finanzen.net

► Rohstoff-Thread

Seite 1 von 18
neuester Beitrag: 05.12.18 13:27
eröffnet am: 29.06.05 08:10 von: moya Anzahl Beiträge: 435
neuester Beitrag: 05.12.18 13:27 von: 1Quantum Leser gesamt: 173279
davon Heute: 33
bewertet mit 40 Sternen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
16 | 17 | 18 | 18   

29.06.05 08:10
40

706816 Postings, 5652 Tage moya► Rohstoff-Thread


Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 07.08.14 12:01
Aktionen: Löschung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Regelverstoß

 

 
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
16 | 17 | 18 | 18   
409 Postings ausgeblendet.

19.05.07 07:31
2

8485 Postings, 4658 Tage StöffenPreis - Überhitzung bei Basismetallen

Preis-Überhitzungen bei den Basismetallen

Ein leichtes Überangebot auf dem Platin-Markt

Die Preise für Kupfer und Nickel gelten am Markt mittlerweile als sehr hoch. Bei Platin dürften Exchange-Traded Funds eine wichtige Rolle spielen. Unterdessen legte der Erdölpreis wieder zu.

Basismetalle wie Kupfer und Nickel sind seit Jahresbeginn nach wie vor die am besten rentierende Rohwaren-Anlage. Hatte der Wertzuwachs zu Beginn des Monats Mai gemäss den Kennzahlen von Dow Jones-AIG noch 14% betragen, so lag er zur Monatsmitte bei 18%. Die stetig steigenden Metallpreise führen allerdings im Urteil einer zunehmenden Zahl von Marktbeobachtern zu immer höheren Risiken. In der Tat haben die ersten Anleger Gewinne mitgenommen. Auf der anderen Seite weist beispielsweise Metal Bulletin Research (MBR) darauf hin, dass die Korrekturen bisher stets verhältnismässig gering ausgefallen sind und dass sie im Markt jeweils sofort wieder für Zukäufe benutzt wurden. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass beispielsweise die Kupfer- Vorratszahlen der London Metal Exchange (LME), die Warenlager rund um die Welt einschliessen, in zunehmendem Masse weniger repräsentativ sind. Als Grund dafür gilt, dass in China unregistrierte Lager gehalten werden. Auch ist die Futures-Kurve für Comex-Kupfer in eine «Contango»-Situation umgeschlagen, was grundsätzlich für eine höhere Verfügbarkeit des Metalls spricht. «Contango» beschreibt eine Preissituation bei Warentermingeschäften, bei der der Tagespreis (Kassakurs) niedriger ist als der Terminpreis. Auf der anderen Seite hat gerade der Kupfermarkt bisher keine definitiven Signale erhalten, wonach die Nachfrage drastisch zurückfallen könnte. Per saldo wäre eine Konsolidierung nach dem Rally seit Februar nicht überraschend.

Zurückhaltung bei Platin-Schmuck

Die Marktbeobachter von Johnson Matthey (JM) haben zum Wochenbeginn den mit Spannung erwarteten Jahresbericht für Platin und Palladium veröffentlicht. Danach ist der Markt nach sieben Jahren erstmals wieder mit einem geringfügigen Überangebot konfrontiert, was auf südafrikanische Produktionssteigerungen zurückgeht. Die UBS bezeichnet es allerdings als mehr als einen Rundungsfehler. Dennoch rechnen weder JM noch die UBS mit einem Preiseinbruch. Vielmehr sind beide der Meinung, die neu im Markt etablierten Anlagevehikel Exchange-Traded Funds (ETF) könnten entscheidend zur Stärkung der Nachfrage beitragen. Gleichzeitig wird aber bezweifelt, dass die Schmucknachfrage angesichts des hohen Platinpreises wieder anzieht. Umgekehrt werde der Bedarf für Autokatalysatoren, welche dieser Tage rund 60% des weltweiten Angebotes ausmachen, weiterhin hoch bleiben. Obwohl damit die Investoren-Nachfrage das Zünglein an der Waage spielen dürfte, hat die UBS ihre Preisprognosen für 2008/2009 bereits auf 1200 $ je Unze bzw. 1100 $ je Unze leicht reduziert.

Steigende Rhodium-Notierungen

Das Anlegerinteresse für Edelmetalle hat auch Rhodium erfasst. Dessen Preis ist im Zusammenhang mit Befürchtungen über unzureichende Marktbelieferung jüngst wieder auf 6400 $ je Unze geklettert. Damit liegt die Notierung wieder knapp unter dem Preis vom vergangenen April, als 6450 $ erzielt wurden. Der absolute Höchstpreis für Rhodium datiert aus dem Jahr 1980 und lag damals bei rund 7000 $. Einzelne Beobachter erwarten, die stetig steigende Nachfrage werde die Notiz bald über dieses Niveau hinaustragen, umso mehr als im laufenden Jahr bis zu 15% weniger Material im Angebot gewesen sein soll. Rhodium ist ein Beiprodukt der Platinförderung und wird sowohl von der Automobilindustrie (Katalysatoren) als auch von Glasproduzenten - unter anderem für Flachglas-Bildschirme - verwendet. Südafrika gilt mit rund 60% des Gesamtangebotes vor Russland als grösster Produzent. Streiks in südafrikanischen Bergwerken (Aquarius, Northam) sowie geringere Produktion bei Lonmin haben die Nachfrager aber verunsichert.

Gold und Erdöl gegenläufig

Derweil der Goldpreis in den vergangenen zwei Tagen getaucht ist - am letzten Londoner Fixing fiel er auf auf $ 656.75 je Unze zurück, und an der Comex kam der Juni-Kontrakt am frühen Nachmittag bei $ 658.30 zum Stehen -, entwickelte sich der Erdölpreis in die andere Richtung und kletterte in New York auf $ 63.83 je Fass. Brent-Qualität näherte sich in London 69 $ je Fass. Eine Kältewelle in Brasilien liess sodann Robusta-Kaffee in London auf den höchsten Stand der vergangenen acht Jahre klettern.

http://www.nzz.ch/2007/05/18/bm/articleF6ZE8.html

 

 

27.05.07 07:25
4

706816 Postings, 5652 Tage moyaNeue Jahreshochs im Ölpreis? Und die Kosequenzen?

Neue Jahreshochs im Ölpreis? Und die Kosequenzen?

von Ronald Gehrt

Das, verehrte Leser, ist ein typisches Szenario in einem Bullenmarkt: Es kommen Nachrichten, welche die Kurse eigentlich drücken müssten. Das passiert auch – ganz kurz – aber sofort schnellen die Kurse höher als zuvor. Das erleben wir in den letzten Wochen immer öfter nach US-Konjunkturdaten am Aktienmarkt ... und jetzt erleben wir es beim Ölpreis.

Die wöchentlichen Öl-Lagerbestände der USA hätten den Kurs eigentlich drücken sollen. So stiegen die Vorräte für Rohöl in der abgelaufenen Kalenderwoche um +1,97 Millionen Barrel (Prognose +0,6 Mio), die Lagerbestände für Benzin kletterten (von sehr niedrigem Niveau aus allerdings) um 1,43 Millionen Barrel (Prognose +1,2 Mio). Die Heizöl-Vorräte steigen um +0,5 Millionen (Prognose +1,3 Mio).

Und doch – die Kurse stiegen wenige Minuten nach den Daten weiter. Die gängige US-Ölsorte WTI (Western Texas Intermediate) hatte ja, während Nordsee-Brent neue Jahreshochs von fast 71 Dollar markiert hatte, genau an den bisherigen Höchstkursen des Jahres um 66,40 US-Dollar pro Barrel einen kleinen Rücksetzer vollzogen. Doch nun (Stand gestern 17:30 Uhr) zieht der Kurs wieder in Richtung dieser charttechnischen Hürde an.

Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert. Chart

Noch ist natürlich ein Überwinden dieser Hürde nicht ausgemachte Sache. Aber dieses typische Bullenmarkt-Verhalten, auf jeden Rücksetzer hin einzusteigen, lässt mich vermuten, dass die Wahrscheinlichkeit auf einen Ausbruch zumindest 2:1 steht. Sollte sich das in den kommenden Tagen manifestieren, dürfte dies auf die haussierenden Aktienmärkte nicht ohne Auswirkung bleiben.

Denn Kurse zwischen 68 und 70 Dollar, das unmittelbare Kursziel bei einem Ausbruch nach oben bei WTI, würden auf der einen Seite den Inflationsdruck wieder erhöhen, auf der anderen Seite das Wirtschaftswachstum hemmen ... also die bestehende Situation in den USA verschärfen.

Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert. Chart

Zumal dies dann auch mehr Akteure auf die Benzinpreise in den USA aufmerksam machen würde, die für die Privathaushalte gerade vor der anstehenden Urlaubssaison eine immer größere Belastung werden – denn sie steigen offenbar unaufhörlich. Hierzu den Überblick über die durchschnittlichen Preise pro Gallone an den US-Tankstellen in den letzten zwei Monaten:

Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert. Chart

Man darf gespannt sein, wann der Aktienmarkt diese bislang elegant ignorierte Entwicklung wahrnimmt. Aber wenn er es tut, sind garantiert keine Kurssteigerungen die Folge ... auch wenn dies, wie gesagt, in Bullenmärkten nicht selten vorkommt. Aber das gilt für das Tagesgeschehen – und die Ölpreise reichen weit über dieses hinaus!

Quelle:Daily Observer Abonnenten

Gruß Moya

 

29.05.07 20:13
3

706816 Postings, 5652 Tage moyaJp du kannst mich mal Götzen

ein Posting aus dem Jahr 2005 zu löschen, hast du keine anderen Sorgen.

Gruß Moya

 

29.05.07 20:14

706816 Postings, 5652 Tage moyaIch melde mich ab

auf unbestimmte Zeit.

Gruß Moya

 

29.05.07 20:25
3

7215 Postings, 4906 Tage Trout@fp

Was soll der shice????
Asbachuralte Postings löschen.
Ihr habt se ja nicht mehr alle!!




--------------------------------------------------
Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)  

29.05.07 20:31
1

3785 Postings, 5269 Tage astrid isenbergtrout und moya,

vorsicht, kennt ihr das urheberrecht, da gibt es bestimmte zeiträume die eingehalten werden müssen, ansonsten kann das teuer werden, es gibt viele brotlose juristen, die warten nur darauf, damit sie mit abmahnungen ihr täglich brot verdienen können......ich bin kein jurist, wir haben doch welche hier, die können das mal aufnehmen und erkären ....damit euer unmut sich in grenzen hält......  

29.05.07 20:37
3

7215 Postings, 4906 Tage TroutAstrid,

du bist ja ganz rot!
Denke eher das hier ein profilierungssüchtiger User unterwegs ist ,der alle verpetz,
um in den Genuss der Mod-Funktion zu kommen,damit er seine Feinde hier eleminieren kann.
Mir langst für heute wieder mal.
best regards
Trout




--------------------------------------------------
Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)  

29.05.07 20:38
2

706816 Postings, 5652 Tage moyaAstrid

so lange ich Ehrenamtlicher Richter bin passiert mir nicht viel, auf solche Einfallspinsel warte ich nur.

Ich hätte mal richtig Lust mich mit diesen Zeitgenossen zu streiten.

Gruß Moya

 

29.05.07 20:41
1

706816 Postings, 5652 Tage moyaTrout

Astrid ist es nicht, da lege ich meine Hand für ins Feuer.

Das wüsste ich, wir haben desöfteren telefonischen Kontakt.

Gruß Moya

 

29.05.07 20:51
3

3785 Postings, 5269 Tage astrid isenbergwieso ich rot bin , weiss ich auch nicht ,

wenn die schon einen mit ner farbe beglücken hätte ich gern eine etwas unauffälligere,mir brennen schon die augen......  

29.05.07 21:06
3

12829 Postings, 4668 Tage aktienspezialistso langsam wird das löschen

außerirdisch ?

vielleicht könnte der entsprechende MOD doch lieber einfach die Quelle angeben anstatt die Headline gänzlich unkenntlich zu machen ? Es scheinen sooo viele MOD's mit dem Suchen von Urheberrechtverletzungen beauftragt zu sein, da würde ich lieber einen abstellen um nach den Headlines zu YAHOOGELN ?  

Das macht meiner Meinung nach mehr Sinn und entbehrt noch zusätzlich der Verärgerung der User ?  

09.06.07 07:10
2

706816 Postings, 5652 Tage moyaGold so geht es weiter

GOLD hat sich vergangene Woche schön von einem wichtigen Unterstützungscluster nach oben hin gelöst und damit den Bullentrend behauptet...

 

GOLD - ISIN: XC0009655157

Kursstand: 671,80 $ pro Feinunze

Kursverlauf vom 16.11.2006 bis 05.06.2007 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Rückblick: Im Januar 2007 brach GOLD über die Oberkante eines bullischen Dreiecks aus und markierte nach einem anschließenden Pullback (Rücksetzer) ein neues Jahreshoch bei 693,90 $ im April. Seit dem korrigiert das Edelmetall moderat, wobei Ende Mai der Aufwärtstrend seit Juli 2005 erreicht wurde. Dort stabilisierte sich GOLD schließlich und drehte wieder nach oben. Vergangene Woche wurde dann mit dem Anstieg über die 664,00 $ Marke und den EMA50 ein kleines Kaufsignal generiert. Aktuell konsolidiert das Edelmet! all knapp unterhalb der 675,00 $ Marke. Das kurzfristige Chartbild hat jetzt wieder bullische Tendenzen zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Kurzfristig wäre nun eine Korrektur des steilen Anstiegs der letzten Tage möglich, welche idealerweise nicht mehr tiefer als 664,00 - 666,87 $ gehen sollte. Bricht GOLD schließlich per Tages- und Wochenschluss über 675,00 $ aus, werden weitere Kursgewinne bis 693,90 und darüber 730,30 $ wahrscheinlich. Unter 664,00 $ trübt sich das kurzfristige Chartbild wieder ein, Abgaben bis 651,25 und ggf. sogar 643,15 $ werden dann möglich. Fällt das Edelmetall per Tages- und Wochenschluss unter 643,00 $ zurück, wird ein kurzfristiges Verkaufsignal mit Zielen bei 607,00 - 613,00 $ ausgelöst.

 

Quelle:http://www.rohstoff-report.de // http://www.godmode-trader.de

Gruß Moya

 

09.06.07 07:18
1

706816 Postings, 5652 Tage moyaUS-Öl auf neuen Jahreshochs!

US-Öl auf neuen Jahreshochs!

von Ronald Gehrt

US-Produktivitätssteigerung des 1. Quartals wie befürchtet mager

Am Mittwoch kam in den USA die 2. und letzte Schätzung zur Produktivität des 1. Quartals auf den Tisch. Das Überraschende war eigentlich vor allem, dass die im Vorfeld geäußerte Erwartung der Experten punktgenau getroffen wurde: Nach ursprünglich vor vier Wochen geschätzten +1,7% lautete die endgültige Zahl nun wie erwartet nur noch +1,0%. Dabei wurden die Lohnstückkosten, zuvor als so erfreulich niedrig gefeiert, markant von +0,6% auf +1,8% korrigiert.

Das wichtige an diesen Daten ist die Relation zu dem „mehr“ an Produktion in Relation zum „mehr“ an Kosten. Solange die Produktivität steigt zeigt das, dass sich das Verhältnis von Output zu Input verbessert. Das ist grundsätzlich also gut. Dabei kann dies aber auf zwei Arten geschehen. Entweder durch Rationalisierung des Produktionsprozesses oder billigere Rohstoffe einerseits oder durch sinkende Lohnkosten andererseits. Der Umstand, dass die Lohnstückkosten, also die Relation Lohnkosten zu hergestellten Gütern, um immerhin +1,8% stieg, zeigt, dass der Faktor Arbeit in jedem Fall teurer wurde als der Output steigen konnte. Und das ist eher ungünstig.

Bereits im vierten Quartal lagen die Lohnstückkosten ungewöhnlich hoch ... und steigen weiter. Nicht wie eine Rakete, sicher, aber sie steigen. Was die Investoren aus diesen – nun natürlich letztlich auf einen schon eine Weile zurückliegenden Zeitraum verweisenden – Daten mitnahmen war: Der Faktor Lohnkosten bleibt ein Thema ... und dies für die Inflationsentwicklung über steigende Löhne einerseits und als belastender Kostenfaktor für die Unternehmen andererseits.

US-Ölvorräte: Die Lage bessert sich ... aber nicht genug!

Am Mittwoch um 16:30 Uhr unserer Zeit kamen dann die wöchentlichen US-Lagerbestände im Ölsektor dran. Während die Bestände für Rohöl nahezu unverändert blieben (+0,1 Millionen Barrel, wie erwartet) stiegen die Bestände bei Heizöl (+1,9 Millionen Barrel, Prognose +0,9) und vor allem bei Benzin (+3,5 Millionen Barrel, Prognose +1,6) deutlich an.

Dass sich die Rohölvorräte dabei kaum veränderten, ist erklärbar. Was reinkommt, wird zu Benzin raffiniert. Denn hier war die größte Versorgungslücke entstanden, nachdem in den Wochen zuvor ungewöhnlich viele Raffinerien ausgefallen und so Engpässe entstanden waren. Das war einer der Gründe, weshalb die Benzinpreise in den USA so extrem gestiegen waren. Doch wenngleich das Auffüllen der Bestände eine gewisse Beruhigung am Markt erzeugte, kam dennoch zugleich die Frage auf: reicht das?

In der Berichtswoche fiel die Kapazitätsauslastung der US-Raffinerien, die nach einem spürbaren „Durchhänger“ wieder gut über 90% gestiegen war, schon wieder um –1,5% auf 89,6% zurück. Die Sorge ist nun, dass die unter dem Strich alten und veralteten US-Anlagen nicht imstande sein werden, den höheren Bedarf zur Urlaubssaison – und das ggf. bei Liefer- und Produktionsausfällen durch die anstehende Hurrikan-Saison – zu befriedigen.

Die Unruhe steigt mit einem Blick auf die Preisdifferenz zwischen dem in den USA verwendeten Crude-Oil (vor allem Western Texas Intermediate WTI) und dem Nordsee-Öl Brent. Denn wenn die eigene Produktion nicht ausreicht, würde man das – deswegen und wegen des erhöhten Bedarfs in Europa durch stärkeres Wirtschaftswachstum ohnehin im Preis klar gestiegenen – deutlich teurere Brent importieren müssen, was die Benzinpreise zum Sommer hin noch mehr antreiben würde.

Die Konsequenz folgte auf dem Fuße: Das US-Öl WTI folgte dem Nordsee-Brent mit ein paar Wochen Verspätung und markierte gestern am Nachmittag mit in der Spitze 67,40 Dollar neue Jahreshochs. Noch ist die sehr markante Charthürde bei 66,40 nicht nachhaltig und signifikant überschritten. Aber wenn sich dieser Ausbruch in den kommenden ein, zwei Handelstagen verstetigen sollte, sind schnell 68-70 Dollar drin.

Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert. Chart

Und Sie sehen im Chart, dass der laufende Aufwärtstrendkanal, vor wenigen Tagen noch fast nach unten verlassen, aktuell in seiner oberen Begrenzung Platz bis 73 Dollar birgt. Ein Anlaufen solcher Levels könnte den momentan wankenden Aktienmarkt zum kippen bringen!

US-Nettokreditaufnahme der privaten Haushalte dünnt sich aus

Im Zuge der bewegten Börsen ging die letzte Zahl nahezu unter. Am Donnerstag um 21:00 Uhr unserer Zeit kam die Nettokreditaufnahme der privaten US-Haushalte für April auf den Tisch. Nach dem rasanten Anstieg der Verschuldung um über 13 Milliarden im März wurde ein erneutes dickes Plus von 6,0 Milliarden erwartet. Doch mit +2,6 Milliarden blieb die Neuverschuldung deutlich unter den Erwartungen.

Wie üblich führt das in eine zweigeteilte Interpretation. Auf der einen Seite ist dies zu begrüßen, da die Schuldenlast der US-Bürger ohnehin die Grenzen des auf lange Sicht zu stemmenden überschritten hat. Aber für den kurzfristigen Betrachter bleibt der negative Aspekt, dass diese geringe Zunahme der Kredite bedeuten kann, dass die erhoffte Intensivierung des für die USA essenziellen Konsumwachstums nicht stattfinden könnte.

Quelle: Daily Observer Abonnenten

Gruß Moya 

 

16.06.07 09:22
1

8485 Postings, 4658 Tage StöffenRohstoffe - Wochenrückblick und Ausblick

Rohstoffe: Wochenrückblick und Ausblick  

Energie

Wie erwartet notierten die Rohölpreise nur mit leichten Preisveränderungen im Wochenvergleich, aber dennoch mit stärkerer Tendenz. WTI zur Lieferung im Juli kletterte am Donnerstag an der NYMEX auf 68 US-Dollar pro Barrel im Intraday Trading. Grund dafür war weiterhin die Besorgnis der Anleger, die US-Raffinerien könnten mit der steigenden Benzinnachfrage in den USA nicht mithalten.

Unterstützt wurde diese Haltung durch eine Meldung vom Mittwoch, als Valero Energy bekannt gegeben hatte eine weitere Raffinerie in Corpus Christi, Texas geschlossen zu haben. Damit arbeiteten die US-Raffinerien in der vergangenen Woche lediglich mit einer Kapazität von 89,2%, der geringsten Raffineriekapazität seit dem 4. Mai. Gegenwärtig notiert WTI im Julikontrakt an der NYMEX bei 67,53 US-Dollar pro Barrel.

Wie überdies erwartet hat sich die Preisdifferenz zwischen WTI und Brent Crude weiterhin verkleinert. Zwar tendiert das in London handelbare Rohöl im Wochenvergleich ebenfalls wieder stärker, musste aber gegen Ende der Woche etwas abgeben.

Grund dafür war die Freilassung von Mujahid Dokubu Asari, dem Anführer der militanten nigerianischen Gruppierungen, welche in den letzten Wochen immer wieder Anschläge auf Mitarbeiter und Eigentum der ausländischen Ölkonzerne verübten. Die nigerianische Regierung gab an, die Freilassung erfolgte aufgrund gesundheitlicher Probleme des Rebellenführers. Anleger gehen nun davon aus, dass diese Maßnahme zu einer Verminderung der Gefahr durch Anschläge führen könnte.

Gegenwärtig notiert Brent Crude zur Lieferung im Juli an der ICE Futures Exchange bei 71,25 US-Dollar pro Barrel.

Auch US-Benzin zeigte sich wie erwartet im Wochenvergleich mit stärkerer Tendenz. Das West-Ost-Gefälle in Bezug auf die US-Benzinlager (soll heißen: tendenziell eher niedrigere Lagerbestände an der Ostküste), sowie der Ausfall der Valero Raffinerie in Texas fanden Einzug in den Markt.

Hinzu kommt, dass die US-Summer Driving Season die Benzinnachfrage anheizt. US-Benzin zur Lieferung im Juli notiert gegenwärtig an der NYMEX bei 2,26 US-Dollar pro Gallone.


Edelmetalle

Gold zeigte sich im Wochenvergleich mit stärkerer Tendenz. So notiert der Kontrakt zur Lieferung im August gegenwärtig bei 657 US-Dollar pro Unze an der NYMEX. Grund dafür war die Angst der Anleger vor einer drohenden Inflation. Die Erhöhung der Zinsraten durch die Europäische Zentralbank, als auch durch die neuseeländische Notenbank in diesem Monat wurde als Ausdruck einer Maßnahme gegen eine steigende Inflationsrate betrachtet. Im Falle von Inflationsbedenken bedeutet der Kauf von Gold eine Absicherung gegenüber dem Wertverfall von Papiergeld.

Zudem zeigte sich der US-Dollar zum Ende der Woche hin gegenüber dem Euro wieder schwächer, was grundsätzlich ein bullischer Anreiz für Gold in seiner Korrelation zum Dollar ist.

Auch Silber konnte in Korrelation zu Gold wieder zulegen, trotz des Endes der Hochzeitssaison in Indien. Silber notiert gegenwärtig im August Future an der NYMEX bei 13,32 US-Dollar pro Unze.


Basismetalle

Kupfer befand sich in einer hochvolatilen Woche. Einerseits sorgten Berichte über die sinkende Importrate Chinas im Intraday Trading für fallende Preise. Tatsächlich sind Chinas Kupferimporte im letzten Monat um 32% auf 129.949 metrische Tonnen gefallen. Das entspricht der niedrigsten Importrate seit 2005.

Zudem ist Chinas eigene Kupferproduktion auf ein Rekordhoch von 278.000 Tonnen gestiegen.

Die Lagerbestände an der Shanghai Futures Exchange sind um 6,4% auf 99 773 Tonnen angestiegen, das entspricht dem höchsten Wert seit April 2004.

Trotzdem zeigten sich die Kupferpreise im Wochenvergleich stärker. Grund dafür war ein US-Inflationsbericht, der die Gefahr steigender US-Zinssätze abschwächte. Dies wurde als Gegenargument zu einer möglichen Verlangsamung des US Wirtschaftswachstums und einer damit verbundenen sinkenden Nachfrage nach Industriemetallen herangezogen.

Überdies wirkten sich drohende Minenstreiks in Mexiko, Peru, Kanada und Chile auf steigende Preise aus. Gegenwärtig notiert Kupfer zur Lieferung im Juli bei 3,41 US-Dollar pro Pfund an der NYMEX.

Nickel fiel auch in dieser Woche weiter auf gegenwärtig 42.525 US-Dollar pro metrische Tonne zur Lieferung in Drei Monaten an der LME. Der Grund ist nach wie vor die Einführung der neuen Regeln an der LME, welche geheime Absprachen verhindern und die hohen Lagerbestände einzelner Firmen an der LME weiteren Käufern zugänglich machen sollen.

 

Soft Commodities

Die Weizenrallye zeigt sich wie erwartet weiterhin ungebrochen. Am Donnerstag zogen die Preise über die 6 US-Dollar Marke hinweg auf neue 11 Jahres Hochs. Das sinkende weltweite Angebot und die Prognose, dass die globalen 07/08 Lagerbestände bereits auf ein 30 Jahres Tief fallen werden waren ein Grund dafür.

Hinzu kommen die Wettervorhersagen, welche weiterhin Regen im Mittelwesten der USA prognostizieren. Darüber hinaus wurden am Mittwoch weitere Berichte veröffentlicht die einen signifikanten Ernteschaden an der Roter-Winter-Weizen Ernte in Oklahoma und Kansas, aufgrund der starken Regenfälle zum Inhalt haben. Gegenwärtig notiert Weizen zur Lieferung im September bei 6,24 US-Dollar pro Scheffel an der CBOT.

Auch Mais zeigte sich im Wochenvergleich mit starker Tendenz. Der Grund waren einerseits Wettervorhersagen, welche für den östlichen Mittelwesten der USA weiterhin Trockenheit prognostizieren. Die bullischen Wetternews erhielten Unterstützung durch äußerst verhaltene Produzentenverkäufe, welche sich die leicht bullischen News zu Nutze machten um die Preise weiter nach oben zu treiben. Gegenwärtig notiert Mais zur Lieferung im Juli bei 4,18 US-Dollar pro Scheffel an der CBOT.

Auch die Sojabohnen konnten schlussendlich von der prognostizierten Trockenheit im östlichen Mittelwesten profitieren. Obgleich der Julikontrakt an der CBOT im Wochenvergleich unverändert bei 8,07 US-Dollar pro Scheffel notiert.

Sojaöl dagegen konnte sich von seinen Verlusten in Korrelation zum malaysischen Palmöl bereits wieder erholen und notiert gegenwärtig bei 35,87 US-Cent pro Pfund im Julikontrakt an der CBOT.

Sojamehl zeigte sich im Wochenvergleich mit den stärksten Preisgewinnen im Sojakomplex bei gegenwärtig 233,50 US-Dollar pro short Tonne im Juli an der CBOT.


Ausblick

WTI Crude sollte weiterhin eine stärkere Tendenz aufweisen, bei sinkenden Lagerbeständen und erhöhter Produktionskapazität einzelner Raffinerien. Brent Crude könnte zunächst eher eine seitliche Tendenz verfolgen, bei möglicherweise eingekehrter politischer Ruhe in Nigeria. Zudem könnten sich mögliche Beschlüsse der OPEC die Förderkürzungen zunächst nicht weiter zu betreiben auf einen sinkenden Preis auswirken. Grundsätzlich dürften sich die Preise für die beiden Süßrohöle künftig weiter annähern.

US-Benzin könnte zunächst seine stärkere Tendenz fortsetzen.

Gold könnte zunächst wieder in einen leichten Abwärtstrend geraten, da saisonal bedingt der Juni eher für niedrigere Preise steht, aufgrund des Endes der Hochzeitssaison in Indien. Danach sollte Gold allerdings wieder einen starken Aufwärtstrend beginnen. Ähnlich verhält es sich mit Silber.

Mögliche Minenstreiks dürften die Kupferpreise zunächst einmal stützen. Tendenziell sollte Kupfer allerdings bald in eine schwache Tendenz übergehen. Nickel dürfte weiterhin eine schwache Tendenz zeigen, nach der Einführung der neuen LME Regeln, sofern Hedge Fonds nicht weiterhin die Preise künstlich nach oben spekulieren.

Weizen dürfte seinen Aufwärtstrend noch nicht beendet haben. Die weltweiten Endlagerbestände dürften noch weiter rückläufig sein.

Gegenwärtig prognostiziert ein Wetterbericht Regen für die Mais und Sojaanbaugebiete. Dies könnte die Preise möglicherweise etwas drücken. Sojaöl dürfte auch weiterhin von der den vegetabilen Ölen zugrunde liegenden Idee in Bezug auf die Nachfragesteigerung profitieren. Ebenso von überteuerten Palmölpreisen, welche Käufer zum Sojaöl wechseln lassen könnten. Sojamehl könnte in Korrelation zum Öl eine leicht stärkere Tendenz erwarten.

So long liebe Leser, ein angenehmes Wochenende wünsche ich Ihnen und bis Montag...


© Miriam Kraus
Quelle: Auszug aus dem Newsletters Rohstoff-Daily

 

30.06.07 08:02

706816 Postings, 5652 Tage moyaRohstoffe Wochenrück- und Ausblick 29.6.07

Rohstoffe Wochenrückblick

von Miriam Kraus

Energie

Wie erwartet zeigte sich WTI Crude an der NYMEX im Wochenvergleich mit stärkerer Tendenz. Gegenwärtig notiert Süßes Rohöl zur Lieferung im August bei 70,39 US Dollar pro Barrel an der NYMEX.

Grund dafür war die steigende Raffinerieleistung in den USA. Die US Raffinerien arbeiteten in der vergangenen Woche mit einer Kapazität von 89,4 %.

Das entspricht einem Anstieg von 1,8 % gegenüber der Vorwoche.

Zusätzlich zeigten die neu veröffentlichten Daten des US Energieministeriums, dass die Lagerbestände von Benzin, Diesel und Heizöl in den USA gefallen sind.

Am Rohölhafen Cushing in Oklahoma, der ein Indikator für das in New York handelbare Süßrohöl ist, fielen die Rohölbestände um 5,7 %.

Hinzu kommt dass die Spekulanten darauf setzen, dass am 4. Juli dem Unabhängigkeitstag in den USA, geschätzte 41,1 Millionen motorisierte Urlauber in den Staaten unterwegs sein dürften. Diese Schätzung kommt einer neuen Rekordzahl gleich.

Wie ebenfalls erwartet, zeigten sich Brent Crude in London mit schwächerer Tendenz als WTI. Brent Crude zur Lieferung im August an der ICE fiel im Wochenvergleich um 8 US Cent auf 71,28 US Dollar pro Barrel.

Der Grund dafür war, dass die letzten Vorkommnisse in Nigeria stärkere Auswirkungen auf den US Markt zeigten.

Die Preisdifferenz zwischen den beiden Rohölsorten wird wie erwartet kleiner.

Auch US Benzin notierte dank fallender Lagerbestände und im Hinblick auf den 4. Juli im Wochenvergleich wieder stärker. Benzin zur Lieferung im August an der NYMEX notiert gegenwärtig bei 2,28 US Dollar pro Gallone.

Metalle

Edelmetalle

Wie erwartet zeigte sich Gold im Wochenvergleich eher verhalten. Saisonal bedingt ist gegenwärtig noch immer eher mit schwächeren Preisen zu rechnen.

Doch die Dollarschwächer gegenüber dem Euro gegen Ende der Woche gab den Edelmetallen noch einmal Aufschwung.

Gold zur Lieferung im August notiert gegenwärtig mit einem Verlust von 3 US Dollar im Wochenvergleich bei 652 US Dollar pro Unze an der NYMEX.

Vehementer wirkte sich die gegenwärtig verhaltene Nachfrage durch die Schmuckindustrie auf Silber aus.

Das Edelmetall fiel unter die 13 US Dollar Marke zurück. Gegenwärtig notiert Silber zur Lieferung im August bei 12,56 US Dollar pro Unze an der NYMEX.

Basismetalle

Wie erwartet boten die anhaltenden Minenstreiks in Chile und Peru, sowie die Möglichkeit weiterer Produktionsstopps den Kupferpreisen Unterstützung.

In Chiles Codelco Mine wird bereits seit fünf Tagen gestreikt. Gestern wurde verlautbar, dass ebenfalls die Produktion in der zur Mine gehörenden Schmelzanlage gestoppt wurde.

In Peru wollen sich die Gewerkschaftsführer zu Verhandlungen mit den Verantwortlichen treffen. Sollten die Gespräche nicht erfolgreich sein, droht die Gewerkschaft mit einem fünf tägigen Streik.

Die Minenarbeiter verlangen höhere Lohnzahlungen.

Unterstützend wirkten ebenfalls sinkende Lagerbestände. An der LME fielen die Kupferlagerbestände um 1,4 % auf 114 700 Tonnen.

Doch bedeutsamer nahmen die Marktteilnehmer den Umstand auf, dass in China an der Shanghaier Future Börse die Kupferlagerbestände um 5,6 % auf 90 617 metrische Tonnen gefallen sind. Das ist der stärkste Rückgang seit sechs Monaten.

Kupfer zur Lieferung im August notiert gegenwärtig bei 3,44 US Dollar pro Pfund an der NYMEX.

Wie erwartet setzte Nickel seine schwache Tendenz auch in der vergangenen Woche weiter fort.

Gegenwärtig notiert der Kontrakt zu Lieferung in drei Monaten an der LME bei 36 850 US Dollar pro metrische Tonne.

Grund dafür waren einerseits die verschärften Regularien an der LME, sowie die Prognose der Spekulanten, die Nickelnachfrage durch die Stahlindustrie sei rückläufig. Dies stützt sich auf die Aussage der ThyssenKrupp und weiterer Stahlproduzenten bei der Veredelung künftig weniger auf Nickel zurückzugreifen.

Rohstoffe Wochenrückblick Teil 2 und Ausblick

von Miriam Kraus

Soft Commodities

Sojabohnen zeigten sich im Wochenvergleich mit äußerst starker Tendenz.

Gegenwärtig notieren Sojabohnen zur Lieferung im Juli bei 8,50 US Dollar pro Scheffel an der CBOT.

Grund dafür war ein Regierungebericht, welcher bestätigte, dass die US Farmer wesentlich weniger Soja angebaut hatten als von den Analysten angenommen.

Die Sojaanbaufläche in den USA ist definitiv um 15 % zurückgegangen gegenüber dem Vorjahr. Es wurden lediglich 64,08 Millionen Acres mit Soja bepflanzt.

Das bedeutet einen gesamten us–amerikanischen Produktionsrückgang von 18 %, was die ohnehin knappen globalen Jahresendlagerbestände weiterhin verringern wird.

Der Grund für den Rückgang der Sojaanbaufläche war, dass die Farmer diese Fläche zugunsten von Mais nutzten. Die Maispreise hatten zum Zeitpunkt der Aussaatentscheidung bereits 82 % Gewinn erreicht.

Wie erwartet zeigten sich die Weizenpreise im Wochenvergleich nur mit leichten Preisgewinnen. Obgleich die fundamentale Ausgangslage weiterhin als bullisch gilt - aufgrund verschiedenster klimatischer Auswirkungen in vielen Weizenanbaugebieten rund um die Erde, übersteigt in diesem Jahr die Nachfrage das Angebot – und damit weitere Preissteigerungen stützte, zeigten sich die Preise gegen Ende der Woche wieder mit schwächerer Tendenz.

Der Grund waren Gewinnmitnahmen gegen Ende der Woche und vereinzelt die Angst vor einer Überspekulation der Preise.

Weizen zur Lieferung im September notiert gegenwärtig bei 6,14 US Dollar pro Scheffel an der CBOT.

Mais setzte wie erwartet seien schwache Tendenz weiter fort.

Gegenwärtig notiert Mais zur Lieferung im Juli bei 3,30 US Dollar pro Scheffel an der CBOT.

Grund war der oben genannte Regierungebericht, welcher erläuterte, dass die US Farmer in diesem Jahr 19 % mehr Mais angebaut hatten. Mit 92,888 Millionen Acres wurde in diesem Jahr die größte Fläche seit 1944 mit Mais bepflanzt.

Ausblick

Die Rohölpreise dürften auch in der kommenden Woche eher eine stärkere Tendenz fortsetzen, wobei sich die Preisdifferenz zwischen den beiden Süßrohölsorten weiterhin verkleinern dürfte.

Auch US Benzin dürfte noch moderate Preisgewinne erwarten.

Gold und Silber könnten weiterhin eine eher verhaltene Tendenz zeigen, bevor sich ein erster Trend abzeichnet.

Ein mögliches Abschwächen der US Wirtschaft, dürfte sich zunächst eher auf fallende Kupferpreise auswirken. Doch der überraschend hohe Rückgang der Lagerbestände in Shanghai könnte die Preise in der Waage halten. Mit der weiteren Bedrohung durch südamerikanische Streiks, könnte Kupfer seinen Aufwärtstrend in der kommenden Woche zunächst weiter fortsetzen.

Nickel dürfte seine schwache Tendenz zunächst weiter fortführen. Die Bodenbildung dürfte noch nicht kurzfristig einsetzen.

Sojabohnen könnten zunächst weiterhin stärker tendieren.

Weizen könnte möglicherweise zunächst leicht korrigieren um hernach wieder in einen stärkeren Trend überzugehen.

Mais dürfte zunächst seine schwächere Tendenz weiter fortsetzen.

So long liebe Leser…ein wunderschönes Wochenende und bis Montag…

© Miriam Kraus
Quelle: Auszug aus dem Newsletters
Rohstoff-Daily

 

 

03.07.07 12:40

3216 Postings, 4578 Tage Börsenfreak89schon wieder im MINUS!

07.07.07 07:23

706816 Postings, 5652 Tage moyaAluminium

Wer denkt schon an Aluminium?

von Rüdiger Maaß

Lieber Wave Daily Leser,

in dieser Woche haben wir gemeinsam verschiedene Märkte betrachtet, um die Allgemeingültigkeit vom Elliott Wave Prinzip zu bestätigen.

Heute beschäftigen wir uns mit einem Markt, der zu den Rohstoffen gezählt wird und gern von professionellen Tradern genutzt wird.

Können Sie sich vorstellen, warum sich dieser Markt großer Beliebtheit erfreut? Seit 1999 hat sich ein eindeutiger Trend gebildet. Die Korrekturmuster entwickelten sich in einfachen Formationen.

Das Aluminium wird in US$ / per Tonne an der London Metal Exchange gehandelt.

 

Die Welle 1 im Kreis (grün).

 

Im Jahre 1999 hat sich eine steigende Trendwelle (i – v) gebildet, die die Welle 1 im Kreis (grün) abschließt. Wie Sie sehen, funktioniert das EW Prinzip auch in diesem Fall sehr gut.

 

Die Welle 2 im Kreis (grün)

 

Die zweite Welle besteht aus einer dreiteiligen Welle, die sich aus zwei Trendwellen in Welle a und c und einer dreiteiligen Formation in Welle b zusammensetzt und bestätigt damit exakt die Entdeckung von R.N. Elliott, dass Korrekturmuster immer dreiteilig sind.

 

Die Welle 3 im Kreis (grün)

 

Die dritte Welle besteht aus fünf Wellen (1-5). Dieser Trend ist ein Paradebeispiel für eindeutige Trendwellen. Können Sie die fünf Wellen in Welle 1 erkennen? Die Welle 3 setzt sich aus untergeordneten 5er Wellen zusammen. Die verschiedenen Grade sind durch unterschiedliche Bezeichnungen gekennzeichnet. Ich kann sechs über- und untergeordnete Trendwellen erkennen, die alle den einfachen Grundregeln der Elliott Wave Lehre folgen. Würden wir die Welle 3 in ein größeres Format zoomen, könnten wir weitere Trendwellen erkennen.

Die Welle 3 endet im Bereich 2007 und hat eine Ausdehnung von 317 Prozent und übertrifft damit die gewöhnliche Ausdehnung von 161,8 Prozent sehr stark. Sie werden sicherlich fragen, wie kann man erkennen, dass sich eine dritte Welle so stark entwickelt. Das EW Prinzip hat eine einfache und gleichzeitig brillante Antwort: Die Ausdehnung von 161 Prozent liegt auf der Basis von 1600 $/t. Nach etwas Training können Sie schnell erkennen, dass eine dritte Welle auf diesem Niveau beendet wurde. Wir wissen, dass Trendwellen aus 5 Wellen bestehen müssen, also werden noch eine vierte und fünfte Welle folgen. Die Kurse müssen also über das Niveau von 1600 $/t steigen.

Die Welle 5 ist ebenfalls über das gewöhnliche Ziel von 61, 8 Prozent hinausgeschossen. Für die interne Bewertung einer Trendwelle, hilft die Zählung der untergeordneten 5er Welle.

 

Die Prognose

 

Die richtige Zählweise der inneren Struktur der Welle 3 im Kreis (grün) ist die Voraussetzung für die Prognose der Welle 5 im Kreis (grün). Wir wissen, dass eine fünfte Welle das Hoch der dritten Welle überschreitet. Wir erwarten also Kurse, die das Hoch bei 3150 überschreiten werden. Es hat sich schon eine Unterwelle 1 (rot) gebildet. In der Welle 2 (rot) erwarten wir den gewöhnlichen Rücklauf von 61,8 % = 2580.

Wir wissen, dass eine zweite Welle niemals unter das Niveau der ersten Welle fallen darf. Wir können also eine objektiven Stopp bei 2367 setzen – ein Punkt unter das Tief der Welle 1 (rot). Als nächstes errechnen wir die Ausdehnung von 161, 8 Prozent für das Ziel der Welle 3 (rot). Unser nächster Orientierungspunkt liegt also bei 3481. Auf dem Weg zu diesem Ziel werden wir die untergeordneten Wellen zählen, um das Ziel genauer bestimmen zu können.

Ich hoffe, Ihnen hat der kleine Ausflug ins „Reich der Metalle" gefallen. Sie haben auf jeden Fall eine weitere Bestätigung für die Allgemeingültigkeit der Elliottwellen erhalten.

Chart

Quelle: Wave Daily Abonnenten

Gruß Moya 

 

07.07.07 07:31

706816 Postings, 5652 Tage moyaUpdate zu Mais

Update zu Mais

von Michael Vaupel

*** Ja, typischer „Schweinezyklus“:

Seit Anfang Juli ist in den USA der Maispreis gefallen, und der Preis für Sojabohnen gestiegen.

Grund? Eigentlich etwas sehr Vorhersehbares:

Amerikanische Farmer haben dieses Jahr ihre Sojabohnen-Produktion zurückgefahren, setzen stattdessen verstärkt auf Mais.

Und deshalb nehmen viele Marktteilnehmer dies vorweg: Eine wachsende Mais-Produktion, und eine zurückgehende Sojabohnen-Produktion.

Entsprechend wurden von diesen Marktteilnehmern Mais-Futures verkauft, und Sojabohnen-Futures gekauft.

Meine Einschätzung:

Hier wird gerade übertrieben! Denn die amerikanischen Farmers sind ja nicht auf den Kopf gefallen, sie haben die drastische Ausweitung der Mais-Anbauflächen ja mit gutem Grund beschlossen. In den USA schießen schließlich derzeit Ethanol-Produktionsanlagen wie Pilze aus dem Boden. Alleine ein von mir empfohlenes Unternehmen wird dieses Jahr in den westlichen USA einige Anlagen mit 6stelliger Produktionskapazität fertig stellen. (Und gleichzeitig sind die Lager mit Sojabohnen übervoll, klar dass da die Farmer lieber zu Mais wechseln.)

Und was ist der Input dieser Produktionsanlagen? In erster Linie Mais!

Die Mais-Nachfrage aus dem Sektor Ethanol wird deshalb um, ich schätze, 20% steigen. Mindestens!

Es werden also riesige zusätzliche Mengen Mais benötigt.

Deshalb ist der reine Blick auf das Angebot, wie ihn viele Marktteilnehmer derzeit haben (übrigens auch bei Zucker) nur die eine Seite der Medaille: Denn natürlich steigt das Angebot bei Mais – aber die Nachfrage eben noch schneller! Per saldo ist das bullish.

Und per saldo freue ich mich deshalb über die „Verprügelung“ des Maispreises, denn dadurch konnte ich diese Woche günstig reingehen. Na, mal sehen, ob ich das absolute Tief erwischt habe (wie war das? Das können ohnehin nur Lügner…). Aber auch wenn es nicht das absolute Tief war und es noch ein wenig weiter nach unten geht…der Maispreis wird als großer Profiteur des Ethanol-Booms in den USA dieses Jahr wieder seinen Vormarsch aufnehmen.

*** Hm, leider immer mit Zeitverzögerung…

…es gibt einige Märkte, bei denen ich darauf warte, dass darauf ein Zertifikat emittiert wird.

Doch leider ist es so, dass die Emittenten immer erst dann auf einen Markt aufmerksam werden, wenn er schon gut gelaufen ist. (Klar: Denn auch erst dann wird die Masse der Kleinanleger auf so einen Markt aufmerksam.)

Allerdings kann in solchen Fällen der Zenit schon überschritten sein. Das war z.B. im Fall eines Dubai-Zertifikats so: Dieser Markt war super gelaufen, dann kam ein Zertifikat darauf heraus – und danach ging es abwärts.

Wieso ich gerade darauf komme? Soeben habe ich gelesen: Neues Zertifikat auf ukrainische Aktien. (WKN: DB1UKR).

Ach, wieso gibt es das nicht schon länger! Denn inzwischen hat der ukrainische Index PFTS in den letzten 6 Monaten rund 109% zugelegt. NACH diesem Anstieg einzusteigen, gefällt mir natürlich nicht….

Beste Grüße,

Michael Vaupel

Quelle: Trader's Daily Abonnenten

Gruß Moya

 

07.07.07 07:36

706816 Postings, 5652 Tage moyaFällt der Iran dem Benzin zum Opfer?!

Der Iran und seine innenpolitischen Probleme

von Miriam Kraus

Liebe Leser,

vielleicht erinnern Sie sich noch an die „Konspirativen Gedanken zum Rohöl“ die ich Ihnen bereits im Januar und Februar diesen Jahres im Rohstoff Daily vorgestellt habe!

Damals zeigte ich in acht Punkten die innenpolitischen Probleme, mit denen sich die iranische Führung konfrontiert sieht auf.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen diese acht Punkte noch einmal vorstellen:

1. Der Iran hat wesentlich höhere Förderkosten als Saudi Arabien. Während es die Saudis 2-3 US Dollar kostet das Öl zu fördern , zahlt der Iran 15-18 US Dollar pro Barrel.

2. Der Iran hat mit seiner wesentlich höheren Bevölkerungsanzahl und einem raueren Klima einen größeren Binnenmarkt für Öl zu versorgen. Insbesondere hat der Iran einen höheren Verbrauch an Treibstoff als die Saudis.

3. Der Iran besitzt nur wenige Raffinerien und ist gezwungen 40 % seines Benzinverbrauchs zu importieren.

4. Der Iran verkauft aber Benzin im Inland zum selben Dumpingpreis wie alle Golfstaaten. Das heißt dass der iranische Staat gezwungen ist die inländischen Benzinpreise zu subventionieren. Tatsächlich kostet den Iran eine im Inland verbrauchte Gallone jedes Mal 1,50 US Dollar.

5. Der Iran hat eine mindestens 17 %ige Inflationsrate und eine Arbeitslosenquote von 11 %.

6. Präsident Ahmadinedschad hatte bei seinem Amtsantritt versprochen den Ölreichtum besser auf das Volk aufzuteilen.

7. Jedes Mal wenn der iranische Präsident in letzter Zeit auch nur den kleinsten Hinweis auf eventuell ansteigende Benzinpreise lieferte führte dies zu Protesten und Demonstrationen.

8. Ahmadinedschads Beliebtheitsgrad im Volk nimmt gegenwärtig rapide ab. Sein Rivale aus den Wahlen von 2005 kritisierte die Politik des iranischen Staatspräsidenten kürzlich zum ersten Mal. Überdies sieht sich Ahmadinedschad mit Studentenprotesten und lokalen Zeitungen konfrontiert die ihn als Diktator betiteln.

So sieht die politische Lage im Iran also schon seit Monaten aus.

Das Land welches 10 % der weltweiten Erdölreserven und die zweitgrößten Erdgasreserven der Welt hält, kann die Benzinnachfrage im eigenen Land nicht decken.

Der Mangel an Raffinerien führt wie gesagt dazu, dass trotz einer täglichen Produktionsmenge von 4,2 Millionen Barrel Rohöl pro Jahr, Benzin im Wert von 5 Milliarden US Dollar allein im letzten Jahr importiert werden musste.

Das allein ist schon ein Problem, doch wenn man bedenkt, dass das Benzin im Iran wie in allen Ölstaaten zusätzlich auch noch auf Spottpreise runter subventioniert wird, wird das Ausmaß des Desasters immer stärker sichtbar.

Im Iran geht ein Liter Benzin gerade einmal für umgerechnet 8 Euro Cent über die Theke an den Verbraucher. Und dieser Preis beinhaltet bereits eine vor einem Monat durchgeführte 25 %ige Preissteigerung.

Bei allem möglichen guten Willen, das von Sanktionen gebeutelte Land, in der Schusslinie der westlichen Welt mit seiner zusätzlich desaströsen Wirtschaftspolitik und steigender Inflationsrate kann sich diese Subventionspolitik nicht weiter leisten.

Die jüngsten Beschlüsse der iranischen Regierung zur Benzinrationierung geschehen daher aus purer Not heraus. Auch die Reaktion der iranischen Bevölkerung war allerdings abzusehen.

Der Ölpreis - ein zweischneidiges Schwert für den Iran

von Miriam Kraus

Steigende Ölpreise sind an sich nicht schlecht für den Iran, welcher 85 % seiner Exporteinnahmen durch Energieverkäufe generiert. Doch steigende Öl- und Benzinpreise, bei weltweiten Raffinerieausfällen sind zwar gut für steigende Raffineriemargen, aber schlecht für den Iran, der wiederum Unmengen an Benzin zu höheren Preisen importieren und zu Dumpingpreisen abgeben muss.

Es freuen sich …die USA und Saudi Arabien

Niemand wird wohl gegenwärtig mehr Freudentänze, ob der iranischen Probleme aufführen als die USA und Saudi Arabien.

Der Konflikt der sunnitischen Saudis mit den schiitischen Iranern ist ja nun nicht neu. Die Angst vor der Vormachtstellung der Schiiten in der Golfregion treibt die Saudis förmlich in die freundschaftlichen Arme der USA.

Den Konflikt zwischen den USA und dem Iran kennen wir auch. Nicht nur, dass Ahmadinedschads verbrämte Ideologien den Amerikanern ganz und gar nicht geheuer sind, der Mann ist auch noch Herr über die zweitgrößten Erdgasreserven der Welt und paktiert obendrein mit den Chinesen.

- Über 12 % der Erdölimporte Chinas stammen aus dem Iran. Im Dezember erst unterzeichneten der Iran und die chinesische CNOOC ein Abkommen zur gemeinsamen Entwicklung des iranischen Pars Gasfeldes. Dies bekommt den USA allerdings gar nicht gut. Die Amerikaner haben Peking bereits mit Sanktionen gedroht, wenn das Projekt tatsächlich starten sollte. Tatsächlich hatte sich aufgrund des US –amerikanischen Drucks die japanische INPEX bereits im Oktober von dem Projekt zurückgezogen. Die Chinesen scheinen auf die amerikanischen Drohungen allerdings nicht so viel zu geben. -

Kein Wunder also, dass der US Kongress bereits Vorschläge unterbreitet hat um den Druck auf den Iran weiter zu erhöhen. So möchte der Kongress Unternehmen, welche Benzin in den Iran liefern am liebsten mit einem Verkaufsverbot auf dem US –amerikanischen Markt, davon abhalten eben an den Iran zu liefern.

Der Kongress hat sicher nur die besten Absichten: Nämlich die Schwächung der Position des iranischen Präsidenten und die Forcierung einer inneren Krise.

Dieser Schuss könnte allerdings bitter nach hinten los gehen! Verschärfte Sanktionen würden die Position Ahmadinedschads wohl eher verstärken, der dann nämlich die Schuld an die westlichen Feinde abtreten und seine Landsleute wieder um sich scharen könnte.

Vielleicht müssen sich die USA aber auch gar nicht mehr mit dieser Thematik im Kongress beschäftigen, wenn jetzt Venezuela Benzin an den Iran liefert. Der venezolanische Ölminister sagte jedenfalls der iranischen Tageszeitung Shargh am Dienstag, man werde das Land künftig mit Benzin beliefern.

Lustig, nicht wahr?! Die beiden Ausgestoßenen, auf der schwarzen Liste der USA ganz oben stehenden schließen sich zusammen und strecken dem Rest ganz einfach mal die Zunge raus. Das könnte der iranischen Führungsriege für den Anfang mal den Kopf retten.

Mit Spannung erwarten dürfen wir immer noch die Reaktion der USA.

Denn so oder so, im Iran brodelt es und das wird Auswirkungen auf die Ölpreise haben.

Noch ein geopolitischer Faktor und seine Auswirkungen auf die Ölpreise

Relativ unbeachtet neben den Geschehnissen im Iran, gibt es auch wieder Neuigkeiten aus Nigeria.

Nigeria, Afrikas größter Erdölproduzent fand sich in letzter Zeit als Indikator für steigende Brent Crude Preise wieder, da wiederholte Angriffe militanter Gruppierungen auf die Ölfördernde (ausländische) Industrie für einen Förderrückgang von 25 % gesorgt hatten.

Vor einem Monat allerdings hatte die Bewegung für die Emanzipation des Niger Deltas – eine Vereinigung der Hauptgruppierungen zu einer Waffenruhe entschlossen. (Kleinere Gruppen führten dennoch vereinzelt die Angriffe weiter).

Diese läuft allerdings am Donnerstag aus und die Anführer der militanten Gruppen gaben gestern bekannt die Waffenruhe nicht verlängern zu wollen, da die Gespräche mit der Regierung kein Ergebnis erbracht hätten.

Die Bewegung kämpft übrigens für die Unabhängigkeit des Niger Deltas – Nigerias erdölreichster Region – von den ausländischen Konzernen, da die Region dank der Ausländer kaum am eigenen Erdölreichtum partizipieren kann.

Eigentlich kein Wunder, dass sich die Ölpreise wieder bei über 70 US Dollar einfinden. Die geopolitische Lage deutet auf weiterhin hohe Ölpreise.

So long liebe Leser…ich frage mich ob die militanten nigerianischen Gruppen nicht mehr Freude an den Chinesen hätten, immerhin vergibt China auch an Nigeria zinslose Darlehen zum Aufbau des Landes…ich kann mich nicht daran erinnern, dass das der Westen je getan hätte…

Ihre Miriam Kraus

Quelle: Rohstoff-Daily Abonnenten

Gruß Moya 

 

07.07.07 07:39
1

706816 Postings, 5652 Tage moyaRohstoffe Wochenaus - und Rückblick

Rohstoffe Wochenrückblick Teil 1

von Miriam Kraus

Energie

Die Rohölpreise zeigten in dieser Woche wieder eine erwartet starke Tendenz. An der NYMEX kletterte WTI Crude auf über 70 US Dollar.

Gegenwärtig notiert WTI zur Lieferung im August bei 72,59 US Dollar pro Barrel.

Der Grund dafür ist einerseits die steigende Nachfrage in den USA und andererseits geopolitische Auswirkungen.

In der vergangenen Woche wurden überraschend wieder zwei Raffinerien in Kansas und Texas geschlossen. In Kalifornien wird eine Raffinerie der BP in den kommenden zehn Tagen, aufgrund von Reparaturarbeiten auf einem geringeren Produktionslevel arbeiten.

Hinzu kommt die steigende Nachfrage nach Benzin in den USA, forciert durch den Unabhängigkeitstag, den 4. Juli. Dieser ist einer der Tage mit dem höchsten Benzinverbrauch während der US Summer Driving Season.

Darüber hinaus erhielten die WTI Preise Unterstützung durch die Spekulation auf ein stärkeres US Wirtschaftswachstum. Als Zeichen hierfür wurden die sinkende Arbeitslosenquote, sowie ein steigendes Lohniveau gedeutet.

Auch Brent Crude verbuchte einen steten Preisanstieg die Woche über. Gegenwärtig notiert der August Kontrakt bei 75,67 US Dollar in London.

Brent Crude profitierte vor allem von er geopolitischen Lage.

Die OPEC Daten zeigen, dass die Vereinigung, trotz steigender Nachfrage nicht weniger Erdöl produziert hat. Damit zeigt die OPEC zum ersten Mal seit Langem eine gewisse Disziplin, sich an ihre eigenen Beschlüsse zu halten.

Weiterhin gibt sowohl die Lage im Iran, als auch in Nigeria und im Irak Anlass zur Besorgnis. Die Demonstrationen gegen die Benzinrationierung im Iran könnte möglicherweise Auswirkungen auf iranische Erdöllieferungen haben. Im Irak und in Nigeria bedrohen weiterhin militante Angriffe auf Ölförderanlagen die Erdöllieferungen. Die Bewegung für die Unabhängigkeit des Niger Delta hat die Waffenruhe in dieser Woche aufgegeben. Seitdem wurde bereits ein britische Staatsangehörige als Geisel genommen.

US Benzin zeigte sich im Wochenvergleich ebenfalls mit stärkerer Tendenz. An der NYMEX notiert US Benzin zur Lieferung im August bei 2,29 US Dollar pro Gallone.

Grund dafür ist, dass die Lagerbestände in der vergangenen Woche, aufgrund der hohen Nachfrage auf ein Level von 3,5 % unter dem Fünf Jahres Durchschnitt gefallen sind.

Metalle

Edelmetalle

Wie erwartet zeigten sich Gold und Silber die Woche über eher verhalten.

Gegen Ende der Woche erhielten die Edelmetalle jedoch wieder einmal Unterstützung durch einen schwächeren US Dollar gegenüber dem Euro.Hinzu kommt die Korrelation zu den steigenden Erdölpreisen.

Gold notiert gegenwärtig bei 654 US Dollar pro Unze an der NYMEX zur Lieferung im August.

Silber im Augustkontrakt notiert gegenwärtig bei 12,82 US Dollar pro Unze an der NYMEX.

Basismetalle

Wie erwartet zeigte sich Kupfer im Wochenvergleich wieder mit starker Tendenz. Gegenwärtig notiert der Kontrakt zur Lieferung im August an der NYMEX bei 3,57 US Dollar pro Pfund.

Der Grund waren weiterhin fallende Lagerbestände an den Börsen in Shanghai, London und New York. Die Kupferlagerbestände sind in der vergangenen Woche um 5,7 % auf 208 636 metrische Tonnen gesunken. Damit reichen die Kupferbestände noch für fünf Tage weltweiten Verbrauchs.

Der zweite Grund waren die anhaltenden Minenausfälle in Südamerika. In Chiles größter Kupfermine, Codelco befinden sich die Arbeiter im Streik um Lohnerhöhungen durchzusetzen. Darüber hinaus haben in der vergangenen Woche Streiks von Minenarbeitern in Mexiko und Peru begonnen.

Unterstützend für die Kupferpreise wirkte ebenso, dass die gesunkene Arbeitslosenquote in den USA als Indikator für ein stärkeres US Wirtschaftswachstum betrachtet wurde.

Wie erwartet setzte Nickel seine schwache Tendenz auch in dieser Woche fort. Gegenwärtig notiert Nickel zur Lieferung im August bei 35 700 US Dollar pro metrische Tonne an der LME.

Grund dafür ist die weiterhin schwache Nachfrage aus der Stahlindustrie. Die Lagerbestände an der LME sind in der vergangenen Woche um 3 % auf Ein Jahres Hoch bei 9366 Tonnen gestiegen.

 

Soft Commodities

Wie erwartet zeigte sich Weizen in der vergangenen Woche in einer Preiskorrektur. Das Getreide war zuvor auf bis 6,50 US Dollar hoch spekuliert worden.

Gegenwärtig notiert Weizen zur Lieferung im September an der CBOT bei 6,03 US Dollar pro Scheffel.

Trotzdem zeigt sich die fundamentale Datenlage weiterhin bullisch. Die US Exportdaten zeigten einen Anstieg von 22 % gegenüber dem Vormonat auf 538 400 metrische Tonnen. Noch immer befinden sich die weltweiten Weizenlagerbestände auf Rekord niedrigem Level.

Mais dagegen konnte von steigenden Exporten profitieren.

Gegenwärtig notiert der Septemberkontrakt an der CBOT bei 3,39 US Dollar pro Scheffel.

Der Grund dafür lag darin, dass Mais zuvor starke Preisverluste hatte hinnehmen müssen und nun mit Unterstützung der Exportdaten einen Kaufanreiz bei niedrigen Preisen bildete.

Die US Exportdaten zeigten einen Anstieg der Maisexporte um 28 % gegenüber dem Vormonat.

Die USA profitierten im vergangen Monat insbesondere von einem schwächeren US Dollar gegenüber dem Euro, was die Nachfrage nach den US Agrargütern ankurbelte und die Exporte steigen ließ.

Ausblick

Die Rohölpreise dürften ihre starke Tendenz weiter fort setzen. Der treibende Faktor ist hier mit Sicherheit eher das Brent Crude, welches als Benchmark für einige afrikanische Süßrohölsorten gilt. Die politische Lage in Nigeria dürfte Brent Crude weiterhin preislich unterstützen.

WTI Crude könnte dagegen im Vergleich nur moderate Preisgewinne erleben, dank der hohen Rohöllagerbestände in den USA, welche sich aufgrund der Raffinerieausfälle gebildet haben.

US Benzin könnte zunächst nur wenig preisliche Veränderung zeigen.

Gold wartet auf das Signal für einen sich abzeichnenden Trend. Es scheint als seien die Anleger zwar langfristig bullisch für das Edelmetall eingestellt, dennoch scheint es in einem kurzfristigen Zeitrahmen nur sehr verhalten. Die nächste Woche wird wohl zunächst ebenso nur geringe Preisgewinne für Gold bereit halten.

Silber dürfte sich in Korrelation zu Gold in ähnlicher Tendenz bewegen.

Kupfer dürfte seinen Aufwärtstrend auch in der kommenden Woche fort setzen, dank niedriger Lagerbestände und anhaltender Angebotsverknappung, zusammen mit Minenausfällen.

Nickel könnte seinen Abwärtstrend zunächst weiter fort setzen, bevor die Bodenbildung eintritt.

Weizen dürfte sich in der kommenden Woche in einer Konsolidierung befinden und wieder stärkere Tendenz zeigen.

Mais könnte seine starke Wochentendenz zunächst weiter fortsetzen.

So long liebe Leser…ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und bis Montag!

Ihre Miriam Kraus

Belehrung:

Dieser Newsletter enthält keine Handlungsempfehlungen. Es handelt sich in diesem Falle um ein rein informatives Produkt. Die Nutzung der Veröffentlichungen als Anregung zur Investition geschieht auf eigene Gefahr. Für sich daraus ergebende, etwaige Schäden sind weder die Redaktion des Rohstoff Daily noch der Investor - Verlag haftbar zu machen. Konkrete Handlungsempfehlungen erhalten Sie durch die vom Investor - Verlag angebotenen Börsenbriefe

Quelle: Rohstoff-Daily Abonnenten

Gruß Moya

 

21.07.07 07:48

706816 Postings, 5652 Tage moyaSojabohnen zu hoch gepokert ?!

Chinas Sojaimportrate fällt

von Miriam Kraus

Liebe Leser,

Schon vor einigen Wochen habe ich die Überlegung geäußert, dass die Sojabohnenfuturepreise gegenwärtig ein großes Risiko in sich tragen zu hoch spekuliert worden zu sein.

Ein Szenario, welches sich mit einer Blasenbildung vergleichen lässt, welche spätestens dann platzt wenn die Nachfrage nach dem Getreide aufgrund der hohen Preise sinkt.

Anzeichen hierfür sind zwar schon länger sichtbar, doch die tatsächlichen faktischen Informationen hierfür finden nun erst langsam ihren Weg in den Markt.

Massive Preissteigerung

Seit Ende April, als sich die Sojabohnenpreise auf 7,50 US Dollar pro Scheffel korrigiert hatten, erleben wir einen massiven Aufwärtstrend in den Sojabohnen.

Gegenwärtig notieren Sojabohnen im Nearby Kontrakt an der CBOT bei 9,21 US Dollar pro Scheffel.

Natürlich ist dieser Trend auch durch fundamentale Daten unterlegt. Immer wieder erlebten wir in den letzten Monaten widrige US Wetterverhältnisse, die einen schädigen Einfluss auf die US Ernten hatten. Signifikant waren diese Einflüsse auf die US Weizenernte. Doch natürlich gab es auch in den Sojaanbaugebieten teilweise schlechte Wetterverhältnisse. Die Auswirkungen auf die Sojaernte waren allerdings in keiner Weise derart gestaltet, wie jene auf die Weizenernte.

Aber warum dann die massiven Preissteigerungen?

Die Antwort ist einfach: Das spekulative Kapital nimmt zu. Dies wird deutlich an der Art und Weise in der der Markt jedes Mal auf die kleinste negative Wetterprognose reagiert. Man bedenke: Es handelt sich nur um Prognosen, doch jedes Mal wenn eine dieser Prognosen auf einen möglichen negativen Einfluss auf die Ertragsrate hindeutet, wird gekauft. So auch während der letzten Preisrallye in der vergangenen Woche. Groß war dann allerdings die Enttäuschung als der Nationale US Wetterdienst für die Soja und – Maisanbaugebiete normale Regenfälle in den nächsten 10 Tagen voraussagte, welche die Ernte unterstützen dürften. Prompt fielen die Sojabohnen von 9,48 US Dollar auf 9,21 US Dollar innerhalb von drei Tagen.

Rekordernten und hohes Angebot

Gegenwärtig halten die USA einen Überschuss von 600 Millionen Scheffel an Sojabohnen. Gemäß der neuesten Schätzungen der USDA rechnet man mit einem Überschuss von 245 Millionen Scheffel zum Ende des Handelsjahres.

Hinzu kommt, dass die südamerikanische Sojabohnenernte ist in diesem Jahr als großartig anzusehen ist. Die USDA prognostiziert hier eine Ernte von 4,135 Milliarden Scheffel. Das sind 310 Millionen Scheffel mehr als noch im Rekorderntenvorjahr 2006.

Sinkende Inlandsnachfrage

Die USDa gab bereits vor ein paar Wochen bekannt, dass der Inlandsverbrauch um 600 000 Tonnen oder 1,4 % zurückgehen werde.

Dies begründet die USDA mit der sinkenden Nachfrage durch die Livestockproduzenten, aufgrund der sinkenden Ertragsspanne.

Tatsächlich ist Sojamehl, aufgrund des hohen Rohproteingehaltes als Futtermittel hauptsächlich für Wiederkäuer geeignet. In der Schweinefütterung setzt man eher die stärkereichen Futtermittel, wie Weizen, Mais, Hafer, Gerste und Dinkel ein. Diese sind ebenfalls zur Fütterung der Wiederkäuer geeignet.

Chinas sinkende Importrate

Es lag in der Luft. Schon im April zeigten die US Daten einen Rückgang der Sojabohnenexporte um fast 50 % gegenüber dem Vorjahr auf 12,5 Millionen Scheffel.

Aber nun ist es offiziell. China der weltweit größte Sojabohnenimporteur kauft weniger. Die Importrate ist seit 6 Monaten rückläufig. China importierte in den Monaten zwischen Januar und Juni mit 13,9 Millionen metrischen Tonnen ganze 1,4 % weniger als im Vorjahr. Im vergangenen Monat importierte China mit 2,52 Millionen Tonnen noch einmal ganze 16,5 % weniger an Sojabohnen als noch im Vormonat.

Der Grund dafür ist klar. Huang Xiao von Capital Futures in Peking erklärt, dass die hohen Weltmarktpreise die Importe einfach nicht mehr rentabel machen.

Hinzu kommt noch, dass in China ebenfalls die Nachfrage durch die Livestockproduzenten rückläufig ist. Einerseits aufgrund der hohen Preise die eine Fütterung mit anderem Getreide rentabler machen und andererseits aufgrund der Reduktion der Livestockproduktion durch eine Reihe von Tiererkrankungen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass auch das Sojabohnenöl aufgrund der massiven Preissteigerung an Attraktivität verliert. Außer Acht lassen darf man an dieser Stelle ebenfalls nicht, dass zum Beispiel Raps sich als alternative Quelle für vegetabile Öle anbietet und Australien, der weltweit drittgrößte Raps Exporteur seine Produktion in diesem Jahr um 8,4 % gesteigert hat.

Raps an der Rohstoffbörse Winnipeg notiert gegenwärtig bei 407 CND pro metrische Tonne. Seit April entspricht das einem Preisanstieg von 5 %, gegenüber einem Preisanstieg von fast 19 % im gleichen Zeitraum in den Sojabohnen.

Da würde ich als Chinese wohl auch eher auf Rapsöl zurückgreifen.

 

Wissenswertes zu Soja

von Miriam Kraus

Die aus Ostasien stammende Sojabohne wird in China bereits seit 5000 Jahren domestiziert.

Die Sojabohne ist eine so genannte Ölpflanze. Sie enthält einen wesentlichen Anteil Eiweiss, sowie einen für eine Bohne ungewöhnlich hohen Anteil an Öl.

Verwendung von Soja

Dies macht die Bohne so vielseitig. Denn bei einem Grossteil der weltweiten Produktion werden sowohl das Öl als auch der Sojakuchen (die Restmasse gewonnen).

Das Sojaöl wird extrahiert, übrig bleibt das halbfette Sojamehl (alias: Sojakuchen), welches hauptsächlich als Futtermittel für Wiederkäuer genutzt wird, aber auch der menschlichen Ernährung eben als Fleischersatz in Form von Sojamilchprodukten (Tofu) dient.

Verwendung von Sojaöl als Biodiesel

Eine Studie der Universität von Minnesota aus dem vergangenen Jahr ergab, dass Sojaöl eigentlich hervorragend dafür geeignet wäre als Rohstoff in der Herstellung von Biodiesel Verwendung zu finden.

Denn bei der Verbrennung von Sojaöl entstehen weniger Treibhausgase als zum Beispiel bei der Verbrennung von Palmöl.

Darüber hinaus weist es eine signifikant hohe Energieeffizienz von 93 % auf. Zum Vergleich: Die Energieeffizienz von Maisethanol beträgt lediglich 25 %. Das bedeutet, dass der Anteil der beim Anbau und der Ernte eingesetzten Energie so hoch ist, dass die Energie welche man aus Maisethanol gewinnen kann nur 25 % der eingesetzten Energie beträgt.

Eine ähnlich schlechte Energieeffizienz weist im Übrigen auch Rapsöl, welches zu Ethanolproduktion eingesetzt wird, auf.

Doch Sojaöl wird gegenwärtig noch nicht als signifikanter Biokraftstoff diskutiert.

Die größten Anbaunationen

Die größten Sojaproduzenten sind die USA, Brasilien, Argentinien, China, Indien, Paraguay, Kanada und Bolivien.

Die größten Exporteure

Die wichtigsten Exportnationen sind die USA, Brasilien und Argentinien.

Die wichtigsten Importeure

Die größten Importnationen sind China, Japan, die Niederlande und Deutschland.

Ihre Miriam Kraus

Quelle:Rohstoff-Daily Abonnenten

Gruß Moya

 

20.09.07 23:13

543 Postings, 5669 Tage Hit o. FloppPan Sino

ab wann wird es hier wieder kurse geben???

kursaussetzung seit dem frühjahr??? kann das stimmen???

ist die ag so gut wie tod????

wo findet man weitere info's ??

sollte doch bei wiederaufnahme ein kleiner zock sein, oder??
 

22.09.07 22:59

543 Postings, 5669 Tage Hit o. Flopphätte ich auch lesen können...

Key developments
Pan Sino International Holding Ltd., Board Meeting, Sep 10, 2007
08/29/2007

Pan Sino International Holding Ltd., Board Meeting, Sep 10, 2007, at 10:00 CCT - China Coast, USSR Zone 7. Agenda: To approve the consolidated final results of the Company for the year ended December 31, 2006 and transact any other business.
 

23.12.07 21:10

543 Postings, 5669 Tage Hit o. Floppund jetzt

gibt es ein übernahmeangebot!!!


wer nimmt es an???  

05.12.18 13:27

6310 Postings, 1295 Tage 1QuantumRohstoffe Aktien


z. Zt. kein Kauf

Edelmetallaktien werden interessant und geraten in den Fokus der Anleger.

Gold
Goldcorp

ariva.deariva.de  

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
16 | 17 | 18 | 18   
   Antwort einfügen - nach oben

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
NEL ASAA0B733
Infineon AG623100
Amazon906866
Microsoft Corp.870747
BayerBAY001
TeslaA1CX3T
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
BASFBASF11
Apple Inc.865985
EVOTEC SE566480
SAP SE716460
CommerzbankCBK100