AHA ...Wallstreet Online-TOP TRADING TIP VON HEUTE: VIVENDI S.A:.....*G* mt

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eröffnet am: 20.06.00 14:26 von: Loverman Anzahl Beiträge: 2
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75 Postings, 8255 Tage LovermanAHA ...Wallstreet Online-TOP TRADING TIP VON HEUTE: VIVENDI S.A:.....*G* mt

TOP-Trading
von: R.Wolff
TOP-Trading

Ausgabe Nr. 135 vom 20. Juni 2000

© Rudolf Wolff, 20. Juni 2000 (13:20)

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Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,


nach den kräftigen Kursverlusten bei Vivendi (WKN 853950) kaufe ich Aktien dieses französischen Konzerns. Der Umbau zu einem der großen Mediengiganten gefällt mir, obwohl die Übernahme der kanadischen Seagram etwas teuer ist. Dafür dürften aber Teile des kanadischen Konzerns zu einem späteren Zeitpunkt ausgegliedert und verkauft werden, so dass es letztlich um eine Art Zwischenfinanzierung derzeit geht.


Die Börsianer reagieren wohl hauptsächlich deshalb empfindlich auf diese Fusion, weil der neue Konzern Vivendi Universal unter Einzug der Canal plus schwerer analytisch zu bewerten sein wird. Wir sehen ähnliche Verwerfungen, wie seinerzeit bei der beabsichtigten Fusion von AOL und Time Warner. Ich habe schon damals den Deal zum Anlaß genommen, AOL zu kaufen. Ich bin schon erstaunt über die kurzsichtige Denkweise von Börsianern und Analysten. Dem muß man sich als langfristiger Privatanleger entziehen und gerade dann kaufen, wenn niemand ernsthaftes Interesse zeigt.




Bei Rückfragen melden Sie sich bitte über ein E-Mail bei: wolff.boerse@t-online.de
 

20.06.00 14:27

75 Postings, 8255 Tage Loverman....und die neuseste dpa Meldung v. 14:05 gleich hinterher:

Dienstag 20. Juni 2000, 14:05 Uhr
 


Neuer Unterhaltungsgigant durch Fusion
Paris (dpa) - Der französische Mischkonzern Vivendi spielt nach der Fusion mit der kanadischen Segram-Gruppe künftig auf den Bühnen der Unterhaltungswelt eine gewichtigen Rolle.

Unter dem Namen Vivendi Universal entsteht der weltweit zweitgrößte Unterhaltungs- und Telekommunikationskonzern der Welt. Der Vivendi-Konzern, dessen Pay- TV-Firma Canal+ und Seagram hatten am Dienstag in Paris die schon erwartete Fusion bekannt gegeben. Das neue Unternehmen kommt auf einen Umsatz von 55 Milliarden Dollar (55,5 Mrd Euro/112 Mrd DM) und einen Börsenwert von 96,4 Milliarden Dollar (100 Mrd Euro). Die Transaktion soll im Rahmen eines Aktientausches durchgeführt werden, die Seagram bei einem Preis von 77,3 Dollar pro Aktie mit 34 Milliarden Dollar bewertet. Als Basis wurden 0,7 Vivendi-Aktien für eine Seagram-Aktie festgelegt.

«Es ist die Geburt eines neuen Weltführers der Kommunikation, es ist das erste Unternehmen, das erstrangige globale und lokale Inhalte mit der nächsten Generation digitaler Verteilung verbindet», sagte Vivendi-Chef Jean-Marie Messier, der die neue Einheit auf einer Pressekonferenz in Paris als «einzigartige Wachstums-Plattform» bezeichnete: «Das ist eine einzigartige Gelegenheit, einen Riesenschritt genau zur richtigen Zeit zu tun». Messier soll neuer Chef von Vivendi Universal werden, das an den Börsen in Paris, New York und Toronto notiert werden soll. Sitz des Unternehmens wird Paris, mit einer Außenstelle in New York. Der bisherige Seagram- Präsident Edgar Bronfman jr. wird Messiers Stellvertreter,

«Der Zusammenschluss bedeutet den krönenden Abschluss für Seagrams Umwandlung in eine führende Kraft der globalen Medien- und Unterhaltungsindustrie», sagte Bronfman, der von einer «Ära der Gelegenheiten» sprach. Die Anleger in Paris zeigten sich allerdings weniger enthusiastisch und ließen den Kurs der Vivendi-Aktie weiter absacken. An der Börse sackte sie bis zum Mittag gegenüber dem Vorabend um 7,10 Prozent auf 89,60 Euro.

Vivendi ist mit 49 Prozent an Canal+ beteiligt. Vivendi erhält bei der Seagram-Übernahme die weltgrößte Musikfirma Universal Music Group und das Hollywoodstudio Universal Studios sowie Freizeitparks. Der französische Konzern übernimmt damit für die eigenen Unterhaltungs-, Fernseh-, und Internet-Aktivitäten ein riesiges Musik-, Film- und Fernsehprogramm-Angebot. Weltweit liegt Vivendi Universal hinter der amerikanisch-britischen Allianz AOL/Time Warner/EMI, aber noch vor der CBS-Viacom, News Corp des australischen Medienzaren Rupert Murdoch oder der deutschen Bertelsmann-Gruppe.
 

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Oskar

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