JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.

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neuester Beitrag: 19.04.21 22:46
eröffnet am: 31.01.08 12:15 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 7465
neuester Beitrag: 19.04.21 22:46 von: phönix555 Leser gesamt: 1834074
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31.01.08 12:15
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17100 Postings, 5756 Tage Peddy78JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.

News - 31.01.08 12:03
Shell verbucht Rekordgewinn

Der Ölgigant Royal Dutch Shell hat im vergangenen Jahr kräftig von den hohen Rohölpreisen profitiert. Shell verbuchte allein im vergangenen Quartal einen Gewinn von mehr als 8 Milliarden Dollar. Da die Benzinpreise gleichzeit ständig gestiegen sind, steht der Ölriese jetzt wegen seiner enormen Gewinne in der Kritik.



HB DEN HAAG. Das niederländisch-britische Unternehmen Royal Dutch Shell steigerte den Überschuss im Vergleich zum Vorjahresquartal um 60 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro). "Das ist angesichts sinkender Raffinerie-Margen und steigender Kosten ein zufriedenstellendes Ergebnis", sagte Finanzchef Peter Voser am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen. Damit schließt der Konzern das gesamte Jahr 2007 mit einem Überschuss von 31,3 Milliarden Dollar ab.

Vorstandschef Jeroen van der Veer wies Kritik an derartigen Gewinnen bei gleichzeitig steigenden Benzinpreisen zurück. Shell verdiene vor allem bei der Förderung und nicht an den Zapfsäulen, wo auch hohe Steuern abgezweigt würden, betonte er. Außerdem investiere sein Unternehmen allein in diesem Jahr rund 33,3 Milliarden Dollar unter anderem in neue Technologie.

Die Öl- und Gasproduktion ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Im Durchschnitt produzierte Shell im vergangenen Jahr täglich umgerechnet 3,44 Millionen Barrel Öl (1 Barrel = 159 Liter), 2006 waren es 3,65 Millionen Barrel. Finanzvorstand Voser sagte für 2008 einen weiteren leichten Rückgang voraus.

Bemerkbar machen sich vor allem Sicherheitsprobleme im Niger-Delta, die Shell dort an der Ölförderung hindern. Im Gegensatz zu früheren Jahren will Shell die wichtige Angabe über seine Ölreserven erst im März bei der Vorlage des Jahresberichts geben. Dies sei eine Anpassung an die Praxis der anderen Ölkonzerne, sagte van der Veer. Shell zahlt seinen Aktionären für das vierte Quartal eine Dividende von 0,36 Dollar, damit ergibt sich eine Jahresdividende von 1,44 Dollar je Anteil. Für das erste Quartal 2008 kündigte Voser eine Dividende von 0,40 Dollar an.





Quelle: Handelsblatt.com



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7439 Postings ausgeblendet.

16.04.21 09:29
1

5 Postings, 78 Tage M_G_RD

Der Ölpreis steigt, ROYAL DUTCH SHELL A fällt bzw. dümpelt so vor sich hin,
hier stimmt doch was nicht  

16.04.21 10:52
1

4667 Postings, 5400 Tage albinoEs ist bedauerlich.....

....daß man wegen der Lockdowns die Kursgewinne von Shell nicht geniessen kann.
Man weiss inzwischen gar nicht wohin mit dem ganzen Reichtum, der mit dem Kauf und Verkauf von Shell Aktien in den letzten Monaten erwirtschaftet wurde.
Die Aktie ist übrigens notorisch übergekauft und es wird Zeit, daß die Aktie mal wieder kräftig konsolidiert.  Die Bäume wachsen nicht in den Himmel und Börse ist keine Einbahnstrasse.
Der heute mal wieder steigende Ölpreise könnte eine Konsolidierung der Aktie begünstigen.  

16.04.21 11:10
1

309 Postings, 762 Tage stksat|229185074@ALBINO

Was führt dich zu dem Schluss, dass die Aktie nach Süden wandern sollte?  

16.04.21 11:16
2

102018 Postings, 7707 Tage Katjuschaich habe da Ironie bei albino erkannt

-----------
the harder we fight the higher the wall

16.04.21 11:35
1

4667 Postings, 5400 Tage albino@stksat229185 Der Ölpreis steigt zu stark an...

......und der Kurs ist überhitzt.  Das sind schon mal 2 Gründe, weshalb die Aktie kräftig konsolidieren müsste.  

16.04.21 11:47

309 Postings, 762 Tage stksat|229185074@ALBINO

und was führt dich zum Conclusio, dass der Ölpreis zu schnell angestiegen ist?

 

16.04.21 11:49

8 Postings, 97 Tage romeo20031albino

Zug fährt langsam, wenn es schneller wird dann hast du keine Chance.... Einsteigen oder aussteigen aber kein Blödsinn  

16.04.21 13:07

425 Postings, 317 Tage TillyIOh Mann

Hier muss man nicht nur nach Öl und Gas explorieren...  

16.04.21 14:40

4667 Postings, 5400 Tage albinoFakten: DAX auf historischem Hoch und...

...bald bei 16.000 Punkten.
Ölpreis höher als der Schnitt von ganz 2019.  Ölpreis höher wie vor der Plandemie.
Aber Shell-Aktie fast 50 % tiefer als vor Corona.
Den Rest kann sich jeder selbst denken......
Hier scheint etwas oberfaul zu sein.  

16.04.21 15:44
1

8 Postings, 97 Tage romeo20031albino

Was hat Öl Werte mit Dax zu tun, FTSE ist immer noch unterbewertet....  

16.04.21 16:04
4

309 Postings, 762 Tage stksat|229185074@ALBINO

Die niedrige Notierung von Shell (und so gut wie allen anderen traditionellen Energieversorgern im Öl und Gasbereich) liegt meiner Meinung nach daran, dass man bis jetzt beschissene Ergebnisse vorgelegt hat, die allerdings noch alle auf Basis eines sehr niedrigen Ölpreises basieren. Der Ölpreis ist nun mal erst in Q1 2021 auf alte/erträgliche Niveaus zurückgekehrt und die Ergebnisse für Q1 liegen noch nicht vor. Zudem schlagen sich die aktuellen Rohstoffpreise in den meisten Fällen aufgrund der Vertragskonditionen teilweise erst einige Monate später in den operativen Zahlen nieder (also wohl eher erst in Q2). Darum lief beispielweise Q1 2020 eigentlich noch ganz akzeptabel, obwohl der Ölpreis im Keller war.

Beim derzeitigen Ölpreis sehe ich zudem ebenfalls noch Luft nach oben, da die Nachfrage stetig steigt. Wir hatten im März 2020 ein Überangebot an Öl. Man erinnere sich an die vollen Öltanker die ziellos im indischen Ozean geankert haben. Damals hat sich schon gezeigt, dass Ölförderung eben nicht wie ein Wasserhahn funktioniert den mal mal eben zudrehen kann wie es einem beliebt. Genauso wenig kann man von heute auf morgen das Angebot wieder hochfahren wie es einem passt. Dem geht gewöhnlich ein CAPEX voraus, der sich dann ein paar Monate darauf in der Förderung niederschlägt. Das Problem ist, dass dieser bei den meisten Förderern nicht stattgefunden hat. Man hat 2020 wenig in neue Erschließung investiert sondern war zu sehr damit beschäftigt einzusparen und die immensen Abschreibungen zu kompensieren. Das ist jetzt noch egal weil die Nachfrage noch gering ist, wird aber dann interessant wenn die Mobilität wieder steigt - was ja bereits langsam beginnt.

Der Ölpreis wird sicher noch das eine oder andere mal eine kleinere Korrektur hinlegen (soll ja nicht ungesund sein), aber einen Einbruch sehe ich 2021/2022 nicht mehr, eher das Gegenteil. Man kann jetzt natürlich den Ölpreis, bzw den Preis der Shell Aktie auf Basis des Tagescharts kommentieren. Das ist meiner Meinung nach aber genauso spannend wie einen Livechart von deutschen Staatsanleihen zu verfolgen.

Was zählt ist eher wo die Reise hingeht in Sachen operative Ergebnisse. Fundamental sollte es in die richtige Richtung gehen, alles andere ist für mich Kaffeesatzleserei.  

16.04.21 16:18
1

189 Postings, 2752 Tage halbwissenDividende

Mit dem absenken der dividende hat shell ganz klar an atraktivität
verloren  

16.04.21 17:31

89 Postings, 220 Tage die26Klar Bullish

Ich bin selten von etwas so überzeugt gewesen, wie in der jetzigen Phase. Auf Sicht von zwei Jahre werden Shell, Total und BP mit Sicherheit deutlich höher stehen.
Habe mir deshalb auch ein schönes Klumpenrisiko in Form von Optionsscheinen mit Laufzeit bis Ende 2022 und auch 2023 ins Depot gelegt.
Die Firmen werden wieder ordentlich Gewinn machen, vielleicht noch nicht so überzeugend im I. Quartal, aber spätestens im II. Und III. Quartal, wenn auch die Flieger wieder in die Luft gehen.
Risiko sehe ich beim Umbau auf grüne Energie. Das wird Geld kosten und könnte sich erst deutlich später auswirken.
Wie auch immer, 20% plus in den nächsten 12 Monaten erwarte ich definitiv.  

16.04.21 17:44

3183 Postings, 528 Tage Aktiensammler12Nun ja, halbwissen

dies ist nur die halbe Wahrheit...

Ein langfristiger Investor ist von solchen Entscheidungen überzeugt. Was bringt eine üppige Dividende, wenn einfach zu wenig Geld verdient wird? Dividenden aus der eigenen Substanz haben kurze Beine...  

16.04.21 17:51

89 Postings, 220 Tage die26Dividende wäre kontraproduktiv

Sehe ich genauso. Ausschüttung jetzt in der Erholungsphase und im Umbau hat doch wohl ehrlich auch keiner erwartet.
Old Economy - Aktien wurden nun wieder entdeckt. Öl Werte sind als nächstes dran.
 

16.04.21 18:07
1

425 Postings, 317 Tage TillyI#7451

Exakt. Wer auf den einschlägigen Seiten ein bißchen surft (und wenn es nur oilprice.com ist, da muss man die Perlen aber rauswühlen).

Der findet:

- In Lateinamerika wurde viele Projekte gestrichen, verzögert, verkleinert.
- Ölsande in Kanada haben einen Hit
- Rig Count in der USA immer noch im Öl 50% unter Vor Corona
- Auch in Afrika und Asien wurde diverse Projekte verkleinert.

Shell ist aber nicht nur Öl,  (genauso wie BP und Total). Kann ich fast als Endlosschleife posten.
- Gas in Europa über 20 ?/MWh, dass haben wir die letzten 3 Winter im Schnitt nicht gesehen.
- LNG weiter hoch

Im LNG sind ebenfalls viele Projekte gestrichen worden, was sich jetzt Preistreibend auswirkt. Gas hat zudem eine goldene Zukunft, Strom weltweit und Feedstock für H2.

Ich sehe auch durchaus das Potential, dass Öl die 100 testet. lange halten wird sich Öl dort nicht, da werden die Anreize zu hoch, aber wenn die Reiserei losgeht, wird es steigen.

Ölwerte brauchen Geduld und die Dividenden sind recht ordentlich. Der nächste Schub kommt.
 

16.04.21 23:09

1516 Postings, 7264 Tage aramedTreibstoff-Petro-Chemie ist tot

Und nicht über kurz oder lang, sondern mittelfristig und das todsicher.
Wer da noch dauerhaft steigende Kurse erwartet ist pathologisch optimistisch. Ist aber keine schlechte Eigenschaft.  Ich habe im letzten halben Jahr echt gute Erfolge mit alternativen Treibstoffen (REGI) erzielt und hatte ein gutes Gefühl dabei. Bei Klimawandleraktien hätte ich das nicht. Mir anzukreiden GFG zu besitzen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenne zwar nicht deren Nachhaltigkeitsbericht (Scherz), aber mit Shell kann man das wohl nicht vergleichen.
Zu meinem Profil: Vegetarier, E-Auto, Solar, PV-Anlage, ÖkostromNutzer (Naturstrom), Pelletsheizung, seit 20 Jahren keine Flugreisen, FFF-Mitglied.
Ich sehe mich voll berechtigt Petro-Aktien abzulehnen!
Mit freundlichen Grüßen
 

17.04.21 10:20
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202 Postings, 4808 Tage chuchoJetzt komme ich mir...

Vor als wäre ich derjenige der Bambi erschossen hat.  

17.04.21 12:12
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309 Postings, 762 Tage stksat|229185074Ich kann da auch nicht mitreden

Hab Öl, Gas, Atomkraft, Zigaretten und Waffenhersteller im Depot und bisher gut dran verdient. Ich würde mir auch Aktien vom Todesstern kaufen, wenn es ein Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Imperium gäbe und ich mir die Quellensteuer anrechnen lassen könnte.

Börse ist Börse, da ist alles gut was Geld abwirft. Dafür spende ich dann aber auch wieder ein paar Euro - sofern ich das von der Steuer absetzen kann.

Spaß beiseite: hier geht es um Shell, oder? Warum tummeln sich hier so viele Leute die das Unternehmen verurteilen oder sich über Öl auskotzen wollen? Ich tummel mich doch dafür auch nicht in Foren von Solarunternehmen.

 

17.04.21 17:12

1516 Postings, 7264 Tage aramed@chucho

Du hast mich eben persönlich angegriffen. Ich mach das  nicht.

Ich tummle mich deshalb hier rum, da ich Kats Käufen oft interessiert folge. Er hat mir schon viel Erfolg beschert. Leider driftet er ab und dann in Werte ab, die ich nicht unterstützen kann. Deshalb kann ich auch nicht sein Zertifikat kaufen, sondern muss selbst ?arbeiten?. Hätte er einen Nachhaltigkeitsstempel auf seinem Zerti, dann könnte ich bedingungslos einsteigen, da er einen tollen Job macht. Ich bin da übrigens nicht alleine, ich kenne so manchen Erben, der sein Geld nachhaltig investieren möchte. Bisher gehen die zu speziellen Banken oder kaufen sich Fonds. Die Renditen sind dabei natürlich weit weg von Katjuschas Renditen. Vielleicht definiert er ja mal sein Portfolio, die passende Gesinnung hat er vermutlich sowieso ....

Euch wünsche ich noch eine gute Zeit, aber keinen Erfolg mit CO2-Unternehmen.  

19.04.21 13:25
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Clubmitglied, 9834 Postings, 2595 Tage Berliner_aramed

"Euch wünsche ich noch eine gute Zeit, aber keinen Erfolg mit CO2-Unternehmen."

Bevor du dir so viele Sorgen wegen der "CO2 Unternehmen" machst und u.a. den Shell-Investierten "keine gute Zeit" wünschst schaue dir mal z. B. die Doku "Seapiracy" auf Netflix an, und tue lieber bei der Sache etwas für die Umwelt. Du wirst es nach dem Anschauen dieser Doku, dass die Politik nichts anderes macht, als Brainwashing, und gerade da wo viel getan werden könnte, wird es nichts getan. Den Politikern geht es immer noch nur ums Geld, und viel weniger um die Umwelt.

Und der Frau Annalena Baerbock kannst du auch mal beibringen was das Kobalt ist, und dass die Batterien neben Cobalt auch Nickel enthalten, worauf die Batterien für eine lange  Zeit nicht verzichten werden, und sie solle sich bisschen mit dem Thema Mining/CO2 Bilanz/Energieverbrauch beschäftigen. (und Cem Özdemirs kannst du auch den Unterschied zwischen "Gigawatt" und "Gigabyte" verraten...).

Lächerlich fand ich auch ihre tolle Behauptung (ich spreche von der möchte-gern-Kanzlerin Annalena...), dass die  behauptet hat, die E-Autos in China seien emissionsfrei, obwohl es ganz bekannt ist, dass diese wegen des enormen Anteils von Kohle-Verstromung in der CO2-Bilanz vieler Regionen des Landes eine absolute Katastrophe sind. China setzt übrigens auch künftig ganz massiv auf Kohle- sowie auf Atom-Verstromung und finanziert dazu noch beides in vielen anderen Ländern der Erde.

Der Robert Habeck sollte sich lieber mit dem Thema Gas / LNG und auch Öl bzw. mit den Produkten aus der chemischen Weiterverarbeitung des Öls beschäftigen, statt ständig und überall  Russland-Bashing zu betreiben ;-)
Und nicht vergessen, ohne die konventionellen Energiequellen würdest du, deine Familie, etc. verhungern und erfrieren (oder würdet ihr das ganze Holz  verbrennen müssen ... apropos Herr Habeck,  größter Russland-Basher in Deutschland, sogar dafür brauchtest du Russland, da bekannterweise Russland das waldreichste Land der Erde ist, mit rund einem Viertel aller Wälder der Welt).

Viel Spaß mit euern SolarWorld Aktien! Ich habe lieber die von Shell *fg*  

19.04.21 14:56
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496 Postings, 4890 Tage HectorPascalund noch einen draufgesetzt

Berliner, Du hast völlig recht mit Deinen Ausführungen. Mindestens ebenso interessant fand ich einen Artikel, den ich am Wochenende gelesen habe. Den Zusammenhang der CO2 Zertifikate zwischen Stromverbrauch/Erzeugung und Verkehr. Ich habe ihn nicht mehr ganz im Kopf, aber der Tenor war ungefähr der, dass die CO2-Rechte in dem Moment wechseln, da Strom von E-Fahrzeugen verbraucht werden. Dann wechselt das Zertifikat praktisch den Besitzer und ein Zertifikatkäufer kann das CO2 produzieren, dass das E-Auto einspart. M.a.W. das E-auto wird mit viel CO2 erstmal produziert und das CO2, das es beim Fahren einspart, kann ein anderes Land wieder ungestört produzieren. Da wird nur Geld hin und hergeschoben, aber kein Gramm CO2 eingespart. Viele scheinbare Maßnahmen sind unter dem Strich nichts wert. Da muss man wirklich genau hinschauen und die Fff-Bewegung täte gut daran, keine Feindbilder aufzubauen, die sich anbieten - z.B. shell - sondern nachzurechnen und zu prüfen, wo wirklich etwas bewegt wird. Ich bin kein Klimawandel-Leugner und habe in meinem Beruf schon seit den 90er Jahren auf das Problem aufmerksam gemacht - natürlich ohne gehört zu werden. Professor Haber (kennt kaum mehr einer, war früher ein bekannter Mann!) hat bereits Ende der 80er Jahre auf den Treibhauseffekt hingewiesen. Da haben sich die Grünen noch an der Kernkraft abgearbeitet mit ihren Sonnenblumen, ohne zu ahnen, dass diese Sonne einmal mächtig Probleme machen wird.  

19.04.21 15:50
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Clubmitglied, 9834 Postings, 2595 Tage Berliner_Hector

Hätte man bei der Mobilität etwas schnelles gegen den CO2 Ausstoß machen wollen, hätte man die Dieselfahrzeuge gar nicht vernichten wollen, sondern bei denen das Einsetzen von NOx-Speicherkatalysatoren o/u den SCR-Katalysatoren erzwungen können, da bekannterweise ein Diesel  durchschnittlich bis zu 15% weniger CO2  als der Benziner ausstoßt.
So lange man keine Mining (sehr energieintensiv) und das Recycling von Batterien nicht mit grünen Energie betreiben kann, macht dass ganz keinen Sinn, was die CO2 Bilanz betrifft. Mal sehen was man mit den Schiffen und LKWs macht ;-)

Der Russlandbasher Habeck würde lieber das qualitativ schlechtere LNG  (im Vergleich zum Russischen Gas)  von Kalifornien nach Europa transportieren lassen (also mit riesen Tankern) statt den Nordstream 2 (fast fertig!) zuzulassen! Was für ein Blödsinn, und das kommt von einem grünen Politiker.
Wie viel CO2 wird beim LNG Transport ausgestoßen?
!!! Der Anteil an Schiefergas an der US Amerikanischen Gesamterdgasförderung beträgt ca. 73% !!!! Auch sehr umweltfreundlich! Aber solche Sachen erzählen unsere möchte-gern-Kanzler gar nicht!

Info: Die Verflüssigung (bei -162°C)  und danach folgende Regasifizierung sind ebenso sehr energieaufwendige Prozesse, die bestimmt nicht mit Grünstrom betrieben werden ;-)
Und ich spreche an dieser Stelle nicht über die Fehlende Infrastruktur ...

Bis jetzt macht die E-Mobilität nur in den dichtbevölkerten Städten Sinn, sonst ist in meinen Augen alles nur Propaganda und Unsinn, insbesondere wenn man über den CO2 Ausstoß redet.  

19.04.21 22:46

140 Postings, 2069 Tage phönix555Baerbock

jaja, Frau Baerbock die Frau, die "aus dem Trampolin kommt". (Originalsprech Baebock)

Sie muss halt nur weiter an ihrer Performance feilen, damit das Kobalt nicht mehr zum Kobold verrutscht. Im inhaltsleeren Politiksprech wird sie Tag für Tag besser.
Habeck, der damit gerechnet haben muss, dass im Herbst 21 eine Grünen-Kanzlerin keine echte Chance haben kann, gibt erstmal den galanten Steigbügelhalter. Ob das Herbst 25 immer noch so sein wird?  

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