüber der niederländischen Zeitung "het Financieele Dagblad". / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com


was würde den passieren wenn Shell seiner Zentrale nach UK verlegt?  gibt es dann für unser Aktionäre wegen Brexit Probleme?  

04.07.20 19:08

165 Postings, 262 Tage RonsommaDaxh

Ich hatte vor wenigen Tagen 40 gelesen - aber die wahre Zahl kennt nur Shell.

Widersprechen muss ich beim fröhlich Weiterpumpen: Fracking Löcher sprudeln heftig aber sehr kurz...  

04.07.20 19:58

169 Postings, 513 Tage Shortsellerimkellerder Break Even von Shell

liegt bei ca. 46 Dollar.  

04.07.20 20:36
1

39 Postings, 29 Tage TillyIWas jetzt passiert ist erst einmal "normal"...

Shell und alle anderen Unternehmen haben Ihre Assets mit Werten in den Büchern stehen, die im Rahmen einer IFRS Prüfung quartärlich validiert werden. Weichen die Preisannahmen der Bewertung vom Markt signifikant ab, wird eine Neubewertung vorgenommen. Nach oben ist das, meine ich, ein Kann, nach unten ggf. ein Must. Ist wie ein Hausfinanzierung auf Marktwert, wie sie in einigen Ländern üblich sind. Sinkt der, sinkt Deine Sicherheit. So weiter, so erst mal unangenehm, aber nicht existenzbedrohend.

Dann die Break Even Zahl: Die hat insofern damit zu tun, da sie i.d.R. die Full Cycle Cost meint, also den Wert, den man über die Laufzeit der Projekte im Mittel braucht, damit man Geld mit den Projekten macht. Die Laufzeiten,über die  Projekte aromortisiert werden, sind oft 10 Jahre, die Kostenstrukturen bei verschiedenen Projekten unterschiedlich. Fracking zeichnet sich durch sehr hohe regelmäßige Kosten aus, konventionelle Felder durch hohe Invests im Beginn, während  während der Laufzeit dann Maintenance, sonstige Wartung und Betrieb anfällt. Ist ein Jahr Öl bei 20 $ und 9 Jahre Öl bei 60 $, ist das für das eine Jahr blöd, aber am Ende o.k. Von daher ist im Grunde, wenn man solche Zahlen raushaut, wichtig, sowohl zu klären, was die Zahl heißt als auch was für Felder das Unternehmen hat.

Ich weiß nicht, wo die 40 bis 45 stehen, aber von der Größe und der Praxis würde ich sagen Full Cycle. Andere Zahlen sind in der Regel nur schwer direkt zu bekommen.

Kurzfristig wichtig sind die auf Jahresbasis variablen Kosten und der Free Cash Flow. Verdient das Firma variabel noch Geld und deckt dies nur nicht die Renditeerwartungen und Abschreibungen, dann ist das erst mal nicht existenzbedrohend. Die Firma macht zwar buchhalterisch Verlust, weil die Abschreibungen bilanzwirksam sind und man mehr abschreibt als man Gegenwert erzeugt, aber real ist positiver Cash da. Es wird dann spannend, wieviel davon zur Kredittilgung gebraucht wird. Ist dieser Wert auch noch positiv, verliert das Unternehmen zwar eingeplanten Cash für Neuinvestitionen, Dividenden (<=gekürzt)  und Wachstum, aber kann das auch erst einmal durchhalten.

Ist der Wert negativ, also die laufende Bedienung von Fremdkapital ist temporär nicht aus den laufenden Einnahmen gedeckt, dann ist auch das noch nicht gleich eine Katastrophe, aber entweder müssen dann Rücklagen angeknappert werden oder es muss eine Zwischenfinanzierung her. Das wäre dann schon etwas kritischer zu sehen. Hier muss man als Investor dannschon mal genauer hingucken und hinschauen und der betreffenden GF Druck machen.Diese sollte dann schon  rotieren und Maßnahmen (Verkäufe, Sparprogramme etc.) einleiten (eigentlich, wenn es nicht unforseen ist, recht spät), um eine dauerhafte Schieflage zu vermeiden.

Wo wir stehen, wird die Q2 Bilanz zeigen und das sind die Kennzahlen, die bewertet werden sollten. Solange Shell am Ende mehr reinbekommt als rausgibt (positiver Cashflow) sieht es nicht desaströs aus. Das gucken auch die Banken drauf. Ist das Unternehmen in der Lage,  meine Finanzierung zu zahlen.



 

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